Welch ein Glück: Er lebt! Sein Zustand ist jedoch jämmerlich. Aber ich bin zuversichtlich, dass Jane und Delia ihn schon wieder hinbekommen. Er wird sich erholen und für die Leuin streiten. So wie es für ihn vorgesehen ist. Vorausgesetzt es gelingt uns, den ersten gefallenen Anker Rondras – Tornado oder eher Turnaak’riin, den Seelenfresser – aufzuhalten. Ich bezweifle jedoch, dass er sich so einfach vernichten lassen wird. Doch wenn er hier persönlich auftaucht, muss er sich seiner Sache sehr sicher sein. Oder Sieghelm ist zu gefährlich, um am Leben gelassen zu werden. Die Gelegenheit ist für ihn günstig. Ich fürchte, dass nur Sieghelm in der Lage ist, ihn wirklich zu vernichten. Ihn mit Hilfe von Rondras Essenz zu zerstören. Seine Magie zu brechen. Auszulöschen. Nichts anderes verdient dieser Gottverräter!
Hier stehen wir nun. Am Ende eines Tals in den Trollzacken, das mit Schlamm und schmelzendem Schnee bedeckt ist. Bereit uns unserem Schicksal zu stellen. Ich bete, dass wir siegreich aus diesem Kampf hervorgehen: Bitte Firun, schick uns deinen Grimm, deine Entschlossenheit, deine Härte, auf dass wir nicht weichen. Keinen Fuß breit wird dieses Scheusal in diesen Kreis seiner tapferen Beschützer setzen!
Entschlossen positionieren sich die Helden um den bewusstlosen Sieghelm. Ein jeder bezeugt seine Entschlossenheit mit einigen pathetischen Worten.
„Ich, Azina saba Belima, Botin Firuns und Wächterin des Heiligtums der Ifirn, bringe Firuns Zorn über jeden, der es wagt, sich diesem Kreis zu nähern!!“
Wettert sie noch zornerfüllt. Dann setzt sie sich sanft auf den schlammigen Boden und versucht mit ihrem zweiten Sehvermögen zu erahnen, von wo sich Turnaak’riin nähern wird. Sie sammelt sich und stimmt sich auf die Umgebung ein. Vergisst für einen Augenblick die Gefahr, in der sie schweben, vergisst welch Herausforderung vor ihnen liegt, vergisst sogar, dass Elfenbein nicht an ihrer Seite ist. Langsam beginnen sich die Konturen der Umgebung in einem kräftigen Blau vor ihrem geistigen Auge zu manifestieren. Die wenigen Bäume des Tals und ihre Kameraden leuchten hingegen in strahlendem Rot. Der schlammige Boden jedoch verdunkelt sich zusehens.
Es gibt also doch mehr Farben als blau und rot. Turnaak’riins Erscheinen färbt den Boden schwarz. Er schändet den Boden. Der Boden! „Er kommt von unten! Vorsicht!“
Sie steht auf. Atmet noch einmal tief die klare Bergluft ein, während sie ihren Blick in die Ferne richtet, als suche sie jemanden. Plötzlich pfeift sie zwei Mal laut das Tal hinunter. Dem folgt ein kräftiges langes wölfisches Heulen, ehe sie grimmig zum klaffenden Spalt starrt, aus dem gerade das Unheil hervortritt. Das Unheil, das die Welt, wie die Menschen sie kennen, vernichten möchte.
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Azinas Gedanken
Das mit der Wächterin des Heiligtums der Ifirn, so wirklich bekannt (und von den anderen verstanden) dürfte das noch nicht mehr sein, oder? (Immerhin wurde die Zeitlinie, in der die Gruppe mehrheitlich des Heiligtums ansichtig wurde ja gelöscht/zurückgesetzt. Und ich kann mich jetzt nicht daran erinnern das Azina das nochmal erklärt hätte, weswegen auch, bislang gab es ja keinen entsprechenden Grund…)
Außerdem ist es interessant das es anscheinend keine gesonderte „Farbe“ für karmales und arkanes wirken zu geben scheint (ersteres könnte ja weiß sein, so als Gegenpol zur schwärze des Vortex[wesens], zu letzterem enthalte ich mich. Wäre aber dafür diese Fähigkeit genauer auszutesten, beispielsweise die maximale Reichweite und Genauigkeit zu messen, sowie zu überprüfen inwiefern arkanes wirken diese Fähigkeit manipuliert, im positiven, wie im negativen…
Hehe, ja. Das mit der Wächtering des Heiligtums hat sich Azina persönlich vorgenommen. Sie hat – natürlich – nicht mit den anderen darüber gesprochen, auch wenn zumindest Delia und Nehazet klar sein dürfte, welches Heiligtum gemeint ist. Aber dennoch wissen sie nicht um den Grund, warum sie es tut. Es hat sich bisher noch keiner bemüht dem intensiv nachzugehen. Nun, so kurz vor dem Kampf ist das auch nicht relevant, aber später könnte man darauf zurückkommen, wenn sich ein Char dafür interessiert. Aber ich denke, sie haben alle vorerst alle ihre eigenen Probleme. (Kalkarib, Vortex, etc.) Die Ansprache war jetzt auch nicht an die anderen gerichtet, sondern eher an ihren Gott und an sich selbst. Die anderen sollten nur wissen, dass sie bereit ist zu kämpfen.
Du nun wieder. Schön strukturieren:) Bin ich auch dafür.
Azina ist ebenfalls dabei ihre Fähigkeiten auszuloten und zu trainieren. Sie hat die Vorstellung/Hoffnung, dass sich die Fähigkeit noch verstärkt und verschiedene Muster erkennbar macht. Vor allem Dämonen möchte sie von allem anderen unterscheiden können. Das lebt Firun ihr ja vor: die Dämonenjagd. Das Gezücht gehört ausgerottet. Niemals würde sich auch einem Handel – aka Feuersalamander unterm Berg – zustimmen. Eher stürzt sie sich auf ihn.
OToog: Ich habe noch keine Werte für die Fähigkeit. Unser Meister scheint es noch recht flexibel auszulegen (so wie die Wunder von Traviahold), wenn es der Story dient. So kann er auch gleich testen, was geht. Am Ende des Abenteuers wird er mir Werte oder einen Handlungsrahmen geben, sodass ich weiß, was sie kann.Sollte, irgendwann mal, Zeit dafür sein, würde Nehazet durchaus seine Expertise bei der Erforschung der neuen Fähigkeit anbieten.
Einige Ideen für verschiedene Experimente hätte ich auch schon. (In-/Convocation verschiedener Wesenheiten, vielleicht findet sich auch noch der ein oder andere Geist und und und)
Wenn die Sicht genau genug wäre, könnte Azina mit dieser eine wunderbare Möglichkeit haben den Vortex zu erforschen…
Den Vortex erforschen … darauf bin ich ja noch gar nicht gekommen! Das wär ja was! Aber wohl was für die ferne Zukunft, sollten wir den Vortex doch einmal betreten bzw. eine Öffnung finden bzw. hinter die Membran, die die Welten trennt schauen können. Ja ja, die Zeit. Ich denke Nezahet hat derzeit anderes zu tun.^^