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So funktioniert das also…

Die „Gegenseite“ sollte ihre Strategie definitiv nocheinmal überdenken, und das auf mehr als einer Ebene, also wirklich noch nichteinmal ein normaler Wortaustausch war möglich, dabei, rein logisch betrachtet, hätte ihnen ein Gespräch nicht geschadet und sie hätten ihren Standpunkt mit Argumenten untermauern und damit den Glauben erschüttern, mit ihrer Vorgehensweise haben sie es lediglich geschafft uns in eine metaphorische Ecke zu drängen, was eher ungünstig ist. Ein weiterer Fehler war es einen Krieger auszuschicken, streng genommen zwei, wo es sich doch um eine Welt der Magie handelt, jemand mit ursprünglichem arkanen Potential wäre in der Lage den Vortex viel besser zu nutzen und würde somit eine höhere Bedrohung darstellen. Nicht das ich mich über Fehler des Gegners beschweren würde…

Ich meine nur, so wirklich durchdacht ist dies nicht…

Aber zurück zum eigentlichen Thema Turnak’riin und Irk’raan erschienen, nachdem sie die Landschaft verunstaltet hatten, wie schon erwähnt waren sie nicht daran interessiert zu reden, wiedermal, stattdessen wollten sie ihre Klingen sprechen lassen, metaphorisch zu verstehen, Collega Peddersen nutzte ihr Buch um erneut dessen „Geist“ zu rufen, die Erwählten Efferds und Firun gaben mit den Effekten ihrer Gottgefälligkeit an, wirklich Muscheln und Perlmut oder Schnee und Eis…

Ob es ähnliches auch für die anderen geben wird und vor allem was soll das dann sein, ist von Spichbrecher dann von Blitzen umgeben? Collega Peddersen von Schuppen? Collega Isariasunny von Rosenblättern? Bei meinem Glück bin ich dann wahrscheinlich von kochendem Kräuterabsud, oder was hier unter Tee verstanden wird umgeben (Notiz an mich, echten, Tee hier verkaufen…)?

Aber ich schweife ab, während sich jene, die in der lage waren sich physich zur wehr zu setzten auszogen sich den beiden Gestalten zu nähern und diese zu bekämpfen, observierte ich die Situation, eigentlich wollte ich es nicht zu diesem Zeitpunkt tun, aber besondere Situationen und all das, dachte ich mir, also begann ich mich der Möglichkeiten des Vortex zu bedienen, dafür das es eine komplett andersartige Magieart ist, welche sich mit nichts, aventurisch oder derisch (wobei es schwer ist derisch komplett auszuschließen) bekannten vergleichen lässt, bin ich doch mittlerweile recht weit im Verständnis dieser Magieart vorgestoßen.

Interessant wurde es dann auch, als mein Gardianum Cantus keinerlei Reaktion auf die Vortexmagie von Turnak’riin zeigte. Alsbald stellte sich dann auch heraus, warum es ungünstig war uns einfach so anzugreifen, nach und nach verstand ich immer mehr von Turnak’riins zaubern, in einigen konnte ich ihn auch schön behindern, leider konnten wir sein Gesicht unter all dem „Eisenzeug“ (oder woraus auch immer seine Rüstung gemacht ist) nicht sehen, hätte aufschlussreich sein können, seine Reaktionen zu beobachten…

Leider hatte er wohl irgendwann verstanden, dass ich, eventuell, ein Problem darstellen könnte und beschlossen zu beweisen warum er Seelenfresser genannt wurde, indem er anfing mir mein Sykarian zu rauben (was wohl passieren würde, wenn er all mein Sykarian rauben würde?), was mich, naturgemäß, schwächte, aber nicht aufhielt (noch nicht, ich konnte zwar merken wie mein Körper schwächer wurde, aber davon konnte ich mich nun wirklich nicht ablenken lassen, solange ich noch in der lage bin einen Gedanken zufassen, werde ich Turnak’riin Schwierigkeiten bereiten (das haben die davon, wenn sie nicht reden wollen, zumal das mit dem Sykarianraub nehme ich ein Stückweit persönlich), wahrscheinlich sogar mit der Magie der „Gegenseite“.

Später tauchte noch die Vettel Kohlhütten auf und, wenn ich das richtig gesehen habe, der Kristall in dem Skar Zhts Seele gebannt ist.

