Ich verbrachte die Tage mit dem Studium der arkanen Künste, dem erlernen weiterer wichtiger Informationen die mir als Bey meines Landes hilfreich erschienen und schloss einige wichtige Erledigungen ab.
Ich suchte das Haus des Kodex auf, da es mir als ratsam erschien mehr über den Khunchomer Kodex zu erfahren, da zu vermuten ist, das ich des öfteren mit Söldnern zu tun haben könnte, als Herr über mein Land. Ich verhandelte lange mit meinem Vater und wir kammen überein, sowohl meine Schulden bei Ihm als auch die Verankerung meiner Möglichkeiten in seinem Handelshaus erscheinen mir als zufriedenstellend verlaufen zu sein. Wir einigten uns auf folgende Punkte:
- Er kauft meine Ware zu einem Vorzugsangebot auf, dadurch werden die Schulden meiner Ausbildung bei Ihm über den Zeitraum langsam abgebaut.
- Ein Kontor zur Zwischenladung wird von mir in Khorestan bereitgestellt (,auf Dauer muss jenes natürlich noch errichtet werden, aber kann ja nicht so schwer sein).
- Ingredenzien der Al’Cymia und deren Erzeugnisse werden in meinem Namen in das Mittelreich exportiert, da sich auf diese Weise der Zoll umgehen lassen kann, jenes wird ebenfalls in Khorestan getan (also ein umpacken, aufgrund des Zolles halt).
- Weiterhin stand noch die Überlegung an ein Kontor in Punin zu erbauen, als Absolvent der Academia Arcomagica Scholaqe Arcania Puniniensis erhielt ich auch das Bürgerrecht in Punin so das dies zumindest in den Bereich des möglichen fallen würde, gleichsam wäre dies einer Art Brückenkopf für sein Handelshaus, welches es ihm ermöglichen würde im Mittelreich Fuß zu fassen, aus.
Um meine fachliche Reputation zu mehren begann ich auch an einem Artikel für den Aventurischen Boten zu schreiben, warum sollte ich mir die Gelegenheit entgehen lassen, verweile ich doch gerade in einer Stadt mit einem der größten Verlagshäuser des Aventurischen Boten. Nach langwieriger Überlegung, worüber ich zu schreiben gedenke, entschied ich mich für das Thema meiner Abschiedsarbeit, das von mir postulierte Vitalfeld ich dachte auch an die Mulitsphärsumtheorie aber gegen eine Veröffentlichung in so einem breiten Rahmen verwehre ich mich zuerst, die Resonanz war es die mich bangen ließ, nein dies ist eher ein Thema für die Kusliker Kolloquien oder die Hesindedispute. Ich erwarb in Khunchom noch das ein oder andere, für meine Kunst, notwendige Utensil, so erwarb ich Zeichenbedarf von höchster Qualität, welches ich für meine studien der Arkanoglyphen und artverwandtes zu nutzen gedenke, ich fertigte mithilfe dergleichen auch ein paar Thesen an die ich Delia zukommen ließ. Auf den part des Wissensaustausches von Ihrer Seite bin ich schon gespannt.
Auch erhielt ich Assafs Antwort und mit dieser zusammen auch das Gold, über einen Kontakt in der Stadt ließ ich es zu guten Konditionen in Barren gießen. Einen Teil davon ließ ich mir durch meinen Vater in Münzen umtauschen, rein rechnerisch habe ich dabei allerdings einen kleinen Verlust eingefahren, insgesamt, von dem kompletten Golde ausgehend entgehen mir 12 Marawedi, oder 24 Dukaten, zumindest wenn von einem Goldgehalt von 80% in den Münzen ausgegangen wird. Ich beschloß Gold im Wert von 20 Marawedi zurück nach Khorestan zu schicken, das restliche Gold solte mir hier zum Vorteil gereichen. Ich erwarb noch die notwendigen Utensilien zum gravieren von Metallen, einige Yagannüsse, von dene ich mir erhoffte das jene in Khorestan blühen würden, da sich das Land erholte und ich noch die ein oder andere Möglichkeit sah die Fruchtbarkeit zu erhöhen. Und weiteres nützliches, doch dazu später mehr.
Ich nutzte die Tage auch und vor allem um mit Rashim, meinem Großvater verschiedenste Ideen durchzusprechen, seine Neigung zur Mechanik und Moventia bieten einige interessante Anwendungsmöglichkeiten, er teilte mir sogar mit das er mit einigen anderen Collegen eine Möglichkeit ersonnen hatte für die Sulman Al’Nassori ohne Segel, Ruder und im Zweifelsfall ohne Dschinnenkraft sich im Wasser fortzubewegen, näher ins Detail wollte er nicht gehen, da es sich dabei um ein Geheimnis handelte, aber er ließ mir einige Zahnräder da um selbstständig über eine Lösung nachzudenken.
Nachdem ich ein paar Tage darüber nachgedacht habe, denke ich eine Möglichkeit gefunden zuhaben das Sulman Problem zu lösen, doch bis meine kenntnisse im Animatio profund genug sind, kann ich nicht aussagen ob meine Idee praktisch auch funktioniert, theoretisch bin ich mir sicher, das es funktioniert.