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Eine Nacht zum Nachdenken

Nehazet lag längere Zeit herum, das tuend was er meistens tat, denkend. Eigentlich sollte er Müde sein, doch so erschöpft, wie er eigentlich sein sollte, fühlte er sich nicht, bevor er niedergestreckt wurde war dies gänslich anders, der Raub von Teilen seiner Seele und die Herausforderung neue Zauberei, nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch zu verwenden, war anstrengend und ermüdend.

Doch nun lag er mit vollständiger Seele, ob die verlorengegangenen Teile von ihm stammten oder nicht, da war er sich noch nicht so ganz sicher, aber würde er denn unterschied überhaupt merken? Hier und sollte eigentlich schlafen, er wälzte sich hin und her, versuchte sich abzulenken, indem er Canti zählte, was ihn dann allerdings dazu führte zu überlegen, welche Canti wie kombiniert werden könnten um ihre Effektivität zu steigern, das führte ihn dazu, wie Canti verändert werden müssten mittels Magica Theoretica um neue Wirkungen oder potenzierte Wirkungen zu erzielen, was ihn schließlich zur Mathematik führte und spätestens ab diesem Punkt dämmerte ihm, dass er auf diese Weise keinen Schlaf finden würde.

Also tat er das logische und dachte weiter nach, wohlweislich bedenkend, das ihn das nachdenken erst in diese Situation gebracht hatte, was ihn kurz zum schmunzeln anregte, aber was sollte er tun, er konnte schließlich schlecht nicht nachdenken…

Oder, vielleicht ja doch, er beruhigte seinen Geist und achtete auf seine Atmung, er begann mit einfachen Meditationsübungen um schließlich seine Ruhe zu finden, doch auch das schien nicht zu helfen, er dachte noch, er würde wohl die ganze Nacht wach bleiben müssen.

 

Als nächstes fand er sich in einer Halle, einer großen Halle wieder, am Rande, lose, begrenzt von Säulen auf dem Boden ein Pentagramm das edle Material zierend. Er war nicht alleine, gewaltige Gestalten in dunklen, nein grauen Roben sahen auf ihn herab, ihr Ausdruck schien zu schwanken zwischen Unverständnis, Enttäuschung und anderen von Nehazet nicht weiter zuordnenbarenden Eindrücken, geholfen wurde dem nicht das er sich desorientiert fühlte…

Nach und nach erkannte er die Mitglieder des Mephalsrates, mit einiger Phantasie, weiter, es erschien falsch, aber doch so real…

Vor ihnen erschien ein Tisch oder war dieser schon immer dar gewesen?

Auf diesem stapelten sich Pergament über Pergament, so viele das der Tisch unter ihrem Gewicht zu ächzen schien, während die meisten Mitglieder des Mephalsrates sich durch die Pergamente wühlten, begann einer von ihnen, dem gebaren nach war es Sirdon Kosmaar, zu reden, er machte seine Enttäuschung über Nehazets Vernachlässigung seiner Verpflichtungen gegenüber der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis deutlich…

Er ging ins Detail, bezüglich der Gefährdung von nicht arkanen durch fragwürdigen Einsatz von Magica Combattiva (zum außerhäuslichen Gebrauch), der Verbrennung von Forschungsergebnissen mittels Magica Combattiva, dem verlieren eines wichtigen rohalschen Thaumatursoms an den LAIENORDEN der Bannstrahler (welche nur wissen wie Dinge verbrannt werden und auch dies nicht immer schaffen, wie die Vettel Kohlhütten bewies), oder das sich die Kollegen der Al’Achami über die Entwendung eines ihrer Bedientsten, irgendeiner Tulamidin, beschwert hatten, das er ein Treffen mit einem geschätzten Collegus des Dracheneis verschlafen hatte, das er ein wertvolles Thaumatursom an die Collegae des Dracheneis und des Hesindetempels zu Khunchom verloren hätte, das er die Zeit und Ressourcen der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis mit seinen Ammenmärchen über eine gläserne Sphäre vergeudet hätte, welche gänzlich unmagisch war, das er einen Handel mit der Chamib al’Cymie abgeschlossen hatte ohne die interessen der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis zu beachten, das er die Absurdität mit einer Welt außerhalb der siebten Sphäre einem (geschätzten) Collegus Drakonias gegenüber wiederholt hatte, das er einem Archomagus den Vogel gezeigt hatte und jenen von seinen wichtigen Forschungen abhielt, das er unerprobte und unerforschte Magie eingesetzt hatte, welche nicht vom Codex Albyricus behandelt wurde und noch einiger weiterer Anklagepunkte.

Umso weiter Sirdon Kosmaar fortschritt umso mehr begannen die anderen Gestalten sich diesem anzuschließen, sie waren erstaunlich geeint in dieser Hinsicht…

Sie argumentierten das diese Versäumnisse den Codex Albyricus schwächten und damit alle Gildenmagier beträfen, das anbieten von Dienstleistungen ohne eine entsprechende Gegenleistung einzufordern, wie die plötzlich (oder schon immer) anwesenden Khunchomer Magier äußerten wäre schlecht für den Stand der Gildenmagie…

Sie drohten ihm sogar an, wenn er seinen Verpflichtungen nicht nachkämme ihn all seiner Titel und Ränge, die wenigen, welche er hatte, zu entheben und wieder zu einem Probanden zu machen…

 

Und das war der Punkt wo Nehazet aufwachte und ersteinmal wachlag…

 

Die schon dem Scholaren indoktrinierten Verpflichtungen gegenüber der AASAP machten ihm wohl doch, zumindest aktuell, mehr zu schaffen als sonst, doch was sollte er machen, es war wahr das er vorhatte einiges zu verschweigen, so wie er auch nicht alles, um nicht zu sagen kaum etwas über die Ereignisse in Mahtab der AASAP übermittelt hatte und das was er übermittelte war zwischen den Notizen zu neuen Theorien und Überlegungen zur Strukturierung des Sprüchekanons, Überlegungen zu, hypothetischen, Werteskalen, und anderen Gedankengängen eingeflossen. Selbst daran eine Rechnung zu stellen hatte er nicht gedacht, wurde er doch nicht wirklich, höchstoffiziell, mit der Untersuchung und Behebung der hiesigen arkanen Probleme beauftragt und selbst wenn, konnte er dies Sieghelms Land wirklich antun, die waren ja schon durch seine Abwesenheit und eventuell seine Anwesenheit mehr als gebeutelt, aber es half nichts, schon alleine um sich auf andere Gedanken zu bringen würde er nachdem Katalog Alchimistischer Produkte und Thaumatursome der AASAP Preisliste in seinem geiste eine Rechnung erstellen, er müsste diese ja nicht unbedingt einfordern…

Obwohl ihm dies natürlich seltsam vorkämme, aber es gäbe ja noch die Möglichkeit einen Traviatempel zu stiften und eine Kommunikationsmöglichkeit nach/von Hochstieg zu schaffen wäre ebenfalls vorteilhaft, eventuell wäre dies eine Möglichkeit um, einen Teil, der Verpflichtungen herumzukommen…

Ein Fehler?

Wo fange ich nur an…

Vielleicht mit so einem Spruch, wie „man lebt nur einmal“, oder etwas, was sich mit dem „leben nachdem Tod“ auseinandersetzt, nein, nein und nochmals nein, das erscheint mir als unpraktisch.

Also der Reihe nach…

Ich nutzte meine wiederhergestellten arkanen Kräfte, um von Spichbrecher (den mittleren) wieder etwas zu Kräften kommen zu lassen, in dem ich mittels magica theoretica einen Cantus der Combattiva so manipulierte, das dieser, wenn nicht curative, so doch zumindest, temporär restorative Wirkungen zeigte.

Weitere Canti zur Unterstützung schlugen, wahrscheinlich aufgrund der Umgebungsbedingungen fehl…

Um von Spichbrecher seinen Zweikampf zu geben, zu diesem Zeitpunkt noch in der Annahme das dies der gewünschte Pfad sei, begann ich mittels Nutzung des Vortex multiple modifizierte Versionen arkaner Wände um die beiden zu wirken, unter der Prämisse, das dies einem Zweikampf hilfreich wäre.

