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Studien in Khunchom und anderes 4.Teil

So langsam sollte ich mir wohl Gedanken machen, bezüglich einer Reise nach Aranien…

Aber vorher gehe ich nocheinmal meine Zahlen durch,

Eingenommen habe ich als Magister Minores der magica theoretica, hmm keine Ahnung, es floss ja direkt wieder in andere Projekte, Studium und Materialverbrauch an der Dracheneiakademie. Aber dazu kommt das Gold aus Khorestan, welches ich in barren schmelzen ließ, von denen Barren im Gewicht von 40 Unzen nach Khorestan zurückgeschickt wurden, die restlichen Barren im Gewicht von 80 Unzen ließ ich mir von meinem Vater umtauschen, dabei erhielt ich 40 Marawedi. Diese Gold brachte ich zu nutzen in verschiedenen Investitionen, dabei ergaben sich folgende Ausgaben:

5 Marawedi, für außergewöhnlich hochwertiges Zeichenwerkzeug (30 Unzen), welches ich in meinem Metier gut für das anfertigen von Thesen, verschiedenster Art, das anfertigen von Arkanoglyphen und weiterer technischer Skizzen, sowie zur Kartographie, gebrauchen könnte, enthalten waren ein dünnes Brett als Untergrund, ein Dutzend Bögen aus starkem Zeichenpapier, einige Federn, Tusche und Kohlestifte verschiedener Härte, weitere Metallfedern, verschiedenfarbige Tuschen, (weitere zusätzliche) Kohlestifte, Radierklingen und Federmesser, Messinglineale, Zirkel, Winkel, und Schablonen sowie eine höherwertig polierte und mit Harzlack geglätte Zeichentafel hinzu.

6 Marawedi, für Goldschmiedewerkzeug (40 Unzen), ebenfalls zur Anfertigung von Arkanoglyphen außerdem gut geeignet um mein Wissen über die Feinmechanik zu erweitern, enthalten waren kleine Zangen und Pinzetten, zierliche Hämmerchen und Feilen, eine Lupe und einen Miniamboss mit Klammern, die als weitere Hände dienen können. Ich bin schon gespannt wie die Mechanismen dieses „Wunderwürfels“, welchen ich in Khorestan ließ, von innen aussehen, bei meinem nächsten Besuch in Khorestan werde ich ihn wohl auseinander nehmen.

10 Marawedi, für etwas das wohl als archaisches Labor (200 Unzen) durchgehen könnte, grausam primitiv, aber momentan für meine Zwecke, genauer gesagt, für die Zwecke des Studiums der niederen Al’Cymia auf den Reisen die da wieder kommen mögen, wohl unerlässlich, enthalten waren verschiedenste robuste Gerätschaften, wie Mörser und Stößel, Schalen, Tiegel und anderer Kleinkram, aber was will ich machen, bis ich keine Möglichkeit gefunden habe ein komplettes Laboratorium mit mir herumzutragen, ist das zumindest ein guter Anfang.

2,5 Marawedi für die Zutaten für einen Heiltrank, also ein Eidechsenschwanz, ein Bund Wirselkraut, ein Skrupel Gold und 10 Unzen Morgentau, wenn ich bedenke das ich das alles in Khorestan habe…

4,5 Marawedi, für drei Yagannüsse, ich erhoffe mir von diesen in Khorestan, welches sich wohl wieder erholt, sich dort einpflanzen und somit für das brauen entsprechender Erzeugnisse der Al’Cymia zur Verfügung zu stehen.

0,4 Marawedi, eine Transportkiste die mit Eisenbändern (200 Unzen, Kapazität 30 Stein, insgesamt Gewichtsreduktion um 1/3, bislang 12,175 Stein belegt durch in Khunchom erworbene Güter) verstärkt wurde,  durch die Glyphe der elementaren Attraktion Luft wurde das Gewicht selbiger Kiste verringert. Noch nicht perfekt aber ein guter Anfang die diversen Gegenstände, welche ich normalerweise benötige zu transportieren, ich werde wohl noch einen Animatio und Widerwille Cantus drauf legen um mir einerseits das tragen zu sparen und andererseits zu verhindern das sich jemand daran gütlich tun würde, wäre ich mit anderem beschäftigt bin.

0,5 Marawedi, für einen einfachen Abakus (20 Unzen), da ich ja am eigenen Leib erleben durfte wie störend das herumreisen sein kann, dachte ich mir etwas Unterstützendes Werkzeug beim Rechnen kann nicht schaden, auch wenn ich es nicht benötige, aber bei der Dichte an karmatischen Kausalknoten, kann es wohl nicht schaden. Allerdings muss ich mich erst daran, hmm ob es möglich wäre einen Animatio Cnatus so zu sprechen, das der Abakus, darüber sollte ich genauer nachdenken.

0,2 Marawedi, für eine Schiefertafel (20 Unzen) und fünf Stück Schreibkreide (je eine Unze, also insgesamt 5 Unzen), somit kann ich es mir sparen kostbares Pergament oder andere vergleichbare Materialien, wenn ich anderen Personen, wiedermal, etwas erkläre.

0,4 Marawedi, für 40 weitere Bögen Papier (je drei Unzen, insgesamt also 12 Unzen), da sich das schreiben mittlerweile wie von selbst, nagut wie von einer sich selbstbewegenden Feder, erledigt, kann weiteres Papier nie schaden.

0,5 Marawedi, für neuen Tee und Kandiszucker, ein guter Tee hat schon bei mancher Situation geholfen.

 

Darüber hinaus waren die letzten Tage wirklich inteeressant, auch ein gewisser di Vinuccio hat sich eingefunden, er ist recht interessiert an mechanischen Gerätschaften und verfügt auf diesem Gebiet über ein gewisses Wissen, seine Familie und meine haben wohl in der Vergangenheit das ein oder andere Handelsgeschäft abgeschlossen, wobei ich mir über Einzelheiten nicht sicher bin, für das Thema habe ich mich bis vor kurzem ja nicht wirklich interessiert. Der Tagesablauf am Drachenei ist etwas gewöhnungsbedürftig, die verhältnisse in der Academia Arcomagica waren zum forschen bessere, interessant ist es dennoch.

Ich bin gespannt wann der Traviabund geschlossen wird, mir wird vermutlich rechtzeitig bescheid gegeben, hmm ich bin gespannt ob sich das Amulett wie damals in Fasar bemerkbar macht? A pro pro Amulett, ich sollte einige Experimente bezüglich des Amulettes durchführen. Ich dachte dabei an verschiedenes, eine genaue Untersuchung auf arkane Strukturen, Informationsgewinnung durch Befragung des Amulettes, weiterhin könnte ein Humuselementar auch die ein oder Einsicht geben, eine Untersuchung im Tempel, sowohl die Reaktion auf verschiedene das profane Mterial angriefende Zauber sollte ich ebenfalls untersuchen, darüber hinaus denke ich sollte ich einen Vergleichstest starten um zu sehen ob das Amulett in ungewöhnlicher weise mit Essenzen aus der heptasphärischen Domäne des Lolgramoth/Thesephai interagiert. Also alles wie je, zuviel in zu kurzer Zeit zu tun, ach gäbe es doch mehr von mir, obwohl das würde mir auch nur bedingt helfen, hmm aber ich sollte meine studien wirklich vorantreiben, die anderen werden mir schon bescheid geben, ist ja nicht so als würde eine Nachricht aus Aranien lange benötigen.

Studien und anderes in Khunchom 3. Teil

Die Zeit schreitet vorran sogar mein Tsatag steht vor der Tür, und ich habe sowenig bisher erreicht, viel zu wenig…

Ich verbrachte die Zeit mit weiteren Studien und ich fertigte, für die Antwort meines Wesirs schon einmal nutzbringende Dinge die ich ihm schicken wollte, nachdem ich ihm mit der letzten Nachricht neben der Lampe und einem Teil des Goldes, sowie einer Stele mit der Glyphe der elementaren Attraktion Humus und einer weiteren der elementaren Attraktion Eis, einigen Yagannüssen, und einer Nachricht, samt etwas Stoff für den Troll mitschickte. Fertigte ich nun schon einen weitern Applikatus mit einem Auris Nasus Oculus Cantus an, welcher die Antwort, „So sei es Agha Kurum al’Rakshaz“ enthielt, jene kann ich nutzen, egal wie sich der Troll entscheidet, das dachte ich mir damals und in kürze werde ich diesen ja auch samt meiner Nachricht zurückschicken.

Der Artikel für den Boten war sehr detailiert, aber anscheinend wurde die Arbeit nicht ausreichend gewürdigt, es wurde nur ein Teil gedruckt, trotz der Tatsache das ich die üblichen 2 Dukaten bezahlte, nunja wie dem auch sei, es stand zumindest die Richtigstellung drin, das es nicht der ganze Artikel war, welcher dort abgedruckt wurde.

Heute habe ich erneut einen Dschinn der Luft convociert, ich werde darin richtig gut, eine Nachricht von Kalkarib traf ein, und zwei in Khunchom ansäßige Verwandte, baten mich diese Nachricht Delia zukommen zulassen. Dabei kamm mir die Idee eines Betriebes in den Sinn, aber zur Ordnunsgemäßen Umsetzung bedarf es noch einiger Vorbereitung. Aber zumindest hatte dies zur Folge das die Nehazet Luft Post, oder kurz NLP geboren wurde, ein Zeichen habe ich auch schon auserkoren, eine Gans die emsig eine Schriftrolle im Schnabel trägt und von einem Dschinn der Luft getragen wird, ich werde es mir wohl nicht nehmen lassen die Gans etwas zerzaust auf dem Signum darstellen zu lassen. Der Nachricht legte ich noch eine Ausgabe des aktuellen Aventurischen Boten, samt einer kleinen Nachricht von mir bei.