Turnak’riin wandte sich der Vettel zu, jene verlor gegen ihn und starb, eventuel auch (ein abgetrennter Kopf ist kein eineindeutiger Beweis, zumal es auch Leute gibt, welche vom Tot nicht aufgehalten werden, obwohl vielleicht ist das dann auch nur definitionssache, mal sehen, ich weiß zumindest, welche Kopf ich mir demnächst anschauen werde…)

Irk’raan wurde von Igan bezwungen.

Turnak’riin wandte sich nach der Vettel wieder uns zu, ach und von Spichbrecher kam, halbwegs zur Besinngung, eventuell wäre es langsam an der Zeit für ein wenig Zauberei…

 

-sehr knappe Gedanken Nehazets

8 Responses to So funktioniert das also…

  • Harter Tobak … und da sag noch Mal einer, dass Sieghelm Arrogant ist … so wie Nehazet über die Göttergeschenke denkt ist wahrlich Frevel.

    Auch wie er Abfällig über die „Gegenseite“ denkt – das nenn ich mal nen von Macht korrumpierten und Arroganten Magier …

    Wäre ich Travia, würde ich Nehazet aus den Kreis der heiligen Familie verstoßen … er ist Hoffnungslos … und das nach alledem 🙁

  • hm… Arrogant passt nicht ganz zu Sieghelm. Es ist eher so, dass er in seiner eigenen Welt lebt (lebte?) und daher etwas befremdlich auf andere wirkt. Wer weiß was mit Sieghelm nun wird, nach dem er all das durchlitten hat.

    Aber gut, das Travia ihm noch eine zweite Chance gegeben hat und persönlich eingriff, um sein Leben zu retten. Vielleicht findet Nehazet noch seinen Weg. Als Tulamide sind ihm ja Treue zur Familie und Traditionen wohl bekannt. Ich finde Nehazet hat sich schon verändert. Persönlich habe ich es auch als sehr schön empfunden, dass alle dafür waren, dass er nicht stirbt. Diese Reaktion zeigt, dass er in der Familie seinen Platz hat und alle Freunde für einander einstehen.

    Abfällig über die Gegenseite zu denken kann auch hilfreich sein. Nicht jeder muss Respekt und Ehre vor dem Feind haben. Hat Delia z.B. auch nicht. Problematisch sehe ich es nur abfällig über die Göttergeschenke zu denken. Immerhin sind es Geschenke der Götter an uns.

  • Vielleicht sollte ich mich auch einmal, kurz, zu Wort melden…

    Zuerst einmal sollte, möglicherweise, bedacht werden, dass es sehr „knappe“ Gedanken sind, in einer Situation, wo er definitiv besseres zutun hatte, als ausführlich das für und wider aller beteiligten Dinge zu überdenken (auch einer der Beiträge Nehazets, wo eher weniger abgeschweift wird…)
    Dann wäre noch zu bedenken, das Nehazet ursprünglich eher zur Magierphilosophie tendierte, zumal er praktisch dazu erzogen wurde fragen zu stellen und Aussagen zu hinterfragen (also nicht nur von Natur aus skeptisch, sondern dies auch noch mal durch die Lehre an der Puniner Akademie verstärkt wurde).
    Das eine kombiniert mit dem anderen, bei entsprechenden Kommentaren (der Tempel dient der Göttin als Rüstung, Efferds/Firuns Gunst zeigt sich durch diese physichen Manifestationen) führt natürlich zu entsprechenden Gedankenketten.

