Die Geschichte vom Grünen Tee
Akademische Grade:
- Absolvent der Halle des Lebens zu Norburg – Ernennung zum Adeptus Minor (1017 – 1029 BF)
- Mitglied der Gilde des Bundes der weißen Pentagramms (seit 1017 BF)
- Ernennung zum Magus durch die Halle des Lebens zu Norburg (seit 1029 BF)
Akademischer Posten:
- Magister extraordinarius curativa magica et profana an der Schule der Hellsicht zu Thorwal (seit 1023 BF)
- Secundant des Licentiatus iuri magicae an der Schule der Hellsicht zu Thorwal (seit 1025 BF)
Weitere Tätigkeiten:
- Mannschaftsheilari der Immanmannschaft Orkan Thorwal (seit 1025)
Alter: 32
Sein vollständiger Name ist Jasper Jaakon Ouvensen, geboren am 28. Rahja 998 BF. Jasper ist der älteste Sohn einer Großhändlerfamilie aus Festum (Vater Pjerow & Mutter Jovanka) und hat drei Geschwister, einen jüngeren Bruder (Stanislaus) und zwei jüngere Zwillingsschwestern (Vanjescha & Peranka). Seine Begabung für die arkanen Künste wurde von seinem Vater Pjerow D. G. Ouvensen eigentlich eher durch Zufall entdeckt. Jasper und sein jüngerer Bruder Tannjew spielten gemeinsam im Hinterhof des Familienhauses. Durch ein eher kindliches Missgeschick seitens Jaspers verletzte sich sein Bruder, da der kleine Jasper von Schuldgefühlen geplagt wurde, stellte er sich ganz stark vor wie er die Verletzung seines Bruders verschwinden lassen würde, denn er wollte es ungeschehen machen da ihm viel an seinem Bruder lag – und dabei entfesselten sich Japsers Kräfte und die Wunde schloss sich tatsächlich – wenn auch nicht komplett. Als die beiden Jünglinge ihren Eltern davon erzählten, waren diese zuerst sehr skeptisch und wollten der Geschichte nicht so recht glauben schenken, doch da sie über die Möglichkeiten und Mittel verfügten, ließen Sie einen Magus aus der Halle des Quecksilbers kommen, der den jungen prüfen sollte, und tatsächlich, es stellte sich heraus das er magisch begabt war und der Magier legte seinen Eltern nahe ihren Sohn ausbilden zu lassen.
Selbstverständlich bot der Magier, Namentlich Magister Hilbert von Puspereiken, an, den jungen Jasper an der Halle des Quecksilbern aufzunehmen, doch die Eltern hatten andere Pläne im Sinn, wenn ihr Junge schon Magier werden sollte, dann doch gleich ein “richtiger”, und zwar ein “Weißmagier” – und da war Norburg die nächste Anlaufstelle.
Norburg lag viele Meilen entfernt von Festum, im tiefen bornischen Hinterland, was bedeutete das Jasper von seiner Familie getrennt werden würde, was ihm selbst alles andere als gefiel, zuerst wollte er gar nicht weg, ihm missfiel der Gedanke seine Geschwister, seine Eltern und das luxuriöse Heim gegen eine karge und staubige Studierstube weit entfernt tauschen zu müssen. Doch Jasper hatte keine Wahl, seine Eltern ließen ihn von einem ihrer Handelszüge nach Norburg bringen, wo er seine Ausbildung beginnen sollte. Dort angekommen fiel es dem gerade mal elf Götterläufe alten jungen schwer sich zurecht zu finden, er fasste nur schwer Fuß und die ganzen sonderbaren Gestalten mit Spitzhüten, die schlanken und seltsam sprechenden Elfen und vorallem die teilweise sehr runtergekommen wirkenden Hexen machten Jasper Angst. Den ersten paar Götterlaufe an der Halle des Lebens zu Norburg waren für Jasper wohl das schwersten, denn als junger „Eleve“ sträubte er sich gegen so ziemlich alles was man versuchte ihm beizubringen, doch da das Ausbildungsgeld seiner Eltern stetig floss, wurde seine Ausbildung auch nicht abgebrochen. Erst als er nach drei weiteren Götterläufen zum „Novizen“ ernannt wurde entstand in ihm der Wandel – denn ein ebenfalls noch recht junger Adeptus Minor mit dem Namen Hane Puschinske nahm sich den störrischen Jasper als Schüler. Hane war selbst erst neunzehn Götterläufe alt und konnte irgendwie einen Draht zu Jasper aufbauen, da er, genauso wie Jasper, auch er zuerst gegen seinen Willen hierher gebracht wurde. Hane wurde Jaspers erster richtiger Freund und von ihm war er auch bereit sich Zaubetricks beibringen zu lassen. Im Praios des Jahres 1016 BF war Jasper dann soweit, er wurde zum „Studiosus“ erhoben und bekam nicht nur Schriften und trockene Theorie beigebracht, sondern konnte seine während des Noviziats gelernten Zauber das erste mal richtig anwenden.