Was wohl der morgige Tag bringen wird? Hmm, eigentlich wollte ich ja der Zeremonie des Traviabundes zwischen Azina und diesem Muhalla beiwohnen, aber ich weiß ja gar nicht wann die genau diesen Bund eingehen, ich denke mit der nächsten Nachricht sollte ich eine Rückwort Möglichkeit mitschicken.

Studien und anderes in Khunchom 2.Teil

Ich verbrachte die Tage mit dem Studium der arkanen Künste, dem erlernen weiterer wichtiger Informationen die mir als Bey meines Landes hilfreich erschienen und schloss einige wichtige Erledigungen ab.

Ich suchte das Haus des Kodex auf, da es mir als ratsam erschien mehr über den Khunchomer Kodex zu erfahren, da zu vermuten ist, das ich des öfteren mit Söldnern zu tun haben könnte, als Herr über mein Land. Ich verhandelte lange mit meinem Vater und wir kammen überein, sowohl meine Schulden bei Ihm als auch die Verankerung meiner Möglichkeiten in seinem Handelshaus erscheinen mir als zufriedenstellend verlaufen zu sein. Wir einigten uns auf folgende Punkte:

  • Er kauft meine Ware zu einem Vorzugsangebot auf, dadurch werden die Schulden meiner Ausbildung bei Ihm über den Zeitraum langsam abgebaut.
  • Ein Kontor zur Zwischenladung wird von mir in Khorestan bereitgestellt (,auf Dauer muss jenes natürlich noch errichtet werden, aber kann ja nicht so schwer sein).
  • Ingredenzien der Al’Cymia und deren Erzeugnisse werden in meinem Namen in das Mittelreich exportiert, da sich auf diese Weise der Zoll umgehen lassen kann, jenes wird ebenfalls in Khorestan getan (also ein umpacken, aufgrund des Zolles halt).
  • Weiterhin stand noch die Überlegung an ein Kontor in Punin zu erbauen, als Absolvent der Academia Arcomagica Scholaqe Arcania Puniniensis erhielt ich auch das Bürgerrecht in Punin so das dies zumindest in den Bereich des möglichen fallen würde, gleichsam wäre dies einer Art Brückenkopf für sein Handelshaus, welches es ihm ermöglichen würde im Mittelreich Fuß zu fassen, aus.

Um meine fachliche Reputation zu mehren begann ich auch an einem Artikel für den Aventurischen Boten zu schreiben, warum sollte ich mir die Gelegenheit entgehen lassen, verweile ich doch gerade in einer Stadt mit einem der größten Verlagshäuser des Aventurischen Boten. Nach langwieriger Überlegung, worüber ich zu schreiben gedenke, entschied ich mich für das Thema meiner Abschiedsarbeit, das von mir postulierte Vitalfeld ich dachte auch an die Mulitsphärsumtheorie aber gegen eine Veröffentlichung in so einem breiten Rahmen verwehre ich mich zuerst, die Resonanz war es die mich bangen ließ, nein dies ist eher ein Thema für die Kusliker Kolloquien oder die Hesindedispute. Ich erwarb in Khunchom noch das ein oder andere, für meine Kunst, notwendige Utensil, so erwarb ich Zeichenbedarf von höchster Qualität, welches ich für meine studien der Arkanoglyphen und artverwandtes zu nutzen gedenke, ich fertigte mithilfe dergleichen auch ein paar Thesen an die ich Delia zukommen ließ. Auf den part des Wissensaustausches von Ihrer Seite bin ich schon gespannt.

Auch erhielt ich Assafs Antwort und mit dieser zusammen auch das Gold, über einen Kontakt in der Stadt ließ ich es zu guten Konditionen in Barren gießen. Einen Teil davon ließ ich mir durch meinen Vater in Münzen umtauschen, rein rechnerisch habe ich dabei allerdings einen kleinen Verlust eingefahren, insgesamt, von dem kompletten Golde ausgehend entgehen mir 12 Marawedi, oder 24 Dukaten, zumindest wenn von einem Goldgehalt von 80% in den Münzen ausgegangen wird. Ich beschloß Gold im Wert von 20 Marawedi zurück nach Khorestan zu schicken, das restliche Gold solte mir hier zum Vorteil gereichen. Ich erwarb noch die notwendigen Utensilien zum gravieren von Metallen, einige Yagannüsse, von dene ich mir erhoffte das jene in Khorestan blühen würden, da sich das Land erholte und ich noch die ein oder andere Möglichkeit sah die Fruchtbarkeit zu erhöhen. Und weiteres nützliches, doch dazu später mehr.

Ich nutzte die Tage auch und vor allem um mit Rashim, meinem Großvater verschiedenste Ideen durchzusprechen, seine Neigung zur Mechanik und Moventia bieten einige interessante Anwendungsmöglichkeiten, er teilte mir sogar mit das er mit einigen anderen Collegen eine Möglichkeit ersonnen hatte für die Sulman Al’Nassori ohne Segel, Ruder und im Zweifelsfall ohne Dschinnenkraft sich im Wasser fortzubewegen, näher ins Detail wollte er nicht gehen, da es sich dabei um ein Geheimnis handelte, aber er ließ mir einige Zahnräder da um selbstständig über eine Lösung nachzudenken.

Nachdem ich ein paar Tage darüber nachgedacht habe, denke ich eine Möglichkeit gefunden zuhaben das Sulman Problem zu lösen, doch bis meine kenntnisse im Animatio profund genug sind, kann ich nicht aussagen ob meine Idee praktisch auch funktioniert, theoretisch bin ich mir sicher, das es funktioniert.

Studien und anderes in Khunchom 1.Teil

Khunchom:

Während meine Freunde und Begleiter sich auf dem Weg nach Zorgan begaben, verweilte ich mitsamt der kleinen Sulibeth saba Abdul in Khunchom. Es gab viel zutun. Erst vor kurzem hatte ich einen Brief an meinen Wesir in Khorestan gesandt, die Luftdjinni die ich dazu convocierte erinnerte mich an die liebliche Zafia, die ich seit unserem gescheiterten Traviabundschluss nicht mehr sah, wo jene wohl ist, wie konnte Travia dies nur tun. Nun wie dem auch sei, der nächste Bund, sollte es jemals wieder einen geben, wird konsequenterweise dann wohl nicht unter Travia geschlossen. Die hohe Bedeutung hat Ihr Kult ja vor allem in anderen Bereichen Aventuriens, hier im Land der ersten Sonne gelten ja auch andere Riten als legitim um die Nachkommenschaft als teil der Familie zu versichern. Sulibeth ist schon aufgeregt ob all der Dinge die Sie im Drachenei erlernen wird, vorher muss Sie allerdings die Aufnahmeprüfung bestehen, bei der Ihr arkanes Potential getestet wird, das sollte kein allzu großes Problem bereiten, konnte ich dem doch ansichtig werden. Nun bin ich am überlegen bezüglich eines Thaumatursoms, welches es mir gestatten sollte mit Khorestan in Verbindung zu bleiben, ich denke eine stärkere Variante meines Ringes des elementaren Dieners der Luft sollte dafür geeignet sein. Eine Dschinnenlampe also, am besten aus einem Mindorium- und Mondsilbergemisch, verziert mit einigen die Lampe dominierenden Lapislazulisteinen, die der Luft als affin gelten. Die Lampe sollte ein großes Fassungsvolumen haben, ein paar Löcher aufweisen und auch eine kunstvolle Verzierung könnte nicht schaden. Alles in allem rechne ich mit einem Kostenfaktor von maximal 50 Dukaten, vom Materialwert eher weniger, aber wer weiß schon wie viel die Verarbeitung kosten wird. Aber der reihe nach, es ist viel in Khunchom vorgefallen, und damit meine ich nicht die Tage als meine Freunde hier waren, dazu habe ich schon ausreichende Mengen an Notizen angefertigt. Nein ich meine die Tage danach. Ich beschäftigte mich mit diversen Themengebieten um den Schmerz in meinem innersten zu betäuben, „gütige Mutter, pah Humbug“ dachte sich Nehazet dabei, ich widmete meine Energie dabei vor allem drei Aufgaben, der Gewöhnung der kleinen Sulibeth an Ihre kommende Zukunft, dem weiteren Ausbau Khorestans und natürlich meinen Studien.

