22. Tsa 1027 Shirdar-Khattaqh
Nachdem Besuch des S.I.K. waren alsbald auch alle Vorbereitungen für den Aufbruch gen Punin getroffen. Die für diese Reise entstandene Gruppe sollte, theoretisch, ausreichend sein um über die Karawanenroute ihr Ziel zu erreichen.
So waren in dieser kleiner Karawane, neben Sieghelm von Spichbrecher und seiner Leibeswacht, noch der Zyklopäier Bothor dylli Memnos, begleitet wurden Sie von Nehazet ibn Tulachim, den beiden Traviageweihten Abu ibn Zulhamid und Thordis Torskedottir, dem Mawdli Sanshied ben Said, dem Karawanenführer Mhanach ben Melekh, dem Akoluthen der Travia Yussufried ibn Shabobert ay Elburum und dem tulamdischen Krieger Al’Rik ibn Ismeth al’Kira.
Leichtbepackt machte sich die Karawane auf den Weg und erreichte später am Tag auch das kleine Dorf Khattaqh.
Der restliche Tag wurde hier verbracht und Nehazet musste das ein oder andere Mal vermitteln zwischen den Dienern Travias und den Novadis um den Mawdli.
23. Tsa 1027 Khattaqh-Buqtah
Heute überquerten wir den Erkin um von Khattaqh nach Buqtah zu gelangen, einem kleinen tulamidischen Städtchen. Die philosophischen Dispute gingen über den Tag weiter, wobei es interessant war, die verschiedenen Positionen zu beobachten, da war einerseits die praktische Perspektive des alten Dieners der Travia Abu ibn Zulhamid, dem gegenüber die nachdem Sinnstrebende Auslegung der Gesetze durch den Mawdli Sanshied ben Said und dem gegenüber die mystisch verklärte Sicht von der Traviadienerin Thordis Torskedottirs. Jede Perspektive hatte seine Vorzüge, aber eine Brücke zu errichten, zwischen diesen würde sich noch als schwerer erweisen, zumal hierbei wohl kein Djinn helfn würde…
24. Tsa 1027 Buqtah-Hainesh
Heute führte uns unsere Reise nach Hainesh, dementsprechend näher kammen wir dem Khoramgebirge. Azina würde die Schroffheit der Natur hier und später noch im Gebirge wohl sehr gefallen, vermute ich.
25. Tsa Hainesh-Mirina
Nachdem wir die letzten Tage schon den Mhanadi folgten, führte uns unser Weg, heute nun näher zu der Quelle dieses doch sehr bedeuten Flusses, am Khoramgebirge entlang in Richtung des Raschtulsturmes erreichten wir schließlich Mirina. Ich muss mir eingestehen, wenig zu meiner Verwunderung, das ich andere Arten des Reisens, der aktuellen vorziehe, aber es hat seinen ganz eigenen Charme der Gemeinschaft zu lauschen.
26. Tsa-28. Tsa Mrina-Im Khoramgebirge
Erneut wuchs unsere Gemeinschaft an, eine der Azinas und einer ihrer Elfenbeine, sowie Gro’Jesh und eine andere Reisende namens Isna-Init Ingrasdotter begegneten uns auf dem Wege. Zwei Sachverhalte sind daran bemerkenswert, erstens gelang es ihnen, oder zumindest Azina, Elfenbein und Gro’Jesh, wie sich später herausstellte stießen diese gerade dazu als Ingrasdotter gerade von Ferkinaas überfallen wurde, uns zu überholen und zweitens, wer hätte gedacht das wir hier auf eine Thorwalern, wenn auch eine mohische Thorwalerin, treffen würden, wie gut das Torskedottir uns begleitet, etwas Heimatgefühl, kann nach so einem Erlebnis bestimmt nicht schaden.
Am 28. Tsa erfuhr ich morgens, erneut von dylli Memnos das er einen prophetischen Traum gehabt hätte, diesesmal wahrscheinlich eine Vision der Zukunft, oder einer möglichen Zukunft? Hmm, eventuell sind dylli Memnos Träume gut geeignet um Daten bezüglich der Unschärfethesis von Niobara von Anchopal zu sammeln.
Nachdem Sieghelm von jener Vision erfuhr, und eine Nachricht in seinen Besitz fand, welche ihm wohl vie Isaria zugestellt wurde, wie war es möglich das er diese nicht vorher bemerkt hatte? Und das ganze ausreichend dringlich erschien, das mag ein untoter Kaiserdrache und Splitterträger, durchaus rechtfertigen, ging es natürlich wieder darum möglichst schnell aufzubrechen.
Natürlich wäre die schnellste und bei weitem bequemste Art zu reisen, sich von dem Wind nach Punin tragen zu lassen, dies möglichst geschwind versteht sich.
Normalerweise lasse ich mir bei der Convokation Elementarer Kräfte mehr Zeit, auch wenn jene nicht so gefährlich sind, wie die in Form gezwungenen chaotischen Essenzen Heptasphärischen Ursprunges, welche bei der Invocation in diese Sphäre befohlen werden, so fordert diese Art der Magie doch einen entsprechenden Respekt, wie letztlich jede Art der Magie, mit Ausnahme der Magica Combattiva vielleicht, der einzige Respekt der dort von Nöten ist, ist die Weisheit festzustellen, wann der Einsatz angemessen ist.
Wobei die gehetzte Convocation in diesem fall sogar von Vorteil gewesen sein könnte, da es sich um einen Elementar der Luft hielt, welchen ich naheliegenderweise rief, rückblickend betrachtet hätte ich mir allerdings vielleicht doch die gewöhnte Zeit lassen sollen, da nun beim nächsten Mal bestimmt darauf gepocht wird, das es doch damals schneller ging. Ich würde ja sagen sollen sie doch selber zaubern, aber das dürfte bei den meisten keine Lösung sein…
Der gerufene Djinn trug uns schnell gen Punin, doch leider war er nicht in der Lage uns alle zu tragen, Azina, Elfenbein, dylli Memnos, Ingrasdotter, Sieghelm und sein Knappe, Thordis und mich selbst trug er.
Die anderen mussten ersteinmal im Gebirge verharren, sollten jedoch alsbald aus diesem geholt werden, entweder nach Punin oder zurück nach Shirdar.