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Sieghelm!

Wie konnte er es wagen?! Nach allem was wir zusammen getan, erlebt haben? Nachdem ich dafür sorgte, dass er, soweit es ging, sein Gesicht bewahren konnte? Er hat mein Volk, das Land und auch mich auf das Tiefste beleidigt! Barbaren und schlimmeres nannte er uns. Er weis doch, dass für mich als Tochter Satuarias das Land das höchste Gut ist. Genau so gut hätte ich seine Titel, seine Feste beleidigen können. Und ich begann ihm zu vertrauen, ja ich mochte ihn sogar. Dann stellte er mich noch vor allen bloß als er mich beim essen nach draußen befehlen wollte, wie ein Kind. Verdammt Sieghelm warum tust Du soetwas? Ist Dir unsere junge Freundschaft so wenig wert?

Oh Mutter was soll ich nun tun? Ich kann nicht vor ihm in den Staub kriechen und wie ein Hund um die Aufmerksamkeit und seine Zuneigung betteln. Nein! Nun ist er dran! Ich erwarte ja nicht viel, aber eine kleine Entschuldigung oder der Versuch dessen wäre schon ein Anfang. Oh Du stolzer Krieger sei doch einmal nicht im Dienst und denke an die Freundschaft.

Wie soll das alles nur weitergehen?

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Das alles ging Delia durch den Kopf, als sie am Abend auf ihrem Zimmer auf und ab ging.

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