Am 23. Peraine brach ich auf mittels eines von mir convocierten Luftdschinns reiste ich in windiger Geschwindgkeit nach Mahtab, in Richtung meines Landes, meiner Familie, doch bevor ich nach Shirdar zurückkehren konnte, gab es einiges vorzubereiten.
In Mahtab traf ich mich mit Isaria, berichtete ihr von dem Erlebten, wobei es einige Sachen, wie die Eterniumquelle gab, die ich für nicht berichtenswert in dieser Situation hielt, zumal Delia ihr bestimmt ebenfalls noch von unseren Abenteuern in und um Hochstieg erzählen wird.
Die Unterbringung des Erzdrachens, schien mir ersteinmal wichtiger, das auffinden von Muhalla und Radajane, war auch etwas was meinen Geist beschäftigte und natürlich war da noch der Kräuterhandel, um nur einige Sachen zu nennen.
Am nächsten Morgen, brach ich von Mahtab aus auf, Rashpatane war so gut und nahm mich erneut mit ihrer Kutsche mit, wir landeten wieder in Aranien, wo genau konnte ich nicht sagen, aber die Gegend erinnerte mich an etwas.
In einer Hütte einer gewissen Zahra az-Zahra, welche gerade nicht anwesend war, fanden wir schließlich Muhalla und Radajane, nachdem ich mich vorgestellt hatte und mein Anliegen vorgebracht hatte, dauerte es auch nicht lange und Sie sagten zu das dargebotene Heim in Hochstieg anzunehmen um dort zum Wohle aller sich selbst und uns zu helfen.
Rashpatane würde Sie in ihrer Kutsche zuerst nach Mahtab bringen und von dort aus könnten Sie sich dann auf den Weg nach Hochstieg machen.
Ich selbst entschied wieder einmal meinen Abschied von Aranien zu nehmen und mich vom Wind nach Khunchom tragen zu lassen.
Am späten Nachmittag erreichte ich schließlich auch Khunchom und begab mich nach Hause.
Wo gerade Tulachim und Rashim in ein Gespräch vertieft waren, es ging um Rohal, einen von Tulachims Söhnen, das Gespräch endete allerdings mit meinem eintreffen.
Natürlich musste ich, auch hier, erneut von meinen Erlebnissen berichten, wiewohl, ähnlich wie bei Isaria, mir erschien das nicht alles was ich erzählte unbekannt war.
So stellte sich heraus, das über ter Winkels Brief nach Punin, auch einiges Wissen, was mich betraf seinen Weg nach Khunchom gefunden hatte, und Rakorium Muntagonus, war in der Zwischenzeit wohl wieder mal in Khunchom gewesen, wobei ich nicht herausfand, was oder ob er etwas erzählt hatte.
Rashim war über die baldige Ernennung, wie genau dies stattfinden sollte, wusste ich noch nicht, zu einem Magus, höchst erfreut, meinte er doch das endlich jemand sein Erbe weitertragen konnte, da doch niemand seiner Kinder arkan begabt war und ich von meinen Geschwistern wohl auch der einzige war, der über eine arkane Begabung verfügte, Tulachim war eher daran gelegen zu erfahren, ob dies für das Handelshaus Gewinn erbringen könnte.
Über den Punkt war ich etwas unsicher, aber, nachdem ich von der ganzen Geschichte mit der Rolle als Traviaprophet zu berichten anfing, hellte sich sein Gesicht auf, ob wegen weiterer Gewinnmöglichkeiten oder aus anderen Gründen, konnte ich nicht sagen.
Als ich, zu diesem Zeitpunkt war der Abend schon weit fortgeschritten, die wichtigsten Abenteuer um und in Hochstieg erzählt hatte, verabschiedete Rashim Tulachim um mir mehr über unsere Familie zu erzählen und insbesondere einen alten Teppich zu zeigen. Obwohl aus der Zeit des Diamantenen Sultanates, handelte es sich bei diesem leider nicht um einen der flog.
Am 25. konnte ich wieder beginnen mich auf meine Studien zu besinnen, gen Abend suchten mich Rashim und Zuhal auf, beide hatte je einen Armreif verzaubert, welche über eine silberne Kette verbunden werden konnten, der Cantus auf diesen Armreifen war je ein Unitatio, zusammen ermöglichten diese Armreife die vis arcana zu teilen um weitere Zauberwerke anzufertigen oder den Kraftaufwand bei anstrengenderen Ritualen zu teilen, halt das was ein Unitatio erlaubte…
Am 26. Unterstützte ich Rashim bei der Anfertigung eines weiteren Aeternoms, ich teilte meine Kraft mit ihm, per der Gestrig erschufenen Unitatio Armreife um ein Thaumatursoms des Dschinnenrufes zu erstellen, Ziel war es die Kommunikation zwischen Khunchom und Shirdar zu gewährleisten, ich will lieber nicht darüber nachdenken, wo Rashim genau den passenden Corpus für dies Thaumatursom her hatte.
