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Was Wünch ich mir …

Die stattliche Frau starte ins Feuer, das Licht der Flackernden Flammen spiegelte sich ihn ihren braunen Augen, der Zettel hing halb vergessen lose in ihrer Hand. Was Wünsch ich mir? Der Gedanke brandete wieder durch ihren Kopf. Ihr Blick ging rüber zu Delia. Delia die eng umschlungen mit Kalkerib vor dem Feuer stand. Wünsche ich mir das sie Scheitern? Das sie glücklich werden? Das Delia das Glück findet das sie sucht? Das Letzte mit Gewissheit, doch was ist mit ihm der im ersten Moment der Liebe nur daran Denken kann einen wichtigen Teil von Delia zu unterdrücken? Ob andere gesehen haben das sie vermutlich Ihre Finger gekreuzt hat während sie Mit Kalkerib sprach? Kann sie wirklich mit ihm glücklich werden und sollte ich es mir wirklich wünschen?  Ist das mein Wunsch?

Ihr Blick wanderte weiter zu dem Stolzen Krieger. Was er sich wohl wünscht? Vermutlich zurück nach Drapazien zu kommen doch abgesehen davon? Da reist man schon so lange mit jemanden und kann noch nicht einmal so etwas simples erahnen. Er erzählt wirklich nicht viel über sich selbst. Außer das er bei der Dämonenschlacht war … ob er überhaupt lange über seine wünsche Nachdenkt? Sollte ich mir wünschen das im das Glück weiterhin Holt ist? Das jene die Ihm wichtig sind vor Schicksahlsschlägen gefeilt sind? Ist es das was ich mir Wünsche? Kann ich es mir überhaupt wünschen?

Nehazet der nur unweit von ihm steht erregt ist das nächste Ziel ihre umherirrenden Augen. Was er sich wohl Wünscht? Vermutlich Wissen, Macht oder Sicherheiten in gebieten die Nicht seinem Einfluss unterliegen. Vielleicht auch das er von dem Leid erlöst wird das ihn zur zeit zu quälen scheint. Es ist komisch das ausgerechnet derjenige den die andern so undurchsichtig finden derjenige ist dem man am ehesten einschätzen kann. Doch wünsch ich mir das er so bleibt? Das er auf ewig so freundlich, bedachtsam und unbedacht zu gleich bleibt? Das er sich nicht verändern mag? Oder Wünsche ich mir das er endlich jemand findet der ihn wirklich beeinflusst auf den gebieten die er bisher nie auch nur in Erwägung gezogen hat das er jemand findet der ihn stärkt wo er schwach ist, jemand der ihm beinflust ohne zu manipulieren? Ist Das mein Wunsch? Sollt ich mir sowas wünschen?

Und Azina. Azina die so verschlossen ist, die bei jeder Bemerkung nach dem wert dem ich ihr Beimesse zu suchen scheint, und doch loyal und entschlossen ist. Bei ihr ist mein Wunsch sie zu verstehen klar … oder doch nicht? Sollt ich mir vielleicht wünschen das sie mich versteht? Das sie etwas milder wird wie Ifirn die geliebte Tochter ihres Gottes? Das sie versteht das ich sie weder untermauern noch beleidigen will? Das ich sie achte für ihr wissen und Geschick? Oder Sollte ich wünschen das sie ihrem Weg so gehen wird wie sie es will? Das sie Unnachgiebig wie Firun über uns Wacht? Das sie Ihren Stolz und Ehrlichkeit nicht verliert? Sollt ich mir das Wünschen? Oh Hesinde gib mir Klarheit ist das mein Wunsch?

Und was ist mit mir? Was wünsch ich mir? Was will ich erreichen? Was erhoffe ich für mich? Sollte ich jenes sehnen nach Gesellschaft Niederschreiben das den Hauptmann so verwirrt? Sollte ich beten das ich jenes wunderbare Wesen finde dass die Lücke in meinem Herzen Füllen wird wie Kalkerib das für Dehlia Getan hat? Sollt ich mir wünschen das ich immenses Wissen erlange? Und die Weisheit es richtig einzusetzen? Das mir solches erspart bleibt und ich weiter friedlich Lebe? Sollt ich mir wünschen das ich einen Doktortitel erarbeiten kann? Eine anstellung an einer Universät? Anerkennung? Das ich nicht mehr Fräulein bin sonder Fräulein Doktor Oder gar Professorin bin? Sollt ich mir wünschen ich jenen Aufgaben die mir bevorstehen gewachsen bin? Das ich nicht verzweifeln oder wanken werde? Das meiner Familie kein Leid geschehen wird? Das Vaters Geschäfte floriert und meine Brüder ihm sicher zur Seite Stehen? Das ich sie wiedersehen werde? Das Sulibeth ihr Ziel erreicht? Das Meine versuche zu Lehren nicht uns allen Schaden werden?

Was Wünsch ich mir? Was Wünsch ich mir?  Warum, oh Wissende, warum bin ich so unentschlossen an jenen Abend an dem meine Freundin ihr Glück gefunden hat? Ihr Blick ruht wieder lange auf dem Feuer in dem das Holz sich rot glühend langsam zu Kohle und dann zu Asche verwandelt. Vielleicht … vielleicht sollte ich einfach all das niederschreiben und die Götter entscheiden lassen ob, und welcher, meiner Wünsche sie erhören mögen.