    Hinzu kommt noch die persönliche Erfahrung, dafür führe ich am besten mal die persönlichen „Höhepunkte“ Nehazets der letzten drei Tage auf.
    1. Phex:
    -Nehazet wird von einem „Wurm“ verspeist
    -Nehazet hat „in“ diesem „Wurm“ eine göttliche Vision (dank dessen er ein Marinaderezept erhält)
    -Nehazet, noch immer „in“ dem „Wurm“ nutzt ein Thaumatursom von sich, mit dessen Hilfe er seine Gedanken manipuliert (was die Wirkung der Vision, zumindest meiner Meinung nach, vor allem unter Betrachtung des Aspektes der Skepsis, etwas mindert/abschwächt, nachdem diese Manipulation aufgehoben wird)
    2. Phex:
    -Nehazets Seele wird aus seinem Körper gerissen und zersplittert, als/nachdem(/bei?) diese in ein unpassendes Gefäß gequetscht wird
    3. Phex:
    -Seine Freunde und Gefährten laufen in seinem(/r) Geist/Bewusstsein(/Seele) umher
    -Teile seiner Seele werden „gegessen“/entwendet (so hatte ich zumindest den Sykarianraub, welcher auch als Seelenraub bezeichnet wurde, wenn ich mich nicht ganz täusche, verstanden, ob sich dies auf Respekt und Gläubigkeit auswirken kann?)
    -Nehazet wird erschlagen & erstochen und stirbt schließlich (wiedermal, übrigens gab es bislang keinen einzigen Nachruf auf Nehazet, etwa nur, weil er wieder lebt?)
    Es gäbe noch ein paar andere Beispiele, welche ich aufzählen könnte, aber das dürften die relevantesten sein (übrigens stellt sich auch die frage, inwiefern die Nutzung des Vortex gut für den Verstand war)

    Und was die „Gegenseite“ betrifft, nunja Nehazet hat sich ja eher darüber ein unverständnis geäußert, dass diese nicht effektiv vorging (in seinen Augen, wie er dies ja auch bezüglich des einen oder anderen Thaumatursoms schon getan hat), die Fähigkeiten in dem Sinne, eine Bedrohung darzustellen hat er ja nicht angezweifelt (oder an den Charakteren von Turnak’riin und Irk’raan gezweifelt) sondern nur an der verwendeten Strategie (wobei er implizit auch eingestanden hatte, wenn die beiden effektiv vorgegangen wären, hätten Sie keine Chance gehabt)
    Außerdem war er halt etwas, angefressen, das (wiedermal) nicht mit der „Gegenseite“ geredet werden konnte (was vollkommen in Ordnung ist, aber Nehazet redet, manchmal, halt auch gerne…)

    Bezüglich der Göttergeschenke, bislang war Nehazets Erfahrung mit diesen weniger berauschend (Da war die Zeit, wo er versuchte mit einer Klinge, welche zur Verteidigung anderer geschaffen wurde, nunja andere zu verteidigen, was nicht funktionierte. Dann war da die Zeit wo er versuchte mittels verschiedener Amulette den Aufenthaltsort von einem Gruppenmitglied auszupendeln, was ebenfalls nicht funktionierte. Die Beschädigung des Bodens seiner Residenz war jetzt nicht so herausragend, könnte ich aber auch noch aufführen. Und seit neuesten wissen wir, das die Göttergeschenke auch gegen die einzelnen Auserwählten [auf der göttlichen Seite] funktionieren [was, zumindest, meiner Meinung nach ein ziemlicher Konstruktionsfehler ist, vor allem, wenn diese Waffen so konzipiert sind, das nur die Auserwählten diese, sinnvoll, nutzen können])
    Achja, und er weiß immer noch nicht was er nun genau als Seelensammler machen soll…

    Das er einige der Aspekte durchaus vertritt (übrigens stellt sich auch die Frage, was er überhaupt über Travia weiß, ich meine die bisherigen Erfahrungen waren, größtenteils nicht sonderlich ermutigend, der „Stickkurs des Grauens“ in Fasar, der geplatzte Traviabund in Khunchom), wie zum Beispiel die erwähntenn Traditionen (welche Travia, weil güldenländische Gottheit, wie schon erwähnt, ironischerweise nicht enthalten) bei der Treue zur Familie kann man gespaltener Meinung sein (mehrfache Entwurzelung Nehazets, was sich auch auf die Kenntnisse der Traditionen ausgewirkt haben dürfte).

