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Geduld ist eine Tugend

Weh dir Unglücklicher. Ich werde nicht eher von deiner Seite weichen, bis sich in meinem Besitz befindet, was für mich vorgesehen ist. Jane hat es gar passend als Jagt bezeichnet. Eine alte Hexe gab mir den Rat, erneut auf die Geduld der Jugend zu setzen und den richtigen Zeitpunkt abzuwarten … Standhaft zu bleiben, bis ich würdig bin, das Geschenk zu empfangen.

Es scheint eine weitere Prüfung auf dem Weg zur Reife zu sein, die Firun mir da in Form eines goldgierigen, schmierigen, alten, kleinen, novadischen Eselskrämers auferlegt hat. Der kleine Giftzwerg, weigerte sich, meine gesamte Barschaft anzunehmen. Sogar einen meiner – rar gesäten – Gefallen schlug er achtlos in den Wind. Und selbst die Drohung mit Ächtung durch die eisige Kirche, konnte ihn nicht dazu bewegen, das Prachtstück preiszugeben.

Ungemach soll er dir bringen bis du ihn mir aus freien Stücken überlässt. Bis dieser Tag schließlich kommt werde ich an deiner Seite ausharren und dich mit meiner allgegenwärtigen Präsenz schier erdrücken. Dich mit meinen strengen Blicken niederstarren und deine Selbstzweifel nähren. Ausdauernd werde ich dir folgen. Keinen einzigen Augenblick werde ich dich aus den Augen lassen. Du wirst der braunen Jägerin auf den weißen Pfaden nicht endkommen!

Er gilt nicht dir, oh du arme Seele! Der Runenspeer Firuns wählt seinen eigenen Weg! Du bist der Überbringer, so wie ich der Bote sein werde. Kenne deine Rolle, Wicht.

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Gedanken der Azina

Eine Blutfehde wird verhindert, der Würfel der Weisheit und weiteres

3. Namenloser 1025n.BF
Die Nacht war geruhsam, das einzige befremdliche war, dass ich mal wieder von Sezierung einer riesigen Biene träumte, bei der Untersuchung entwichen Pollen aus ihren Beinen, welche wohl aus dem weiten Radja stammten, möglicherweise den Zyklopeninseln. Was mir Bishdariel damit sagen wollte, entzieht sich meiner kenntnis, vielleicht hat er sich im adressaten geirrt?
Wie dem auch sei, es stellte sich heraus, dass dies nicht das einzige befremdliche war, welches sich gestern Nacht ereignete.
Azina saba Belima hat es wohl geschafft sich in einen Kampf in dieser häuslichen Atmosphäre verwickeln zu lassen und laut Meinung des Karawansereibesitzers soll ich für diesen Zwischenfall verantwortlich sein, verstehe das einer, wie ich für etwas verantworltich sein kann, was ich erstens nicht verschuldete, zweitens von der erwählten des wohl eigenständigsten Gottes des Pantheons verschuldeten und drittens ich nicht anwesend war. Zumal es doch wirklich eine Frechheit ist, dass jemand des Nachts in einer Karawanserei angefallen wird. Da ich weiteres, unnötiges, Blutvergießen vermeiden wollte, liegt mir doch nichts daran die komplette Sippe der Rashimin eine Passage über das Nirgendmeer anzubieten, täte sich dies doch schlecht in einer Vita, einmal davon abgesehen das es mir ziemlich fragwürdig erscheint, das ich mich meiner Haut erwehren muss, für etwas das meine Begleiter verschuldeten, wobei ich nur zum unbeteiligt leidenden gekürt werde. Ich ersann also einen Plan, um weiteres zu vermeiden, dazu holte ich Azinas Speer, den Säbel und den Waqqif des Verstorbenen, sowie den Verstorbenen, zusammen mit Delia convocierte ich einige Elementare Diener, einen des Humus, jener wurde gebeten sich um Delias Haarproblem zu bemühen und Sahib Selim Al’Harab ibn Saids Heilung zu unterstützen, zwei der Luft, um mich und den unglücklichen zu der anderen Leiche zu transportieren, an der anderen Leiche angekommen, arrangierte ich beide so wie ich es mir vorstellte, bedacht darauf die Totenruhe zu schonen. Anschließend begab ich mich mit einem der Luftwesen zurück nach El’Trutz, dort suchte ich die Familie des gestern verstorbenen aus, um mein Beileid ob ihres Verlustes zu bekunden, ich erwähnte das wir auf dem Hinweg des Todes ansichtig wurden und mir auffiel das ein Toter einen Waqqif der Sippe der Rashimin gehabt hatte, da dies der einzige Gegenstand war, der eine Identifizierung ermöglichte, beschloss ich ihn mitzunehmen und der Familie auszuhändigen. Ich denke, diese unnötige Blutfehde wurde verhindert, der Patriarch der Sippe sprach auch seinen Dank mir gegenüber aus.
Zurück in der Karawanserei bemerkte ich eine andere Karawane, welche sich ebenfalls in der Karawanserei eingefunden hatte.
Ich berichtete dem Karawansereibesitzer oder zumindest seinem Sohn vom Erfolg meines Planes. Ich bemühte mich das von Jane gestellte Mathematik Rätsel von neulich zu lösen, leider schlichen sich doch ein paar Ffehler ein, so dass die Lösung nur als marginal zufriedenstellend gelten kann. Ansonsten war der Tag recht ereignislos.