Jasper und Hane blieben bis zu Jaspers achtzehnten Lebensjahr zusammen, Hane Puschinske war inzwischen Adeptus Maior geworden und bekam einen Auftrag in der Ferne und verließ die Akademie, auch wenn es schwer für Jasper war, so war er inzwischen reif genug weiter zu machen. Sie Ausbildung war lang und beschwerlich, zwei weitere Götterläufe verbrachte Jasper fast ausschließlich alleine mit den Büchern und dem Codex Albyricus. Das Studium beschäftigte ihn sehr, zudem wurde er nicht nur in der magischen Heilkunst, sondern auch in der profanen Heilkunst ausgebildet, und zwar in allen Bereichen – weshalb er nur sehr wenig Zeit hatte sich mit anderen Dingen zu beschäftigen und so gingen die letzten Götterläufen bis zu Jaspers Prüfung schnell rum. Er schlug sogar mehrere Einladungen seiner Familie nach Festum aus, immer wieder mit der selben Begründung: Es ist zu viel zutun und die bevorstehenden Prüfungen seien sehr schwierig. Mit 19 (1017 n.BF) Götterläufen dann war es soweit, Jasper hatte seine Prüfung zum Adeptus Minor bestanden, nun war er nicht nur ein lizensierter Weißmagier der sich in der Heilmagie verstand, sondern dazu auch noch ein Medicus mit viel Praxiserfahrung, denn schon während der Ausbildung kamen viele Notleidene und Kranke an die Akademie und die Schüler hatten somit stets Nachschub an neuem Lehrmaterial. Da dia Akademie sogar das Studium am totem Körper, also im pathologischen Sinne, erlaubte, waren Jaspers Erfahrung in der Anatomie weitaus höher als bei einem durchschnittlichen Medicus.
Ein Pazifist im Krieg (1017 – 1021)
Da es für Jasper keine Grund kam die Studierzimmer der Akademie zu verlassen, entschied er sich zu bleiben und sich als Medicus und Heiler an der Akademie verdient zu machen, nach einem Götterlauf bot man ihm sogar einen Posten als Coauditorius unter Magister Goljew N. Jannske, im Bereich der profanen Heilkünste an, da Jasper sich hier einen Namen an der Akademie gemacht hatte. Ganze zwei Götterläufe später, Jasper hatte bis dahin ein ruhiges Leben, hörte man in Norburg von dem endlosem Heerwurm Untoter und Dämonen die auf Festum marschierten, viele seiner Kollegen entschieden sich dazu aufzubrechen und sich Leomar vom Berg, Brin von Gareth und Ayla von Schattengrund anzuschließen – auch Jasper wollte helfen, auch wenn er als Weißmagier und Absolvent der Halle des Lebens nicht aktiv in das Geschehen hätte eingreifen können, so konnte er sich hinter den Linien mit den Kollegen wenigstens um die Verwundeten kümmern. Auf dem Weg dorthin traf er Adeptus Hane Puschinske, seinen alten Freund der gerade von einer langjährigen Expedition zurückkehrte. Adeptus Puschinske, der sehr praktisch veranlagt war, brachte auf Japser auf dem Weg nach Vallusa einen neuen Zauberspruch bei, und zwar den “Paralysis” – welcher ihm bereits viele gute Dienste erfüllte hatte. Jasper konnte den Nutzen des Zaubers nicht abstreiten, denn kein Absolvent der Halle des Lebens verfügte über auch nur einen einzigen Schadenszauber und war somit in einem Scharmützel nutzlos, und falls es in Vallusa doch mal einer der Monster schaffen sollte die Linien zu durchbrechen, so war Jasper mit diesem Zauberspruch wenigstens in der Lage sich Zeit zu verschaffen um Hilfe zu holen.
Am 23. Praios 1021 n.BF war es dann soweit, die Schlacht auf dem Vallusanischen Feld zwischen über 3000 Kaiserlichen Truppen und Ilmensteinern, und mehr als 4000 Untoten, Notmärkern und Borbaradianern. Jasper bezog dabei – zusammen mit einigen Kollegen seiner Akademie Stellung in den hinteren Lagern und kümmerte sich um die Versorgung des nicht abbrechenden Schwalls von Verletzten. Hesinde sei dank hatte Jasper kurz zuvor den neuen Zauber erlernt, denn es kam wie es kommen musste, drei schwer bewaffnete Notmärker brachen durch und drohten das Lazarett, welches über keine Verteidigung verfügte, zu überrennen. Jasper konzentrierte sich und gelang es die drei Agressoren mittels eines Paralys zu versteinern – anschließend konnte Hilfe geholt werden und das Lager und somit über 100 Verletzte Männer und Frauen gerettet. Auch wenn Jasper von der geschichtsträchtigen Schlacht selbst nicht viel mitbekommen hatte, so würde sie jedoch immer in seiner Erinnerung bleiben.
Jaspers erste Queste (1021 – 1022)
Im Jahre 1021 BF, genauer gesagt am 05. Efferd – Jasper war inzwischen wieder in der Halle des Lebens auf seinem Posten als Coauditorius – verlangte ein junger Adeliger nach ihm. Er stellte sich als Streitward von Menzheim, Edler zu Baliho vor. Er erzählte Jasper das er einer der Verletzten im Lazarett bei der Schlacht auf den Vallusianischen Weiden war und das er einen tapferen Magier suche der ihn bei einer waghalsigen und ruhmreichen Queste begleite. Jasper wollte am liebsten ablehnen, doch die Spektabilität der Akademie, Maschdawa Patriloff legte Jasper nahe ihn zu begleiten – denn es gäbe nur wenige Gelegenheiten für einen Absolventen dieser Akademie sich einen Namen zu machen. Mehr gezwungen als gewollt entschied sich Jasper den jungen Edelmann zu begleiten – die Reise sollte wie sich herausstelle weit gen Firun führen, weiter als je ein Nivese gereist war. Die Expedition war klein gehalten und stellte sich als halsbrecherische Queste heraus. Die Reise dauerte mehrere Monde an und erst als man schon tief in den Eistälern des hohen Firuns war enthüllte sich die Queste des Edelmannes, er wollte in den Hort eines Drachen. Da es zum umkehren zu spät war ging man weiter und man fand tatsächlich den Hort des Eisdrachen. Es gelang der Expedition sogar den Schatz – der jedoch nur aus schwarzen wertlosen Dingen bestand – zu finden, jedoch kehrte in dem Moment der Drache zurück und die Expedition wurde in eine Eisspalte getrieben wo es nur eine Frage der Zeit war bis alle sterben würden da es keinen Fluchtweg gab.