    Ich kann mir durchaus vorstellen das er zu Travia findet (es gibt auch ein paar Sachen, welche er gerne umsetzen möchte, Kalkarib „finden“ und zurückholen [möglichst lebend und vorzugsweise in einem Stück], u. a. eine Niederlassung der NLP in Hochstieg gründen [damit Sieghelm mit seinen Leuten & Verwandten in Kontakt bleiben kann], Muhalla und Radajane in besagter Niederlassung unterbringen [einerseits um ihnen ein „normales“ Leben zu ermöglichen, andererseits damit Sieghelm, im weitesten Sinne auf sie aufpassen kann, was ihm eventuell helfen könnte, sich wieder ein bisschen glücklicher in seiner Haut, nach der ganzen „Entführung“ Muhallas zu fühlen], dann wäre da noch der Bau & die Stiftung eines Traviatempels in Hochstieg, der Unterhalt der Hütte/n(?) in Kohlhütten, damit die Pilgerer auch eine „traviagefällige“ Heimstatt haben, weiterhin das Tee-/Badehaus an den heißen Quellen, die Versiegelung des Zugangs zu der Rissostadt [also zu der unterderischen Höhle, damit alle Parteien weiterhin friedlich aneinander vorbei leben können]. Um mal ein paar zu erwähnen), das mit dem glauben ist für ihn halt etwas schwieriger als andere Felder, aber (wahrscheinlich?) wird er das irgendwann schon lernen.
    Wenn es ihm einigermaßen gut geht tendiert zumindest zu soetwas wie Respekt (beispielsweise war er bislang die Person, welche am wenigsten oft, Ausnahme Traviahold, den Hausfrieden gebrochen hat…)

    Ehe das noch länger wird, stoppe ich hier einfach mal.

  • Hihi … war wohl nix mit kurz *g*

    Die Verkettung von krassen Ereignissen hatten alle in letzterzeit, ich finde nicht, dass dies als Argument angeführt werden kann – höchstens im Geringen Maße.

    Erwartest du ernsthaft einen Nachruf auf Nehazet?! … ERNSTHAFT?!

    Wieso geht Nehazet denn davon aus, dass die Artefakt „falsch“ konstruiert wurden, wenn nur Hesinde ihren Konterpart besiegen kann, und nur Rondra ihren Konterpart?????????? Möglicherweise haben die Götter nicht die Macht es anders zu „konstruieren“ – bzw. ist die Gegenseite so mächtig, dass sie sich gegen alle anderen erwehren können? Verzeiung – aber da ist sie wieder – die Arroganz und Anmaßung an den Göttern und ihren Fähigkeiten zu zweifeln. Evtl. WOLLEN es die Götter auch nicht anders … es gibt viele Begründungen dafür.

    Der gescheiterte Versuch Nehazets mit einem RIESENGROßEN Schwert zu kämpfen nimmt Nehazet ernsthaft den Göttern übel? Einem Gegenstand der nichtmal für ihn bestimmt ist. Auch hier wieder: ERNSTHAFT?!?!?! Und warum nimmt er es als Beleidigung auf wenn das Auspendeln mit den Amuletten nicht funktioniert?

    Nehazet steht sich selbst im Weg, da er – halt ganz wissenschaftlich – für alles eine Begründung und eine logische Zusammensetzung braucht. Er kann nichts einfach nur so hinnehmen. Und so funktioniert nunmal der Glaube …

    Diese ganze Erwählungsgeschichte hat Nehazet leider am schwersten getroffen, mit Travia – zugegeben – dennoch kann man sich annähern und seinem Schicksal ergeben dass höhere Mächte für einen ersonnen haben. Da Nehazet sich aber dagegen streubt … wird er in der Gruppe einen schweren stand haben (vor allem bei Azina und Sieghelm, da im nächsten Abenteuer es die zwei Auserwähten sein werden die noch dabei sind).

  • Naja das ist relativ zu betrachten…

    Da sind natürlich unterschiedliche Interpretationen möglich… (wobei ich eigentlich vorhatte Nehazet noch etwas, äh[?], verwirrter nach der ganzen Seelenzusammensetzung zu spielen.)

    Nein nicht wirklich, die Fragestellung ob ein Weiter-/Über-/Wiederleben ein Ausschlusskriterium ist war (aber etwas) ernsthafter gemeint (vielleicht hätte ich einen Smiley oder dergleichen verwenden sollen)

