Button

Neues Forumspiel und Besprechung des Beyrounats

Hallo liebe Teehäusler!

Es gibt nun ein neues Forumspiel für euch! Und zwar Hier

Außerdem gibt es eine Seite wo wir zusammen das Beyrounat besprechen können, ich werde nach und nach dort die Daten zusammentragen. Es steht auch frei eigene Vorschläge zu machen und Handlungen eurer Charaktere zu umreißen … wie zum Beispiel der Besuch des Buchhändlers in Qadanagar. Ich werde dann alsbald versuchen darauf zu reagieren. Das ganze findet ihr Hier.

Möge Nandus mit euch sein,

 

euer Schicksal

Der Emir ist tot, lang lebe der Bey

02.Praios 1026 n.B.F.

Endlich ist es soweit, dass sich nach Wasser verzehrende Land wird seinen Durst gestillt bekommen. Aber beginnen wir der Reihe nach, um meine Möglichkeiten zu erweitern zog ich es vor, erneut einen Teil meiner Vitalkraft in astrale Kraft umzuwandeln, dabei verkalkulierte ich mich wohl geringfügig, bezüglich der negativen Auswirkungen auf meine Konzentrationsfähigkeiten. Anschließend schloss ich noch letzte Vorbereitungen für den Beginn des Tages ab. Danach nutzte ich die Gelegenheit um die hiesige Küche näher kennenzulernen. Nach der Sättigung meines Corpus begab ich mich zur Karawanserei, Azina saba Belima harrte erneut wachend über ihren Speer aus. Im Inneren der Karawanserei fand ich Delia und Jane vor, wir berieten uns noch kurz. Anschließend näherte sich die Stunde des Rituals, die Gefolgsleute des Emirs begannen damit die Bewohner der Umgebung und die Gäste zu nötigen sich doch das Ritual, welches der „Ehrenwerte“ Emir durchführen würde um das Wasser wieder sprudeln zu lassen, anzusehen auf das Glanz und Glorie seiner Taten sich auch weiterhin mehrten, oder so ähnlich. Um meine Begleiter, vor allem die innig gesuchte Delia, nicht in Gefahr zu bringen beschloss ich mit einigem Abstand vorran zugehen. Der Aufstieg war wieder zehrend am Leibe, sollte unbedingt einen Aufzug installieren, ähnlich wie diese Konstruktionen in den Erhabenentürmen oder den sich selbstständig bewegenen Gegenständen in Punin, hätte ich nicht nach alternativen Möglichkeiten der Illumination der Umgebung gesucht, hätte ich mich damals wohl stärker mit der moventia beschäftigt. Wir erreichten also, gemäßigten, Schrittes den Staudamm, vor dem Ritualplatz war ein Pult, mit Stehfläche für den Emir errichtet, warum auch immer, ich konnte die Dorfbewohner, und ich stand unmittelbar neben dem Emir, nicht sehen, ich zweifelte doch stark daran, dass der Emir seine Bevölkerung durch diesen geringfügigen höhenunterschied bewundern, bzw. von diesen bewundert, werden könnte. Auf dem Pult wurde die Instruktionen für das Ritual ausgebreitet, die Siegel wurden bereitgehalten und das Ritual begann. Wie zu erwarten erschien tatsächlich ein, doch recht, beeindruckender Elementarer Meister des Erzes, welcher auch erst relativ gemächlich war, bis zu dem Punkt wo ihm einfiel, das er noch bezahlt werden müsse, war ja klar, alle 49 Götterläufe und kaum halten wir das Ritual ab, ist diese Frist vorbei, typisch, manchmal frage ich mich, ob wir nicht selbst einen gigantisch wuchernden karmatischen Kausalknoten um uns zu bilden beginnen, weiterhin verlangte er, natürlich, nach den Diamanten, welche der Emir zu seiner damaligen Freude so großzügig verprasste, was ja auch vorherzusehen war, ich fragte mich wirklich, wo dieser Herrscher war, als Hesinde und Nandus ihre Gaben verteilten. Von Zorn erfüllt über das nicht einhalten der Abmachung begann der Elementare Meister damit seinen Staudamm zu zerhauen, ich begann also mit meiner eigenen Darbietung, leider wurde auch ich nicht gesehen, was solls, ich forderte also, knapp, vom Wasser  zu fließen. Der Emir erschien erbost, warum auch immer, er wollte das das Wasser fließt und das tat es, dafür dass er zu blöd war, einige wichtige Dinge zu bedenken kann ich ja wohl nichts. Und beschloss als nächstes zu verschwinden und rief also den Luftdschinn. Vorher musste ich jedoch feststellen, dass ein ausdörren der Vitalkraft in einer Bedrohungssituation mehrere problematische Nebenwirkungen aufweisen kann, in meinem falle war dies ein Scheitern eines Cantus welchen ich zur Verteidigung meinerseits webte. Und da der Emir nicht reden sondern nur seinem Stahl das Wort oder eher den Streich gestattete, wurde ich schwer an meinem rechten Arm verletzt, wie das schmerzte, ich musste durch den Schock bessinungslos geworden sein, wie unpässlich, aber praktischerweise begann sich die Luft vorher um mich zu erheben, so dass ich noch nicht, es wäre auch ein gigantischer Verlust für Dere gewesen, ein (sehr) frühzeitiges Ende fand. Ich kann einige hundert Schritt über dem Boden zu mir, der Arm schmerzte stark, bei so einem Hemmnis der Konzentration kann ich verstehen, warum der Aktionsradius mit einer entsprechenden Beschädigung des Corpus rapide eingeschränkt wird. Der Dschinn berichtete mir das es knapp unter 3500 Kakteen in der Umgebung gäbe, meine Konzentration schweifte erneut