Gefühlte Tage später tauchten, Firun und Hesinde sei Dank, weitere Abenteurer auf die ebenfalls den Hort des Drachen suchten, allerdings wollten sie nur – wie sich herausstelle – ein Ei des Eisdrachen haben. Sie retteten Jaspers leben, doch leider waren die anderen der Expedition, inklusive des Edelmannes bereits zu Boron gegangen. Mittels eines Transversalis Artefakts gelang es dann den Abenteurern aus der Eishöhle zusammen mit Jasper zu fliehen, allerdings ließ dabei einer ihrer Männer, ein Speerkämpfer Namens Connar Schultheiss, sein Leben. Das Artefakte brachte die Abenteurer zusammen mit Jasper zuerst nach Al-Anfa, also an das andere Ende Deres. Anschließend wurde Jasper zusammen mit den Abenteurern in’s Mittelreich, in die Nähe von Hammerschlag gebracht. Jasper war nie weit gereist, er hasste es zu reisen, es erinnerte ihn an die lange Reise von Festum nach Norburg die er als Kind getan hatte – doch nun war er innerhalb von Tagen quer durch Dere gereist und weiter von seiner Heimat entfernt als je zuvor. Jasper wollte nach Hause, er entschied sich nach Albenhus zu gehen um dort mit einem Schiff den großen Fluss hinauf zu fahren bis nach Greifenfurt.
Immernoch im Jahr 1021 BF bekam Jasper in Albenhus dann einen Auftrag vom ansässigen Anconiterorden, Jasper hoffte das der Auftrag schnell gehen würde, denn eigentlich hatte er keine Lust hier in der Gegend zu bleiben, doch da der Orden angeboten hatte Jaspers Medici-Koffer – welcher aufgrund der vergangenen Strapazen etwas ausgeräubert war – aufzufüllen, willigte er ein, denn hätte er sich selbst damit befasst, wäre er unmengen an Dukaten losgeworden. Bei der Queste bekam Jasper Kontakt zu Archon Megalon – dem legendären und mythenumrankten Meisterdruiden. Jasper entscheidet sich ihn für eine Weile zu begleiten – wenn auch dieses Vorhaben einige Risiken mit sich bringt. Der Druide nimmt den Weißmagier für mehrere Wochen mit auf seine Reisen quer durch das Land und durch die Zeit – Jasper lernt dabei viel über Geschichte, Sagen & Legenden und natürlich nicht zu vernachlässigen: Über die Zauberkunst. Aus einer Laune heraus setzt Archon Megalon Jasper dann plötzlich wieder bei seiner Reisegruppe ab – während für Jasper mehrere Wochen des lernens und studierens vergangen sind, sind für die anderen nur wenige Momente vergangen.
Zusammen mit seiner Reisegruppe, derer Jasper langsam überdrüssig wurde, ging es zurück nach Albenhus – wo es kurz nach seiner Ankunft am 01. Ingerimm 1021 zu einem Ausbruch der Zorgan-Pocken kam. Jasper wurde vom Anconiterorden damit betraut die Krankheit einzudämmen und die Ursache zu finden. Mit großer Mühe und nur wenigen zivilen Verlusten gelang es ihm in Zusammenarbeit mit einigen anderen Gefährten auch. Verursacher des ganzen war ein Diener des Dreizehnten. Aus Dank überreichte der Orden Jasper zwei Bücher – zum einen eine Epitome Fassung des „Almanachs der Wandlungen“ in Quarto – und zum anderen „Geheimnisse des Lebens (Neuauflage)“, ebenfalls in Quarto.
Der Adeptus beschloß für eine Weile in Albenhus zu verweilen um dem Orden des Heiligen Anconius bei der Genesung der zahlreichen Kranken zu unterstützen. Hinzukommend wußte daheim im Bornland noch immer niemand von seinem Verbleib, denn immerhin wurde die gesamte Expedition von Streitward von Menzheim in das Eisreich in der Mitte des Jahres aufgerieben. Jasper setzte also einen Brief an die Halle des Leben zu Norburg auf, um sie über den Verbleib der Expedition – und vorallem seinen Eigenen – zu unterrichten. Am 02. Rondra 1022 erhielt er Antwort – überraschenderweise von seinem alten Freund und Kollegen Magister Hane Puschinske, der – wie er ihm berichtete – kurz nach Absenden des Briefes sich in die Halle des Windes nach Olport begeben würde, um dort ein Studienjahr an der hiesigen Magierakademie der Thorwaler einzulegen. Jasper freute sich über diese Nachricht und beschloss sich ebenfalls nach Olport zu begeben um dort seinen alten Freund endlich wiederzusehen. Am 05. Efferd 1022 machte sich Jasper dann auch auf in das Reich der Thorwaler.
Im Reich des Wals (1022 – 1029)
Dem Ruf seines alten Freundes Hane Puschinske folgend, zog es ihn ins Reich der Thorwaler. Doch noch ehe er in Olport ankam, stieß er unterwegs – in einem kleinen Dorf namens Lervik – erneut auf Temporalmagie. Er gelangte in den Besitz einer Harfe, welche die Zeit beeinflussen konnte. Der Zauberbarde dem diese Harfe gehörte, verschwand und ward seither nicht mehr gesehen. Jasper brachte die Harfe nach Olport und übergab sie dort der Halle des Windes – sollten sich doch die Thorwaler damit befassen. Magister Puschinske, der ebenfalls in Olport residierte, verhalf Jasper dann zu einem Posten als ständiger Gastdozent für Heilmagie.