    Kann sein das hier ein Verständnisfehler vorliegt (möglicherweise habe ich mich unglücklich ausgedrückt, ich probiere es noch einmal).
    Was eher ankreidete war nicht (per se) das nur die/der entsprechende Götterwaffe/Auserwählte seinen Konterpart schaden/besiegen kann (ähnliche Schwächen und Anfälligkeiten ziehen sich ja durch diverse Systeme, sei es die Gegenelemente, Götter &Gegendomänen und was es noch so an passenden Beispielen gibt), sondern das die Waffe (welche nur von einem Auserwählten, wir erinnern uns Firuns Kälte trifft jeden nicht Auserwählten der den Speer greift, genutzt werden kann) auch gegen Wesen auf der gleichen Seite (in diesem fall andere Auserwählte) funktioniert, was gerade in einer Welt mit Beherrschungsmagie unschön werden kann (wobei sich natürlich noch herausstellen könnte, das es für den Fall einen Schutzt gibt).
    Mir ging es in dem Fall also eher um die friendly fire (oder friendly stab) Problematik (bei ganz normalen Waffen würde ich nichts sagen, aber Waffen die geschaffen wurden die Weltordnung zu verteidigen und jene letztlich, aus versehen, schwächen könn(t)en [und sei es nur indirekt], halte ich für ungünstig [deswegen euphemistisch die Bezeichnung/Frage als/nachdem Konstruktionsfehler])

    Er würde es nicht übelnehmen, wenn es irgendein RIESENGROßES Schwert wäre aber es handelt sich dabei um ein RIESENGROßES Schwert Rondras, zu deren Aspekten auch der Schutz der Gläubigen gehört (der Annahme folgen, das eine entsprechende göttliche Waffe auf so eine „Problemstellung“ reagiert und entsprechend den Aspekten der Gottheit handelt, aber ja da kann Nehazet auch zuviel erwartet haben, allerdiings war es auch eher eine Verzweiflungstat, das in dieser nach verschiedenen letzten Strohhalmen gegriffen wird und man niedergeschlagen ist, wenn diese nicht das erwünschte Resultat bringen…), das in Kombination damit, dass sich das Schwert von Nichterwählten nicht richtig schwingen/nutzen lässt, warum sollte es dann so seltsam sein damit als Erwählter (wenn auch nicht Rondra) eben diesem Schutzaspekt nachzukommen (bzw. die Vermutung aufzustellen das dieser unterstützt wird, gerade unter der Prämisse das die Erwählung eine Herausforderung sein soll, könnte es durchaus passieren das ein Nichtkämpfer von Rondraerwählt wird, jener hätte dann ein gewisses Problem, aber wahrscheinlich ist das der herausfordernde Teil)
    Wenig berauschend =/= beleidigt, enttäuscht trifft es eher, zweifelt und hadert er doch schon genug mit sich, dass dann ein Versuch in dieser Richtung etwas zu bewirken scheitert führt eher zu mehr Zweifel… (Vor allem, wenn das angestrebte Ziel sich innerhalb der göttlichen Aspekte bewegt…)

    Das ist mir durchaus bewusst, zumal noch verschärfend hinzu kommt das Götter auf Dere real existieren, was (gewisser Maßen) eine Basis des Glaubens untergräbt (und ja er hat Probleme Sachen einfach so hinzunehmen)

    Was er ja tut, es ist nicht so das er sich quergestellt oder alles mögliche getan hat um ein Hindernis zu sein (ein gewisser Teil seines Engagements in Khorestan entstammt aus einer Verpflichtung gegenüber der Erwählung), nur weil er nicht so firm in seinem Glauben ist, heißt das noch nicht das er nicht mitarbeitet (natürlich hätte er gerne mehr [möglichst brauchbare] Informationen). Er betrachtet die Dinge halt nicht aus der (wieauch immer) gefärbten Brille der überbordenen Religiosität.
    Bezüglich der Erwählung stellt sich dann noch die Frage, sollte die nicht mit dem Tode enden (das war immerhin eines der genannten Ausschlusskriterien, welches die Wahl eines neuen Ankers zur Folge hätte, eher eine Ingame denn Outgame Frage, Outgame erleichtert es einfach den Ablauf bei der gleichen Gottheit zu bleiben, in gewisser weiße stellt sich eine ähnliche Frage auch bei der Zauberstabbindung, früher gab es ja noch den Passus das die Bindung nach einem Jahr und einem Tag, nach Tode des Bindenden Magiers sich auflöst).
    Also müsste hier getrennt werden zwischen (blinden?) Glauben auf der einen Seite und der „Verteidigung der Schöpfung“ auf der anderen, mit ersterem hat er seine Probleme (wie in zwischen mehrmals festgestellt) an zweiterem beteiligt er sich ja (und nicht nur, weil er in der Schöpfung lebt und teile dieser erforscht)

  • Das mit dem Tode ist eine gute Idee! Ich weiß nicht welche Spielleitung es damals war, aber das sich Travia Nehazet aussuchte ist problematisch. Wenn es so ist, dass die Erwahlung mit dem Tode endet, dann wäre, dass eine Möglichkeit das Spiel umzugestalten.