… Ich brauche mehr Papier ….

Dunkle Tiefen

[als Orestas]

See

 Als der Magier von der Brücke aus Eis, die das Elementar baute, glitt, schien alles in Zeitlupe zu geschehen. Sein Versuch, sich noch schnell mit der Hand am glatten Untergrund festzuhalten, ging schief und er rutschte ab. Während er fiel, konnte er noch den Schrecken in Bermhoins Gesicht erkennen.

Verphext nochmal, ich hätte ihm auftragen sollen, die Brücke rauer zu gestalten. Ich kriege sicher eine Erkältung, wenn ich erst einmal aus dem kalten Wasser heraus bin.

Dann platschte es und Orestas fiel ins kalte Nass. Seine Versuche, zu schwimmen, waren nicht gerade von Erfolg gekrönt. Ewigjunge, lass mich jetzt nicht im Stich! Als er verzweifelt strampelte, war das einzige, das er erreichte, eine Menge Wasser zu verspritzen. Seine Kräfte ließen im kühlen Wasser, das ihn seiner Körperwärme beraubte, schnell nach und er fing an, zu sinken. Seinen Stab loszulassen, um sich besser im nassen Element fortzubewegen, darauf kam er in der Eile nicht. Langsam benebelten sich seine Sinne, während er sank. Vom Fackelschein seiner Gefährten an der Oberfläche sah er kaum noch etwas. Doch was war das? Vernahm er dort eine Gestalt, die sich langsam von oben in seine Richtung bewegt? Bermhoin? Seid Ihr das?  Oh, Ihr mutiger, mutiger Streiter! Niemals würde ich mein Leben mit jemandem der an Euch herankommt, verbringen können!  Er versuchte, einen Hoffnungsschimmer in Form der Gestalt erspähend, sich gegen den Sog, der von unten kam, zu wehren, doch seine Glieder waren einfach viel zu schwer.  Und so sank er immer tiefer, während die Entfernung zur Person über ihm immer größer wurde.

Das soll also das Ende sein? Nachdem ich einem Granden und aus einer Gefängniszelle entkam, nachdem wir Geistern getrotzt haben, Widrigkeiten überwunden haben, scheitere ich an einem einfachen See? Doch ich bereue nichts, ich habe immer die Grundsätze Tsas verfolgt und nach Dere herausgetragen. Ja, Aventurien ist ein wenig tsagefälliger geworden! Wenn auch nicht viel, so habe ich der doch ein wenig von mir hinterlassen! Oh, Bermhoin, wo seid Ihr nur? Mir ist so kalt. Es ist so dunkel. Ich habe Angst.

Währenddessen schwanden seine Sinne, als er immer tiefer sank.

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Plötzlich wachte er auf. Erst konnte er kaum etwas sehen, es war sehr schummrig. Irgendjemand schmiegte sich an ihn. Bermhoin? seid Ihr das?  Zunächst dachte er, das alles war nur ein Traumgespinst gewesen und er wäre irgendwo in der Andergastschen Wildnis im Zelt mit seinem Freund. Doch dann trafen ihn Kopfschmerzen, so stark, wie nach einem langen Gelage. Er hatte sich wohl auch am Hals irgendwo an einem Felsen geschnitten. Er hatte dort eine brennende kleine Wunde.  Aber er lebte! Moment, du bist nicht Bermhoin! Und dann erkannte er, dass er in einer der sargähnlichen Kisten lag und eine Elfin sich an ihn schmiegte.

Doch auf dem Gedanken konnte er sich nicht ausruhen. Denn kurz danach barst der Sarg in einem lauten Getöse auseinander und die Elfin, die neben ihm lag zerplatzte in einer Explosion aus Staub. Plötzlich sah er Bermhoin!  Und die anderen waren auch dort! Er war gar nicht tot! Oh, das muss ein Wunder Tsas sein! Oh Schöpferin, das kann ich dir nie ausreichend danken!  Tränen des Glücks rannen über seine Wangen. Doch dazu, etwas zu sagen, kam er nicht, denn Bermhoin stürzte sich gleich auf ihn und drückte ihn so kräftig, Tränen in den Augen, dass ihm förmlich die Luft wegblieb.

Oh, es ist wie ein Traum! Plötzlich merkte er, wie Bermhoin unsanft von ihm heruntergerissen wurde und Aimos stand vor ihm, mit wie gewohnt grimmiger Miene. Bevor Orestas etwas zu seiner Verteifigung sagen konnte, sauste der Streitkolben des Korkriegers auf sein Gesicht herab.

