Soviel ist in dieser Stadt schon vorgefallen, darunter einige interesannte arkane Phänomene. Doch der Grund Unserer Reise hierher wurde noch nicht genüge getan, die gesuchten Akademien haben Wir noch nicht gefunden, wohl aber weitere Hinweise, welche zumindest eine Existenz in der Vergangenheit erwähnen. Doch Unsere Erlebnisse waren auch ansonsten sehr turbulent, oder Tsa gefällig. Ich konnte einige arkane Visitationen vornehmen, unter anderem beobachtete ich einen Cantus der Wasser in die Zwischenebene, den Nichtraum früher auch als Astralebene bezeichnet, den Limbus verschwinden ließ. Die Urheberin war eine junge Schelmin, etwas unreif, aber das mag an vielen Faktoren liegen, vornehmlich der Erziehung und Unterweisung durch die Kobolde. Aus rein wissenschaftlichen Gründen, versteht sich, habe Ich mich mit Ihr beschäftigt. Wir kammen über Ihren Astralcorpus in ein Gespräch, nach Ihrer Aussage, währe der Astralcorpus Ihrer Eltern noch chaotischer, bis dato traf Ich noch nicht auf einen Kobold den ich untersuchen konnte. Um zu sehen wie Sie sich auf einem gesellschaftlichen Ereignis verhalten würde, lud ich Sie zum Ball von Nahema ai Tamerlain ein. Meine Beobachtungen waren nicht sehr zufriedenstellend, musste ich mich doch so sehr auf meine Koordination konzentrieren, dass ich keine genauen Ergebnisse sammeln konnte. Beim nächsten Mal sollte Ich einen meiner Begleiter fragen ob dieser nicht interesse hätte mit Ihr auf einen entsprechenden gesellschaftlichen Anlass zu gehen? Die Schelmin machte Mich noch mit einen Geist bekannt, höchst fasznierend ein Schelmen Geist und auch noch Mein erster Geist in vito. Dazu kammen noch diverse Ereignisse auf jenen besagtem Ball von Nahema ai Tamerlain, zwei Tote ein paar Verletzte und mindestens ein entwendeter Gegenstand. Der eine Tote starb offensichtlich eines natürlichen Todes, seltsam war nur das das beiliegende Thaumatursom den Tod eigentlich verhindern sollte, wenn ich es einer genaueren Visitation unterziehen würde, müsste es mir theoretisch gelängen ein genaueres Bild des aktuellen Zustandes des Thaumatursomes zu erhalten, ob wohl Buch darüber geführt wurde wann wieviele Canti ausgelöst und wann diese aufgeladen wurden? Weiterhin schied der Gestaltwandler aus seinem oder ihrem Leben, dieser hatte ein einfaches Silentium Thaumatursom in seinem Besitz, dazu noch einige Gegenstände die einer genaueren Visitation bedürfen. Darunter war ein Bildnis, welches von Spichbrechers nächtliche Auseinandersetzung mit seinem Meuchler zeigte, Azina deutete an das das Bildnis an die Werke eines Vampires erinnere, welchen Sie in den Schwarzen Landen ausgeschaltet habe. Von Spichbrecher ergriff das Bildnis, daraufhin versuchte Ich wenigstens den Schwarzen Zettel vor weiteren Zugriffen noch zu schützen indem Ich bei nachfrage ob Ich noch etwas gefunden hätte ein leeres Pergament aus meiner Tasche zog und es überreichte, wenn Ich meine Visitation beendet habe werde Ich Ihnen die Erkenntnisse mitteilen, denke Ich. Zur weiteren Visitation habe ich ebenfalls die Überreste, oder zumindest einige, des Gestaltwandlers eingepackt. Leider konnten Wir die Entwendung eines Ringes nicht verhindern, im nachhinein stellte sich heraus, das es sich wahrscheinlich um einen Ring der Hesinde handelte, und natürlich um das “Artefakt” für denjenigen mit dem Hesindeamulett. Der Dieb hinterließ zumindest eine Feder, bei nächster Gelegenheit werde Ich diese sicherstellen und versuchen die Spur des dreisten Diebes aufzunehmen, ein Convokativer Cantus sollte ausreichen. Aber das wohl erstaunlichste war das was mit einem meiner Flim Flam Canti passierte, er