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Weiter Auschnitte aus dem Tagebuch der Jane Peddersen

30 Boron. 1026 n.BF
Wieder auf Reisen. Dieses Mal Richtung Babruin. Ich bin gespannt wie der werte Herr Hauptmann die Spannung aus der gruppe nehmen will. Am Abend hat der Hauptman Dehlia zu seiner Schwanenhüterin ernannt. Es wird wohl noch eine ganze Weile dauern bis die genauen Feinheiten dieses Standes klar werden aber im Großen und Ganzen ist es etwas Positives für Dehlia. Ich hab mich dazu bereit erklärt für die Versammelte Gesellschaft zu kochen. Es scheint sehr gut angekommen zu sein. Dehlia hat als Auftakt ihres Dienstes für Sieghelm ein fest Organsiert. Bis jetzt hat die Reise aber nur wenig Neues Wissen zu Tage gefördert. Immerhin konnte ich meine Zeichnungen um ein paar Skizzen erweitern. Lunalu hat die ganze Zeit Geleuchtet zum Glück hat das am Abend nachgelassen ich werde Magie wohl nie ganz verstehen.

1.Hesinde 1026 n.BF Morgens
 Morgen werde ich den Herrn Hauptman seine eigene Medizin spüren lassen. Das Reisen ist sehr angenehm und man fühlt sich sicher durch seinen Schutz aber nur einmal möchte ich ihn ruhe Ausschlafen können. Die Reise bisher war recht angenehm ich hoffe das sie auch weiterhin gut verlaufen wird.

1.Hesinde 1026 n.BF Abends
Wir wurden von Banditen überfallen. Unter denen befand sich auch der Bandit der versucht hatte mich in der Stadt zum Schweigen zu bringen. Trotz meiner überlegenden Taktik stellt sich der Kampf als sehr schwierig heraus. Ich konnte nur mit glück mich gegen meinen Gegner behaupten der egal was ich versuchte nahezu jeden meiner Angriffe parieren konnte. Dann haben sich Dehlia und Sieghelm wieder über Nichtigkeiten  gestritten. Alles deutete darauf hin das ein unbekannter Magier die Banditen unterstützte. Allem Anschein nach eine Magierin. Ich Tippe entweder auf Eifersucht oder Rache. Wie immer bei Adligen.

1.Hesinde 1026 n.BF Späte Nacht
Irgendjemand schleicht hier rum aber ich bin zu verwundet und müde um wirklich besorgt zu sein. Ich weigere mich aber zu glauben dass ich Paranoia entwickle da ich die typischen Anzeichen nicht bei mir entdecke. Vieleicht eins der Kinder der Bäuerin.

2.Hesinde 1026 n.BF
Der … Werte Herr Muhala hat sich entführen lassen. Gleich zweimal. Das Erste Mal in der Nacht von seiner „Geliebten“ Radajana, das zweite Mal von einem Bunten Bären. Radajana ist die Magierin die daran Schuld ist das ich demnächst erneut ein Neues Reisekleid kaufen darf und zur Zeit darüber Nachdenke mir einen angemessen aussehende Lederrüstung zu besorgen. Sie behauptet das der Bandit eigenmächtig gehandelt hat woran ich wenig Zweifel hab. Wir sind also am Morgen den entführten Edelmann durch die Wildnis gefolgt und haben seine verzweifelte geliebte schluchzend im Unterholz gefunden. Es gab keinen Zweifel das ihre Geschichte des Bären echt war den. Die Spuren waren unübersehbar.
Wir wurden geführt von einem großen Torwahler. Einen Tierkrieger der sich ebenfalls in einen Bär verwandeln kann. Ich war sehr überrascht einen so weit im Süden anzutreffen aber durch den ermüdenden Ritt und meine Verletzungen ist mein Forschergeist etwas getrübt.