    Travia erweckte ihn wieder. Vielleicht nahm sie damit auch die Erwählung von ihm, da er ihre Prüfungen nicht bestand und sie sucht sich nun einen neuen Auserwählten.

    Das könnte eine Lösung sein. Sollte Jan das für Nehazet wollen. Phex wäre noch eine Alternative (hinter dem Namen des Erwählten steht ein Fragezeichen.) oder er wird halt kein Auserwählter. Dranodan und die Skaldin sind auch nicht erwählt. Oder man erweitert den Kreis der Götter auf die Halbgötter. Da wäre Nandus oder Mada was für Nehazet.

  • Auf die Idee, dass es schlicht Nehazets eigene Unfähigkeit der Grund war, warum er das Schwert nicht führen konnte, kam er nicht? Warum sollte Rondra für Nehazet das Schwert führen? Dann könnten die Götter ja gleich kämpfen, dann wäre das ganze Auserwählten-Ding schlicht sinnfrei. Irgendeinen Grund muss es geben (außer, dass wir outgame gesehen etwas zum Spielen haben wollen), warum es ein „Stellvertreterkrieg“ ist.

    Das mit dem nicht verwenden können, sehe ich eher als Motivation für die anderen Bewohner Deres, die göttllichen Artefakte nicht selbst zu nutzen. Nicht alle Bewohner sind „gut“. Nicht alle sind von guter Gesinnung oder gar „wahren“ Glaubens. Dieses „Sicherungssystem“ der Artefakte ermöglicht, dass sie automatisch früher oder später in die richtigen Hände fällt. Einfach, weil sie sonst niemand gebrauchen kann.

    Und was die Erwählung betrifft. Man hat (outgame gesehen) einige Charaktere. Um sie in die Story einzubinden, muss man ihnen eine Gottheit zuordnen. Der Status Quo verhindert eine eventuell bessere Zuordnung. Wenn man so will, hätte Felix damals auch dir vorschlagen können, einen anderen Charakter zu wählen, der zu einer (anderen) Gottheit besser passt. (wäre aber langweilig gewesen, sowohl für dich, als auch insgesamt). Sehen wir das doch mal folgender Maßen: die Götter sind Kontrukte mit klaren Kanten. Du dies, tu das nicht, etc. Es kann schlicht keinen Charakter geben, der so dermaßen auf alles passt. Nein, die Charaktere müssen sich ein Stück weit verbiegen, um den Göttern zu gefallen (normaler Weise fürchten sie sie oder bitten um Beistand, dafür muss man schon etwas tun… das gibs nicht umsonst … so ist das mit dem Glauben) hier mal die Charaktere im Detail:
    Azina – eine Aranierin aus dem Kleinadel – nicht unbedingt beste Voraussetzung für Firun oder? Ja, da war Anpassung nötig. Sie hat die Sache angenommen und sich verschrieben, ihr Leben aufgegeben und streitet für den Grimmigen
    Delia – eine satuarische Hexe – auch nicht sehr optimal – Liebe schön und gut – aber Harmonie? lol ich sage nur Rachsucht, aber Claus macht seine Sache sehr gut, finde ich
    Jane – ja, Jane passt – eventuell der Aspekt mit dem Wissen verbreiten/hüten ist ein kleiner wunder Punkt
    Sieghelm – er war anfangs eher praiotisch gespielt – ganz krass zu erleben übrigens – hat sich auch sehr stark angepasst
    Nezahet – ich wiederhole: die Aspekte Travias widersprechen seinen Vorstellungen nicht – und der Seelensammler wird noch kommen, Geduld und Glaube^^ ich habe mir was dabei gedacht
    die Anderen lasse ich mal weg, da ich zu wenig noch weiß bzw. wir noch nicht so tief drin waren

    Und nun die entscheidenen Punkte: Wer sagt denn, dass die Götter die Erwählten festlegen? Vielleicht sucht sich der Vortex bewusst schwache Charaktere, die schnell fallen? Die Götter/die Gesellschaft müssen dann gegensteuern? Oder: mein Favorit: es ist schlicht und einfach Zufall!! Falscher Zeitpunkt, falscher Ort, Zack biste Erwählter oder aus Sicht des Vortexes: OPFER. Vielleicht sind wir keine Erwählten, keine Helden, sondern lediglich Opfer, unschuldige zivile armselige Opfer! Nur haben wir die Chance HELDEN zu werden!! Es liegt an uns. Und unserem Spiel.