Die Gewöhnung Sulibeths an Ihre kommende Zukunft:

Ich wies Sie ein in die Kunst der Meditation, aber Sie war etwas zu, naja nennen wir es aktiv, an Magietheorie hatte Sie eher wenig interesse, oh das würde sich später noch rächen, aber das wird Sie noch früh genug merken, ich begann also Ihr Geschichten über bedeutende Ahnen zu erzählen, näher auf arkane Besonderheiten einzugehen und dererlei, der Test verlief akzeptabel, Ihr Potential war gut zu erkennen und auch die Vorbildung die Sie aufwies war ein praktisches Element. Mir wurde auch gestattet den Einführungskurs in Magietheorie zu halten, zuerst war ich ganz außer mir, doch nach der ersten Stunde zeigte sich Ernüchterung in meinem Inneren, diese Kinder sind die reinste Katastrophe, miserables Vorwissen, kaum interesse an den schönen Aspekten der Theorie und eine gewisse Ignoranz gegenüber deren Bedeutung ist auch nicht zu verhehlen. Ich musste mir also was anderes überlegen, ich dachte an Gedankenexperimente, aber diese Idee verwarf ich schnell wieder. Nein stattdessen nutzte ich meine kenntnisse der Phantasmagoria um ihnen den Aufbau diversen Matrices darzulegen und zu erläutern, dies schien ein besseres Resultat zu zeigen, „hmm, ob die Aufmerksamkeit proportional zur Nutzung von lichtausstrahlenden Elementen zunimmt?“, soweit ich das sehen konnte hatte sich Sulibeth gut eingewöhnt, sie schwächelte zwar, meiner Meinung nach, etwas auf den relevanten Gebieten, wie der Magietheorie, aber nach meinen ersten Stunden schien das icht allzu stark aufzufallen, Ihr sonstiges Vorwissen, vor allem in den Bereichen der Mathematik, sorgte schnell für eine exponierte Stellung im Klassenverband. Ich denke es gefällt Ihr auf dem Drachenei, wobei der persönliche Kontakt durch den Lehrplan natürlich etwas zurückging. Aber Sie wird sich bestimmt melden, sollte es notwendig sein.

Der Ausbau Khorestans:

Ich habe in der Zwischenzeit, wie schon angeführt, einige Briefe nach Khorestan verschickt. Und darüberhinaus, auch ein Thaumatursom anfertigen lassen, nagut die Hülle wurde angefertigt um die Verzauberung habe ich mich gekümmert. Aber dazu ein andernmal mehr.

Trennung in Khunchom

06.Boron 1026 BF, Khunchom

Als wir beim Frühstück beisammen saßen, wobei ich mich eher meinen Forschungen widmen wollte, doch wie wurde uns schon in der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis gesagt, ein lehrer Magen stört den vollen Kopf. Aber davon ließ ich mich nicht ahalten, ein paar Notizen lassen sich auch bei einem leichten Mahl niederlegen und die notwendigen Informationen daraus eruieren. Dabei erinnerte ich mich daran das ich erst vor einigen Tagen potentiell hier die Wirkung einer Limbusanomalie ihre Wirkung entfaltete. Ich entschloss mich dazu die Gegend einer genauen Visitation zu unterziehen, mittels des Oculus Astralis Cantus blickte ich in den näheren Limbus um ausschau nach besagter Anomalie zu halten. Der Anomalie wurde ich nicht ansichtig, doch dabei erkannte ich das die kleine Sulibeth saba Abdul über arkane Fähigkeiten verfügt, eine entsprechende Ausbildung sollte es Ihr ermöglichen dieses Potenzial auszuschöpfen. In dem sich entspinnenden folgenden Gespräch wurde mir auch beigepflichtet von Collega Peddersen, Sulibeth war zwar erst etwas eingeschüchtert von den sich ihr bietenden Möglichkeiten, aber Sie begriff, nachdem Sie ihr offenbar wurden, schnell was dies für Sie bedeuten würde, auch Delia unterstüzte die geeignete Ausbildung für Sulibeth. Collega Peddersen und ich beschlossen mitsamt der kleinen Sulibeth die Dracheneiakademie zu Yash-Hualay aufzusuchen um alles notwendige in die Wege zu leiten. Dort begaben wir uns zuerst zu meinem Großvater den Magus Rashim ibn Reshim, jener war in einige Experimente vertieft. Wir besprachen uns kurz, ich berichtete von Sulibeth und ihrer Befähigung, Rashim schwärmte von seinen Experimenten und wir besprachen in bälde zusammen zu arbeiten,  er erwähnte noch etwas von testen meiner Fähigkeiten. Als nächstes suchten wir die Schreibstube auf, um Sulibeth vorzustellen, dabei mussten wir uns durch die üblichen Stapel an Papieren arbeiten, bei Ulfried erschien es mir als wäre es eine weitas größere Sammlung an bürokratischen Schriftstücken gewesen. Es wurden Termine vereinbart, sowohl für mich als auch für Sulibeth. Im Anschluß begleitete ich Collega Peddersen samt Sulibeth noch nach Quad El’Basar, wo Collega Peddersen noch einige Besorgungen erledigte.

07.Boron1026 BF, Khunchom

Collega Peddersen, von Spichbrecher, Delia und ihre Lehrerin Alhina brachen heute Richtung Zorgan auf. Unsere Wege trennten sich hier, vorraussichtlich fürs erste, ich bin gespannt ob sich meine Hypothese bestätigen wird. Ich verbleibe in Khunchom, soviel ist zutun, nicht nur der kleinen Sulibeth dazu zu verhelfen sich in der Akademie einzuleben, nein es muss auch ein dauerhafter Kontakt nach Khorestan geknüpft werden, dann waren da noch Gespräche bezüglich Handelsverbindungen die geführt werden müssen. Und ich sollte mir den Khunchomer Kodex genauer besehen, das könnte in meiner Situation nicht schaden. Außerdem versprach ich mit Rashim zusammen zu arbeiten. Und es verbleibt noch die Entscheidung bezüglich meines Szepters abzuwarten. Ich sollte außerdem noch einige andere Sachen vorbereiten um diese nach Khorestan zu schicken. Außerdem benötige ich ein Gefäß für ein neues Thaumatursom, ich denke an Materialien eignen sich vor allem Mindorium, Mondsilber und der Luftaffine Steine, der Mindorium Anteil sollte mindestens bei 50% liegen, damit die Magie des Thaumatursoms ausreichend unterstützt wird. Darum werde ich mich im Laufe der anstehenden Woche kümmern. Wichtiger ist für heute ersteinmal den Brief an Assaf zu beenden und jenen loszuschicken.

Nehazet begann am späten Nachmittag dann auch damit einen Dschinn der Luft herbeizurufen, da es Sulibeth gut auf das kommende vorbereiten würde gestattete er Ihr auch dabei anwesend zu sein, insofern Sie dem ganzen aufmerksam folgte. Nehazet begann ein Hexagramm zu zeichnen, gewandet war er nun in einer einfachen weßen Robe, wie es für das herbeirufen von Elementaren ratsam sei.  Er schritt um das Heagramm herum dabei durch die Luft, welche sich in der Mitte des Hexagrammes fand mit seinen Fingern gleitend, stimmte er den alten Cantus an und rief auf Bosparano nach einem Dschinn der Luft. Dieser erschien auch nach gut einer Stunde. Im Zentrum des Hexagrammes bildete sich eine Djinni der Luft heraus, der Oberkörper hatte deutlich menschliche Züge, er erinnerte Nehazet an Zafia, auch wenn jene nicht ganz so beschwingt und luftig war, der Unterkörper lief in ihrem Element aus. Die Djinni verneigte sich vor Nehazet und beide tauschten Höflichkeiten aus. Nachdem Sie sich eine Weile über verschiedene Dinge unterhalten hatten und Nehazet auch von einigen seiner Reisen erzählt hatte. Trat dieser an die Djinni mit seiner Bitte heran, sie möge einen Brief für ihn zu seinem Wesir Assaf al’Fesari nach Khorestan bringen. Kaum das der Brief übergeben wurde entschwand die Djinni in Richtung Khorestan. So das wäre auch erledigt dachte sich Nehazet nach getaner Arbeit, erst jetzt merkte er wie erschöpft er durch seine Zauberei war.

Travias Wille?