Die nächsten Monde beschäftigte sich Jasper viel mit den regionalen Krankheiten, Heilkräutern und für Thorwaler typische Verletzungen. Anfänglich begegneten die Thorwaler Jasper noch mit Skepsis, immerhin war er ein dürrer Galdmadr (Zauberer), der nicht richtig kämpfen konnte und augenscheinlich schon vom ersten Bier vom Hocker fallen würde. Sowohl in der Akademie, als auch in den Tavernen bestellte Jasper häufig – mit gebrochenem Dialekt, da er die Sprache noch nicht perfekt beherrschte – seinen geliebten Grünen Tee in Kombination mit einem fleischlosen Eintopf. Beides war in ganz Thorwal schwer zu finden, weshalb Jasper später dazu über ging, sich seine Verpflegung selbst zuzubereiten. Diese für Thorwaler seltsamen Speisegebote brachten dem hageren Magier seinen fragwürdigen Ehren- bzw. Spottnamen ein: Magister Grønte (was so viel heißt wie: Magister Grüntee). Dabei war es ganz gleich, dass Jasper ebenfalls Bier und Met trinken konnte wie die besten Thorwaler, da er es jedoch nur sehr selten tat, bekam es kaum einer mit und der ‚Ehrenname‘ blieb auch über die Grenzen Olports hinaus erhalten.
Jasper wurde im Laufe der Monde immer häufiger von den Thorwalern bei Verletzungen und Krankheiten zur Rate gezogen, immerhin besaß er aufgrund seiner fundierten Ausbildung sowohl in der profanen als auch der magischen Heilung fundierte Kenntnisse. Im Peraine 1022 BF war Jaspers Expertise bei einem gerade einmal neun Winter zählenden Knaben gefragt, welcher sich einer schwere Entzündung der Atemwege zugezogen hatte. Dank Jaspers anatomischer Kenntnisse und seines Wissens über Kräuter mit heilsamer Wirkung, gelang es ihm ihm zu helfen. Der Knabe musste dafür allerdings einen ganzen Mond lang in der Krankenstube der Akademie verbleiben. Jasper kümmerte sich liebevoll um ihn, denn wie er erfuhr, trug der Knabe keine Schuld an seiner Erkrankung. Es war vielmehr die Schuld des Vaters, der ihn firungefällig rücksichtlos zum Eisfischen mitgenommen hatte. Auch wenn viele Götterläufe zwischen dem jungen Hakon Korjason und Jasper lagen, so freundeten sich die beiden miteinander an – eine Verbindung, die noch Nachwirkungen haben sollte.
Im Praios 1023 wurde Adeptus Ouvensen zusammen mit einigen seiner Scholaren und einem Trupp Rekkeri nach Thorwal entsandt, denn die Kunde, dass die Stadt von der horasischen Flotte im Zuge des Krieges zerstört wurde, hatte sich schnell verbreitet. Dort angekommen fand Jasper tatsächlich einen dem Erdboden gleich gemachten Ort vor, die horasische Kriegsmarine hatte keine Gnade gezeigt. Unter seiner Anleitung ließ er ein Lazarett errichten, in denen sowohl die Krieger als auch die zivilen Verletzten der Stadt versorgt werden sollten. Mehrere Monde half er den Menschen dort. In den zahlreichen Unterhaltungen die dabei führte, bauten sich zu dieser Zeit auch seine Vorurteile gegenüber Horasiern auf, denn immerhin hatte dieser unnötig grausame Akt der Zerstörung vielen unbeteiligten Menschen das Leben und ihre Existenzgrundlage gekostet. Mit viel Ausdauer und Anstrengung half er in Thorwal beim Wiederaufbau.
Im Travia 1023 erhielt Jasper von der Spektabilität der Schule der Hellsicht zu Thorwal Cellyana von Khunchom das Angebot, seine Lehrtätigkeit im Bereich der Magica Curativa et Profana an der Akademie fortzusetzen, immerhin hatte er sich auch hier als „Magister Grönte“ schnell einen Namen gemacht. Während Magister Puschinske in Olport weiter forschte, entschied sich Jasper dazu in Thorwal zu verbleiben, denn hier gab es auf Grund der Zerstörung durch die Horasier viel mehr Bedarf an einem kundigen Heiler.
Von Ingerimm 1023 bis Rondra 1024, der Thorwal-Horas-Nostria-Konflikt hatte gerade Hochzeit, rief Hetmann Tronde Torbenson von der Windzwinger Ottajasko tapfere Hetrekker und geschickte Galdmadr zu einer Kaperfahrt zusammen. Ungewöhnlicherweise wurde auch an dem See- und Kampfunerfahrenen ‚Magus Grønte‘ dies Angebot herangetragen – wohl in Ermangelung fähiger Heiler. Unter der Bedingung an keinerlei kriegerischer Handlung beteiligt sein zu müssen, erklärte er sich bereit auf der Otta Øksenvrede als Heiler anzuheuern. Es war für Jasper das erste Mal auf hoher See – ein Erlebnis, dass er nicht so schnell vergessen würde. Mehrere Monde waren sie auf See und immer wieder in einzelne Scharmützel mit der überlegenen horasischen Flotte verwickelt. Letztendlich gelang es der Windzwinger-Ottajasko sogar die erste Versorgungsexpedition der Horaskeiserlich-Priviligierten-Nordmeer-Companie aufzubringen. Als überzeugten Pafizist, war es für Jasper kein leichtes beteiligt zu sein, als so viele Menschen auf hoher See ihr Leben ließen, doch es waren immerhin Horasier – und gerade die hatten es nach ihrer schrecklichen Tat gegen Thorwal verdient (So zumindest redete er sich es ein). An Bord der Otta Øksenvrede knüpfte Jasper eine enge Bande zur Steuerfrau Jurgrid Arvasdotter. Jurgrid und Jasper hatten eine Gemeinsamkeit die sie miteinander verband: Sie verabscheuten Gewalt in jedweder Hinsicht, und dass unter Menschen, die es als Spaß ansahen sich gegenseitig zu Verprügeln. Die Freundschaft der beiden sollte sich in Thorwal fortsetzen, auch wenn Jurgrid immer wieder in See stach und für viele Monde fort war.
