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Schwere Kost

— als Grombasch —

Grombasch ist auf dem Weg zu den Gesindeschlafplätzen der Burg Hochstieg. Das viele gute Essen und das Bier liegen ihm besser im Magen als die Tischgespräche.

Nun ja, meine erste Vermutung hat sich bestätigt. Diese Menschen sind alle irgendwie gleich. Reden einem den Bart fusselig. Und was die alles reden, das glaubst du nicht Väterchen! Dabei ist die Sache doch klar: wir gehen unter den Berg und ziehen diesen Rattenwesen einen Hammer über den Schädel. Dann ist der Spuk hier zu Ende! Und was Sieghelm betrifft … ja, da müssen sie scheinbar irgendwelche Zutaten sammeln. Das sollen se mal ruhig machen, die Gelehrten.

Leider habe ich mich in Igan getäuscht. Er ist auch einer dieser affektierten Höflinge. So wandelbar, wie eine Ratte.*brummel* Ein guter Vergleich! Aber solange er nicht mir die Ohren vollsülzt, solls mir Recht sein. Sein Interesse scheint ja doch eher den Frauenzimmern zu gelten. Diese sind aber in Ordnung, ebenso wie ihre zwei schmächtigen männlichen Begleiter. Nur ein wenig naiv sind se alle. Plaudern fröhlich aus dem Siebenerrat, der die Beteiligten zur Verschwiegenheit verpflichtet hat, direkt vor dem Militär der hiesigen Burg. *Harhar* Die Trollzacker als vorgeschobener Grund für die Aushebung einer Landwehr? *Hm.*

Wenigstens dieser Árngrimr ist ein Mann, wie ich ihn mir vorstelle. Zwar immer noch ein Mensch, aber ein zugegeben stattliches und vernünftiges Exemplar.

Morgen geht es endlich los. Wenn ich nicht bald ein paar Ratten zerquetschen kann, sauf ich hier den Keller leer!

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Grombaschs Gedanken

Der Vorzeigekopf?

Interessant, was über die letzten Tage zu erfahren war, nur was die erfolgreichste Lösungsstrategie für das, oder die Probleme, sei, konnte noch nicht eruiert werden, natürlich habe ich schon ein paar Ideen, ich bin mal gespannt, was die hiesigen Verantwortlichen beschließen, nicht das sich bislang gezeigt hätte, das jene kompetent wären, entsprechende Entscheidungen zu treffen, zeigte sich doch deutlich das jene, etwas überfordert sind, von der gegenwärtigen Situation. Aber der Reihe nach, aus der Höhle entkammen wir durch ein arkanes Phänomen, welches ich schon in Kohlhütten ersichtig wurde, wirklich fasznierend, eine Globule mit diversen Aus-, bzw. Eingängen um eine schnelle Reise über ein weites Gebiet zu ermöglichen, die notwendigen Ressourcen solch ein arkanes Unterfangen durchzuführen, sind beträchtlich, ein entsprechende Entschlüsselung sollte bei nächster Gelegenheit angestrebt werden, wird aber wohl erst möglich sein, wenn die anderen hiesigen Probleme gelöst werden. Es stellte sich heraus, das Delias Ungeborenes, wohl auch von den, nun nennen wir sie mal Kraftüberträgern, betroffen ist oder war, eine Flüssigkeit, von dunkler Farbe, die sich als entsprechendes Pendent zu unseren eigenen Kraftüberträgern herausstellen könnte, bislang gab es noch keine ausreichenden Testreihen, dahingehend, verließ ihren Corpus, eine Probe wurde selbstverständlich genommen.

Im Austausch für das Versprechen ihr zweites Kinde der Vettel Kohlhütten zu überreichen, wurde uns dann auch die Passage durch ihre „Globulenübergänge“ gewährt. In Hochstieg spielte sich der Vogt ersteinmal auf, was zwar verständlich, aber doch sehr unangebracht war, wie dieser auch einsah, als dann der Kopf einer Chimäre durch sein Fenster flog, obwohl es natürlich auch eine bislang unbekannte sehr seltene Tierart gewesen sein könnte, aber aufgrund der Vorkommnisse erscheint eine Chimäre naheliegender. Das Verhalten des Vogtes wechselte zwar, wurde dadurch allerdings nicht gerade geeigneter für die Situation, ob sich Assaf ähnlich verhalten würde, hmm, sollte vielleicht mal kontrollierte Versuche durchführen, nun andere werden über die Probleme dieser Ländereien beratschlagen, während diese über das für und wider von Themen disputieren, welche sie nicht im ansatz verstehen, habe ich zumindest die Zeit die gefundenen Proben zu untersuchen und eventuell komme ich auch mit meinem Vorhaben der Zaubertränke weiter.