Allerdings wurde dieses Ansinnen bald zerschmettert, da Turnak’riin alsbald ebenfalls auf die magischen Möglichkeiten des Vortex zurückgriff um von Spichbrecher in die Luft gehoben zu tormentieren, ich löste die Vortexmatrix mittels einer eigenen Manipulation des Vortex auf.

Auf die Magie Turnak’riins versuchte ich angemessen zu reagieren, aber da mein Wissen über den Vortex doch beschränkt war und im Regelfall vollkommen neue Magie nicht einfach so aus dem Ärmel geschüttelt wird, gelang es mir nur bedingt diese einzudämmen. (Observatoren und selbst Invokatoren hätten, normalerweise, nicht so mit einer vollkommen fremden und potentiell, höchst gefährlichen Form der Magie gearbeitet, aber was war die Alternative?)

Ich tat mein möglichstes Turnak’riin angemessen zu platzieren, die Idee kamm mir, reichlich spät, nachdem er wiedermal versuchte sich zu teleportieren (naja, strenggenommen gelang ihm dies, nur fand er sich praktisch sofort darauf wieder an seinem Ausgangspunkt…), darunter waren so passende Platzierungen, wie ihn mit dem Rücken zu von Spichbrecher zurückzuschicken oder ihn auf den Boden der Tatsachen aufmerksam zu machen und ihn auf dem selbigen zu platzieren (wahrscheinlich nicht sonderlich Rondragefällig, wenn ich so darüber nachdenke, aber darüber hat sich bislang, interessanterweise, noch keiner beschwert, auf der anderen Seite könnte auch argumentiert werden, dass es, wenn nicht speziell Rondragefällig, dennoch Göttergefällig war).

Aber Turnak’riin hatte wohl endgültig genug von mir und er teleportierte sich hinter mir, die Matrix entglitt mir und er schlug zu, ich konnte mich gerade noch bei Bewusstsein halten, aber nachdem nächsten Hieb und einem Stich von saba Belima verlor ich das Bewusstsein (und starb, wie mir später berichtet wurde, aber inzwischen geht es mir wieder besser. Dank Travia, aber dazu später mehr).

Wie es den anderen gelang Turnak’riin zu bezwingen, das bekamm ich dadurch nicht mehr mit, aber wahrscheinlich lag es größtenteils an von Spichbrecher, dessen göttliche Klinge erwies sich als einzige in der Lage Turnak’riin gefärhlich zu werden. Das könnte noch interessant werden…

 

Nach meinem (erneuten) Tod (vermutlich kann ich das verspeisen von einem Dämon [also von diesem verspeist werden {nicht selber einen zu verspeisen}] zählen, ebenfalls das fesseln der eigenen Seele an einen unbelebten Gegenstand und Zertrümmern der gleichen [gefesselte Seelen gehören immerhin zu den bekannteren Geisterarten, was ziemlich nach Tod klingt], das wäre dann also der dritte in drei Tagen, wird langsam zu einer schlechten Angewohnheit…) und der baldigen Genesung, begannen wir von Spichbrecher über ein paar der Erlebnisse der letzten Tage zu informieren, noch bin ich unsicher ob ich ihm mitteilen sollte, das wir herausfanden was Collegus Flachkiesel/Steinfest mit seiner ominösen Zahlenfolge (336787868584722) meinte, vielleicht später.

Viel interessanter sind die philosophischen Implikationen (unter anderem), Herr Bodiak äußerte das Delkar’reen der Vortexname von Isariasunny wäre, was immerhin bedeuten könnte das Nahasch’reen mein Vortexname sein könnte, wenn ich nun noch bedenke das Turnak’riin mir Teile meiner Essenz stahl und ich mich des Vortex bediente, muss ich befürchten (als eines der schlimmeren möglichen Szenarien, welche in aller Regel die sind, welche eintreffen, karmatische Kausalknoten und so…), die Ausbildung Nahash’reens vorran gebracht zu haben. (Eventuell ließe sich mit ihm reden, aber sollte er nicht mit sich [wären das eigentlich Selbstgespräche?] reden lassen, und wenn ich Turnak’riins Fähigkeiten in der Magie des Vortex bedenke, könnte er ein größeres Problem darstellen, vor allem, wenn er ähnlich profan und karmal sicher sein sollte, wie Turnak’riin und Irk’raan).

Collega Fuxfell kann wohl auch als gefallen angesehen werden, zumindest deutet Salkar’vaan darauf hin. Interessanterweise, scheint Niccolo nicht gefallen zu sein (unter der Prämisse, das es sich bei Nahasch’reen tatsächlich um mich handelt und die bisherigen Überlegungen zu den Namen korrekt waren und die Informationen Vollständig sind, was, wenn bedacht wird, das der Hauptteil der Informationen von den Aufzeichnungen eines Noioniten, welcher einem Patienten lauschte, stammte, nicht unbedingt zuversichtlich stimmt)

Aber ehe ich mich weiterhin in Spekulationen ergebe, sollte ich die mir hier gebotenen Möglichkeiten nutzen, es ist noch fragwürdiger als die bisherige Nutzung des Vortex, aber, rein theoretisch (noch viel weiter gestreckt, als ich den Begriff ansonsten schon nutze) sollte es möglich sein, auf den Vortex zuzugreifen und mit seiner außersphärischen Macht das Raumzeitgefüge zu verändern um Isariasunnys Familie wieder zusammenzufügen…

Ist überhaupt noch genügend vom Vortex da?

Nehazet streckte seinen Geist aus um nach den Fäden dunkler Energie zu greifen, sie zu sammeln und zu akkumulieren und fand nichts, der Vortex durzchzog die aktuelle Umgebung Aventuriens nicht mehr und töricht wie er war, hatte er auch keinen Teil der dunklen Energie mehr in sich.

Ein Seelensammler der Göttin der Familie, welcher nichteinmal eine befreundete Familie vereinen kann…

Vielleicht sollte ich es doch mit dem Kochen versuchen, ich meine was kann schon passieren, ist ja nicht so das ich von einer Gottheit erwählt wurde,  aus deren Aspekten ich entrissen und entwurzelt wurde, welche aktiv verhinderte einem ihrer Aspekte zu folgen, deren Aspekte sich im Prinzip, bezogen auf meine Kultur, widersprechen, deren Geweihte ich bislang eher als Fluch den als Segen empfunden habe, mit Ausnahme des aktuellen, er hat durchaus Potential, er sieht zwar nicht alles wie ich (aber das erwarte ich auch nicht).

Ich meine was bleibt sonst noch übrig, wofür steht Travia den noch? Hmm Gemeinschaft, offensichtlich, was gehört da eigentlich dazu? Vielleicht sollte ich mich mit den verschiedenen Schriften, es wird ja hoffentlich gute, möglichst objektive, Schriften zu dem Thema geben beschäftigen und dieses Mal nicht als Reaktion auf etwas oder um um die Bearbeitung eines Problemes herum zu kommen (oder jenes nach hinten zu verschieben).

Das sollte ich vielleicht wirklich tun und sei es auch nur, damit ich wieder sicher sein kann in meinen Gedankengängen, was ich aktuell nicht bin…

Hielt ich doch die Hinrichtung von Tornado (der Name der/des derischen Hülle/Kerns Turnak’riins) für übereilt, verständlich aber übereilt, wenn bei Igan eine Rehabilitierung möglich war und das Vergeben, Mitleid und andere dergleichen Konzepte zu den Zwölfen gehören, erscheint mir dies ein, mehrheitlich, ungünstiges Vorgehen zu sein, zumal es dem Vortex nicht per se schadet (nur insofern das der Vortex einen Streiter weniger hat, was, wenn bedacht wird, das des Vortex Streiters von außerhalb des Vortex kommen, von geringer Wichtigkeit ist), ihn aber am Leben zu lassen, ihm eine weitere Chance zu geben und ihn zu rehabilitieren, hätte dem Vortex schaden können (theoretisch).

Aber vielleicht irre ich mich auch und möglicherweise finde ich Antworten auf diese fragen in entsprechenden Büchern.