Nach der Kaperfahrt der Windzwinger-Ottajasko, war Jasper froh wieder seine friedvolle Lehrtätigkeit an der Akadamie aufnehmen zu können. Als Weißmagier und aufgrund seiner fundierten Kenntnisse im Gildenrecht, wurde er im Efferd 1025 zum Secundanten des Rechtsgelehrten der Akademie ernannt. Zu seiner Aufgabe als Dozent für Heilmagie, beschäftigte er sich fortan zusätzlich um Rechtsfragen der Scholaren oder um die zahlreichen externen Beschwerden über die reisenden Adepten der Akademie.
Im Efferd 1026 – der Thorwal-Horas-Nostria-Konflikt hatte inzwischen ein friedlichen Ende gefunden – rief Hetmann Tronde erneut zu einer Fahrt auf, doch dieses Mal sollte es keine Kaperfahrt, sondern eine humanitäre Fahrt sein. Dieses Mal war es Jasper, der sich anbiederte dabei sein zu dürfen. Er heuerte auf der Otta Isnendevind an, welche zusammen mit einigen anderen Ottas Lebensmittel und Hilfsgüter in das südlich gelegene Albernia bringen sollte – denn diese wurden gerade vom Dritten Orkensturm gebeutelt. Auch seine alte Freundin Steuerfrau Jurgrid Arvasdotter war mit an Bord. Adeptus Ouvensen gehörte zu dem engen Kreis an Vertrauten, die den von dunklen Visionen geplagten Hetmann Tronde untersuchen durften – doch für Jasper war schnell klar, dass er weder krank war, noch verzaubert wurde, weshalb er nichts für ihn tun konnte.
Fast drei Winter später und auf den Tag genau zwölf Götterläufe nach Jaspers Ernennung zum Adeptus Minor, erhielt Jasper eine wichtige Depesche von der Halle des Lebens zu Norburg. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als lehrender Dozent an einer gildenfremden Akademie, seiner Verdienste zur Heilung der Einwohner in Albenhus, und auch seiner jüngsten Anstrengungen im Bereich der Erforschung neuer profaner und magischer Heilungsmethoden, verlieh die Gilde des Weißen Pentagramms Jasper am 10. Efferd 1029 BF den Titel des „Magus“.
Invasion der Schwarzpelze und ein Namenloser Kult in Phexcar (1030 – heute)
Anfang Phex 1030 rief Hetfrau Jurga Trondesdottir Jasper und einige Abenteurer zu sich, um sie und ihre Ottajasko bei den drohenden Invasion der Schwarzpelze zu Unterstützen. Das war auch der Tag an dem er Katrina kennenlernte, eine drahtige Fassadenkletterin, die er anfangs jedoch noch sehr skeptisch beäugte. Zusammen mit einem nostrischen Niemand, der sich Alrik nannte und behände im Umgang mit einem riesigem Schwert war, sowie einem Skalden mit dem Namen Swafleif, zog er zusammen mit der Ottajasko den Bodir flussaufwärts. Jasper, der gerade mitten dabei war ein Heilmittel für die schwere Krankheit seines Mündels Hakon zu erforschen, hatte keine andere Wahl als eben diesen auf seine Reise mitzunehmen. Er musste seine Krankheit vor den anderen geheim halten, denn der junge Geweihte war der Lykanthropie anheim gefallen.
Anfangs fuhren sie den Bodir noch zusammen Flussaufwärts, doch in Angbodirtal trennten sich ihre Wege. Die Hetfrau und ihr Gefolge nahmen weiter den Fluss, während Jasper zusammen mit einer kleineren Reisegruppe den Höfen in den Wäldern helfen sollte. Unterwegs gerieten sie mehrfach in Scharmützel mit den Schwarzpelzen, die gerade durch die Ländereien zogen und überall brandschatzten. In der Zwillingsiedlung Bodon/Vilnheim traf Jaspers Reisegruppe Jurga wieder, wo sie die Hetfrau in einem offenen Konflikt gegen die Orks unterstützten. Magister Grønte und die anderen Abenteurer halfen dabei die Siedlung zu halten. Nachdem diese wieder sicher war, betraute die Hetfrau ihn und die anderen mit einem neuen Auftrag: Sie sollten weiter nach Phexcaer reisen, um dort „nach dem rechten zu sehen“ und diplomatischen Kontakt aufzubauen, da sie vor hatte ihr Einflussgebiet in diese Richtung zu erweitern. Der Skalde Swafleif schloss sich unterdessen der Ottajasko von Jurga an, doch dafür stieß der Sturmrufer Jarlik zu seiner Reisegruppe.
Zusammen mit dem neuen Gefährten machten sie sich weiter entlang des Bodir gen Phexcaer auf, wo die Schwarzpelze eine Schneise der Verwüstung hinterlassen hatten. Unterwegs stießen sie bei einem niedergebrannten Wehrhof sogar auf ein Ghulnest, welches sie unter Aufbringung großer Anstrengung vernichten konnten. Dort war es auch das erste mal, dass sein Mündel Hakon zum Werwolf wurde, was durch einen unglücklichen Zufall den anderen Reisegefährten bekannt wurde. Doch Phex sei dank wurde niemand verletzt und die Gefährten trugen diese Entdeckung mit Fassung.