Den Kopf der Chimäre habe ich zu weiteren Untersuchungen an mich genommen, ein interessantes Geschöpf, und sehr praktisch um Gespräche schnell auf interessantere Aspekte zu lenken, eventuell sollte ich so einen Kopf oder andere visuelle Hilfen handlich beibehalten, könnte hilfreich sein. Im Perainetempel erfuhren wir noch von der starken Zunahme der Entropie in der Alchimistenstube, vornehmlich hervorgerufen durch den hiesigen Alchimisten, welcher entweder seine Probleme mit dem Puniner Alchimistenlaboratoriums System der Ordnung (kurz Also), was ich mir nicht vorstellen kann, ist es doch sehr eingängig und funktioniert seit über tausend Götterläufen (mit einigen sinnvollen Ergänzungen über die Zeit versteht sich), wahrscheinlich ist er einfach von Natur aus unordentlich. Nun die Aufruhr im Perainetempel war ja noch zu verstehen, stellte sich doch heraus das die Ortschaft unter einer Ghulplage leidet. Da fällt mir ein die Meisterin der Esse, leidet auch, und zwar unter einem Berg von Beschwerden, oder genauer der Berg der an Beschwerden leidet, wobei ich vermute, das die von ihr verwandten Substanzen auch ihren Teil zu ihrer Verfassung beitragen dürften.

Und nun denke ich immer noch über diese Anker nach, hmm, ich brauche wohl einen einfachen Stirnreif aus Holz, etwas zu schreiben und ein paar Stunden in den nächsten Tagen, Delia sollte mir vielleicht auch zur Hand gehen, die Berechnungen dürften sich eigentlich wie von selbst durchführen lassen, ob sich die Theorie so einfach die Praxis umsetzen lässt?

Die verschlungenen Pfade

Ihr zweites Kind hatte sie der Vettel Kohlhütten versprochen. Wie Traviaholt in seiner Vision sah war dieses Kind befleckt und von den Dämonen gezeichnet. Es war verkrüppelt und mit dunkler Macht erfüllt. Delia fragte sich dennoch ob es richtig war das zweite Kind welches in ihr heranwuchs der Vettel zu versprechen. Nehazet hatte wohl Recht. Wer weiß ob und wann die Vettel das Versprechen einlösen würde. Bis dahin konnte viel geschehen. Stück für Stück versuchte sich Delia mit ihrer Queste abzufinden. War das alles nicht etwas zu groß für sie und ihre Freunde? Ein Krieg zwischen ganzen Welten aufzuhalten oder für ihre Welt zu entscheiden? So gut sie es konnte versuchte sie sich nun dieser Queste zu verschreiben, die im Moment besagte Kalkarib und Sieghelm zu retten, den Schatz zu beregen und die unheiligen Vorgänge in Hochstieg zu beenden. Was auch immer danach kam war unwichtig. Delia selbst war unwichtig und es fühlte sich richtig an. Sie hatte das Gefühl ihren Platz in der Welt gefunden zu haben und das erste Mal in ihrem Leben schien sie eine Aufgabe zu haben. Etwas für das es sich zu sterben lohnte.

Wenig später, als Delia in ihr Bett ging roch dieses immer noch nach Kalkarib und ihr und sie vermisste ihn umso mehr.  Sie hoffe ihn bald wieder zu finden und das ihm nichts zugestoßen sei. Je eher sie Sieghelm und Kalkarib befreiten um so besser. Sie mochte sich nicht vorstellen welche Qualen Sieghelm erlitt und was nun ihrem Mann zustoßen würde. Sie beschloss noch einmal aus dem Bett aufzustehen und eine Dienerin zu suchen. Diese sollte die Helden nach 6 Stunden Schlaf wecken. Dies war die mindeste Anzahl an Stunden die ein Magus brauchte um angemessen zu regenerieren. Sie hatten keine Zeit zu verlieren, doch entkräftet konnten sie den Kampf auch nicht aufnehmen.

