Interludium 11 – Vom Winde verweht
Gegen Mittag des 1. Phex in der alten Zwergenschmiede
Die Schlacht ist geschlagen, Stille ist in die alte Zwergenschmiede eingekehrt. Die Helden und ihre „Armee“ hat den Kampf gegen den Dämon und seine Horden gewonnen. Doch kann man es wirklich einen Sieg nennen? Es sind schwere Verluste zu beklagen, sowohl inner- als auch außerhalb der „Gemeinschaft der Gänsefeder“ – wie der jüngere Bruder Sieghelms es so treffend nannte. Kurz nachdem die Flammenwelle fort war, verwandelten sich alle Nezumi(n) in einfache Ratten zurück, und auch die übrigen Hölleneisengolems sackten leblos in sich zusammen. Der dunkle Zauber des Azzitais war gebrochen – Azzaroth wurde dank Nehazet und Delia zurück in seine Sphäre gebannt. Doch das Schicksal hatte von den Helden Tribut gefordert … Kalkarib al’Hashinnah, der novadische Wüstensohn aus El’Trutz, der kurz zuvor aus den Klauen des Dämons befreit werden konnte, wurde erneut jäh aus den hexischen Händen entrissen. Zusammen mit Azzaroth wurde er durch einen limbischen Sog durch einen Spalt zwischen den Sphären gezogen. Delia, geschockt und geschwächt – entdeckte nur noch den Waggif, den sie ihm erst wenige Stunden zuvor zurückgebracht hatte. In einer Überreaktion stach sie ihn sich in den Bauch … sie wollte nicht mehr Leben ohne ihn. Emotional schwer angeschlagen, vergaß sie dabei jedoch wie wichtig ihr Überleben für das Überleben aller anderen war, denn ohne sie, würden die Helden nicht das Hexenportal auf dem Gipfel des Roten Riesen nutzen können. Ihr Tod … bedeutete somit auch den Tod für viele weitere, schlussendlich auch für den Erwählten der Göttin des Donners. Das Schicksal der Erwählten, war verwobener als je zuvor.
Nehazet, dem kurzatmigen Magier gelang es jedoch mit letzter Kraft die blutende Frau zurück in die Schmiede zu schleppen. Vom Siegesjubel begleitet, stürzte sich Jane Pedderson beherzt auf die schwer blutende Hexe. Schnell flößte sie ihr einen Teil des letzten Heiltranks ein und versorgte die schwere Bauchwunde. Während sich Traviahold um die verletzten Ex-Sklaven kümmert, entgeht ihm ein wichtiges Detail: An der Wand gelehnt, mit blutverschmiertem Gesicht und einem abstrakt abstehenden Arm saß Àrngrímr, der treue Huscarl des Thanen. Mædnir hockte an seiner Seite und hielt seinen unverletzten Arm. Auch Igan Bodiak war dort und hielt einen Wasserschlach. „Warän wiä siegräich, mäin Thane?“ hauchte der Huscarl, seine Stimme war schwach und pfeifend. Der letzte Hieb des Golems hatte ihm nicht nur mehrere Rippen gebrochen, sondern auch seinen Brillenhelm tief in den Schädel des Mannes gerammt. „Jö … däs wären wiä, mäin träu’er Frönd. Wiä sähen uns hintär den Mären, auf där anderän Säite – zusammen mit Ifirns Rudäl räitend.“ sprach Mædnir und drückte dabei die Hand des Huscarls fest an seine Brust.
An anderer Stelle kam es zu einem Husten, Delia – verbunden und versorgt, erwachte wieder. Jane war an ihrer Seite und schnaufte erleichtert als sie Delias Atem hörte. Ebenfalls schwer verletzt und des laufens kaum fähig, saß Grombasch – der zwar gerne aufgestanden wäre, jedoch noch nicht dazu in der Lage war. Weibelin Thornia trat humpelnd dazu und sprach: „Tut mir leid, Grombasch … aber dein Schnapskrug ist zerbrochen.“
— als Grombasch —
WAS ZUM!!!!! ABER … aber … wie soll ich denn jetzt eine Runde geben?? Ich … ich muss einen neuen holen!“
Ächzend versucht der schwer angeschlagene Zwerg aufzustehen. Doch die Verletzungen scheinen doch zu schwer vor allem der linke Arm blutet noch immer stark. Resigniert sinkt er zurück auf seinen Hintern.
„Dann muss das wohl ein wenig warten Thornia. Aber später Trinken wir einen auf unseren Sieg! Habe ich doch gesagt, dass wir es schaffen! HAHAHA.“
Sein Blick gleitet an ihr vorbei. Zum ersten Mal – so scheint es – wird er dem Elend um ihn herum gewahr. Verletzte und Tote vohin man auch schaut. Die Euphorie des Sieges ist verflogen. Es wird sich allenorts um die Verletzten gekümmert. Verdrießlich presst er die Lippen zusammen und schüttelt den Kopf.
„Dafür dass es eine zusammengewürfelte Truppe war, hat sie wunderbar stand gehalten! Tapfer haben sie gekämpft! Alle Ehre haben sie ihrem Volk gemacht! Ihre Götter können stolz auf sie sein! Was ist mit euch, Weibelin. Wie ist es euch ergangen?“
Auch Thornia blickt durch die Massen. Bruder Traviaholds Feldlazarett ist zum bersten überfüllt und hier und dort sieht man tote Gefangene herumliegen.
„Es war ein Sieg den wir mit unserem Blut bezahlt haben.“ bringt sie aus zusammengepressten Lippen hervor, denn ihr sind derlei Szenen nur allzu bekannt. „Das ist wohl der Preis den wir zu zahlen haben wenn es gegen dämonischen Gezücht geht.“ Sie seufzt kurz. „Aber du hast recht, dafür dass es ein Haufen unerfahrerer Gefangener ist, haben sie gut gekämpft.“ Thornia schaut dann an sich herab, eine schwere Verletzung am linken Bein ist dort zu sehen, glücklicherweise schon verbunden, aber der Stich muss tief gewesen sein. „Hm, nur eine Fleischwunde … wie bei dir und deinem Arm. Wenn wir zurück in Hochstieg sind, wirst du wohl die Bierfässer vom ‚Schlegel & Eisen‘ alleien austrinken.“ Thornia huscht so etwas ähnliches wie ein Grinsen über die Lippen. Ihr Gesicht ist ebenfalls mit Blut verschmiert, ob es wohl ihr eigenes ist?
— als Grombasch —
„Hm.“ Er folgt ihrem Blick und nickt bedächtig als sie seinen Arm erwähnt.
„Nicht nur die, Weibelin … nicht nur die.“ Für einen Moment entrückt sein Blick etwas. „Wie ich aus zuverlässiger Quelle weiß, hat der Vogt den ganzen Keller voll gutem Zeug! Ich denke es ist angebracht, uns daran teilhaben zu lassen.“ Breit grinst er über das rotbärtige Gesicht.
„Wie geht es nun weiter? Ihr habt die Führung ja widerstandslos abgetreten. Übernehmt ihr wieder das Kommando, oder lasst ihr die ‚Amulett-Träger‘ entscheiden?“
Fast dankbar dafür, dass Grombasch sie mit seinem unermüdlichen Drang nach Bier und Wein etwas vom hier und jetzt ablenkt, schmunzelt sie kurz als er die ‚Geheimvorräte‘ des Vogts erwähnt.
Als der Angroschim die Kommandorolle anspricht versteinert ihr Blick jedoch wieder. Sie reibt sich etwas von dem Blut aus dem Gesicht und reibt es auf den ohnehin schon sehr dreckiges und blutverschmierten Wappenrock der Baronie an dem sie noch immer trägt. „Auch wenn uns ihre Taten und Vorgehensweisen seltsam vorkommen mögen, mein zwergischer Freund … so tun wir gut daran auf sie zu hören. Die Ereignisse der letzten Tage lassen mich mehr dennje daran glauben, dass die Götter für uns alle einen Plan ersonnen haben, und unser aller Schicksal liegt in den Händen der Amulettträger – wir sollten Sie daher so gut es geht unterstützen.“ Sie wartet einen kurzen Moment und schaut dann skeptisch zum Zwerg. „Ist das dein Wappenrock der da an der Speerspitze des Bannerträgers baumelt?“
— als Traviahold —
Traviahold stand schnaufend in Mitten des Verletztenlagers. Die nötigste Versorgung war gewährleistet, aber es mangelte an etwas existenziellen: Nahrung. Da seine Vorräte aufgebraucht waren musste er sich etwas anderes überlegen. Er blickte sich um und sah die Gruppe um Igan, Àrngrímr und dem Thanen. Mit großen Augen machte er sich auf in deren Richtung und rief nur ein lautes „Thornia!“ in die Schmiede.
Noch ehe der Zwerg auf ihre Frage antworten konnte, gellte ihr Name durch die Schmiede. Humpeld machte sie sich auf den Weg und bahnte sich ihren Weg durch die Verletzten und, vorbei ein einigen toten und hinüber zu dem Mann mit dem orangenen Gewandt.
„Bruder, was ist los?“ fragt sie und schaut ihm dabei in seine erregten Augen. Ihr selbst fiel es schwer zu laufen, sie hoffte, was immer der Traviageweihte von ihr wollte, es war nichts anstrengendes.
Delia blickte sich aus benommenen Augen um, als ihr Blick auf Kalkaribs Waqqif viel, welcher kurz zuvor in ihrem Laib steckte, stiegen ihr Tränen in die Augen. Sie blickte zu ihrer treuen Freundin Jane auf und die Tränen liefen ihr die Wangen hinab. „Warum?“ fragte sie und ihr Körper schüttelte sich leicht unter ihrem Schluchzen.
— als Grombasch —
Ein gequältes Lächeln verzieht seinen Mund. Dass es ausgerechnet sein Wappen war, das Jane die Heerführerschaft gesichert hat, hat in der Tat etwas Merkwürdiges an sich. Er blickt ihr nach, wie sie in der Menge verschwindet.
Gedankenverloren träumt er vor sich hin: Den Amulettträgern vertrauen? Ich zweifle nicht an ihrer Aufrichtigkeit, wohl doch an ihren Fähigkeiten. Zumindest die Gelehrte, der Bruder und der Thane haben sich bewährt. Was die anderen betrifft, kann ich noch nichts sagen. Wir werden sehen. Ich habe Zeit. Und mein Schicksal liegt allein in den Händen Angroschs! hmpf.
Oder gibt es gar auch ein Angroschamulett? … ach, Unsinn!
— als Traviahold —
„Könnt ihr laufen Thornia? Dann sammelt bitte von der ganzen Gruppe die Proviantreste ein. Und sagt Alrik an der Feuerstelle, er solle einen großen Eintopf kochen. Die Leute müssen dringend essen!“ Ohne auf etwaige Fragen oder Widerworte wartend ging er schnellen Schrittes weiter in Richtung der drei Krieger. „Was in Rondra’s Namen ist mit euch geschehen? Setzt euch sofort hin und esst diese drei Beeren“, dabei steckt er Árngrimr seine drei letzten Einbeeren in den Mund. Dann dreht er sich um und ruft:„Fräulein Pedderson!? Habt ihr schnell einen Moment Zeit!? Wir benötigen dringend all eure tsagefälligen Fähigkeiten!“
Bei der Frage ob sie laufen könne, blitzte ein Funken Wut in ihren Augen auf – doch dann besann sie sich auf ihre eigenen Worte und darauf, dass sie wohl zu denjenigen hier gehörte, die wohl die meiste Konstitution hatte. „Ich kümmere mich darum … “ antwortete Thornia kurz angebunden und versuchte sich mit ihrem verletzten Bein auf der Stelle zu drehen und umzuschauen. Sie entdeckte zwei Männer in ihrere unmittelbaren Nähe die ihr schon bei den Kampfübungen aufgefallen waren, darunter war auch Korporal Udo Nattel, der Grenzgardist vom Warnturm in Hochstieg.