Was bleibt ansonsten noch, achja ich brauche, wieder, neue Kleidung…

So funktioniert das also…

Die „Gegenseite“ sollte ihre Strategie definitiv nocheinmal überdenken, und das auf mehr als einer Ebene, also wirklich noch nichteinmal ein normaler Wortaustausch war möglich, dabei, rein logisch betrachtet, hätte ihnen ein Gespräch nicht geschadet und sie hätten ihren Standpunkt mit Argumenten untermauern und damit den Glauben erschüttern, mit ihrer Vorgehensweise haben sie es lediglich geschafft uns in eine metaphorische Ecke zu drängen, was eher ungünstig ist. Ein weiterer Fehler war es einen Krieger auszuschicken, streng genommen zwei, wo es sich doch um eine Welt der Magie handelt, jemand mit ursprünglichem arkanen Potential wäre in der Lage den Vortex viel besser zu nutzen und würde somit eine höhere Bedrohung darstellen. Nicht das ich mich über Fehler des Gegners beschweren würde…

Ich meine nur, so wirklich durchdacht ist dies nicht…

Aber zurück zum eigentlichen Thema Turnak’riin und Irk’raan erschienen, nachdem sie die Landschaft verunstaltet hatten, wie schon erwähnt waren sie nicht daran interessiert zu reden, wiedermal, stattdessen wollten sie ihre Klingen sprechen lassen, metaphorisch zu verstehen, Collega Peddersen nutzte ihr Buch um erneut dessen „Geist“ zu rufen, die Erwählten Efferds und Firun gaben mit den Effekten ihrer Gottgefälligkeit an, wirklich Muscheln und Perlmut oder Schnee und Eis…

Ob es ähnliches auch für die anderen geben wird und vor allem was soll das dann sein, ist von Spichbrecher dann von Blitzen umgeben? Collega Peddersen von Schuppen? Collega Isariasunny von Rosenblättern? Bei meinem Glück bin ich dann wahrscheinlich von kochendem Kräuterabsud, oder was hier unter Tee verstanden wird umgeben (Notiz an mich, echten, Tee hier verkaufen…)?

Aber ich schweife ab, während sich jene, die in der lage waren sich physich zur wehr zu setzten auszogen sich den beiden Gestalten zu nähern und diese zu bekämpfen, observierte ich die Situation, eigentlich wollte ich es nicht zu diesem Zeitpunkt tun, aber besondere Situationen und all das, dachte ich mir, also begann ich mich der Möglichkeiten des Vortex zu bedienen, dafür das es eine komplett andersartige Magieart ist, welche sich mit nichts, aventurisch oder derisch (wobei es schwer ist derisch komplett auszuschließen) bekannten vergleichen lässt, bin ich doch mittlerweile recht weit im Verständnis dieser Magieart vorgestoßen.

Interessant wurde es dann auch, als mein Gardianum Cantus keinerlei Reaktion auf die Vortexmagie von Turnak’riin zeigte. Alsbald stellte sich dann auch heraus, warum es ungünstig war uns einfach so anzugreifen, nach und nach verstand ich immer mehr von Turnak’riins zaubern, in einigen konnte ich ihn auch schön behindern, leider konnten wir sein Gesicht unter all dem „Eisenzeug“ (oder woraus auch immer seine Rüstung gemacht ist) nicht sehen, hätte aufschlussreich sein können, seine Reaktionen zu beobachten…

Leider hatte er wohl irgendwann verstanden, dass ich, eventuell, ein Problem darstellen könnte und beschlossen zu beweisen warum er Seelenfresser genannt wurde, indem er anfing mir mein Sykarian zu rauben (was wohl passieren würde, wenn er all mein Sykarian rauben würde?), was mich, naturgemäß, schwächte, aber nicht aufhielt (noch nicht, ich konnte zwar merken wie mein Körper schwächer wurde, aber davon konnte ich mich nun wirklich nicht ablenken lassen, solange ich noch in der lage bin einen Gedanken zufassen, werde ich Turnak’riin Schwierigkeiten bereiten (das haben die davon, wenn sie nicht reden wollen, zumal das mit dem Sykarianraub nehme ich ein Stückweit persönlich), wahrscheinlich sogar mit der Magie der „Gegenseite“.

Später tauchte noch die Vettel Kohlhütten auf und, wenn ich das richtig gesehen habe, der Kristall in dem Skar Zhts Seele gebannt ist.

Turnak’riin wandte sich der Vettel zu, jene verlor gegen ihn und starb, eventuel auch (ein abgetrennter Kopf ist kein eineindeutiger Beweis, zumal es auch Leute gibt, welche vom Tot nicht aufgehalten werden, obwohl vielleicht ist das dann auch nur definitionssache, mal sehen, ich weiß zumindest, welche Kopf ich mir demnächst anschauen werde…)

Irk’raan wurde von Igan bezwungen.

Turnak’riin wandte sich nach der Vettel wieder uns zu, ach und von Spichbrecher kam, halbwegs zur Besinngung, eventuell wäre es langsam an der Zeit für ein wenig Zauberei…

 

-sehr knappe Gedanken Nehazets

Gelten Travias Gebote?

Argh, wie immer wäre mehr Zeit zur Verfügung zu haben zu favorisieren, tempus fugit, wahrlich.

Außerdem scheine ich mich noch nicht ganz an meinen alten Körper gewöhnt zu haben, zumal ich mich auch nicht erinnern kann kitzlig gewesen zu sein, was eventuell daran lag das ich eher selten in entsprechende Situationen gelangte wo es relevant gewesen wäre. Ob es eventuell an den letzten Erfahrungen lag, wahrscheinlich schon, durchaus möglich das die Sensationen des Körpers einfach ungewohnt waren, nach der Körperlosigkeit, was wohl auch heißt, das es nicht gänzlich auszuschließen ist, das dies nicht zu einem dauerzustand wird. Was ziemlich unangenehm wäre, würde sich doch die frage stellen, ob ich neben Stellen an meinem Rücken, eventuell dem ganzen Rücken(?), ob nicht noch andere Stellen unkontrolliertes Lachen hervorrufen könnten, grauenhafte Möglichkeit.

Aber zurück zu wichtigeren Sachverhalten, endlich ist alles zusammengetragen um von Spichbrecher (den nicht anwesenden, der „gute“ Bruder begleitet uns immer noch) zu befreien, weswegen dies demnächst auch getan wird. Nur wäre über ein dutzend Pläne und Notfallpläne für das aktuelle Vortexproblem ganz nett, aber Pläne zu erdenken ohne die notwendigen Inforamtionen zu haben ist, unprkatisch. Es wäre wie der Versuch eine unbekannte Gleichung, mt einer unbekannten anzahl von Variablen zu lösen, ohne das wirklich bekannt wäre in welchem Zahlensystem die Gleichung zu lesen wäre. Kurzum es ist mehr als unweise sich in dieser Situation auf eine konfrontation einzulassen, zumal noch nicht mal alle „Erwählten“ wissen was Sie können, ihre, nennen wir sie mal, „Geschenke“haben oder was der Gegenspieler kann. Schon alleine diese ganze Vortexsituation würde weiterer Erforschung bedürfen, eventuell, wenn die Signatur des Vortex verstanden würde, ließe sich, theoretisch gezielte Contramagica gegen diese entwickeln. Doch da es sich dabei um eine gänzlich unbekannte Art der Magie handelt, entsprechende Canti erst enwickelt werden müssten, wären dies erst Möglichkeiten, welche sich nach dieser Konfrontation in einer nachfolgenden Konfrontation als nützlich erweisen könnten.

Sicher, etwas eingrenzen lässt es sich schon, die Anfälligkeit gegenüber karmalen wirken beispielsweise, theoretisch die Abhängigkeit von Magie (welche erst nachzuweisen wäre, gut deswegen ja der Terminus „theoretisch“, also ist diese Anmerkung redundant), schließlich wäre dann noch die frage, wenn das fallen der „Erwählten“/Anker unser Sphärensystem gefährdet, was passiert, wenn „Erwählte“/Anker (welche vorherige „Erwählte“/Anker des derischen Sphärensystems waren) der Gegenseite „fallen“, also auf „unsere“ Seite kommen/“fallen“, inwiefern dies strukturelle Auswirkungen auf den Vortex hätte oder nicht, wäre durchaus interessant zu wissen. Und ob in diesem Zusammenhang das „Memorabianotfallthaumatursom zur Glaubensstärkung“ eventuell eine gangbare Möglichkeit wäre, abgesehen davon das ich weder die Zeit noch die Kraft oder die Materialien (gut eines von drei würde ausreichen, wenn ich die Kraft hätte, ließe sich Zeit und Materialien „improvisieren“, ähnliches würde für Zeit und Materialien gelten) hier habe. Und schließlich, da es sich „nur“ um eine Möglichkeit handelt, bedeutet dies, das es letzlich nicht erfolgreich sein müsste.