4. Namenloser 1025n.BF
Die Karawane brach Richtung Quadanagar auf, ich unterhielt mich während der Reisse ausgiebig mit Delia über unsere Möglichkeiten der Magie, weiterhin erzählten wir uns gegenseitig welcherlei Canti wir verrichten können, was für Rituale wir leiten können und weitere artverwandtes. Dabei erfuhr ich einiges über die satuarische Fluchmagie, zwar eher von bescheidenen Informationsgehalt, aber ich weiß mittlerweile das es diverse Flüche gibt, ein paar lauten „Beute“, „Kornfäule“ und „Unfruchtbarkeit“ und was jene bewirken. Die Karawane erreichte später noch Quadanagar, Sie nächtigte außerhalb der „Stadt“.

5. Namenloser 1025n.BF
Wieder eine ereignislose Nacht, seltsam war nur, dass meine Beglieter kollektiv verschwunden zu sein schienen, nachdem ich etwas gewartet hatte beschloss ich das Wirtshaus aufzusuchen, wo ich auch auf meine Begleiter traf, welche gerade gingen als ich das Wirtshaus betrat, glücklicherweise betrat ich es nicht aus Hunger oder Durst, ich begleitete meine Freunde zu dem Basar, begab sich doch der von Azina gesuchte Händler dorthin, wo hätte er sich sonst hin wenden sollen?
Auf dem Basar wurde ich von meinen Begleitern gefragt ob ich meinen Stab entzünden könnte, seltsame frage, ich meine so oft wie ich dies demonstrierte, sollte es doch mittlerweile bekannt sein, dass ich zu dazu in der Lage bin. Nun ich beschloss meine Freunde durch eine entsprechende, erneute, Demonstration zu erfreuen und entzündete den Stab, kurze Zeit später machte sich ein Händler bemerkbar, welcher mir wohl etwas verkaufen wollte, zumindest lassen das seine Worte „Benötigt Ihr“, danach brach er leider ab, als er mein Gesicht erkannte und ich das seinige, zumindest gehe ich davon aus, das dies die zutreffende Erklärung war, handelte es sich doch um jenen, welcher mir den purpunen Mantel vor einigen Wochen verkaufte, den einzigen dem es bisher gelang meine geistige Abwehr zu durchstoßen, leider rannte er davon. Ich hätte gerne mit ihm disputiert und mehr über ihn erfahren, ich rannte ihm hinterher, aber seine Ortskenntnis ermöglichte ihm zu entkommen. Die unterwegs neuerworbenen Bekanntschaften waren auch keine allzu große Hilfe, wussten Sie doch nichts als Verwirrung zu stiften.
Als ich den Basar danach wieder aufsuchte wurde ich gerade den letzten Momenten eines schwer zu beschreibenden Chaos ansichtig. Irgendwie hatte es jemand geschafft den Unmut sämtlicher umsich stehender Tiere aufsichzuziehen. Am Ausgangspunkt des Chaos, zumindest ließ die Schneise des freien Weges diese Vermutung zu, begegnete ich meinen Begleitern. Dort ging es in einem Gespräch um Azinas heißgeliebten, oder vielleicht doch eher kaltgeliebten ?, Speer, welcher wohl im Besitze jenes Händlers sei, nach welchem Sie sich erkundigte.
Ich nutze den disput um die matrices der Sapefacta Canti in meiner Bürste der Reinigung zu erneuern. Anschließend begab ich mich zu besagtem Händler um eine größere Menge Berkristall, dem kundigen als Fokus der Clarobservantia bekannt, zu erwerben, er war auch so freundlich mir den Speer zu zeigen. Leider hatte er, trotz Demonstration, keinerlei Interesse an einem Austausch des Speeres gegen meine Bürste der Reinigung. Dafür zeigte er mir allerlei Tand, einen Würfel der Weisheit, welcher wohl noch nie gelöst wurde, das hatte auch nur einige wenige Augenblicke bestand, durfte ich jenen doch anfassen, durch meine vorherige Examination wusste ich wie ich ihn zu drehen hätte, als er gelöst war ertönte eine metallenen Melodie ansonsten gab es keine weiteren Ereignisse von diesem Spielzeug, danach wollte er mir ein Monokel von Khadil Okharim anbieten, vollkommen unmagisch. Als ihm auffiel, dass ich auf seine Blendungen nicht hereinfiel versuchte er andere zu blenden, auch erneut mit seinem „Unmöglichen“ Würfel, konnte mir nicht verkneifen die Melodie des Würfels zusummen, als ich damit endete wies ich den aktuellen potentiellen Kunden an, wie der Würfel zu lösen sei, was ihm auch prompt gelang. Unverständlicherweise behauptete er, das er spüren könne, wie er merklich klüger geworden sei, darauf konnte ich nur erwidern, dass er dann vorher nicht sehr klug gewesen sein kann, da ich bei meiner Lösung vorhin keinen Unterschied bemerkte.
Ich zog mich von diesem Stand auch zurück.