Wir betraten die ins dunkle führende Treppe, ich musste immer wieder daran denken wie ich mich als Kind in die Feggagir begab und welche Auswirkungen dies hatte, unten angekommen wirkte ich einen modifizierten Odem Arcanum Cantus, dadurch gelang es mir der arkanen Spur des Thaumatursoms genauer zu folgen, diese Spur glich ich immer wieder mit dem Gespür des Schöpfers ab, um zu erfahren wann der Abraxas des Thaumatursoms ausgelöst wird. Wir begaben uns durch das Labyrinth dunkler, feuchter, beklemmender, stark aromatischer und noch dunkler Gänge und Gassen, wovon ich vor allem die durch arkane Spuren durchzogene Dunkelheit, die Feuchtigkeit und den Geruch wahrnahm. Es gelang uns die Schurken zu stellen, nachdem Sie so weise waren meinen Brief vorzufinden und jenen an sich zu nehmen und dabei das Thaumatursom zu aktivieren, Result des ganzen war das die Peiniger meines Vaters vom Fesselfeld umfangen waren und sich nicht bewegen konnten. In einer gemeinsamen Anstrengung gelang es von Spichbrecher und mir das unverschämte, dreiste und am schlimmsten, idiotische Diebespack von ihren Fehlern zu überzeugen, ein kleiner Flim Flam Cantus mit modifizierter Färbung und Beweglichkeit sowie ein Diener der Luft halfen um meinen Standpunkt zu untermauern. Wir fanden dank der hilfreichen Auskünfte dieser dreisten und tumben Schergen bald darauf meinen Vater und seine ebenfalls abhanden gekommene Dienerschaft. Während von Spichbrecher und ich noch darüber sinnierten wie die ehernen Stangen am besten aus ihrem elementaren Unglück zu befreien seien, begaben sich Collega Peddersen und Delia zurück zu unseren drei besonderen bekanntschafften, von Spichbrecher ging davon aus einer von ihnen müsste einen Schlüssel bei sich tragen, ich verblieb in der Zwischenzeit zusammen mit von Spichbrecher bei den Opfern dieser schändlichen Tat. Anscheinend entstand ein kleinerer tumult bei unseren besonderen bekanntschafften, weil es einer, der widerspenstige, für sinnvoll hielt sich zu befreien und sowohl Collega Peddersen als auch Delia zu bedrohen, dabei bedachte er jedoch nicht, das erstens Delia eine Tochter Satuarias war und das er zweitens, dank des Dieners der Luft, keinen Weg aus diesem Raum nehmen konnte, da jener ihn daran zu hindern zusicherte. So folgte das unausweichliche, er zog sich schwere Verletzungen zu, der dabei entstehende krach führte dazu das von Spichbrecher sich zu Collega Peddersen und Delia begab, ich unterhielt mich in der Zwischenzeit mit Tulachim und bestellte ihm Grüße von Magister Manzanares. Kurz nach von Spichbrechers aufbruch kammen meine Gefährten zurück, ein Schlüssel wurde nicht gefunden, nein es stellte sich heraus, das es noch weitere Schädlinge gab. Ich stemmte, dank der Anwendung der Hebelgesetze und meiner mir gegebenen körperlichen Kraft eines der Eisengitter auf, von Spichbrecher war etwas schneller, nun gut in solcherlei profanen Dingen ist er geübter, ich hätte einfach Satinavs Zahn verwenden oder die elementare Komponente des Wassers im Eisen erhöhen sollen. Wir durchsuchten anschließend noch die näheren Räume, nachdem wir alles von interesse aus diesen Räumen geborgen hatten, begaben wir uns nach draußen, dort teilten sich unsere Gruppen in zwei kleinere Grüppchen auf. In der ersten Gruppe, bestehend aus mir, meinem Vater, Collega Peddersen und Delia wandten wir uns zum Anwesen Tulachims, die zweite Gruppe, bestehend aus von Spichbrecher, dem Wesir meines Vaters, den Gefangenen und einigen Dienern, wandte sich zur nächsten Garnison um Meldung über das vorgefallene zu erstatten.

Am nächsten Tag galt es erneut sich darum zu bemühen, dass ein Traviabund zelebriert werden möge. Tulachim, Zafia und ich begaben uns also zu den notwendigen Örtlichkeiten, im Hesindetempel wurde ich darüber informiert das die Dracheneiakademie zu Yash-Hualay interesse an meinem Szepter begründet hätte, nun das Drachenei ist zumindest besser geeignet als der Hesindetempel wie mir scheint, zumal der Diener der Allweisen auf meine Frage nach ihrem Fortschritt der Analyse doch etwas zerknirscht wirkte.

Wir begaben uns zum Drachenei, nicht nur um meinem Szepter zu folgen, nein sondern auch um meinen Großvater Rashim ibn Reshim aufzusuchen, bei ihm handelt es sich um einen alten und ehrwürdigen Magus, welcher sich der Untersuchung der transormatorica, der moventia, der Al’Cymia, der Arcanomechanik und der Arcanoglyphen verschrieben hat, er war maßgeblich an der Ausbildung von Zuhal beteilligt, Großvater Rashim hat mir schon früh Geschichten über die Zaubermeister der Vergangenheit erzählt, nun gut oder sein Schüler Zuhal, beide haben sich früher für ihre Studien gerne in das jetzige Anwesen von Tulachim zurückgezogen. Wir teilten ihm also mit was alles in den letzten Tagen vorgefallen ist, zu weiteren kammen wir auch nicht. Ach und weiterhin scheint sich mein Szepter größtem Interesse zu erfreuen.

Danach vollendeten wir die Vorbereitungen mit entsprechenden langatmigen profanen Tätigkeiten, in Punin dauerten solche Sachen nie solange. Aber es war wichtig den morgigen Tage angemessen zu zelebrieren.

Am Tag darauf, am 5. Boron 1026 nach dem falle Bosparan, sollte es soweit sein, Zafia und ich würden in den Bund der Travia treten, vor einem Götterlauf hätte ich mir dies noch nicht einmal vorstellen können. Wir begaben uns zum Tempel Travias, dort würde die Mutter Oberin die Zeremonie abhalten, alles lief wie erhofft, bis die Mutter Oberin die Zeremonie unterbrach, irgendetwas schien Sie zu irritieren, aber Sie setzte erneut an, doch diesmal trieben uns die Gänse auseinander, als ich gefragt wurde ob sich soetwas schonmal ereignet hatte, musste ich unweigerlich an meine Erlebnisse im Schwarzen Keiler denken, wo ich mit Collegus Tsukasa, welchen ich unter entsprechender Zeit auch eingeladen hätte, ein Gefäß Rohals sicherte, bevor wieder eine Kirche einschritt und das Thaumatursom wegschloss, dabei zog ein heptasphärisches Wesen hoher Macht aus der Domäne Widharcals/Agrimoth die Ornithoiden in seinen Bann, ich wirkte noch während meines Gesprächs einen Oculus Astralis Cantus, aber nein der gleichen Wirkung war nicht zu erkennen. Zafia zog sich vor Verbitterung zurück, denke ich, auch ich war niedergeschlagen, verstand ich den Sinn doch nicht, Travia erwählte mich und willigte dann noch nicht einmal in den Bund mit dieser Dame ein? Ein weiterer Punkt den es zu klären gab, hätte ich den Planastrale Cantus beherrscht, so hätte ich mich auf die Suche nach dem passenden Ort über den näheren Limbus begeben. Ich machte das sinnvollste in der Situation, ich stürzte mich in fruchtbare Gespräche mit meinen Collegi. Collega Peddersen stieß zu uns, wir berieten uns kurz, dabei beobachteten wir eine doch sehr seltsame Situation zwischen von Spichbrecher, einer fremden und Delia, von Spichbrecher war durch den Wein wohl geradezu berauscht, das erschien mir beinahe schon Paradox, da mir auffiel das Delia Magie wirkte, eilte ich zu den dreien um den gröbsten Schaden zu minimieren, dabei gelang es mir von Spichbrecher ins Anwesen von Tulachim zu geleiten, mein gewirkter Cantus scheiterte wohl an meinen vom trauer okkupierten Geiste, zumindest weiß ich das von Spichbrechers Ressistenz gegenüber Magie mit gegen null tendierender Wahrscheinlichkeit nicht der Grund sein kann, dergleichen mit Canti der Clarobservantia hatte ich ja schon in Hammerschlag extrapoliert. Bei dem Gang zum Anwesen Tulachims schüttete mir von Spichbrecher seine Gefühle über diverse Sachverhalte aus, ich vermute dies war der Geisteszustand vor dem wir in der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis gewarnt wurden, seltsam das dies nicht auch in Kriegerakademien getan wurde, ich kann mir vorstellen das es effektiver sei mit einem klaren Geiste zu streiten. Auch wenn es mir nicht behagte, so sah ich doch eine gewisse Verantwortung in der Feierlichkeit, also kehrte ich zurück. Dabei tanzte ich dann unteranderem mit Collega Peddersen, welche bezaubernd aussah, aber uns beiden fehlte die notwendige Agilität zur Umsetzung der rhytmischen Klänge in gemessene Schritte, wir betrachteten das ganze in folge dessen als Mathematisches Problem und lösten auch dieses. Später wurde ich von einer gar seltsamen weiblichen Person mit Aufmerksamkeit bedacht, jene verhielt sich, nunja seltsam, Sie bewegte sich so das ihre feminen Besonderheiten gut zum Vorschein kammen, dabei sprach Sie von Formen und Körpern, was wohl eine Erwiederung auf meine Frage nach ihrem kenntnisstand in n-dimensionaler Geographie war, nach welcher ich fragte als Sie anbat die Nacht gemeinsam zu verbringen. Sie war recht aufdringlich und kurzfristig war ich auch recht angetan von ihr, ich konsumierte sogar ein gefäß mit Rashtulswaller Wein, dabei bemerkte ich keine negativen Auswirkungen auf meinen Geisteszustand. Meine Collegi schienen die Person interessanter zu finden als ich es tat. Ich nutzte die Gelgenheit um mir Zeit zum nachdenken zu verschaffen.

Der große Tag?

Wir erreichten am frühen Morgen das Anwesen Tulachims, langsam fühlte auch mich ermattert von den stundenlangen Diskussionen und Recherchen, aber es hatte sich gelohnt, noch ein paar Nächte mehr und die Limbusanomalie sollte als solche zu klassifizieren sein, hmm das zweite seltsame Phänomen, gut mit dem Amulett das dritte, welches sich mir zeigte, zuerst währen die dunklen Fäden der Kraft, oder Nichtkraft (?), des orangegewandeten Magus, nennen wir ihn Xeno Arcanos, zu nennen, dann die Amulette welche wir erhielten und die uns auf zutreffendere und weniger zutreffendere Weise zeichneten, ich meine bei Azina saba Belima und Herrn von Spichbrecher mag das Amulett zutreffend gewesen sein, aber bei, lassen wir das, und nun noch das fehlen von Zeit? Ich werde wohl ein paar Artikel für den Salamander und die Puniner Akademie verfassen während meines Aufenthaltes hier. Aber nun sollte ich mich ersteinmal für ein Stunden ausruhen, der Tag wird noch aufregend genug, dabei fällt mir ein, ich sollte noch einen Brief an Wesir Assaf al’Fessari schreiben und jenen in bälde von einem Dschinn der Luft nach Khorestan bringen lassen, die Bewohner dort brauchen unbedingt die Fürsorge eines weisen Herrschers, wie die meine. Ob, nein das kann nicht sein, ich sollte mich wirklich besser hinlegen und erst danach weitere Überlegungen anstellen.

