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Raus aus Thurana

Während Rondrigo sich noch seiner Waffenpflege widmet schlägt Mara ihr verzaubertes Tagebuch auf. Flüsternd haucht sie das Kennwort in die Seiten des Buches. Sofort beginnt die Magie zu wirken und enthüllt den Inhalt. Immernoch erstaunt betrachtet die Heilerin das Wirken von Orestas Magie. Dann greift sie zu ihrem Stift, um in geschwungener Schrift ihren nächsten Eintrag zu verfassen.

„So schön die Festspiele und auch die Wirtshäuser in Thurana auch seien mögen… Die Ereignisse des letzten Tages verderben mir jeden weiteren Aufenthalt in dieser Stadt. Das man auf die Einwohner kaum zählen kann, wenn es um das mutige Eingreifen geht, das war zu erwarten. Doch, dass sich auch die Stadtwache nicht auf den Straßen blicken lässt und kaum auf Rufe reagiert, ist mehr als erbärmlich. Nur in den Armen der Kirche der Donnernden haben wir Hilfe und Zuflucht gefunden. … und bei einem Anhänger ihres Sohnes Kor… Aimos von Hammerfall. Jener entschloss sich am morgigen Tage mit uns zu reisen. Weiter Vard’han hinter her. Irgendwann müssen wir ihn ja finden. Der arme Orestas… er muss vor Sorge um seinen Bruder gar vergehen…

Nach all dem wundere ich mich was das Schicksal mit uns vor hat und auf welche wundersamen Wege wir noch weiter wandeln werden.“

Nachdenklich blickt sie noch einmal auf die verfassten Zeilen und schließt dann ihr Tagebuch. Aus dem Bett heraus blickt sie noch einmal durch den Raum. Alles ist bereit für den Aufbruch. Mara dreht sich zu Rondrigo, um in seinen Armen den sicheren Schlaf zu finden.

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