11.Feqz.1025 n.B.F.
Diese gläsernen Sphären sind hchst ungewöhnlich, es sind Thaumatursome der magica sanguina, sie weisen Merkmale der magica communicatia und magica theoretica auf. Wenn ich die Verästelung der fibrillis arcana artificilis richtig deute, so scheint sich das Thaumatursom mit dem Corpus auf Ebene der Aura zu verbinden, ein Analys Vitalstructur oder gar ein Analys Sykarianstructur, wäre praktikabel um zu erkennen, inwiefern sich das Thaumatursom mit dem Corpus verbunden hat. Vorerst könnte eine Analyse mittels Kombination von Analys Arcanstructur und Memorans, sowie Exposami und Memorans und eine folgende detailierte Zeichnung ein Ersatz darstellen, leider sind meine Kenntnisse im Exposami und Memorans Cantus nur marginal, auch mit meinen Analys Kenntnissen bin ich noch nicht zufrieden. Aufgrund der unklaren Ergebnisse, halte ich es für gewagt die Thaumatursome zu entfernen, obwohl eine Entfernung mittels Destructibo Arcanitas Cantus durchaus denkbar wäre, erscheint das aufbrechen der fibrillis arcana artificilis mittels eines größeren Quantums der vis arcana aufgrund der nicht erfassten Daten ein nicht einkalkulierbarer Risikofaktor. Ich hoffte weitere Informationen über den Ritualdolch zu erhalten und gab der hiesigen Meisterin der Esse den Ritualdolch. Weiterhin versuchte ich Hjaldars Weltanschaung zu verstehen, es ergib nicht wirklich viel Sinn, deswegen versuchte ich mittels einschlägiger Argumente das sein Schamane bestimmt nicht meinte er solle Bären töten und ihre Herzen verschlingen als er von der Vereinigung der Wesen sprach.
13.Feqz.1025 n.B.F.
Die Ingerimm Geweihte verschwand spurlos, mein Dolch, äh ich meine der Dolch das wäre ein unverzeihlicher Verlust für die Wissenschaften. Die Herren Comto de Castellani und von Spichbrecher erschienen nur bedingt erfreut über meine Ergebnisse.
14.Feqz.1025 n.B.F.
Wir brachen nach Schilder auf, dort erfuhren wir das die Geweihte tatsächlich hier war und sich auf den Weg zu einer gewissen Tamara gemacht hätte. Fernerhin soll diese Tamara eine Hexe sein, stichhaltige Beweise gab es dazu jedoch nicht, ich wurde auch nicht gebeten eine arkane Visitation durchzuführen um zu ermitteln ob es sich tatsächlich um eine Tochter Satuarias handle. Dann soll der Fluss wohl vergiftet sein und Herr von Spichbrecher legte sich gleich mit der örtlichen Bevölkerung an, ich verstehe ja nicht viel von Rhondra, aber das ist bestimmt nicht ihren Lehren zu entnehmen oder?
15.Feqz.1025 n.B.F.
Heute trafen wir Tamara, ich bin immer wieder erstaunt wie viele Leute sich freiwillig der Natur aussetzen, sie war gewillt uns zu helfen, sofern wir etwas für sie erledigen würden. Dagegen sprach nichts, es ist ganz im Sinne Feqzens, Herr von Spichbrecher schien da etwas anderer Meinung zu sein, nun wie dem auch sei, wir willigten ein. Um die gestellten Aufgaben schneller erfüllen zu können trennten wir unsere Gruppe, Herr von Spichbrecher suchte einen Pilz und wir begaben uns auf den Weg aus einem Quell einen roten Stein zu holen.
16.Feqz.1025 n.B.F.
Wir fanden den Stein, es handelte sich um einen Almadin, de Castellani schien leicht verwirrt als ich meinte ich könnte so einen Stein erzeugen, dabei ist eine simple Anballung Archo-Elementarer Partikel mittels der hilfe einer Creatorum Archo-Elementarum durch convokative Magie nun nicht so schwer vorzustellen, zumal ich nicht behauptet hätte die Materie wäre von beständiger dauer. Wir konnten den Stein erfolgreich aus der Quelle entfernen.
17.Feqz.1025 n.B.F.
Brachten Tamara den Stein, als nächste Aufgabe sollten wir eine Kiste bei einem Altar abgeben, langsam vermute ich das sie uns benutzt um ein Ritual vorzubereiten, ich werde es weiter beobachten, zumindest sind ihre Aufgaben nicht ohne Sinn. Heute konnten wir, Feqz oder wäre es in diesem fall eher Travia sei dank, vorsichtshalber seien, in der Taverne von Schilder nächtigen.
18.Feqz.1025 n.B.F.
