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Die verschlungenen Pfade

Ihr zweites Kind hatte sie der Vettel Kohlhütten versprochen. Wie Traviaholt in seiner Vision sah war dieses Kind befleckt und von den Dämonen gezeichnet. Es war verkrüppelt und mit dunkler Macht erfüllt. Delia fragte sich dennoch ob es richtig war das zweite Kind welches in ihr heranwuchs der Vettel zu versprechen. Nehazet hatte wohl Recht. Wer weiß ob und wann die Vettel das Versprechen einlösen würde. Bis dahin konnte viel geschehen. Stück für Stück versuchte sich Delia mit ihrer Queste abzufinden. War das alles nicht etwas zu groß für sie und ihre Freunde? Ein Krieg zwischen ganzen Welten aufzuhalten oder für ihre Welt zu entscheiden? So gut sie es konnte versuchte sie sich nun dieser Queste zu verschreiben, die im Moment besagte Kalkarib und Sieghelm zu retten, den Schatz zu beregen und die unheiligen Vorgänge in Hochstieg zu beenden. Was auch immer danach kam war unwichtig. Delia selbst war unwichtig und es fühlte sich richtig an. Sie hatte das Gefühl ihren Platz in der Welt gefunden zu haben und das erste Mal in ihrem Leben schien sie eine Aufgabe zu haben. Etwas für das es sich zu sterben lohnte.

Wenig später, als Delia in ihr Bett ging roch dieses immer noch nach Kalkarib und ihr und sie vermisste ihn umso mehr.  Sie hoffe ihn bald wieder zu finden und das ihm nichts zugestoßen sei. Je eher sie Sieghelm und Kalkarib befreiten um so besser. Sie mochte sich nicht vorstellen welche Qualen Sieghelm erlitt und was nun ihrem Mann zustoßen würde. Sie beschloss noch einmal aus dem Bett aufzustehen und eine Dienerin zu suchen. Diese sollte die Helden nach 6 Stunden Schlaf wecken. Dies war die mindeste Anzahl an Stunden die ein Magus brauchte um angemessen zu regenerieren. Sie hatten keine Zeit zu verlieren, doch entkräftet konnten sie den Kampf auch nicht aufnehmen.

Sie fühlte sich schuldig nun in dem weichen Bett zu liegen, während Kalkarib gefangen war und Sieghelm Qualen litt.

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