„Udo … Brenlion … kommt her.“ rief sie den beiden zu. Beide Männer trugen nur das Nötigste am Leib und waren verhältnismäßig unverletzt. Korporal Nattel gehörte zu den Bogenschützen, ein schmächtiger Kerl mit Schlafzimmerblick, dichten zertrubbelten Haaren und ein wenig Flaum als Bart. Thornia dachte sich: Viel zu jung, um in der Armee zu dienen. Die beiden traten vor der Weibelin an. „Udo, geh zu der Heerführerin unter dem Banner dort und frage sie im Auftrag von Bruder Traviahold nach Proviant.“ Der Koporal nickte und machte kehrt, um dem Zeigefinder der Unterführerin zu folgen. Sie drehte sich unterdessen etwas zu Brenlion, einem hochgewachsenen Mann mit blondem Haar. Thornia kannte ihn zwar bis vor kurzem nicht, sah in ihm jedoch einem guten Kämpfer. „Brenlion, geh zur Feuerstelle – such einen Mann Namens Alrik und sag ihm er solle den Kochtopf anfeuern.“ „Schon auf dem Weg“, war die kurze und knappe Antwort und schon war auch er verschwunden. Es ist gut, weisungsbefugt zu sein, dachte sich die Weibelin und humpelte dann Bruder von Spichbrecher gemächlich hinterher.
Korporal Nattel komm nach kurzer Zeit unter dem Banner der Heerführerin an. Er trug einen Hüftköcher und einen Kurzbogen. „Verzeiung … die Weibelin schickt mich, ich soll nach Proviant für Bruder von Spichbrecher fragen.“ Sein Blick fiel dabei kurz zu Grombasch, Delia und Jane.
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Traviahold erreichte die Dreiergruppe aus den beiden Thorwalern und Igan Bodiak. Als der Geweihte dem Nordmann drei Einbeeren in den Mund stecken wollte, fing der Thane mit kräftigen Griff die vergleichweise schmächtige Hand ab und blickte ihn mit ernsten, keinen Widerspruch duldenden Blick an: „Näin … djäsen Pfhod muss är alläine gäh’n.“
Nichts sagened nimmt Jane Dehlia erstmal einfach nur in den Arm und hält sie eng an sich die Augen voller schmerz und verständnis dafür das ihre Beste Freundin so schwer verletzt wurde. Viele Worte scheinen ihr durch den Kopf zu gehen bevor sie mit Belegter Stimme antwortet: „Weil ich eine egoistische alte Frau bin die noch nicht ihre Beste Freundin verlieren will, Weil ich es konnte und da war, weil ich denke das Kalkerib nicht gewollt hätte das du so schnell stirbst, Weil du eine verantwortung trägst die kein anderer Tragen kannst“ Die Hand ruht auf Dehlias Bauch.
— als Traviahold —
Ganz verwirrt wendet sich Traviahold dem Thanen zu. „Ganz egal welches Pferd gähnt, dem Mann muss geholfen werden, sonst stirbt er noch!“ Daraufhin versuchte Traviahold erneut seine Beeren an den Mann zu bekommen.
Ein ersterbenden stöhnen entfährt dem Huscarl. Noch ehe der verdatterte Thane ob Traviaholds seltsamer Antwort erwidern kann, springt Igan in die Bresche: „Verzeiht, ‚Hochwürden‘ …“ dabei betont er das Wort absichtlich über, da auch er die plötzliche Weiheerhebung für überzogen hält. “ … aber wenn ihr mir erlaubt, würde ich mich gerne als Übersetzer Anbieten. Was der ehrenwerte Thane zum Ausdruck bringen wollte war, dass sein Huscarl eure mühevoll geernteten Einbeeren nicht haben möchte.“ Maednir senkt und hebt dazu nur kurz den Kopf – was wohl ein nicken andeuten soll. „Wiä dhonken äuch. Wenn iär hälfen whold, dänn singt mit miä mit …“ antwortete er dann ruhig wie See und packte wieder mit beiden Händen den unversehrten Arm seines Huscarls
— als Traviahold —
Ganz verdattert schaut Traviahold zwischen dem Thanen, Árngrímr und Igan hin und her. „Aber wollt ihr denn Árngrímr sterben lassen? Euch ließ er doch auch nicht einfach sterben! Und nebenbei bemerkt, ich bin noch immer nur ein Bruder, auch wenn ich die Götter zu Wundern bewegt habe, meines Ranges nicht würdig sind. Doch solange es den Leuten hilft mich als mehr zu sehen sollen sie es tun.“
„Danke“ war das Einzige was Delia noch erwidern konnte, als Jane sie in die Arme nahm. Als ihre gute Freundin ihr die Hand auf den Bauch legte fuhr sie fort. „Das verstehe ich… Danke Jane. Du bist wie Azina mir eine sehr gute Freundin. Doch ist es töricht darauf zu hoffen meinen Mann wieder zu sehen? Es muss doch eine Möglichkeit geben ihn zu retten. Ich meine wir befreien Sieghelm aus einem unheiligen Gefängnis da sollte es doch machbar sein Kalkarib auch zu retten. Wenn wir Auserwählten alle zusammenarbeiten, dann muss es klappen.Wenn nun auch noch Azina und Sieghelm nicht wiederkehren, dann … ich weiß nicht was dann ist, ob ich diese Verluste auch noch ertragen kann. Ich fühle mich so leer Jane… „ wieder rannen Tränen über ihre Wangen.
Nehazet gelang es zwar, mit letzter Kraft Delia zu den anderen zu tragen, doch etwas neben sich stehend, aufgrund der letzten Ereignisse, ist er wieder ein Stück von diesen weg gewandert, während die Aufmerksamkeit anders gebunden war.
Tief in Gedanken versunken, merkte er gar nicht wie anfing mit sich selbst zureden, nunja reden ist etwas weit hergeholt es waren eher einzelne Wörter, auch nicht alle in der gleichen Sprache, von der groben Richtung in die er erschöpft humpelte, ließe sich herleiten das er vorhatte, wieder tiefer in das Zwergengebiet hineinzulaufen, nicht wirklich auf das treiben um sich herum achtend, so als wäre er dabei in eine eigene Welt abzugleiten.
Die schon manische Stimme von Nehazet, dringt tiefer aus dem Raum, an Delias Ohr, aber das einzige was sie und andere in der Umgebung verstehen können ist ein, auch sehr genervt klingendes „Ich arbeite schon an…„, weitere Worte spricht er entweder nicht, oder sind nicht zu hören.
Als er auf seinen Stab gestützt weiter in das Zwergengebiet hineinlaufen will.
— als Grombasch —
„Nanu? Wird nun ausgerechnet die Auserwählte der Schönen auf einmal den Mut verlieren?“ Grätscht Grombasch ohne Emphatie dazwischen. „Ich glaube zwar nicht an eure Götter, doch weiß ich wohl, dass sie existieren und mächtig sind – natürlich stehen sie Angrosch weit nach … – aber was ich sagen möchte ist: Glaube an die Götter und glaube an dich selbst Zauberin! Dann wirst du einen Weg finden. Vielleicht nicht heute und auch nicht morgen. Doch der Tag wird kommen, an dem du dem Schicksal trotzen wirst!! Erzähl doch dem guten Grombasch was passiert ist, während die Heerführerin sich um ihre Armee kümmert und ich mich zusammenflicken lasse … Außerdem haben wir zwei noch eine Rechnung offen! Es macht keinen Spaß einem am Boden Liegenden zu treten! HAHA! … Leider ist mein Krug zerbrochen, daher kann ich dir nichts zu trinken anbieten, aber das holen wir nach!“
Plump setzt er sich zu ihr. Ein wenig überrascht über sich selbst. Aber hey, die Sache mit der Rechnung stimmt!
„Kann ich euch einen Moment unter vier Augen sprechen, Herr von Spichbrecher?!“ fuhr Igan dazwischen als er bemerkte das der Dialog in die falsche Richtung verlief. Zwei Schritte vom sterbenden Àrngrímr entfernt, atmete der Schwertgeselle erstmal kurz durch, auch in der Hoffnung damit seinen Gegenüber etwas beruhigen zu können.
„Ich weiß nicht wie viel ihr über die Kultur der Thorwaler wisst, Bruder – aber es gibt da etwas das ihr wissen solltet: Àrngrímr ist ein Huscarl, er hat sein Leben seinem Thanen versprochen und es gibt für ihn keine größere Ehre als im Kampf für ihn zu sterben, das bedeutet für ihn großen Respekt und … wahrscheinlich auch viel Bier … in seinem Jenseits.“ Igan blickte kurz zu den beiden Thorwaler herüber, Mædnir wich nicht von der Seite seines Huscarls – eine tiefe Freundschaft verband diese beiden Männer. „Kurz bevor ihr dazu gekommen seid, sprach Àrngrímr davon, dass er die Meereswellen schon rauschen hört und dass er die Stimmen seines Vaters und seiner Brüder hören kann. Wie sie ihn zu sich rufen, in die Hallen Swafnirs zum letztem Kampf gegen Hranngar. Bruder … dieser Mann möchte in frieden ehrvoll sterben … „ Igans blick wurde leicht melancholisch als er die letzten Worte aussprach um dann wieder zu den beiden Männern zu schauen.
Noch bevor Igan und Traviahold wieder herantraten, begann Mædnir, der alte Jarl von Skjellsgrond in gehockter Posiition, die Hand seines Huscarls haltend als wäre es das letzte Ruder an der Otta, mit voluminösen aber heller Stimme ein Thorwaler Totenlied anzustimmen. Àrngrímr begann mit letzter Kraft miteinzustimmen …
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Sichtlich irritiert schaut die Hexe zu Grombasch auf. Das ausgerechnet der sture Zwerg sich zu ihr gesellen würde, hätte sie nicht gedacht. In diesen Zeiten geschahen die merkwürdigsten Dinge. „Nun Grombasch… begann Delia mit belegter Stimme zu erzählen. „Nehazet und ich haben den Dämon aus Flammen gebannt. Bei der Bannung entstand ein gewaltiger Sog. Nehazet konnte sich in Sicherheit bringen und ich wurde von einem Elementar aus Erz festgehalten. Leider hatte mein Mann Kalkarib nicht soviel Glück. Er ist ein starker Mann, doch der Sog war stärker und riss ihn in den Strudel. Er verschwand mit dem Dämon…“ Dann rannen ihr erneut Tränen über die Wangen. „Er ist fort… Ich weiß nicht was ich tun soll. Sieghelm ist fort, Azina, die Botin Firuns ist fort und nun wurde mir auch noch mein Ehemann genommen… Was soll ich nur tun? Werden wir es schaffen alle wieder zu vereinen?“
Dann setzte das Lied der Nordleute ein. Interessiert hörte sie dem Gesang zu. „Was passiert dort?“ fragte sie den Zwerg.
Nehazet war noch dabei weiter in das Zwergengebiet zu bewegen, nicht das er bislang sonderlich weit gekommen wäre, als auch an seine Ohren das Thorwaler Totenlied, wenn auch stark vermindert, aufgrund der Umgebungsgeräusche, geriet, er hielt inne um eine weile zu lauschen, während er erste ideen formulierte um die anstehenden Probleme, oder zumindest jene, bei denen es theoretisch möglich wäre, das seine expertise, reichen könnte, zu lösen, hätte er nur mehr Zeit dachte er sich.