Am 23. Phex erreichten sie dann endlich Phexcaer. Wie sich herausstellte, fand dort gerade ein regionales Fest statt, „Der Lauf der Diebe“, ein stadtweites Spektakel bei dem verschiedene Zünfte in einem abstrusen Wettlauf durch die Stadt gegeneinander antreten und dabei den Kopf einer Statue bis ans Ziel tragen müssen. Der hiesige Phextempel, wie sich später herausstellte ein loser Verbund aus höchst unfähigen Geweihten, bat Magister Grønte und seine Gefährten um Hilfe, da sie in diesem delikaten Fall nur Außenstehenden vertrauen konnten. Ein Namenloser-Kult soll den Kopf der Statue manipuliert haben um letztlich den Phextempel zu sabotieren. Es gelang Grønte und den anderen den Kopf zu sichern und eine pervertierte Statuette darin zu finden. Sie konnten den Plan der Kults vereiteln, doch der Kult selbst, war noch aktiv. Nach einer längeren Recherche gelang es Jasper und den anderen den Aufenthaltsort des Namenlosenkults ausfinden zu machen: Sie hatten sich im alten Efferdtempel einquartiert und vollbrachten dort ihre dunklen Rituale. Es gelang ihnen mehrere Kultisten gefangen zu nehmen, doch der Kopf des Kults entkam. Alle Indizien führten zu einem hiesigen Bürger der Stadt mit dem Namen Ektor Cremop, doch konkrete Beweise gab es keine. Nach einem göttlichen Zeichen, welches Hakon bekam, drangen sie in die Villa ein und konnten den Kopf des Kults beim vollführen eines weiteren dunklen Rituals stören und ihn dabei zu Boron schicken. Aufgrund der zahlreichen fragwürdigen Bücher, des Ritualplatzes im Keller und der Namenlosenkultstätte stellte Magister Grønte die Villa kurzerhand unter Argelionsrecht der Weißen Gilde, bis er diese vollständig untersucht hatte.
Die nächsten Tage untersuchten er und seine Gefährten die Villa. Sie fanden ein paar bedenkliche Bücher, welche sie dem Phextempel übergaben, doch da es keine magischen Vorkommnisse in der Villa gab, hob Jasper das Argelionsrecht wieder auf. Er und die anderen erhielten für ihre Dienste vom Phextempel alle eine angemessene Summe als Bezahlung. Jasper sicherte sich noch ein paar Alchemistische Gefäße und Güter, bevor er zusammen mit den anderen ein Schiff heuerte, mit dem sie den Bodir wieder bis nach Thorwal zurückfuhren. Sie erreichten Thorwal am 05. Peraine, wo sie sofort zur Hetfrau gingen um ihr von den Ereignissen zu erzählen. Aus dank, und als Teil des Geschäfts, schenkte die Hetfrau Grønte eine voll ausgestattete Alchemiestube, welche er sich fortan in seinem privaten Haus in Thorwal einrichtete.
Jaspers Beziehungen
(BI =Beziehungsindex / 0 = Sehr schlecht – 5 = Neutral – 10 = Sehr gut)
- Magus Hane Puschinske, Magister transformatorica et curativa (BI 10) – Alter Weggefährte und Freund, noch aus Norburg. Forscht und residiert z.Zt. in Olport.
- Magus Goljew N. Jannske, Magister ordinarius curativa (BI 8) – Lehrstuhlinhaber für Heilmagie an der Halle des Lebens zu Norburg, welchem Jasper drei Götterläufe als Coauditirius gedient hatte.
- Steuerfrau Jurgrid Arvasdotter (BI 8) – Freundin aus der Zeit der Kaperfahrt, fährt zusammen mit der Windzwinger-Ottajasko häufig zur See.
- Ifirngeweihter Hakon Korjason (BI 7) – Ein junger Knabe aus Olport dem er einst das Leben gerettet hat. Mit ihm zusammen war er in Phexcaer. Der Junge Geweihte hat eine schwere Krankheit an der Magister Grønte forschte. Da Jaspers Forschungen irgendwann nicht weiter kamen, schickte er ihn zusammen mit dem Windsprecher Jarlik gen Norden, um dort Hilfe bei dem Volk der Nivesen zu suchen.
- Sturmrufer Jarlik (BI 8) – Jasper lernte den Sturmrufer Jarlik in der Zwillingssiedlung Vilnheim/Bodon kennen. Sie hoben danach zusammen in Phexcaer den Namenlosen-Kult aus und lernten sich unterwegs zu schätzen. Jarlik ging zusammen mit Hakon gen Norden, um den Jungen zu den Nivesen zu bringen, damit diese ihn eventuell bei seiner Lykanthropie-Erkrankung helfen können.
- Katrina Ingasdottir (BI 9) – Eine junge, drahtige Fassadenkletterin mit talentierten Fingern und der Fähigkeit sich überall verstecken zu können. Sie hat ihn in Phexcaer gut unterstützt und geschworen ihn zu beschützen.
- Alrikmir U. I. zu Stolzbach-Köpensiek (BI 8) – Ein fähiger Kämpfer aus Nostria, der von dort flüchten musste, da er Teil einer politischen Intrige geworden war und sich deshalb nur „Alrik“ nannte. Er versuchte sein Glück in Thorwal und fand dort in Jasper einen Freund, der ihn unterstützte. Er kehrte mit einem gefüllten Geldsäckel und reich an Mut nach Nostria zurück um seinen Anspruch geltend zu machen.