ab, schade, die genaue Zahl hätte mich interessiert. Ich wurde auf dem Dach des Emirspalastes abgesetzt, ohne das die Wachen mich bemerkten, da ich im Moment doch etwas stark eingeschränkt war, trug ich dem Dschinn auf die Shanja in Sicherheit, also zu Collegus Rafim Bey ibn Rizwan, zu bringen. Er begann auch sofort mit der Umsetzung desselben, ich konnte nur noch geschrei und gezeter das dadurch folgte wahrnehmen. Ich probierte meine Schmerzen zu ignorieren und mittels der Wirkung eines Balsam Salabunde Cantus meine Wunde zu versorgen, aber die durch die geringe Vitalkraft geschwächte Konzentration versagte mir erneut ihre Dienstbarkeit, mein Cantus versagte, erneut. Mir blieb also wenig übrig als abzuwarten, erst jetzt fiel mir auf das mein Stab nicht bei mir war, ich muss ihm am Staudamm zurückgelassen haben, vermutlich als ich durch den Schlag des Emirs bessinungslos umstürzte. Ich beschloss mich auszuruhen, sofern das möglich war. Nach einiger Zeit bemerkte ich, dass sich jemand dem Dach näherte, ich krammte meine Bürste hervor und nutze die letzte Anwendung um meine Kleidung zu reinigen, ein Gefolgsmann des, inzwischen vermutlich verstorbenen, Emirs gefolgt von zwei weiteren Söldnern trat auf mich zu, fragend ob ich Nehazet ibn Tualchim sei, was ich bejahte. Er begleitete mich nach unten, wobei seine Leute angewiesen wurden mir stützend zu helfen, ich konnte bemerken dass der Wachhabende Offizier in Selbstgesprächen verwickelt war, ohne es genauer zu überprüfen, aber ich vermutete dahinter das Werk von Collegus ibn Rizwan, genauer einen Diener Lolgramoths, Yel’Arizell gehießen, den Säer der Zwietracht. Spontan wurde dann doch beschlossen mich zuersteinmal nach unten in den Hof zu bringen. Dort dauerte es auch nicht lange, bis die Truppen Gäste bemerkten, auf die Frage, was nun zu tun sei, rief ich zurück das die Tore geöffnet werden sollten, es handle sich um Verbündete, der Beeinflusste stimmte zu. Nach einigen weiteren Momenten wurden die Tore tatsächlich geöffnet. Einige berittene Dienstleute des Beys von Naggilah ritten in den Hof hinein, kurz danach gesellte sich auch Collegus ibn Rizwan dazu. Von jenem wurde ich auch sofort als Bey von Khorrestan tituliert, es freue ihn mich wiederzusehen, seine Frau sei wohlbehalten angekommen und soweiter und sofort. Die verbliebenen Leute des ehemaligen Emirs, wurden vor die einfache Wahl gestellt, mir ihre Treue zu schwören oder, im besten Falle, sofort zu verschwinden. Sie entschieden sich für den Treueschwur. Danach verabschiedete sich Collegus ibn Rizwan, der Wesir, welchen er stellen würde, söllte in kürze ankommen. Ich verlangte als nächstes nach einen Stock, um mich zu stützen, danach wies ich meine Leute an, einige Personen, namentlich Azina saba Belima, Delia und Jane Peddersen, zu mir zu bringen, sollten Sie vor dem Palast erscheinen, anschließend wurde meine Wunde versorgt. Nachder Wundversorgung hatte ich auch das „Vergnügen“ mich mit Tuluf, den Verkäufer von Tand und überdies Bruder des verstorbenen und ungeeigneten Potentaten, zu befassen, jener forderte sein Recht ein, was genau worin bestand? Ach ja er wollte Emir an stelle des Emirs werden, er eiferte sich vieler Dinge, irgendwann war es mir einfach zu viel, ich hatte schließlich wichtigeres zu tun, ich stellte ihm einige wenige Bedingungen, Hesinde verzeih, aber du und Nandus ihr habt anscheinend der ganzen Familie eure Gaben verwehrt, oder? Das er erstens Azina saba Belima ihren Speer zurückgeben solle und, naja der Rest war eigentlich relativ egal, da er die Situation immer noch nicht erfasste, begann ich mich an seinen Söldner zu wenden, jener entschied sich für die weise Wahl sich mir anzuschließen und schlug Tuluf ersteinmal, prophylaktisch, ins Gesicht, danach ließ ich ihn in eine Kerkerzelle nach Wahl des abführenden Söldners führen. Weiterhin wies ich meine Leute an, doch den Wagen von Tuluf ibn Harun sicherzustellen, in diesem Moment tauchten Azina saba Belima, Delia und Jane Peddersen auf. Delias Reaktion war nach vorne zu stürmen, was wohl als Angriff gedeutet wurde, Feqz sei dank konnte schlimmeres vermieden werden, lediglich auf den gebührenden Abstand bestand mein Söldner. Wir begaben uns in das Palast innere um zu reden. Nach einiger Zeit erschien auch ein Söldner mit dem von mir beschriebenen Speer, er war viel schwerer als er aussah, lag vermutlich nur an meinem verletzten Arm, jenen übergab ich an Azina, welche, ungewohnterweise, begann mich zu umarmen, ich schlug ihr vor, weiterhin ihren Onkel Omar al’Alam zu fragen ob er nicht in meine Dienste als Wesir treten wölle, Delia und Jane sagten noch etwas bezüglich des Harems und einer Frau für mich und machten sich auf den Weg, vermutlich, in selbigen. Zum Ausklang des Tages, hielt ich es noch für sinnvoll den Dorfältesten davon unterrichten zu lassen, dass ein fähiger, weiser, gelehrter, machen wir es kurz das ein neuer Herrscher an der Macht sei, nämlich ich selbst.