Zeit, auf dem erschöpften Geischt begann sich ein lächeln auszubreiten, Zeit, das sollte möglich sein, und das beste ist, es lässt sich leicht nachprüfen, die Spuren müssten schon dort sein, aufgrund der Umgebung, wäre es sogar naheliegend, oder nicht?
Und es ließe sich durchaus argumentieren, das es vielen Göttern gefällig wäre, darunter auch Rahja, Travia, Peraine, Hesinde, Phex und eventuell Ingerimm? Beim letzeren war er sich in seiner aktuellen Verfassung nicht ganz sicher, aber wenn es in der Vergangenheit passierte, war es kein Frevel, weil es der Lauf der Geschichte, der Fluss der Zeit diktierte, oder?
Und wenn Delia eines hätte, theoretisch, dann wäre das wohl Zeit.
Und damit setzte sich Nehazet auf die Erde, wissend, das er im Moment nicht viel mehr machen könnte, als seine Überlegungen festzuhalten, denn für diesen Plan bräuchte er Zeit, viel Zeit, das war ihm bewusst.
Er begann, nachdem er mühsam einen Pergamentbogen herausgekramt hatte, mit der Diktur seiner Idee, mittels magischer Feder, normalerweise hätte er es vorgezogen, seine Idee selbst festzuhalten und ein paar Skizzen noch unterzubringen, aber im Moment wäre er dazu wohl nicht mehr in der Lage, er war so des allen so müde.
„Reise über den Zeitenstrom, zumindest in die entgegengesetzte Richtung unwahrscheinlich, visueller Beweis, das so eine Reise stattfand, fehlte, zumal es auch ungünstig wäre, so eine Reise, in mitten eines so rabiaten Excorcismuses durchzuführen, nein, aber ein inverses vorgehen, könnte, theoretisch funktionieren, die Raum/Zeit Koordinaten, sollten sich, theoretisch, genug einschränken lassen, muss jemanden nach oben schicken, damit uns anhand der Sterne die Zeit gegeben werden kann, weitere Untersuchungen der Kraftlinien, vor allem von Satinavs Kette, notwendig, darüber hinaus, Sicherheitsmaßnahmen, für Rückkehr treffen, Fokus könnte hilfreich sein, hm, Zeit als Element, nein unwahrscheinlich, es passt nicht zu den anderen, schweife ab, muss Ritualort, bei nächster Gelegenheit untersuchen, wenn Residualstrahlung eines Cantus der Magica Temporalis, vorzufinden sind, kann es, logisch betrachtet, kein Frevel sein, wenn doch, muss ich mir was anderes einfallen lassen, Ritualort, muss eh noch genauer untersucht werden, die Schriftzeichen wären auch von gewissem interesse, das Studium dieses Problemes, das Studium der Zeit könnte auch für gewisse, andere längere Projekte, von interesse sein.“
Er beendete damit die Diktur gegenüber der Feder, hatte er doch ersteinmal alles wichtige notiert, nun galt es genauere Informationen einzuholen, er versuchte aufzustehen um sich nach oben zu schleppen, schaffte es aber nicht mehr, ich brauche für solche Fälle unbedingt einen Chronometer, hmm, obwohl, über den Zerfall der Residualstrahlung könnte ich doch, er begann erneut mit der Diktur, eine weitere Idee hinzufügend, „Zu müde, sonst hätte ich früher daran gedacht, zuviel geschehen, Model erstellen um über den Zerfall der Residualstrahlung den genauen Zeitpunkt einer arkanen Handlung herauszufinden, dies sollte in der Lage sein die temporale Koordinate zu liefern, dazu brauche ich mehrere Zeiten zur Analyse des Ritualortes, möglicherweise, ließe sich das auch durch Blutblatt substituieren, sollte nur jemand ohne arkanes Potential in der nähe verweilen und die Veränderungen im Wachstum notieren, Problem dabei könnte jedoch die arkan aufgeladene Umgebung und das heptasphäirische Wirken sein, persönliche arkane Visitationen wären vorzuziehen, Daten sammeln sollte im Moment ausreichen, das rückrechnen, darum kann ich mich später kümmern, dennoch wäre es von Vorteil, wenn sich jemand die Sterne anschaut um, die aktuellen Sternenbilder und andere okkulte Informationen sicherzustellen,“ ohne darauf zu achten das die Feder noch mitschrieb wandte sich Nehazet zu den anderen um, „Kann mal jemand nach oben gehen und sich die Sterne ansehen, jemand mit, zumindest, rudimentären Astronomischen Kenntnissen wäre vorzuziehen, aber auch jemand mit einem ausgezeichneten Gedächtnis, der sich den Nachthimmel zuverlässig einprägen kann, oder der gut zeichnen kann und nur das notiert was er sieht, würde ebenfalls gehen?„, als er auf sein Blatt Pergament zurückblickte sah er das die Feder auch die letzten Worte mitnotiert hatte, zu erschöpft um wirklich ärgerlich darüber zu sein, befahl er der Feder mit ihrem Schreiben innezuhalten und steckte das Pergament, mitsamt der Feder weg und sackte ersteinmal zusammen.
Traviahold wollte schon zu einer empörten Antwort über die „Unsitten“ der Thorwaler ansetzen, als der Thane mit dem Gesang begann und Árngrímr einsetzte. Es verschlug Traviahold den Atem, denn er hörte aus dem Lied all den Glauben an die Richtigkeit heraus, den dies Männer in ihren Herzen trugen. Und er fühlte, dass es das richtigste wäre Árngrimr diesen Weg ins Irgendwo gehen zu lassen, den er so wenig verstehen konnte. Swafnir, von dessen Existenz Travihold auch vorher schon überzeugt war, schien auf ihn zu warten, denn Árngrímr hatte seinem weltlichen Herren treu gedient bis zum Tod und nun wartete sein göttlicher Herr auf ihn, um die selbe Schuld einzufordern. So wenig er nachvollziehen konnte, wie man daran Gefallen finden könnte, so sehr wusste er es mit seinem geweihten Herzen, dass es so war. Regungslos lauschte er noch einem Moment diesem messe-gleichen Gesang, bevor er sich still umdrehte und gemessenen Schrittes auf den Weg zum Lazarett machte. Dort suchte er Alrik auf und übernahm die Zubereitung des Eintopfes.
— als Grombasch —
Grombasch versteht nicht alles, was die Hexe sagt. Doch klar ist die Botschaft:
– Flammendämon ist fort: schade, er ihn gern selbst bearbeitet
– Mann von ihr ist auch fort: Scheiße!
Er antwortet zunächst nicht und lauscht dem Lied der Thorwaler. Doch dann spricht er leise: „Ich weiß nicht, aber es klingt wie ein Abschied … seht, Àrngrímr ist schwer verletzt … Lasst euch davon nicht beirren! … Ich weiß zwar nicht, wer diese Azina ist, aber für Sieghelm habt ihr doch einen Plan, wenn ich mich Recht erinnere. Irgendwelche Dinge sammeln, das wird schon! … Und was euren Mann betrifft … Tja, es tut mir Leid … Ich verstehe nichts von diesen Dingen … aber kann man ihm nicht … hinterherreisen? Ihr sagtet fort, nicht tot. Besteht denn keine Hoffnung mehr?“ Fragend blickt er ihr in die Augen.
„Azina ist die Botin Firuns, die Auserwählte des Herrn des Winters.“ sagte Delia, als sie ihre Tränen trocknete. „Die Prophezeiung sagt, dass sie zum rechten Zeitpunkt wiederkommen wird. Ich glaube fest daran. Wenn jemand diesen Schneesturm überleben konnte, dann Azina.“ Die Hexe richtete sich etwas auf, wobei sie aufgrund ihrer Verletzung vor Schmerzen keuchte und das Gesicht verzog.
„Der Plan für Sieghelm steht. Ich hoffe wir schaffen es noch rechtzeitig. Was jedoch Kakarib betrifft weiß ich es nicht. Der Raum in den er gezogen wurde, ist entweder raum- und zeitlos oder die Ebene des Dämons. Ich kenne mich mit den Ebenen nicht so gut aus wie Nehazet und bin auch nicht in der Lage Portale dorthin zu errichten.“ kurz hält sie inne, um tief Luft zu holen. „Ich hoffe… mehr kann ich nicht tun. Für mich sieht alles zu aussichtslos aus. Aber hoffen kann ich noch, wenn auch nicht viel.“
Wieso versuche ich es überhaupt, dachte sich Nehazet, als er merkte das sich anscheinend niemand auf den Weg nach oben machte, nunja ein entsprechendes Zerfallsmodell, wollte er eh erstellen, welches wohl auch besser geeignet wäre zur Bestimmung der temporalen Komponente, als die Beobachtungen von diesen Leuten hier.
Nehazet atmete tief durch und hievte sich in eine aufrechte Position, die ganze Zeit gestützt auf seinen Stab, und begab sich zu Delia und Grombasch, was sinnigeres konnte er im Moment nicht tun, Jane wäre er nur im Weg obwohl, der erste Ansatz seines Zerfallsmodells, von ihren mathematischen Kenntnissen, und sei es nur in der Überprüfung dergleichen, profitiert hätte, und beim Kochen, nun wie hieß es doch schon in der AASAP, zu viele Alchimisten verderben das Elixier, trifft wahrscheinlich auch darauf zu, immerhin ist das ja nur niederste Alchimie, der teil mit dem er sich selbst nicht näher beschäftigt hatte.
„Hallo Delia, Herr Angroschim, ich habe ein paar erste Ideen, bezüglich Kalkarib, soll ich jene näher ausführen?„
„Noch so eine Auserwählte, hm. Na dann, hoffen wir, dass die Prophezeihung eintrifft und sie rechtzeitig aufschlägt.“ Erfreut sieht er wie sie sich aufrappelt und überlegt einen Augenblick, ob nun der richtige Zeitpunkt gekommen ist, entscheidet sich jedoch dagegen. Noch nicht kräftig genug!
„Ja, haha, so ist’s Recht, Mädel. Hoch mit dir! Du wirst sehen, alles wird gut!“
Als Nehazet auf sie zuhumpelt und seine ersten Ideen ankündigt, wirft Grombasch Delia einen Blick zu der besagt: Na, hab ich’s doch gesagt! – Und grinst sie an.
„Na dann lasst mal hören Magus.“
Nicht weit entfernt von Dehlia verbindet Jane einen Verletzten. „Azina ist in ihrem Element Dehlia und auch wenn ich nicht weis wie oder warum so mach ich mir seit der Botschaft travias zwar immernoch sorgen aber ich bin mir sicher das ich sie wiedersehen werde. Sieghelm werden wir retten kein wenn, kein aber, kein zögern, kein zaudern. Wir haben einen Dämon besiegt der Viele Jahrzehnte ungehindert seine machenschaften nachegehen konnte die verbleibenden Rätzel werde uns jetzt nicht aufhalten. Was Kalkerib angeht ja ich weis nicht welchen weg wir gehen werden um ihn zurück zu bringen ich bin Müde und erschlagen aber ich weis das ich es nicht so enden lassen will. Doch jetzt weis ich keine Lösung, keine die mir sin macht. Ich weis nur das er defentiv dich in Sicherheit mit seinem Kind wissen wollte. Und das er nicht aufgeben wird. Wo immer er ist. Und jetzt begleite mich bitte es gibt viele die unsere Heilenden Hände benötigen. Und ich brauche deine ruhigen sicheren Hände um sie hier im Leben zu halten.“
— als Grombasch —
„Wollt ihr denn nicht wissen, das der Magus zur Rettung ihres Mannes zu sagen hat? Und das Mädel kann kaum stehen, geschweige denn Leute wuchten und verbinden … Wuchten ist was für mich, selbst mit einem Arm … HAHAHA, ich begleite euch. Nu mache ich mal den Heiler. HAHAHA. Unterdessen könnt ihr ja erzählen Magus. Die Frauen werden euch schon folgen können.“
Ich garantiert nicht, brummt er in sich hinein.