- Rülke aus dem Wald (BI 5) – Magister Grønte lernte den zwergischen Waldläufer in Althagen kennen. Der wortkarge Angroschim führte ihn und die anderen gemeinsam durch den Wald nach Lüßwald. Der auf Grønte tumb wirkende Rülke half beim aufdecken des Agrimoth-Kults in Lüßwald.
- Die schreckhafte Rike (BI 4) – Kennengelernt hat Jasper Rike in Althagen, wo sie ihm ihren Streitkolben im Gegenzug für etwas Silber feilbot. Da es im Wald Räuber geben sollte, stellte er sie kurzerhand an. Unterwegs entpuppte sie sich jedoch als schreckhaft und unsicher, was nach Grøntes Meinung gar nicht zu einer Söldnerin passte.
- Evander Memnos, Geweihter des Ingerimm (BI 6) – Der aufgrund seines Berufs wohl schnell gealterte Geweihte des Schmiedegottes, suchte in Althagen eine Reisegruppe die ihn nach Lüßwald bringen konnte, da es dort einen Werkzeugfluch geben sollte. Grønte bot ihm an mit ihm mitzureisen und so zogen sie gemeinsam in den Wald. Dort angekommen, entdeckten sie einen kleinen Agrimoth-Kult, bei dem seine Gnaden mithalf gegen diesen vorzugehen.
Die Halle des Lebens zu Norburg und die Weiße Gilde
Genauer Name der Akademie: »Schule der Heilung und Genesung von Körper und Geist
in den Hallen des Lebens zu Norburg«
Durch den Kontakt zu Elfen und Hexen ist diese Schule vergleichsweise offen für die weiße Gilde. Das drückt sich natürlich auch im Siegel der Akademie aus: das Element Humus hat hier die Bedeutung der Heilung, und Luft steht für Bewegung. „Wir heilen im Handumdrehen“ „Heilung ist unser Antrieb“ etc. sind geflügelte Worte mit denen so mancher Adeptus seine Erklärung in das Siegel hinein interpretiert hat. Es gibt aber explizit keine offizielle Deutung, so daß es genauso gut Leute gab, die ihre Auszeichnung als „Beutel Avocados“ oder als „rechtsdrehendes Chaos“ bezeichneten.
Genauer Name der Gilde: »Der Bund des Weißen Pentagramms« 
(1.300 Mtglieder, 11 Akademien, 4 größere Orden)
Die weiße Gilde ist zentralistisch organisiert und hält sich buchstabengetreu an die von der Gildenobrigkeit festgelegten Regularien. „Pacta sunt servanda“ lautet ein Wahlspruch. Parteiungen sprechen sich innerhalb der geführten Politik für mehr Anlehnung an göttliche Gebote, Annäherung an Staatsgewalt, die Schwächung der anderen Gilden und Vernichtung aller Schwarzmagie oder einfach den Pragmatismus aus. Die Pfeile des Lichts, das ausführende Organ, sind dem Convocatus Primus bei direkter Führung durch die Spekatbilität der Akademie Schwert und Stab unterstellt.
Mitglieder der weißen Gilde haben das ständige Anrecht auf kostenlose Übernachtung in einer örtlichen Magierakademie oder Ordensniederlassung des BdWP (meist aber nur einfachste Schlafstätten), müssen dafür aber ein hohes Mitgliedssalär entrichten: ein Zehntel ihres Jahreseinkommens. Bei Zahlungsverzug droht Zwangsrekrutierung bei der Streitmacht des Heimatlandes. Jegliche Dämonenbeschwörung ist Weißmagiern untersagt. Zur Erlangung des Magistertitels oder eines Lehrstuhls muß man neben Fachkompetenz auch einen ausgezeichneten Leumund vorweisen (zudem hilft oft Anbiederung an die Spektabilität). Da es nominell keine Austrittsklausel gibt, werden nur in Sonderfällen Mitglieder entlassen.
[Textquelle: Mysteria Arcana, Compendium Salamandris]
Jaspers Zeitspiegel
28. Rahja 998 BF – Jaspers Geburt
02. Praios 1009 BF – Jasper wird von seinen Eltern an die Magierakademie Halle des Lebens zu Norbug entstand um dort sein Studium zu beginnen – er wird „Eleve“.
28. Praios 1012 BF – Nach anfänglichen Problemen entschließt sich Jasper seine Ausbildung anzunehmen und mit dem Studium der arkanen Künste zu starten, er wird „Novize“
05. Praios 1015 BF – Jasper wird zum „Studiosus“ ernannt.
10. Efferd 1017 BF – Jasper schließt seine Ausbildung an der Akademie ab und wird zum „Adeptus Minor“ ernannt.
30. Ingerimm 1018 BF – Adeptus Ouvensen bekommt einen Posten als Magister minor (Coauditorius) an der Halle des Lebens zu Norburg in der Magica Curativa angeboten und nimmt diesen an. Er dient fortan Magister ordinarius Goljew N. Jannske als Hilfskraft.
08. Praios 1021 BF – Adeptus Ouvensen zieht mit einem Tross aus zweidutzend weiteren Kollegen nach Vallusa aus um dort bei der Schlacht um die Vallusanischen Weiden medizinische Unterstützung zu leisten
05. Efferd 1021 BF – 18. Tsa 1021 BF – Adeptus Ouvensen geht mit dem Edelmann Steitward von Menzheim auf eine Queste weit im Firun und wird dabei fast getötet, anschließend durch ganz Dere teleportiert um danach in der Nähe von Albenhus zu “stranden”
21. Peraine 1021 BF – Adeptus Ouvensen reist durch einen glücklichen Zufall mit dem Meisterdruiden Archon Megalon für mehrere Wochen durch die Welt und durch die Zeit, er erlent dabei den Zauber „Horriphobus“. Archon Megalon setzt Adeptus Ouvensen, nachdem er ihm überdrüssig wurde, wenige Sekunden nachdem er mit ihm abgereist war wieder an der selben Stelle ab – für die anderen waren nur einige Momente vergangen.