Idee neuer Reiter

Ich würde das hier gern reinstellen, das könnte man mit allen Artefakten/Waffen so machen. Und zwar einen Neuen Reiter, ähnlich dem Scriptum.

Quelle: das Schicksal

Endlich

Endlich ist er mein! Ich fühle seine Kraft. ‚Sein’ eisiger Hauch durchströmt meinen Körper. Ich fühle, wie ‚er’ mich stärkt. Ich fühle ‚seine’ Präsenz. Kristallklar erstreckt sich vor mir mein Weg … ’sein‘ Weg. Ja Firun, ich folge dir! Von nun an, werde ich offen tragen, wozu ich auserwählt bin. Ich bin bereit!

Ein harter Kampf war das dort oben auf dem Staudamm. Mit ein wenig Pech, wären wir alle verloren gewesen. Danke für den göttlichen Beistand, der meine Waffenarme zum Sieg führte.

Stumm, kniet sich Azina – den Speer in aufrechter Position – nieder und murmelt ein stummes Gebet in Richtung seiner Herrlichkeit.

Ich muss noch viel stärker werden! So ein lächerlicher Hieb über die Brust, darf mich nicht derartig schwächen! Muss noch viel stärker werden! Wie sonst soll ich meine geliebten Kameraden beschützen? Ich darf nicht zulassen, dass sie sich einer solchen Gefahr aussetzen. Ohne ihre Hilfe, wäre ich gegen die Soldaten gefallen. Das darf mir nicht noch einmal passieren. Die beiden Frauen dürfen und sollen ihr Augenmerk auf ihr eigentliches Handwerk richten und nicht mir im Kampf beistehen müssen. Eine Schmach. Dennoch bin ich dankbar, dass sie es taten und mir so das Leben retteten, so wie ich bereit bin mein eigenes für sie zu riskieren.

Nehazet hat es geschafft! Er hat Shirdar befreit und ihm Ferkina und einen Dämonologen gebracht … hm … nun ja, es war dennoch ein Gewinn, auch wenn ich nicht gut heißen kann, was die groben Kerle mit den Frauen taten. Doch was sollte ich tun? Unfähig irgendetwas auszurichten, konnte ich nur stumm zusehen, wie sie verschleppt wurden. Barbarisch. Sollen sie das jäh noch einmal mit mir versuchen werden sie sehen, wozu eine Frau im Stande ist.

Wütend ballt Azina die Fäuste. Um daraufhin vor Schmerz zusammen zu zucken. Mit der flachen Hand drückt die das eisblaue Amulett auf ihre Brust und atmet ein einige Male schwer ein und aus.