Den Fluss hinab

Nun ist es also soweit, ich verlasse die Menschen die ich in den letzten Wochen näher kennengelernt habe um den Magier zu finden, von dem mir Lotte bereichtete, welche ein Freund des Kriegers Sieghelms und der Tierbändigerin Azina, sowie der Gelehrten Jane und nicht zu vergessen der Hexe Delia ist, ich verlasse diese mir ans Herzen gewachsene Gruppe um in Khunchom nach Nehazet zu suchen, jemand der mir helfen kann meine Mutter zu finden, das dachte ich zumindest, doch dann wurde mir von den Hexen des Zirkels eine Weissagung gemacht, „In der Perle am Meer, der Ansammlung von Reichtum und Siechtum, werden Verbündete und Feinde in den Schatten lauern, doch der Fuchs, mag dem Delphin helfen das bläulich schimmernde Juwel zu retten, welches im geheimen liegt, wenn auf alte Freunde vertraut wird…„, ich wollte mich also den Fluss hinab begeben und nach einer Perle suchen, nur woran sollte ich die richtige Perle erkennen? Und ein Fuchs, der einem Delphin hilft? Fragen über Fragen, aber es handelte sich um eine wahrhafte Prophezeiung, eine weitere Spur, nachdem Hinweis des Dieners des Efferds in Havena. Gerade als ich mich zum Barun-Ulah begeben wollte, hielten mich die Hexen auf und meinten nur das ein alter Freund, etwas hinterlassen habe, welches meine Reise beschleunigen würde und mich auf den richtigen Weg bringen würde, etwas mit Luftpost hätte er vor einigen Götterläufen gesagt, als er die Idee vorgeschlagen habe und im letzten Mond habe er dann eine seltsame Flasche angeschleppt, welche mir nun dargereicht wurde. Dabei handelte es sich um eine kunstvolle Flasche aus Glas, die mit einem feinem Lapislazuli, wurde mir jedenfalls gesagt, ich habe nur gesehen das es sich um einen schönen Stein handelte, verschlossen war, in ihrem inneren war ein farbiger Stoff. Neugierig öffnete ich die Flasche und aus der Wolke die sich aus der Flasche ergoss bildete sich eine Djinni der Luft, diese schaute mich freundlich an und fragte mich geduldig ob ich bereit sei die Reise gen Praios anzutreten? Ich bejahte dies und sie lächelte glücklich und umfing mich mit ihren grazilen Armen, festgeklammert an diese luftige Gestalt, die den Oberkörper einer menschlichen Frau hatte, wurde ich in die höhe getragen, auf dem Flug unterhielten wir uns noch etwas, es schien als wäre der Herbeirufer der Djinni jemand gewesen, der sehr geduldig und nunja schon beinahe als ehern stur zu bezeichnen war, sie war zumindest froh mit mir jemand zu haben, der ihrem Element näher war, als ihr Herbeirufer sie nannte sich selbst Aerisyllae und erzählte mir offenkundig von ihrem Herbeirufer, wobei ich vieles nur für Spekulation ihrerseits hielt.

Am Abend erreichten wir eine große Stadt, anscheinend handelte es sich um Khunchom, das meinte zumindest Aerisyllae, und ich glaubte ihr dies. Nun muss ich also einen Fuchs finden, oder einen Delphin oder ein Juwel oder eine Perle, ach ich bin verwirrt, ich denke das ganze am besten im nächsten schönen Brunnen durch.

Neuerungen im Forum

Moinsen,

ich habe unser Forum hier um eine Statistik-App erweitert, Jetpack. Zu finden im Dashboard. Nun können wir uns auch schöne Statistiken angucken. 🙂 Weiterhin bietet die App auch neue Benachrichtigungsmethoden (via EMail, Push für iPhones oder Androidhandys),  Rechtschreibkorrekturen , uvm. Die ganzen Socialmedia-Dinger und Facebook-Links-Likes-bla habe ich mal deaktiviert.

Viel Spass damit.

Eure Forumshexe

Götter und Helden Listen

So liebe Spieler ich habe mal Liste entwofen, in welcher sowohl Frevel als auch Wohltaten der Charaktere im Bezug auf die Götter festgehalten werden können. So als einfache Strichliste. Wenn genug „Karma“ angesammelt worden ist kann sich das rollenspieltechnisch positiv oder negativ auf die Charaktere auswirken, bzw. auf die Gunst der jeweiligen Götter. Wenn Ihr die Listen auch nutzen wollt, dann nur zu.

Götter und Helden Andergast

Götter und Helden Teehaus

Ich kann die Datein auch gerne als Excel Datei zur Verfügung stellen.

Eure Forumshexe

Ich will nur Euer Geld :-)

Aloha,

die Gebühren für die Internetseite werden wieder fällig. Denkt bitte alle daran zum jeweils nächsten Termin die 6 Euro pro Person mitzubringen.

Des Weiteren habe ich einen neuen Link zu Linkliste hinzugefügt. Das Diarium ist eine recth hilfreiche Seite für Waffen, Zauberzeichen etc. Ich habe sie vor allem zu Erstellung / Anregung von NSCs benutzt. Dort kann man per Knopfdruck NSCs aus jedem Landstrich Aventuriens erstellen lassen und sich so Anregungen holen. Schaut Euch die Seite einfach mal an.

Eure Forumshexe

Eine Nacht voller Geheimnisse

18. Efferd 1022 n.BF

Auszug aus dem Diarium

Nur mit Mühe gelingt es mir den ledernen Einband der Dich zusammenhält in meinen müden Händen zu halten, verehrtes Diarium.

