Azina und ich begaben uns auf den, mühsamen, Weg nach Gratenfels, dort wollten wir einen Collegus aufsuchen. Doch bevor wir unser Ziel erreichten gerieten wir, zuerst in strömenden Regen und an einen Händler der uns Küchenutensile verkaufen wollte, sollte das ein Zeichen sein (?), und anschließend (eine Stunde später oder so nehme ich an, ich sollte mir ein Vinsalter Ei zulegen) trafen wir auf einen (leicht bis deutlich) verwirrten Halbelf, welcher eine interesannte Statue bei sich trug (ein Paradiesvogel aus Lapislazuli, Symbol des Aves, die Staue hätte Zafir bestimmt gefallen). Da wir in der nähe eines Gasthauses waren, welches einen recht interesannten Namen trug, “zum schwarzen Keiler”, und da es bei diesem Wetter einem Todesurteil gleich käme ihn liegen zu lassen, schleiften wir ihn in dieses Gasthaus. Natürlich wären wir auch so in diesem Gasthaus geblieben, doch aufgrund der kommenden Ereignisse mussten wir länger in diesem Gasthaus verweilen. In dem Gasthaus traf ich einen, alten (der begriff erscheint mir nicht ganz korrekt in diesem Zusammenhang), bekannten Magister Tsukasa aus Belhanka, welch ein Zufall oder doch nicht? Weitere interessante Gäste waren Collegus Magister Eulertin aus Brabak, eine Tochter Satuarias Teke Simmerkerch, ein Zwerg namens Meister Greifax und eine Tulamidin namens Phecaria aus Tannendohl. Collegus Magister Eulertin war vor Ort um sich mit einem magischen Experiment zu beschäftigen, welches nicht ganz so verlief wie er es sich vorstellte. Sein Experiment endete in einer Katastrophe, zuerst vermutete ich einen Kontrollverlust bei Wirkung der Invokativen Magie oder einer mangelnden Genauigkeit bezüglich der Instruktionen an die heptashährische Wesenheit, später gesellte sich noch eine weitere Erklärungsmöglichkeit dazu. Warum er tödliche Pfeile herstellen wollte, teilte er uns leider nicht mit. Auch gefiel es ihm wohl nicht das Collegus Tsukasa und ich uns mit ihm, etwas, intensiver auseinander setzten. Das erste mal das mir auffiel, das etwas in dem Bereich des Gasthauses, ungewöhnlich war, bei erster Untersuchung des Zimmers von Collegus Eulertin mittels modifiziertem Odem Arcanum Cantus. Bei späterer und genauerer Analyse mittels Oculus Astralis Cantus erkannte ich deutlich eine machtvolle dämonische Aura, welche Merkmale der Agrimothschen Domäne aufwiesen. Collegus Eulertin bestätigte meine Erkenntnisse, als ich ihm das astrale Geflecht mittels Auris Nasus Oculus Cantus, beschränkt auf Visuelle Information, darstellte und verfeinerte seine Aussage dahingehend, dass es sich um einen mehrgehörnten Dämonen mindesten sechgehörnt, vielleicht acht- bis neungehörnt handelt, auch die Möglichkeit einer Einflussnahme (und somit der Implementation eines nicht einkalkulierten Risikofaktors) in seinem Experiment. Weiterhin erkannte ich einen ausgebildeten Astralcorpus bei Teke Simmerkerch, Raxan Schattenschwinge kannte sie nicht. Außerdem erkannte ich ein aktives Thaumatursom der magica mutanda, nachdem das Thaumatursom von seinem Zielobjekt entfernt wurde, verwandelte sich der Praiossänger in eine tulamidische Dame, was mir aufgrund meines inaktiven profanen visuellen Sinnes erst später auffiel, ich war sowieso eher mit dem Thaumatursom beschäftigt. Nachdem mein profaner visueller Sinn wieder aktiv wurde und wir uns mit der Dame unterhielten, erfuhren wir das sie Phecaria aus Tannendohl hieß und wohl schon länger unter der