Nein eine gezielte Störung der Vortexmagie, eventuell mit Verstärkender Wirkung, dank derisch/karmalen Wirken erscheint am vielversprechendsten, was nicht viel bedeutet in dieser Situation.

Selbst die Observierung der arkanen Residualstrahlung an Igans Astralleib, brachte mich nur marginal weiter. Tempus fugit (selbst in zeitlosen Globulen, wie es scheint, vor allem wenn diese auseinander fallen).

Definitiv interessant, zumindest für die ersten paar Momente, war die Verschiebung der visuellen informationen, durch die Störung meiner Konzentration, leider habe ich diese Situation nicht genutzt und mir die Umgebung in den naheliegenden Canti der magica clarobservantia angesehen.

Nicht nur die Globule sondern auch die limbischen Durchgänge verloren ihre strukturelle Integrität, es war offensichtlich, das die arkanen wirkmatricen zerfielen, mein versuch diese „notdürftig zu flicken“ (etwas was ich nicht erwartet hätte je zu tun, argh, magische Phänomene gehören ordnungsgemäß untersucht, evaluiert, verstanden, reproduziert und anschließend abgewandelt. Aber nicht diese Art des blindlings hineingreifen und, in Ermangelung eines besseren Wortes, auf gut Glück zu manipulieren) in dem ich einen einzelnen gerissenen Portalstrang „erfasste“ und in Rchtung des Ifirnheiligtums lenkte, zumindest war dies die Idee, aufgrund der fehlenden Zeit. Wäre es wohl eher korrekter den Versuch mit einem werfen in die halbwegs richtige Richtung zu vergleichen. (Eventuell kann ich aus den hier gesammelten Erfahrungen wenigstens genügend Wissen extrahieren um eigene Experimente in diesem Bereich fortzuführen, eventuell gar den Planastrale Cantus zu rekonstruieren, alleine die Forschung wird zeigen in welche Richtung mich das hier gefundene Wissen führen wird.)

In folge der Unsicherheit des Portalsystem Zerfalls (eigentlich könnten diese wohl als Astria Porta bezeichnet werden, der Name gefällt mir, ich denke, wenn ich je, so ein System aufbauen sollte, werde ich diese wohl Nehazets Astria Porta, oder kurz NAP, nennen) begaben wir uns auch nicht zu dem Ifirnheiligtum, was zumindest meine Möglichkeiten stark einschränkt.

Die Höhle Xindans hatte sich nicht merklich verändert in unserer Abwesenheit, natürlich funktionierte das zusammengebastelte Wappen und der gute Bruder Spichbrecher konnte die Pforte öffnen, welche natürlich ähnlich unpraktisch war, wie die ganze Konstruktion hier, was für ein Problem hatte dieser Magus nur, so unpraktische Thaumatursome zu entwerfen, bevor das alles vorbei ist, sollte ich noch mal einen genauen Blick auf die arkane Signatur werfen, vielleicht finde ich ihn ja noch und kann ihn dann selbst fragen.

Die Schatzkammer war, nun ja eine Schatzkammer, viel Gold lag herum, aber auch das eine oder andere Buch, das erste was ich sah habe ich, vorläufig, eingesteckt, vielleicht (wie wahrscheinlich ist das schon?) ist es etwas interessantes.

Sieghelm hing eine Kammer weiter, schade dass ich nicht über die arkanen Ressourcen zu diesem Moment verfüge, ich hätte schon die eine oder andere Idee, was ihn auf die Beine bringen könnte. Da ich diese nicht hatte versuchte ich es stattdessen mit dem Willenstrunk, nachdem die anderen ihn aus seiner, ähnlich unpraktischen, Thaumaturgischen Falle befreiten.

Und nun stehen wir also draußen im Schnee und warten auf das unvermeidliche, ohne das wir einen Plan, weitere Unterstützung oder dergleichen hätten, toll, wirklich toll.

Die einzige Idee der anderen darauf war, sich vorzustellen, wirklich hilfreich…

Nun, so wie ich das sehe ist das einzige was ich wirklich tun kann, die Situation zu observieren. Und eventuell den anderen etwas Zeit zu verschaffen in dem ich, versuche (das hatte bei Skar Zht ja schon so wunderbar geklappt) mit ihm zu Reden und außerdem würde ich unserem Gegenspieler gerne etwas zu trinken anbieten, leider haben wir keinen Tee mehr, aber ich habe schon eine Idee, welches Getränk interessante Wirkungen haben könnte…

Geistesgröße

Wo soll ich nur anfangen, mein Geist ist wieder geordnet und diese Erfahrung hat mir definitiv einiges in Erinnerung gerufen und mich teilweise auch sehr verwundert.

Nehmen wir mal das traumatische Erlebnis in den Kanälen Khunchoms in meiner Kindheit, genauer Boron 1009 BF, meine Erinnerung an die Erlebnisse, war irgendwie anders, als das was sich in meinem Geist fand, dies als seltsam zu bezeichnen wäre wohl eine Untertreibung aber gleichsam ist es höchst fasznierend.

Die Version an die ich mich bislang erinnerte war eine in der ich, aus gründen über die ich besser nicht nachdenken will in den Feggagir Khunchoms war, den Weg nicht mehr herausfand, Hinweisschilder wären vielleicht hilfreich, und es mir zum ersten Mal gelang meinen Blick zu erweitern und die astralen und vitalen Kräfte zu sehen, welchen ich nach draußen folgen konnte. Als Reaktion auf diese Offenbarung, welche dann auch alsbald durch Rashim und Biscarat bestätigt wurde, ging ich im Götterlauf darauf nach Punin.

Aber die Version, welcher ich in meinem Geiste angesichtig wurde, nunja diese besagte eher das ich von einigen halbstarken mittelreichischstämmigen idioten, kein wunder das ich meine Probleme mit Collegus Drakkenberg hatte, unterbewusst erinnerte er mich vielleicht etwas an diese, schade eigentlich, brillianter Verstand, hätten ansonsten vielleicht Freunde werden können, aber in anbetrachte dessen was alles vorgefallen ist, bin ich unsicher inwiefern dies wirklich noch eine Option darstellt. Ich schweife wieder ab, wo war ich, achja bei idioten. Bei angreifenden, überzähligen, weitaus älteren idioten, welche mich mit derographisch unkorrekten Metaphern umbringen wollten, der Yaquir, wirklich? Ich meine der Gadang oder den Mhanadi könnte ich noch nachvollziehen, der Barun-Ulah wäre die logischste wahl, aber der Yaquir, argh idioten…

Aber, wenn es nach Travia geht, sollte ich wahrscheinlich vergeben und vergangenes ruhen lassen. Vermutlich sollte ich sie sogar bemitleiden, fürchteten Sie sich doch wahrscheinlich vor meinem überlegenen Verstand (und wenn nicht, so lässt sich dies schnell korrigieren, ich denke ich werde Khunchom später nochmal besuchen).

Jedenfalls diese idioten, wieso verzettele ich mich eigentlich immer wieder? hatten mich angegriffen und wichtige Schriftstücke ruiniert und dann in den Feggagir zurückgelassen. Aber und das war das interessante, in dieser Erinnerung hatte ich schon zugriff auf meine magischen Fähigkeiten, zugegebenermaßen, sehr eingeschränkte magische Fähigkeiten, konnte ich doch gerademal so einen der einfachsten Canti der Zauberei, den Flim Flam Cantus, aber immerhin, normalerweise dauert das erwachen oder genauer gesagt, das bewusst werden arkaner Energien und die kanalisation der gleichen weitaus länger, ganz zu schweigen davon dann auch noch die Zauberei wirklich einsetzen und, in ansätzen, zu verstehen. Was folgte war ein trauerspiel, die Interaktionsfähigkeit meines Erinnerungsfragmentes (Dafür brauche ich definitiv eine bessere Bezeichnung, hmm Erscheinung magischer Herkunft, nein das würde für andere Bereiche weitaus besser passen, wird sich schon etwas finden, wenn ich es schriftlich niederlege) ging, wiedermal gegen null (was nicht geholfen wurde, durch die tatsache das auch mein Wissen frakturiert war, teilweise war es wie, wenn man durch stark vernebelte Straßen läuft, nur um unweigerlich gegen eine Wand zu renne, wo sonst keine war nehm ich jedenfalls an), also lotsten die anderen den jüngeren Wesensteil durch ein, hoffentlich verzerrtes Abbild der Khunchomer Feggagir.