Es ist morgens und meine großgewachsenen Commilitones, mit Ausnahme von Herrn Arvesson, haben sich in ihren Zelten zur Ruhe begeben. Wir befinden und im Wald nördlich von Daspota abseits des Weges in Richtung Olport. Wir wurden in der verregneten Nacht von einem Rudel Wölfe überrascht und waren dadurch gezwungen einen mehr oder minder geordneten receptus zu einer nahegelegenen Höhle anzutreten. Welche ein weiterer archetypischer Vertreter der Thorwaler Kultur, den wir in Despota kennengelernt hatten, uns nahegelegt hatte. Sein Name ist Halvar Surasson – ob er wohl mit dem schlichten Aki Surasson verwandt ist, der mich in der Höhle des Eisdrachen gerettet hatte und eine mir schleierhafte Affiniät für sein Equus (Parenthetisch: Pferd) besaß?

Wir wurden jedenfalls in einen Höhleneigang gedrängt, der kurzerhand über uns zusammenbrach und mich unter einem Gemisch aus Lehm und Schotter begrub, Hesinde sei Dank blieb ich dabei unverletzt. meine Commilitones konnten mich jedoch befreien und wir drangen dann gezwungenermaßen in die interna der Höhle ein. Wie sich herausstellte, waren wir in eine Krypta der Angroschim gestolpert, wir durchforsteten die Gänge, wobei einige der Überreste der Zwerge begannen uns anzugreifen. Herrn Arvesson gelang es jedoch in Zusammenarbeit mit Herrn Eiriksson dem Bogenschützen selbige wieder zu Boden zu schicken. Da es unsere primäre Aufgabe war einen Ausgang aus diesem Labyrinth zu finden, verzichtete ich zugunsten unseren Überlebens auf eine arkane Untersuchung des locus delicti.

Nach eingehender Durchsuchung der Gewölbe gelang es uns dann eine Art Wohnstätte ausfindig zu machen, eine Art Tagebuch – in der mir nicht mächtigen Sprache und Schrift der alten Angroschim geschrieben – konnte geborgen werden, welches mir nach einer Transkription mittels eines secundären Referenzbuches Aufschluss darüber gab, weshalb hier niemand mehr anzutreffen war und was der Grund für die gehackten Nebengänge war die in die Ruhestätten der Zwerge Hineingehauen wurden. Es gelang uns den vor 42 Götterläufen hier verstobenen Zwerg aus einem Erdrutsch zu bergen und ihn anschließend, gemäß seines letzten in Schriftform formulierten Wunsches, auf dem schlichten Altar des Herrn der Esse beizusetzen. Seine Gnaden Værgersson gelang es seine Vorbehalte bezüglich des Herrn des Feuers beiseite zu schieben und wir wohnten einer von ihm improvisierten Messe bei, bei der die letzten Überreste des Zwergs mit dem klangvollen Namen Runosch, Sohn des Rogok, dem Herrn über Wind und Wogen übergeben wurden. Woraufhin uns allen der Ruhelose Geist des Zwerges erschien, sich verneigte und uns die Geheimtür nach draußen zeigte. Mein Versuch mit dem Geist zu interagieren blieb fruchtlos. Die vier Bücher, darunter zwei über Geologie und Bergbau, übereignete ich meinen Besitz, da sein Vorbesitzer daran wohl keine weitere Verwendung haben wird.

Es stellte sich heraus, dass sich der Geheimgang unter der Schlafstatt des gierigen Zwergs befand, der – wie wir seinem Tagebuch entnehmen konnten – übrigens nur hier war, weil er einer alten Legende bezüglich dieser Zwergensippe hinterherjagte. Laut seinen Aufzeichnungen sollte diese inzwischen ausgestobene Sippe ihre ehrvollen Toten in den „Goldenen Hallen“ beisetzen, was wohl nur metaphorisch zu verstehen war. Was der Zwerg wohl nicht verstand und ganz nach archetypisch weiter suchte – was ihm zum Verhängnis wurde. Es gelang uns noch zwei alte Truhen zu öffnen – dessen Hab und Gut wir uns ebenfalls aneigneten, darunter ein beachtliches Vermögen von 45 Dukaten, einer goldenen Brosche, zwei Silberringen und einem legendären Drachenzahn – der geschmiedeten Typus, versteht sich.

„Der alles haben will, soll nichts haben.“ – Magister Okil Porgajeff

Durch einen engen schmutzigen Gang gelang uns dann nach einer Kletterpartie den Weg in die Freiheit zu finden, leider zog ich mir dabei eine schwere Verletzung zu. Klettern war noch nie meine Stärke! Nandus sei Dank, konnte ich vorher jedoch noch den Gefährten von Wind und Wogen mittels eines Ängste-Lindern-Cantus von seiner Raumangst befreien. Als wir final die Grasnarbe passierten, war es schon Tags – die Praiosscheibe ging gerade auf, wir hatten die ganze Nacht in der Krypta verbracht. Wir kehren dann zurück zu unserem Lager, in der Hoffnung das Rudel Wölfe sei inzwischen verschwunden. Was für eine Nacht … über die weiteren Auswirkungen und Vorgehensweisen werde ich mich mit meinem Commilitones nach einem erholsamen kleinen Schlaf Gedanken machen.

