20 Tsa. 1026 n.BF / 33 n.Hall
Wir sind Heute auf dem Gut vom Junker angekommen. Dort erfuhren wir das um zu seinem Stammsitz zu gelangen wir einen Pilgerpfad begehen müssen. Im Winter, wo doch die Meisten Pilgerer eher im Sommer dem Pfade Folgen. Auch Sieghelms Bruder Traviahold traf nach kurzer weile ein, ein Geweihter der Travia. Er hat interessante Ansichten, ich hoffe nur das ich ein Streitgespräch vermeiden kann. Nehazet ist ebenfalls zu uns gestoßen und gemeinsam gaben wir dem wehrten Bruder eine grobe Zusammenfassung der Geschehnisse wobei wir vieles auf später verschoben da wir die nächsten Tage wohl gemeinsam zu Sieghelms Wohnsitz reisen würden. Es schlossen sich noch zwei alte Pilgerer an. Handwerksmeister, Einer war Schuster der andere Tischler wenn ich mich recht erinnere, Beide schon ergraut und ohne die Scheu der Jugend wie mir scheint. Auch fand ich Heraus das in den letzten drei Jahren immer wieder einsame Wanderer und Jäger Spurlos verschwunden sind. Die Dörfler sind ratlos und geben den Trollzackern die Schuld. Ich Persönlich hege da meine Zweifel da eine geübte Jägerin wie es die letzte verschwundene war zumindest einen Pfeil oder ein Messer und vermutlich Blut hinterlassen hätte wenn sie entführt worden wäre. Doch was auch immer dafür sorgt das Menschen einfach Spurlos verschwinden ich werde ihm wohl kaum in einer Taverne begegnen darum zogen wir uns einer nach dem andern ins Bett zurück.
Ich zog mich auf mein Zimmer zurück um diese Worte zu schreiben, unsere neuen Begleiter sind interessant doch ich hoffe das ich ein Streitgespräch mit dem Jünger Travias vermeiden kann. Er scheint doch der sehr Mittleländichen Ansicht zu folgen. Vielleicht aber kann aber Nehazet mit seinem Innern Zwiespalt aushelfen. Ich denke das auch ich demnächst langsam doch mal versuchen sollte positiv einzuwirken, sein Gemütszustand hat sich kaum geändert. Ich bin mir bewust das davon abgeraten wurden zu versuchen enge Freunde heilen zu wollen doch fürchte ich das ein Außenstehender die Problematik noch weniger verstehen kann als ich es tue. Nun die nächsten Tage werden interessant. ich hoffe nur das die Berge keine Schlechten Erinnerungen oder Panik Anfälle bei mir auslösen.
21 Tsa. 1026 n.BF
Ich hätte auf Spikes bestehen sollen. Und auf anseilen den Göttern sei dank konnte ich mich rechtzeitig genug festhalten und meine Zweililie als Picke missbrauchen. Aber der Reihe nach. Wir haben heute auf dem Pfad den Berg angegangen. Es war ein schöne Aufstieg und ich konnte fast das Mulmige Gefühl vergessen das ich wieder einen Berg in Eiseskälte besteige. Gut dieses mal mit zwei Personen die diesen weg schon des Öfteren gegangen sind und wir bleiben auf einem Vorherbestimmten Pfad. Doch sind diese Personen Sieghelm und sein Bruder. Nicht das Sieghelm gefahren nicht einschätzen könnte wie das Nehazet teilweise an Licht legt. Doch Neigt er dazu Details die er für unwichtig befindet oder von dem er glaubt das sich andere darum nicht sorgen müssten einfach … für den Moment nicht zu erwähnen. Wie das es sich bei der Brücke die wir morgen überqueren müssen sich um eine Hängebrücke handelt. Dieses Detail hat eine ganze Weile gebraucht bis es uns endlich mitgeteilt wurde. Und seinem Bruder kann ich nicht einschätzen. Er mag ein Geweihter der Travia sein aber diese sind nicht gerade für ihr überleben in der Wildniss bekannt. Doch ich schweife ab.