Sie fühlte sich schuldig nun in dem weichen Bett zu liegen, während Kalkarib gefangen war und Sieghelm Qualen litt.

Hochladen von XML

Aloha,

so es ist nun möglich die XML-Dateien der Heldensoftware hier hochzuladen und in Beiträge, Seite, etc. einzubinden. Solltet Ihr noch weitere Formate haben, welche noch nicht hochgeladen werden können so nennt sie mir bitte und ich füge sie zur Liste der erlaubten Uploads hinzu.

Eure Forumshexe.

Vom Mensch und Tier

Karan lag vor dem Bett in der Taverne und dachte über den Abend und die vergangenen Tage nach. Seine Reisegesellschaft und die Leute um ihn herum waren faszinierend. Ihre Handlungen waren für Karan nicht nachvollziehbar und irritierten ihn, gleichzeitig wuchs jedoch seine Neugier und er fragte sich, ob er sie jemals wirklich verstehen würde. Auf der Jagd war alles so einfach. Es gab eine Fährte, ein Ziel und den Wald. Alles Gegebenheiten mit denen der Halbfirnelf sehr gut zurechtkam. Tiere und deren Verhalten und auch den Geist des Waldes konnte er sehr gut verstehen, das war alles so natürlich. Doch das Verhalten der Menschen war mehr als… unberechenbar. Und das störte Karan sehr. Am vergangenen Abend erfreute er sich daran mit dem Holzfäller zu balancieren und genoss die Herausforderung. Doch warum der Holzfäller Karan beschuldigte ihn angerempelt zu haben, das verstand er nicht. Der Holzfäller log doch! Karan hatte ehrlich gewonnen. Knapp zwar aber er hatte gewonnen. Warum wurde er dann beschuldigt?

Karan war gespannt die Holzfäller wiederzusehen. Doch noch mehr freute er sich auf den Ausflug in den Wald. Endlich wäre er dann wieder in seinem Element und eins mit dem Geist des Waldes. Weiterhin konnte dann Ragnar keiner Magd mehr nachsteigen… Als ihn dieser Gedanke kam stutzte er… War das denn so schlimm? Warum zog sich sein Magen immer zusammen wenn Ragnar eine Frau ansah und Anstalten machte sich mit ihr paaren zu wollen? Der Halbfirnelf verstand zwar nicht viel vom menschlichen Verhalten. Doch im Paarungsverhalten, da unterschieden sich Menschen keinesfalls vom Tier. Nur seine eigene starke Reaktion und Abneigung verwunderte ihn.

Unruhig und neugierig auf die kommenden Tage glitt Karan wieder in den Zustand zwischen Tag und Traum, was die Menschen wohl als Schlaf ansehen würden.

Bei Angroschs Bart!

— als Grombasch —

Was bei Angroschs Bart ist denn hier nur los? Erst verlieren sich reihenweise Menschlein in den Wäldern, dann tauchen überall Trollzacker auf und nun hat sich auch noch der Junker in eine Wand saugen lassen! Dabei hätte ich dem guten Siggi ein wenig mehr zugetraut!

Mich wundert nur, dass die Übrigen die Wand nicht einfach eingerissen haben. Obwohl … wenn ich so an die schmuddeligen kümmerlichen Gestalten im Thronsaal denke, wundert’s mich doch nicht. Weichlinge allesamt! Ein bisschen Schnee und se fallen alle um, wie Orken unter meinem Hammer!

Der Siebenerrat wird nun entscheiden was zu tun ist. Wenn er klug ist, schickt er mich mit ein paar Männern unter den Roten Riesen, um diesen Hort des Bösen zu zerschlagen. Der Thorwaler und der Mittelländer sollen ruhig mitkommen. Sie kennen den Weg und sehen überdies ganz brauchbar aus. Im Gegensatz zu diesen merkwürdigen Südländern.