„Danke Herr Grombosch doch ich weis was die Werte Delia kann und was nicht, und gerade ist das letzte was sie tun soll auf ihrem Hintern zu sitzen. Natrürlich soll sie die Kerle nicht durch die Gegend tragen und sich selbst schonen, aber sie weis wie man einen guten Verbannt anlegt im gegensatz zu mansch anderem willigen Helfer hier. Aber eure Hilfe nehm ich gerne an! “ Sie beendet die arbeit am letzten verbannt und läst den Mann auser Lebensgefahr zurück und geht weiter zum nächsten krankenlager „Adeptus begleitet uns ruhig lächelt sie mild ich bin auch sehr gespannt auf eure idee.“
— als Grombasch —
„Moment noch Heerführerin.“ Das letzte Wort spricht er mit spitzer Zunge. „Habt ihr nichts besseres zu tun, als die Verletzten zu versorgen? Ich meine als Heerführerin obliegt Euch die Koordination dieses Haufens. Ich kann nicht erkennen, dass Vorbereitungen für eine Verteidigung getroffen wurden. Es ist immerhin noch ein Dämon übrig, wenn ich mich nicht irre. Und der könnte jeden Augenblick hier aufkreuzen und uns alle verschlingen.“
Die Worte von Grombasch, Jane und Nehazet schienen Delia wieder neue Kraft zu geben. Sie wischte ihre Wangen trocken und reichte Grombasch die Hand. „Helft mir doch bitte auf Grombasch.“ bittet die Hexe den Zwerg. „Ich bin zwar noch nicht in der Lage schwer zu heben oder zu kämpfen, aber Verletzte versorgen, das kann ich noch tun. Nehazet es würde mich freuen, wenn Du Deine Ideen näher ausführen würdest. Doch wie Jane schon sagte, wäre es gut wenn Du uns begleitest während wir die Verletzten versorgen.“ Sie blickte den Zwerg in die Augen „Ich danke Euch Grombasch, dass Ihr mir zugehört habt und mir Kraft und Hoffnung gegeben habt.“
Nehazet läuft mit den davoneilenden Heilern mit um auf ein paar seiner Ideen einzugehen, ob es so sinnvoll ist einiges davon direkt vor, wahrscheinlich schon genug traumatisierten auszubreiten, wer weiß, er zumindest scheint nicht daran zu denken, das dies relevant wäre, wann tat er das schon?
„Nun zuerst einmal, müssten wir herausfinden, was genau passiert ist, dafür würde ich sobald wie möglich die arkane Residualstrahlung des Excorcismuses untersuchen wollen, auch um herauszufinden, wo wir Azzaroth genau hingeschickt haben und ob sich aus den Matrizen noch herauslesen lässt, ob sich damit auch Kalkaribs Destinationsort bestimmen lässt, denn es gibt einige wichtige Unterschiede zwischen dem Limbus und einer anderen Sphäre, hilfreich wäre etwas, dem ich Kalkaribs Signatur entnehmen könnte, ansonsten kann ich auch versuchen die Signatur Azzaroths, welche ich durch die vorherige arkane Visitation erlangte, zu subtrahieren, aber einer eigenständigen Signatur ließe sich leichter folgen.“
Führt Nehazet ersteinmal den ersten Schritt aus, um nachdem er etwas Luft geholt hat weiter fortzufahren,
„Nun, wenn wir davon ausgehen das er im Limbus ist, so ließe sich eventuell das Portal eurer Schwester modifizieren, ihr erinnert euch bestimmt, das es ihr möglich war eine Pforte zu generieren, das wäre zumindest in der kürze der Zeit das sinnigste, wenn wir aber darüber nachdenken, wie Kalkarib nach Mahtab gelang, wäre auch eine Kontaktaufnahme mit Isaria, ein probates Mittel das Problem zu lösen, weitere Möglichkeit, zumindest, wenn Collegus Steinfest tatsächlich seine Bücher hier gelassen hat, wäre ob sich ein geeigneter Cantus unter diesen findet, aber da es sich dabei um eine gänzlich andere Fachrichtung handelt, zweifle ich daran.
Ihn im Limbus ersteinmal zu finden, wäre, verhältnismäßig einfach, es könnte sogar sein, das unsere beiden Amulette uns zu ihm treiben ließen in diesem Nichtraum. Für die anderen Varianten muss ich weiter ausholen, und sie sind noch etwas komplizierter, bislang irgendwelche fragen?„
Bei den Worten des Zwerges hält sie kurz inne verbindet aber dann weiter. „Bei Hesinde verflucht ihr habt recht! Verzeit es ist ein langer tag so das ich mich um die Probleme direkt vor mir Kümmere. Du dort! Geh und sag bitte Thornia das ich sie sprechen will. Das ist die Militärische dort hinten.“ Dann schweigt sie und hört erstmal Nehazet weiter zu wärend sie sich mühselig um die tiefen Schnittwunden kümmert die jene Garstigen Schwerter verusacht haben.
Ohne allzu lange zu warten, fährt Nehazet fort, „Nun, wenn er tatsächlich in die Niederhöllen mitgerissen wurde, ist das ganze natürlich difiziler, aber nicht unmöglich, es gibt genügend bekannte Berichte über Wesenheiten, die aus diesen wieder emporstiegen, aber darauf würde ich jetzt nicht eingehen wollen.
Essentiel, noch weitaus essentieller als im Falle des festsitzens im Limbus, wäre der temporale Faktor, nicht nur die Temperatur wäre in diesem falle lebensbedrohlich, wobei er durch die nähe zu Azzaroth dabei, geringfügige Vorteile haben könnte, und in anbetracht der nähe zu euch und eurer Wichtigkeit, ist unter gewissen annahmen auch die Wahrscheinlichkeit, eines einigermaßen unbeschadeten Überlebens denkbar, aber auch darauf würde ich es vorziehen, wenn überhaupt, erst später genauer einzugehen.
Es gebe aufjedenfall, verschiedene Möglichkeiten ihn von dort herauszuholen, eine Invocation mit verändertem Ziel, wäre als Sphärenübergreifende Variante durchaus denkbar.
Aber wofür man sich auch entscheidet, der erste Schritt ist die Datensammlung am Ort, an dem er verschwand, ich bin zuversichtlich, das es eine, zumindest, theoretische, Möglichkeit gibt, jedes Problem zu lösen, vor allem, wenn die Zeit dafür gegeben ist.
Es gibt noch eine Idee, welche ich habe, es ist sogar mein Favorit, weil bei dieser die Zeit, welche wir zur Verfügung haben um Kalkarib zu retten, nicht essentiel ist, dabei handle es sich um eine, theoretisch, mögliche temporale convocation, mit permanenter Fixur an der futuren Destinationskoordinate, jene ließe sich auch am einfachsten überprüfen, denn wenn dies geschehen sein sollte, wäre er schon gerettet worden wären, sozusagen, wobei das natürlich bedeuten könnte, das er euch zwar, innerhalb eines Augenblickes, wiedersehen würde, ihr aber eventuell länger warten müsstet, aber Zeit ist für euch ja nicht das größere Problem. Das beste daran, sollte das geschehen sein, wäre dies eine Notwendigkeit des temporalen Verlaufs, entgegen der ersten Gedanken, wäre dies also kein Satinavfrevel, theoretisch zumindest.
Und da Zeit nur eine untergeordnete Rolle spielt, kann es genauestens studiert und vorbereitet werden.
Ich habe sogar schon ein paar Ideen, wie so ein Zauber zu erschaffen wäre, theoretisch, ihr bräuchtet dafür lediglich Geduld, sollte es sogar schon geschehen sein, so könnte ich sogar erste Anhaltspunkte aus der Analyse der Matrize des zerfallenden Zaubers ziehen können, auch in bezug auf eventuelle Destinationskoordinate als auch auf den Wirker der Zauberei, theoretisch, zumindest.
Wie dem auch sei, ich müsste, in diesem fall, vorher an einem Zerfallsmodell der Residualstrahlung, von sich abbauenden Matrizen arbeiten, und dies mit weiteren temporalen Daten in Zusammenhang setzen, damit ich eine genaue Raum/Zeit Bestimmung vornehmen kann.
Das wäre wohl Plan B, oder so, ich habe noch ein paar weitere Ideen und Gedanken, aber ich dachte, diesen Ausfallplan, als letzte, eventuel schon geschehene Möglichkeit sollte ich erwähnt haben.
Aber wir sollten uns noch mit einer anderen Sache beschäftigen, die Zeichnung Azzaroths, findet sich jene noch an eurer Schulter?„
Während Delia einen der Verwundeten notdürftig verarztet blickt sie kurz zu Nehazet auf, um als bald sich weiter der Heilkunst zu widmen, in dem sie beginnt die Wunde zu reinigen. „hm… ich bin mir nicht sicher, ob ich alles richtig verstehe. Mit Sicherheit nicht. Ich bin einfach nicht so gut in den theoretischen Dingen, wie Du. Ich habe bisher nur verstanden, dass es folgende Möglichkeiten gibt.
1. Meine Mutter könnte helfen, mit dem Zauber mit welchem sie damals Kalkarib von El´Trutz nach Mahtab brachte.
2. Die Vettel Kohlhütten mit ihren Portalen vielleicht helfen könnte.
3. Wir uns selbst in den Limbus begeben, um ihn zu suchen. Dabei könnten wir wohl auf Untersützung durch unsere Amulette hoffen. Nahe liegend bei Travia und Rahja.
4. Irgendetwas mit Raum und Zeit und Satinav… Also Veränderungen der Zeit, aber verzeih Nehazet, da bin ich wirklich nicht mehr mitgekommen.
Ja das Mal des Dämons ist noch in meiner Schulter eingebrannt.“ Deutlich ist das Mal noch auf ihrer schmutzigen Haut zu erkennen.
Nach dem die Wunde des Mannes vor ihr einigermaßen gereinigt ist, untersucht Delia diese noch auf weitere Verunreinigungen oder Verletzungen, welche vorher nicht zu erkennen waren.
„Wahrscheinlich nicht, ich kann mich an dein wissen in diesen belangen erinnern, daran sollten wir eventuel auch noch einmal arbeiten, wenn die Zeit dafür gegeben ist, wobei ich im kontext der satuarischen Repräsentation, wohl einiges anders darstellen müsste, die mathematische eleganz der Gildenmagie, ist nicht so wirklich das richtige, für die geballte emotionale Macht der satuarischen Tradition, wiewohl ich finde, das für Beschreibung und Quantifizierung die herangehensweise der Gildenmagie ihre Vorteile hat, beispielsweise ist mir aufgefallen, das ich die Canti der Gildenmagie leichter modifizieren kann als die der satuarischen Repräsentation, aber daran lässt sich auch noch arbeiten.