– Adeptus Minor Jasper J. Ouvensen

Liebe und Leid

Es ist so schön Azina endlich wieder zu sehen. Ich habe sie so sehr vermisst. Doch leider ergeht es ihr und ihrer Familie nicht so gut wie es sollte. Sie leben nahe der Armut, dafür sind sie aber frei. Frei auf ihrem eigenen Hof, ihrem eigenen Land. So wie ich Azina und ihre Familie kenne werden sie ihren Weg schon machen. Auch wenn dieser mühsam ist. Ich hoffe das beste für sie. Zur Not wohnt meine Mutter ja recht nahe und könnte ihnen vielleicht helfen. Was wohl passieren wird wenn die Familie des Muhalla auftaucht, um zu erfahren, dass die angedachte Hochzeit nie stattfinden wird.

Für Sieghelm scheint es auch alles zum Besten zu stehen. Er darf sogar an dem Turnier zu Rondras Ehren teilnehmen. Ich wünsche ihm, dass er das Turnier gewinnt. Er ist ein ehrlicher und gütiger Streiter und hätte so einen Sieg verdient. Ich hoffe nur diese Tempeldirne wird nicht anwesend sein, um ihn anzufeuern. Da hat er sich doch tatsächlich von ihr umgarnen lassen. Warum sollte er sich denn von so einer das „Schwert pflegen lassen“ wo er doch mich haben könnte? Mich die Auserwählte der Göttin! Habe ich ihn nicht massiert, war ich nicht als Schwanenhütertin für ihn da und auch als treue Freundin und wenn er mich sonst brauchte? Und doch werde ich nur als … was auch immer… betrachtet und nicht als Frau. Kaum kommt… so eine daher… und…

Alhina. Ach nehme treue Lehrerin. Dein Herz wiegt so schwer. Lass mich Dir doch bitte helfen auf der Suche nach der Liebe Deines Lebens. Mögen die Götter sie auf ihren Weg leiten und dafür sorgen, sich alles für sie zum Besten wenden.

Was Kalkarib wohl gerade macht? Warum kann er nun nicht bei mir sein?

Delias Gedanken.

Vorbereitungen für wilde Verhandlungen

Ich bin also seit einigen Tagen wieder in Khorestan, nun habe ich schon verschiedene Pläne, für unterschiedliche Eventualitäten bezüglich des Ferkinaproblems erarbeitet und ich bin zuversichtlich das sich meine ordentliche Vorbereitung auszahlen wird, ich meine es sind nur Wilde, und von jenen auch nicht einmal viele, damit sollte ich doch wohl alleine fertig werden.

Ich arbeite nun schon länger als eigentlich erwartet an dem Problem, nun was will ich machen, da ich auf meine eigenen Fähigkeiten angewiesen bin, und alles sicher verlaufen soll, wurde aus der angestrebten Woche mittlerweile eine Zeit von 13 Tagen, doch dafür habe ich nun verschiedene Temporäre Thaumatursome zur Hand, die, sofern sich Azad nicht auf eine vernünftige Verhandlung einlässt, ihn dazu bewegen werden meinem Anliegen positiv zu begegnen, darüber hinaus sind auch verschiedene Elementare gebunden zur Verfügung um mir mit ihren besonderen Fähigkeiten zu diensten zu sein. Alles in allen bin ich zuversichtlich das ich das Problem auf die eine oder andere Art lösen werde, im zweifelsfall wird das ganze halt in einem Zauberduell, falls bei Azad von einem Zauberduell gesprochen werden kann, ausarten. Da die Überraschung auf meiner Seite ist, gehe ich auch nicht davon aus das er irgendwelche wie auch immer gearteten Vorbereitungen getroffen hat.

Darüberhinaus veranlasste ich in den letzten Tagen hier noch die verschiedensten anderen Angelegenheiten, ich ließ schon einmal ein paar Speisen, für meine zu erwartende triumphale Rückkehr, vorbereiten, so das eine kleine Feierlichkeit auszurichten möglich wäre, jenachdem wie meine Verhandlungen mit den Ferkinas laufen mögen. Weiterhin besah ich mir erneut die Pläne, welche Jane gezeichnet hatte, ich denke als nächstees werde ich die Ziegelei in Angriff nehmen, für meine weiteren Vorhaben benötige ich Baumaterialien, außerdem habe ich schon eine Idee wie ich mit der Ziegelei mit einigen Modifikationen die Wasserversorgung meines Heims und das Schwefelproblem des Sees in Angriff nehmen kann.

Weiterhin beauftragte ich Assaf sich nach den verschiedensten Büchern und Schriftrollen zu erkundigen, wobei arkanes Wissen jedweder Richtung natürlich bevorzugt meine Neugier wecken würde, ich ihn aber auch darauf hinwies das eine ordentliche Bibliothek gefüllt mit profanem Wissen über die Umgebung, die verschiedensten Wissensbereiche und auch über die verschiedenen Schulen des Rastullah Glaubens momentan von, leider wie ich schmerzhaft zugeben muss, höherer Priorität seien. Anschließend trug ich ihm noch auf nach dem ein oder anderen geeigneten Lehrling ausschau zu halten, der es würdig wäre in den geheimnissen der Al’Cymia unterwiesen zu werden, jener sollte treu, gelehrig und gescheit sein.