Ich wurde jäh aus meiner wohlverdienten ruhe unterbrochen, als ich von Sieghelm von Spichbrecher davon unterrichtet wurde, dass mein Herr Vater Tulachim ibn Rashim gestern verschwand, und meine Freunde ihn nicht finden konnten, trotz ihrer Suche. Der Traviabunde würde wohl noch etwas warten müssen. Nachdem ich mich entsprechend gekleidet hatte, das leichte Gewand, genannt primo, schien mir für den Anlass am sinnigsten. Ich begab mich auf den Flur wo ich die Bekanntschaft von Delias Lehrerin Sahiba Alhina machte, Delia war in ungewohnt verhüllter weise auch anwesend. Wir unterhielten uns kurz. Der Wesir des Hauses, welcher voller gram gebeugt auf und ab lief durch die Hallen meines väterlichen Anwesens, wurde, nicht nur zu seiner Beruhigung, aufgetragen meinen Großvater, selbst auch ein Magus, Rashim ibn Reshim aufzusuchen, dessen Häuschen sich in der Dracheneigasse in der nähe des Dracheneis zu Yash-Hualay findet. Kurze Zeit darauf fand sich eine Nachricht, welche wohl am Eingang niedergelegt wurde, die in sehr schlampiger Schrift niederlegte, dass mein Vater entführt wurde und das die Entführer die Summe von 40 Marawedi verlangten. Wir unterhielten uns kurz, und natürlich musste ich mich mir wieder eine arkane Lösung für das Problem einfallen lassen, nun gut es handelt sich auch um meine Familie, somit erscheint dies fair. Während ich mich also auf mein Zimmer zurückzog um dort zu meditieren, meine Kräfte waren doch durch die letzten Tage etwas erschöpft, aber das sollte als Ausgleich funktionieren, trafen meine beiden Collegi Magister Manzanares und Adeptus Kulaf ein. Ich unterrichtete beide von der Situation und in windeseile begannen wir mit der Planung eines temporären Thaumatursoms, da wir alle versierte Magier waren, dauerte es auch nicht lange, bis es uns gelang einen Plan auszuformulieren. Das temporäre Thaumatursom wurde auf eine Dauer von einem Tag beschränkt, mehr schien nicht notwendig, aber eventuell erhält sich die Wirkung länger, weiterhin wurde in die Artefaktmatrix eine Verbindung zum Erschaffer des Thaumatursoms eingeflochten, welche es mir erlaubte zu erspüren wo das Thaumatursom ungefähr sei. Und letztendlich wurde ein Motoricus in der Variante Fesselfeld eingebunden, dieser sollte die Täter lange genug immobilisieren um Tulachim zu finden zu befreien, zu retten und die Täter zu stellen.  Gerade als wir fertig waren mit unserer Überraschung erreichte uns eine weitere Nachricht, die Entführer bestanden nun darauf, das weder die Wache noch die Magier eingeschaltet werden würden, reichlich spät, wenn bedacht wird, das mein Vater einer wichtigen Familie mit zahlreich arkan begabten Individuen in ihrem Stammbaum entspringt. Oh Gnade ihnen Travia, wenn ich Sie finde, und das werde ich, so springt niemand mit den meinen um, so nicht, vor allem nicht heute. Meine Collegi verabschiedeten sich, jene wollten die Situation durch ihre Anwesenheit nicht weiter in bedrängnis rücken lassen. Der Wesir war immer noch nicht wiedergekehrt. Ich suchte Zafia auf, um jene von den Vorfällen in kenntnis zu setzten. Sie war niedergeschlagen, verständlicherweise, aber Sie tat was in ihrer Macht stand um Tulachim zu finden, ihr Vertrautentier Shabra streifte durch die Gegend und suchte Tulachim, sie selbst blieb auf ihrem Gemach. Ich begab mich mit Collega Peddersen in den Keller des Gebäudes, dort fanden sich ältere Gegenstände, drei von Tüchern verhüllte Statuen, einige Gefässe, ein paar Andenken von Handelsreisen, ein alter Teppich, welcher wohl einen Teil eines Stammbaums zeigte und hinter einem weiteren Teppich verborgen war der Tresor des Hauses, verschlossen durch solide Zwergenarbeit. Tulachim muss in den letzten Götterläufen die Kombination geändert haben, mir gelang es jedenfalls nicht die Tür profan zu öffnen, andere Methoden hätten mir zwar zur Verfügung gestanden, aber ich hielt mich dahingehend zurück, galt es doch meine Kräfte zu sparen und mit meinen knappen Ressourcen zu haushalten. Collega Peddersen und ich suchten den Koch, anscheinend der letzte verbliebende Bedienstete in diesem Anwesen, auf und fragten nach weiteren hypotethischen Verstecken für entsprechende Zahlungsmittel. Wir fanden auch ein hypotethisches Versteck hinter einer Kommode in der Küche, mit gemeinsamen Kräften, einem unzerstörbaren Stab und den Gesetzen der Natur gelang es uns diese schwere Last zu verrücken. Dort fanden wir auch genügend Münzen. Ich begab mich in mein Zimmer und bereitete alles vor. Ich hatte noch bedenken bezüglich der lezten Nachricht, darum beschloss ich mich nach unten zu begeben und eine Nachricht beizufügen und die Entführer auf ihren Fehler hinzuweisen, in dem ich die Bedeutung Tulachims, seiner Sippe und deren arkanen Anteil erwähnte, ich gebe zu ich muss etwas abgelenkt gewesen sein, gelang es mir doch nicht auf Anhieb die Stelle zu treffen, welche ich auserkor und dies mit genügend Kraft im angemessenen Winkel. Sieghelm erschien etwas verwundert über diese Idee, jedenfalls riss er meine Nachricht ab und schickte mich wieder auf mein Zimmer, ich hörte nur auf ihn, da mir einfiel, das es sinnvoller wäre, die Nachricht um das Thaumatursom zu wickeln. Also machte ich auch das.

Sieghelm lieh sich den präparierten Beutel aus, als er zurückkehrte roch dieser strenger als zuvor, mein Vorschlag diesen zu reinigen wurde brüsk von Sieghelm zurückgewiesen, er dachte sich wohl dem geruch folgen zu können, naja ich bin da mehr als skeptisch. Wiedereinmal wurde der Beutel präpariert, und diesesmal wurde er dann auch an vereinbarter Stelle deponiert, ich besah mir die Stelle vom Haus aus, Delia kreiste wohl über dem Dach, Jane wartete vorne und Sieghelm wartete draußen. Es dauerte nicht lange und ich sah eine Gestalt, einem Gaukler ähnlich, der sich den Beutel schnappte und gen Praios lief, Praios, soviel also dazu. Ich begab mich sofort nach unten, dort traf ich auf Sieghelm und Jane. Wir verfolgten den Flüchtigen, dabei konnte ich spüren wie sich der flüchtende durch das Basarviertel, Richtung Feterdhinplatz und schlußendlich zum Schmiedeviertel begab. Unterwegs verlor Delia wohl den verfolgten aus ihren Augen, bei der Dunkelheit auch kein Wunder, wäre ich nicht so sehr in Eile und Sorge gewesen, hätte ich mich, aus diversen Gründen, der ewigen Fackel bedient. so aber mussten wir auf diese langsame Weise, wie es in so einer Menschenmenge nur möglich ist, durch die Straßen oder eher Gassen Khunchoms laufen. Delia die inzwischen wieder auf dem Boden der Tatsachen war, verursachte erneut einen Tumult, dazu mischte sich noch Sieghelm ein, damit das ganze nicht weiter ausartete, wirkte ich kurzerhand einen Silentium Cantus, anschließend bedeutete ich allen Personen durch vorzeigen meines Magiersiegels sich ruhig zu verhalten und sich woanders hinzubegeben, außerhalb der Zone der Lautlosigkeit, erwähnte ich das es freibier im Hafenviertel gäbe, nun ich sagte nicht wann oder in welchem.  Wir folgten weiter der Spur, des Gespürs. Dieses führte uns zu einem Haus, in welchem nach ersten Exposami Beschauungen, kein Lebewesen zufinden sei. Die Türe wurde geöffnet, allerdings erneut unter Wirkung eines Silentium Cantus.

Eine Nacht in Punin

Dank der Limbustunnel, welche einige bedeutende Akademien mit einander, selbst, über große Distanzen verbanden erreichten wir die Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis rasch. Eben waren wir noch in den tiefen Gewölben des Dracheneis zu Yash-Hualay und schritten dort durch eines dieser arkanen Meisterwerke, so passierten wir im nächsten Moment das Gegenstück auf der anderen Seite, hach hätte ich nur die Zeit für eine ausfürhliche arkane Visitation, naja ich muss nur Geduld bewahren, es wird sich schon die notwendige Zeit finden, irgendwann.