Grrrrmmmm, ich sollte mich ein wenig ausruhen. Vielleicht wohne ich Janes und Delias Auswahl der Frauen für Nehazet bei. Das könnte interessant werden. Und ein wenig Zerstreuung wird mir gut tun.

______________________________

Gedanken der Azina

Letzte Vorbereitungen für das Ritual des Wassers

05. Namenloser 1025 nach dem Falle der Capitale der Gueldenlaender
Das einzige weiterhin interessante, was sich heute ergab, war die Tatsache das ich beim örtlichen Händler für Schriftgut ein ein Epitom des Al-Rashida Naurayan Schah Tulachim, ein Werk unserer geschätzen Vorfahren, leider fehlten mir die Mittel dieses Werk zu erwerben, möglicherweise beim nächsten Mal, schließlich ist der Händler in diesem Ort wohnhaft, ich muss mich also nur in Geduld üben. Azina schien ihren restlichen Tag mit der Observation des Tandverramschers zu verbringen.

01. Praios des Jahres 1026 seit dem Untergang der Haputstadt der versegelten Gueldenlaender
Erreichten Schirdar, das Wasser wird bald fließen, dessen bin ich mir bewusst. Musste gestern noch über einige Worte Delias und einiges des Erlebten nachdenken. In früheren Zeiten wäre ich wahrscheinlich ein Angehöriger der Tradition der Kophtanim geworden.
Überbrachte dem Emir die erfreulichen Nachrichten, das das Drama des Landes in bälde sein Ende finden werde, das sozusagen eine neue glorreichere Aera des Landes anbrechen wird. Aber dieser Herrscher ist mir ein Rätsel, erst droht er mir, um mir kurz darauf eine Stelle als Hofzauberer anzubieten und mich als fähigste Person zu bezeichnen, ob ihm auffiel, dass er mich damit als fähiger bezeichnete als er selbst war? Das Ritual wird am morgigen Tag, dem 02. Praios abgehalten werden, die an den Emir angepasste Variante, bei dessen Zusammentragung mir die Collega Peddersen und Delia hielfen, wurde auch postiv angenommen. Die Tatsache das eines der Siegel in Besitz des Gesandten von Sahib Hairan war erweckte auch keinen Unmut, im Prinzip schien das einzige ungehaltene Wesen in diesem Raum der Nachtwind zu sein. Delia scheint immer noch gesucht zu werden, zumindest verstand ich die Frage nach meinen Begleitern und insbeondere einer rothaarigen Frau so, dass meine Begleiter immer so viel Unmut auf sich ziehen müssen, warum können Sie sich nicht normal verhalten, kann doch nicht so schwer sein. Wurde im Palast einquartiert.
In der Karawanserei konnte ich eine Vorteilsnahme des Emirs, durch meine Arbeit, noch blockieren, in dem ich den anwesenden Boten auf eine besondere Kräuterjagd schickte, da jene nutzbringend für das Ritual wären. Im laufe dieses Tages benachrichtete ich noch den Dorfältesten um ihn von meinem Erfolg zu berichten und davon zu unterrichten, das am morgigen Tage das Ritual abgehalten wird und das Wasser fließen wird, von der vorgeschlagenen Positionierung der Dorfbewohner, riet ich ab, stattdessen schlug ich vor, dass sich die Dorfbewohner auf dem Plateau des Stausees sammeln sollten, so dass jene nicht unter eventuellen Problemen zu litten hätten. Damit wären beinahe alle Kamele in der Oase, um einen entsprechenden Terminus aus dem Brettspiel Rote und weiße Kamele zu verwenden. Um die letzten Steine zu setzen begab ich mich noch zum Staudamm, auf dem Weg dorthin begegnete ich Delia und Jane, beide haben wohl Kräuter gesucht. Zusammen mit Delia nutzte ich unsere gemeinsame Kraft und convocierte einen Dschinn der Luft, der mir ähnlich sah, hmm hatte Finkenfarn recht mit der propagierten Individualität der Dschinne, ich meine mich auch an entsprechendes aus den alten Märchen meier Kindheit zu erinnern, nun der Dschinn folgte meinen Bitten, nur die Freizeit wusste er nicht zu nutzen, aber da er unbedingt die Kakteen und Menschen zählen wollte, warum nicht, ich weiß ja das zählen spaß macht. Anschließend wurden noch zwei Elementare Diener des Wassers convociert, jene zeigten sich als perfekte Sphären aus Wasser, diese wurden von mir in den Stausee gebunden und sollten am morgigen Tage auf ein Zeichen von mir, ich dachte an ein Arme nach oben recken und das, lautstarke, sprechen von etwas wie:“ Oh Geister die ihr im Wasser innewohnt, schenkt uns die Gunst eures Elementes auf das der Durst des Landes gestillt wird, dies das begehren von Nehazet ay Yash-Hualay von Punin alam el Ketab Rohaldor ibn Tulachims“, oder so ähnlich. Darauf folgend solte eine mannshohe Welle welches sämtliches Erz, getragen von den Wesen aus Humus, auf dem Staudamme fortragen sollte. Auch jene Geister schienen sehr wechselhaft, also erlaubte ich ihnen zu spielen.

