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Gelten Travias Gebote?

Argh, wie immer wäre mehr Zeit zur Verfügung zu haben zu favorisieren, tempus fugit, wahrlich.

Außerdem scheine ich mich noch nicht ganz an meinen alten Körper gewöhnt zu haben, zumal ich mich auch nicht erinnern kann kitzlig gewesen zu sein, was eventuell daran lag das ich eher selten in entsprechende Situationen gelangte wo es relevant gewesen wäre. Ob es eventuell an den letzten Erfahrungen lag, wahrscheinlich schon, durchaus möglich das die Sensationen des Körpers einfach ungewohnt waren, nach der Körperlosigkeit, was wohl auch heißt, das es nicht gänzlich auszuschließen ist, das dies nicht zu einem dauerzustand wird. Was ziemlich unangenehm wäre, würde sich doch die frage stellen, ob ich neben Stellen an meinem Rücken, eventuell dem ganzen Rücken(?), ob nicht noch andere Stellen unkontrolliertes Lachen hervorrufen könnten, grauenhafte Möglichkeit.

Aber zurück zu wichtigeren Sachverhalten, endlich ist alles zusammengetragen um von Spichbrecher (den nicht anwesenden, der „gute“ Bruder begleitet uns immer noch) zu befreien, weswegen dies demnächst auch getan wird. Nur wäre über ein dutzend Pläne und Notfallpläne für das aktuelle Vortexproblem ganz nett, aber Pläne zu erdenken ohne die notwendigen Inforamtionen zu haben ist, unprkatisch. Es wäre wie der Versuch eine unbekannte Gleichung, mt einer unbekannten anzahl von Variablen zu lösen, ohne das wirklich bekannt wäre in welchem Zahlensystem die Gleichung zu lesen wäre. Kurzum es ist mehr als unweise sich in dieser Situation auf eine konfrontation einzulassen, zumal noch nicht mal alle „Erwählten“ wissen was Sie können, ihre, nennen wir sie mal, „Geschenke“haben oder was der Gegenspieler kann. Schon alleine diese ganze Vortexsituation würde weiterer Erforschung bedürfen, eventuell, wenn die Signatur des Vortex verstanden würde, ließe sich, theoretisch gezielte Contramagica gegen diese entwickeln. Doch da es sich dabei um eine gänzlich unbekannte Art der Magie handelt, entsprechende Canti erst enwickelt werden müssten, wären dies erst Möglichkeiten, welche sich nach dieser Konfrontation in einer nachfolgenden Konfrontation als nützlich erweisen könnten.

Sicher, etwas eingrenzen lässt es sich schon, die Anfälligkeit gegenüber karmalen wirken beispielsweise, theoretisch die Abhängigkeit von Magie (welche erst nachzuweisen wäre, gut deswegen ja der Terminus „theoretisch“, also ist diese Anmerkung redundant), schließlich wäre dann noch die frage, wenn das fallen der „Erwählten“/Anker unser Sphärensystem gefährdet, was passiert, wenn „Erwählte“/Anker (welche vorherige „Erwählte“/Anker des derischen Sphärensystems waren) der Gegenseite „fallen“, also auf „unsere“ Seite kommen/“fallen“, inwiefern dies strukturelle Auswirkungen auf den Vortex hätte oder nicht, wäre durchaus interessant zu wissen. Und ob in diesem Zusammenhang das „Memorabianotfallthaumatursom zur Glaubensstärkung“ eventuell eine gangbare Möglichkeit wäre, abgesehen davon das ich weder die Zeit noch die Kraft oder die Materialien (gut eines von drei würde ausreichen, wenn ich die Kraft hätte, ließe sich Zeit und Materialien „improvisieren“, ähnliches würde für Zeit und Materialien gelten) hier habe. Und schließlich, da es sich „nur“ um eine Möglichkeit handelt, bedeutet dies, das es letzlich nicht erfolgreich sein müsste.

Nein eine gezielte Störung der Vortexmagie, eventuell mit Verstärkender Wirkung, dank derisch/karmalen Wirken erscheint am vielversprechendsten, was nicht viel bedeutet in dieser Situation.

