Brief an Ordensgroßmeisterin Jane Peddersen

Meine lieben Freunde!

Lang ist es her dass wir in Hochstieg Kunde von euch erhielten. Eine Depesche darüber daß der werte Herr Magus nicht mehr bei euch weilt wäre hilfreich gewesen. Vielleicht hätte der Orden souveräner auf die Frage nach Tee für Nehazet reagieren können die zwei merkwürdige Gestalten in einer Art Loch im Raum in der Küche an uns stellten.

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Marschbefehl

Traviahold saß in seinem Arbeitszimmer in der Burg Donnerwacht, ihm gegenüber ein unruhig auf dem Stuhl hin und her rutschender junger Mann. „Also gut, du bist also Tsatan, ja?“ „Grashuber, Herr. Tsatan Grashuber.“ „Gut, gut, gut. Und du bist der Knappe von Herrn dylli Memnos, habe ich das richtig verstanden?“ „Wem? Achso. Nein. Also ich wollte schon immer ein Diener Borons werden, also haben mich meine Eltern nur dafür nach Gareth gebracht… Wart ihr schon mal in Gareth?

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Reise nach Rommilys – Teil IV „Die Hard“

Die Nacht in Hardfurten verlief ruhig, Traviahold ist dort immerhin ein bekanntes Gesicht, aber nicht von der Bedeutung wie in Kohlhütten oder Hochstieg. Am nächsten Morgen reiste er in großer Aufregung ab. Seit seiner Reise zu den Sennen der Rondrakirche war dies das erste Mal, dass er die Komturei Hochstieg verließ und sich in die unsicheren Gefilde der Baronie Dettenhofen begab.…

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Reise nach Rommilys – Teil II „Im Kloster“

Den Galopp hielt Traviahold nur solange bei, bis er an einer Weide ankam, von der er wusste, dass er ab hier nicht mehr von der Stadt aus zu sehen war. Er würde natürlich heute im Kloster übernachten, aber je später er dort ankam, desto weniger Anliegen werden an ihn herangetragen. Er musste den Kopf schütteln, als er daran dachte, wer er von einem Götterlauf war – der drittgeborene Sohn eines Barons, der typischer Weise in ein Kloster abgeschoben wurde und sich nun darauf freute seine älteren Bruder wiederzusehen.…

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Reise nach Rommilys – Teil I „Der Abschied“

Traviahold seufzte, als er sich von seinem Schreibtisch erhob. Das Kloster war inzwischen zwar schon geweiht worden, doch außer dem Haupttempel, der Brauerei und einem Teil der Umfassungsmauer gab es noch keine Gebäude, nur Baracken. Und so verbrachte Traviahold noch sehr viel Zeit in Hochstieg, auch um in der Nähe von Darpatia zu sein. Seiner schwangeren launenhaften Frau, der er gleich erklären müsste, dass er dringend nach Rommilys reisen muss.…

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Traviaholds Antwort-Brief

Mein lieber Sieghelm,

Ich erfreue Mich daran schon so recht kurz nach Deiner Abreise von Dir hören zu dürfen. Ich musste Deinen Brief doch des Öfteren lesen um zu erfassen was Du Mir alles mitzuteilen gedachtest. Ich werde versuchen mit geordneten Gedanken Dir zu antworten. Wenn Ihr schon aus El~Trutz abgereist seid so nehme Ich an, Delia hat die nunja „schwierige“ Geburt gut überstanden?…

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Die schwerste Götterprüfung

-die Gedanken Traviaholds-

 

Warum tun mir die Götter all dies an? Bis zur Rückkehr Sieghelms hatte ich so ein ruhiges Leben, mit großen Aussichten. Und jetzt, wenige Tage später? Mein Weltbild liegt in Trümmern, oder hängt zumindest ganz schief an der Wand meines Glaubens. Sieghelms Verschwinden schien meine Götter-Queste zu sein. Da passten die Erkenntnisse über die Familiengeschichte, Erfahrungen mit egoistischen unmoralischen Drachen-Magiern und Kämpfe gegen Dämonen gut dazu.…

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Ein erster Schrei nach Hilfe!

Zu Händen des Büttels von Hardtfurten

 

Travia zum heiligen Gruße!

Ich weiß nicht, ob in Hardtfurten schon Kunde von den zahlreichen Ereignissen in Hochstieg eingegangen ist. Ich vermute aber, dass die Vorgänge auf dem Roten Riesen auch euch nicht gänzlich verborgen blieben. Diese Ereignisse, deren Erzählung den Rahmen dieses Briefes sprengen würde, führten dazu, dass Hochstieg nun etwa 200 zusätzliche Seelen zu ernähren hat.…

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In Daunen gebettet

Nur in seiner Unterkleidung stand Traviahold im Gänsestall der Taverne. Er blickte auf die schlafenden Gänse um sich und ein Lächeln breitete sich in seinem Gesicht aus. In seinem Korb sah er Travian liegen. Er nahm ihn vorsichtig heraus, setzte sich im Schneidersitz in die Mitte des Stalls und legte Travian in seinen Schoß. Er schloss die Augen und richtete seine Gedanken auf seine Große Mutter aus, während er sachte seine Gans streichelte.…

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Aus der Messe zum Jahrestag der Befreiung des Roten Riesen – 1. Phex eines jeden Götterlaufs

„…Und der Dämon schoss aus der Spitze des Berges, eben hier, wo ich stehe. Und die Menschen, eben in Hoffnung auf die langersehnte Freiheit sahen nun in das vielmäulige Antlitz des Todes! Doch der Geweihte ließ sich nicht beirren und so sprach er:

Ihr freien Menschen auf dem Berg!

Stimmt mit mir ein in den Gesang

wider dem dämonischen Gezücht,

dass unsere Stimme schalle

bis in die Hallen Alverans!

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