Mantra

Ähnlich einem Mantra wiederholt Azina ihre eigenen Antriebe. Sei stark, Hab Geduld, bleib Standhaft.

Sei stark Azina, du schaffst es. Lass die Leute gaffen. Was kümmern sie dich? Hab Geduld. Deine Stunde wird kommen.

Der Tag neigt sich dem Ende zu. Erstaunlich, wie viel er von seinem Tant verkauft hat. Jetzt, wo ich Gelegenheit hatte ihn zu beobachten, ist in dem Chaos auf seinem Stand durchaus eine Ordnung zu erkennen. Faszinierend … hm, er scheint ein wenig nervös aufgrund meiner Anwesenheit zu sein. Gut so. Habe Furcht und vor Allem: habe Respekt.

Nun packt er seine Sachen und geht zum Gasthaus. Ein wenig Schlaf wird meine Sinne erfrischen, auf dass ich die nächsten Tage überstehe. Ah, habe ich einen Durst. Sei stark Azina.

Mit der Wache drohte er mir, HA. Angst Wicht? Nun, sollte er es wagen Hand an mich zu legen … seinen Lebtag bereuen würde er es! Ja bereuen. Bleib standhaft Botin Firuns.

Ich gab ihm mein Wort. Keine finsteren Machenschaften werde ich erwägen. Sei stark.

Ah, er reist in Richtung Shirdar. Das trifft sich gut. Vielleicht zeugt nicht nur der Name von einer Verbindung zum Emir. Zum Glück sind Bakkus und Adaque bei mir. Sei Stark Azina.

Endlich. Shirdar. Lange hast du auf mich warten müssen. Nun wollen wir beenden, was wir anfingen. Hab Geduld.

Oh, er geht hoch zum Palast. Das könnte interessant werden. Ich werde mich am besten zum Karren begeben und den Speer bewachen.

Ich bin Jane und Delia zu Dank verpflichtet, sie ließen mich in ihrem Zimmer schlafen. Obwohl ich gern auf dem Hof Wache gehalten hätte. Nur ließe das die Karawansereiwache nicht zu, dass ich mich des Nachts dort aufhalte. Sei stark. Du schaffst es!

Erschöpft schließt Azina die Augen in dem Wissen, dass sie am nächsten Morgen die Jagt unermüdlich fortsetzen wird.

Serverwartung

hier eine Mail vom Serveranbieter:

 

am Freitag, 23.03.2012 werden zwischen 02:00 und 06:00 Uhr in unseren

  Rechenzentren kleinere Konfigurationsarbeiten am Netzwerk sowie Tests

  der Netzersatzanlagen, durch Simulation eines Stromausfalls,

  durchgeführt. Dadurch kann es zu einer kurzen Beeinträchtigung der

  Erreichbarkeit Ihrer Webseiten kommen.

 

  An den Servern selbst werden keine Änderungen durchgeführt. Ihre

  Webseiten sind im Anschluss an die Wartungsarbeiten wieder wie gewohnt

  verfügbar.

 

  Für Ihr Verständnis bedanken wir uns im Voraus.

Kurz nach dem Tagebuch Eintrag

Jane legte gerade das Tagebuch weg in das sie geschrieben hatte als sie wie vom Blitz geschlagen erstarrte. „Bei Nandus Natürlich!“ Entfuhr es ihr als sie ein weiteres bisher unbenutztes Notizbuch aus ihrer Umhängetasche hervorholte. Sie schrieb mit sichere Hand das Wort gehen in Tulamdia nieder dahinter eine einfache Zeichnung einer gehenden Person. „Nicht zu kompliziert, hmm nur mit Bildern die sie können könnte.“ Murmelte sie wärend der Kohlestift gerade zu über das Papier Huschte. Das nächste war Rennen mit bildlicher Erklärung. Und danach Wort für Wort mehr des täglichen Gebrauchs. „Das Alphabet ist nutzlos für sie! Kein Wunder das sie kaum schreiben kann“ Nach den einfachen Verben folgten die Wichtigsten  Gegenstände. Jeder jeweils mit einem einfachen Symbol erklärt manchmal nur ein paar Striche um das Haus zu erklären manchmal eine Skizze mit Schatten um den Fuß zu verdeutlichen aber immer einfach simpel eindeutig. Nach den ersten zehn hielt sie inne. „Der Wortbau ist auch wichtig hm“ Sie nahm den Namen und malte dahinter das Symbol für gehen, dann ein Haus. Darunter fanden die einzelnen Wörter ihr heim das selbe wiederholte sie mit einem weiteren Beispiel dieses mal mit Rennen und dem Haus. Auf Feinheiten kam es erst mal nicht an. Das Buch füllte sich immer mehr. Immer mit Beispielen, bis sie bis zu 100 Wörter die wichtigsten des täglichen Lebens dort niedergeschrieben hatte. „Nun muss sie nur wollen“ Murmelte sie und verstaute das Notizbuch wieder.