Auswirkung dieses Thaumatursoms litt, interessanter war in dem Zusammenhang unseres dämonenproblems die Erwähnung das sie eine Stimme in ihrem Kopf vernahm. Das interessierte mich doch sehr, und da ich mir sicher war, dass von dem Thaumatursom keine Gefahr ausginge, streifte ich den Ring um. Ich verwandelte mich in situ in einen Vogel, ausgerechnet in eine Gans, doch eine Stimme vernahm ich nicht. Leugnen will ich nicht das eine fremde Entität versuchte sich meines Geistes zu bemächtigen, doch dies gelang ihr natürlich nicht. Nachdem ich alles erfuhr, was ich für wichtig erachtete, streifte ich mit meiner Kralle den Ring ab. Ich verwandelte mich zurück, das Thaumatursom ist leider erschöpft, ich werde es nach Punin schicken. Zumindest erklärte dies das absonderliche Verhalten der Vögel. Collegus Tsukasa untersuchte die entwandelte Dame und die Paradiesvogel Statuette, die entwandelte Dame war nicht arkan begabt, die Statuette war jedoch höchst interessant. Sie wies Sprüche der magica communicatia, der magica contraria, der magica transformatrica, magica vis und der magica theoretica jeweils gebunden mittels Arcanovi Cantus. Die Stautette wies eine Inschrift in Nanduria auf ihrem Sockel auf, “Sein Horizont (ist) Hoffnung, Sein Gefieder Kühnheit, Sein Blick ruht auf dir, R.” (nachträglich ist zu vermuten, dass R. für Rohal selbst steht). Der ehemalige Wirt Gimbel erzählte uns, das diese Statue und eine andere vor der Gründung dieses Gasthauses gefunden wurden. Bei der anderen Statue handelte es sich um eine Glasstatue welche eine geflügelte Schlange darstellte, je nach Ausarbeitung entweder ein Diener Lolgramoths oder ein Symbol der Alchimisten. Es stellte sich als alchimisten Symbol heraus, mit einer weiteren Inschrift in Nanduria, “Nicht Besitz verleiht Erkenntnis, sondern Aufgabe und Opferung”. Bevor wir diese Statue fanden, gab unser von Noiona überschütteter unter Wirkung eines Psychostabilis Cantus, etwas von sich das endlich mal nach etwas halbwegssinnvollen klang, grob gesagt, “Finde die Gläserne die Schlüssel und verschlossen ist und schau die Schlange die kunstvoll und kunstreich ist und entzünde mit dem Pulver ein Feuer damit sichtbar wird was nicht sichtbar ist streut Opfer damit die Wand verwandelt”. Das einfachste wäre die Schlange zu zerbrechen, doch mir erschien es als zu ungesichert, könnte doch der Hinweis, falls er überhaupt korrekt sein sollte, auch so zu deuten sein, das neben der Schlange noch ein anderes Gläsernes Gefäß existieren könnte, doch der Spruch auf der Schlange legte den Schluss nahe das sie zerbrochen werden sollte. Kurzum sie wurde zerstört und ein gelbes Pulver kamm zum vorschein, Collegus Tsukasa verbrannte dieses mittels der Ewigen Flamme und es kamm in sieben Sprachen eine Botschaft, nun zumindest bezüglich sechs der sieben Sprachen bin ich mir sicher das es sich um die gleiche Botschaft handelte womit der Schluss nahe lag das auch die siebte Botschaft den vorhergehenden glich. Die Botschaft war in Tulamidya, Garethi, Rogolan, Isdira, Bosparano, Aureliani und in einer mir unbekannten Sprache/Schrift verfasst. Es war jedoch erkenntlich das es sich um eine Nachricht Rohals des Weisen handelte, es deutete alles darauf das er einen Hinweis auf seine Gefäße, jene legendären Thaumatursome in die er hoch potente Dämonen bannte um diesen den Zugriff ruchloser Dämonologen zu entziehen. Wir fanden auch den Zugang zu den Ruheort