Die Helden verließen den Bargelterhof und zogen weiter gen Winhall. Von dort aus sollte es dann nach Nostria gehen. Mara, die junge Joborner Heilerin und Hebamme, hing auf dem Weg fort vom Hof ihren Gedanken nach. Was war alles passiert in der kurzen Zeit? Sie hatten Fabelwesen getroffen. Wassergeister, Troll und Kobold. Sie hatten eine Familie wieder zusammen geführt und trotzdem dafür gesorgt, dass der Kobold besänftigt war.
Tja doch was hatten sie verloren? Ihr Kind… Ihr kleine, liebes Goblinkins namens Kurgan. Sie hatte dieses Wesen in ihr Herz geschlossen. Doch die wahren Eltern, sein Volk verlangten es wieder. Für einige wenige Tage war sie Mutter. Mara hoffte dem Kind würde es gut ergehen.
Rondrigo hatte sie auch verloren… Er ertrug das Kind nicht. Das war für sie Grund genug nicht weiter mit ihm eine Partnerschaft zu führen. Wie könne er denn dann erst ein gemeinsames Kind ertragen? Es war zu spät darüber nach zu denken. Sie würde einen anderen Mann finden müssen.
Nun ja etwas Gutes blieb noch: Ludevico. Mara verstand sich immer besser mit diesem unbekannten. Er war es der es schaffte dass die Heilerin ihren Wert erkannte. Sie wusste nun was sie für ihre Dienste nehmen konnte und so würde sie ein angehmes und ehrliches Leben führen können.
Stolz erhobenen Hauptes schritt Mara voran. Dem Abenteuer und Vard’Han entgegen. Sie hatten versprochen ihn zu retten. Das waren sie Orestas schuldig. Was danach kommen mag war ohne Belang. Die Götter würden ihre Schritte schon leiten.