Während die anderen in der Höhle herumliefen habe ich mich mit Collegus Muntagonus unterhalten, gerade als diese wiederkammen fragte er mich beiläufig nachdem Memorabia Cantus, welcher auf mir lag.
Nun, naturgemäß, konnte ich mich nicht an diesen erinnern, die anderen waren auch kurz darauf wieder weg, habe nicht wirklich auf sie geachtet, warum auch, ich meine wenn etwas sein sollte, würden sie wahrscheinlich schon eine Methode finden auf ihre Problematik hinzuweisen, unser Gesopräch wurde von Klängen aus der Ferne unterbrochen und wir begaben uns auf den Weg herauszufinden, was die Ursache des fernen tumults war.
Nach einem kurzen Teleport standen wir auch in einem Bereich, von dem aus wir einen guten Blick auf den alten Tempel hatten. In jenem begaben sich die verschiedenen Risso, reih um reih trat aus dem Wasser.
Ich kann mich nicht mehr so genau daran erinnern, aber irgendwann in diesem Zusammenhang, vielleicht war es auch schon vor dem Sprung durch den Limbus, hob Collegus Muntagonus den Memorabia Cantus auf, welchen ich auf mich selbst gesprochen hatte, um einen ausgleich, für eine eventuelle aussichtslose Situation zu haben, dem ganzen lagen einige Metaphysiche Überlegungen zu grunde, wobei ich keine Ahnung habe ob es funktioniert hat oder hätte, den Erinnerungen der letzten Tage gegenüber bin ich dementsprechend ambivalent gegenüber eingestellt. Nachdem ich schnell gegenüber Collegus Muntagonus den Grund meiner Bezauberung erläutert hatte verwandelte er uns beide auch alsbald danach in Karpfen, damit wir uns Unterwasser umschauen konnten.
Dabei schwommen eine weitere Vielzahl an Risso an die Oberfläche um zum Tempel zu gelangen. Das Erlebnis als Fisch war, seltsam, etwas woran ich mich in dieser kurzen Zeit nicht so wirklich gewöhnt hatte, naja vielleicht beim nächstenmal.
Am Grund des Unterderischenwassers fand sich auch eine Stadt der Risso, zumindest schienen diese dort zu wohnen, da ich mich aber ncht allzu sehr mit Rissoarchtitektur auskenne, konnte ich nicht beurteilen ob diese Stadt ursprünglich eine Rissostadt war oder nicht, bei der Ansammlung an Seltsamkeiten hier, würde es mich nicht wundern, wenn es sich dabei ursprünglich um eine Siedlung der Hochelfen gehandelt hätte.
Wirklich Atemberaubend war der Sprung aus dem Wasser, welcher in einem unsanften Kontakt mit der Erde endetete und mich sprichwörtlich in die Situation drängte, mich wie ein Fisch an Land zu fühlen, weil der werte Collegus Muntagonus doch vergaß, wie er den Cantus aufheben konnte, naja, nicht wirklich vergaß, eher mental verlegte.
Offentsichtlich bin ich nicht erstickt, sonst könnte ich die Erlebnisse schlecht niederschreiben…
Danach wurden wir zu Tauben, irgendwie konnte ich mit diesem Tier besser umgehen, als mit dem Karpfen, es gelang mir sogar zu fliegen, wir flogen zu dem Tempel und sahen uns die Predigt an, bzw. hörten Sie auch.
Zuerst verstand ich nicht wovon die Risso redeten, war ich ihrer Sprache doch nicht mächtig, doch Collegus Muntagonus kannte dafür einen Cantus und übermittelte mir mittels arkaner Methodiken, ähnlich einiger Überlegungen, welche ich selbst schon angestellt hatte, einen entsprechenden Cantus zum Verständnis der fremden Sprache. Dabei handelte es sich um einen, nun vereinfacht könnte man es wohl als Xenographus für verbales Verständnis betrachten, ein Xenolingua, wenn man so will.
Jenen wirkte ich dann auch als Taube und es gelang mir die Äußerungen des silbergeschuppten sprechenden Risso, wahrscheinlich ein Priester, zu verstehen und ihnen zu folgen. Er oder Sie, vielleich auch Es, keine Ahnung, sprach von der Rückkehr ihres Königs, ihres Gottkönigs, naja warum auch nicht, für den ist hier bestimmt auch noch Platz…
Collegus Muntagonus wurde dadurch auf eine Idee gebracht und er wollte sich jene schnell notieren und verschwand durch den Limbus, ich beobachtete die Risso, bis diese den Tempel verließen, wartete noch etwas und als Collegus Muntagonus immer noch nicht zurückkehrte, breitete ich meine Schwingen aus und flog zurück. Irgendwie war es nicht das gleiche wie mit einem Stab zu fliegen.