Wenn ich so an die dritte Dämonenschlacht an der Trollpforte zurückdenke … das war noch was! … Da wurde richtig gekämpft! … Und seitdem stehe ich mir hier als Wache die Beine in den Bauch! Grml! Ich hoffe, es passiert bald mal was, ich werd schon ganz hibbelig.

„Ey Burschn, rolls mir mal n Fass rüber!“

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Grombaschs Gedanken

Worte gerichtet an meine Göttin (von Traviahold)

Auf dem Rückweg vom Perainetempel zur Burg spürte Traviahold einen starken Drang. Den Drang vor den nächsten unausweichlichen Schritten einige Worte loszuwerden. Nicht an jemanden in seiner unmittelbaren Nähe, sondern an seine Göttin. Also entschuldigte er sich vor der Zugbrücke bei der Frau Delia und ging weiter zur Taverne „Schlegel und Eisen“. Dort angekommen richtete er seine ersten Worte an die Wirtin: „Travia mit euch Jadwina. Wenn ihr keine Einwände habt würde ich gern einige Zeit ungestört im Gänsestall verbringen.“ Ohne eine Antwort abzuwarten ging er wieder hinaus auf den Hinterhof und begab sich in den Gänsestall. Freudig wurde er von seinem treuen Ganter Travian begrüßt. Er setzte sich im Schneidersitz in Mitten der großen Schar älterer und junger Gänslein und nahm Travian auf seinen Schoß. Wärend er mit der einen Hand den Ganter streichelte und der anderen Brotkrumen in die Gänseschar warf begann er zu beten:

Travia, meine Herrin, gütige Mutter,

Bewahrerin des Herdfeuers, Beschützerin der Familie, Erste Gans,

auf Schritt und Tritt wahre ich deine Tugenden und Ideale,

alles, was dir wichtig ist, ist auch mir wichtig.

Mein Glaube an dich ist meine Heimat,

meine Familie und Freunde sind meine Liebe und Kraft.

Nie hab ich an dir gezweifelt, auch in den letzten Tagen nicht,

wenn sie auch meine Anschauung von der Welt änderten

und ich nicht mehr wusste, ob ich weiß.

Doch ich danke dir Herrin für deine Fürsorge und deine Gaben,

für deine Zeichen und Wege, denn sie zeigten mir, dass ich bin.

Dass ich der und das bin, was ich schon immer war

und das ich mehr sein werde, als ich noch bin.

Dank dir Herrin fühle ich mich stark genug im Glauben,

um die Aufgaben, die du mir auferlegt hast zu bewältigen.

Ich werde ich für dich streiten, mit Herz, Verstand und auch Arm.

Mögest du weiterhin deinen Segen und deine schützende Hand über mich,

meine Familie und meine Gefährten halten.

Travia ich danke dir!

Er blieb noch etwas sitzen und sammelte einzelne Federn der Gänse auf, um seinen Vorrat wieder aufzufüllen. Danach ging er langsam und ich Gedanken versunken zurück zur Burg. Dort wieß er den ersten Knecht, der ihm begegnete an, sich darum zu kümmern, dass für die Nacht ihm ein Quartier zugewiesen wird, da er diesmal in der Burg zu nächtigen gedachte.

