19. Tsa El’Trutz
Nachdem wir schon früh vorgewarnt wurden, wann die Geburt von Delias Kind[ern] zu erwarten war, was dank des Reichweitenvorteils von Traummagie möglich war, ich hatte meine Nachforschungen in diesem Gebiet einschlafen lassen, da die Notwendigkeit das mindestens eine Partei der Kommunikation das Gespräch verschläft mir als nicht sonderlich hilfreich für eine gezielte Kommunikation erschien. Obwohl, vielleicht könnte dies kompensiert werden mittels einer größeren Anzahl in Schichten Schlafender, welche arkan überwacht werden, oder am Ende der Kommunikation aus dem Traum gerissen werden, um die Botschaft weiterzuleiten, zumindest unter der Annahme, das es wenige Überschneidungen geben sollte, wäre dies vielleicht tatsächlich eine Möglichkeit ein Problem selbst im Schlaf (anderer) zu lösen?
Erreichten wir die Karawanserei außerhalb El’Trutz heute, wir in diesem fall waren, Jane, die beiden Traviageweihten Thordis Torskedottir und Abu ibn Zulhamid, sowie natürlich ich selbst Nehazet ibn Tulachim.
Sieghelm samt seiner Begleitung war ebenfalls schon eingetroffen.
Kurz gesellte sich ein weiterer Reisender zu uns, seines Zeichens eine Palastwache, im Ruhestand, des Königs der Zyklopeninseln, mit Namen Bothor dylli Memnos. Eventuell wäre es sinnvoll, wenn sich die Gelegenheit ergibt, ein paar Fragen bezüglich der Zyklpäischen Feenwälder, Collega Kiranya von Kutaki und der Verfügbarkeit vom Holz des Baumes des Reisenden zu stellen. Könnte Wissen über die Feenwälder doch relevant für verschiedene Forschungsthemen sein, ich von Collega Kiranya via Collegus Finkenfarn bislang nur gutes gehört hatte, bislang aber nicht ihre Bekanntschaft gemacht und die Anwendungen für Holz des Baumes des Reisenden ergeben sich von selbst.
Der Abend klang gut in der Gemeinschaft aus, denke ich.
20. Tsa El’Trutz
Ich war gerade dabei mit Abu ibn Zulhamid eine Partie Inrah zu spielen, während Thordis Torskedottir von Bothor dylli Memnos um ein Gespräch gebeten wurde, bald darauf erfuhr ich auch worum es sich dabei handelte, denn Bothor dylli Memnos wurde auf mich verwiesen.
In dem Gespräch das folgte stellte sich heraus das Borons Wahl auf den guten Bothor fiel, was erfreulich und betrüblich war, lag doch so die Vermutung nahe das Tramal/Matral und unter welchen anderen Namen er sonst noch durch das Land gewandelt sein mag, nicht mehr unter uns weilte. ohne allzu tief in die Materie einzudringen, hielt ich es doch für weiser ihm erst die Möglichkeit zu lassen mit einem Diener Borons zu reden um über eine Authorität des Schweigsamens mehr über jenen und die Bedeutung der Erwählung zu erfahren. Denn auch, wenn ich bestimmt qualifiziert war ihn über die Bedeutung zu informieren, so könnte die Konfrontation mit dem entsprechenden Wissen, aus einer nicht geweihten Quelle, eventuell zu mehr Schaden führen, als notwendig ist.
Auch hielt er durchaus einiges von dem Vorschlag sich mit einem Boroni zu unterhalten, ich verwies ihn auf die Tempel in Fasar oder Rashdul, ich persönlich würde zwar eher Rashdul empfehlen, da ihn seine Karawane aber nach Fasar führen würde, würde es wohl eher Fasar werden.
Bei nächster passender Gelegenheit, welche sich bei einem gemeinsamen Mahl bot, informierte ich auch die anderen über die neue Erwählung, Sieghelm stürmte daraufhin praktisch dem guten Bothor nach.
Später führte das Verhalten Siegehlms auch zu einem erregten Disput unter uns.