Da Kalman und ich nicht das erste mal hier waren, fiel es uns leicht uns in diesen Hallen zu orientieren, wir suchten das Gemach von Magister Biscarat Manzanares auf, in der Hoffnung das jener erstens noch in der Akademie sei und nicht auf seinem Landsitz außerhalb Punins und zweitens noch wach sei. Dabei begegeneten wir einigen anderen Magistern und Gästen der Akademie, welche sich unter anderem im Park der Akademie ihren disputationen zu später Stunde hingaben, in das richtige Licht wurden diese Gespräche dank diverser Apparaturen und magischer Konstruktionen, sowie Tinkturen getaucht, welche angenehmes Leuchten verbreitete. Über alledem ragte der Elfenbeinturm der Akademie auf, dessen Spitze wie jede Nacht von Farmerlors Feuer umragt wurde. Wie viel ich hier doch hätte erreichen können, oft kehren meine Gedanken an diese Stätte zurück. Im Garten trafen wir auch auf Donatus C. Contador, einen weiteren Collegus, welcher aus dem gleichen Jahrgang wie Kalman stammt, wie redeten kurz miteinander, allzu viel Zeit konnte er nicht erübrigen, er war in seinen Gedanken schon bei seinem Experiment, er wollte ein paar Elementarwesen katalogisieren, und zwar interessierte ihn schon seit längerem wie ein Mischwesen aus Elementen durch die gängigen Formeln, ungezielt, gezielt herbeigerufen wird, also wie viel Energie Notwendig ist und welche Umgebungsbedingungen herrschen müssen, gerne hätte ich mich länger mit ihm unterhalten, wir verblieben dabei, das ich ihm meine bisherigen Erkenntnisse zukommen lassen werde. Ulfried von Rotwasser hätte ich ebenfalls gerne besucht, um zu erfahren wie es ihm in den letzten Monden gelang sich hier einzuleben, aber da die Nachtruhe für seinen Jahrgang schon vor einigen Stunden begann, ließ ich dies doch eher sein, zumindest wird er in den nächsten Tagen wohl das erste Kapitel von die Theorie der Wahrnehmung und Beobachtung, samt einiger Ergänzungen und das ein oder andere Schriftstück von mir vorfinden.

Wir fanden Magister Manzanares in seinen Räumlichkeiten in der Akademie vor, er war über einigen Schriftstücke gebeugt und in der Literatur eines alten Aureliani Textes vertieft, leider gelang es mir nicht, aus dieser Distanz, heraus zu lesen um welches Schriftstück es sich handelte. Biscarat war knapp 50 Götterläufe alt, absolvierte sein Studium an der Academia Arcomagica mit passabler Bewertung und reiste die nächsten Götterläufe durch Aventurien, getrieben von der Idee einer Satinavschen Prädestination, welche er bislang nicht belegen und auch nicht widerlegen konnte, getrieben wurde er dazu, vermutlich, durch seine Gabe der Prophezeiung, meines Wissens gelang es ihm bislang noch nicht das Problem der Prophezeiungen am 50. Tor, welcher sich auch Niobara von Anchopal beugen musste, zu lösen. In der Zwischenzeit hatte er seine Studien ausgeweitet und versuchte es durch weitere Hilfsmittel genauere und weitere Blicke in den Strom der Zeit zu werfen. Somit war zu vermuten das der Text, welcher vor ihm auf seinem Arbeitstisch lag, ebenfalls wieder mit diesem Thema zutun hatte. Nachdem wir einige Momente warten mussten, offensichtlich handelte es sich um einen höchst interessanten Text, blickte er zu uns auf.

Ich habe euch erwartet,“ war seine Begrüßung, über die Götterläufe habe ich mir abgewöhnt, mich zu fragen ob das für ihn nur eine antrainierte Routine war, oder ob er tatsächlich etwas gesehen hat,“ es freut mich euch beide mal wieder zusehen, Collegus Kalman wie gehen eure Studien in Khunchom vorran?“ Kalman antwortete ihm,“ Collegus Manzanares, sie verlaufen mit Zufriedenheit, wobei es mich doch mit Wehmut erfüllte, zusehen das die Bibliothek der Akademie des Dracheneis vor einiger Zeit in starker Mitleidenschaft gezogen wurde, und insofern eher wenige Informationen zu meinem favorisierten Themengebiet dort zu finden sind. Collegus Nehazet hier hat euch einige wichtige und interessante Dinge zu erzählen,“ dabei verwies er auf mich,“ ich werde in kürze in den Traviabund eintreten, und es wäre mir eine freude euch bei dieser Feierlichkeit als Gast der Familie begrüßen zu können.“Bevor ich weiteres sagen konnte, wurde ich von Magister Manazanares unterbrochen,“ ein Traviabund, das kommt überraschend, ich werde mitfreuden der Zeremonie beiwohnen, wann habt ihr den vor diesen Bund zu knüpfen?“ „Ihr kennt Tulachim, er hielt es für eine gute Idee, die Feierlichkeiten so schnell wie möglich zu absolvieren, je nach Stand der Sterne,“ dabei blickte ich aus seinem Fenster auf den Sternenhimmel,“ würde ich sagen heute.“ „Heute, was hat sich Tulachim nur dabei gedacht, obwohl ich eine gewisse Idee habe was dahinter steckt, nun ich hatte sowieso vor demnächst wieder Khunchom aufzusuchen und dort ein paar Dinge zu erledigen, insofern freut es mich euch zu  begleiten.“

Nachdem wir uns noch eine Weile über dieses Thema unterhielten, kammen wir wieder auf andere interessante Begebenheiten zusprechen,“ und wie gesagt, es scheint sich um eine Streckung der t-Varianz zu handeln, ganz deutlich eine Anomalie, über den Faktor 14400, leider gelang es uns nicht, eine entsprechende Anomalie nachzuweisen, aber wenn diese in der Reise auftrat, dann könnte, jene im prinzip überall sein, der Limbus hat immerhin eine nicht zu unterschätzende Ausdehnung.“ „Ihr habt recht das ist fasznierend, so ein Phänomen gehört auch untersucht, ich werde mit euch später noch einen Blick darauf werfen, wobei ich mir keine allzu großen Hoffnungen mache etwas zu finden. Interessanter finde ich, dass euch damit nun 14 Tage und 12 Stunden fehlen, wenn ich nicht ganz irre?“ Kalman blickte verwirrt zwischen uns her,“ 14 Tage? die 12 Stunden kann ich nachvollziehen, aber die 14 Tage?“ Ich setzte zu einer Erklärung an,“ vor einiger Zeit suchte ich eine Bibliothek im Limbus auf,“ das schien seine verwirrtheit nicht gerade abzubauen,“ und bei dem Versuch jene zu verlassen, wobei wir nicht den gleichen Weg nehmen konnten, da jener durch einen Golem versperrt wurde, begaben wir uns durch eine Feenwelt wieder nach Dere, offensichtlich verloren wir dabei ein paar Tage.“ „Nehazet,“ dabei schüttelte er seinen Kopf,“ Nehazet was macht ihr nur immerwieder.“

Wir unterhielten uns noch über einige andere Dinge, es war eine angenehme Runde, dazwischen setze ich einen Brief an Convocata Prima und Spectabilitas Pryschia von Garlischgrötz auf, indem ich Sie bat für mich ein gutes Wort in Bezug auf mein Szepter bei den Dienern Hesindes in Khunchom einzulegen, Magister Manzanares wollte sich gleich nach seiner Rückkehr, darum und um die Schriftstücke für Ulfried von Rotwasser kümmern, wie sich dieser eingelebt hatte, konnte er mir jedoch nicht sagen, da er bislang noch keinen Kontakt zu diesen gehabt hatte.

Da die Nacht noch jung war, beschlossen wir in der Bibliothek eine kleine Recherche bezüglich dokumentierter Limbusanomalien durchzuführen. Wir fanden zwar einiges, leider nichts, was mit meinem fall vergleichbar wäre, es gab Leute die es schafften ihre Kleidung anstelle von sich zu teleportieren, es gab Personen die im Limbus festsaßen, es gab sogar sporadische Berichte von einem transfer von limbischen Äther beim Austritt, aber nichts was für eine so massive Streckung des t-faktors sprach. Im Laufe der Gespräche mit Magister Manzanares erfuhr ich das weder Hesinja K. Notjes, noch sein Sohn Zafir Manzanares in der Akademie verweilten, beide brachen wohl in Richtung der Halle des Quecksilbers zu Festum auf. Auch mein alter Rivale, Praiowin von Drakkenberg, verweilte nicht mehr hier, es hatte ihn in irgendeine hinterwäldlerische Ortschaft getrieben, irgendetwas mit einem Werkzeug, sagte Magister Manzanares noch, aber er hatte es sich nicht gemerkt.

Lange bevor die ersten Strahlen der Praiosscheibe ihren Weg ins Pentagrammaton fanden, brachen wir unsere Studien ab und begaben uns per Dunkler Pforte zurück nach Khunchom. In den nächsten Wochen werde ich wohl das ein oder andere Mal einen Abstecher nach Punin unternehmen, schon alleine wegen dem Schreiben um das ich Convocata Prima und Spectabilitas Pryschia von Garlischgrötz bat, werde ich die Academia Arcomagica wohl erneut aufsuchen. Bei der Gelegenheit werde ich wohl auf ein paar meiner Gegenstände wieder an mich nehmen, mit Khorestan habe ich ja nun einen Ort wo ich diese sicher verwahren kann. Noch im Dunkeln suchten wir erneut nach Spuren der Anomalie, am Dracheinplatz, doch wir fanden nichts, von dort aus begaben wir uns zurück zum Anwesen von Tulachim. Wo wir noch eifrig weiterdisputierten.