01. Ingerimm 1021 BF – Adeptus Ouvensen hilft bei der Bekämpfung eines Ausbruchs der „Zorgan-Pocken“ in Albenhus.
05. Rondra 1022 BF – Der Adeptus beschließt seinen alten Weggefährten und Freund Magister Hane Puschinske in Olport wiederzutreffen und tritt daher die Reise von Albenhus aus an.
11. Efferd 1022 BF – In dem thorwalschen Ort Lervik , welches am Golf von Prem liegt, erfährt Adeptus Ouvensen erneut eine temporale Anomalie, durch die er nur noch mehr dazu angehalten wird sich mit dieser Xenohermetik zu befassen.
07. Hesinde 1022 BF – Adeptus Ouvensen erreicht Olport und nimmt dank Magister Puschinskes Leumund, an der Halle des Windes einen vakanten Posten als Magister extraordinarius für die Magica Curativa an.
13. Praios 1023 BF – Adeptus Ouvensen wird zusammen mit einigen Scholaren der Heilmagie, sowie einer Otta aus Rekkeri nach Thorwal Stadt entsandt, um dort nach der Zerstörung der Stadt durch die horasische Flotte den Verletzten und beim Wiederaufbau zu helfen. Er rettet vielen Thorwalern das Leben und hilft bei der Genesung noch vieler weiterer.
26. Travia 1023 BF – Adeptus Ouvensen gibt seinen Titel als Magister extraordinarius der Halle des Windes zu Olport zugunsten des gleichen Postens an der Thorwaler Magierschule der Hellsicht auf. Sein Freund und enger Vertrauter Magister Hane Puschinske setzt währenddessen seine Studien in Olport fort.
03. Ingerimm 1023 BF / 03. Faramond 2649 JL – 11. Rondra 1024 / 11. Kornmond 2649 JL – Adeptus Ouvensen nimmt an einer Kaperfahrt der Windzwinger Ottajasko unter Führung von Hetmann Tronde Torbenson teil. Er dient an Bord der Otta Øksenvrede als Bordmagier. Im Praios 1024 kapert und zerstört die Flotte Teile des ersten Versorgungskonvois der HPNC.
29. Efferd 1025 / 29. Heimamond 2650 JL – Adeptus Ouvensen wird an der Schule der Hellsicht zu Thorwal zum Secundanten des Licentiatus iuri magicae ernannt. Als Rechtsberater unterstützt er fortan als Vertreter der Weißen Gilde an der Akademie die Akademie selbst, aber auch die Studiosi.
05. Hesinde 1026 / 05. Frostmond 2651 JL – Adeptus Ouvensen bricht zusammen mit einem Hilfskonvoi an Bord der Otta Isnendevind (Windzwiger-Ottajasko) unter Führung von Hetmann Tronde Torbenson nach Albernia auf. Einen Mond später erreichen sie die Künste Albernias und beliefern die von den Orks bedrängten Albernier mit Lebensmitteln und Hilfsgütern. Im Zuge der dunklen Visionen von Hetmann Tronde, untersucht auch Adeptus Ouvensen ihn – kommt jedoch zu dem Schluss – dass er für ihn nichts tun kann.
10. Efferd 1029 / 10. Heimamond 2654 JL – Auf den Tag genau 12 Götterläufe nach seiner Ernennung zum Adeptus, übergibt ein Bote aus Norburg Jasper einen Brief, in dem er in Anerkennung für seine Verdienste im bereich der Magica Curativa und als Botschafter der Weißen Gilde in Thorwals zum „Magus“ ernannt wird.
06. Phex 1030 / 06. Friskenmond 2655 JL – Magister Grönte wird von Hetfrau Jurga Trondesdottir zusammen mit einigen anderen zur Zwillingssiedlung Vilnheim/Bodon geschickt, um sie dort gegen die Invasion der Schwarzpelze zu unterstützen. In Angbodirtal trennt er sich mit einigen anderen von der Ottajasko, um den kleineren Höfen entlang des Bodir zu helfen, um sich danach in Vilnheim wieder erneut mit ihr zu treffen. Mitte Phex kommt es dort auch zu einem offenen Konflikt, aus dem letztlich die Thorwaler als Sieger hervorgehen.
15. Phex 1030 / 15. Friskenmond 2655 JL – Hetfrau Jurga schickt Jasper gen Phexcaer, um dort im Namen der Ottajasko nach dem rechten zu sehen und diplomatischen Kontakt aufzubauen. Später im Phex kommen er und seine Gefährten dort an und werden in ein Stadtfest verstrickt, dass sich „Lauf der Diebe“ nennt, dass von einem Namenlosen-Kult unterwandert wurde. Magister Grønte und die anderen helfen dabei den Kult aufzudecken, seine Pläne zu vereiteln und der „Ratte“ den Kopf abzuschlagen.
25. Rondra 1031 / 25. Kornmond 2656 JL – Nachdem Grønte ein Schreiben von seinem Bekannten Alrikmir aus Nostria bekommen hat, in dem er ihn bat ihm bei einem Ausbruch der Zorgan-Pocken in Althagen zu Unterstützen, hat Jasper sich sofort aufgemacht und erreicht den kleinen Ort an der Grenze Thorwal/Nostria.