Ich sollte dahingehend tatsächlich nochmal Nachforschungen anstellen, Biscarat und Rashim erscheinen sinnvolle Individuen dafür zu sein, vielleicht auch Alrique, obwohl ich denke Alrique habe ich erst später kennengelernt, aber vielleicht sollte ich mir einen ihrer Ratschläge zu nutzen machen und tatsächlich an meinem, äh, „unwohlsein“ in der Dunkelheit arbeiten? Was war es was sie desöfteren geäußert hatte, werde nicht ängstlich sondern wütend, hmm ob sie deswegen zu schwarzen Gewandungen tendierte, um mich mit der Dunkelangst zu konfrontieren (was nicht wirklich funktioniert hatte), obwohl ich das für mich abwandeln sollte, ich bezweifle das Wut mir sonderlich hilfreich wäre, ich denke ich werde für mich eher den Wahlspruch nutzen, werde nicht ängstlich sondern bewahre einen rationalen Kopf (oder etwas dergleichen, die genauere Formulierung wird wohl auch warten).

Was war noch, achja die Scholares Rohales, ich frage mich ja immer noch, welche Arroganz gemeint sein könnte, inwiefern kann es Arroganz sein, zu den besten (Gildenmagier) der besten (die Große Graue Gilde des Geistes) der besten (Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis) der besten (Jahrgangsbester, mit Rohalsmal) zu gehören, je nach präferenz könnten da sogar noch ein paar bessere hinein kommen (wenn man beispielsweise die Magie den profanen Methoden als überlegen sieht, oder die Tulamiden den Güldenlandstämmigen, naja und soweiter, aber ich halte die bisherige Aufzählung für akzetabel, beinahe sogar bescheiden, ich meine in anbetracht der tatsache, dass ein wirklich arrogantes individuum wie erwähnt noch ein paar beste integrieren könnte), also logisch betrachtet muss ich die Arroganz wohl von mir weisen.

Jedenfalls wurde das Problem dann auch durch Vandalismus gelöst…

Danach ging es zurück in meinen Körper, hmm, zähle ich eigentlich noch als lebend, ich meine, wenn meine Seele an einen Gegenstand gebunden war, war ich ja wohl so etwas wie ein Geist, heißt das ich habe meinen Körper nur bessesen, hmm ich sollte die Bindung zwischen Seele/Astralleib/Geist und Körper stärker erforschen, arrgh, ich brauche definitiv mehr Zeit, warum kann es nicht mehr von mir geben, was alles zu erreichen wäre.

In meinem Körper, mehr oder minder, das ganze ist ja doch eher metaphysich, hatte sich Skar Zht niedergelassen, in einer Kammer, welche seinem Sanctum ähnelte standen wir ihm gegenüber, er wollte weiterhin die Kontrolle über meinen Körper behalten, anscheinend war ich das geeignetste Gefäß (vielleicht das einzige, hmm wie viele können schon behaupten das Gefäß eines „Gottes“ gewesen zu sein, macht mich das zu einem Avatar?), seltsam rein intuitiv hätte ich gedacht, das wäre eher eine Aufgabe für Collega Peddersen (Gefäß der Allweisen) und nicht für mich (Seelensammler, und dabei habe ich doch noch gar keine gesammelt, wie soll ich die eigentlich sammeln?), aber ich schweife wieder ab.

Er wollte unbedingt seiner Aufgabe folgen, einen Erben des Zorns auf Dere loszulassen, genau das was Hochstieg noch fehlte, neben Risso, alten Zwergenstädten, satuarischen limbischen Portalen und Globulen, Feenwelten, Kraftlinien, einem Ifirnheiligtum, einer alten echsichen Stadt, Dämonen, Daemonoiden, Golems und dergleichen (die Liste wird langsam wirklich absurd, ich meine alleine die hälfte dieser Ergebnisse sollte ausreichen den „Collegae“ aus der hiesigen Akademie die Schamesröte in ihr Gesicht steigen zu lassen, ich denke nach dem die Alma Mater oder wäre es Pater, immerhin gegründet von Fran-Horas und ich stamme aus einer patriarchalischen Kultur, sowie die Bezeichnungen sollten austauschbar sein, bei der größer zu beachtenden Gleichheit, und schon wieder schweife ich ab, jedenfalls nachdem diese informiert ist, sollte ich auch die „Collegae“ aus Rommylis eine Nachricht zukommen lassen, eventuell kann ich mir dabei den dortigen Tempel der Travia ansehen…).

Ich bot ihm, zuvorkommend, wie ich war, an seinen Geist, seine Erinnerungen in meinen zu integrieren (bei Delia hat es ja auch funktioniert, außerdem soll ich doch ein Seelensammler sein, das wäre immerhin die erste Seele gewesen, welche ich hätte sammeln können, ganz zu schweigen davon, das es wahrscheinlich vorzuziehen gewesen wäre, wenn er bei mir geblieben wäre und nicht bei Vettel Kohlhütten gefangen blieb, aber anders als bei den Ferkinas war ich hier noch unfähiger größeren Schaden zu verhindern und einem Teil von mir ist es auch nicht so wichtig, ich neige zwar, meistens, nicht zu Rachsucht, aber nach dem mein Geist frakturiert wurde bin ich auch nicht sogut auf Skar Zht zu sprechen, ganz zu schweigen, das ich es immer noch eine Frechheit finde mich zu attackieren, nur weil ich es wagte, ihn zu hinterfragen. Er bot im Prinzip das „übliche“ an, Macht, Wissen und dergleichen, sicher verlockend, aber wenn ich als gerade mal 22 Götterläufe altes Individuum über das Potential verfüge ihn zu halten, wie sieht es erst aus, wenn ich in seinem Alter bin, gut daran muss ich noch arbeiten, aber der halbe Spaß an dem Wissenserwerb ist doch das Wissen zu erwerben und es nicht einfach so gereicht zu bekommen. Nichtsdestotrotz versuchte ich noch Informationen aus seinem echsichen Dickschädel zu extrahieren, unteranderem eine temporale invokation, um Kalkarib aus der Vergangenheit geholt werden zu haben (kann es wirklich kein Standardwerk zur temporalen Grammatik in der Alma Pater geben?)…

Aber sowirklich gelang es mir nicht, ich werde wohl an weiteren Methoden dahingehend arbeiten müssen, für den Fall das dies nocheinmal passiert, naja nicht ganz nochmal, ich meine allzuviele echsiche Gottkaiser wird es wohl nicht mehr geben.

Ich denke, in Erinnerung an der geistigen Szenerie vor dem dies stattfand, werde ich das Projekt wohl vulkanische Gedankenverschmelzung nennen.

Und nun sind wir wieder aus meinem Geist und mein Geist hat seinen Körper für sich, während wir hier in der Globule warten und ruhen, anscheinend war Skar Zht nicht untätig zu Zeiten meiner indisponiertheit, nun muss ich nur noch herausfinden, was er da zusammengebaut hat, vielleicht hilft mir etwas davon ja bezüglich der temporalen invokation, obwohl mir das als unwahrscheinlich erscheint, nun gut die Kristalle habe ich immer noch und ich vermute mal das ich nun das Szepter in meine Obhut nehmen kann, wenn Zeit dafür ist.

Wieso lande ich immer wieder bei der Zeit?

Vergeistigt

Was ist psiraset, irdgwniee flhet mir eawts, wrachselhincih haelndt es scih deabi um Tee, ja der Tee gnig zur Ngiee. Wo bin ich etielcngih, hmm sheit wie die, wie heiß sie dcoh, ajhca Aacmeida Armicoacga igewrndas, gnaeu Sochqlaue Arncaia Puinnnieiss, dekne ich, aus. Stelasm, ich mneie mcih zu ereninrn, mcih bsseer draan einrnern zu knneön, wnen ich shocn mal heir bin knan ich gnaeuosgut acuh in der Bbtilihoek ncah hlifericehn Ifonraetmionn shucen, beiieeisplswse, bleüzgich mneeis, asheiencnnd nciht gnaz dar zu senedinem Gecädhnits. Aebr wo war ich zusret, ach ja der Tee.