Zu 1. Bei dem Zauber deiner Mutter, könnte es jedoch sein, das die Zielparameter nicht stimmen, nachdem was ich hörte, klang es eher nach einer Convocation, das wäre hilfreich, wenn Kalkarib noch in dieser Sphäre weilen würde, für alles außerhalb und sei es nur im Nichtraum, benötigten wir magica invocativa, aber ja, zumindest theoretisch, das praktische dabei wäre auch, das wir ihn nicht wirklich suchen müssten, der Zauber würde die Erfassung des Zieles erledigen, obwohl er natürlich mit entsprechenden Informationen weniger kräfte zehrend wäre, wahrscheinlich zumindest, ich habe ihn ja bislang nicht studiert.
In Anbetracht der tatsache, das solche Probleme noch öfter vorkommen könnten, sollten wir, selbst bei einer anderen Strategie, mit Isaria auch bezüglich des Studiums des Cantus reden.
Zu 2. Ja, zumindest unter der prämisse das sie tatsächlich die Portale, frei nach ihrem willen setzten kann, theoretisch, mit entsprechender Analyse könnte das, theoretisch auch uns offen stehen, ehrlich gesagt, wenn ich an die Struktur der Magie denke, zweifle ich daran das sie es alleine aufgebaut hat, die Spuren andersartiger Magie waren doch sehr präsent, leider bin ich nicht weit genug gekommen mit einer Analyse, deswegen kann ich mir nicht vollends sicher sein. Dann könnte sie auch ein Portal in denn Limbus öffnen, womit ein Aus- und Eingang hätten, welchen wir frequentieren könnten.
Zu 3. Das stimmt, wobei das wohl am sinnigsten mit Variante 2 kombiniert wird, bislang kann ich selbst, keinen Übergag in den Limbus öffnen, der Cantus wurde aus verschiedenen Gründen, bevor ich ihn lernen konnte aus dem Curriculum gestrichen, aber ich arbeite an einer eigenständigen Herleitung, in dem Zusammenhang, seit ihr schon einmal physich durch den Limbus gereist? Da gäbe es ein paar Besonderheiten, und nein die Zauberei von Vettel Kohlhüten zählt nicht.
Zu 4. Eventuell wäre es besser, darauf später näher einzugehen, aber belassen wir es dabei, das dieser Plan schon geschehen sein wird, während wir darüber geredet haben.
Hmm, dagegen sollten wir auch etwas tun, bringt uns ja nicht, wenn wir den Dämon losgeworden sind, wenn er euch bei nächster Gelegenheit einfach aufspüren kann, oder?
Momentan fehlen mir die Ressourcen dazu, aber ich bin halbwegs zuversichtlich das ich dieses Zeichen auflösen kann, wegen dem extradimensionalen Krafttransmitter sollten wir auch bald etwas tun, aufgrund der Ereignisse der letzten Stunde und Tagen, bin ich ja schon am überlegen ob ich, trotz aller Risiken, eine Umwandlung von vis vita in vis arcana wagen sollte, die Energie könnte hilfreich sein, aber der, theoretisch, denkbare rapide fortschreitende Zerfall, machen mir immer noch Sorgen, nunja aber darüber kann ich in einigen Stunden auch noch weiter nachdenken.„
— als Grombasch —
Grombasch reicht der Hexe – fast zärtlich – seinen gesunden rechten Arm und zieht sie auf ihre Beine. Verlegten tippelt er von einem auf das andere Bein, als Delia ihm für seine Führsorge dankt. Schließlich nickt er und murmelt nur leise: „hm, kein Problem.“ Dadurch vergisst er sogar zu einer weiteren frechen Antwort in Richtung Jane anzusetzen. Schweigend hilft er Delia dabei einige Verletzte zu versorgen.
Was Nehazet erzählt, lässt ihn lediglich den Kopf schwirren. So hört er lieber gar nicht erst hin und konzentriert sich auf das, was vor ihm ‚liegt‘. Wie immer. Einzig die Zusammenfassung von Delia klingt einigermaßen schlüssig. Aber auch nur einigermaßen.
[ooc: Es gibt jetzt eine NSC-Seite für den Thanen: Mædnir der Bär]
Das Lied der Thorwaler war schon eine Weile verklungen und das Getümmel der Gefangenen legte sich nach und nach als Mædnir und Igan zu der Gruppe bestehend aus Nehazet, Jane, Grombasch und Delia herantraten. Beide sprachen sie kein Wort. Igans Blick war traurig, er hatte einen erst kürzlich gewonnen Freund verloren. Der Blick des hühnenhaften Nordmanns hingegen war gelassen wie eh und je, zwischen seinen kräftigen Fingern hingen ein paar Talismane und Amulette, einer davon war weiß – womöglich aus Walknochen geschnitzt – und symbolisierte den Gottwal Swafnir.
Unterdessen suchte Weibelin Thornia, zusammen mit Korporal Udo Nattel die Kochstelle des Traviagweihten auf. Udo hatte Proviant zusammengesammelt und es dem Geweihten überreicht damit er daraus etwas essbares machen konnte. Sehnsüchtig lauerten anderthalb dutzend Männer und Frauen auf etwas essbares. Traviahold bekam am Rande mit wie sich der Grenzgardist und der Weibelin unterhielten: „Ich habe die Leute durchgezählt, ein paar mehr oder weniger werden es schon seid – aber wenn ich mich nicht verzählt habe, haben knapp mehr als einhundert Männer und Frauen überlebt.“ berichtet Nattel der Weibelin, die trotz des erschreckendeen Berichts keine Miene verzieht – Überlebendenzahlen nach großen Schlachten sind der altgedienten Gardistin wohl bekannt. „Dann haben wir die Hälfte verloren.“ antwortete sie nur. „Und wie viele Verletzte?“ „Soweit ich es beurteilen kann: An die dreißig schwer verletzte und etwa zwanzig weitere leicht Verletzte.“ berichtet Udo weiterhin. Thornia, scheinbar etwas in Gedanken, blickte nur auf die lodernde Feuerstelle der Kochstelle. Die Arme verschränkt und das Gewicht auf das unverletzte Bein verlagert, machte sie eine überlegende Miene.
„Habt ihr zufällig Erfahrungen mit der mathematischen Modellierung, mehrdimensionaler Zerfallsmodell, zur Etablierung temporaler Informationen über die inverse Berechnung der eingegebenen Informationen?“ War das erste, was Nehazet, im zustand, seines, mit anderen Problemen, beschäftigten Kopfes, die neuankömmlinge fragte.
Nachdem er noch eine weile über, anscheinend ein anderes Problem, nachgedacht hatte, setzte er erneut an zu reden, „Welche Bedeutung hatte das Lied, gibt es eine Geschichte dahinter?„
Von der ersten Frage nicht wirklich angesprochen fühlend, drehten Igan und Mædnir nun den Kopf zu dem Tulamiden. „Das Lied sollte dabei helfen die verstorbene Seele Árngrímrs sicher in die ewige Ahnenhalle zu Swafnirs zu lotsen.“ antwortet Igan langsam und mit ein wenig nachdurck für den Thanen, in der Hoffnung dass der Magier seinem Begleiter die Spiritualität ohne zaudern zugestand.
„Oh, faszinierend, ein Lied zur Überquerung der Sphärengrenzen, das erinnert mich an die Magie der Elfen, welche ebenfalls auf einen melodisch vokalen Teil aufbaut, ich frage mich, ob mit entsprechender Modifikation, freies reisen zwischen den Sphären möglich ist, hmm, dazu sollte ich wohl ersteinmal einige dieser Lieder sammeln, eventuell gibt es soetwas wie Gemeinsamkeiten, welche den Destinationspunkt oder die Reise beschreiben, darauf ließe sich bestimmt aufbauen, auc anderweitige Untersuchungen in diesem Bereich könnten hilfreich sein.“
Nehazet hat zwar kein Problem, mit der Spiritualität des Thanen, vielleicht ist aber auch einfach zuviel in den letzten Stunden geschehen, so das er sich ersteinmal mit interessanteren Dingen beschäftigt, aber ob seine Nachfragen und Schlussfolgerungen das übermitteln, daran scheint er keinen Gedanken zu verschwenden.
Nach dem Delia die Wunden gereinigt hatte begann sie einen Verband anzulegen, mit der Hilfe von Grombasch.
Als sie sprach sah sie zu Maednir und Igan auf.
„Arngrimmrs Totenlied? Ich wünsche ihm viel Freude in der Ahnenhalle. Für einen ehrbaren Mann wie ihn war es sicherlich das richtige im Kampf und in Erfüllung seiner Pflicht zu sterben. Auch wenn ich sagen muss, dass ich ihn vermissen werde. Ich kannte ihn kaum und kann daher Euren Verlust Igan und Maednir nicht nach empfinden, dennoch lasst mich Euch mein aufrichtiges Beileid aussprechen. Denn selbst wenn er in der Halle der Ahnen speist und feiert, so werdet Ihr ihnen zu Eurem eigen Tod nicht wiedersehen.“
Der große Thorwaler belegte den Tulamiden mit einem besorgten Blick, es war für ihn das erste Mal das er auf den Auserwählten Travias stieß. „Äch gänn Äüre Sproche nät gud genüg um däs wäs ähr sägt zu verstähn, Galdmadr.“ sagte Mædnir mir ruhiger Stimme zuerst zu Nehazet, danach dreht er sich zu der rothaarigen Frau die am Boden einen Mann versorgte. Igan, der sich ebenfalls rudimentär mit der Versorgung von Wunden verstand, schnappte sich inzwischen einen Verband und kümmerte sich um die Verletzung eines Trollzackers der in der unmittelbaren Nähe am Boden saß. Zu Delia gewandt sprach Mædnir dann aufrichtig interessiert: „Wäs mänt ähr mid: Äch weerde ihn ned wiedersähn?“
Delia war reichlich irritiert über die Frage des Thanen. Bis ihr einfiel, dass sie sich versprochen hatte. „Verzeiht Thane! Ich wollte sagen: so werdet Ihr ihn erst zu Eurem eigenen Tod wiedersehen. Also im Totenreich vereint. Verzeiht mir bitte. Ich bin sehr erschöpft und meine Gedanken sind gerade bei meinem Mann.“
„Wärstähe.“ entgegne Mædnir nur und hockte sich dann dazu. Zu Grombasch gewandt sprach er: „Good kämpft, kläner Monn.“ Der Thane nahm einen der improvisierten Verbände vom Haufen, stand auf und machte eine paar Schritte fort um sich dort um eine verletzte Frau zu kümmern. Der ehemalige Jarl machte für einen Mann der soeben einn sehr guten Freund verloren hatte, einen äußerst stabilen und ruhigen Eindruck.
ooc: Oh, etwas zu langsam
Nicht merkend das das gespräch, wohl schon weiter gediegen war, teilt Nehazet seine Wahrnehmung und Deutung mit.
„Ich halte es sogar für möglich, das ihr ihn erst nachdem Tode wiedersehen werdet, so hatte ich es zumindest verstanden, aber Delias Gedanken sind für mich auch einfacher zu verstehen, aufgrund der bisherigen gemeinsamen Erlebnisse.
Hmm, wie kann ich mich euch nur gegenüber besser verständlich machen, ihr sprecht wahrscheinlich nicht eine der folgenden Sprachen, Aureliani, Bosparano, Zhayad, Isdira, nein Rogolan, wäre eher ungünstig, Tulamidya oder Ur-Tulamidya? Thorwalsch spreche ich, leider, nicht sonst würde ich euch anbieten das Gespräch in dieser Sprache fortzusetzen.“ Den besorgten Blick hat Nehazet nicht bemerkt, den anwesenden die Nehazet schon länger kennen, mag auffallen das er noch vertiefter in seine eigenen Gedanken und Theorien ist als sonst, und sich noch weiter hinter diesen vergräbt um sich, das wäre zumindest eine halbwegs plausible Erklärung, nicht weiter mit den aktuellen Problemen und dem vorgefallenen auseinanderzusetzen.
