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Blutmagier

22.Tsa.1025 n.B.F.

In dunkelster Finsternis trafen wir auf Burg Friedstein ein. Die Tore wurden von einem niederen Elementar des Erzes geöffnet, convociert von einer gewissen Collega Saria. Wir wurden schnell untergebracht, ich verbrachte die Nacht, oder was davon noch verblieb, im Gästezimmer 3, wie viele Gästezimmer die hier wohl existieren.

23.Tsa.1025 n.B.F.

Bei einer Erkundung der Burg fand ich Elementarzeichen des Eises und der Luft, räumlich so angebracht, dass die Symbole des Eises unten und der Luft oben gelegen waren, desweiteren in Richtung Firun und Efferd weisend. Kombiniert mit dem Hinweis, das es in dem Wald eine Ritualstätte der Diener Sumus geben solle, stellt sich mir die Frage ob, in dieser Baronie nicht einige Kraftlinien mit Affinität zu den Elementen, oder zumindest einigen Elementen verlaufen. Eine weitere Untersuchung der Örtlichkeiten der Baronie sollte ausreichend sein um dies zu bestätigen oder zu widerlegen. Die Bibliothek der Burg war zweigeteilt und mir wurde, leider, nur erlaubt die profanen Werke zu studieren (da arbeitet ich lange in der Bibliothek von Punin, verbrachte dort einen großteil meiner Studienfreizeit und mir wird verwehrt in einer kleinen Baronie in den magischen Bereich der Bibliothek zu lesen…), so beschäftigte ich mich mit örtlichen Sagen und Geschichten. Zumindest wollte ich mich gerade in dieses Gebiet vertiefen als wir einen Tumult aus dem magischen Bereich der Bibliothek hörten. Schnellstmöglich eilten wir, um zu erfahren was sich vorgetragen hatte, nach unten. Dort fanden wir zwei Magier im Streit, die eine Perso war paralysiert, sodass der Streit bedingt gelöst war. Nicolo de Castellani erkannte den, mir unbekannten, anderen Magier als Magister Magnus Marius Minani Mikador Mirior, an welcher Akademie er wohl unterrichtet oder ist er ein Privater Lehrmeister? Aufgrund des plötzlichen auftauchens ging ich davon aus das er im Planastrale Cantus, oder einem ähnlichen Cantus bewandert sei, die Andeutungen die er machte verstärkten meinen Verdacht diesbezüglich.

24.Tsa.1025 n.B.F.