Wo war nur die Melshseale, oedr war es enie Katinne oedr nnaentn Wir sie gar enie Seilspeahle, wrid scih whol shocn wideer fidenn lssaen, hmm ich nmhee das rceht glasesen, ecernshit mir aebr nchit sinlderoch simtmig irdeingwe slotle mcih das whol steäkrr mihtnmeen, dnkee ich.

Ach da ist die, nennen wir sie mal Knainte, bis ich mcih wideer gnaeuer draan eiernnre, wie sie gnenant wrdue. Aebr eagl wie sie geannnt wrude, heir gbit es Tee, etchen Tee und nciht nur desie Krubtäerasude.

Einen Tee später…

Das war setslam, was nun, achja die Bilitboehk…

Ich weiß das heir irgendwo enie ist, ich kann mcih daran eienrnrn dort veil Zeit vebarrcht zu haben, oedr war das jemand anreds? Warum knan ich mich nciht erinnern wo Sie ist?

Vileecliht würde ein Tee hfeeln?

Einen Tee später…

Nicht wirklich, wruam gibt es hier eilentgich keine Pläne, ich menie es wäre irgendwie hiflerich. Naja so groß knan das hier ja auch nciht sein, obwohl irdegnaws mit der Stadt, Punin war das gneau, etwas mit Punin, wiet verzweigt mit Punin. Na tlol, also doch rceht groß.

Ach es hilft alels nichts, ich werde whol oder übel nach eneim großen Saal mit Bürhecn, oder sah die Bibliothek hier adnres aus? suchen.

War ich hier scohn, nun wahrscheinlich schon, imrehmin war das hier meine Shucle.

Ah da ist ja die Bibliothek.

Nach gefühlten mehreren Stunden, mit diversen Pausen für weitere Tees…

Nein das ist eine selten dämmliche iede, das was hier steht, kann wohl nciht zutreffen. Und das hier klingt eher nach eienr Abenteuerromanserie als nach Büchern, welcher heir her gehören, ganz zu schweigen von diesen, ich wieß gar nicht, wie ich das beschreiben soll.

Also dcoh wieder zurück in die Kantine, dort wrid sich wohl was finden oder ziudmnest jemand finden, hmm jetzt wo ich so drüber nadcehnke, waren hier nicht mehr, nnjua, Menschen?

Während eines Tees in einer nunmehr gefüllteren Kantine…

Ja das entspricht schon mehr meinen Erinnerungen, denke ich, seltsam ich hätte gedacht das mcih sowas mehr aufregen würde, hmm, man lernt nie aus. Es ist immer so, wie als würde man Ordnung ins Chaos brigenn, indem kleinere Teile zu einem größeren ganzen zusammengefügt werden. Ordnung ins Caohs, das war ein Teil in der Bibliothek, ich war in der Bibliothek, war ich es nicht, ja war ich…

Später…

Ah das erklärt einiges, meine Seele ist also zersplittert, das erklärt, denke ich, warum ich solche Probleme habe mich an Einzelheiten, Details und größere Zusammenhänge zu erinnern, diese zu fokussieren und mir nutzbar zu machen, hmm, eventuel sind diese in Bewegung und der, wie soll ich es nennen, Bewusstseinsseelensplitter, welcher mich beherbergt, scheint mit diesen anderen immermal wieder sich zu überschneiden und aus der neuen Teilmenge ergeben sich „neue“ Informationen.

Jetzt sind andere also in meinem Kopf, woran erinnert mich das nur, später, nun wandeln wir hier durch diese Hallen auf der Suche nach mir, oder anderen Teilen von mir.

Ahja das Alchimielabor, kommt mir bekannt vor…

Oh sie an ein Disput, die Argumente erscheinen mir etwas unstimmig, wenn ich nur wüsste warum…

Seltsames Spiel, hatte ich auch anders in Erinnerung.

Aber zumindest zum Thema Erinnerung kann ich feststellen, das ich mich nun wohl, wieder an weiteres erinnere, denke ich zumindest, ich meine woran habe ich mich wohl schon alles erinnert und es dann nicht mehr getan…

 

Gedanken Nehazets (partiell)

Ah, da ist Nehazet

Lechmin war schon weiter gegangen und sah darum nicht mehr was sich in dem Thaumatursom abspielte, aber Alyssia wurde noch den versuchen mit der echsichen Krone ansichtig, welche da waren, das diese auf die Häupter der verschiedenen Mitglieder der Gemeinschaft der Gänsefeder gesetzt wurde.

Sie kamm nicht umhin zu denken, was für eine selten dämmliche Idee dies wäre, wenn es nicht Nehazets Geist in dieser Krone sein sollte, würden Sie sich in unnötige Gefahren, untertrieben ausgedrückt stürzen, vor allem für die junge Delia galt dies, aber auch die anderen waren in ihrer Verteidigung gegenüber arkanem Wirken doch sehr schlecht trainiert.

Selbst wenn es sich in der Krone um Nehazets Geist handeln sollte, stellt sich die frage, inwiefern er Zurechnungsfähig oder zumindest so Zurechnungsfähig wie sonst so sein söllte oder überhaupt könnte. Und wie sich dies auswirken möge, Kopfschmerzen wären da wohl noch das geringste mögliche Übel.

Alyssia rief Lechmin zurück um sich mit ihm zu besehen wie Sie denn nun gedachten weiter voranzugehen, nach einiger Zeit beschlossen Sie wohl die Hexenpforte zu öffnen und danach wurde es seltsam.

Aus irgendeinem Grund war eine arkane Wand im inneren des Portals errichtet wurden, welche außerhalb war, danach wurde das Portal geschlossen und nachdem Ablauf der arkanen Wand erneut geöffnet, vorneweg stürmte der gewaltige Thorwaler und rannte, festgefahren in eine andere Art des nichts, diesesmal wollte sein Körper nicht so ganz gegen eine unsichtbare Gegenkraft wirken, auch der Fluch auf Dellias Lippen verließ diese nicht, nachdem das Wesen in Nehazets Körper ein schnelles, „Lass das„, geäußert hatte, Alyssia und Lechmin sahen sich gegenseitig an und schüttelten nur die Köpfe. Das Trauerspiel ging weiter, der Geist von Fräulein Peddersen griff den Körper das eine oder andere mal an, ihre Sicht wurde in folge dessen von Dunkelheit eingeschränkt, aber auch Sie fiel schnell einem weiteren Zauber zum Opfer, dieser ließ sie zusammenbrechen und dadurch war auch der Geist kein Problem mehr. Igan verfing sich irgendwann dann noch in dem Unsichtbaren Feld in dem es sich schon Maednir ungemütlich gemacht hatte. Delia flog von dannen, Traviahold, Vitus und Azina rannten weg oder versteckten sich.

Die Gestalt im Körper Nehazets schritt durch das Portal und das unsichtbare Feld, welches ihn nicht behinderte, im vorbeigehen hinterließ er noch einen Zauber für die beiden Kämpfer, welcher ihnen half ihre Fähigkeit des Atem haltens zu trainieren.

Dem Ohnmächtigen Fräulein Peddersen gab er noch schnell im tausche gegen das Buch der Hesinde eine zauberhafte Kette. Ehe er sich weiter begab, dem Traviageweihten auf dem Fuße zu folgen.

Jener schwamm zur Feeninsel, wäre es das Wesen im Körper Nehazets vorzug zu schweben und schließlich von oben herab den Geweihten zur Mitarbeit zum öffnen von Xindans Schatzkammer zu drängen.Schnell wurden aus dem Wind noch zwei Diener gerufen, welchen ihn tragen sollten.

Doch danach geschah etwas, mit dem Lechmin und Alyssia nicht gerechnet hatten, während der Körper Nehazets und der Geweihte flogen, flog ein Rabe heran, welcher den Körper Nehazets kurz pieckte.