Erstmal abwarten…

Eigentlich wollten wir nach Hochstieg zurückkehren, um die aktuellen Probleme zu lösen, doch nun sitzen wir in diesem Konglomerat aus Gestein und Eis fest, während draußen ein Sturm wütet, vorher hat sich natürlich gezeigt, das die Nutzung karmaler Kräfte über sympathetische Prinzipien zur Entfernungsbestimmung, nicht so funktionieren, wie sie es sollten, ich weiß schon, warum ich mich lieber auf meine eigenen Kräfte und Fähigkeiten verlasse, ich meine noch nicht einmal während des Kampfes hat dieses unhandliche, schwere und viel zu große Messer, von Rondra funktioniert, dabei wäre es in diesem fall sogar, Rondra als auch Travia gefällig gewesen, ich weiß wirklich nicht, was das ganze soll, und das stört mich doch sehr. Und nun ist auch noch Azina verschwunden, die Pferde sterben vor sich hin und wir sitzen weiter fest, die Temperatur ist weiter gefallen, was meine Maßnahmen gegen diese Witterung, die bislang recht vielversprechend waren, mittlerweile doch stark strapaziert, so wie es im Moment verläuft, geht mir wahrscheinlich bald auc h noch mein Tee zur Neige. Land Travias, pah, dann ist das hier wahrscheinlich dieHölle Höhle Travias, oder wie.
Hmm, ich frage mich, vor allem in Zusammenhang mit Delias letzten Traum, ob es hier nicht irgendow einen weiteren Eingang in die Globule der Hexe gibt?
Würde ich so eine Erschaffen, ich würde darauf achten, das es mehr als einen Eingang, bzw. Ausgang gibt, vielleicht so gar flexible Zugänge? Wenn das alles vorbei ist, sollte ich mich etwas mit diesem Thema beschäftigen, vielleicht gelingt es mir ja, einen ruhigen Ort, bei ich nicht bei meinen Forschungen und Gedankengängen gestört werde, zu errichten.
Der andere von Spichbrecher, wäre uns auch beinahe verstorben, aber das wurde ersteinmal abgewendet, wenn das so weiter geht, werde ich wohl doch eine Umwandlung von Lebensenergie in Astralenergie wagen, müssen, nach den Informationen von diesem Korporal Jost, scheint Hochstieg ungefähr fünf Meilen entfernt zu sein, das könnte ich mit einer schnellen Bewegung durch den Limbus erreichen, mittlerweile habe ich ja auch den Schnee vom, vermutlich, ersten Hesinde, in Hochstieg könnte ich mich mit der Meisterin der Esse auseinadersetzen für einige der letzten Zutaten, der Zaubertrank sollte, dann eigentlich herzustellen sein, was mir genügend Energie für einen Sprung zurück, mit passender Ausrüstung erlauben dürfte. Aber noch erscheint es mir sinniger zu sein, etwas abzuwarten.

Wärme in der Kälte

26.Tsa 1026

Wir haben ein kleines Lager errichtet in der Nähe der stelle die der Jäger markiert hat und vermutlich haben Azina und Dehlia die Höhle schon gefunden wir werden es am nächsten Morgen Überprüfen. Ansonsten verlief die Reise Recht ereignislos. Kalt aber angenehm. Die Weibelin Brauer hat offensichtlich ein Massives Kriegstrauma und ich konnte es nicht lassen es wenigstens zu versuchen ihr zu helfen. Ich bin guter dinge für den morgigen Tag.

28.Tsa 1026 Morgen

Der gestrige Tag wird mir noch lange in Erinnerung Bleiben. Ich fang am besten von vorne an. Wir haben mühselig die Hölle freigelegt, weit genug das man sie Betreten kann. Dabei hab ich ab und zu Schutt von einem Gebäude gefunden es kann also sein das sie mit Absicht verschüttet hatte. Dort drinnen fanden wir eine zugewachsene Mauer sowie insgesamt 3 Skelette und die Kleidung einer vierten Person, alle um die 100 Jahre alt dementsprechend Schlecht erhalten. Während ich zusammen mit Azina die Skelette untersuchte legte Sieghelm die Wand frei. Ich hab ihm nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt und wieder einmal ist jemand dadurch zu schaden gekommen. Warum hab ich nichts gesagt? Warum Hab ich gezögert ich bin so unkonzentriert in letzter zeit. Er berührte das Wappen, das in der Mitte des Textes war und verschwand. Mit einem Lauten kann und einer wuchtigen Luftexplosion die uns Alle zu Boden schleuderte . Warum er das unbedingt anfassen musste wissen die Göttern. Muss man alles wie ein Kleinkind angrapschen? Hatte ich ihn nicht gewarnt gehabt das dies eine magische Wand ist und möglicherweise eine Falle? Er ließ genau wie sein Vorgänger seine Klamotten da. Da aber weder Asche noch Harre, noch sonst irgendwas das ein normaler Körper beim tot zurücklässt vorhanden war und an der Wand von 9 tagen intensiver Qual geredet wurde bevor er sterben soll, gehen wir davon aus das er noch lebt. Um das ganze noch tragischer zu machen verschwand kurz darauf Kalkarib. Ich kann den Kerl nicht leiden aber ein verschwinden Mitten in der Eiswüste mit nur eine fünfzig Zentimeter großen Loch als Spur? Nein das geht ganz und gar nicht. Dehlia wirkt nach außen hin ruhig aber ich wette sie Brodelt vor Wut und Zorn, sowie Trauer und verzweiflung. Doch die Schicksals Schläge waren noch nicht vorüber.

