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Im roten Riesen, da ist der Wurm (und vielleicht noch mehr?) drin…

Was ist passiert? Warum schmerzt mein Körper so? Wo ist mein Stab? Und kann mal jemand das Licht anmachen, obwohl, wenn ich so darüber nachdenke, ich bin mir nicht sicher ob das in diesem fall so gut wäre? Ruhe bewahren, die eigenen Gedanken sammeln, der Reihe nach, was war vorgefallen?

Die Verletzten waren, so gut es ging, versorgt und es wurde beschlossen besagte Verletzte nach Hochstieg zu bringen, mir wäre es zwar lieber gewesen, seiner Hochheiligkeit von Spichbrecher über das limbische Portalsystem weiteres, unverdientes, Lob zukommen zulassen, es wäre für die ehemaligen Sklaven gut gewesen. Aber letzlich hatte er verkündet das das zu nutzen gedachte Portal von mir stammen würde, gut die letzte Alternative, darauf hinzuweisen, das es von einer, im hiesigen, Volksglauben nicht sonderlich gutgehießenen Tochter Satuarias stamme, wäre vielleicht auch ungünstig gewesen und ein Geheimnis, wäre wirklich was anderes gewesen. Ich konnte nun schlecht verneinen, da ich aber beschloss noch weiter im Berge zu bleiben, gab ich Delia, unauffällig, so leise sprechend das uns bestimmt die umstehenden noch ausreichend bemerkt haben, auf Tulamidya, Anweisungen die Pforte zu öffnen, naja das sollten sie zumindest denken, streng genommen hatte ich sie gefragt ob sich der Boden in Mahtab zum anpflanzen von Tee eignen würde und ob Isaria etwas gegen ein angemessenes Anwesen meiner seits in Mahtab hätte, meinen Ring, welcher eigentlich als Thaumatursom zur Convocatio eines animus elementarius aeris minor fungierte.

Während sich der eine Trupp aufmachte den Berg zu verlassen begab ich mich mit dem anderen in das heptasphäirisch vorbelastete Gebiet, wir fanden viele, naja, jenach Verständnis von viele, tote Menschen vor. Zwei der drei Hölleneisen Pforten waren aufgebrochen, bzw. aufgeschmolzen, nur die letzte war noch versiegelt. Aus der aufgeschmolzenen entwich wahrscheinlich unser feuerchen, während aus dem anderen sich der Wurm verkrochen hatte. In der ersten Kammer gab es einen Steinschlag, welche weiteres sammeln von Informationen unterbanden. Aus der zweiten Kammer führte eine Spur hinaus, die auf die Verwendung al’chymischer Mixturen zur Bearbeitung der erzernen Oberfläche deutete, wahrscheinlich die Spur des Archobai, wie er sich über das Gestein und anschließend durch das Gestein begab.

Die anderen beschäftigten sich in der Zwischenzeit mit der Fragestellung, wie die letzte verschlossene Tür zu öffnen sei, in entsprechender Vorraussicht, wurde dafür extra die eine Belagerungswaffe mitgeschoben und nachdem der Herr Angroschim geklopft hatte, wurde das Geschoss jener Waffe losgelassen, die Tür war auch prompt geöffnet. Wir traten also ein, zählt das eigentlich als Hausfriedensbruch?

Es war, ernüchternd, könnte wohl ein passendes Wort sein, weitere Sklaven fanden wir nicht, was in anbetracht der tatsache was danach vorfiel vielleicht auch besser war. Ich überreichte dem Angroschim meine Phiole Zazamotoxin, unter der Annahme, das jener damit effektiver dem Dämon Schaden zufügen könne, vielleicht hätte ich sie doch eher behalten sollen? Danach kammen die ersten Steine herunter, oder war es umgekehrt, ich bin mir nicht mehr ganz sicher.

Den ersten Brocken konnte ich noch durch einen einfachen Schritt zur Seite ausweichen, als ich rechtzeitig sah, was auf mich herniederstürzte, doch danach wurde es schwieriger.

Besser wurde es nicht dadurch das mich das Maul, welches eigentlich(?), des Archorbai erwischte. Ich verlor die anderen aus den Augen und darüber hinaus auch noch meinen Stab aus den Fingern, wenigstens musste ich mir während meiner Studien nicht diesen ganzen Blödsinn, von wegen dein Stab sei dein Leben oder so, was sie wohl tatsächlich auf einigen der zurückgeblieneren, sprich auf dem Kampfe fokussierten, Akademien lehrten, anhören. Ungünstigerweise, bedeutet das natürlich das ich nur noch eine Lichtquelle habe, meine Brosche, ich sollte, vielleicht bei nächster Gelegenheit die eine oder andere Notfallbeleuchtungsquelle erstellen? Nur für den Fall der Fälle, wobei zu meiner Verteidigung, wer rechnet schon mit sowas? Gut, strenggenommen ich sollte wohl mit soetwas rechnen. Kann es eigentlich sein, das wir immermehr zu einer Ungezieferjägertruppe verkommen, ich meine Spinne in Ashlakant, Ratten und Würmer in Darpatien, was kommt als nächstes Schnecken im Horasreich, Motten und Eidechsen auf Maraskan? Und, warum nochmal, habe ich weder meine Bürste der Reinigung noch mein Praiosgeweihtes Brettspiel dabei? Hätte ich wenigsten die Kraft meinen Willen dem Dämon aufzuzwingen, ich könnte zumindest versuchen den Wurm in seine Sphäre zurückzuschicken, aber nein, sieht so aus als würde ich ersteinmal abwarten und, keinen, Tee trinken müssen, daran muss ich unbedingt noch arbeiten.

2 Responses to Im roten Riesen, da ist der Wurm (und vielleicht noch mehr?) drin…

  • Denk an deine Dunkelangst. Entweder du hast sie nicht ausgespielt, oder mit Selbstgesprächen verdrängt.;D

  • Oh, ich denke schon an diese, aber es gibt einige Situationen, in dem die Dunkelheit, wahrscheinlich angenehmer ist, als die Möglichkeiten, welche das Licht enthüllen könnten?
    Etwas sollte es aber herausspielen, durch die alternativen Notlichter, weiterhin ist es auch eher eine Ansammlung von Gedanken.

    Außerdem, mir ist aufgefallen, das ich Nehazets frage an Grombasch nach der Baudauer eines Tunnels durch den Raschtullswalls unterschlagen habe.

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