((Ich erinner mich leider nicht an den namen Jane hat den aber schriftlich niedergelegt))

Das Leben geht weiter

2. Namenloser

Die Berufung als Karawanenführung ist definitiv kein Beruf den ich auf Dauer ausführen will. Die Händler sind überheblich uneinsichtig und hysterisch. Ich bin nur froh das größere Katastrophen vermieden werden konnten. Es gab eine kurze aber interessante Begegnung mit einem Novadi der Ben Shadif sowie einem Stamm der Novadis die ihn Verfolgt haben. Der uns eine Schatulle mit einer Schriftrolle als Inhalt zu Aufbewahrung übergab bevor er weiter gen Nahgila flüchtete. Kurz darauf kamen uns weiter vermutlich nahezu zwei Dutzend Novadis uns entgegen geritten. Es ist immer wieder ein beeindruckendes Schauspiel an Reiterkunst und Kriegshandwerk wenn diese in Perfekter Formation auf ein Ziel zustreben. Allerdings wurden sie dieses Mal von einem gutes Dutzend Hobliten Gebremst. Immerhin hat keiner der Reisegesellschaft versucht zu fliehen die Novadis regieren da eher wie scharfe Hunde die erst mal zubeißen. Nun ja wie ich vermutete wollten sie den Reiter und die Schatulle aber ich hab mich entschlossen dass das Glück dem Mutigen holt sein sollte und hab die Schatulle verschwiegen. Ansonsten verlief die Reise recht ereignislos.

Am Abend wurde ich daran erinnert warum das Reisen als Frau in Regionen mit hohem Anteil an Novadis sehr anstrengend sein kann. Trotzdem konnte ich den Preis des Aufenthaltes auf ein normalem Niveau erhandeln. Auf Grund von Platzmangel Teilten wir Damen uns das Zimmer mit dem armen Sahib Selem. Ich hoffe die Nacht wird ruhig.

3.Namenloser

Nachtrag.

Die Nacht war alles andere als ruhig. Ich bin aufgewacht durch das laute Gebell des Hundes Backus. Er ist so gut erzogen das man oft nicht merkt das er im selben Raum ist. Trotz tiefster Nacht und absoluter Dunkelheit konnte ich vermutlich durch den schock angeheizt eine Bewegung vor dem Fenster erahnen. Später haben meine beiden Gefährtinnen mir erzählt das dort ein Seil hing. Ich weis nicht genau was passierte der Erzählung von Azina nach zu urteilen ging sie hinaus auf den Hof um die Wache zu benachrichtigen und wurde überfallen konnte aber ihren Gegner besiegen. Während dessen versuchte ich mich wieder zu beruhigen. Bei den Göttern warum musste es nur so dunkel sein. Nach mehrfachen aufzählen von alten werken im Geiste konnte ich auch etwas Schlaf finden. Delia hat mir auch ihre Hand zur Beruhigung gereicht ob sie ahnt welches Interesse sie in mir weckt?