Wir erfuhren heute, dass von Spichbrecher ungestüm und ungeduld dazu führten, das seine Aufgabe nicht beendet war, ich machte mich auf den Weg diese zu beenden, Vogt de Castellani beschäftigte sich derweil mit der nächsten anfallenden Aufgabe. Die Botschaft sollte an eine gewisse Schwesterchen gehen, wie sich herausstellte handelte es sich dabei um eine Ladifari, auch Blütenjungfer genannt, welche offensichtlich eine Tulpe als Heimstatt, möglicherweise gar als ihrem arkanen Wesen affinem Objectum halt in dieser Welt ermöglicht, der gesuchte Pilz scheint ein periodischer Übergang in eine andere Welt, wahrscheinlich ihre Heimatwelt zu sein, ich sollte in Zukunft wiederzurückkehren und mir diese Welt ansehen und erforschen, vorher sollte ich jedoch eine Möglichkeit finden selbstständig die andere Welt zu verlassen. Am Sprach ich mit ihr, sie wollte ihren Pilz nicht hergeben, was nahe legt, dass meine Vermutug korrekt ist, interessant scheinen auch die Tulpen zu sein, es scheint eine Verbindung zwischen Tulpen und Fee zu bestehen. Ich denke die Bezeichnung Emotionstulpen verdeutlicht dies am besten, durch meine Forschungen erfuhr ich das die Rotfärbung für Wut oder Hass steht und Blau für Trauer. Vorher legte sie mir noch nahe mit einer anderen Person herzukommen, damit wir uns verlieben würden, das deutet für mich auf magica controllaria.
19.Feqz.1025 n.B.F.
Überbrachte Tamara die Antwort von Schwesterchen. Fernerhin lösten wir diverse Rätsel von Tamara, sehr interessante darunter, Tamara war nun gewillt den anderen zu helfen, sie gab noch letzte Anweisungen bezüglich der Ritualvorbereitungen. Allerdings erwiesen sich einige Bemühungen meinerseits an gewisse Ingredenzien zu gelangen als wenig erfolgreich, was an meinen geschätzten Gefährten lag. Schwesterchen war immer noch schlecht gelaunt, wie ich von Spichbrecher und saba Belima erfuhr, das muss eine Auswirkung auf die Magie von Schwesterchen gehabt haben, zumindest kammen sie mit einigen wenigen Tropfen Feentränen. Ich demonstrierte sogleich wie vermeidet werden sollte mit einer entsprechenden Ingredienz umzugehen, wohl weislich als Lehrveranstaltung für die anderen gedacht (ich bin schon zu lange nicht mehr in einem ordentlichen Labor gewesen).
20.Feqz.1025 n.B.F
Zweiter Versuch an eine der Ingredenzien zu gelangen wurde unterbunden. Weiterhin gab es einen kleinen Zwischenfall am Gehöft des hiesigen Vogtes, die nach mir geschickte Wache war nicht gerade sehr hilfreich, aber immerhin haben sie hier schon von mir gehört, ich frage woher nur. Unhöflicher waren die Wachen auf dem Gelände des Vogtes, nun wie dem auch sei der Ärger über dieses Verhalten war bald verdrängt, nachdem ich bei arkaner Visitation feststellte was passierte. Leider musste ich feststellen, das der Verursacher des ärgers mittels magica sphairologica in den näheren Limbus entschwand.
22.Feqz.1025 n.B.F.
Tag des Rituals, ich studierte es genauestens, auch mittels magica clarobservantia, es funktioniert und scheint sinnvoller als ein Destructibo Cantus, woher Tamara die kenntnisse für dieses Ritual wohl her hat? Das Ritual verlief bei de Castellani erfolgreich, von Spichbrechers Kugel wurde ebenfalls zerstört, doch das Ritual konnte nicht mehr fortgesetzt werden. Durch meine magischen Kenntnisse, und Beobachtungen, werde ich das Ritual wohl verstanden haben und reproduzieren können, vorsichtshalber werde ich jedoch alles noch einmal durchrechnen. Ob ich Rituale ebenfalls wie Canti abrechnen und die hälfte meiner Einnahmen an den Vogt abtreten muss? Tamara verschenkte eine Abschrift des Folianthen der Kräuterkunde, für die Vorbereitung des Rituals durchaus praktisch. Ich versuchte noch Schwesterchen zu beruhigen, da eine emotional labile Fee wahrscheinlich nicht sehr erfreulich für die Umgebung sein dürfte, zumindest sie leicht zu trösten gelang mir. Warum die anderen Probleme hatten ergab sich mir nicht, es bewegten sich zwar Steine mittels magica moventia aber diese stellten keine Bedrohung dar, außerdem konnte ich bei diesem Vorhaben gleich ein paar Feentränen einsammeln, so ungefähr 6 Schank oder 1,2 Liter. In der Höhle fand ich eine bemerkenswerte Pflanze, ein Moos das im dunkeln fluoreszierte, das sollte ich genauer studieren, könnte es doch hilfreich sein gegen die schlimmste aller Fürchte.