Wir betraten die ins dunkle führende Treppe, ich musste immer wieder daran denken wie ich mich als Kind in die Feggagir begab und welche Auswirkungen dies hatte, unten angekommen wirkte ich einen modifizierten Odem Arcanum Cantus, dadurch gelang es mir der arkanen Spur des Thaumatursoms genauer zu folgen, diese Spur glich ich immer wieder mit dem Gespür des Schöpfers ab, um zu erfahren wann der Abraxas des Thaumatursoms ausgelöst wird. Wir begaben uns durch das Labyrinth dunkler, feuchter, beklemmender, stark aromatischer und noch dunkler Gänge und Gassen, wovon ich vor allem die durch arkane Spuren durchzogene Dunkelheit, die Feuchtigkeit und den Geruch wahrnahm. Es gelang uns die Schurken zu stellen, nachdem Sie so weise waren meinen Brief vorzufinden und jenen an sich zu nehmen und dabei das Thaumatursom zu aktivieren, Result des ganzen war das die Peiniger meines Vaters vom Fesselfeld umfangen waren und sich nicht bewegen konnten. In einer gemeinsamen Anstrengung gelang es von Spichbrecher und mir das unverschämte, dreiste und am schlimmsten, idiotische Diebespack von ihren Fehlern zu überzeugen, ein kleiner Flim Flam Cantus mit modifizierter Färbung und Beweglichkeit sowie ein Diener der Luft halfen um meinen Standpunkt zu untermauern. Wir fanden dank der hilfreichen Auskünfte dieser dreisten und tumben Schergen bald darauf meinen Vater und seine ebenfalls abhanden gekommene Dienerschaft. Während von Spichbrecher und ich noch darüber sinnierten wie die ehernen Stangen am besten aus ihrem elementaren Unglück zu befreien seien, begaben sich Collega Peddersen und Delia zurück zu unseren drei besonderen bekanntschafften, von Spichbrecher ging davon aus einer von ihnen müsste einen Schlüssel bei sich tragen, ich verblieb in der Zwischenzeit zusammen mit von Spichbrecher bei den Opfern dieser schändlichen Tat. Anscheinend entstand ein kleinerer tumult bei unseren besonderen bekanntschafften, weil es einer, der widerspenstige, für sinnvoll hielt sich zu befreien und sowohl Collega Peddersen als auch Delia zu bedrohen, dabei bedachte er jedoch nicht, das erstens Delia eine Tochter Satuarias war und das er zweitens, dank des Dieners der Luft, keinen Weg aus diesem Raum nehmen konnte, da jener ihn daran zu hindern zusicherte. So folgte das unausweichliche, er zog sich schwere Verletzungen zu, der dabei entstehende krach führte dazu das von Spichbrecher sich zu Collega Peddersen und Delia begab, ich unterhielt mich in der Zwischenzeit mit Tulachim und bestellte ihm Grüße von Magister Manzanares. Kurz nach von Spichbrechers aufbruch kammen meine Gefährten zurück, ein Schlüssel wurde nicht gefunden, nein es stellte sich heraus, das es noch weitere Schädlinge gab. Ich stemmte, dank der Anwendung der Hebelgesetze und meiner mir gegebenen körperlichen Kraft eines der Eisengitter auf, von Spichbrecher war etwas schneller, nun gut in solcherlei profanen Dingen ist er geübter, ich hätte einfach Satinavs Zahn verwenden oder die elementare Komponente des Wassers im Eisen erhöhen sollen. Wir durchsuchten anschließend noch die näheren Räume, nachdem wir alles von interesse aus diesen Räumen geborgen hatten, begaben wir uns nach draußen, dort teilten sich unsere Gruppen in zwei kleinere Grüppchen auf. In der ersten Gruppe, bestehend aus mir, meinem Vater, Collega Peddersen und Delia wandten wir uns zum Anwesen Tulachims, die zweite Gruppe, bestehend aus von Spichbrecher, dem Wesir meines Vaters, den Gefangenen und einigen Dienern, wandte sich zur nächsten Garnison um Meldung über das vorgefallene zu erstatten.
Am nächsten Tag galt es erneut sich darum zu bemühen, dass ein Traviabund zelebriert werden möge. Tulachim, Zafia und ich begaben uns also zu den notwendigen Örtlichkeiten, im Hesindetempel wurde ich darüber informiert das die Dracheneiakademie zu Yash-Hualay interesse an meinem Szepter begründet hätte, nun das Drachenei ist zumindest besser geeignet als der Hesindetempel wie mir scheint, zumal der Diener der Allweisen auf meine Frage nach ihrem Fortschritt der Analyse doch etwas zerknirscht wirkte.
Wir begaben uns zum Drachenei, nicht nur um meinem Szepter zu folgen, nein sondern auch um meinen Großvater Rashim ibn Reshim aufzusuchen, bei ihm handelt es sich um einen alten und ehrwürdigen Magus, welcher sich der Untersuchung der transormatorica, der moventia, der Al’Cymia, der Arcanomechanik und der Arcanoglyphen verschrieben hat, er war maßgeblich an der Ausbildung von Zuhal beteilligt, Großvater Rashim hat mir schon früh Geschichten über die Zaubermeister der Vergangenheit erzählt, nun gut oder sein Schüler Zuhal, beide haben sich früher für ihre Studien gerne in das jetzige Anwesen von Tulachim zurückgezogen. Wir teilten ihm also mit was alles in den letzten Tagen vorgefallen ist, zu weiteren kammen wir auch nicht. Ach und weiterhin scheint sich mein Szepter größtem Interesse zu erfreuen.
