Teil II – Neue und alte Freunde (1)

Perz – 15. Peraine, 34 nach Hal – Am späten Abend
Ordensmeister
Sieghelm Gilborn
von Spichbrecher
Wüstensohn
Kalkarib
al’Hashinnah

Im rötlich-goldenen Schein der untergehenden Praiosscheibe stach Sieghelm den Spaten erschöpft in die Erde neben der Ruine des ehemaligen Peraine-Tempels. Er war zusammen mit Kalkarib, nachdem die Perainepriesterin von Sieghelms Niederschlag erwacht war, nach Perz zurückgekehrt, um die ganzen Leichen aus der Tempelruine ordentlich beizusetzen.…

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Teil I – Vorboten (3)

Perz – 15. Peraine, 34 nach Hal – Nachmittags
Ordensmeister
Sieghelm Gilborn
von Spichbrecher

Der Bogenschütze am Eingang des Peraine-Tempels ließ den Bogen sinken und erst jetzt erkannte Sieghelm ihn. In dem kehligen und auf den Konsonanten betonenden Akzent eines Novadis antwortete Kalkarib al’Hashinnah dem Krieger: „Bitte, gern geschehen.“ „Spar dir das, auch wenn es für dich anders aussehen mochte, so hatte ich alles unter Kontrolle“, wiederholte Sieghelm in seinem Stolz verletzt und zog Custoris aus den Brustkorb des Ghuls, indem er seinen Stiefel auf ihm absetzte und kräftig zog.…

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Teil I – Vorboten (2)

Perz – 15. Peraine, 35 nach Hal – Gegen Mittag
Ordensmeister
Sieghelm Gilborn
von Spichbrecher

„Ihr Bestien!“, knurrte der Reichsritter, als er einen beherzten Schritt nach vorne tat. Seine panzerfaustbewehrten Hände umschlossen bei jedem Schritt, den er tat, sein Schwert Custoris noch fester. Die Bestien – wie Sieghelm sie nannte – waren abscheuliche graugrünhäutige und krallenbewehrte Wesen des Namenlosen, auch bekannt unter der Bezeichnung Ghule.…

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Teil I – Vorboten (1)

Perz – 15. Peraine, 34 nach Hal – Gegen Mittag
Ordensmeister
Sieghelm Gilborn
von Spichbrecher

Das Pferd, auf dem er ritt, schnaufte, denn Sieghelm hielt es schon seit Stunden dazu an, im zügigen Trab, ja fast schon Galopp, über die Reichsstraße zu eilen. Es schepperte bei jedem Schritt, den das Pferd tat, denn die eisernen Hufen wetzten gnadenlos über die seit Jahrzehnten abgeschmirgelten Steine.…

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Teil XII – Epilog

Marschall
Gneisor Geldwin
von Ochsenstolz

Zwischen Eilingshof und Burg Friedstein

Sie waren schon zu hören, noch bevor man sie sah. Der Boden bebte unter den Füßen zweier berittener Lanzen, die gerade in den Weg hinter dem Wäldchen einbogen und von der untergehenden Praiosscheibe weite Schatten auf die Hirsefelder neben sich warfen. Angeführt von einer Kriegerin in leichter Reiterrüstung, die auf einem schwarzen Greifenfurter Kaltblut ritt, näherten sie sich der Niederrungenfestung Friedstein.…

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Teil XI – Leben und Tod (3)

Marschall
Gneisor Geldwin
von Ochsenstolz

Auf dem Dach des Burgfrieds

Aus Vidkuns rechter Hand wuchs ein langes blankes Schwert und er konzentrierte sich darauf, wieder eine einzelne äußere Form anzunehmen. Die brodelnde und schwefelnde Stelle an seiner linken Schulter würde er dennoch nicht verstecken können. Die Gestalt wurde jünger und schlanker, er war nun Anfang 20 Götterläufe jung, trug einen dunkelblauen Gambeson und eine einfache Lederrüstung.…

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Teil XI – Leben und Tod (2)

Marschall
Gneisor Geldwin
von Ochsenstolz

Kurz zuvor im Innern des Burgfrieds

Lady Branganes Füße flogen die steinernen Stufen den Burgfrieds hoch. Die Schnelligkeit mit der die voll gerüstete Frau über die Treppenstufen hinter sich ließ, erschien unnatürlich. Einen Absatz tiefer hörte sie den schwer verletzten Ser Gneisor keuchen und japsen. Er war trotz der Hilfe seines Knappen viel zu langsam.…

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Teil XI – Leben und Tod (1)

Marschall
Gneisor Geldwin
von Ochselstolz

Auf dem Dach des Burgfrieds

Durch den von der blauen Explosion ausgehenden Druck flog der Knappe Ingmar hoch über die Zinnen des Burgfrieds. Er hatte sich schützend vor seinen Ritter geworfen, da er wusste, dass dieser die Druckwelle aufgrund seiner Verletzungen nicht aushalten würde. Noch im Flug muss Ingmar an die Worte seines Herrn denken – war er wirklich dort unten in den Gängen des Burgfrieds gestorben?…

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Teil X – Schicksal (3)

Marschall
Gneisor Geldwin
von Ochsenstolz

Auf dem Dach des Burgfrieds

Die Feldsteine und Brockensplitter des Wehrturms sprengten in alle Richtungen davon. Sara’kiins blauer Zerstörungszauber machte aus dem einst stolzen Turm in Windeseile eine Ruine. Doch die zersprengten Teile des Turms in dem sich Tarn und Elfa befanden, flogen nicht einfach nur zur Seite weg – sie blieben in der Luft hängen als hätte Satinav höchstpersönlich ihnen befohlen nicht weiter zu fliegen.…

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Ein neuer Orden – Kapitel 1

Aventurischer Bote 25. Peraine n. BF

Ein neuer Orden rettet das Mittelreich. Der Schutzorden der Schöpfung wurde angeführt vom jungen ruhmreichen Reichsritter und Turniersieger zu Gareth im Götterlauf 1027 nach Bosparans Fall, Sieghelm Gilborn von Spichbrecher.

Dieser selbstlose Orden, der sich offenbar zum hohen Ziel gesetzt hat die ganze Schöpfung der Götter zu schützen, stellte nicht nur eine ganze Kompanie seiner eigenen Truppen in der Schlacht auf Mythraelsfeld vor Wehrheim, sondern trug entscheidend zum Sieg über den Dämonenkaiser Gaius Cordovan Eslam Galotta bei.…

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