Es begab sich…

Wieder eine Nacht in der Delia nicht schlafen kann. Sie setzt sich ans Fenster und beobachtet von dort aus den Mond und hängt ihren Gedanken nach.

*Auch nach Wochen in diesem merkwürdigem Land kann ich mich immer noch nicht ganz an die Männer hier gewöhnen. Einerseits sind sie unhöflich, abweisend und verfügen über wenig benehmen. Andererseits strahlen sie eine gewisse Faszination aus. Erst wollen sie Dich als Sklavin verkaufen, sagen Du seist ein „ungläubiges Weib“ und dann kommen sie auf edlen Pferden und retten Dein Leben. hm…. Sie verachten und begehren Dich gleichermaßen. Gerade ich mit meinen roten Haaren und der weißen Haut bin wohl „viele Kamele“ wert. Verstehe einer diese Leute…

Erst kürlzlich musste ich Azina helfen eine Leiche zu entsorgen. Die Leiche eines Mannes der einen „Ehrenduell“ oder soetwas machen wollte. Ich glaube es hat immer noch mit Rowin zu tun. Er hat damals ja dieses Missgeschick auf sich gezogen und wurde des Öfteren von solchen Kerlen bedrängt, die ein Duell auf Leben und Tod wollten. Ich weiß nicht ob das jemals wieder aufhört.

Wiederum traf ich zwei interessante Herren, der eine ritt auf einem schwarzen Shadiff an mir vorbei und wurde offenkundig verfolgt und der Andere ist wohl der Sohn des Karawansereibesitzers hier in El Trutz. Beide weisen Ähnlichkeiten auf mit dem Mann der uns damals das Leben rettete.  Aufgrund der Art und Weise wie die Herren mit uns Frauen umgehen ist es leider schwer direkt mit ihnen in Kontakt zu treten. Sie dürfen wohl nicht mit uns sprechen… oder wollen es nicht. Vielleicht schreibe ich dem Sohn mal einen Brief*

Sie erhebt sich vorsichtig von ihrem Lager und achtet darauf Jane und Azina nicht zu wecken. Sie stielt sich aus dem Zimmer. Auf einem Stück Papier schreibt sie in geschwungener Schrift

„Grüße Euch mein Herr,

ich kam nicht umhin Euch zu bemerken und zu bemerken, dass Ihr mich beobachtet habt. Ich vermute, dass Ihr nicht mit Damen sprechen dürft oder es stets vermeidet, daher hier ein paar Zeilen von mir. Geschriebenes Wort ist nicht gesprochenes Wort. Vielleicht ist es Euch erlaubt auf diesem Wege mit mir zu kommunizieren.
Ich würde gern den Grund erfahren, warum Ihr so interessiert an mir seit. Ich erkenne in Euch Ähnlichkeit mit dem edlen Herren der mich und meine Mitstreiter in einer Nacht vor kurzem vor El Trutz beschützte und uns allen das Leben rettete. Falls dem so sei, sei Euch mein Dank gewiss.

Sollte ich Euch mit diesem Brief beleidigt haben so verzeiht mir als Unwissende bitte.

Ruhige Träume

Delia“

Delia erinnert sich aus welcher Tür der junge Mann geeilt kam, als sie uns Azina vor wenigen Stunden hier blutverschmiert saßen. Unter dieser Tür schiebt sie den Brief hindruch.

So leise sie kam geht sie auch wieder. Noch lange wird sie in dieser Nacht wach liegen.

 

Abschluss des Abenteuers (Gruppe Andergast)

Den Göttern zum Gruße,

nach Beendigung des Abenteuers „Bestehen und Vergänglichkeit“, hab ich die Andergast-Seite überarbeitet und die Auswertung, sowie das neue Abenteuer hinzugefügt.

Werft einen Blick darauf: KLICK MICH!

Vielleicht bekommt ihr ja auch diese Weise eine Idee für die neuen Charaktere. Die überlebenden Chars werden wohl ein bis zwei Monate Zeit haben bis das neue Abenteuer beginn, was wir dann beim nächsten Termin grob ausspielen werden.

Ergänzungen:

  • Carsten bekommt noch 20 Abenteuerpunkte für die Schilderung seines Traums (wenn gewollt zu verwenden für den nächsten Charakter).
  • Harika bekommt ein „Stigma“, welches die Sprenkelung auf ihrem rechten Arm beschreibt, gibt keine regeltechnischen Nachteile, ist jedoch vorhanden.

 

Möge Nandus mit euch sein!

Euer Schicksal

Angst aus Nähe

Alles um dich herum ist schwarz. Du befindest dich in totaler Finsternis. Egal wie sehr deine Pupillen sich weiten, du kannst nicht den kleinsten Lichtstrahl erblicken. Wie bist du nur hier hergekommen in dieses praios-verlassene Nichts? Und wer oder was bist du überhaupt?

Ein gleißend helles, reines Licht trifft dein Auge und blendet dich. Es ist so weiß und intensiv, dass es körperlich schmerzt. Als du deine Augen von diesem Strahl abwendest, findest du dich von schwarzem Holz umgeben. Du versuchst dich zu bewegen, aber das Holz scheint wie flüssiges Metall um dich herum erstarrt zu sein und dich nun wie eine starre Rüstung einzuschließen.