Erlebnisse in Khunchom, eine Anomalie im Limbus und ein Aufenthalt in Punin

Das Anwesen Tulachim ibn Rashims:

<em>Und wie ich schon ausführte, hatten wir nachden Ferien die frühe arkane Geschichte Aventuriens durchgenommen, in diesem Zusammenhang sollten wir Vorträge halten, ich hielt mein Vortrag selbstverständlich über die Magie unserer Ahnen, die Zauberkunst der Kopthanim, welche mit ihrem Willen sich die Welt untertan machten, und den geheimnisumwitterten Mudramulim, welche zaubermächtige Thaumatursome schufen und die Lande der Tulamiden vor den Echsen schirmten, wie Sie es taten durch den sagenhaften Bann Bastrabuns. Natürlich handelte es sich dabei um das beste Referat, nur wollte dies Praiowin mit seinem geringfügigen Werk über die Invasoren aus dem Gueldenlande nicht einsehen, er wagte es doch glatt zu behaupten, die Tradition seiner Ahnen, wäre bedeutender als jene unserer Ahnen, was für ein verblendeter Narr er doch war, überhaupt hatte er sein Werk nur aus verschiedensten Büchern ohne viel federlesen, oder überhaupt viel zu lesen, zusammengesucht. Ich bin echt froh das ich mit ihm nicht im gleichen invokationskurs war.</em> Und so berichtete Nehazet seinem Vater Tulachim lange und sehr detailliert, was die lezten Götterläufe, seit Ihrer Trennung vorgefallen sei. Dabei waren seine Ausführungen etwas zu sehr auf die Details konzentriert, zumal er sich auch das ein ums andere Mal in jenen zu verlieren drohte. Die fülle an Informationen war auch der Grund, das die Erzählung der Erlebnisse auf mehrere Tage aufgespalten werden musste. Die vollständigen Ausführungen haben wohl nur Nehazet, welcher Sie erzählte, Tulachim der nach ihnen fragte und eine stille und wissbegierige Zafia, die sich wohl anderes Wissen erhoffte, mitbekommen.

<em>Shabra, hast du das mitbekommen, Wissen aus Ihm zu extrahieren dürfte leicht fallen, er redet gerne und viel, das ist meinen Plänen nur recht und billig, bald wird es soweit sein, das Netz soweit zuzuziehen, das er sich wird nicht mehr rühren können, hihi er wird mein, und wichtiger sein Wissen und seine Ressourcen werden mein, ha Travia, die große Mutter mag mir verzeihen, aber es ist einfach lachhaft, außer als Werkzeug, obwohl er hat auch seine guten Seiten, ich denke manchmal, Shabra, das ich mit jemandem wie Ihm zuruhe kommen würde, aber meine Pläne müssen bald umgesetzt werden, es bleibt also keine Zeit ihn näher kennezulernen, sodass daraus wohl nichts wird, er wird, wie die anderen vor Ihm, nur eine Figur in meinem Spiel sein,</em>Unterhält sich Zafia mit ihrer Spinne auf ihrem Zimmer im dunkel der Nacht.

Nehazet im gegensatz ist gebannt, von den arbeiten am Stammbaum in seinem Zimmer, jener wurde kurz bevor er nach Punin geschickt wurde, entdeckt und über die lezten Götterläufe wurde dieser weiter freigesetzt, nur leider fielen viele Namen Satinavs Wirken zum Opfer, der Stammbaum reicht nur bis in die ungefähre Zeit der Magierkriege und späten Rohalszeit, die Namen früherer Genarationen sind bis auf einzelne Fragmente nicht zu entziffern. <em>Bald wird sich der Wille Travias erfüllen, das ich eine so liebreizende und fasznierende Frau kennenlernen würde, hätte ich vor einigen Monden noch für eher unwahrscheinlich gehalten, aber Ihr gelingt es mir das Leben ähnlich meiner geliebten Theorien zu versüßen, wie Tulachim wohl zu unseren Plänen stehen wird?</em>

Der Tempel der magischen Schlange, erneut:

<em>Wir brachen heute erneut zum Tempel der magischen Schlange auf, wiezu erwarten war, war meine Analyse des Thaumatursoms fehlerfrei und, in einfachen Worten ausgedrückt, Perfekt. Schon erstaunlich das die Diener der Allweisen dafür solange brauchten, das kommt wahrscheinlich davon, wenn man sich auf andere verlässt, aber nagut, was soll man auch davon halten, wenn andere Leute einen bei der Arbeit stören, es würde wahrscheinlich schneller gehen, würden Sie ihre kompeteren Leute alleine arbeiten lassen, ich meine bei den Störungen um mich herum hätte es mich auch, etwas, mehr Konzentration bedarf meine Analyse mit gewohnter Perfektion durchzuführen. Aber das jene meinen, entscheiden zu können, was mit MEINEM SZEPTER geschieht, ich halte dies ja nicht für sehr weise, aber Hesinde lass Sie beraten und zu einem Entschluss kommen, welcher dir gerecht wird.</em>Wohl allein die Liebe zu Zafia, und seine Vorlieben für obskure Theorien machen die Situation erträglicher für ihn, weiterhin wohl auch das nochmalige erinnern an seinen bisherigen Werdegang.

Tulachims Anwesen:

Am Abend fährt Nehazet in seinen Erzählungen fort, dieses mal, zumindest gefüllt, mit mehr nicht wirklich hilfreichen Details.<em>Und dann haben wir einfache Alchimische Reaktionen durchgenommen, also soetwas, wie Al’Cymische Sympathien und deren Auswirkungen auf unser Verständnis der Elementartheorie und die sich daraus ergebenden Widersprüche zur Magietheorie. Und auch die ersten gezielten Übungen zum fließen lassen unserer Kräfte wurden durchgeführt, es war ein berauschendes Gefühl, die Magie zu fühlen und zu lenken, wie jene durch unsere Körper strömte, vor allem die Klassen zur Magietheorie waren dabei immens wichtig, lernten wir doch worauf es bei der Magie ankommt, Kalkulation und Ratio.</em> Wieder wird bis in die frühen Morgenstunden berichtet. Am morgen wird Nehazet von Tulachim unterbrochen, ist er doch verwundert über die geringe Beachtung die Nehazet gegenüber Zafia aufweist. Nehazet widerspricht dem, er hielt es nur ür sinniger sich an Kausalen Zusammenhang zu halten und wollte Zafia in gebührende Zeit vorstellen. Beide berichten von dem ersehnten Traviabund, welche Sie in kürze zu schließen gedenken. Tulachim ist hocherfreut und begrüßt Zafia auch sogleich in der Familie. Auch eilt er flugs aus dem Hause um die Vorbereitungen für den Traviabund am morgigen Tage zu treffen. Sowohl Nehazet als auch Zafia bleiben erstaunt zurück. Beide beschließen Ihrerseits das beste aus der Situation zu machen und weitere Personen einzuladen für den morgigen Tage. Nehazet beschließt sich zur Drachenei Akademie, genauer in dessen Nähe, zu Teleportieren. Zafia begegnet in der Vorhalle Sieghelm und beide sprechen kurz miteinander, Sieghelm erhebt zwar Einwände gegen die Verbindung kann aber bislang nichts dagegen vorweisen. Zafia macht sich auf den Weg zu Delia, wird allerdings nicht zu Ihr vorgelassen, dafür kann Sie die Nachricht des baldigen Bundes Nehazets an Delia herantragen lassen. Im laufe des Tages stellt sich heraus, dass sowohl Tulachim ibn Rashim, vermutlich samt seiner Diener, als auch Nehazet ibn Tulachim fehlen. Tulachim wird von Sieghelm, Jane und Zafia gesucht, letztere macht sich wirkliche Sorgen um die Veränderungen, welche sich dadurch ergeben könnte. Doch Sie können weder Tulachim noch Nehazet ausfindig machen.

Limbusanomalie am Drachenei zu Yash-Hualay und Reise nach Punin:

Am Abend verlässt Nehazet den Limbus vor der Dracheinakademie in Khunchom, ein zum wachdienst verdonnerter Adept fragt Nehazet nach seinem begehr. Nehazet äußert sich verwundert über die Situation und schafft es sich vorzustellen und dabei nach diversen wichtigen Informationen zu fragen. Dabei stellt sich heraus, das sich Nehazet um den 14400 Faktor, welcher normalerweise zu erwarten wäre, im Limbusaufgehalten hatte. Doch es gibt keinerlei Spuren, welche darauf deuten das etwas außergewöhnliches vorgefallen sei und auch die Analyse der näheren Umgebung ergab keine Limbusanomalien, die eine Streckung der temporalen Koordinate in diesem Ausmaß erklären könnte, leider blieb ihm nicht die Zeit sich genauer zu informieren und weitere Untersuchungen anzustellen, am morgigen Tage würde er in den Traviabunde treten, das heißt die Anomalie müsse warten. In der Akademie begegnete Nehazet einem alten Bekannten, dem Magier Kalman ibn Kulef, beide lernten sich bei gemeinsamen Arbeiten kennen, er selbst hat seinen Forschungschwerpunkt in den erkenntnissen der großen Magietheoretiker der frühen Rohalszeit. Beide begaben sich nocheinmal zu der ungewöhnlichen Stelle und Kalman untersuchte jene, und Nehazet, konnte jedoch weder an der Stelle noch bei Nehazet einen Hinweis auf eine entsprechende Anomalie ausfindig machen. Beide beschlossen per Dunkler Pforte nach Punin zu reisen um Freunde und Bekannte Nehazets einzuladen zu dem morgiegen Traviabunde, selbstverständlich wurde auch Kalman eingeladen.