Gen Abend konnte ich das Thaumatursom nutzen um erneut eine Depesche gen Shirdar zu senden, Assaf informierend das ich demnächst wieder nach Khorestan zurückkehren würde.
Am 27. zeigt mir Rashim schließlich einen anderen Teppich aus grauer Vorzeit, dieser durchwirkt von königlichem Blau am Rand, Rot & Gelb der Mitte annähernd um in Zentrum zu einem Orangeton zu verschmelzen, durchzogen waren die Farben und Muster neben Hellgrau und Reinweiß schimmernden Metallfäden, welche auf Arkanium deuteten auch auf Fäden aus dem in allen Farben des Regenbogensschimmernden magischem Metall Mindorium, auch ohne das sich dieser Teppich erhob, wusste ich sofort, dank meines Wissens um die Thaumatursome der Ur-Tulamiden, das es sich hierbei um einen der fliegenden Teppiche handelte. Raschim erzählte mir das dieser Teppich seit Generationen in der Familie sei, er war wohl das Geschenk eines alten Freundes der Familie und gehörte, traditionell, dem Sippenoberhaupt, in diesem fall also Rashim, wobei es schon vorkamm das Streit um diesen ausbrach und der Teppich sich für ein Mitglied der Familie entschied.
Rashim trug mir auf, mich auf den Teppich, dessen Name wohl Ankha Ul Hawanur war, zu setzen.
Ohne das Rashim ein Wort sprach erhob sich der Teppich vom Boden, anschließend befahl er Hawanur auf Ur-Tulamidya wieder auf den Boden und erklärte mir, das Hawanur, je nach Zuneigung, bzw. Respekt, sich auf unterschiedliche Arten stuern ließe, gedanklich würde er nur auf das Familienoberhaupt hören und weiterhin würde er es nur dulden sich von einem tulamidischen Magier lenken zu lassen, er stellte mir frei, zu versuchen Hawanur zu überzeugen mir ebenfalls zu dienen, war aber unsicher inwiefern, meine Ausbildung in Punin in Hawanurs Wahrnehmung mich nicht zu einem tulamdischen Magier machte, schließlich war dies einer der Gründe mich damals nach Punin zu schicken.
Und es half nichts, weder hörte er auf meine Gedanken, noch auf Worte in Ur-Tulamidya, schließlich zog ich gar an dem Teppich, mich darauf besinnend, das einige Teppiche darauf bestanden sich manuell lenken zu lassen, doch auch hier passierte zuerst gar nichts, doch dann erhob er sich bedächtig, ich merkte schnell, das er sich zwar theoretisch von mir lenken ließ, praktisch dabei aber etwas langsam war, war er unwillig?
Nachdem ich mit Rashim und Hawanur noch etwas Zeit verbracht hatte und mich dabei langsam begann an Hawanur zu gewöhnen, zum Teil wurde dies erleichtert durch Delias Erinnerungen an das Fliegen mit ihren satuarischen Fluggeräten, teilte mir Rashim mit das er mir den Teppich bis auf weiteres ausleihen würde, auf meine Frage ob das Wirklich in Ordnung sei, meinte er nur das er in seinem Alter eh kaum noch fliegen würde und das für Hawanur auch nicht schön wäre, dementsprechend an den Boden gefesselt zu sein.
Es könnte natürlich vorkommen das er den Teppich selbst für etwas brauchen würde und dann würde er ihn zurückfordern, aber aktuell spräche nichts dagegen den Teppich an mich zu übergehen, zumal er andeutete das es besser wäre, wenn ich mich schon an den Teppich gewöhnen würde, da davon auszugehen war, das Hawanur nicht auf seine Kinder hören würde.
Am 28. Peraine widmeten wir uns von früh morgen bis in den Nachmittag in die Schaffung des nächsten Aeternoms, dieses sollte dazu dienen Nachrichten von Shirdar nach Khunchom zu tragen. Am späten Nachmittag begab ich mich schließlich auf den Weg gen Shirdar, Hawanur trug mich dem Mhanadi entlang bis auf Selicum stieß und vor dort war es ein leichtes Shirdar zu finden.