Du kannst ein dumpfes pochen hören. Unregelmäßig und dumpf drückt es auf deine Ohren. Tock, tock, tock. Das Holz um dich herum beginnt auf deinen Körper zu drücken. Es zieht sich stellenweise zusammen, wie wenn eine eherne Rüstung sich unter der Wucht einer klinge eindellt. Es schmerzt. Du versuchst mit aller Kraft dem zu widerstehen. Dann hört es auf. Das pochen verschwindet.

Mischtechnik; Robert, Michael

Ein rauchiger Geruch steigt durch die kleine Öffnung zu dir heran und bald verschwindet der letzte Lichtstrahl teilweise hinter schwarzem Dunst. An deinen Füßen wird es warm. Zunächst angenehm, wird es brennend. Deine Füße brennen. Flammen scheinen deine Beine hinauf zu lecken. Du willst deinen Schmerz und deine Wut hinaus schreien und musst durch den dichten Qualm anfangen zu husten. Das Holz fließt die dabei in deinen Mund, wie dicker Honig und du kannst ihn nicht mehr schließen. Es rinnt dir in deinen Magen und deine Lunge. Du wirst ersticken. Und kannst dich nicht einmal dagegen aufbäumen. Schwarz ist dir schon vor Augen. Wie sollst du dein Ende also kommen sehen? Wird Golgari dich befreien?

Plötzlich wird es hell. Du kannst dich wieder bewegen. Fühlst dich groß und mächtig. Und wütend. Vor dir laufen kleine Gestalten herum. Mit Fackeln. Sie tragen grüne Roben. Du willst sie zertreten und mit deinen Wurzeln erwürgen. Deine Äste sollen sie erschlagen und durchbohren. Einen nach dem anderen wirst du sie holen. Einen nach dem anderen.

Als du all die kleinen Zauberer, die dich mit ihrem Feuer zu verbrennen und mit Äxten zu fällen suchten erschlagen hast, kannst du endlich wieder dein Tun fortsetzen. Ihr roter Saft sickert in die Erde und nährt dich. Aber etwas daran ist eigenartig. Etwas schmeckt dir merkwürdig vertraut. Und nun siehst du auch, dass es deine ehemaligen Gefährten und keine Magier waren.

Eine Horde giftgrüner, riesiger Spinnen krabbelt heran auf deine Gefährten zu. Du versucht dich ihnen in den Weg zu stellen und kämpfst, erschlägst eine nach der anderen, aber für jede erschlagene rücken drei neue Biester nach. Aus den Leibern der erschlagenen krabbeln kleinere Exemplare, die einfach unter dir durch zu huschen versuchen. Als du versuchst sie zu zutreten springen sie dich an und krabbeln unter deine Gewandung. Doch dafür ist keine Zeit. Sie haben deine Gefährten erreicht und versenken ihre Mandibeln ihn ihren bewusstlosen Körpern. Dranodan, Rowin und Dero beginnen zu zerfließen. Von ihnen bleiben nur drei Fützen. Du eilst zu Harika und willst ihr alle Spinnen aus dem Gesicht zu wüschen. Da bricht ihr Rücken auf und eine gigantische Spinne aus ihm hervor. Doch sie macht keine Anstalten dich anzugreifen. Sie schreit. Und weint?! Riesiege Tränen werden zu Bächen.

In einem Fluss treibst du auf dem Wasser, klammerst dich an einen Baumstamm. Um dich herum abgestorbenes Holz. Im Wasser ist dein Spiegelbild verzerrt. Plötzlich färbt sich das Wasser rot. Du suchst nach der Quelle, dieser Farbe. An dir vorüber  treiben die Leichname von Menschen und Tieren. Du hörst ein Rauschen und Tosen, wie von fallendem Wasser. Durch den Lärm dringt ein Schrei an dein Ohr. Ein Seil treibt an die vorbei. Dir kommt in den Sinn, dass du Harika schon einmal hast in einen Fluss steigen lassen.

Du willst nach dem Seil greifen, doch als du es zu fassen bekommst wird es zu einer Schlange, die sich um deinen Arm windet und dich aus den Fluten zieht. Du kannst sehen, dass der rechte Arm dieser kleinen Hexe, die auf dem Einhorn durch die Luft zu reiten scheint, der Ursprung der Schlange ist. Mit ihrer Linken reißt sie dem Einhorn eben dieses ab und das Fell des Tieres wird schwarz. Aus den Hufen und Augen schlagen Flammen. Als es irre wiehert kannst du Reißzähne entdecken. Die Hexe zeigt auf den Fluss unter dir, wo sich die Wassermassen nun in einen bodenlosen Abgrund ergießen. Dort fällt auch Harika grade ihrem Ende entgegen. Doch auf einmal schießt das Biest los und macht Anstalten sie noch vor dem Aufschlag zu zerfleischen. Du wirst durch die Schlange hinterher gezogen. Hinab in die Tiefe. Doch  ein Aufschlag bleibt aus.