Khunchom die niemals Schlafende

Aimar-Zahbahr, das Tor Khunchoms am Perlenmeer

Endlich wieder in Khunchom, bei dem Geschaukel an Bord des Schiffes konnte doch keine normale Person schreiben, bei nächster Gelegenheit mal gedanken über ein Dämpfungssystem machen, aber Feqz sei dank habe ich ja meine Feder, jene funktionierte auch unter diesen Bedingungen in einem akzeptablen Rahmen. Ich kann es kaum erwarten Tulachim mit meiner geliebten Zafia bekannt zu machen, noch vor einem Mond hätte ich ihn mit meiner ebenfalls geliebten Vitalfeldtheorie bekannt gemacht, ach das kann warten, zuerst einmal kommt Zafia. Wenn ich schon einmal hier bin sollte ich auch nach geeigneten Personen für mein kleines Reich suchen, sowie entsprechende Abnehmer finden, eventuell kann ich über Tulachim entsprechende Kontakte knüpfen. Aber vorher werde ich mich wohl mit seiner Wohlgeboren zur Abgabe meines SZEPTERS begeben, ob die sich wohl für sein Nachthemd interessieren würden? Immernoch besser als wenn wir das Szepter an die Praioten oder die Dracheneiakademie geben würden, bei ersteren würde es zerstört werden und wann ich es bei letzteren wiedersehen würde, nunja eventuell irgendwann einmal, bei der Hesindekirche könnte ich, unterstützt von einem Geweihten des Listigen, mein Szepter nach einer entsprechenden Analyse eventuell sogar recht schnell wieder erhalten, kann ja nicht so schwer sein so ein Szepter zu entschlüsseln. Denkt sich der endlich wieder auf dem Boden seiner Heimatstadt befindliche Nehazet ibn Tulachim, als er sieht wie einer nachden anderen von dem genutzten Schiff herabsteigt, der stolze Sieghelm, der die Kiste mit dem Szepter trägt als hüte er eine Abschrift der System der Magie, gefolgt von der liebreizenden Zafia abgeschlossen wird das ganze durch eine aufgeregte und aus dem staunen nicht herauskommende Sulibeth und einer nüchternen Jane, welche Ihrer Schülerin wohl wieder mal verschiedenste Dinge der Welt erklärt.

Shabra nun endlich sind wir also nach Khunchom gekommen, diese Stadt pulsiert voller Leben, ganz anders als das kleine thalusische Dorf Ashlakand, aber meiner ursprünglichen Heimat doch wieder sehr nahe, Nehazet ist mir verfallen, das war fast schon zu einfach, nicht wahr Shabra. Wie dem auch sei, ich komme nicht umhin zu bemerken warum Delia, diesen Magus so interessant findet, er hat etwas an sich, so als wäre er nicht von dieser Welt, nicht das er ein Fall für Noiona wäre, nein er ist gescheit und gleichzeitig so unbeholfen und naiv in diversen Angelegenheiten, das ist schon wieder liebenswürdig. Dazu stellt sich dann noch heraus das er nicht nur ein begnadeter Magus und Bey über sein Land ist, nein sein Vater Tulachim ist wohl auch noch ein erfolgreicher Händler, was bedeutet das er zahlreiche Kontakte haben sollte, das kommt uns gelegen nicht wahr Shabra, somit können wir frei spinnen und weben. Murmelt Zafia zu ihren Vertrautentier, während Sie die Stadt vollkommen in sich aufzunehmen sucht, für eine Dorfbewohnerin verhält Sie sich sehr ruhig bei dem Anblick des größten Hafen des Perlenmeeres.

Auf zum  Tempel der magischen Schlange

Nehazet führt den stolzen Darpaten von Aimar-Zahbahr aus, zum Tempel der magischen Schlange, begleitet werden beide von der stillen Collega Peddersen. Dabei wird jener durch das Hafenviertel vorbei am Tempel der neun Flüsse, auf die Fürst-Istav-Allee, zum Hesindetempel geführt, welcher direkt gegenüber des Betshauses des einen Gottes der Novadi liegt. Dabei fällt der deutliche Unterschied zwischen dem hektischen Leben des Hafenviertels, wo geschäftige Menschen waren löschen, Schiffe beladen und Seemänner, und -frauen, aus verschiedensten Ländern sich zu einem Umtrunk in einer der zahlreichen Gasthäuser am Hafen verabredet. Und auf der anderen Seite, die Prachtallee Khunchoms, die Diamantene Allee, breit genug um einen Aufmarsch von Kriegselefanten genügend Platz zu bieten, die Allee, an der sich, wie auf einer Perlenkette aufgesäumt, die wohlhabenden Häuser Khunchoms finden. Zur weiteren Pracht tragen die weißen Steine bei, welche die Allee pflastern. Wie jede Stadt ist ein deutliches gefälle zu sehen, so auch beim Hesindetempel, jener mag früher prachtvoll gewesen sein, aber mittlerweile ist der Marmorbau am verwittern, der Sternenturm ist sogar so schief, das dieser wohl nur über eine schmale Holzbrücke in einem der oberen Stockwerke zu erreichen sei. Die beiden Herren von adligem Geblüt und ein Hund, treten an den Tempel heran. Das Tempelinnere ist ein wahrer Hort der Gelehrsamkeit, die Diener der Allweisen und diverse Bittsteller sind in verschiedensten Tätigkeiten, ihren Geist zu schärfen und um Einsicht zu beten in ihren aktivitäten vertieft. Doch dies fällt Sieghelm dem Begleiter Nehazet nicht auf, da jener wohl noch über etwas sinniert, was der Graumagier aüßerte. Die Privatlehrerin, Jane Peddersen, hat sich ruhig an ihrer Seite gehalten. Ein Novize der Allweisen nähert sich der kleinen Gruppe und schon bald ist Ihr Anliegen den Dienern Hesindes näher gebracht. Umgehend werden Sieghelm und Nehazet in einen Nebenraum geführt, während Jane Ihre Aufzeichnungen abgibt und sich in die Bibliothek zum Studium weiterer Schriften zurückzieht. Von der Befragung Sieghelms bekommt, der beschäftigte Adept nichts mit, nein seine Gedanken, sind bei seinem Szepter, welches er schnell und effektiv, analysiert und entschlüsselt. Aber das erklären der Zusammenhänge der arkanen Visitation, den Dienern Hesindes, nimmt, aufgrund deren mangelhafter Bewandnis, in den Begriffen der in Punin geprägten, magica theoretica, ein vielfaches der Zeit, der Analyse ein.

Die Diamantene-Allee entlang zum Anwesen Tulachim ibn Rashims

Zafia setzt sich in Bewegung um sich zu Tulachims Anwesen auf den Weg zu machen, welches ebenfalls an der Fürst-Istav-Allee liegt, dank Nehazets Beschreibung findet Sie das prächtige Anwesen recht schnell, dabei handelt es sich um ein, anscheinend, typisch wohlhabendes Tulamidisches Anwesen, was bedeutet, das das Gebäude von einer Mauer umgeben ist, über einen Garten mit verschiedenen Zierpflanzen verfügt und ein ausgedehntes Gebäude beherbegt. Zafia muss bei diesen Anblick unweigerlich an einige Gebäude auf dem Silberberg denken, gut die meisten Villen dort waren Atemberaubender, aber dieses Anwesen ist auch nicht schlecht, und es ist weitaus besser in die umgebende Stadt eingefügt. Und nicht so isoliert, wie die Granden und deren Behausungen. Damit ergeben sich exzellente Möglichkeiten ein Netz zu spinnen. Kaum das Zafia davon berichtet, das Sie Kunde von Nehazet bringe und dieser in bälde hier erscheinen würde, wurde Sie auch schon in das Anwesen gelassen und zu dem Hausherren vorgelassen.

Zur später Abendstunde, begeben sich der Darpatische Krieger, eine vom Wissen der Bibliothek des Hesindetempels, fröhlich gestimme Jane Peddersen, und ein von den Hesindegeweihten, leicht, enttäuschter, Nehazet ibn Tulachim. Zu dessen Vaters Behausung. Dabei fällt Nehazets Begleitern, auf das dieses Haus einigermaßen schnell zu erreichen ist, und ebenfalls an der Fürst-Istav-Allee liegt, allerdings im Viertel Quad’El’Basar, was, wenn Nehazets Worte bedacht werden, das es sich bei seinem Vater, um einen Großhändler handelt, nicht ungewöhnlich erscheint.Trotz der Tatsache, das Nehazet das Anwesen seines Vaters, seit über zehn Götterläufen, nicht mehr, sah, wird er relativ schnell wiedererkannt, und samt seiner Freunde in das Anwesen geführt. Dort wird die Gruppe von einem fröhlich überraschten Tulachim ibn Rashim empfangen, der sich wohl schon dachte, das Nehazet ihn heute besuchen würde, da seine baldig angetraute Zafia, wohl in der Zwischenzeit schon ihren Weg zum Anwesen fand.

Somit neigte sich der erste Tag der Teehausgruppe in der niemals Schlafenden seinem Ende zu.