Ansonsten erhielt Sieghelm auch noch die freudige Nachricht zum Reichsritter geschlagen zu werden und die Einladung an einem Garether Turnier, ich bin noch unschlüssig darüber ob ich mir das ansehen sollte, die Erinnerungen die ich an das letzte Turnier habe, fand ich nicht sonderlich interessant, aber es spricht nichts dagen ihn wenigstens bis Punin zu begleiten und eventuell besehe ich mir auch einmal Gareth genauer, vielleicht könnte es gar nicht verkehrt sein einige Wochen vor dem Allaventurischen Konvent in der Stadt einzukehren?
Was natürlich die Frage nachder Reiseroute aufwirft, ich bot Sieghelm an, seine Turnierausrüstung nach Punin zu schaffen, was mehr oder minder der Auslöser für den Weg nach Punin war, da der Rashtullspass, aber aktuell nicht begehbar ist, obwohl ich sollte bei nächster Gelegenheit ausprobieren, was notwendige wäre um diesen, wenigstens temporär, also außerhalb des üblichen temporären Zeitraumes, begehbar zu machen. Vielleicht nach dem Konvent?
Bliebe die Karawanenroute über Alam-Terekh, die Route führt zwar zu einem guten Weg über Berge, aber so schlimm sah es auf meinen Reisen mit Hawanur nicht aus.
Und es ist ja nicht so, als ob wir zu einer Zeit reisen würden, in der die Route allzu problematisch wäre, oder?
Ich meine sicher, es ist Regenzeit, aber bestimmt gibt es entsprechende Rinnen im Gestein um die Begehbarkeit der Route zu gewährleisten, also nicht das ich welche gesehen hätte, bei meinen Flügen, aber ich war bestimmt nur zu weit oben.
Obwohl, um so mehr ich darüber nachdenke, es könnte wohl nicht schaden vorsichtshalber den Ring der für Maednir bestimmt war mitzunehmen, sowie ein paar gebundene Elementare bereitzuhalten, nur um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Zu diesen würde wohl auch gehören, für die Reise durch das Gebiet des Kalifates, den ein oder anderen wohlgesinnten Novadi mitzunehmen, dankenswerterweise kenne ich mittlerweile den ein oder anderen Mawdli, so das ich davon ausgehe das dieses Problem sich leicht lösen lassen sollte.
Wie zu erwarten war erfolgte die Geburt später noch, leider gab es nicht die Gelegenheit beide Kinder zu untersuchen, hätte es doch interessant sein können, nachzuschauen, welche Unterschiede es in den Auren gäbe, zumal es vieleicht auch nicht verkehrt gewesen wäre um wirklich sicher zu gehen, dass das richtige Kind weggeben würde, umso länger ich darüber nachdenke umso unwohler fühle ich mich dabei, bei Gelegenheit wäre es wohl nicht verkehrt das Gespräch mit der Vettel zu suchen, zumal da noch die Problemstellung bezüglich des Körpers wäre, hmm ob Azina bereit wäre einen Körper aufzugeben? Ich würde nachwievor einen neuen Körper für die bessere Lösung halten, hatte bislang aber noch nicht wirklich die Zeit Nachforschungen in der Richtung anzustellen.
Ich meine Wenigstens sind die Truhen mittlerweile fertig und ich konnte meine Kammern zur Unterbringung verschiedenster Objekte errichten und auch die Kammer bezüglich des Problems, welches ich mit Delia und Kalkarib teile, ist fertig, leider kann ich gleiches noch nicht von meinen Nachforschungen behaupten, aber die bisherige Literatur war in dieser Hinsicht nicht so hilfreich wie ich erwartet hatte, wo ich so darüber nachdenke, war sie es in den meisten meiner Erfahrungen mit Heptasphärischen Entitäten nicht.
Gut die geistige Auseinandersetzung mit dem Dämon im Gefäße Rohals war, wenigstens, noch recht nahe an beschriebenen Phänomenen, aber bislang habe ich noch keine weitere Person gefunden die das verschlucken durch einen Dämon überlebt hätte, dementsprechendes gilt auch für das aufzwingen des eigenen Willens aus dem inneren heraus. Vielleicht sollte ich mal bei den Sheynuchanim, wir sind ja schließlich verwandt, oder in Brabak, Rafim könnte auch ein geeigneter Ansprechpartner sein, nachfragen?
Allerdings, wäre es wohl beinahe vernünftiger, bei den Invokatoren nachzufragen, fällt dies doch in ihr Gebiet.