Tulachim und die übrige Sippe Nehazets

(Schon lange ist es her, das die Ar’amul-edim vergessen haben, wer der Begründer ihrer Sippe ist, Sie wissen nur noch, das er von Bedeutung war, nicht mehr warum, der Tradition verpflichtet, haben Sie den Namen beibehalten, aus Ehrerbietung ihres vergessenen Urahn. Nehazet entstammt der von den Ar’amul-edim vermuteten Hauptlinie der Sippe)

Geschichte der jüngeren Familie Nehazets:

Nehazets Sippe ist, wie zu erwarten war, eine große und weitverzweigte Familie.
Auf einen kurzen und flüchtigen Blick, erscheint es als ließe sich Nehazets Geschichte, wie folgt zusammenfassen.
Nehazet entstammt eigentlich dem Teil der Sippe, welcher im Yalaiad wohnhaft ist, doch schon früh (21 Monate) wurde er von seinen Eltern zu seinem Onkel, den Bruder Dscheridans geschickt. Sein Onkel, mit Namen Tulachim, zog Nehazet, eigentlich Rohaldor, auf wie seinen Sohn. Von klein auf, wuchs Nehazet also bei einem Khunchomer Großhändler auf, trotz seines gescheiten Verstandes, war er aber nicht zu begeistern für das Leben eines Händlers, schon früh zeigte sich in Nehazets Leben das etwas nicht stimmt. Das seine Vorlieben und Abneigungen auch stark durch seinen Großvater und dessen Freunde und Bekannte, großteils studierte Magier und andere Gelehrte geprägt wurde, dürfte da eine wesentliche Rolle gespielt haben.

Tulachim, der Vater Nehazets?

Tulachim ibn Rashim

Bei Tulachim handelt es sich um Nehazets Vater, er selbst gehört zum in Khunchom ansäßigen Zweig der Familie Nehazets. Tulachims Vater, Rashim ibn Reshim, war ein Absolvent des Dracheneis zu Yash-Hualay, dem es gelang durch den Verkauf seiner exquisiten Tinkturen und Tränke, das alte Sippenhaus an der Diamantenen Allee, erneut aufleben zu lassen, zu seiner Zeit, diente das Gebäude eher als weiterer Ort zum Arbeiten, fernab des Dracheneis. Tulachim baute das Haus später in seinen aktuellen Zustand um, in das Haus eines Großhändlers.

Tulachim liebt Nehazet wie seinen Sohn, die Tatsache das sein Bruder und seine Mutter, ihn quasi verstießen und zu Tulachim abschoben, welcher wirklich dachte er hätte besseres zu tun, als auf den kleinen Nehazet aufzupassen und ihn großzuziehen, änderte seine Meinung über seinen Neffen oder seinen Sohn, wie er bald von ihm dachte schnell.

Vermutlich half es auch, das Nehazet bis auf die zu vielen Krankheiten, ein ruhiges Kind war, das zuhörte und dem Sachen nicht allzu oft erklärt werden mussten, mittlerweile darüber nachdenkend, kann er sich nicht erinnern, das er dies je bei Nehazet tun musste.

Zu Tulachims Leidwesen, ist Nehazet leider immer noch ein miserabler Händler, was dieser ihm stetig versucht mit List (andere würden es, ihn über den Tisch ziehen nennen) aufzuzeigen und seinen Verstand dahingehend zu schärfen, aber es interessiert ihn einfach nicht. Als Resultat dessen, ist Tulachim derjenige welcher nachwievor den meisten Gewinn aus Nehazets Geschäften zieht.

 Beyroun Dscheridan ibn Rashim, der Vater Nehazets?