Wir bestiegen den Ifirns Stieg am Frühen Morgen. Hinauf in eine noch sehr Schattige Landschaft. Doch als wir den Schatten verließen offenbarte sich uns eine Ansicht von der ich hoffe das ich jene Gefühle, die sie in einem Wachruft einmal auf eines meiner Bilder bannen kann. Es ist eine herrliche Landschaft in dem das Gut des Junkers Liegt. Ein wenig Rau und sehr nah am Berg, aber trotzdem sehr schön gelegen. Dann trafen wir auf die Schneegrenze und ich muss gestehen mein Herz schlug schneller. Schnee! Endlich wieder Schnee. Am Anfang nur ein Paar wenige Flecken, aber dann um eine Biegung herum lag die ganze Weiße Pracht vor uns. Ich muss gestehen das ich für einen Moment meine Sorgen vergaß und ein Zwei Schneebälle mit dem Hauptmann wechselte bevor wir weiterzogen. Leider vergaß ich wie unnachgiebig Schneebedeckte Berge gegenüber Ausgelassenheit seinen können. An einem etwas schmaleren Stelle bewunderten wir Gerade die Aussicht als der Alte Arno sich bei Sieghelm überschwänglich bedankte, ausrutschte und beinahe dem Abhang Hinunter geschlittert wäre. Ich, genauso wie Traviahold, griff rasch zu doch verlor ebenfalls den Sicheren Stand. Zum Glück konnte ich meine Zweilille greifen und sie in den Boden Rammen. Ich Danke der Herrin Travia dafür das Mutter mich den Umgang in der Küche unterwiesen hat so das mein Griff stark und unnachgiebig die Zweililie umschlossen hielt während Traviahold an meiner andern hing. Leider verlor Arno den Griff und Schilderte gefährlich schnell auf den Abhang zu. Eine von Nehazet beschworenes Luftelementar konnte ihm den Götter sei dank aber in nur 10 Schritt Entfernung auf einer kleinem Vorsprung Bremsen von dem er ohne Größere Schwierigkeiten zurück auf dem Pfad gebracht werden konnte.
Am Abend nach einer, trotz des Schreckens am Mittag herrlichen Wanderung durch den Schnee erreichten wir unseren ersten Rastpunkt. eine verlassende Minenarbeitersiedlung. Die Architektur der dort verbleibenden Gebäude deutet eindeutig darauf hin das sie niemals mehr als einfach Hütten waren, bei denen nur der Schornstein als Stabilster teil noch einigermaßen erhalten Ist. Ich werden dem Herrn Hauptmann wenn wir seinen Stammsitz erreicht haben vorschlagen ein Paar Wanderhüten zu errichten aus Stabilen Holz, dafür gedacht auch mal ein Halbes Jahr alleine gelassen zu werden, auf das kein wandere egal zu welcher Jahreszeit ungeschützt vor dem Wetter Schlafen muss. Den wen die Bauwerke weiterhin zerfallen wird irgendwann einmal bei starkem Wind die Mauern Zusammenrechen und dann hoffe ich bei Aves liegt dort keiner Drunter. Nehazet Befand das eine Hütte als Unterkunft zumindest einmal ein Dach Haben Sollte und errichtete eins mithilfe eines Beschworenen Elementares. Das Ergebnis war interessant und konnte mit ein paar Menschlichen Veränderungen auch als Vollwertige Schlafstatt dienen. Es zeigte sich das es wieder einmal ein Missverständnis zwischen Sieghelm und Dehlia gab. Als folge dessen gerieten Kalkerib und Sieghelm in ein ernstes Streitgespräch. Dankenswerter weise konnte Dehlia dies bevor es ausarten konnte unterbinden. Ich glaube das sie mittlerweile sehr gestresst ist aber noch nicht so weit das sie wirklich Auskeilen würde. Ich hoffe das sich diese Deiecksbeziehung sich irgendwann noch normalisieren kann. Auch wurde ich daran erinnert warum man Travia Geweihte so selten Missionieren sieht das sie gewisse Gepflogenheiten voraussetzen die in Fernen Ländern einfach nicht gegeben Sind. Ich fürchte das Dehlias Beziehung zu Kalkarib bei ihm auf stärkste Ablehnung stößt ich frage mich was wohl passiert sollte er jeh Herausfinden das ich keinerlei Interesse an dem Bund mit einem Man habe?