Resultat war das zusammenfallen des selbigen, wodurch auch seine Magie, warum auch immer, gubt bei der schwebenden Wand war es für Alyssia und Lechmin nachvollziehbar, zum erliegen kamm.

Beide Körper fielen in das eiskalte Wasser des Flusses. Der Geweihte rettete den Körper und schlug ihn danach, erneut, bewusstlos.

Als nächstes wurde der Körper von Maednir verschnürt, sehr sorgfältig verschnürt. Nachdem jener den Körper dann auch wieder auf die andere Seite des Ufers gebracht hatte, ging es wiedermal darum zu entscheiden, wie denn nun vorzugehen sei.

Delia kamm alsbald auch zurück geflogen. Und die Gruppe beschloss die Hütte der Vettel Kohlhütten aufzusuchen, welche in einer seperaten Globule, aller Wahrscheinlichkeit, nach, wie Lechmin zu Alyssia anmerkte, lag.

Schade das unser Thaumatursom nicht ausreicht um in den Kopf/“die Geisterwelt“ von Nehazets zersplitterter Seele zu sehen, mich würde schon interessieren, was Sie da sehen, was meinst du Lechmin?“ Fragte Alyssia ihren alten Gatten, „Wer weiß das schon, vielleicht erfahren wir es später?

Wo ist Nehazet?

Ist eine frage, welche über die Jahrzehnte wahrscheinlich schon öfter gestellt wurde, meistens war die Antwort einfach, hatte Sie doch etwas mit Magie oder schriftlichen Quellen zutun, oft auch beidem, aber heute?

Option 1: In einem Raum, ohne Raum und Zeit, zwischen den Welten, wahrscheinlich, fleißig an etwas herumwerkelnd.

Option 2: Zwar verwoben mit der Wirklichkeit, aber von einem Raum kann auch nur im entferntesten Sinne gesprochen werden.

Fasste Lechmin die beiden Möglichkeiten gegenüber Alyssia zusammen, beide besahen sich die Situation aus weiter Entfernung, bei dem Test eines neuen Thaumatursoms, ach wie ineffektiv doch die magica communicativa ist, etwas worüber sich beide schon seit, gefühlten, Jahrhunderten störten.

Wenn du jetzt noch eine dritte Option hättest, könnte daraus ein Hütchenspiel gemacht werden„, meinte Alyssia beim betrachten der dargestellten Szenerie, „Eins verstehe ich aber nicht, warum haben Sie nicht einfach Nehazet gefragt seinen Stab zu entzünden, ich meine jener ist an ihn und nur ihn gebunden, gut nicht jeder wird darüber bescheid wissen, das nur die Person an der das Objekt gebunden ist nutzen kann, zumindest was die deutlich magischeren Effekte betrifft, die physiche nahezu Unzerstörbarkeit ist ja eher ein passiver quasi Nebeneffekt, ich meine nur, dann hätten Sie es schon viel früher erfahren“, dachte Alyssia laut.

Lechmin hörte ihr aufmerksam zu während er sich etwas Tee in eine Tasse eingoß, „das ist schon zutreffend, aber manche wird im Eifer der aktion nicht bedacht, wie Thaumatursome, welche zur Verfügung stehen und gefährliche Situationen mindern oder gar auflösen könnten, außerdem sollte auch nicht vergessen werden, das Sie nun in den letzten Tagen doch einiges erlebt haben, ich meine da waren Daemoniden, Golems, Dämonen, eine alte Zwergenstadt, das Hesindeheiligtum, die Limbusportale, das Ifirnheiligtum, die Rissostadt, die Achazstadt, die heiligen Quellen, Xindans Höhle und soweiter, es überrascht mich wirklich, wie das alles einer Akademie voller Nutzer der magica Clarobservantia entgehen kann„, verteidigte Lechmin die jungen Helden.

Wahrscheinlich hast du recht, wobei du noch Magister Flachkiesel, eh Steinfest vergessen hast, aber ja es ist seltsam das dies alles vorher nicht aufgefallen war, fast so als wäre es alles verschleiert gewesen„, stimmt Alyssia ihm zu um schließlich noch eine kleine frage unterzubringen.

Auf diese antwortet Lechmin nur, „verschleiert, ja das wäre wohl eine Möglichkeit, aber genug davon lass uns lieber nachsehen was die anderen machen, ich denke wir sollten mit Option 1 anfangen„.

Kaum sprach er dies wandelte sich die Szenerie vor ihren Augen auch schon zu dem eines Korridors in dem zwischen vielen Türen Nehazet saß, umringt von diversen Raben an den Wänden dieses Nichtraumes, in seiner Arbeit vertieft. Mit viel Zauberwerk ging er zu Werke und nutzte die ihm gebotenen Möglichkeiten sich vorzubereiten, das Amulett war vollendet aber er war noch lange nicht fertig, so wie es aussah, er war anscheinend fleißig gewesen und hatte verschiedene Träger für unterschiedliche Zauber vorbereitet, nun stellte sich nur die Frage ob die Zeit ausreichen würde.

Arbeitssam ist er aufjedenfall„, kommentierte Alyssia die dargebotene Szene. Lechmin stimmte ihr zu und bot ihr ebenfalls eine neue Tasse Tee an.

Beide beschauten sich das treiben Nehazets noch etwas, ehe diesmal Alyssia mittels sprachlicher komponente einen wandel der Szenerie gebietete, vor ihren Augen entfaltete sich ein Bild der realen Welt, in dessem Zentrum eine altechsiche Krone zu bestaunen war, an den Rändern des Blickfeldes waren die verschiedenen anderen jungen Helden vertreten.

Da wird nicht viel zusehen sein, immerhin befindet sich der Geist in der Krone, ich denke das einzige was sich dabei anbietet, wäre darüber zu philosphieren, ob dies als Fortschritt in der Forschung der Unsterblichkeit gelten kann oder nicht, in diesem fall wäre der Verlust des Körpers wohl eine kleine Nebensächlichkeit, was meinst du Alyssia?“ Fragte Lechmin, während er an seinem Tee nippte.

Das halte ich für eine gewagte Schlussfolgerung, zumal ich finde das einem ohne Körper auch etwas fehlen würde, so auf die Dauer, aber unter der Definition das der Geist/die Seele unsterblich ist, ja könnte als Fortschritt zählen, würde ich aber definitiv nicht wählen, sofern es andere Alternativen gäbe.

Dann bleibt schlussendlich nur noch aufzuklären, wo denn nun Nehazet ist, das Thaumatursom zumindest, funktioniert halbwegs. Um das andere Problem kann sich der Haufen wandelnder karmatischer Kausalknoten kümmern.

Sehe ich ähnlich, wir sollten uns anderen Sachverhalten zuwenden, ich war am überlegen ob wir morgen nicht wieder mal nach Kuslik gehen könnten oder vielleicht zu Altanans Hain?“ Überlegte Alyssia schon was denn als nächstes getan werden könnte.

Ein einfacher Adept

Soviel ist zu erledigen bevor Xindans Kammer geöffnet werden kann, zumindest die Bestandteile für den Schlüssel sind nun alle vertreten, aber wenn ich so darüber nachdenke, eigentlich wäre es sinnvoller gewesen in der altechsichen Stadt zu verbleiben, wenn dort Eternium gefördert wird, sollte es doch auch die notwendigen Gerätschaften geben um dieses zu verarbeiten, gerade in hinblick auf die kommenden Bedrohungen, wäre es gut gewesen sich die Stadt genauer anzusehen, wir können immerhin alles an Hilfe gebrauchen was wir finden könnten, das schließt auch die Kristallomantisch gebundenen Edelsteine und Thaumatursome ein, sowie natürlich ein gewisses Szepter, aber anscheinend ist ein Szepter etwas was mir nie zustehen wird, obwohl, hmm, das erste Szepter war aus den dunklen Zeiten, von wann dieses Szepter ist, wahrscheinlich aus dem zehnten Zeitalter, ich bin auf das nächste Szepter, welches mir wahrscheinlich auch nicht gebilligt wird, gespannt…

Aber zurück zu den Erlebnissen wir „erforschten“ (der Terminus ist eigentlich nicht zutreffend, wir haben uns mehr Zeit für die alte Zwergenstadt genommen als für diese Stätte, dabei hätten wir in der altechsichen Stadt eher hilfreiches gefunden) die echsiche Stadt und folgten den Spuren, welche Delia anhand von „geistigen Echos“ der letzten hier anwesenden Menschen spüren konnte.