Dort las ich in einem der Bücher und machte mich mit den altechsichen Zeichen des Chrmmk vertrauter, lessen als Vogel, vor allem als Taube, gut als kleinerer Vogel wäre es wahrscheinlich noch schwieriger gewesen, stellte mich vor ganz eigene Probleme. Fehlten mir doch irgendwie die Hände zum wenden der Seiten, weshalb ich mit dem Schnabel vorlieb nehmen musste.
Ich habe keine Ahnung wieviel Zeit verging, bis die anderen zurückkehrten, zuerst wollte mich der werte Bruder verscheuchen, ja sehr Traviagefällig, nicht wahr? Aber schließlich wurde er doch darauf hingewiesen, das davon auszugehen sei, das die Taube, welche dort liest, wahrscheinlich keine gewöhnliche Taube sei, was auch schnell bestätigt wurde, nachdem Collega Peddersen mich schriftlich fragte ob ich es sei, was ich schriftlich bejahte.
Danach dauerte es auch nicht lange bis Collegus Muntagonus daran erinnert wurde, den Cantus aufzuheben und flugs hockte ich vor dem Buch, mit einem Stück Kohle im Mund.
Zuerst entnahm ich jenes meinem Mund, danach berichteten Sie von ihrem Fund des roten Kristallsteins, für den Ruf der Risso, nur das jener zerstört war, in diesem fall zweigeteilt, es wurden noch Amulette erwähnt in einer gefundenen Aufzeichnung, ich erwähnte dann auch, das ich besagte Amulette, wahrscheinlich, um den Hals zweier der silbergeschuppten Risso gesehen habe, sowie das diese jene aus den Händen der Menschen entrissen hatten. Ein schneller Blick auf den roten Kristall enthüllte, dass dessen arkane Matrix am zerfallen war, was nicht verwunderlich ist. Ich brachte jenen zu Collegus Muntagonus, wobei ich dank eines Fortifex Cantus, seiner seits, für einen sehr kurzen Abstand durch den Limbus springen musste. Ich zeigte ihm den Kristall und erwähnte auch, dass dieser uns helfen könnte über den Umweg der Risso in die alte Achaz Stadt zu gelangen, zweifelte ich doch mittlerweile sehr an der Teeidee, obwohl jene natürlich nett gewesen wäre, nehme ich an. Während Collegus Muntagonus mit der Wiederherstellung der Zauberkräfte des Kristalls beschäftigt war, besah ich mir seine Ideen bezüglich der echsichen Kabale, von der er immer wieder berichtete, da ich noch unter der Wirkung eines Memorans Cnatus stand werde ich jene wohl nicht allzu bald vergessen. Ich ergänzte noch ein paar eigene Ideen, welche sich hauptsächlich um die Verknüpfung der Lebensräume Dschungel–>Sumpf–>Wasser drehten.
Mit dem zusammengesetzten Kristall begab ich mich zu den anderen und überließ Collegus Muntagonus wieder seinen Ideen und Theorien, ist doch schön das wenigstens einer seinen Forschungen nachgehen kann, obwohl Collegus Steinfest konnte dies auch, vielleicht sollte ich mir ebenfalls den ein oder anderen Nottel zulegen, ihm scheint es ja etwas geholfen zu haben, oder?
Den anderen erwähnte ich kurz gegenüber noch, wozu der rote Stein wichtig sei, etwas was mir Collegus Muntagonus vorher noch gesagt hatte, wären meine arkanen Ressourcen nicht immer so erschöpft, so hätte ich dies auch als bald festgestellt.
Während die anderen üben, jagen und inneneinrichter spielen, beschloss ich mich mit den Schriften an den Wänden auseinanderzusetzen. Dachte ich doch, das jene für den Ruf der Risso interessante Informationen enthalten könnte.
Mittlerweile hatten wir ja auch alle notwendigen Kristalle, Collegus Muntagonus hatte noch einen gefunden, ich frage mich ob ich auch mal soleicht ablenkbar und etwas verwirrt oder vergesslich werde wie er es jetzt ist, wobei es mir auch schwer fällt dies genauer einzuschätzen, weiß ich doch aus eigenen Erfahrungen und Gedanken, welche nur im weitesten Sinne als eigene einzuschätzen wären, wie ein Geist aus unterschiedlichen Perspektiven wahrgenommen werden kann.