Sieghelm konnte es sich nehmen lasse und uns das örtliche Schauermärchen von einer Hexe erzählen die noch irgendwo hier in den verlassenden Ruinen leben solle. Er hätte doch wissen müssen das dies das Interesse von zwei unserer Begleiter erwecken muss. Während Dehlia sich nichts anmerken ließ verschwand Nehazet unbemerkt in die Nacht und erkundete die Ruine. Nach einer Weile erklang ein Lautes Geräusch und Lichtblitz wart zu sehen. Ich fand Nehazet an seinem Ausgangspunkt im Schnee. Er erzählte mir das die kaputte Tür in der Zerfallenden Hütte ein magisches Portal sei. Es zeigt wie viel Zeit ich schon mit diesem Höflichem Mann verbracht hab das ich nicht für eine Sekunde an seinem Worten zweifelte.
Auf seine Bitte hin versuchte ich Dehlia dazu zu bringen nach ihm zu sehen. Eine Bitte die von ihrem Mann verweigert wurde, und die mit dem Befehl ein herging das sie jetzt zu Bett gehen werden. Wie kann diese Selbstsichere, selbständige bewundernswerte Frau sich so etwas bieten lassen? Es scheint als wäre sie nicht nur einverstanden damit das er sie Kommandiert und ihrer Entscheidungen entscheidend beeinflusst. Sonder sie scheint es Sogar zu genießen zu einem gewissen Grad. Den Jedes Mal wenn ich diese Beiden zusammen sehe und sie nicht im Streit sind. Kann ich nur Stolz und Glück in ihrem Blicken füreinander erkennen. Doch entgegen Dreibeihns Theorie über den Geiste ist sie weder ein Opfer einer Vergewaltigung noch einer andern Gräueltat das Schutz in der Sicherheit von Befehl und Gehorsam sucht. Noch ist sie willenlos allem ergeben was die Götter ihr Auferlegen. Es scheint mir das entgegen was die Klassischen Lehrmeinung erzählt es Menschen gibt, die zumindest bei einem Bestimmten Partner eine unterwürfige Haltung suchen und genießen. Das Bedeutet nicht das Dehlia sich komplett dem Partner unterwerfen muss sonder nur das sie ihm im großen und Ganzen dem Eindruck der Dominaz gewährt. Und doch wenn ich dieses Beispiel beim Hesindedorf zu Festum Vortragen würde, kann ich jetzt schon die Spottrufe der Kollegen hören. Vermutlich muss ich noch 30 Jahre warten bis ich alt und ergraut bin und keiner es mehr wagt mein Wort anzuzweifeln bis ich auch nur annähend die allgemeine Lehrmeinungen mit meinen Erkenntnissen beglücken kann. Aber auch nur falls ich bis dahin Sesshaft und Teil eine Universität oder andern Geachteten Einrichtung bin. Dem Hesindecolleg zu Shirda vielleicht.
Oh es schneit wieder ich hoffe das der Magus sich keine Erkältung holt vor seiner verschlossenen Pforte, auch wenn er meint das eine Rune die sich in seinem Besitz befindet den Schnee schmelzen kann. Vielleicht sollte ich am Morgen einen kräftigen Käuter Tee zubereiten. Der Eintrag heute ist etwas länger geworden es muss am Schnee liegen es ist schön ihn wiederzusehen. Den auch wenn er tödlich sein kann, liegt eine Herrliche Ruhe im Schnee.