Dabei liefen wir an einer alten Karte vorbei, welche von einer fasznierenden Mechanik umgeben war, für welche keine Zeit war um sich mit dieser näher auseinander zu setzen.

Jene Karte war über einem Abgrund, dessen endgültige Tiefe ich auf die schnelle nicht zufriedenstellend bestimmen konnte, hmm obwohl „endlose“ Abgründe zu eine Vorraussetzung für alten Stätten sind, ich meine bei den Zwergen gab es auch eine, vielleicht sollte ich in Khorestan mal einen anlegen?

Weiter ging es durch die Gänge, wir kammen an Versorgungskammern mit Edelsteinen und anderen Gesteinen vorbei, an Ersatzteilen für das hiesige Rohrheizungssystem und an Wächtermumien, welche auf Individuen reagierten, welche sich an Rohren weh taten…

Schließlich führte uns dies in eine Kammer mit einem größeren Tor, und einer relativ ansehnlichen Sammlung von Statuen (erneut), der Schlüssel zum öffnen des Tores war die Lösung eines „Rätsels“ (? ich bin unsicher ob es wirklich als Rätsel tituliert werden kann, für uns war es vor allem ein Rätsel, weil unser wissen über altechsiche Kulturen relativ eingeschränkt war), bei dem es um die reihenfolge verschiedener Gottheiten ging.

Offensichtlich gelang es uns dieses Rätsel zu lösen, während die anderen noch beschäftigt waren schnappte ich mir ein paar Edelsteine von einigen der versteinerten Kristallomanten, hoffentlich erlauben mir diese später etwas mehr über die zugrundelegenden Strukturen der kristallomantischen Magie zu erfahren.

Nachdem das Tor zum allerheiligsten geöffnet wurde schritten wir hindurch und begaben uns in eine Audienz mit dem hiesigen Gottkönig Zara’oz Skar Zht, welcher uns eine Aufgabe stellte in dem er die anderen von Achazmumien angreifen ließ, auf meine frage hin ob es nicht einen besseren Weg gäbe, verlor ich, durch einen seiner Canti, das Bewusstsein und erwachte erst wieder nachdem alles vorbei.

Er stellte noch ein paar anschließend und gewährte uns zugriff auf das „güldene Gold“, welches sich als Eternium herausstellte, ich kann gar nicht abwarten damit zu experimentieren, die einzigen anderen Spuren von Eternium sind so gering, das die sinnigste Möglichkeit an etwas zum experimentieren zu gelangen, wahrscheinlich das gewinnen des Donnersturmrennens wäre, hmm vielleicht, sollte ich mal bei den Alchimistengilden oder der Dracheneiakademie oder bei anderen interessierten Stellen nachfragen?

Skar Zhts körperliche Hülle zerfiel nach einem kurzen geistigen Austausch mit mir, weswegen die anderen nun natürlich befürchten ich wäre nicht ich, doch wie beweise ich ich zu sein, ein wirkliches dilemma, zumal es genügend Bedrohung von außen gibt.

Beim verlassen der Stadt begegneten wir erneut seiner Magnifizienz Rakorium Muntagonus, welcher so freundlich war uns aus der Höhle hinaus zu den Quellen zu transversalieren.

Später begaben Delia und ich mich noch zu der Ifirnschen Kristallstruktur um unsere angeschlagenen Kräfte zu erneuern.

Auf den Rückweg durch das satuarische Hexenportal, fragte ich mich erneut ob die Lokalisation im Limbus nicht zu unseren Vorteil genutzt werden könnte.

Ach es ist immer noch soviel zu tun und dabei bin ich doch nur ein einfacher Adept…

Ganz normal

Während die anderen beschäftigt waren, mit was auch immer beschäftigt zu sein, ich denke einige waren jagen, der werte Bruder kochte wiedermal und Delia spielte mit Jane und Igan, oder so ähnlich, nein ganz korrekt ist das auch nicht, Collega Peddersen übersetzte auch. Übersetzte und studierte ich die Inschriften und analysierte später noch die Thaumatursome, nur das ich in meinem Forschungseifer, wiedermal, unterbrochen wurde, also wirklich in Punin gab es nie solche Probleme, sicher es gab feste Speisezeiten, aber gerade für die höheren Klassenstufen und die Forscher waren dies mehr Vorschläge als richte Regularien, verstanden Sie doch, das der Verstand ein faszinierendes Problem nicht einfach loslassen kann.

Aber nein, essen in der Gemeinschaft ist soviel wichtiger, vor allem in einem potentiell feindlich gesinnten Gebiet, ist es geradezu Notwendig, weil Travias Gebote, das alle Individuen zur gleichen Zeit Essen, nicht das, ich weiß nicht, so Sachen wie der Schutz der Gruppe oder Wissensgewinn genauso wichtig wäre wie ein gemeinsames Mahl.

Ich sollte wohl nicht so streng sein, jeder stellt sich Problemen auf seine Art und so dämlich wie ich ursprünglich dachte sind die Travia zugeschriebenen Aspekte und Gebote, meistens, auch nicht, so wenn ich zurückblicke, komme ich doch nicht umher so etwas wie eine gewisse Wärem und Zufriedenheit gespürt zu haben, als ich noch unter der Wirkung meines Memorabia Cantus stand, was mich beunruhigt, zu einem gewissen Rahmen.

Dies entschuldigt allerdings nicht, das meine Nachricht nicht verstanden wird, da werde ich die geschätzten Collegae bei nächster Gelegenheit noch einmal drauf ansprechen müssen.

Nach der Untersuchung der Thaumatursome wurde das ursprüngliche Vorhaben der anderen zerschlagen, weil die Konzipation der Thaumatursome ihren Plänen einen Strich durch die Rechnung machte.

Die Lösung war einfach, ich lernte schnell echsich, sher stark auf zischen basierende Sprache, naja war zu erwarten gewesen. Und wirkte eine simple Phantasmagorie und stellte einen echsichen Hohepriester dar, war gar nicht so schwer, aber auf Dauer wäre das Geweihtentum nichts für mich, viel zu abhängig von anderen Wesenheiten.

Nach kurzen Verhandlungen, welche relativ einfach waren, mehr oder minder, übergaben uns die Risso auch die notwendigen Schlüssel, ich trug ihnen noch auf den Tempel wieder herzurichten und das alle Glatthäute, welche eine Gänsefeder tragen, wobei ich mir keine Gedanken darum gemacht habe ihnen zu erklären was eine Gänsefeder ist, naja was solls, Sie können ja beim nächsten mal nachfragen, zu der Gefolgschaft ihres echsichen Gottkaisers gehören.

Archomagus Rakorium Muntagonus war allerdings schon verschwunden, als die Verhandlungen vorbei waren, schade, naja er wird uns schon finden, wenn er will, denke ich.

Ich denke auch, dass ich, wenn das alles vorbei ist, die Schlüssel an mich nehmen sollte und den Zugang verschließen sollte, es erscheint mir einfach nicht richtig, das die Risso von anderen gestört werden sollten oder das andere die Risso stören und wenn diese goldene Stadt tatsächlich ein Heiligtum ist, dann sollte es in ruhe gelassen werden, also abgesehen von dem Wissensgewinn, aber das wäre ja kein wirkliches stören der Ruhe.

Hmm, wenn die Stadt verlassen ist, ist diese dann eine Exechsenstadt, oder eine entechste Stadt, zumindest eine Verhexteechsenstadt, könnte Sie wohl genannt werden, wenn alleine die gebundene Magie in der Pforte berücksichtigt wird. Ich denke darüber muss ich noch weiter nachdenken.

Wir machten uns danach auf den Weg zu besagter, wie auch immer nun genau zu bezeichnenden, Stadt, also die anderen gingen vor und ich kamm nach, weil ich noch nach Archomagus Muntagonus schaute.

Die Schlüssel funktionierten, erwartungsgemäß, wie ich unter dem schutze eines, vorsorglich, gewirkten Gardianum Cantus feststellen konnte.

Die wichtigste Frage, welche sich nun im inneren dieser goldenen Stadt natürlich stellt ist, wo ist die Bibliothek.