Wir machten uns auf den Rückweg in der Hoffnung in Hochstieg einen Hinweis auf den verbleib der Erben desjenigen zu finden der diese Falle ausgelegt hat, sowie auch vielleicht von der Meisterin der Esse etwas darüber zu erfahren was diese Merkwürdigen, Menschen aufsaugenden, Löscher verursacht. Als wir uns zur Mittagsruhe danieder ließen wurden wir plötzlich von 10 Trollzackern angegriffen. Den Göttern sei dank hatte Bakus und somit auch Azina die sich annähende Truppe Bemerkt hatten. Trotzdem vermissten wir Sighelm schmerzhaft. Die Trollzacker stürmten an ohne das unsere kläglichen versuche der Verständigung etwas brachten. Sie zahlten dafür mit ihrem Leben, auch dank des Eingreifens von Jost der zusammen mit zwei Rekruten vorsichtig den Trollzackern gefolgt war. Ich selbst hatte das Missliche vergnügen gleich zwei von ihnen abzubekommen einer wie ich später zusammenreimen Konnte war der Anführer … doch ich will mich nicht zusehe damit beschäftigen wie dicht ich davor war in Hesindes Hallen einzukehren. Doch die Götter waren noch nicht fertig mit uns. Den als wir uns angeschlagen weiterbewegten kam es zu einem Schneesturm. Es war nicht der Schlimmste den ich je gesehen hab aber dieses Mal waren wir nicht geschützt durch Magie und sehr gute Ausrüstung, sondern angeschlagen und müde vom Kampf. Mühselig erreichten wir ein kleine Hölle wobei Traviahold unterwegs zusammenbrach und wir ihm auf der Bastmatte von Dehlia transportieren mussten. Den Göttern sei dank das sie immer noch klar denken kann.

Dort angekommen machten wir uns gleich dran ein Feuer zu entfachen mit den Kohlen die ich immer noch bei mir hatte. Wir bauten einen Kleinen Schutzwall aus Schnee, Durchgefrorenen wie wir waren, und liesen den Wind den Rest des Eingangs zuwehen bis auf ein Loch zu atmen und eins für den Rauch zum abziehen. Später Gingen Azina und Tornja nach draußen um Holz zu schlagen den die von mir mitgebrachte Kohle reichte leider nur einen Tag. Warum hab ich nicht auf mehr bestanden? Ich bin so nachlässig in letzter Zeit. Azina kam relativ unbeschadet zurück aber die weibelin war durchgefroren ich konnte nicht anders und haben sie von hinten umarmt und gewärmt. Hesinde Vergib mir trotz meiner schmerzenden Seite und trotz der bedrohlichen Situation war ich glücklich in diesen Moment zufrieden das wir noch leben. Zufrieden das ich jemanden interessantes in meinem arm halten kann die einfach nur meine Wärme und nähe spühren will zufrieden das ich es darf. Ich weis das die Weibelin vermutlich nicht, auf die selbe Art an mir interessiert ist und aller Wahrscheinlichkeit nie mehr als eine Freundin sein wird doch im Moment interessiert mich nur die Nähe und Geborgenheit die wir uns gegenseitig Geben.