„Vielleicht sollte jemand mal nachdem Archorbai schauen, es sollten noch zwei Phiolen Zazamotoxin da sein, jene sollten ausreichen ihn, wenn er noch hier sein sollte, zurück in die Siebte Sphäre zuschicken.„
— als Grombasch —
„Ha! Für einen großen Mann habt ihr auch gut gekämpft. Wie ich sah, habt ihr auch einen Golem erlegt.“ Übertreibt er in Richtung des Thorwalers. „Euer Kamerad hat ebenfalls wohl gekämpft und wird einen Ehrenplatz in eurer Götter Hallen erhalten! … Schade, dass wir unseren Wettstreit nicht mehr durchführen konnten. Wenn die Zeit reif ist und ihr gewillt seid, könnt ihr mir gern an seiner statt zeigen, wie dieses Zwergenwerfen funktioniert!“ Sagt er grimmig und stellt sich dabei so kräftig hin und schwer hin, wie er kann.
„Oh, die Golems sind kaputt, schade ich hätte sie zugern untersucht, und hatten wir recht bezüglich der Wirksamkeit des Hammers? Waren sie anfällig gegen die Elementare Kälte der gebundenen Diener des Eises?“ Fragt Nehazet neugierig auf die Äußerung des Zwerges, bezüglich des vergangenen Kampfes, um danach mit Überlegungen das übriggebliebene Material betreffend fortzufahren.
„Was wohl aus dem ganzen Hölleneisen wird, ich sollte die ein oder andere Probe einpacken, es ist eher selten das man solches Material kommt, hmm, vielleicht kann ich es zurückwandeln in diesen, sogenannten Blutmarmor, dazu müsste ich natürlich auch das hiesige Hölleneisen genauer untersuchen, ach soviel zutun„, ehe er leiser fortfährt,“ ich wette kein anderer Adept muss sich mit solchen Problemen herumschlagen, dagegen muss ich wirklich mal etwas unternehmen.„
— als Grombasch —
„Hm?“ Sichtlich irritiert ist Grombasch, als in plötzlich der Magier anspricht. „Ähm, was? Ja, die Golems sind kaputt und der Hammer hier hat hervorragene Dienste erwiesen.“ Er zieht den Königshammer aus der Halterung, der offensichtlich nicht das Elementar trägt.
„Ausgezeichet, obwohl es nach wie vor schade ist, schon wieder Golems, welche ich nicht untersuchen konnte, vielleicht beim nächsten mal. Aber ich denke, ich sollte mich wieder um mein Zerfallsmodell kümmern.“ Erzählt Nehazet, während er mit Grombasch redet.
— als Grombasch —
Sichtlich verwirrt, wendet sich Grombasch wieder herausfordernt Mædnir zu.
„Wobei, so ein Zerfallsmodell, natürlich seine eigenen Probleme hat, zumindest im Dereweiten kontext, den theoretisch, könnte die Nutzung des Kraftliniennetzwerkes, und sei es nur indirekt, was zu Verzerrungen, wenn auch in einem eher minimalen Masstab, es sei den es handelt sich um wirklich massive Rituale, aber diese sollten sich wohl leichter herausrechnen lassen. Da von einem, mindestens vierdimensionalen Raum ausgegangen werden kann, scheint ein exponentieller Zerfall, am wahrscheinlichsten, wobei die lokalen und sporadischen Kraftlinienfluktuationen, natürlich ein Problem sein könnte.
Außerdem müsste ich noch,“ Und Nehazet ist wieder in seiner eigenen, kleinen (?), Welt.
Delia wendet sich derweil einem anderen Verwundrten zu. Sie hoffte bald die Verwundeten versorgt zu haben. Sie wollte raus aus dieser verfluchten Mine.
Als der Zwerg dass Zwergenwerfen erwähnt muss sie leicht lächeln. Es muss ein komischer Anblick sein, wenn Thorwaler Zwerge werfen. Sie würde das zu gerne mal sehen. Maednir traut sie auf jeden Fall zu den kleinen Zwerg meterweit durch den Raum zu werfen.
„Geht es dabei eigentlich um die zurückgelegte Entfernung oder die Aufprallgeschwindigkeit mit der der geschleuderte Zwerg schließlich aufprallt? Nur so interessehalber, gibt es soetwas wie aktuelle Rekorde?“
Kommt es von Nehazet, während er über einem seiner Notizbücher gebeugt steht und etwas darin zu notieren scheint.
Eine weile in Gedanken versunken, taucht Nehazet plötzlich wieder, etwas, aus seinem Notizbuch hervor, um sich an Collega Peddersen zu wenden, „sagt könntet ihr mir den Bauplan eines kleinen Traviatempels anfertigen, ich denke nachdem was vorgefallen ist, könnte dies wirklich praktisch sein, mehr oder weniger?“
Noch mit anderen Gedanken beschäftigt, signalisiert er schließlich zu einem der umstehenden, noch des laufens fähigen individuum, das er doch, zu ihm kommen solle und erklärt diesem in einfachen worten, das er gerne etwas mit Bruder von Spichbrecher besprechen wöllte,natürlich nur wenn, seine hocheilige Person, dies zulassen könne.
Um sich danach wieder an Collega Peddersen zuwenden, „Und ich habe noch eine Idee, bezüglich der Fernkommunikation, aber dazu werde ich wohl erst später kommen, eure kenntnisse in der Mathematik und Mechanik könnten dafür vorteilhaft sein, außerdem mus dafür noch eine Kodierung angefertigt werden, hmm, erste Experimente werde ich wohl in Khorestan ausführen.“
An Grombasch gewandt, fragt der Magier, bei dem sich wohl niemand sicher ist, wo ihn seine Gedanken als nächstes hintragen, „Die Beschwörungskammer, könntet ihr dafür sorgen, falls sich hier Angroschim erneut niederließen, das diese in ruhe gelassen wird? Sie sollte genauer untersucht werden, auch um in Erfahrung zu bringen, ob mit einer instabilität bezüglich der Sphärengrenze zu rechnen ist.“
— als Grombasch —
Grombasch wundert sich, warum Mædnir nicht antwortet und sich nach einigen Selbstgesprächen erneut der Magus an ihn wendet. Seine Verwirrung wird noch durch erstaunliche Gedankenkenntnisse gestärkt.
„Wie? Was? Woher wisst ihr???? ähm …“ Es dauert einen Augenblick, bis er sich gefasst hat und mit fester Überzeugung weiterspricht.
„Sollten hier jemals wieder Zwerge wohnen, wird diese Kammer zerstört werden! Stein für Stein wird entfernt, auf dass niemals wieder solch ein Unglück geschieht! Wenns ich es mir recht überlege, sollte ich sie sofort zum Einsturz bringen!!“ Er sieht sich um, als wenn er am liebsten sogleich losrennen wollte.
„Erschien mir naheliegend, ich meine, wenn bedacht wird, in was für einem guten Zustand, die Siedlung ist, im großen und ganzen, meine ich, außer dem könnte es auch für die Gelehrten eures Volkes von interesse sein, nehme ich, und der großteil der Arbeit wurde ja schon vor Jahrtausenden verrichtet, ich zweifle irgendwie daran, das es noch viele sofort bezugsbereite Berge, heutzutage geben wird. Außerdem könnte ich mir vorstellen, das, wenn sich das Hölleneisen zurück verwandelt hat, bzw. zurück verwandelt wurde, das sies auch wieder von interesse sein könnte, obwohl, wenn ich so darüber nachdenke, meint ihr es werden sich viele Angroschim finden, die in so unmittelbarer Nähe zweier Kraftlinien leben wollen? In einem Höhlensystem das von Dämonen ausgiebig genutzt wurde, wo die Ratten bis auf Menschengröße anwuchsen und Kolosse aus dämonischem Metal durch die Gänge stampften? Naja müsst ihr wissen.
Was das vernichten der Beschwörungskammer betrifft, so würde ich euch dazu raten, damit zuwarten, könnte eine unsachgemäße Zerstörung, doch mehr schaden anrichten, als ihr abzusehen bereit seit, es werden sich noch Restspuren heptasphäirischer Essenzen vorfinden lassen, welche unsachgemäß behandelt, wozu eine plumpe Zerstörung der umliegenden Elemente gehört, in chaotischer Wechselwirkung mit der umliegenden vis arcana treten könnten, theoretisch. Ganz abgesehen davon, das ich noch in der Lage wäre, Wissen über die sachgemäße Bekämpfung heptasphäirischer Entitäten und Essenzen der Kammer zu entnehmen und sich auch noch bestimmen ließe, wohin wir Azzaroth denn nun genau bannten, sowie es natürlich noch gilt weiteres über Isariasunnys verschwundenen Gatten in Erfahrung zu bringen. Wenn dies alles geschehen ist, könnt ihr von mir aus die Kammer einreisen und das Gestein des Ortes vernichten, oder wie ihr auch immer so eine Kammer zu reinigen gedenkt, aber vorher, kann ich euch dies, nach meiner fachlichen Meinung, nicht empfehlen. Sollte ihr zweifel an meiner fachlichen Kompetenz haben, könnt ihr euch ja auch an die Collega Peddersen und Isariasunny wenden, die eine ist immerhin von Hesinde erwählt und die andere ebenfalls arkan begabt.“
Führt Nehazet, relativ, ruhig, aus, warum er, unteranderem den destruktiven ansatz von Grombasch für wenig zielführend hält, spart es sich dabei aber näher auf gedachte Probleme einzugehen, wahrscheinlich weil er keinen Tee mehr hat und die Leute ihm meistens, bei den interessanteren Erklärungen eh nicht mehr zuhören…
— als Grombasch —
Grombasch ist dem Redeschwall offensichtlich nicht gewachsen.
„HÄ. Warum soll ich mit der Vernichtung der Kammer warten??“
Nehazet, fragt sich nun, nicht zum ersten male, verstärkt, ob er nicht einmal mit Magietheoretikern zusammen arbeiten könnte? Überdenkt Grombaschs einwurf, und setzt zu einer Antwort an, „Wegen, katastrophaler Konsequenzen. Die Kammer wurde in einem arkan hochpotenten, das bedeutet, sehr machtvollen, Ort errichtet, die kleinste unsachgemäße. Veränderung kann, potentiel zu höchst chaotischen Resultaten führen. Das in Verbindung, mit der wahrscheinlich, recht dünnen Sphärenwand hier, wir reden immerhin von einem heptaspäirisch beeinflussten Gebiet, in nähe zu einigen limbischen Tunneln, der Anwesenheit zweier, machtvoller Kraftlinien und anderer zu Berücksichtigender Kraftaustauschvorgänge, kann zu gewissen Entladungen führen, bei unsachgemäßer Zerstörung, oder Beschädigung der Kammer. Denn, was ihr nicht bedacht habt ist, das eine korrekte Beschwörungskammer, auch immer der sicherste Ort, während einer Beschwörung ist, weil kein Dämonologe, sich den Unwägbarkeiten der siebten Sphäre und des dahininhärenten wohnenden Chaos hingeben würde, ohne sich bestmöglich vorzubereiten, dies führt aber zu weitere Residualstrahlquellen arkaner Kraft, dies in Combinatio mit der Kraftlinie genannt Satinavs Kette, welche, neben dem berühmten temporalen Effekt, noch den ganz arkanprofanen Effekt, einer kontinentumspannenden Astralenergieversorgung hat, und somit den Zerfall der Residualstrahlung verlangsamen könnte, würde entsprechende Beschädigungen der Kammer, theoretisch, bedenklich machen. Weiterhin ist natürlich zu beachten, das aus der Kammer auch noch wissen gegen die invocierten Wesenheiten und ihre Domäne gesammelt werden kann, wobei wahrscheinlich nicht von den meisten hier anwesenden. Oder um es deutlicher auszudrücken, weil es eine schlechte idee ist, etwas kaput zuhauen, was man nicht versteht, da sich herausstellen könnte, das der Tonkrug, welcher zerdeppert wird, hochentzündliches, magisches Brandöl enthält, welches mit exposition zur Luft den Zerstörer, besagten, natürlich nur metaphorischen, versteht sich, Tonkruges, in besagtes, ebenfalls metaphorisches, magisches Brandöl einhüllen könnte und diesen quallvoll mit entsprechend brennendem Öl umkommen ließe.
