Traviagefällig?

25. Tsa 1026 Götterläufe nachdem Falle Bosparans, Hochstieg

Die beiden ereignisreichsten Erlebnisse, an diesem Tage, waren eine unbegründete Rüge, bei einer ebenso unbegründeten Vorladung, als hätte ich nichts wichtigeres zutun, wenn von Spichbrecher wirklich die Gruppe schützen soll, dann sollte er ein größeres interesse in dieser nehmen, ich meine ich mir gelingt es ja auch, für meine Untertanen da zu sein, selbst wenn ich es nicht bin, immerhin habe ich für diesen Fall, extra eine Lösung ersonnen, aber von Spichbrecher fällt es ja noch nichteinmal auf wenn Teile „seiner“ Gruppe in andere Dimensionen entrissen werden, nein aber ein Gelage zur Feier der Rückkehr, Ankunft oder was auch immer ist wichtig, diese Arroganz, das er nicht einmal daran gedacht hat, das es eventuell einen triftigen und guten Grund geben mag, das ich nicht anwesend war, wie beispielsweise das ein verspätetes eintreffen ein schlechtes Licht auf ihn werfen könne, fallen doch die verfehlnisse der Diener auf ihren Herren zurück, weiterhin gab es meiner Meinung nach auch nicht wirklich etwas zu feiern, außerdem hätte mir halt niemand etwas von einer Bibliothek erzählen sollen, wenn nicht gewollt war das ich mich mit dieser auseinander setzte.…

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Im Zeichen der Wandlung

Wie die Zeit doch vergeht, wenn man mit wichtigem, wie dem Studium der verschiedensten Schriften beschäftigt ist, auf der Suche nach Hinweisen um die Probleme, welche uns plagen zu lösen, ach was würde ich im Moment nicht für Zugriff auf eine richtige Bibliothek, wie die in der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis geben, nun gut ich sollte dem hiesigen Angebot nicht unfair gegenüber sein, die Bibliothek hier stellt meine eigene in Khorestan, noch, leider in den Schatten, nun gut ich habe doch mehr und vor allem praktikablere Werke über die Magie, welche ich mein Eigen nennen darf.…

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Die Nacht hindurch…

Wir erreichten also Hochstieg, recht eindrucksvoll für ein Dorf, doch wir begaben uns zielgerichtet zu der Wasserburg von Spichbrechers, von Spichbrechers Bediensteter kündigte ihn desöfteren an, machte ihm sichtlich freude, wahrscheinlich kann er es sich sonst nicht leisten sich so aufzuführen. Die Burg selbst ist auch solide, uns wurden Gästegemächer im Burgfried zugewiesen, ich weiß nicht was die anderen machten, gut ganz korrekt ist dies nicht, Collega Peddersen arbeitete an einer Brücke und wie ich Delia kenne, wird sie sich wohl mit Kalkarib vergnügt haben, ich selbst widmete mich den ersten Vorbereitungen des, eventuell notwendigen Rituals, bat den Traviageweihten von Spichbrecher sich um ein paar der Ingredenzien bei dem hiesigen Tempel zu bemühen, auch die Magd die an die Tür meines Gemaches klopfte wies ich an, sich nach einigen der Ingredenzien zu erkundigen, wie ich später erfuhr waren jene aber nicht vorrätig, was mich nicht wirklich überraschte, ich arbeitete in der Zwischenzeit weiter, anscheinend könnte es wirklich notwendig sein das Ritual im Zweifelsfall, sehr stark abzuwandeln, nun ich werde es wohl extrapolieren müssen, von den alten Daten.…

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Zivilisation, was noch zu beweisen wäre

Nacht des 21.Tsa 1026 nBF, Ruine des Dorfes Kohlhütten

Ich war ziemlich ungehalten, da gab es exakt einen interessanten Zwischenfall, welcher den Aufenthalt hier angenehm gemacht hätte, und was passiert dieses uncollegiale Verhalten, dieser alten Tochter Satuarias, irgendwie erinnere ich mich gerade an Bezeichnungen, an die ich bisher noch nie gedacht habe, müssen wohl Delias Erinnerungen sein, lässt mich doch einfach im Schnee sitzen und verhehlt ihre arkanen Spuren, äußerst wirksam, was schon beachtlich ist, ich habe noch nicht einmal Überreste der Residualstrahlung der Magica Limbologica gesehen, die mein interesse ja erst geweckt hat, dafür kenne ich nun die arkane Signatur dieses alten Weibs, wenn sie der Meinung ist einem ausgebildeten Magus der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis, dem angesehensten Institut der Magie Aventuriens, dem Herz und Hirn der Großen Grauen Gilde des Geistes durch so eine billige Scharade zu entgehen, so wird sie sich noch wundern, wirklich eine frechheit, da habe ich immer collegial zusammengearbeitet mit diesen undisziplinierten und emotional labilen Töchtern Satuarias und das ist der Dank dafür, habe ich nicht sogar Delia an meinem Wissen teilhaben lassen, und im gegensatz das ich etwas von dem Wissen ihrer Repräsentation durch sie erlerne, musste ich es selbst rekonstruieren, ob sie überhaupt weiß, wie viel ich schon weiß?…

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Andere Länder, andere Definitionen