des letzten der hiesigen Gefäße, es war eine manshohe Statue eines Greifen, umgeben von sieben Sockeln mit sechs Vogelstatuen, die siebte trugen wir bei uns. Azina begab sich zu der Stelle auf die die Paradiesvogelstatue gehörte, hielt jedoch plötzlich inne und brach zusammen, Collegus Tsukasa und ich begaben uns zu ihr, wobei ich zuerst aufschloss und mich ungefähr einen halben Schritt weiterbewegte, danach musste ich ersteinmal innehalten und meine Kräfte sammeln. Collegus Tsukasa dachte an seine kenntnisse in der magica moventia und hielt mich an die Statue nach oben zu halten, ich tat dies und Collegus Tsukasa wirkte einen Motoricus Cantus. Damit hiefte er die Statue zwar auf den Sockel, jedoch plazierte er die Statue nicht präzise genug. Als weiterer Störfaktor kammen die Vögel hinzu, dieses vermaledeite Gefieder setzte sich doch tatsächlich auf den Sockel und versuchte die Statue wegzudrücken, das lies ich mir nicht gefallen ich überlegte und kamm zu der Entscheidung, dass ein Flim Flam Cantus in der Modifikation einer raschen und kurzfristigen Illumination zu wirken das sinnvollste wäre, leider kalkulierte ich einige der Störfaktoren in der Hektik nur ungenügend ein und der Cantus misslang. Der Dämon versuchte mich, die anderen wahrscheinlich auch, zu überreden ihn doch zu befreien, ich kann nicht glauben das irgendjemand mit gesunden Verstand auf seinen Vorschlag eingehen würde. Als ich seinen Namen wissen wollte antwortete er nicht, ich bezweifle das es an meiner vorherigen etwas unwirrschen Äußerung lag ruhig zu sein. Nach einiger Zeit gelang es mir den Sockel zuerreichen, die Vögel probierte ich prinzipiel zu ignorieren, aus zwei Gründen erstens ging ich davon aus, dass das Verhalten der Vögel sich rasch ändern (normalisieren) würde, und zweitens verfügte ich noch über ein Heilwasser das die entstandenen Verletzungen zu heilen vermögen sollte. Ich rückte die Statue so das sie ihre Wirkung wieder in gänze entfalten könne und die Vögel ließen von uns ab. Meinem Vorschlag alle acht Statuen in die Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis zu schaffen wurde jäh gestört da einige Tage später eine Abordnung jener extremst fanatischen Angehörigen des Sonnengottes gehießen Bannstrahler erschien. Da die es einfach wagen ein so bedeutendes Artefakt Rohals zu entwenden, was denken die sich, auf Praiosgeweihten Boden herrschen doch Arcanae Interdictae, die Thaumatursome müssten folglich ihre gebundene Magie verlieren, resultatio wäre die Befreiung des Dämons, welcher im besten falle vergehen mag, im schlimmsten falle von dem Tempelgrund zu entschwinden mag, jedoch wird eines der Vermächtnisse Rohals mit den Füßen getreten. Es wäre Nandus und Hesinde gefälliger diese Thaumatursome nach Punin zu senden und diese dort untersuchen zu lassen. Ach und ein Botenreiter Dienst schuldet mir noch 494 Silbertaler, durch die tatsache der aufgefundenen Leiche des Botenreiters, bezweifle ich jedoch das ich das Silber erhalten werde. Der Narr ist doch tatsächlich einfach hinausgerannt, als wir von den Vögeln belagert wurden, gut es mag sich um eine wichtige Nachricht gehandelt haben, bzw. es war eine wichtige Nachricht von Collega A’Tall an die Magisterin der Magister Haldana von Ilmenstein. Den eigentlichen Grund meiner Reise konnte ich damit noch nicht erreichen. Collegus Tsukasa ernahm noch eine Kopie meines Briefes an Archomagus Robak von Punin mit.