Weiter Auschnitte aus dem Tagebuch der Jane Peddersen

30 Boron. 1026 n.BF
Wieder auf Reisen. Dieses Mal Richtung Babruin. Ich bin gespannt wie der werte Herr Hauptmann die Spannung aus der gruppe nehmen will. Am Abend hat der Hauptman Dehlia zu seiner Schwanenhüterin ernannt. Es wird wohl noch eine ganze Weile dauern bis die genauen Feinheiten dieses Standes klar werden aber im Großen und Ganzen ist es etwas Positives für Dehlia. Ich hab mich dazu bereit erklärt für die Versammelte Gesellschaft zu kochen. Es scheint sehr gut angekommen zu sein. Dehlia hat als Auftakt ihres Dienstes für Sieghelm ein fest Organsiert. Bis jetzt hat die Reise aber nur wenig Neues Wissen zu Tage gefördert. Immerhin konnte ich meine Zeichnungen um ein paar Skizzen erweitern. Lunalu hat die ganze Zeit Geleuchtet zum Glück hat das am Abend nachgelassen ich werde Magie wohl nie ganz verstehen.

1.Hesinde 1026 n.BF Morgens
 Morgen werde ich den Herrn Hauptman seine eigene Medizin spüren lassen. Das Reisen ist sehr angenehm und man fühlt sich sicher durch seinen Schutz aber nur einmal möchte ich ihn ruhe Ausschlafen können. Die Reise bisher war recht angenehm ich hoffe das sie auch weiterhin gut verlaufen wird.

1.Hesinde 1026 n.BF Abends
Wir wurden von Banditen überfallen. Unter denen befand sich auch der Bandit der versucht hatte mich in der Stadt zum Schweigen zu bringen. Trotz meiner überlegenden Taktik stellt sich der Kampf als sehr schwierig heraus. Ich konnte nur mit glück mich gegen meinen Gegner behaupten der egal was ich versuchte nahezu jeden meiner Angriffe parieren konnte. Dann haben sich Dehlia und Sieghelm wieder über Nichtigkeiten  gestritten. Alles deutete darauf hin das ein unbekannter Magier die Banditen unterstützte. Allem Anschein nach eine Magierin. Ich Tippe entweder auf Eifersucht oder Rache. Wie immer bei Adligen.

1.Hesinde 1026 n.BF Späte Nacht
Irgendjemand schleicht hier rum aber ich bin zu verwundet und müde um wirklich besorgt zu sein. Ich weigere mich aber zu glauben dass ich Paranoia entwickle da ich die typischen Anzeichen nicht bei mir entdecke. Vieleicht eins der Kinder der Bäuerin.

2.Hesinde 1026 n.BF
Der … Werte Herr Muhala hat sich entführen lassen. Gleich zweimal. Das Erste Mal in der Nacht von seiner „Geliebten“ Radajana, das zweite Mal von einem Bunten Bären. Radajana ist die Magierin die daran Schuld ist das ich demnächst erneut ein Neues Reisekleid kaufen darf und zur Zeit darüber Nachdenke mir einen angemessen aussehende Lederrüstung zu besorgen. Sie behauptet das der Bandit eigenmächtig gehandelt hat woran ich wenig Zweifel hab. Wir sind also am Morgen den entführten Edelmann durch die Wildnis gefolgt und haben seine verzweifelte geliebte schluchzend im Unterholz gefunden. Es gab keinen Zweifel das ihre Geschichte des Bären echt war den. Die Spuren waren unübersehbar.
Wir wurden geführt von einem großen Torwahler. Einen Tierkrieger der sich ebenfalls in einen Bär verwandeln kann. Ich war sehr überrascht einen so weit im Süden anzutreffen aber durch den ermüdenden Ritt und meine Verletzungen ist mein Forschergeist etwas getrübt.

3.Hesinde 1026 n.BF
Unter andern Umständen wäre die letzte Nacht Traumhaft gewesen eng angeschmiegt an die Werte Dehlia nur die Tatsache das um uns herum zwei Kerle lagen und Radajana Hat das ganze massiv getrübt. Lunalu Hat während der Zeit wache gehalten. Die Hetzjagd durch den Wald verlief querfeldein und ohne größere Pause. Meine Reitkünste sind an ihrem Limit aber irgendwie hat unsere gruppe es geschafft zusammen zu bleiben. Das Reiten durch den Wald ist sehr anstrengend. Der Zwerg Beremosch scheint damit aber keine Probleme zu haben. Wir werden die Nacht erneut eng umschlungen verbringen. Sieghelm hat sich für das Umkehren ausgesprochen vermutlich fehlt ihm die Sicherheit einer Straße. Zum Glück konnten wir ihm davon überzeugen nicht aufzugeben.