Der Tag verlief für mich relativ ereignislos. Es gab aber eine sehr positive Entwicklung das Herr Selem dank dem werten Adeptus soweit genesen ist das er schon aus eigenen Kräften wenn auch mit Stütze wieder laufen kann. Auch der Angriff auf Azina am geistigen Abend scheint sich in wohl gefallen aufzulösen. Ich habe in einem sehr interessanten Gespräch mit Azina endlich herausgefunden das sie ebenfalls schon sehr weit gereist ist. Ich habe selten einen Menschen getroffen der in einem so jungen Alter schon soviel erlebt hat und es nicht in die Welt hinausposaunt. Obwohl die Verschwiegenheit wohl deutlich zu ihrem Gott Firun passt. Auch erzählte sie mir von einem Weißen Speer den sie anscheinend Verloren hatte. Ich habe auch wieder einmal hinweise gesehen wieso es Frauen gibt die das leben als Novadi sehr genießen auch wenn es größtenteils hinter verschlossenen Türen passiert. Doch der Umgang im allgemein die Abwertung und Geringschätzung als fühlendes Wesen führen mich immer wieder in Versuchung die Rondianischen Tugenden doch genauer kennen zu lernen. Allerdings ist das nur Gedankenspielerei. Und heute hat Delia bewiesen das eine Frau auch wenn sie komplett verhüllt ist erregender genauso erregend sein kann als wenn sie nackt vor einem steht.  Die Herrin Hesinde Möge mir verzeihen aber sie schafft es immer wieder mich zu reizen und wenn meine Gedanken wieder bei einem anderen Thema sind dann wirft sie sich erneut in Pose. Ob sie mein Interesse wohl verstehen kann? Vieleicht auch teilt? Aber .. nein vermutlich nicht. Sie wird … ich schweife ab. Das Bild von ihre gehört auf jeden Fall zu einem Meiner besten Werke. Auch wenn ich später noch Farbe hinzufügen werde. Nur zu gerne würde ich die Schönheit ihrer Haut mit dem Spiel des grünen Schleiers zeichnen. Die heutige Nacht verbringen wir wieder in Einzelzimmern. Das verwirrende an Novadis für die meisten reisenden Frauen ist das sie trotz der scheinbaren Ignoranz, der Unachtsamkeit und Überheblichkeit, sie die Perfekten Gastgeber sein können. Man kann einen Novadi nur schwer mehr beleidigen als das man eine Frau die sich im seinen Haus als Gast befand anzugreifen.

4.Namenloser

Wir sind wieder unterwegs. Es ist Herrlich wieder die Verantwortung der Führung an Herrn Selem abzugeben. Ich habe ein Gespräch zwischen Nehazet und Delia mitangehört. Es hat mich überrascht welche Möglichkeiten dem Adeptus offen stehen für die ein profanes Wesen erheblich mehr Kraft und Aufwand verwenden müsste falls es diesem Wesen überhaupt möglich wäre die Möglichkeiten nachzuahmen.  Auch hab ich nun die absolute Gewissheit das Delia wirklich eine Hexe ist. Dies vermindert allerdings ihre Faszination für mich nicht im geringsten. Im Gespräch konnte ich erfahren das Hexen sehr ähnlich wie Schamanen sind. Beide basieren darauf das man sie fürchtet und achtet und beide tun wesentlich mehr nützliches als ihr ruf vermuten lässt. Und beide werden dafür sorgen das jeder der ihnen oder ihren Freunden oder der Familie etwas übles will das bereuen wird. Auch habe ich herausgefunden warum die Junge Frau die uns als Söldner begleitet so schweigsam ist. Bei Nandus ich hätte schon früher meine Sorge vor Einmischung in fremde Kulturen überwinden sollen. Sie ist Taubstum. Und ihrer Schriftlichen Kenntnisse scheinen sich nur auf den Satz der ihren Namen vorstellt zu beziehen. Vielleicht fällt mir später ein weg ein wie ich die Sprachbarriere überwinden kann. Falls sie dies überhaupt zulässt. Immerhin wirkt sie im Gegensatz zu mir durchaus in der Lage für sich selbst zu sorgen. Nunja wir sind gen Abend am kleinen Dorf Quadanagar angekommen. Dort lebt anscheinend als Herrscher ein Troll. Ein faszinierender Anblick und eine weiter Sammlung für meine Skizze auch ein Beweis das ein Herrscher nicht sehr klug sein muss um einer guter Herrscher zu sein den dem Land und den Leuten Scheint es recht gut zu gehen.