In der Schwärze über dir flammt flackernder Feuerschien auf. Du siehst wie die Leute aus dem verdammten Dorf wie Riesen groß um dich herum stehen. Andere tragen Holz herbei und schichten es auf. Du rufst ihnen zu, dass sie damit aufhören sollen. Doch die Thorwalerin übertönt all deine Versuche mit ihren Befehlen und dem Knall ihrer Peitsche mit dem sie deine Kameraden vorantreibt. Immer näher auf den Scheiterhaufen zu. Du versuchst sie mit deinem Schwert aufzuhalten, doch reichst ihr grade einmal bis zum Knöchel. Als sie die erste Fackel auf den Haufen werfen, breitet sich das Feuer schlagartig aus und das Holz brennt wie Reisig. Und deine Kameraden verbrennen nicht, sondern lachen schrill. Die Dorfbewohner verwandeln sich in Orks und beginnen lachend das Feuer zu tanzen.

Du führst einen schweren Kavalleriestoß gegen diese Meute durch. Ihr reitet auf diese Schwarzpelze zu, die um ein Opferfeuer tanzen. Sie werden wie immer nicht Stand halten können und unter der Wucht des Aufpralls des gepanzerten Angriffs fliehen. Doch plötzlich steigen aus dem Feuer gestalten, die Feuerbälle auf die Orks schießen. Doch anstatt zu vergehen verwandeln sich diese in Trolle die wild auf die Reiter zuhalten und einen nach dem anderen vom Pferd schlagen, oder dieses hoch und entzwei reißen. Du bist der letzte Überlebende, der unter der Praiosscheibe in den Kampf zieht. Vor dir öffnet sich eine Gasse und du kannst die brennende Frau sehen. Doch kurz bevor du sie erreichst um sie mit deiner Lanze zu durchbohren, steigt sie empor und wird größer. Immer weiter wächst sie bis sie den Himmel verdeckt. Dann pustet sie den Himmelkörper aus und verwandelt sich in einen Blutmond.

Dein Pferd scheut und wirft dich ab. Vom Madamal fallen rote Funken, die auf der Erde zu blutigen Wölfen werden. Sie setzen deinem Pferd nach und bringen es zu Fall. Du kannst nicht weiter sehen was geschieht, da du von dem Rachen eins pechschwarzen Wolfes verschwindest.

Reise Naggilah-El’Trutz

02. Namenloser 1025n.BF
Wir begaben uns heute von Naggilah aus Richtung El’Trutz, mir fiel auf, dass dieses geschaukel der Konzentration nicht gerade förderlich ist. Es müsste doch möglich sein einen Schwingungsfreien Wagen zu konstruieren, hmm vielleicht ließe sich etwas mit den Collegae Peddersen und Tsukasa entwickeln…
Während der Rast konnte ich dann doch meditieren…
Später stellte sich heraus, das Collega Peddersen in den, zeitweiligen, Besitz einer geheimnisvollen Schatulle gelangte, Sitten sind das hier, Reiteer werfen, vermutlich, wildfremden Schatullen zu und wollen Sie irgendwann mal abholen, naja an dem System sollte noch gearbeitet werden, denke ich.
Mit meinem, ganz, besonderen Durchblick und Scharfsinn gelang es mir zu eruieren, dass sich in der Schatulle eine Schriftrolle befand, beschrieben mit Tulamidischen Schriftzeichen, die Schriftrolle war praktisch zu sehen…
Nagut ich sah jene ja auch…
Etwas später, wir begaben uns weiter Richtung El*Trutz, ritten uns einige Reiter entgegen, um jedwede Art von Dummheit zu minimieren, beschloss ich eine kleine Phantasmagorie vorzubereiten, so ein gutes Dutzend mit Speeren bewaffneter und schwer gerüsteter Tulamidischer Krieger dicht vor der Karawane, sollte den Reitern den Spaß an einem möglichen Angriff nehmen, was es dann auch tat, anscheinend zumindest.

Erreichten El’Trutz am späten Abend, diesesmal wurden wir in die Karawanserei gelassen, sollte ich mir merken, beim nächsten sollte ich vielleicht eine Karawane herbei Phantasmagorieren…

In einem der Gespräche am Tage unterbreitete ich meinen Begleitern dann auch die Pläne Rafim Beys ibn Rizwan und unsere Möglichkeiten wie etwaiger Schaden für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten sei…

Interessantes Gespräch mit dem Karawansereibesitzer, darüber das eine Frau die Karawane führe und nicht ich, konnte ihm dahingehend aufklären, dass eine Karawane ja soetwas wie eine mobile Heimstatt sei und in der Tulamidischen Gesellschaftsordnung die Frauen ja für die Verwaltung der Heimstatt verantwortlich seien. Gut ich hätte auch konträr argumentieren können, da eine Karawane auch als Herde betrachtet werden könnte, welche dann wiederum in den Verwaltungsbereich der Männer fiele. Diese Verhaltensmuster sind echt so irrational…
Wer denkt sich so etwas nur aus.

Die Nacht zum dritten Namenlosen verlief ruhig, keiner störte, passierte also nichts, sonst bin ich gefühlt ja immer der erste, welcher bei irgendwelchen Kleinigkeiten aus, meinem doch so bitter benötigten Schlaf, gerissen wird.

