Im Anschluß an die Demonstration begab ich mich in den Perainetempel um ein kleines Experiment, bezüglich des Heptsphärischen Males vorzunehmen, das Ergebnis war äußerst interessant, viel Rauch, keine Schmerzen, keine Verletzungen, Abbdruck des Males auf entsprechenden Gegenständen (wobei hierbei natürlich zu beachten ist, das ich das Experiment nur in einem kleinen rahmen durchgeführt hatte), daraus ließe sich schließen das, wenn wir diese Analogie verwenden wollen, der besondere Fall des Males eher einem Applicatus ähnlich, denn einem Arcanovi ähnlich, wobei letzterer ein (vollwertiger?) Pakt wäre, ist. Denn das Mal scheint eher angekoppelt (oder oberflächlich appliziert) zu sein, denn verwoben (Arcanovi) wie bei einem Seelenpakt zu erwarten, nähere Untersuchungen stehen natürlich noch an (wenn die Zeit dafür da ist, naheliegend scheint daraus aber ersteinmal die Schlussfolgerung, dass das Entfernen der Male, relativ, einfach sein sollte). Bleibt noch eine Kompensation für den Tempel, 10 Elixiere der Spagyrik pro Mond über den nächsten Götterlauf sollten wohl akzeptabel sein.
Danach wandte ich mich der Konstruktion eines Luftaffinien Korpus für ein Thaumatursom der Convokation elementarer Kräfte zu, für die Verzauberung werde ich wohl wieder auf die Unterstützung anderer Leute angewiesen sein werden, die Umsetzung alleine wäre durchaus möglich, würde allerdings mehr Zeit benötigen und irgendwie kommen hier doch immer wieder die verschiedensten möglichen und unmöglichen Dinge dazwischen.
Ich war noch am ausarbeiten einiger Ideen, bezüglich der Untersuchung des Males und der besseren Identifizierung extrasphärischer Energien, sowie der „räumlichen“ Zuordnung (was da dies außerhalb des räumlichen Referenzrahmens fällt ein ganz eigenes Problem ist, aber ich bin zuversichtlich dies umgehen zu können durch die Etablierung weiterer und neuerer räumlicher Orientierungsachsen, wie viele Notwendig sind, wird sich hoffentlich nach weiteren Experimenten zeigen, aktuell gehe ich von mindestens sechs Achsen aus, der Einfachheithalber oben, unten, seitlich, arkane Anziehung, tulamidischer Tee und weiteres), als Adeptus Roskop mir einen Besuch abstattete, in dem sich resultierenden Gespräch, welches nicht ganz so enttäuschend war, wie ich erwartet hatte, stellte sich heraus das er ebenfalls ein Interesse an der Philosophie hatte und wir gelangten über diese in ein tieferes Gespräch, er schnitze nebenbei, während ich anfing ihm die Grundlagen des Unitatio Cantus zu erläutern, nachdem er ein interesse, bezüglich magischer Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausdrückte und sich herausstellte das dieser simple Cantus ihm unbekannt war. Zwischendurch fragte er mich auch nachden schon vorbereiteten Thaumatursomkorpus, ich erklärte ihm ebenfalls kurz, wozu dieser gedacht war, das Gespräch wandte sich dem Element der Luft hinzu und schwankte kurz darauf zurück zu dem Unitatiocantus. Die Stunden vergingen, der Abend neigte sich der Nacht hinzu und wir beendeten unser Gespräch mit Überlegungen es am nächsten Tag fortzuführen, hatte er doch die Grundlagen des Unitatio Cantus noch nicht verstanden. Seine Schnitzerei ließ er af den Tisch zurück, als ihn darauf ansprach meinte er nur, das ich doch auch die Flöte als Korpus für ein Thaumatursom zur elementaren Convocation nutzen könnte.
Am nächsten Tag ich war am untersuchen der Arkanoglyphen von Skr Zht, konnte ich mich diesem doch noch nicht mit der Aufmerksamkeit, die sie verdient hätten zuwenden, als ich von Adeptus Karden aufgesucht wurde, er fragte mich ob ich interesse an einer Partie Boltan hätte, Roskop wäre wohl gerade in seinem Stabtraining vertieft, ich verneinte, primär weil ich keinerlei interesse an Boltan hatte, also schlug er Inrah vor, was ich doch etwas überraschte, ging ich doch nicht davon aus, das er einen vollständigen Kartensatz, geschweige die Regeln zu diesem Spiel kannte, ein weiteres überraschendes Erlebnis war, das er sich tatsächlich als ein sehr guter Spieler herausstellte, auf Inrah folgte rote und weiße Kamele, und letzendlich gelang es ihm, betrachtet auf die Gesamtzahl der Partien, welche wir spielten zu gewinnnen, wobei das Gesprächstheme bezüglich des praktischen Einsatzes von Magietheoretischen Applikationen im Feldeinsatz und der Möglichkeiten der Parameterdefinitionen für spezifische Auslösebedingungen für Thaumatursome mich doch stärker abgelenkt haben könnten, als ich zuerst vermutet hätte. Im Gespräch mit ihm stellte sich dann tatsächlich heraus, das er über funktionierende, wenn auch minimale Kenntnisse des Unitatio Cantus verfügte und sich schnell bereiterklärte, unter anderem wohl, weil er selbst noch nicht an der Verzauberung eines Thaumatursoms teilgenommen hatte, den Thaumatursomskorpus vom gestrigen Tage mit mir zu verzaubern.
Es war Nachmittag, und ich war durch die Zusammenarbeit mit Collegus Karden erschöpft, als mich Collegus Roskop erneut aufsuchte und wir unser Gespräch vom Abend davor fortsetzten. Am Abend hatte ich die Vermutung das er tatsächlich ausreichend viel Verstanden hatte um den Unitatio Cantus auszuprobieren, wir beschlossen diesen, im Rahmen der Verzauberung der von ihm geschnitzten Flöte am morgigen Tage, zusammen Collegus Karden, zu erproben.
Am Tag darauf, am späten Nachmittag, nachdem ich mich den Tag über so gut es mir hier möglich war von den arkanen Strapazen der letzten Tage erholt hatte, erschienen Roskop und Karden, beide erpicht darauf ihre neuen Kenntnisse zu erproben und weiteres Wissen dazuzugewinnen. Roskop webte den Unitatio Cantus mit angemessener Vorsicht und dieser gelang ihm schließlich auch beim zweiten Versuch, im geschlossenen Zirkel, begann ich, mit der Unterstützung der arkanen Kräfte von Roskop und Karden die Flöte zu verzaubern. Es war Abends als wir fertig waren.
Wir redeten noch weiter in die Nacht hinein und verabredeten uns für den morgigen Tag, hatte ich doch einige Ideen bezüglich arkaner Applicationen ihrer Fähigkeiten.