Selbst die Observierung der arkanen Residualstrahlung an Igans Astralleib, brachte mich nur marginal weiter. Tempus fugit (selbst in zeitlosen Globulen, wie es scheint, vor allem wenn diese auseinander fallen).

Definitiv interessant, zumindest für die ersten paar Momente, war die Verschiebung der visuellen informationen, durch die Störung meiner Konzentration, leider habe ich diese Situation nicht genutzt und mir die Umgebung in den naheliegenden Canti der magica clarobservantia angesehen.

Nicht nur die Globule sondern auch die limbischen Durchgänge verloren ihre strukturelle Integrität, es war offensichtlich, das die arkanen wirkmatricen zerfielen, mein versuch diese „notdürftig zu flicken“ (etwas was ich nicht erwartet hätte je zu tun, argh, magische Phänomene gehören ordnungsgemäß untersucht, evaluiert, verstanden, reproduziert und anschließend abgewandelt. Aber nicht diese Art des blindlings hineingreifen und, in Ermangelung eines besseren Wortes, auf gut Glück zu manipulieren) in dem ich einen einzelnen gerissenen Portalstrang „erfasste“ und in Rchtung des Ifirnheiligtums lenkte, zumindest war dies die Idee, aufgrund der fehlenden Zeit. Wäre es wohl eher korrekter den Versuch mit einem werfen in die halbwegs richtige Richtung zu vergleichen. (Eventuell kann ich aus den hier gesammelten Erfahrungen wenigstens genügend Wissen extrahieren um eigene Experimente in diesem Bereich fortzuführen, eventuell gar den Planastrale Cantus zu rekonstruieren, alleine die Forschung wird zeigen in welche Richtung mich das hier gefundene Wissen führen wird.)

In folge der Unsicherheit des Portalsystem Zerfalls (eigentlich könnten diese wohl als Astria Porta bezeichnet werden, der Name gefällt mir, ich denke, wenn ich je, so ein System aufbauen sollte, werde ich diese wohl Nehazets Astria Porta, oder kurz NAP, nennen) begaben wir uns auch nicht zu dem Ifirnheiligtum, was zumindest meine Möglichkeiten stark einschränkt.

Die Höhle Xindans hatte sich nicht merklich verändert in unserer Abwesenheit, natürlich funktionierte das zusammengebastelte Wappen und der gute Bruder Spichbrecher konnte die Pforte öffnen, welche natürlich ähnlich unpraktisch war, wie die ganze Konstruktion hier, was für ein Problem hatte dieser Magus nur, so unpraktische Thaumatursome zu entwerfen, bevor das alles vorbei ist, sollte ich noch mal einen genauen Blick auf die arkane Signatur werfen, vielleicht finde ich ihn ja noch und kann ihn dann selbst fragen.

Die Schatzkammer war, nun ja eine Schatzkammer, viel Gold lag herum, aber auch das eine oder andere Buch, das erste was ich sah habe ich, vorläufig, eingesteckt, vielleicht (wie wahrscheinlich ist das schon?) ist es etwas interessantes.

Sieghelm hing eine Kammer weiter, schade dass ich nicht über die arkanen Ressourcen zu diesem Moment verfüge, ich hätte schon die eine oder andere Idee, was ihn auf die Beine bringen könnte. Da ich diese nicht hatte versuchte ich es stattdessen mit dem Willenstrunk, nachdem die anderen ihn aus seiner, ähnlich unpraktischen, Thaumaturgischen Falle befreiten.

Und nun stehen wir also draußen im Schnee und warten auf das unvermeidliche, ohne das wir einen Plan, weitere Unterstützung oder dergleichen hätten, toll, wirklich toll.

Die einzige Idee der anderen darauf war, sich vorzustellen, wirklich hilfreich…

Nun, so wie ich das sehe ist das einzige was ich wirklich tun kann, die Situation zu observieren. Und eventuell den anderen etwas Zeit zu verschaffen in dem ich, versuche (das hatte bei Skar Zht ja schon so wunderbar geklappt) mit ihm zu Reden und außerdem würde ich unserem Gegenspieler gerne etwas zu trinken anbieten, leider haben wir keinen Tee mehr, aber ich habe schon eine Idee, welches Getränk interessante Wirkungen haben könnte…

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