Mein ist die Rache

Azina liegt auf ihrem provisorischen Lager im Zimmer des Sahib Selem auf einem bunt zusammen gewürfelten Kissenarrangement und lässt ihre Gedanken an den letzten Tag Revue passieren.

Es amüsiert mich schon ein wenig, dass Jane mit der Karawanenführung Schwierigkeiten hat. Sie kennt den Weg nicht. Weiß nicht um die Gefahren. Und traut sich nicht einmal mit einer Bande gerüsteter Strolche zu sprechen. Nein da schickt sie den überforderten Handlanger ins Feld, der ebenso wenig von Diplomatie versteht, wie ein Eisgolem. Nun zugegeben, ich bin mir nicht sicher, ob ich selbst das alles gewusst und gekonnt hätte. Für Jane spricht auf jeden Fall, dass sie selbstlos ihr eigenes Pferd zur Verfügung stellte, als das des Töpfers zusammenbrach. Und zumindest das Aushandeln der Preise kann sie eindeutig besser als ich.

Sanft übermannt der Schlaf die junge Falknerin. Als sie jäh durch Bakkus’ Gebell aufschreckt. Rasch springt auf und greift nach ihrem Speer. Sie lauscht in die Nacht, bereit den zu erstechen, der sie alle bedroht.

Nichts geschieht, kein Laut drang an ihre Ohren.

Die anderen Frauen entdecken ein Seil vor dem Fenster und schauten wagemutig hinab und hinauf. Delia meint, dass dort jemand weggelaufen sei. Sie fliegt auf ihrem Stab einige Kreise über der dunklen Karawanserei, kehrt jedoch ergebnislos zurück.

Nun gut, dann werde ich mal die Torwache alarmieren, damit sie die Wachen verstärkt. Und die Seile entfernt. „Wartet hier, ich gehe die Wache alarmieren.“

Gesagt, getan. Sie rüstet sich rasch aus und schleicht durch die menschenleeren Flure.

„Ruhig Bakkus, wir wollen doch niemanden aufwecken.“ Den Stress möchte ich uns ersparen. Habe keine Lust endlose Diskussionen zu führen. Die Wache soll hier mal diskret aufräumen.

Schnurstracks geht Azina auf das Tor zu. Plötzlich erhebt ich sich zwischen den Kisten der Karawanenwagen eine Gestalt und schlendert auf sie zu.

„Hey da! Was wollt ihr zu nächtlicher Stunde hier draußen?“

Wüst beschimpft der Fremde die Aranierin. Einen Feigling nennt er sie. Und fordert sie zum Kampf um die Ehre für seinen ermordeten Bruder.

Oh man, nicht schon wieder einer aus dieser Familie. So langsam sollten sie es leid sein ihre Söhne zu opfern. Selbst wenn sie uns eines Tages erwischen, sind ihre Opfer doch in der Mehrzahl.

Ungestüm greift der Säbelträger trotz vorgestrecktem Speer an. Gekonnt hielt Azina Ihre längere Waffe dagegen und lässt ihn voll in den Speer rennen. Ihr Stoß war so heftig, dass er sich Flüche speiend seine üble Wunde hält. Völlig außer sich vor Zorn und Schmerz hebt er erneut den Säbel und versucht Azina direkt zu attackieren. Im Blutrausch gefangen, war es ihm nicht möglich den zweiten mächtigen Stoß abzuwehren. Seine eigene Wucht treibt den Speer tief in seinen Bauch. Blut spritzt aus der klaffenden Wunde. Stöhnend und fluchend geben die Knie des Mannes nach und lassen seinen Torso nach hinten kippen. Behände tänzelt Azina herum, um nicht mitgezogen zu werden. Der Speer steckt tief in seiner Brust. Mit einem Ruck befreit die Siegerin ihre besudelte Waffe und beginnt den Toten mit flinken Fingern zu durchsuchen.

Der auftauchende Wachposten der Karawanserei zieht sich aus Angst vor Familienrache in seinen Turm zurück. Mit vereinten Kräften hieven Delia und Azina die Leiche über die Außenmauer. Anschließend lassen sie sich von einem Jungen, der bei ihrem blutverschmierten Antlitz fast in Ohnmacht gefallen wäre, Wasser und Tücher bringen, um sich das Blut von Körper und Kleidung zu waschen. Anschließend zogen sie sich auf ihr Zimmer zurück, nachdem sie dem Hausherren Bericht über den Tumult erstatteten.

Hört das denn niemals auf? Wie viele Menschen müssen noch wegen dieser Narretei sterben? Es ist doch sinnlos. Sie können uns nicht überwinden!!!

Zufrieden gleitet Azina in einen erholsamen Schlaf über.