5.Namenloser

Die Nacht war ruhig und ereignislos zumindest bin ich nicht wach geworden. Aber Azina wirkte merkwürdig angespannt war nur leider so verschlossen wie immer. Auf mich wirkte sie wie jemand der eine Schlaflose Nacht voller Sehnsucht verbracht hatte. Liebeskummer vermutete ich zu erst. Ich teilte meine Vermutung Delia mit und wir konnten beide es nicht vermeiden Azina hinterher zu gehen. Sie folgte einem alten Händler in ein Wirtshaus. Und setzte sich mit ihm an einen Tisch. Ich hab nicht genau heraushören können aber mir war da schon Klar das was immer sie von ihm begehrte er nicht so einfach abgeben würde. Wir sind dem Händler auf den Örtlichen Bazar gefolgt hatten ihn aber aus den Augen verloren. Allerdings wurden unserseits wir von Drei sehr Nachdenklich drein blickenden Novadis verfolgt die Delia und Azina einwandfrei als Sklavenhändler erkennen konnten. Doch als wir in der Nähe des Händlers stehen blieben bewies Delia welche Macht Hexen haben können. Sie murmelte eine Art Gedicht und scheinbar aus heiterem Himmel stützten sich alle Tiere auf diesem Markt auf die Novadis. Auch wenn es mir ein wenig Leid tat die Tiere leiden zu sehen so war ich sehr froh darüber das die Sklavenhändler wenigsten zu einem kleinem Teil erhielten was sie verdienten. Azina gestand uns darauf hin das sie den Speer in Besitz des Händlers wieder entdeckt hatte. Doch gerade als sie den Entschluss fassen wollte den Speer der rechtmäßig ihrer ist dem Händler durch List zu entwenden sprach uns eine alte Talishändlerin an. Für gewöhnlich halte ich nicht viel davon das Symbol der Hesinde wie einen Schild vor mir her zutragen. Eher bevorzuge ich es Ihr Wesen und Verständnis, sowie ihre Mission das Wissen zu mehren mit mir zu führen. Doch Delia lächelte mich an und riet mir dazu diesen Gegenstand zu erwerben. Ich gestehe ehrlich das, obwohl ich durch ihre plötzliche Unterstützung der Taliskrämerin schon eine Vermutung hatte, ich diesen Gegenstand vermutlich allein schon für dieses Lächeln erworben hätte. Ein gemurmeltes danke Schwester von Delia als sie von der Händlerin ein Amulett erhielt bestätigte meine Vermutung das es sich um eine weitere Vertreterin der Hexenzunft handelte. Für Azina hingegen gab sie den Rat sich in Gedult zu üben das sich alles fügen würde so wie die Götter es vorhergesehen haben.

Männer die Zweite

In der Nacht, als die Karawane vor Quadanagar streift Delia wiedermal umher. Allerhand Begebenheiten gehen ihr durch den Kopf. Es fällt der jungen Hexe sehr schwer die letzten Augenblicke mit Kalkalip, dem Sohn des Karawansereibesitzers aus El´Trutz aus ihren Gedanken zu verbannen. Immer wieder schleichen sich Bilder, Gefühle und Gerüche in ihren Geist. Sie wandert um die Karawane, so ziellos als wolle sie die Gedanken abhängen.

Sie schafft es schließlich ihre Gedanken wieder auf das Ritual des Schamanen zu richten und ihre Verhandlung mit ihm. Sie ist sehr froh, dass die Ferkinas an der bevorstehenden Schlacht teilnehmen. Delia ist sich noch etwas unsicher über den Ausgang der Schlacht am Staudamm, doch ihr Blut brennt schon darauf es diesem hinterhältigem Kameltreiber heim zu zahlen und dem Land den Frieden zu bringen. Diese Sache muss enden. Sie hatte sie zwar nicht begonnen, doch sie würde dazu beitragen sie zu beenden.

Die Hexe streift eine weitere Runde um die Karawane, immer noch in Gedanken um die Schlacht. Als auf einmal der Wind von Osten auf sie zurauscht, sie umspielt und ihre wiedergewonenen Haare um ihren Leib weht. Sie hält einen Moment inne und genießt dieses Naturschauspiel. Mit sanften Druck weht der warme Wind um sie und Delia schließt die Augen, für einen Moment fühlt sie sich frei… wie im Flug auf ihrem Besen. Lächelnd … verliert sie die Kontrolle über ihre Gedanken. Die Schlacht schwindet, als aus Ihren Haaren der Duft des athletischen Novadis in ihre Nase strömt. Nun ist sie nicht mehr im Kampf auf den Feldern vor dem Staudamm sondern in der kleinen Kammer allein mit Kalkalip, welcher sie fordernd und besitzergreifend küsst. Der Wind verebbt und ihre Haare kommen zur Ruhe. Ein letztes Säuseln des Windes klingt in ihren Ohren wie „Ihr wisst nicht was Ihr damit anrichtet“…

Sie gibt es diese Nacht auf die Gedanken abschütteln zu wollen… *Was ist nur Besonderes an diesem Novadi? Zugegeben er sieht gut aus, ist kultiviert, reinlich und sicherlich gebildet, da er die Karawanserei übernehmen wird als ältester Sohn. Doch er ist und bleibt ein Novadi, ein frauenverachtender und frauenhassender Wilder an dem jede ordentliche Kultur vorbei geht! Er ist nicht einmal ansatzweise mein Fall!*  denkt sich die junge Hexe. Ihre weiteren Gedanken strafen die vorherigen Lügen. „Mädchen Du hast auch immer ein Händchen für Männer“ hört sie ihre Mutter Isaria in ihren Gedanken. Dann schläft sie ein mit dem warmen Gefühl in starken, sonnenbegräunten Armen gehalten zu werden. Ihr letzter Gedanke ist *Ach… was solls, es sind nur Träume…*

Neueste Kommentare

Archiv