3.Hesinde 1026 n.BF
Unter andern Umständen wäre die letzte Nacht Traumhaft gewesen eng angeschmiegt an die Werte Dehlia nur die Tatsache das um uns herum zwei Kerle lagen und Radajana Hat das ganze massiv getrübt. Lunalu Hat während der Zeit wache gehalten. Die Hetzjagd durch den Wald verlief querfeldein und ohne größere Pause. Meine Reitkünste sind an ihrem Limit aber irgendwie hat unsere gruppe es geschafft zusammen zu bleiben. Das Reiten durch den Wald ist sehr anstrengend. Der Zwerg Beremosch scheint damit aber keine Probleme zu haben. Wir werden die Nacht erneut eng umschlungen verbringen. Sieghelm hat sich für das Umkehren ausgesprochen vermutlich fehlt ihm die Sicherheit einer Straße. Zum Glück konnten wir ihm davon überzeugen nicht aufzugeben.

4.Hesinde 1026 n.BF
Wir haben eine Bärenhöhle erreicht in dieser Befanden sich mehrere Tierknochen und im hinteren Teil stand ein Podest auf dem ein Seltsames Schriftstück lag. In diesem stand in Bosperano derselbe Spruch stand den mir meine Schülerin geschickt hatte. Auch war das Podest makellos was sehr herausstechend war im Vergleich zu dem normalen Zustand einer solchen Höhle. Auch der werte Edelmann befand sich dort. Er war unversehrt aber müde, durstig und hungrig. Als wir die Höhle verlassen wurden griff aber von draußen der Bunte Bär an. Ein heftiger Kampf entbrannte zwischen dem Bären und dem Tierkrieger Hjaldar. Dehlia versuchte den Kampf zu unterbrechen indem sie die Schriftrolle über und zwischen die Beiden schweben lies was aber keine Wirkung zeigte. Ich erinnerte mich an die alten Mühten wo das aufsagen eines Spruches einen Zauber bewirken kann und da sich der Bunte Bär bei weiten nicht natürlich verhalten hatte sagte ich den Spruch der Schriftrollen auf. Das Ergebnis war sehr interessant den es Bewirkte das der Bunte Bär und der Tierkrieger zu einem Trollgroßem Menschen vereinten. Der Herr Hauptmann hatte eine Panik Attacke und fürchtete das der Riese uns angreifen würde deshalb verbot er uns die Höhle zu verlassen. Dehlia voller Neugier und vermutlich auch aufgrund des aus ihrer (und meiner) perspektive unberechtigten Verbots, mogelte sich am Herrn Hauptmann vorbei worauf hin die beiden sich Lauthals zu streiten anfingen.

Ich unterhielt mich mit dem Hünen, leider waren die Informationen nur sehr .. begrenzt da er von sehr einfachem gemüht ist. Nichtdestotrotz konnten wir uns zum Mittag hin an einem vom ihm geschlagenem Wild laben. Der Streit zwischen dem Hauptman und Dehlia führte dazu das sie noch am selben aufbrach um den zurückgebliebenen Nachricht zukommen zu lassen und vermutlich um Abstand zu dem engstirnigem Krieger zu gewinnen.

Wir setzten die Reise gemächlich fort, indem wir aus dem Wald zur Reichstasse zurückkehrten. Wir reisen gemächlich zurück so dass wir uns das erste Mal seit 3 Tagen wirklich ausruhen können. Radajana blieb während der gesamten Zeit bei dem Herrn Muhala und wird vermutlich auch so die Nächsten Tage verbringen.

5.Hesinde 1026 n.BF
Der Tag war friedlich und ereignislos. Ich konnte während der Mittagsrast eine Zeichnung des Wesens anfertigen zu dem Hjaldar geworden ist. Ich denke dass sie gut gelungen ist. Am Abend blendete ich diese und fertigte eine zweite an. Wir übernachteten in einer Taverne.

6.Hesinde 1026 n.BF
Auch dieser Tag verlieft ereignislos. Ich dachte nur über ein Abhandlung des Baustiels der hiesigen Gegend nach. Ich fertigte eine Zeichnung des nahen Wald der Drei Schwestern an.