Die anderen sind vor einigen Wochen mehrheitlich beritten aufgebrochen, in das ferne, vom Junker von Spichbrecher hochgeschätze Darpatien, welches wohl der kulturelle Hochpunkt des Mittelreiches sein soll, wie das möglich ist, wenn bedacht wird das in Punin nicht nur die wichtigste Magierakademie und zwei der bedeutendsten Tempel des Zwölfgötterkultes stehen, ist mir nicht wirklich bekannt. Gut in Rommylis steht auch eine Magierakademie, aber die einzig ernstzunehmende relevante wissenschaftliche Neuerung war die Entdeckung der arkanen Signaturen, eigentlich eigenartig, müsste mal in der Bibliothek nachsehen, wahrscheinlich findet sich irgendwo noch ein inbeachtetes Manuskript aus dem das auch abgeleitet hätte werden können, naja wir wollen ihnen mal nicht das einzige Brotkrummen ihrer arkanen Forschung wegnehmen, ansonsten hätte die Akademie ja überhaupt keine Bedeutung, gut selber schuld, gehört ja dem Bund des weißen Pentagrammes an, wo war ich, achja und dann wäre da höchstens noch der Haupttempel der Travia, doch ob das ein Zeichen von Zivilisation ist, da bin ich noch unschlüssig.…

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Zauberhafter Wandel in Khorestan

Die Ferkinas waren geschlagen und ich konnte mich nun wieder wichtigeren Problemen zuwenden, so war es zumindest gedacht, doch erbte ich durch die Taten der Ferkinas indirekt ein Mädchen namens Nedime, deren Gekreische wirklich nicht sehr annehmbar war, darüber hinaus war immer noch das Problem mit dem zerstörten Laboratorium, der Schuldige war leider verstorben bevor ich ihn befragen konnte, und hier hatte ich aktuell nicht den zugriff auf die notwendigen Quellen um eine Kontaktaufnahme zu ihm durchzuführen und selbst wenn, er hätte mir wahrscheinlich nichts neues mitgeteilt.…

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Wilde Verhandlungen

Ich bin nunmehr seit über einer Woche wieder in Khorestan und habe mich weiter darauf vorbereitet mich mit den Ferkinas auseinanderzusetzen und hoffe nach wie vor auf eine friedliche Koexistenz, wäre es doch höchst lohnenswert für mich Sie im Zweifelsfall nutzbringend einzusetzen. Auch das brauen der Heiltränke kommt gut vorran. Die Bibliothek ist nicht mehr ganz so karg bestückt, mittlerweile finden sich einige der von mir genutzten Bücher dort, darunter der Folianth der Kräuterkunde und die ersten drei Bände der Gespräche Rohals.…

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Planung am Tag danach

Das Fest, war irgendwie seltsam, wahrscheinlich, weil es ein ziemlicher Widerspruch in sich war, ähnlich wie ich selbst, im Moment wohl, auf der einen Seite die Novadis, die bekanntlich eher wenig mit arkanem wirken anfangen können, wobei es auch erfreuliche Ausnahmen in dem Bereich gibt, beispielsweise mittlerweile Rashdul, Mherwed und einige Magier in der dortigen Umgebung, und auf der anderen Seite der Zirkel von Isaria, inwiefern die arkan unterstützte Reise von Ali und Sasali ein Streitthema war, kann ich nicht sagen, das habe ich nicht mitbekommen.…

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Ein Bund in El’Trutz

Am nächsten Morgen, mittlerweile war der 24.Firun 1026 BF angebrochen, verstaute ich ersteinmal den gehemnisvollen Brief, der mich gestern erreichte, ich nahm mir vor die einzige Person hier nach der Unterschrift des Briefes zu fragen, von der ich mir eine Antwort erhoffen konnte Isaria. Ich traf Isaria, so wie die anderen dann auch beim Frühstück, die ersten drei Buchstaben deuteten wohl auf einen gewissen Lechmin ai Battuhzen, ich konnte mich erinnern, oder eher in Delias Erinnerungen fand ich ein Gesicht zu dem Namen, ein alter Tulamide, grauhaarig, mit einzelnen Strähnen weißen Haares, tiefen grauen Augen, der wohl immer mal wieder Kräuter aufkaufte und verkaufte in dem Dorf, irgendwas kam mir an ihm seltsam vor, so als hätte ich das Gesicht schon mal gesehen, aber ganz einordnen konnte ich es nicht.…

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Geheimnisvolle Nachrichten

Auf meinem Zimmer im Gasthaus in Mahtab fand ich ein Schriftstück, zwischen dessen Pergamentbögen das Traviaamulett lag, die Seiten waren von einer feinen und grazilen Schrift geziert, die angenehm zulesen war. Es begann mit einem förmlichen

An Nehazet ibn Tulachim, Magus, Magokrat und mehr,“  um dann rapide im Ton umzuschlagen und zu einem persönlichen Brief zu werden,“ diese Zeilen werden dich kurz nach Delias Rettung erreichen, es ist wichtig das du dir langsam eingestehst, das die Trennung von Zafia, deinem Theorem, dich schwer getroffen hat, schwerer noch als damals die Schriftrollen mit den tulamidischen Sagen die im Khunchomer Hafenbecken landeten, du musst dir eingestehen, das deine Liebe gekränkt wurde, und das in mehrerer Weise, nicht nur das die Göttin des Ehebundes es verweigerte das du mit deiner Liebsten in den ewigen Bund tretest, nein auch das plötzliche verschwinden deiner Liebsten daraufhin, kränkte und verletzte dich, doch anstatt dich dem zu stellen hast du den einzigen Ausweg gesucht, welcher dir bekannt war, du hast dich in deine Arbeiten gestürzt, übrigens ein herrlicher erster Artikel für den aventurischen Boten, ich denke immer wieder gerne an diesen, auch wenn er leider etwas sehr verstümmelt wurde, aber das dieser Ausweg nur zu einem aufschub führt, ist verständlich, auch wenn das eingestehen dieser essentiellen Schlussfolgerung noch etwas dauern wird für dich.

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