4.Hesinde 1026 n.BF
Wir haben eine Bärenhöhle erreicht in dieser Befanden sich mehrere Tierknochen und im hinteren Teil stand ein Podest auf dem ein Seltsames Schriftstück lag. In diesem stand in Bosperano derselbe Spruch stand den mir meine Schülerin geschickt hatte. Auch war das Podest makellos was sehr herausstechend war im Vergleich zu dem normalen Zustand einer solchen Höhle. Auch der werte Edelmann befand sich dort. Er war unversehrt aber müde, durstig und hungrig. Als wir die Höhle verlassen wurden griff aber von draußen der Bunte Bär an. Ein heftiger Kampf entbrannte zwischen dem Bären und dem Tierkrieger Hjaldar. Dehlia versuchte den Kampf zu unterbrechen indem sie die Schriftrolle über und zwischen die Beiden schweben lies was aber keine Wirkung zeigte. Ich erinnerte mich an die alten Mühten wo das aufsagen eines Spruches einen Zauber bewirken kann und da sich der Bunte Bär bei weiten nicht natürlich verhalten hatte sagte ich den Spruch der Schriftrollen auf. Das Ergebnis war sehr interessant den es Bewirkte das der Bunte Bär und der Tierkrieger zu einem Trollgroßem Menschen vereinten. Der Herr Hauptmann hatte eine Panik Attacke und fürchtete das der Riese uns angreifen würde deshalb verbot er uns die Höhle zu verlassen. Dehlia voller Neugier und vermutlich auch aufgrund des aus ihrer (und meiner) perspektive unberechtigten Verbots, mogelte sich am Herrn Hauptmann vorbei worauf hin die beiden sich Lauthals zu streiten anfingen.

Ich unterhielt mich mit dem Hünen, leider waren die Informationen nur sehr .. begrenzt da er von sehr einfachem gemüht ist. Nichtdestotrotz konnten wir uns zum Mittag hin an einem vom ihm geschlagenem Wild laben. Der Streit zwischen dem Hauptman und Dehlia führte dazu das sie noch am selben aufbrach um den zurückgebliebenen Nachricht zukommen zu lassen und vermutlich um Abstand zu dem engstirnigem Krieger zu gewinnen.

Wir setzten die Reise gemächlich fort, indem wir aus dem Wald zur Reichstasse zurückkehrten. Wir reisen gemächlich zurück so dass wir uns das erste Mal seit 3 Tagen wirklich ausruhen können. Radajana blieb während der gesamten Zeit bei dem Herrn Muhala und wird vermutlich auch so die Nächsten Tage verbringen.

5.Hesinde 1026 n.BF
Der Tag war friedlich und ereignislos. Ich konnte während der Mittagsrast eine Zeichnung des Wesens anfertigen zu dem Hjaldar geworden ist. Ich denke dass sie gut gelungen ist. Am Abend blendete ich diese und fertigte eine zweite an. Wir übernachteten in einer Taverne.

6.Hesinde 1026 n.BF
Auch dieser Tag verlieft ereignislos. Ich dachte nur über ein Abhandlung des Baustiels der hiesigen Gegend nach. Ich fertigte eine Zeichnung des nahen Wald der Drei Schwestern an.

7.Hesinde 1026 n.BF
Der Dritte tag der Rückreise war so ereignislos wie die vorangegangenen am Abend erreichten wir das Gutshaus. Dehlia wirkt sehr nachdenklich ebenso der Herr Hauptmann ich werde beide im Auge behalten um im Notfall Schlichten eingreifen zu können.

8.Hesinde 1026 n.BF
Der Herr Hauptmann und Dehlia müssen sich ausgesprochen haben es war alles sehr viel entspannter als wir uns aufmachten zum nächsten Teilabschnitt unserer Reise. Die Gegend ist recht ansehnlich und es tut gut ohne Hast und eile hinter Dehlia sitzend zu reisen. Ich werde versuchen vor dem Herrn Hauptman wach zu sein. Ich habe auch Notizen für meine Abhandlung über die Sozialen Probleme unsere Gesellschaft angefangen aber bis jetzt fehlt mir einen zündende Idee. Es gab eine kleine bescheidene Feier zum Mittag wo wir die Erfolgreiche weitereise Feierten.

9.Hesinde 1026 n.BF
Hab es leider nicht geschafft vor dem Herrn Hauptmann wach zu sein. Dieser hat mich den ganzen Tag mit seltsamen Blicken bedacht bis Dehlia gestanden hatte das sie ihm meine Sehnsucht gegenüber Frauen verraten hatte. Ich hoffe dass er sich mit dem Gedanke abfinden wird und es hoffentlich Vorurteilsfrei annimmt. Ich hab eine weiter Zeichnung angefangen diese aber noch nicht fertig gestellt. Meine Überlagerungen über die Abhandlung drehen sich gerade um das Thema des Ausgegrenzt sein. Wieso und auf welche Art und Weise wir andere Intelligente Lebewesen Ausgrenzen und wieso dies unsere Wohlbefinden massiv beeinflussen kann. Ich hab die Bediensteten des Gasthauses gebeten mich vor Sonnenaufgang zu wecken.

10.Hesinde 1026 n.BF
Erfolg! Der Hauptmann sprang förmlich aus den Bett als ich ihm einen guten Morgen wünschte endlich hat er mal gespürt wie es ist wenn man zu ungewohnten zeiten aus dem Schlaf gerissen wird. Dehlia und Alhina haben beiden den Spass mitgemacht und sind ebenfalls fröhlich gelaunt wach geworden. Leider konnten wir unser Lachen nicht unterdrücken so des der Herr Hauptman recht bald merkte das es sich um einen kleinen harmlosen scherz handelte. Ansonsten verlief der Reisetag recht ruhig. Meine Abhandlung nimmt langsam Form an da ich genügend Beispiele täglich präsentiert bekommen hab. Wir haben am Abend den Ort Marmelund erreicht.