Und weiterhin, umso weniger verändert wird, umso mehr kann ich über das verschwinden von Isariasunnys Gatten herausfinden.“
Endet Nehazet, welcher sich zwar vorgenommen hatte, seine Erklärungen auf Praiostagsschulniveau, so nannten sie doch diese unsagbar, marginal wenig erklärenden dörflichen Lehreinrichtungen im raulschen Reich, oder?, zu halten, dann aber doch wieder auf andere Ebenen arkantheoretischen Niveaus zu springen.
KL 10; Wurf: 13, misslungen!
Empört kontert Grombasch:
„Bei Angrosch, drückt euch klarer aus! Und quatscht mir nicht den Bart fusselig! Was weiß ich denn schon so über Magiekrams?! Ob ihr bei drei bis vier Zwergenbier immer noch so viel redet würde mich interessieren! Nach dem ganzen Spektakel hier, wird es ein großes Gelage geben! Da werden endlich mal ein paar Röcke entblößt! … Wenn ihr wisst, was ich meine!“
„Anscheinend nicht genug, aber dennoch besteht ihr darauf, eine potentiel, höchst gefährliche Lokalität zu zerstören, ohne das sich vorher, jemand vom Fach vergewissert hat, das diese Tat nicht noch mehr schaden anrichtet. Und was das Zwergenbier betrifft, keine Ahnung, aber es bedarf schon eines ganz besonderen Geistes, um jemanden, welcher Feuerbälle kreieren, trunken zu machen, der dabei eintretende Kontrollverlust, könnte ebenfalls katastrophale Folgen haben, und es sind nicht nur die Feuerbälle, aber ich gehe davon aus, das diese das Argument hier am besten unterstützen.
Und ich bin mir sicher ich weiß nicht was ihr meint, kann mich aber unglücklicherweise daran erinnern, was es bedeutet, wobei ich die Formulierung unglücklich finde, zumal auch die Temeperaturen außerhalb des Berges berücksichtigt werden sollten, bzw. dieses Gelage, wird wahrscheinlich eh nicht hier stattfinden, ich meine mit welchen Ressourcen und insofern, ist es momentan eh müßig.“ Führt Nehazet, mal mehr, mal weniger bissig, weiter aus, langsam fragt er sich wirklich, ob es so schwer wäre mal mit jemandem vom Fach zu arbeiten, ich meine sie existieren doch in Punin gibt es eine ganze Akademie von denen…
Durch den Streit des Magus und des Zwergen wird Delia aus ihren Gedanken gerissen. „Nehazet hat Recht Grombasch.“ bevor der Zwerg sich über ihre Worte empöhren kann fährt sie fort. „Ihr allerdings auch! Die Höhle sollte später entweder nutzbar gemacht oder vernichtet werden. ABER sollte dies geschehen ohne eine vorherige und genaue magische Untersuchung, so könnte es ein großes Risiko bedeuten. Vielleicht wird durch die Zerstörung nicht nur die Hallen hier zerstört sondern das Gebirge darüber. Vielleicht öffnen sich auch Tore in die Niederhöllen und Heerscharen von Dämonen kommen ins Land. Daher bitte ich Euch um Geduld. Euer Volk hat genug Lebenszeit, die Höhle muss nicht sofort zerstört werden.“ Delia streckt ihre erschöpften Glieder, wobei ihre Wunden stark schmerzen und sie das Gesicht verzieht. „Und ich hoffe noch eine Möglichkeit zu finden meinen Ehemann wieder zu holen. Vielleicht ist das nur hier möglich. Daher bitte ich Euch Grombasch, im Sinne meiner Sippe und meines ungeborenen Kindes, bitte beginnt nicht sofort mit der Zerstörung.“
„Zumal, wenn ich mal dazukomme, dann dauert die Untersuchung auch nicht lange, also zumindest, wahrscheinlich nicht. Und eine grundlegende Einschätzung kann ich in den nächsten Wochen, schon einmal vornehmen, nachdem das Sieghelm Poblem gelöst wurde, es sollte also wirklich keine Zeit sein, die für einen jungen Angroschim, allzu groß ist, zumal ihr auch Zeit benötigen werdet um eure Brüder und Schwestern von diesem Fund zu berichten und eine Nutzbarmachung erst wieder planen müsst und bevor dies in Angriff genommen wird, würde ich dazu raten, sich mit dem Hölleneisen zu beschäftigen.„
„Ja, ja. Ist ja gut!! Dann bleibt die Kammer eben offen, bis ihr sie vor eurer Abreise nach allen nötigen Forschungen ordnungsgemäß abschaltet. Ich verspreche, dass niemand die Kammer anrühren wird. … warum müsst ihr eigentlich immer so viel reden? Geht das nicht kürzer? Deine Ermahnung Rotschopf hab ich zumindest besser verstanden, als die eure, Magus. Drückt euch klarer aus, wenn ihr mit einfachen Burschen, wie mir redet. … zum Beispiel: Wasserbombe klingt doch viel einfacher als, arkano-termo-dings-bums.“
Zu Delia sagt er noch: „Den Berg sprengen? Auf gar keinen Fall! Neu besiedelt wird er. Diese raue Höhle verlangt nach guten Steinmetzen, wenn das Dämonengezücht erst einmal raus ist.“
„Bei arkano-thermo-dings-bums, würde ich auch nicht an ein elementares Geschoss, des Wassers denken, eher an etwas das die Temperatur verändert, aber ein Wörterbuch, wäre eventuel tatsächlich mal, praktisch, da ihr nicht das erste Individuum seit, welches Probleme hat, den einfacheren Versionen, meiner Ausführungen zufolgen.„
„Wen wunderts denn? Ihr sprecht unnötig kompliziert und viel zu viel! Ihr müsst euch nicht wundern, dass euch niemand zuhört.“ echauffiert sich Grombasch. Nehazets Verbesserung bezüglich des Wortes „thermo“ ignoriert er rigeros.
„Und, wenn ich nichts sage, beschweren sich die Leute das ich sie nicht vor arkanen Probleme warne, bewahre, diese erkläre oder anderweitig bearbeite, also seit ihr euch sicher, das ihr mir so unvorsichtig, mein vokabular stutzen wollt, habt ihr mal daran gedacht, das ich diese unnötig komplizierten begriffe, möglicherweise, verwende um präzise, das bedeutet in diesem fall, präziser, da es nicht auf dem fachlichen Niveau ist, welches ich gerne verwenden würde, zu beschreiben, was wiederum notwendig ist um eine Lösung, für besagte Probleme zu finden?“ Verteidigt sich Nehazet gegenüber Grombaschs Worten.
„Meine Herren!“ unterbricht Delia die beiden Streithähne. „So ein Streit bringt uns doch nicht weiter! Einigen wir uns darauf, dass beide unterschiedliche Standpunkte haben. Ich gebe zu ich verstehe auch nicht alles was Nehazet sagt, doch das liegt nicht an ihm, sondern an meinem mangelnden Verstand. Ich habe und werde nie das Niveau in Magietheorie haben wie er. Das ist auch nicht nötig. Jeder von uns hat andere Künste die einzubringen sind. Wichtig ist nur: Was tun wir jetzt? Mein Mann ist verschwunden, Azina auch und Sieghelm leidet in jedem Moment Todesqualen! Wenn wir noch weiter Zeit mit sinnlosen Streits verschwenden, dann sterben unsere Freunde noch!“
zu Nehazet gewandt fährt sie fort „Bitte Nehazet. Ich höre gerne was Du sagen magst. Doch bitte erkläre es so kurz und einfach wie möglich, damit wir das auch verstehen können. Denn nur so können wir gemeinsam an einer Lösung arbeiten.“
Zu Delia gewand, beginnt Nehazet erneut zu sprechen, wechselt jedoch, wahrscheinlich fordert der Tag einfach seinen Tribut, ins tulamidische.
„Das, neue, Problem der Invokationskammer, mal weglassend, erscheint es mir als höchste Prioriät, die Leute hier, aus dem Berg herauszubekommen. Insofern, nachdem Mahl, oder vielleicht,noch besser, während die erste Gruppe schon gespeist hat, sollte sich eine kleinere Gruppe, aus den gesättigten, ihr Collega Isariasunny, Collega Peddersen und eventuel ich selbst noch, mit der ersten Gruppe schon auf dem Weg, zu der Pforte auf dem Berg machen.
Wir könnten, ihnen, dort oben die Augen verbinden, geholfen mit dem Argument, das die Reisemehtode, sich sonst als zu problematisch für die strapazierten Sinne und Körper, der schon länger gefangenen herausstellen könnte, oder dergleichen. Und nachdem das passiert ist, sollen sie sich alle an den Händen festhalten und ihr öffnet das Hexische einstiegs Limbus Portal, und führt die Gruppe nach Hochstieg, es könnte auch nicht schaden, wenn Collega Peddersen und ich euch begleiten würden, aber vielleicht sollten wir damit, bis zu einer der späteren Gruppen warten, eventuel sollte deswegen, noch ein anderes Individuum, die Weibelin, oder der Zwerg, mitkommen und die nachfolgenden und die erste Gruppe in Hochstieg versorgen und deren Ankunft vorbereiten.
Darüber hinaus, jemand sollte mal nachdem Esel sehen, ich könnte mir vorstellen, das er der Suppe guttun könnte und wenn nicht, das er vielleicht noch zu retten ist? Weiterhin, sollten die ehemals dämonischen Gefilde noch untersucht werden, auch umzu sehen, ob der Archorbai noch hier ist, oder ob das Geschrei vorhin, wirklich bedeutet hat das er verschwand, hierbei könnte das Zazamatoxin behilflich sein. Und ich versuche, schon wie erwähnt es simpler zu erklären, sollte vielleicht wirklich an einem Wörterbuch arbeiten, wenn ich dabei bin, eventuel auch einige Schilder?„
Entrüstet, dass Nehazet in eine andere Sprache wechselt, wendet sich Grombasch ab und setzt sich einige Schritte entfernt hin.
Ein solch hoher Geist sollte doch wohl in der Lage sein, dem Fußvolk die Sache einfach zu erklären! Er will es bloß nicht! … Oder er kann es tatsächlich nicht. Merkwürdiger Großling … grübelt er vor sich hin.