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Gedanken der Azina

Ein Tag Rast In Naggilah

30. Rahja. Nachtrag

Wir sind sicher und wohlbehalten in Naggilah angekommen. Dort habe ich die Leitung über die Karawane übernommen da sich kein andere gewillt gezeigt hatte. Es war das erste mal das ich für so viele Menschen für Unterkunft und Verpflegung verhandeln musste zum Glück hatte ich die alten Aufzeichnung des werten Herr Selem. Ich bin mir nicht sicher über diese Junge Azina mal ist sie erwachsen und weise und mal erscheint sie mir wie ein junges Kind. Die Rückkehr von Delia hat mich etwas überrascht aber ich denke im Prositiven Sinne. Vielleicht hat es etwas mit ihrem Hexischem Wesen zu tun aber die Hexen die ich bisher kennen gelernt hatte die eine im Swelttal war sehr zuvorkommen und Hilfsbereit gewesen wenn auch sehr alt und entstellt durch das Alter. Die anderen waren alles nur arme alte Frauen manchmal auch arme junge Frauen. Ich bin mir nicht sicher wie sehr ich dem Worten des Adeptus Nehazet da es sich bei ihr um eine Hexe handelt trauen kann. Auf jeden Fall versteht er sich gut auf den Grundsatz der Philosophie in den gebieten recht und Gerechtigkeit auch wenn ich nicht widerstehen konnte in seinem Monolog eine kleine Korrektur einzufügen. Ich bezweifle das viele den Genus eines Ordentlich geführten Disputs wirklich verstehen können. Die beiden Gefangenen Banditen die der Obrigkeit überstellt werden sollten auf jeden Fall nicht. Ich frage mich nur was er mit Geschenk meinte? Aber andere Länder andere Sitten, ich werde sehen welche Sorgen der nächste Tag bringen wird.

1. Nameloser

Auch wenn es ein verfluchter Tag ist so war er für sein Datum recht Ereignislos. Die Händler haben heute keine Stände aufgebaut. Die Leute waren viel zu Nervös um irgendetwas zu verkaufen. Ich habe mich aufgemacht um nach Söldner Ausschau zu halten. Und Heilkräutern für den armen Herr Selem zu finden, der sich zu allem Überfluss auch noch mit Dumpfschädel angesteckt hat. Zu meiner Überraschung habe ich sogar welche in dieser kleinen Stadt gefunden ansonsten hätte ich auf Hausmittel zurückgreifen müssen. Die neugierige Azina hat mich begleitet und ich habe mich durch ihre Gesellschaft durchaus etwas sicherer Gefühlt. Wir haben nach einer Weile eine Laster Höhle gefunden in der ich wirklich Söldner auftreiben konnte. Ich hatte die Wahl zwischen einer Gruppe Schäbig gekleideten Männern in Rüstung und Waffen und einer Gruppe der auch eine verschleierte, vermutlich junge, Frau angehörte. Ich entschied mich schlussendlich für die Gruppe mit der Frau da sie offensichtlich weit gereist und nicht so Arm erschienen wie die andere. Auch faszinierte mich die Ruhe der Frau. Die Kohrzeichen des Mannes sowie der Kohrgruss schienen auf echte Söldner hinzudeuten. Vielleicht hab ich mich auch durch meine Begierde zu Frauen verwirren lassen. Hesinde vergib mir ich weiß es nicht. Aber Jene Söldner erwecken auf mich einen guten ruhigen Professionellen Eindruck. Wobei ich mich frage welche Geheimnisse die Frau umgeben.

Im Gasthaus Angekommen stellte ich die Söldner den Kaufleuten vor und lies sie zur Wache einteilen. Danach begab ich mich nach oben um die Salbe für Selem anzufertigen. Die schöne Delia und der Adeptus Nehazet hatten anscheinend die Ruhe meines Zimmers aufgesucht und waren fertig womit auch immer sie Beschäftigt gewesen waren. Sie wirkte auf jeden Fall erheblich ruhiger als ich das Zimmer betrat. Die Salbe ein einfaches Rezept war recht schnell mit Hilfe des Adeptus angefertigt und aufgetragen. Delia verblieb derweil in meinem Zimmer, wo ich nach meiner Rückkehr nicht der Versuchung widerstehen konnte sie zu porträtieren. Sie lass dort in dem Leitfaden für Wandelnde Adepten ein Werk das ich noch nicht wirklich studieren konnte mich aber stark an die Lehrbücher über den Handel und den Umgang mit der Buchführung erinnerten zumindest waren es im selben alles absichernden Tonfall geschrieben. Als sie dort nicht weiter kam erklärte ich ihr die Bedeutung der Verschieden Absätze die sie Interessierte während ich die Zeichnung fortsetzte. Es ging über die Magiegildeninterne Abhandlung von Verbrechen gegenüber andern Gilden Magiern. Anscheinend hatte ihr irgendjemandem Schaden zugefügt. Allerdings wie nicht anders zu erwarten war eine Anklage eines nicht Gilden Magiers gegen über eines Gilden Magiers nicht vorgesehen. Auch unklar ist es wie es aussieht wen der Magier der die Tat begeht nicht der Grauen Gilde Angehört für dieses Buch geschrieben wurde. Der Prozess an sich schien aber darauf aus gelegt zu sein das eine anklage nur in Falle einer eindeutigen Beweislast auch Erfolg hat. Ansonsten sind Tausende von Revisionen und Rechtlichen Tricks möglich die ich, mit meiner Bescheiden Rechtskunde und dem Wissen über Akademische Vorgehensweise, selbst aus diesem einfach vermutlich nicht kompletten Werk erlesen konnte. Das die Bestrafung vermutlich nur eine Kleine spende an die Gilde oder ähnliches sein würde konnte ich noch nicht Erlesen aber die Wahrscheinlichkeit ist recht Hoch.