Durch Sarias temporäre Unpässlichkeit begaben wir uns heute auf den Weg zu der Kultstätte der Diener Sumus, somit kann ich meine Hypothese bezüglich der Affinität möglicher Kraftlinien zu bestimmten Elementen in dieser Gegend verstärkten, eine spätere gesonderte Überprüfung muss allerdings noch stattfinden um entsprechende Ergebnisse zu verifizieren. Und als wichtig angemerkt sei noch, dass wir den Kultkreis noch am hellichten Tage erreichten, deutlich zu erkennen waren die Symbole für Feuer, Erz und Humus, damit fehlt nur noch das Symbol für Wasser und die sechs Elemente wären in der Baronie vertreten. Ob es soetwas wie ein Elementares Dreieck in der Baronie gibt? Zwei weitere Dinge erregten noch unsere Aufmerksamkeit, erstens der Kreis wurde von drei ehernen Wächtern bewacht und zweitens der Druide war verletzt, interessant war ebenfalls das die Humuspräsenz in der nähe des Steinkreises deutlich höher war als außerhalb des Steinkreises. Aufgrund der Beschreibungen des Druiden und seines Zustandes, ging ich davon aus das er unter den Folgen der magica sanguina litt, welche auf ihn angewandt wurde was gegen den Codex Albyricus verstößt. Ich versuchte ihn notdürftig mittels wirken des Balsam Salabunde Cantus zu helfen, was mir nur dürftig gelang, waren meine astralen Reserven doch noch erschöpft aufgrund der Auseinandersetzung mit den Orken. Wir beschlossen den Anwender der magica sanguina zu stellen und sofern möglich den entsprechenden Stellen zu übergeben. Nach einiger Sucherei fanden wir eine Ansammlung von 39 Körpern, diese bestanden aus 20 Orken, 15 Menschen und 4 Tieren, davon standen 20 Wesen in Reihen zu je 4*5 14 von diesen waren Orken und 6 Menschen, die übrigen wesen lagen dementsprechend auf de Boden. Ich weiß nicht ob er einem Reflex folgte, ob dies eine Standardprozedur unter Kriegsvolk ist oder ob er Übungsstunden vermisste, von Spichbrecher schlug den stehenden Wesen den Kopf ab. Vogt Nicolo de Castellani wirkte zu diesem Zeitpunkt verstört, ob dies an den Leichen, dem Verhalten von Spichbrecher oder der wichtigen Tatsache lag das sich der Tag der Nacht zuzuwenden drohte, wenn wir noch länger hier draußen bleiben sollten, weiß ich nicht. Nachdem wir uns erneut auf die Suche begaben und durch diese kalte Ansammlung von Ungemütlichkeit stapften trafen wir auf den Nutzer der magica sanguina. Wir zogen es vor zuerst mit ihm zureden, doch Vogt Nicolo de Castellani geriet außer sich als er einen Rahjafrevel bemerkte und griff in folge dessen den Unbekannten an. Jener Unbekannte rief in einen altertümlichen Bosparano Dialekt “Stop”. Leider kamm es nicht mehr zu einem Gespräch, mich hätte interessiert woher er diesen Dialekt kannte. In der sich anschließenden Auseinandersetzung wurden wir alle Opfer der magica sanguina. Nachdem wir etwas mit ihm gekämpft hatten, mit eher unbefridigendem Ausgang trennten sich die Wege von dem Unbekannten und uns. Er rief uns noch “verdammtes Elementarristenpack” zu, die Möglichkeit diesen Fehler richtig zustellen blieb mir jedoch verwehrt. Um uns erneut auf eine Auseinandersetzung mit ihm vorbereiten zu können entschieden wir uns zum Ritualplatz des Druiden zurückzukehren. Der Druide war in der Zwischenzeit damit beschäftigt gewesen die Verbindungen, oder zumindest einige genauer eine, die durch die magica sanguina zwischen uns und dem Unbekannten bestand zu brechen. Ich beschäftigte mich mit einem von ihm erbeuteten Ritualdolch welcher, passend zu seinem Dialekt, mit Imperialen Zeichen graviert war, die Inschrift liess sich als “Ehre den Blutkaiser” übersetzen.

25.Tsa.1025 n.B.F.

Aufgrund der Probleme die uns der Diener des Blutkaisers bereitete, wurde der Beschluss gefasst ihn so schnell wie möglich unschädlich zu machen. Unsere favorisierte Vorgehensweise funktionierte leider nicht, was jedoch leider vorherzusehen war. Die Folgerung daraus war das wir uns die unwirtliche kalte Wildnis wagen mussten. Als wir den Diener des Blutkaisers stellten invocierte dieser eine 3 Schritt hohe Wesenheit, eine genaue Visitation war mir leider aufgrund der Situation und der Umgebung nicht möglich, diese Wesenheit zerstörte zwei der Wächter des Ritualkreises. Die Residualstrahlung des Wesens wies leuchtende dunkle/schwarze astrale Fibrillen auf, höchst ungewöhnlich! Aber als hätte er uns nicht genügend Probleme bereitet, so hinterließ er uns noch ein weiteres (abgesehen vo finden des Rückweges mein ich), er vererbte (auch wenn das Wort vielleicht nicht ganz zutreffend ist) den Herren de Castellani und von Spichbrecher, sowie der Dame saba Belima je eine gläserne Spähre, welche an ihrem Körper befestigt war und glimmte (jeweils in unterschiedlichen Farben). Beim durchsuchen seiner hinterlassenschaften fand ich eine weitere Spähre (allerdings noch inaktiv), diese sollte mir helfen die anderen zu entfernen. Wir schafften es tatsächlich noch am späten Abend Burg Friedstein zu erreichen.

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