    (outgame gesehen muss natürlich darauf geachtet werden, dass der Spielspaß gegeben ist, niemand muss ich in ein Korsett zwingen lassen, was er nicht möchte. Wenn es dir, Jan, so sehr zu schaffen macht/zuwider ist, dann sag es, sag, dass du unzufrieden bist und wir finden eine Lösung.) Ich persönlich fände es schade, wenn du Traiva aufgibst, wie gesagt, sie widerspricht Nehazet nicht. Aber lass dich davon in deiner Entscheidung nicht beeinflussen. Die Idee mit dem Tod ist natürlich eine Möglichkeit. Aber dann hätte Nehazet Travia doppelt zu danken. Also könnte er auch gleich an sie glauben^^

    Die Halbgötter würde ich rauslassen. Es ist schon extrem viel Stoff. Ich denke das reicht. Die Skaldin wird wohl auch nicht erwählt. Jane ist es ja schon. Und Dranodan, ja, da müssen wir mal schauen, wie es sich entwickelt. Derzeit sieht es nicht danach aus, als würde er erwählt werden. Aber schaun wir mal.

  • Doch darauf kamm er schon (und hätte es bei einem normalen Schwert auch erwartet), aber bei einem Schwert, wo der Schutz der Gemeinschaft (im weitesten Sinne, wenn nicht einprogrammiert, so) doch teil des äh „Wesens“ des Schwertes ist, ist das ganze doch Ernüchternd (was, je nach disposition unterschiedliche Möglichkeiten nach sich zieht).

    Naja, oder andere schließen sie weg (Praiosschild, welches dann beauftragt, von einer Zauberin durch eine Grupe gestohlen wurde und hatte jene Zauberin nicht auch noch den Gegenstand der Hesinde weggeschlossen, als dieser noch ein Ring war? Das mit den in die richtigen Hände fallen, ist also keine mittelfristige Konsequenz des ganzen. Dann gab es noch einen Händler, welcher Firunsspeer veräußern wollte…)
    Was aber immer noch nicht das (in meinen Augen) gegebene Problem löst, das sich die Erwählten gegenseitig mit ihren Waffen bekämpfen können (soviel zur, viel gewollten/erglaubten, „göttlichen“ Einheit der Zwölfe)

    Zu den klaren Konstrukten, naja, nicht wirklich, teilweise unterscheiden sich die Interpretationen von den eigenen Kirchen schon deutlich (und dabei meine ich jetzt noch nicht einmal fremde Kontinente oder vergangene Zeiten), zumal diese Interpretationen auch nicht unbedingt korrekt sein müssen. So das sich hier die Frage aufwirft, glaube an die Gottheit oder an die Institution (meiner Meinung nach)
    Kann sein, das ich Glauben anders sehe (außerdem gibt es genügend NSC die kein Problem damit haben sich gegen, nennen wir es mal göttliche Gebote, wobei der Terminus auch nicht ganz das ausdrückt was ich meine, auflehnen [seit Jahrzehnten oder länger] und immer noch unbeachtet weiterleben [Polberra? würde mir da einfallen, wobei ich zugebe das ein Magister des Konvents zur verfinsterten Sonnenscheibe in Brabak ein eher extremes Beispiel ist])

    Andererseits könnte argumentiert werden, dass Azina zu Beginn Ifirn eventuell näher war als Firun (Mit Tieren hatte sie sich ja doch schon recht früh beschäftigt und auch die Konsequenz zu ziehen, alleine aufzubrechen um ihrer Familie weniger Schande zu bringen [so hatte ich das zumindest verstanden] könnte als firunisch angesehen werden, in dem Sinne sich selbst zu prüfen, weiterhin gibt es denn Firunkult auch im Süden Aventuriens, mehr ausgelegt auf Jagd, als auf Winter, weil eher selten Schnee in dem dortigen Klima…)