Danach vollendeten wir die Vorbereitungen mit entsprechenden langatmigen profanen Tätigkeiten, in Punin dauerten solche Sachen nie solange. Aber es war wichtig den morgigen Tage angemessen zu zelebrieren.
Am Tag darauf, am 5. Boron 1026 nach dem falle Bosparan, sollte es soweit sein, Zafia und ich würden in den Bund der Travia treten, vor einem Götterlauf hätte ich mir dies noch nicht einmal vorstellen können. Wir begaben uns zum Tempel Travias, dort würde die Mutter Oberin die Zeremonie abhalten, alles lief wie erhofft, bis die Mutter Oberin die Zeremonie unterbrach, irgendetwas schien Sie zu irritieren, aber Sie setzte erneut an, doch diesmal trieben uns die Gänse auseinander, als ich gefragt wurde ob sich soetwas schonmal ereignet hatte, musste ich unweigerlich an meine Erlebnisse im Schwarzen Keiler denken, wo ich mit Collegus Tsukasa, welchen ich unter entsprechender Zeit auch eingeladen hätte, ein Gefäß Rohals sicherte, bevor wieder eine Kirche einschritt und das Thaumatursom wegschloss, dabei zog ein heptasphärisches Wesen hoher Macht aus der Domäne Widharcals/Agrimoth die Ornithoiden in seinen Bann, ich wirkte noch während meines Gesprächs einen Oculus Astralis Cantus, aber nein der gleichen Wirkung war nicht zu erkennen. Zafia zog sich vor Verbitterung zurück, denke ich, auch ich war niedergeschlagen, verstand ich den Sinn doch nicht, Travia erwählte mich und willigte dann noch nicht einmal in den Bund mit dieser Dame ein? Ein weiterer Punkt den es zu klären gab, hätte ich den Planastrale Cantus beherrscht, so hätte ich mich auf die Suche nach dem passenden Ort über den näheren Limbus begeben. Ich machte das sinnvollste in der Situation, ich stürzte mich in fruchtbare Gespräche mit meinen Collegi. Collega Peddersen stieß zu uns, wir berieten uns kurz, dabei beobachteten wir eine doch sehr seltsame Situation zwischen von Spichbrecher, einer fremden und Delia, von Spichbrecher war durch den Wein wohl geradezu berauscht, das erschien mir beinahe schon Paradox, da mir auffiel das Delia Magie wirkte, eilte ich zu den dreien um den gröbsten Schaden zu minimieren, dabei gelang es mir von Spichbrecher ins Anwesen von Tulachim zu geleiten, mein gewirkter Cantus scheiterte wohl an meinen vom trauer okkupierten Geiste, zumindest weiß ich das von Spichbrechers Ressistenz gegenüber Magie mit gegen null tendierender Wahrscheinlichkeit nicht der Grund sein kann, dergleichen mit Canti der Clarobservantia hatte ich ja schon in Hammerschlag extrapoliert. Bei dem Gang zum Anwesen Tulachims schüttete mir von Spichbrecher seine Gefühle über diverse Sachverhalte aus, ich vermute dies war der Geisteszustand vor dem wir in der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis gewarnt wurden, seltsam das dies nicht auch in Kriegerakademien getan wurde, ich kann mir vorstellen das es effektiver sei mit einem klaren Geiste zu streiten. Auch wenn es mir nicht behagte, so sah ich doch eine gewisse Verantwortung in der Feierlichkeit, also kehrte ich zurück. Dabei tanzte ich dann unteranderem mit Collega Peddersen, welche bezaubernd aussah, aber uns beiden fehlte die notwendige Agilität zur Umsetzung der rhytmischen Klänge in gemessene Schritte, wir betrachteten das ganze in folge dessen als Mathematisches Problem und lösten auch dieses. Später wurde ich von einer gar seltsamen weiblichen Person mit Aufmerksamkeit bedacht, jene verhielt sich, nunja seltsam, Sie bewegte sich so das ihre feminen Besonderheiten gut zum Vorschein kammen, dabei sprach Sie von Formen und Körpern, was wohl eine Erwiederung auf meine Frage nach ihrem kenntnisstand in n-dimensionaler Geographie war, nach welcher ich fragte als Sie anbat die Nacht gemeinsam zu verbringen. Sie war recht aufdringlich und kurzfristig war ich auch recht angetan von ihr, ich konsumierte sogar ein gefäß mit Rashtulswaller Wein, dabei bemerkte ich keine negativen Auswirkungen auf meinen Geisteszustand. Meine Collegi schienen die Person interessanter zu finden als ich es tat. Ich nutzte die Gelgenheit um mir Zeit zum nachdenken zu verschaffen.