Nun ist es also soweit, ich verlasse die Menschen die ich in den letzten Wochen näher kennengelernt habe um den Magier zu finden, von dem mir Lotte bereichtete, welche ein Freund des Kriegers Sieghelms und der Tierbändigerin Azina, sowie der Gelehrten Jane und nicht zu vergessen der Hexe Delia ist, ich verlasse diese mir ans Herzen gewachsene Gruppe um in Khunchom nach Nehazet zu suchen, jemand der mir helfen kann meine Mutter zu finden, das dachte ich zumindest, doch dann wurde mir von den Hexen des Zirkels eine Weissagung gemacht, „In der Perle am Meer, der Ansammlung von Reichtum und Siechtum, werden Verbündete und Feinde in den Schatten lauern, doch der Fuchs, mag dem Delphin helfen das bläulich schimmernde Juwel zu retten, welches im geheimen liegt, wenn auf alte Freunde vertraut wird…„, ich wollte mich also den Fluss hinab begeben und nach einer Perle suchen, nur woran sollte ich die richtige Perle erkennen? Und ein Fuchs, der einem Delphin hilft? Fragen über Fragen, aber es handelte sich um eine wahrhafte Prophezeiung, eine weitere Spur, nachdem Hinweis des Dieners des Efferds in Havena. Gerade als ich mich zum Barun-Ulah begeben wollte, hielten mich die Hexen auf und meinten nur das ein alter Freund, etwas hinterlassen habe, welches meine Reise beschleunigen würde und mich auf den richtigen Weg bringen würde, etwas mit Luftpost hätte er vor einigen Götterläufen gesagt, als er die Idee vorgeschlagen habe und im letzten Mond habe er dann eine seltsame Flasche angeschleppt, welche mir nun dargereicht wurde. Dabei handelte es sich um eine kunstvolle Flasche aus Glas, die mit einem feinem Lapislazuli, wurde mir jedenfalls gesagt, ich habe nur gesehen das es sich um einen schönen Stein handelte, verschlossen war, in ihrem inneren war ein farbiger Stoff. Neugierig öffnete ich die Flasche und aus der Wolke die sich aus der Flasche ergoss bildete sich eine Djinni der Luft, diese schaute mich freundlich an und fragte mich geduldig ob ich bereit sei die Reise gen Praios anzutreten? Ich bejahte dies und sie lächelte glücklich und umfing mich mit ihren grazilen Armen, festgeklammert an diese luftige Gestalt, die den Oberkörper einer menschlichen Frau hatte, wurde ich in die höhe getragen, auf dem Flug unterhielten wir uns noch etwas, es schien als wäre der Herbeirufer der Djinni jemand gewesen, der sehr geduldig und nunja schon beinahe als ehern stur zu bezeichnen war, sie war zumindest froh mit mir jemand zu haben, der ihrem Element näher war, als ihr Herbeirufer sie nannte sich selbst Aerisyllae und erzählte mir offenkundig von ihrem Herbeirufer, wobei ich vieles nur für Spekulation ihrerseits hielt.
Am Abend erreichten wir eine große Stadt, anscheinend handelte es sich um Khunchom, das meinte zumindest Aerisyllae, und ich glaubte ihr dies. Nun muss ich also einen Fuchs finden, oder einen Delphin oder ein Juwel oder eine Perle, ach ich bin verwirrt, ich denke das ganze am besten im nächsten schönen Brunnen durch.