7.Hesinde 1026 n.BF
Der Dritte tag der Rückreise war so ereignislos wie die vorangegangenen am Abend erreichten wir das Gutshaus. Dehlia wirkt sehr nachdenklich ebenso der Herr Hauptmann ich werde beide im Auge behalten um im Notfall Schlichten eingreifen zu können.

8.Hesinde 1026 n.BF
Der Herr Hauptmann und Dehlia müssen sich ausgesprochen haben es war alles sehr viel entspannter als wir uns aufmachten zum nächsten Teilabschnitt unserer Reise. Die Gegend ist recht ansehnlich und es tut gut ohne Hast und eile hinter Dehlia sitzend zu reisen. Ich werde versuchen vor dem Herrn Hauptman wach zu sein. Ich habe auch Notizen für meine Abhandlung über die Sozialen Probleme unsere Gesellschaft angefangen aber bis jetzt fehlt mir einen zündende Idee. Es gab eine kleine bescheidene Feier zum Mittag wo wir die Erfolgreiche weitereise Feierten.

9.Hesinde 1026 n.BF
Hab es leider nicht geschafft vor dem Herrn Hauptmann wach zu sein. Dieser hat mich den ganzen Tag mit seltsamen Blicken bedacht bis Dehlia gestanden hatte das sie ihm meine Sehnsucht gegenüber Frauen verraten hatte. Ich hoffe dass er sich mit dem Gedanke abfinden wird und es hoffentlich Vorurteilsfrei annimmt. Ich hab eine weiter Zeichnung angefangen diese aber noch nicht fertig gestellt. Meine Überlagerungen über die Abhandlung drehen sich gerade um das Thema des Ausgegrenzt sein. Wieso und auf welche Art und Weise wir andere Intelligente Lebewesen Ausgrenzen und wieso dies unsere Wohlbefinden massiv beeinflussen kann. Ich hab die Bediensteten des Gasthauses gebeten mich vor Sonnenaufgang zu wecken.

10.Hesinde 1026 n.BF
Erfolg! Der Hauptmann sprang förmlich aus den Bett als ich ihm einen guten Morgen wünschte endlich hat er mal gespürt wie es ist wenn man zu ungewohnten zeiten aus dem Schlaf gerissen wird. Dehlia und Alhina haben beiden den Spass mitgemacht und sind ebenfalls fröhlich gelaunt wach geworden. Leider konnten wir unser Lachen nicht unterdrücken so des der Herr Hauptman recht bald merkte das es sich um einen kleinen harmlosen scherz handelte. Ansonsten verlief der Reisetag recht ruhig. Meine Abhandlung nimmt langsam Form an da ich genügend Beispiele täglich präsentiert bekommen hab. Wir haben am Abend den Ort Marmelund erreicht.

11.Hesinde 1026 n.BF
Der Hauptmann hatte sich frecher Weise in unser Zimmer geschlichen und als Morgenüberraschung die Gardinen aufgerissen er wurde daraufhin mit freundlich geworfenen Kissen bedankt. Hach das Reisen kann so herrlich sein. Der Ort Marmelund ist eher eine Kleinstadt aber trotz allem ein sehr angenehmer Ort. Die Architektur ist einfach aber gut gehalten und man kann den Wohlstand der Handelsrute anhand der Tempel alleine erkennen. Eben Diese besuchten wir nach der Kissenschlacht und dankten für das überstehen der verschiedene Gefahren der Reise Bisher. Nur im Hesinde Tempel verfiel ich in eine Heftige Grundsatz Diskussion über die Verfügbarkeit von Wissen. Da sie meine Nähe zu Hesinde nicht streitig machen konnten versuchte einer von ihnen Tatsächlich mich davon zu überzeugen das die einfache Bevölkerung dumm doch besser dran sei als mit unnötigen wissen belastet. Nandus steh mir bei. Leider konnte ich mein Gemüt gegenüber diesen arroganten aufgeblassenden kleinstadtgeweihten nicht in Zaum halten. So das ich Lautstark gegen seine engstirnige Meinung ankämpfte. Die Allwissen möge mir vergeben den ich weiß nur zu genau das dies keine angebrachte Form ist einen Disput beizulegen. Trotz allem denke ich das ich einen Positiven Denkanstoß gegeben habe. Danach haben wir noch den Markt besucht auf dem ich nach allerlei Verschiedenes gesucht hab. Auch etwas Farbe und Pinsel hab ich erstanden leider vergaß ich mich nach einem geeigneten Mischbrett umzuschauen aber ich werde damit in Baburin wohl mehr Erfolg haben.