Das gesagte umsetzend, oder zumindest, von fähigeren Händen in Angriff nehmend, für solch spezifische Aufgaben, wendet sich Nehazet zu dem Angroschim um und spricht diesen, wieder in Garethi an, „Sagt HerrZ werg, äh Herr Zwerg, euch steht es doch bestimmt nach einem herzhaften Mahl, oder? Meint ihr, ihr könntet ein paar Leute zu dem Vorsprung begleiten, wo der Esel angebunden ist, wenn er noch nicht erfroren ist, sollte er bald soweit sein, das Fleisch des Tieres könnte bei der Versorgung der Leute hier hilfreich sein, wiewohl auch das etwas knapp sein dürfte für die hiesigen Massen, und ihr scheint mir die für diese Aufgabe qualifizerteste Person zu sein.“
Delia spricht in Garethi weiter und nickt zur Bestätigung von Nehazets Worten. „Ein Wörterbuch wäre durchaus ratsam. Eines der vielen Dinge, welche noch auf der Liste der zu tuenden Dinge stehen oder?“ Das erste Mal seit dem Verschwinden von Kalkarib stiehlt sich ein kleines Lächeln auf ihre Wangen. „Die Idee den Leuten die Augen zu verbinden halte ich für gut. Obwohl zur Not diese auch einfach so durch das Portal gehen können. Es mag zwar eine leicht verstörende Art zu reisen sein, doch nichts im Vergleich zu dem was sie bisher hier erlebt haben. Außerdem kann niemand von ihnen das Portal benutzten. Somit sollte das auch kein Problem sein. Weiterhin sollten wir, wenn wir schon nach dem Arcobai schauen, auch in die Sklavenquartiere gehen, um diejenigen dort zu befreien, welche dort vielleicht noch leben und nicht verbrannt sind. Sollte der Dämen seine Drohung wahr gemacht haben.“
Delia richtig sich mit vor Anstrengung verzerrtem Gesicht auf und schaut über die befreiten Menschen, Verwundeten und Überlebenden. Sie streicht sich die Haare aus dem Gesicht und strafft ihre Körperhaltung, um etwas mehr Würde auszustrahelen. Obwohl das Blut auf ihrem Gewand, der Schmutz und die Anstrengung das Bild der schönen Wüstenblume etwas verzerren. Sie holt tief Luft und hofft von den Menschen in der Höhle gehört zu werden.
„Hört her! Schenkt mir einen Moment Eure Aufmerksamkeit! Mein Name ist Delia al Cumrat ban Rezzan, Auserwählte der Rose Alverans, der weißen Stute und Herrin der Morgenröte. Es ist vollbracht! Die Schlacht unter dem Berge ist geschlagen, der Dämon aus Feuer besiegt, auch wenn der Sieg uns große Opfer gekostet hat. Dennoch lasst uns Freude im Herzen tragen. Freude über unseren Sieg und unsere Freiheit und Gewissheit, dass unsere gefallenen Freunde in den Hallen der Götter sitzen und den Klauen der Niederhölle entrissen wurden. Der Einheit der Zwölfe ist dies zu verdanken und jedem einzelnen von Euch. Ihr seit die wahren Helden der Schlacht unter dem Berg. Lasst diese Tage niemals in Vergessenheit geraten. Schreibt Lieder, Gedichte und Sagen. FÜR DIE ZWÖLFE!“ ruft sie laut. [Probe Charisma Wert 14 / gewürfelt 3] [Überreden MU 12 / IN 14 / CH 14 TaW 12 = gewürfelt MU 14 / IN 8 / CH 11 = Taw* 10]
Nach eine kurzen Pause fährt sie fort. „Es gibt indes noch viel zu tun. Als erstes sollte jeder von Euch etwas essen. Bruder Traviahold wird dafür sorgen.“ sie deutet auf den Platz des Priesters. „Weiterhin müssen wir diesen Ort verlass und nach Hochstieg gelangen. Hierzu werde ich Euch durch einen mystischen Weg führen. Doch habt keine Angst. Dieser Weg ist beschützt und sicher. Dieser Weg führt Euch schnell nach Hochstieg, mit nur wenigen Schritten, binnen weniger Augenblicke. Doch zuerst stärkt Euch mit Wasser und Nahrung. Helft denjenigen, welche nicht aus eigener Kraft gehen können. Wer der Heilkunst mächtig ist, soll sich bei Jane Pedderson und mir hier einfinden. Sobald die Wunden versorgt und alle etwas gespeist haben werden wir aufbrechen. Auf nach Hochstieg! Als dann auf ans Werk.“
„Nett, improvisierte Rede, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob ich wirklich eines der künstlerischen Erzeugnisse, der hier befreiten, mir antun möchte, ich meine wie viele von denen werden, wohl in der Komposition von Musikstücken, der Verfassen von Gedichten oder dem kompilieren von Sagen bewandert sein? Und was das Essen betrifft, nunja, ich würde sagen, der werte Bruder von Spichbrecher, bedarf dabei eines weiteren Wunders, um die Mengen hier zu versorgen, mal sehen, einigen Leuten werden Wunder von Alveran, ja anscheinend hinterhergeworfen.“ Spricht Nehazet, auf seine Art und Weise, spezifische Punkte, welche er wohl für fragwürdig hält an. Um danach noch hinzuzufügen, „Ich denke, ich kann mit absoluter Sicherheit sagen, das die, übrigens erst noch zu schreibende, Liste, mich wohl mehr als ein Leben in anspruch nehmen dürfte, es gibt einfach soviel zutun. Insofern würde es mich einfach mal interessieren, ob es auch, ähnlich besondere Töchter Satuarias, wie ihr, Isaria und Endora es seit, auch unter den eher Forschungsbegeisterten Individuen eurer Zunft gibt? Und meine Hauptintention, mit den verbundenen Augen, war diejene, die Portale geheim zuhalten, den knapp einhundert Personen, nunja das halte ich nicht für eine Gruppe, wo noch von einem Geheimnis gesprochen werden kann und irgendjemand könnte den, wohlmeinenden, Fehler machen und Leute informieren, die besagte Sachen, wiedermal, MIssverstehen, mir fallen da beispielsweise die Herren und Damen vom Bannstrahl ein. Aber stimmt, ihr habt recht, wir sollten unbedingt noch nach weiteren ehemaligen Sklaven ausschau halten, das Höhlensystem gehört eigentlich weiter erforscht, wenn wir bedenken, was die Dämonen hier geschaffen haben, sollten wir auch sicher gehen, das wir alles gesehen haben, was sie geschaffen haben, nicht das sich später herausstellt, das wir eine chaotische Überraschung unserer Siebtsphärigen Nachbarn vergessen haben.„
„Euch ist wohl entgangen, verehrter Magus, dass selbst die Dämonen hier irgendwo Essen gelagert haben müssen, um diese Mengen an Menschen für die Arbeit bei Kräften zu halten. Wir brauchen bloß einen Suchtrupp zusammenstellen, die die restlichen Räumlichkeiten durchkämmen! Aber hey, ich bin hier nicht der Kommandeur! … Und eher würde ich einen weiteren Krug Schnaps zerdeppern, als die Möglichkeit zu verpassen, dem verbliebenen Dämon meinen Hammer spüren zu lassen, um irgendeinen Esel zu füttern!!!“ entrüstet sich Grombasch lautstark.
„Gute Ansprache Rotschopf! Schafft alle Verletzten raus hier.“ Er schaut an sich herab. „Na ja, fast alle.“ murmelt er unhörbar.
„Entgangen ist mir das nicht, aber die frage, welche sich stellt, ist doch ob dieses Essen, allzu genießbar ist und selbst, wenn dies der Fall sein sollte, wir reden von einer Operation, welche ihren Arbeiterbedarf, durch heptasphäirisches wirken gedeckt haben, es wäre also möglich, das immer mal wieder der Tagesbedarf durch diese art, seperat, gedeckt wurde. Aber gut, ganz wie es euch beliebt.„
„Die Menschen haben doch bisher auch überlebt oder? Ihr könnt ja mal einen Blick auf einen beliebigen Gefangenen oder die Vorratskammer werfen, ob diese dämonisch beeinträchtigt wurde.“ Grombasch gedenkt das Thema nun fallen zu lassen, da es offenbar keinen Sinn macht und er hier ja nicht die Verantwortung trägt. Daher entfernt er sich von den Beiden und begibt sich zum Tunnel, von wo der Azzitai kam in der Hoffnung, dass etwas anderes vor seinen Hammer läuft.
„Ja, das wäre machbar, theoretisch, wo habe ich nur das Blutblatt, hoffentlich liegt es nicht noch in Hochstieg…“ Murmelt der Zauberer, während er in seiner Tasche sucht.
Ohne Blutblatt zufinden, kommen seine Hände wieder aus der Tasche zum Vorschein, „Wohl doch in Hochstieg, schade, ach Isariasunny, habt ihr euch schon gedanken über einen Ersatz für die Bastmatte gemacht? Ich war am überlegen, ob Steineiche, eines der wenigen Feuerressistenten Hölzer sinnhaft wäre, anererseits, steht es im Rufe Blitze anzuziehen, was bestimmt in den höhen, in die ihr euch mit so einer Matte zu schwingen erhebt, eher ungünstig wäre, vielleicht eine Hülle aus Iryansleder? Dieses Leder, steht auch im Rufe, Feuerressistent zu sein und leicht und flexibel, ist es ebenfalls, versehen mit entsprechenden Glyphen oder anderen Zaubern, könnte es sich als ganz passables Accesoire zu einer entsprechend aerodynamischen Matte ergeben. Wir müssten lediglich noch das, marginale, Problem gewisser Liquiditäten lösen, aber das entsprechende Material sollte, vielleicht nicht unbedingt hier, aber mindestens in Khunchom zu erwerben sein.“ Spricht Nehazet sie nocheinmal an, wiedermal in Tulamidya…
„Ach, werter Thane, ein paar Fragen, welche nicht vollständig arkaner Natur sind, fallen mir noch ein, zuerst einmal die gering mit arkaner Natur verknüpften Fragen, ihr habt nicht zufälligerweise, Kontakt mit der Runajasko in Olport oder der Schule der Hellsicht in Thorwal? Und weiterhin, es mag sein, das ihr darauf schon eingegangen seit, ich fürchte meine Aufmerksamkeit ist momentan etwas wankelmütig, kennt ihr einen, man könnte es wahrscheinlich, Titel nennen, und dessen Bedeutung, welcher mit eurer Efferderwählung einherging? Weiterhin, wäre es natürlich noch interessant zu wissen, ob ihr schon andere „Amulettträger“ getroffen habt, und schließlich würde mich eure Deutung, der entsprechenden Bezeichnungen, weil ihr eine ganz andere kulturelle Perspektive einbringen könntet, interessieren. Um die Angelenheit mit den Titeln zu verdeutlichen, sollte ich vielleicht weiter ausholen, ich kann mich noch daran erinnern, das in Baburin im dortigen Rondratempeln, meinen Begleitern verschiedene Titel genannt wurden, darunter wurde die Botin Firuns, der ehrbare Streiter der Leuin, das Gefäß der Allweisen und die Rose Alverans, denke ich, genannt, bin mir der Erinnerung nicht ganz sicher, achja und noch der Seelensammler der gütigen oder heiligen Mutter. Während diese Titel oder Bezeichnungen, unterschiedlichen Interpretationsspielräume zulassen, muss ich doch zugeben, das ich vor allem mit dem letzteren meine Probleme habe, zumal hier nur ein einzelnes Individuum Seelen zu sammeln scheint.“
Stellt Nehazet einige Fragen in der, geringen, Hoffnung darauf Antworten auf, nunja, besagte Fragen zu erhalten, dabei spricht er zwar den Thanen an, würde sich aber auch gerne andere Interpretationen und Meinungen anhören.