Ich bin eingeschlafen eng umschlugen mit ihr ein nicht das ich eine große wahl hatte da sie sich im schlaff an mich geklammert hatte. Dehlia hatte uns mit den Schlafsack zugedeckt. Doch leider waren das Schicksal noch nicht fertig mit uns, den mitten in der Nacht verschwand Azina zusammen mit Bakus. Ich kann mir kein anderes Szenario vorstellen als das sie freiwillig gegangen ist ansonsten hätten sie und oder Bakus Alarm gegeben. Warum aber hat sie niemanden Bescheid gesagt? Warum ist sie ohne ein Wort und Spur verschwunden? Wenigstens eine Nachricht hätte sie hinterlassen können. Noch dazu war eins der Pferde war über Nacht gestorben. Wieder war ich zu abgelenkt gewesen um an das wichtige zu denken wir hätte vielleicht einen unterstand bauen können eine Möglichkeit die Höhle Nach außen zu erweitern so das die beiden Tiere überleben konnten. Rahja möge mir vergeben doch das einzige was ich mit dem Toten Tier tun kann ist es zu schlachten so das wir gutes Kräftiges Fleisch bekommen. vielleicht können wir das andere noch retten doch sehe ich wenig Hoffnung dafür.

Eine Höhle aus Eis

*Was war nur in sie gefahren? Warum war Azina einfach so aus der Höhle verschwunden ohne Bescheid zu sagen. Es wäre Selbstmord hinaus in den eisigen Schneesturm zu gehen und sie zu suchen. Azina kann so einen Sturm überleben. Sie ist die einzige der ich das zutraue. Sie ist die Botin Firuns. Oder soll das ganze gar ein Test für uns sein? Für unsere Gemeinschaft? Was ist wenn der Sturm kein Sturm ist… wenn es nur eine Illusion der Götter ist, um uns zu testen. Sollte es ein Test sein, so müssen wir hinausgehen, so müssen wir zu Azina… Doch was stimmt? Herrin Rahja ich brauche einen Rat von Dir…*

Denkt Delia, eingeschneit in der kalten Höhle. Sie schaut sich um und sieht in die Gesichter ihrer Gefährten. In alle bis auf das Gesicht von Azina. Jeder von ihnen wurde aus einem bestimmten Grund ausgewählt. Von jenem der Zwölfgötter die seinem Wesen entspricht oder wo der Gott der Meinung ist, dass dem so sei. Delias Aspekt soll Rahja sein. Die Göttin des Rausches, der Feste, der Freude und… und der Pferde. „DIE PFERDE!“ rief Delia in die Stille der Höhle und kroch zu dem sterbenden Tier hinüber. Wenn nichts geschehen würde, dann würde auch dieses Tier der Göttin sterben. Sie konnte zwar nicht viel tun. Sie konnte das Leben des Tiers verlängern. Vielleicht flaute der Sturm in der Zeit ja ab, oder sie verließen die Höhle, um sich dem Test der Götter zu stellen. Ein Pferd war schon gestorben… für sie, um sie zu ernähren. Das andere Tier musste am Leben bleiben. So untersuchte sie mit gekonnten Griffen das Tier. Ja… es würde sterben. Rahja zu Ehren und um die Natur ihrer Magie ein wenig zu tarnen sprach sie das Folgende, als sie den Zauber zur Heilung des Tiers wirkte.

„Herrin Rahja erhöre mein Flehen, lass durch meine Hände ein Wunder geschehen. Du sprachst dereinst:
Ein Wesen will ich gebären, das geeignet ist, meine Verehrer zu tragen.
Dieses Wesen soll geliebt sein von allen auf Dere. Es soll aber gefürchtet sein von allen, die meinen Geboten zuwiderhandeln.
Und so erschufst Du das Pferd und sprachst zu ihm:
Dich habe ich erschaffen ohnegleichen. Alle Schätze der Erde ruhen zwischen deinen Augen. 

Meine Feinde sollst du treten unter deine Hufe, meine Freunde aber sollst du tragen auf deinem Rücken, 
dieser soll zugleich Sitz sein, von dem Gebete zu mir aufsteigen. Auf der ganzen Erde sollst du glücklich sein und 
vorgezogen allen Geschöpfen dieser Erde, denn dir gehört meine Liebe.
DU SOLLST FLIEGEN OHNE FLÜGEL, DU SOLLST SIEGEN OHNE SCHWERT!“

Mit diesen Worten beendete Delia ihren Zauber und ließ auch den letzten Rest heilender Magie in das Wesen vor ihr fließen. Damit sollte es noch eine Zeit weiter leben können. Ihre Gefährten in der Höhle blickte sie an „Wir sollten Azina suchen gehen!“

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