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Brief an den ehrenwerten und weisen Bey Nehazet ibn Tulachim

Ich Grüße euch, weiser und barmherziger Bey Nehazet ibn Tulachim, bringer des Wassers und hochgelehrter Magister der Yash-Hualay von Punin.

Ich habe mich Gewissenhaft um all Eure mir zugetragenen Weisheiten gekümmert, verehrter bringer des Wassers. Last mich euch von allen Dingen berichten, auf das ihr aufgeklärt werdet über die derzeitige Lage in Eurem Land.

Projekt Kräutergarten

Mit hilfe des Humusgeistes, haben wir begonnen im Vorhof der Krak al’Shirdar erneut Wirselkraut zu ziehen. Ich habe diesmal Wachen aufstellen lassen die das Feld bei Tag und bei Nacht bewachen – zudem hab ich ein befestigtes Gewächshaus in Auftrag gegeben um die Kräuter besser bewachen zu können. Das Gewächshaus soll laut des Dorftischlers Mitte Tsa fertig sein und es soll 5 Marawedi kosten. Ich hoffe eure Weisheit wird damit zufrieden sein? Nachdem wir den Humusgeist aufgestellt haben, hat er begonnen die Zöglinge wachsen zu lassen. Ich habe außerdem einen Gärtner eingestellt, sein Name ist Halef ben Achmed bân Benayman, er wird sich dann weiter um die Kräuter kümmern, es bleibt jedoch abzuwarten ob die neuen Zöglinge tatsächlich etwas werden, er hat sich bereit erklärt die ersten Monde umsonst zu arbeiten da ich ihm im austausch dafür eure andere Stele gegeben habe um sein eigenes Land besser bewirtschaften zu können. Er versicherte mir sofort zu berichten sobald sich ein Erfolg einstellen wird – wovon auszugehen ist, immerhin ist die Wachstumsstele ja von Euch, großer und barmherziger Bey.

Projekt Bibliothek

Die Bibliothek ist fertig, mein Bey, leider fehlt es ihr jetzt nur noch an Wissen! Ich kann Euch versichern, dass der Dorftischler gute arbeit geleistet hat – ihr werdet hoch erfreut sein seine Arbeit zu gesicht zu bekommen. Ich habe den Buch- und Pergamenthändler in Quadanagar kontaktet, Alam Seyshaban ben Cherek bân Rezzan. Er hat mir versichert, dass er mir guten Preis machen wird, allerdings bin ich – Euer bescheidenen Wesir – überfragt nach welcher Art von Wissen es euch verlangt, oh allwissender Alam? Wenn ihr mir ein paar Hinweise geben könnt, dann werde ich über Alam Seyshaban danach suchen lassen und sie günstig von ihm ankaufen! Darüber hinaus habe ich die Stele der Kälte wie von euch erwünscht in der fertigen Bibliothek aufstellen lassen, derzeit erfreuen sich jedoch nur die Kammerdiener daran, da die Bibliothek nun der kälteste Ort der Krak al’Shirdar ist.

Holz-Expedition entlang des Flusses

Wie von euch verlangt habe ich eine Expedition unter Kommando von Beybashar Sahil al’Ahjan ben Karmal gen Firun entsandt. Der Beybashar ist am 01. Hesinde zusammen mit zwei Bashar’as, vier Tschausch’s, einem Fährtenleser aus dem Dorf und vier Trägern losgezogen. Ich erwarte ihre Rückkehr spätestens Ende Hesinde, sobald ich wieder da sind werde ich euch natürlich sofort mitteilen!

