Maras Ende

Einsam und allein saß Mara Tannhaus in ihrer Zelle. Ihre Gedanken verweilten bei ihren Freunden und der kommenden Gerichtsverhandlung. Hier zu warten fühlte sich für die Jobornerin wie die Ewigkeit an. Obwohl sie dank des Ritter Primus bessere Nahrung bekam und es Ihr an nicht vielen mangelte.

Im Flur hörte sie gedämpfte Stimmen. Irgendwer kam zu ihrer Zelle.…

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Komm in die Armee, haben sie gesagt.

Als Mara so im Heim der Seehoffs saß und der Magd beim hektischen verteilen von Primeln und eisernen Nägeln zusah, da war sie doch schon recht amüsiert. Es war eigentlich ein guter Tag. Firl würde bald lernen mit den Händen zu reden und der Rest der Helden auch. Somit konnten sie alle zusammen „reden“. Darauf freute sich Mara sehr.…

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Sein und Schein

Kalt viel der Schnee auf Mara. Die Hebamme war auf dem Weg zurück von der Kräuterfrau, der sie am nächsten Tag den Drachenschlund verkaufen wollte. Sie schlenderte durch die leicht verschneiten Straßen Winhalls und ließ ihre Gedanken kreisen. Diese Erfahrung im Rahjasschoß waren… zwiespaltig. Einerseits genoss sie trotz ihrer großen Scham die Dienste ihres wundervollen, novadischen Liebhabers und andererseits waren es halt nur Dienste.…

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Weiter… immer weiter…

Die Helden verließen den Bargelterhof und zogen weiter gen Winhall. Von dort aus sollte es dann nach Nostria gehen. Mara, die junge Joborner Heilerin und Hebamme, hing auf dem Weg fort vom Hof ihren Gedanken nach. Was war alles passiert in der kurzen Zeit? Sie hatten Fabelwesen getroffen. Wassergeister, Troll und Kobold. Sie hatten eine Familie wieder zusammen geführt und trotzdem dafür gesorgt, dass der Kobold besänftigt war.…

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Er hat mich verlassen…

*Er hat mich verlassen…* immer wieder ging Mara dieser Satz durch den Kopf, als sie auf dem Rückweg zum Hof der Familie Bargelter waren. Erst vorletzte Nacht hatte er ohne eine Begründung zu sagen sich aus ihrem gemeinsamen Zimmer entfernt, mit einem missbilligendem Blick auf Kurgan. Er wünschte Mara zwar noch eine gute Nacht, aber der Hebamme war klar, dass es nur eine leere Floskel war.…

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Muttergefühle

Goblin Child2Auf dem Weg zur Mine trug Mara den kleinen Rotpelzsäugling dicht an ihrem Körper. Es war zwar nicht das schönste Kind und vielleicht auch nicht das schlauste. Dennoch war es ein kleines zerbrechliches Wesen, welches ihre Hilfe brauchte. In der jungen Heilerin wurden Gefühle wach, welche sie noch nie so tief fühlte.

*Irgendwie ist er schon niedlich.

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Bei den Elfen

Weit war der Tag schon fortgeschirtten und stille lag über dem Heim der Elfen. Kein Blatt bewegte sich im Wind und kein Tier schien einen Laut von sich zu geben. Maras Kopf ruhte auf einem alten, blutbefleckten Baumstumpf, ihre Hände auf dem Rücken gebunden. Ein Elf stand hoch über ihr und erhob, fließend und langsam sein Schwert.…

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Elfen

Mara wollte am Morgen nur nach den Pferden sehen, um dann mit Rondrigo und ihren Freunden das Frühstück einzunehmen. Doch dann kam alles anders. Die junge Heilerin betrat die Stallung und erstarrte. Vor ihr standen vier Elfen. Mara hatte noch nie Elfen gesehen. Die Sagengestallten wirkten etwas fehlplatziert in dem alten von Menschen geschaffenen Bauwerk. Mara hatte gedacht, dass wenn sie jemals Elfen sehen würde, dann in einem Wald, auf einer vom Mond beschienenen Lichtung oder so.…

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Raus aus Thurana

Während Rondrigo sich noch seiner Waffenpflege widmet schlägt Mara ihr verzaubertes Tagebuch auf. Flüsternd haucht sie das Kennwort in die Seiten des Buches. Sofort beginnt die Magie zu wirken und enthüllt den Inhalt. Immernoch erstaunt betrachtet die Heilerin das Wirken von Orestas Magie. Dann greift sie zu ihrem Stift, um in geschwungener Schrift ihren nächsten Eintrag zu verfassen.…

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