Der zweitgeborene Sohn von Rashim ibn Reshim, abergläubisch und dem schönen des Lebens frönen, nachdem er seine erste Frau verlor, verfestigte dies seinen Aberglauben, zumal auch die zweite Frau verstarb, die dritte verschwand und die vierte ebenfalls verstarb, er zog sich, soweit es ihm möglich war aus dem öffentlichen Leben zurück und tendiert nun dazu, zu philosophieren (nicht, das er darin, sonderlich gut wäre), das rote & weiße Kamelspiel (mittelmäßig) zu spielen und zu oft vom Feuerschlick zu kosten.

Seine Gemahlin Shulam Ghosipar’Amul-edim, übernimmt sie die tatsächliche Verwaltung, wobei ihr, ihr kluger, wenn auch beizeiten kalter Kopf und ihr bezaubernder Charakter durchaus helfen, wenn sie eine schwäche hat, so ist dies wohl, das sie es nicht ausstehen kann, wenn sich etwas ihrer Kontrolle entzieht.
Sie erblickte 969 BF als Tochter eines Händlers die Welt und lernte schon früh kalkulierend vorzugehen, konnte sie doch von ihrer Familie lernen und als sich schließlich bei ihr auch magische Kräfte zeigten, wurde sie als Schülerin in die Al’Achami aufgenommen, verließ diese doch in der Mitte der 990’er BF Jahre, aus persönlichen Gründen und besah sich eine Weile (knapp ein Jahrzehnt) die Tulamidenlande, bevor sie sich schließlich entschied sich im Yalaiad niederzulassen und kurz darauf den Bund mit Dsheridan schloss.

Rashim ibn Reshim, Großvater Nehazets, Magus und aktuelles Sippenoberhaupt seinerseitsRashim ibn Reshim

Im Götterlauf 940 BF erblickte Rashim, der Sohn eines Gelehrten und Händlers das Licht der Welt in der schönen Stadt Khunchom. Die Jugend von Rashim war geprägt durch das lauschen zahlloser Geschichten die sein Vater ihm erzählte, aber auch das Studium der anderen klassischen tulamidischen, der Mathematik, der Philosophie oder der Sternkunde interessierte ihn früh. Doch als er in seinem 10.Götterlauf, Rashims Gabe war mittlerweile erkannt und er war ein Schüler des Dracheneis zu Yash-Hualay geworden, war lernte er seine wahre Liebe, die Al’Cymia kennen. Auch seine spätere Frau lernte er in einem Labor, seinem Labor viele Götterläufe später kennen. Er widmete sich fortan so seinem Studium das er bald schon ein richtiger Stubenhocker, mit leicht weltfremden Tendenzen wurde, so vergaß immer öfter welcher Wochentag gerade war und lief immer mit einem Notizblock durch die Flure um ja keinen seiner Gedanken zu vergessen. Die Zeit die er außerhalb des Dracheneis verbachte nutzte er zu praktischen Anwendung seiner Magie in seinem Heim, um geschäftliche Belange kümmerte sich eher seine Frau, er selbst war immer anderweitig gebunden. Von seinen Söhnen war Tulachim am geeignetsten das Handelshaus zu übernehmen, die Verwaltung des Gutes im Yalaiad überließ er seinem Sohn Dsheridan, seine Geschwister haben sich anderweitig nützlich gemacht, einige gingen auf Reisen andere blieben in der Stadt und fungierten als Aufkäufer von Waren oder dergleichen und so weiter.

Milihibeth Muanmarsunya wurde 951 BF geboren, bei ihr handelt es sich um eine lebensfrohe Frau mit interessanten Geschmack, welche immer noch einen guten Scherz oder Witz genießt.
Sie traf Rashim zufällig und sein ungewöhnlicher Verstand, weckte ihre Neugier, so verbrachte sie mehr und mehr Zeit mit Rashim in seinem Labor.
Sie schätzte die Freiheit die Rashim ihr bot, war er doch so oft in seinem Kopf, das sie sich oft um die geschäftlichen Belange kümmerte, selbst bevor sie ihren Bund 973 BF schlossen, Tulachim der kurz darauf das Licht der Welt erblickte, lernte einiges von ihr.

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