Das Troll-Problem

Das Problem ist gelöst! Ich wünschte ihr hättet dabei sein können, verehrter Bey, als ich das Siegel der Schriftrolle brach und sich ein riesigen Abbild eures glanzvollen Gesichts sich vor Agha Kurum al’Rakshaz bildete! Zuerst war er ganz verdattert und zornig, doch dann wandelte sich der Zorn an Angst um. Immer mehr Dorfbewohner eilten herbei und sahen zu wie ihr, eure unendliche Weisheit, in Form einer magischen Illusion den herumärgernden Troll scheltet! Die Botschaft war kaum beendet, da schnappte sich Krumpelratsch sogleich seine letzten bunten Tücher und entschwand aus dem Dorf. Ein Bauer berichtete mir das er zuletzt irgendwo in den Hügeln im Firun des Dorfes gesichtet wurde, wie er immer wieder nach hinten blickend vor Angst wimmernd davon rannte. Ich denke das wir ihn wohl nie wieder sehen werden. Ich muss euch zu diesem gar genialen Kamelzug beglückwünschen, Eure ehrvolle Erhabenheit!

Tuluf ibn Harun

Wie von euch gewünscht, habe ich den Gefangenen Tuluf zu Medi- und Kontemplation in seiner Gefängniszelle angehalten. Er verweilt daher bei Wasser und Brot in seiner Zelle, bisher hat er sich jedoch noch nicht Reuig gezeigt, es bleibt abzuwarten wie lange er seinen Zustand in der dunklen Zelle noch aushält. Ich bin mir sicher, dass er alsbald einbrechen wird und sich wieder bereit erklärt zu arbeiten.

Die Goldlieferungen

Bezüglich der Goldlieferungen, welche von der Bevölkerung in Quadanagar entdeckt wurde, habe ich beschlossen am 07. Hesinde – am Tage von Rohals Verhüllung, mich nach Quadanagar zu begeben um dort mit Hilfe eures Aufzeichnungsthautatursoms eine Rede zu halten. Ich habe mir die Freiheit genommen speziell diesen Hochfeiertag der aller Magier und Nandusanhänger dafür aufzuwählen, um zu verdeutlichen, dass ihr keine Bösen Absichten im Sinn habt, Eure Hochwohlerhabenheit. Außerdem benötig ich, Euer bescheidenen Wesir, ein paar Tage Zeit um eine passende Rede vorzubereiten.

Als letztes, Eure Durchlaucht, möchte ich Euch berichten, dass in Eurer Abwesenheit immer wieder wehklagende Dorfbewohner an die Tore des Krak al’Shirdar geklopft haben, es geht immernoch um die von den Ferkinas gestohlenen Frauen. Viele Töchter und Schwestern der wichtigen und in Shirdar Einflussreichen Benaymani-Sippe wurden von diesen Wilden entführt. Fast 70 Personen gehören zur Sippe der Benaymani – ihr Oberhaupt hier in Shirdar ist Hairan Achtev al’Rashid ben Shafir bân Benayman. Er selbst kam erst gestern zu mir und trug seine Sorge um die Frauen an mich heran – insgesamt 10 Fehlen aus der Sippe, darunter sogar seine eigene Enkelin. Hairan Achtev al’Rashid äußerte mir Gegenüber die höfliche Forderung, dass der jetzige Bey – also Ihr, Eure Allwissenheit, Euch darum zu kümmern habe. Ich sicherte ihm zu, dass der ehrenwerte und barmherzige Bey, sich bald dieses Problems annehmen wird. Ich brauche Euch, Eure Durchlaucht ja nicht darüber in Kenntnis zu setzen, dass mit dem Wohlwollen der Benaymani-Sippe die Zustimmung des ganzes Dorfes hier steht und fällt. Ich erbitte in dieser Angelgenheit Euren weisen Rat!

In demütiger Bescheidenheit, Euer Wesir Assaf al’Fesari

Absendedatum: 02. Hesinde 1026 BF| Absendeort: Shirdar/Khorestan | Empfänger: Bey Nehazet ibn Tulachim | Empfangsort:Khunchom/Großfürstentum Khunchom | Entfernung: ca. 340 Meilen| Versandart: per Dschinn der Luft | Geschätzte Sendedauer unter zwei Stunden (bei Rückenwind), unter vier Stunden (ohne Beeinflussung durch Wetterbedingungen), unter acht Stunden (bei Gegenwind) | Geschätztes Empfangsdatum: 03. Hesinde 1026 BF

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