explodierte förmlich und erreichte bei diesem Lichtblitz eine noch nie dagewesene Intensivität, Ich kann mir das nur so erklären, dass durch die umgebenden Verschiebungen im Astralfeld und den Restresonanzen der vorherigen Flim Flam Canti fremden Ursprunges meine Matrix gewisse Imperfektionen aufwies und dem Druck der Umgebung nicht standhielt und sich somit die Energie der Matrix den kürzesten Weg suchte. Bei nächster Gelegenheit werde ich den Versuch starten den Effekt gezielt hervorzurufen. Ansonsten gab es keine allzu erstaunlichen Ergebnisse, von Spichbrecher schien etwas, ich denke verwirrt, als Ich erklärte ich wolle die Vitrine, aus welcher der Ring entwendet wurde, befragen. Weiterhin ergaben sich noch Beobachtungen einiger Randphänomene, unter anderen sah ich einige Ikaryan Schmetterlinge und hörte das Rascheln einer gewissen Gras Sorte, welche Ich bis dahin nur aus Erzählungen kannte, obwohl es sich um eine Pflanze aus der Heimat meiner Familie handelte, ein Zeichen das mir vor Augen führen sollte wie wenig ich über meine Heimat und meine Familie weiß? Zumindest gab es einige an arkanen Sachverhalten interessierte Individuen, denen Ich etwas von meinem Wissen vermitteln konnte und mittels demonstratio einer simplen Phantasmagorie und eines modifizierten Clarobservantia Cantus deren interesse stärkte.
Aber nun auf zum Tempel des Praios, Ich muss mir unbedingt Gedanken zu einem Mittel gegen Kopfschmerzen machen, war doch der vorherige Besuch nicht sehr erfreulich. Wieso von Spichbrecher nur darauf bestand das jener Gott, dessen Tempel Kopfschmerzen hervorriefen, als Oberster der Götter zu gelten habe? Es gab diesbezüglich schließlich viele verschiedene Ansichten Angrosch war den Zwergen der Oberste Gott, den alten Tulamiden war Feqz als Oberster Gott geläufig und viele andere Wesen verehrten andere Götter an oberster Stelle. Das sinnvollste erscheint in diesem fall tatsächlich die Verursacher selbst zu fragen, bei diesem Gedanken schlich sich ein Grinsen auf Nehazets Lippen, was von Spichbrecher wohl denken würde, wenn ich ihm diese Idee mitteilen würde. Am Tempel angekommen sprach mich von Spichbrecher auf eines unserer vergangenen Gespräche an: “Gelehrter Herr -seht dieses Gebäude und lasst euch von seiner Gewaltigkeit und Kraft einfangen – und nun sagt erneut das ihr immer noch davon überzeugt seid, dass der Fuchsgott tatsächlich der wahre Götterfürst sei – denn im Gegensatz zu diesem Bauwerk, welches dem Herrn Praios geweiht ist, sind die Gebäude des Herrn Phex Kaschemmen und Spelunken.” Er wollte eine Antwort von mir und ich war bereit ihm eine zu geben: “Von Spichbrecher wart Ihr denn je in den Landen der Söhne Tulams, besuchtet Ihr je die niemals Schlafende oder die Altehrwürdige oder die erste der Städte? Ich nehme an Ihr vergleicht die Tempel Praios mit den hiesigen Tempeln des Feqz? Die Stellungen der Götter an Ihren Häusern abzulesen halte ich für sehr gewagt, zumal hier noch nicht einmal alle Götter vertreten sind. Jeder der Götter vertritt andere Aspekte und ich kann nachvollziehen, dass für die Aufgaben des Praios so ein Tempel sinnvoll erscheinen mag, aber ich rate euch, dass Ihr euch etwas mit der Geschichte des Feqz auseinandersetzt. Er prägte das Volk der Tulamiden wie kein anderer Gott, wollt Ihr meinem Volk deswegen vorwerfen, dass es Feqz als höchsten unter den Göttern ansieht? Letzendlich wissen Wir nicht wer die höchste Entität Alverans ist, dazu müssten Wir sie schon fragen, stimmt Ihr mir da nicht zu? Aber lasst uns nachdem Tempelbesuch weiter diskutieren, oh diese Kopfschmerzen.” Und so betraten Wir den Tempel.