Button

Trennung in Khunchom

06.Boron 1026 BF, Khunchom

Als wir beim Frühstück beisammen saßen, wobei ich mich eher meinen Forschungen widmen wollte, doch wie wurde uns schon in der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis gesagt, ein lehrer Magen stört den vollen Kopf. Aber davon ließ ich mich nicht ahalten, ein paar Notizen lassen sich auch bei einem leichten Mahl niederlegen und die notwendigen Informationen daraus eruieren. Dabei erinnerte ich mich daran das ich erst vor einigen Tagen potentiell hier die Wirkung einer Limbusanomalie ihre Wirkung entfaltete. Ich entschloss mich dazu die Gegend einer genauen Visitation zu unterziehen, mittels des Oculus Astralis Cantus blickte ich in den näheren Limbus um ausschau nach besagter Anomalie zu halten. Der Anomalie wurde ich nicht ansichtig, doch dabei erkannte ich das die kleine Sulibeth saba Abdul über arkane Fähigkeiten verfügt, eine entsprechende Ausbildung sollte es Ihr ermöglichen dieses Potenzial auszuschöpfen. In dem sich entspinnenden folgenden Gespräch wurde mir auch beigepflichtet von Collega Peddersen, Sulibeth war zwar erst etwas eingeschüchtert von den sich ihr bietenden Möglichkeiten, aber Sie begriff, nachdem Sie ihr offenbar wurden, schnell was dies für Sie bedeuten würde, auch Delia unterstüzte die geeignete Ausbildung für Sulibeth. Collega Peddersen und ich beschlossen mitsamt der kleinen Sulibeth die Dracheneiakademie zu Yash-Hualay aufzusuchen um alles notwendige in die Wege zu leiten. Dort begaben wir uns zuerst zu meinem Großvater den Magus Rashim ibn Reshim, jener war in einige Experimente vertieft. Wir besprachen uns kurz, ich berichtete von Sulibeth und ihrer Befähigung, Rashim schwärmte von seinen Experimenten und wir besprachen in bälde zusammen zu arbeiten,  er erwähnte noch etwas von testen meiner Fähigkeiten. Als nächstes suchten wir die Schreibstube auf, um Sulibeth vorzustellen, dabei mussten wir uns durch die üblichen Stapel an Papieren arbeiten, bei Ulfried erschien es mir als wäre es eine weitas größere Sammlung an bürokratischen Schriftstücken gewesen. Es wurden Termine vereinbart, sowohl für mich als auch für Sulibeth. Im Anschluß begleitete ich Collega Peddersen samt Sulibeth noch nach Quad El’Basar, wo Collega Peddersen noch einige Besorgungen erledigte.

07.Boron1026 BF, Khunchom

Collega Peddersen, von Spichbrecher, Delia und ihre Lehrerin Alhina brachen heute Richtung Zorgan auf. Unsere Wege trennten sich hier, vorraussichtlich fürs erste, ich bin gespannt ob sich meine Hypothese bestätigen wird. Ich verbleibe in Khunchom, soviel ist zutun, nicht nur der kleinen Sulibeth dazu zu verhelfen sich in der Akademie einzuleben, nein es muss auch ein dauerhafter Kontakt nach Khorestan geknüpft werden, dann waren da noch Gespräche bezüglich Handelsverbindungen die geführt werden müssen. Und ich sollte mir den Khunchomer Kodex genauer besehen, das könnte in meiner Situation nicht schaden. Außerdem versprach ich mit Rashim zusammen zu arbeiten. Und es verbleibt noch die Entscheidung bezüglich meines Szepters abzuwarten. Ich sollte außerdem noch einige andere Sachen vorbereiten um diese nach Khorestan zu schicken. Außerdem benötige ich ein Gefäß für ein neues Thaumatursom, ich denke an Materialien eignen sich vor allem Mindorium, Mondsilber und der Luftaffine Steine, der Mindorium Anteil sollte mindestens bei 50% liegen, damit die Magie des Thaumatursoms ausreichend unterstützt wird. Darum werde ich mich im Laufe der anstehenden Woche kümmern. Wichtiger ist für heute ersteinmal den Brief an Assaf zu beenden und jenen loszuschicken.

Nehazet begann am späten Nachmittag dann auch damit einen Dschinn der Luft herbeizurufen, da es Sulibeth gut auf das kommende vorbereiten würde gestattete er Ihr auch dabei anwesend zu sein, insofern Sie dem ganzen aufmerksam folgte. Nehazet begann ein Hexagramm zu zeichnen, gewandet war er nun in einer einfachen weßen Robe, wie es für das herbeirufen von Elementaren ratsam sei.  Er schritt um das Heagramm herum dabei durch die Luft, welche sich in der Mitte des Hexagrammes fand mit seinen Fingern gleitend, stimmte er den alten Cantus an und rief auf Bosparano nach einem Dschinn der Luft. Dieser erschien auch nach gut einer Stunde. Im Zentrum des Hexagrammes bildete sich eine Djinni der Luft heraus, der Oberkörper hatte deutlich menschliche Züge, er erinnerte Nehazet an Zafia, auch wenn jene nicht ganz so beschwingt und luftig war, der Unterkörper lief in ihrem Element aus. Die Djinni verneigte sich vor Nehazet und beide tauschten Höflichkeiten aus. Nachdem Sie sich eine Weile über verschiedene Dinge unterhalten hatten und Nehazet auch von einigen seiner Reisen erzählt hatte. Trat dieser an die Djinni mit seiner Bitte heran, sie möge einen Brief für ihn zu seinem Wesir Assaf al’Fesari nach Khorestan bringen. Kaum das der Brief übergeben wurde entschwand die Djinni in Richtung Khorestan. So das wäre auch erledigt dachte sich Nehazet nach getaner Arbeit, erst jetzt merkte er wie erschöpft er durch seine Zauberei war.

Schreibe einen Kommentar