Am Abend Spielte ich zusammen mit Dehlia, Luna und Alhina Rote und weiße Kamele, aber sowohl Dehlia als auch Luna waren Anfänger so das ernsthafte Spiel zwischen mir und Alhina stattfand. Sie erwies sich als Ernstzunehmende Gegnerin auf dem Spielbrett und nur durch Taktik konnte ich ihr einen mühsamen Sieg abringen.

(Dieser Abschnitt ist in makellosen Rogolan geschrieben und könnte auch für Verzierungen im Notizbuch gehalten werden)  Dann zog uns der Werte Herr Muhala endlich ins Vertrauen und lag die Karten offen auf dem Tisch. Wir kamen überein dass er sich am Morgigen Tag während einer schon lang fälligen Kampfübungsstunde „entführen“ lassen würde. Dies würde nur den Herrn Hauptman etwas entehren da dies bedeutet würde dass er nicht aufgepasst hatte. Aber die Schmach ist bei weiten nicht so groß wie sie wäre wenn man den Herrn Muhala direkt vor seinen Augen entführen würde.

Den Rest des Abends hab ich damit zugebracht den Herrn Hauptmann zu porträtieren wie er in gebrochener und getrübter Stimmung nachdenklich saß. Ich habe zwei Porträts angefertigt. Beim zweiten hab ich als tröstende Gefährtin mit sorgenvollem Gesicht Luna an die Seite gestellt auch wenn ich die Sorge selbst ins Gesicht gezeichnet hatte da ich bezweifelte das Luna diese lange zum Ausdruck bringen konnte, und es auch nicht ihrem gemüht entspricht.  

12.Hesinde 1026 n.BF
Der Ehrenwerte Herr Muhala ist fort, entführt und wir verbrachten den gesamte Tag mit der Suche. Wobei sich unser Gesellschaft in drei Gruppen Aufteilten leider Fanden wir keine Spur so intensiv wir auch suchten. Meine Gruppe Bestand aus Dehlia, Ahlina und mir. Eine sehr angenehme Reisegesellschaft wir verbrachten ein Großteil der Zeit mit reden über verschiedenste Themen nur bei der Erläuterung über die Gesetze Raschtullas war ich überwiegend Still auch wenn es mir einen Ungewöhnlichen Einblick in diese Kultur gibt.

13.Hesinde 1026 n.BF
Immer noch keine Spur des Herrn oder seiner Entführer ich reiste zusammen mit Dehlia und Alhina und unterhielt mich angeregt mit den beiden meine Abhandlung nimmt langsam Form an.

14.Hesinde 1026 n.BF
Der letzte Tag unsere Suche hat ebenfalls keinerlei Anzeichen auf Herrn Muhala gegeben. Leider muss mir sein Gesicht entfallen sein so dass es mir unmöglich ist eine Skizze zu zeichnen. Wir Sind nach der Hälfte des Tages umgekehrt so dass wir wie vereinbart am Abend des 15ten in Mermelund ankommen. Ich hab nicht sehr viel Zeit mit ihm verbracht Wünsch ihm aber das Aves über ihn wacht wo auch immer er jetzt sein mag. Vielleicht hat eine der andern Gruppen ihn gefunden.

15.Hesinde 1026 n.BF
Die Rückreise nach Marmelund verlief Ereignislos. Die Abhandlung sieht mittlerweile sehr gut aus muss aber vermutlich noch mehrfach überarbeite werden. Während wir gesucht haben hab ich auch die Augen nach Kräutern offen gehalten. Wir Trafen am späten Abend ein und Sahen das auch die andern Gruppen kein Erfolg gehabt hatten.

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