Ich bin gespannt was der Morgige Tag bringen wird.

Alles auf Anfang

Azina seufzte schwer als Jane mit strenger Selbstachtung sprach: „Tja, wer wollte wohl sonst die Führung übernehmen?“ Die junge Falknerin zieht sich zurück und beobachtet das geschäftige Treiben der Menschen auf dem Platz der, in ein mildes Licht gehauchten Karawanserei. Vor allem die verschleierte Söldnerin hat es ihr angetan. Sie folgt ihren eleganten Bewegungen während sie über ihre eigene Situation nachdenkt.

Wieder einer mehr, der meint mich herumkommandieren zu können. Dabei rühmt sie damit, die Menschen richtig einzuschätzen. Sie widerspricht Frauen verachtenden Novadis nicht – hat ja eh keinen Sinn -, bandelt mit waffenstarrenden Söldnern an und verhandelt die Preise mit Karawansereibesitzern aus – Kunststück, aus dem Buch ablesen kann ich auch – . Nur mich scheint sie nicht als das wahrzunehmen was ich bin.

Azina seufzte erneut.

Nun gut. Wie alle anderen zuvor, wird auch sie lernen, wie die Dinge laufen. Ich habe Zeit.

Immerhin war sie erfolgreich bei der Suche nach Begleitschutz, während ich mir ne ordentliche Portion Zittabar zu Gemüte zog. Daher können wir am morgigen Tag weiterziehen. Ich denke, ich werde mal versuchen Adaque frei fliegen zu lassen. Wenn ich das richtig beurteile, wird er mir folgen oder mir, auf meiner Schulter sitzend, Gesellschaft leisten. Oder beides abwechselnd.

Ich schätze heute passiert nicht mehr viel. Da kann ich ja ein paar Waffenübungen durchführen. Hauptsache es schaut elegant aus, damit ich mich nicht blamiere, wenn ich den Speer so und so schwinge.

Vermeintlich elegant schwingt Azina ihren bänderbehafteten Speer durch die Lüfte und vollzieht dabei ein paar mehr oder weniger gezielte Stiche auf eine bestimmte Stelle. Dabei achtet sie darauf, dass sich die Bänder nicht verheddern.

Ich bemerkte neulich, dass sich meine ursprüngliche Strategie nicht auszahlen wird. Man kann mit dem Speer nicht wirklich parieren. Es ist mehr ein zurückweichen, denn gegenhalten. Das verkompliziert die Sache ein wenig. So kann ich einen Gegner nicht wirklich bekämpfen. Zurückweichen und Waffen abfangen kann ich recht gut, aber sonst? Ich treffe einfach nicht gut genug. DA!!!

Schnell sticht Azina zu … und verfehlt ihr anvisiertes Ziel

Mist!

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Gedanken der Azina

Naggilah, Rückreise

30. Rahja 1025 nach Bosparans Fall, Abends/Nacht:
Wir erreichten Naggilah, wurden in die Karawanserei eingelassen. Die Karawane schien, freundlich ausgedrückt, etwas kopflos ohne Sahib Selem Al’Harab ibn Said. Aber durch das Eingreifen von Azina und Collega Peddersen, konnte der gröbste Schaden minimiert werden. Ich kümmerte mich um unsere „besonderen Gäste“, ein Bediensteter der Karawanserei war so freundlich und überbrachte meine Nachricht an Collegus Rafim Bey ibn Rizwan. Collega Peddersen und ich disputierten über das Unrecht der Söldner, welches jene durch ihren schändlichen Verrat begannen, die Frucht der Erkenntnis schien dies nicht reifen zu lassen in ihren kleinen Geistern. Wesir Abu geleitete mich von der Karawanserei zu der Residenz von Collegus Rafim Bey ibn Rizwan. Wir berieten uns kurz, er unterbreitete mir einen interessanten Vorschlag.

1. Namensloser 1025 nach Bosparans Fall:
Ich begab mich mit dem Tau des Tonwarenhändlers, welches ich mir lieh, zurück zur Karawanserei. Dort besuchte ich Sahib Selem Al’Harab ibn Said, welcher gerade von Collega Peddersen und Delia versorgt wurde. Collega Peddersen begab sich auf den Weg um ein Heilmittel für eine der schlimmsten Erkrankungen Deres zu beschaffen, für Dumpfschädel. In der Zwischenzeit lehrte ich Delia den Unitatio Cantus, anschließend brach ich, unter Zuhilfenahme ihrer arkanen Kräfte, den auf ihr liegenden Memorabia Cantus. Dem Anliegen des Wissensaustausches war sie, nur bedingt aufgeschlossen gegenüber, wieso eigentlich, ich meine ich habe ihr auch Wissen der Gildenmagie zugänglich gemacht, was spricht also gegen eine Vertiefung und einen entsprechend beiderseitiegen Wissensaustausch? Arbeitete mit Collega Peddersen zusammen bei der Zubereitung des Traschbart, um den Dumpfschädel zu kurieren.

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