    Andererseits gehört zu Rahja aber auch der Rausch, was wiederrum sehr gut passt (das hineinsteigern und ausleben der Emotionen verstehe ich doch etwas unter diesem Punkt, wobei es im Zweifelsfall auch noch den Aspekt der Ektstase gebe, ganz zu schweigen von der Satuaria-Levthan-Rahja Verbindung)

    Wobei das auch wieder abhängt von der kirchlichen Sicht (welche nicht stimmen muss, oder warum sollte die „Gottheit des Wissens“ sonst Strömungen, welche gegen ihre Sicht [wie gesagt, wenn davon ausgegangen wird, das die MEhrheit der Kirche Hesindes „Meinung“ richtig interpretiert hat] verstößt mit Karmaenergie versorgen?)….

    Er war mehr/deutlicer praiotischer ja, aber, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wollte Sieghelm auch davor Ritter werden (eine Wahl die ich eher in die Nähe von Rondra, denn Praios rücken würde, wieder meine Meinung {warum erwähne ich das eigentlich, ich meiner der ganze Kommentar ist ja von mir geschrieben, ergo, meine Meinung…}), Möglichkeiten auf einen leichten Weg (welcher für Sieghelm nicht ehrenhaft, wieder Rondra, mit der praiotischen Ordnung zu argumentieren, wäre möglich, verursacht aber mehr Probleme, denke ich, erschien)
    Auch die Encyclopedia Polterica würde ich eher in einem Rondragefälligen Licht, als in einem Praiosgefälligen Licht sehen…

    Eventuell aber die Interpretationen… (Geduld ja, damit habe ich kein Problem, aber Glaube, wobei ich eher eine Entwicklung von Achtung und eventuell Respekt, wie geschrieben, er versucht schon den „Richtlinien“ so er sie verstanden hat [und an diese denkt] zu folgen…

    Das die Wahl zuerst von der Vortexseite erfüllt ist mein Verständnis des ganzen Prozederes, ich kann jetzt allerdings auch nicht schreiben, wann das erwähnt wurde…
    Auch gegen den Zufall oder die Opferinterpretation habe ich nichts einzuwenden (letztere funktioniert ja, bei Nehazet wunderbar^^)
    Und bislang war/ist er? (Ich meine wenig hilfreich oder ein Störfaktor sein, stelle ich mir anders vor)

    Wie gesagt, das kollidiert mit meinem Verständnis von Glauben (übrigens der Versuch von mir den gläubigen Nehazet [unter seinem Memorabia] auszuspielen, mir hat das nicht allzu viel freude gemacht [und ich fand ihn auch weniger effektiv, was aber daran liegen könnte, das für jemand der Harmonie/Balance anstrebt er erstaunlich schnell zu extremen neigt {zumindest, was sein Studien-/Leseverhalten betrifft}])
    Und ich kann mir durchaus vorstellen mit Travia weiterzuspielen (ich denke nur, das ich doch, teilweise, [relativ?] deutlich andere Interpretationen von einigen details habe), wäre dem nicht so hätte ich mir ja auch keine Gedanken über Nehazets weitere Familie (was sich so noch nicht anspielen ließ, ich weiß) oder um die weitere Familienplanung Nehazets gemacht, ganz zu schweigen von der fehlenen Urtulamidischen Variante (welche auch noch nicht aufgetaucht ist, aber zumindest den Widerspruch der Traditionsgottheit, von einem, mehr oder minder, Traditionsbewussten Tulamiden zu achten/verehren/glauben zu lassen, welche in dem tulamidischen Pantheon (streng genommen) nicht auftaucht/nicht originierte…

    Im Prinzip wäre ich eher für eine Auflockerung der Götter, denn die Zwölfgötter sind ja eher ein ingamekonzept (in Myranor gehören nur Praios, Travia, Rahja und Tsa zu den Staatsgöttern. Mit Tharun, Rakshazar und Uthuria will ich gar nicht erst anfangen. Hinzu kommt das der Terminus Halbgötter ja auch, aventurisch, durch die Zwölfgöttlichen Kirchen geprägt ist…), aber der Einfacheit wegen, ist es natürlich naheliegend bei den Zwölfgöttern zu bleiben…

    Bezüglich anderer Erwählungen, für Phex war anderes geplant, Mada und Nandus könnten recht interessante Reaktionen hervorrufen (gerade Mada, vor allem wenn ich da an eine gewisse Nivesin denke…)

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