11.Hesinde 1026 n.BF
Der Hauptmann hatte sich frecher Weise in unser Zimmer geschlichen und als Morgenüberraschung die Gardinen aufgerissen er wurde daraufhin mit freundlich geworfenen Kissen bedankt. Hach das Reisen kann so herrlich sein. Der Ort Marmelund ist eher eine Kleinstadt aber trotz allem ein sehr angenehmer Ort. Die Architektur ist einfach aber gut gehalten und man kann den Wohlstand der Handelsrute anhand der Tempel alleine erkennen. Eben Diese besuchten wir nach der Kissenschlacht und dankten für das überstehen der verschiedene Gefahren der Reise Bisher. Nur im Hesinde Tempel verfiel ich in eine Heftige Grundsatz Diskussion über die Verfügbarkeit von Wissen. Da sie meine Nähe zu Hesinde nicht streitig machen konnten versuchte einer von ihnen Tatsächlich mich davon zu überzeugen das die einfache Bevölkerung dumm doch besser dran sei als mit unnötigen wissen belastet. Nandus steh mir bei. Leider konnte ich mein Gemüt gegenüber diesen arroganten aufgeblassenden kleinstadtgeweihten nicht in Zaum halten. So das ich Lautstark gegen seine engstirnige Meinung ankämpfte. Die Allwissen möge mir vergeben den ich weiß nur zu genau das dies keine angebrachte Form ist einen Disput beizulegen. Trotz allem denke ich das ich einen Positiven Denkanstoß gegeben habe. Danach haben wir noch den Markt besucht auf dem ich nach allerlei Verschiedenes gesucht hab. Auch etwas Farbe und Pinsel hab ich erstanden leider vergaß ich mich nach einem geeigneten Mischbrett umzuschauen aber ich werde damit in Baburin wohl mehr Erfolg haben.

Am Abend Spielte ich zusammen mit Dehlia, Luna und Alhina Rote und weiße Kamele, aber sowohl Dehlia als auch Luna waren Anfänger so das ernsthafte Spiel zwischen mir und Alhina stattfand. Sie erwies sich als Ernstzunehmende Gegnerin auf dem Spielbrett und nur durch Taktik konnte ich ihr einen mühsamen Sieg abringen.

(Dieser Abschnitt ist in makellosen Rogolan geschrieben und könnte auch für Verzierungen im Notizbuch gehalten werden)  Dann zog uns der Werte Herr Muhala endlich ins Vertrauen und lag die Karten offen auf dem Tisch. Wir kamen überein dass er sich am Morgigen Tag während einer schon lang fälligen Kampfübungsstunde „entführen“ lassen würde. Dies würde nur den Herrn Hauptman etwas entehren da dies bedeutet würde dass er nicht aufgepasst hatte. Aber die Schmach ist bei weiten nicht so groß wie sie wäre wenn man den Herrn Muhala direkt vor seinen Augen entführen würde.

Den Rest des Abends hab ich damit zugebracht den Herrn Hauptmann zu porträtieren wie er in gebrochener und getrübter Stimmung nachdenklich saß. Ich habe zwei Porträts angefertigt. Beim zweiten hab ich als tröstende Gefährtin mit sorgenvollem Gesicht Luna an die Seite gestellt auch wenn ich die Sorge selbst ins Gesicht gezeichnet hatte da ich bezweifelte das Luna diese lange zum Ausdruck bringen konnte, und es auch nicht ihrem gemüht entspricht.  

12.Hesinde 1026 n.BF
Der Ehrenwerte Herr Muhala ist fort, entführt und wir verbrachten den gesamte Tag mit der Suche. Wobei sich unser Gesellschaft in drei Gruppen Aufteilten leider Fanden wir keine Spur so intensiv wir auch suchten. Meine Gruppe Bestand aus Dehlia, Ahlina und mir. Eine sehr angenehme Reisegesellschaft wir verbrachten ein Großteil der Zeit mit reden über verschiedenste Themen nur bei der Erläuterung über die Gesetze Raschtullas war ich überwiegend Still auch wenn es mir einen Ungewöhnlichen Einblick in diese Kultur gibt.

13.Hesinde 1026 n.BF
Immer noch keine Spur des Herrn oder seiner Entführer ich reiste zusammen mit Dehlia und Alhina und unterhielt mich angeregt mit den beiden meine Abhandlung nimmt langsam Form an.

14.Hesinde 1026 n.BF
Der letzte Tag unsere Suche hat ebenfalls keinerlei Anzeichen auf Herrn Muhala gegeben. Leider muss mir sein Gesicht entfallen sein so dass es mir unmöglich ist eine Skizze zu zeichnen. Wir Sind nach der Hälfte des Tages umgekehrt so dass wir wie vereinbart am Abend des 15ten in Mermelund ankommen. Ich hab nicht sehr viel Zeit mit ihm verbracht Wünsch ihm aber das Aves über ihn wacht wo auch immer er jetzt sein mag. Vielleicht hat eine der andern Gruppen ihn gefunden.

15.Hesinde 1026 n.BF
Die Rückreise nach Marmelund verlief Ereignislos. Die Abhandlung sieht mittlerweile sehr gut aus muss aber vermutlich noch mehrfach überarbeite werden. Während wir gesucht haben hab ich auch die Augen nach Kräutern offen gehalten. Wir Trafen am späten Abend ein und Sahen das auch die andern Gruppen kein Erfolg gehabt hatten.