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Die Vorteile von novadischen Liebhabern

Hinter den gewaltigen Bergen Hochstiegs lies sich der erste Schimmer, die erste Ahnung des neuen Tages erkennen. Es würde noch viel zeit vergehen bis die Praiosscheibe das Land erhellte. Delia genoss den Ausblick. Sie war erschöpft und überglücklich. Vor wenigen Augenblicken hatte ihr Wüstenlöwe sie zum wiederholten Male in dieser Nacht genommen. Hätte sie gewusst wie wild diese Nacht wird und wozu er alles fähig war, dann hätte sie es mit ihrem betörenden Einfluss nicht übertrieben. Die erste Runde ging an sie, da sie ihn überraschte, mit Charme, Magie und Kompott mit Vanillesoße. Doch danach fand er seine Fassung wieder und mit tiefer, fordernder Stimme sagte er: „Nun bin ich dran, meine kleine Scharte!“ Und er war wieder und wieder dran. Bis er sich in den frühen Morgenstunden dafür entschied seine Männlichkeit genug bewiesen zu haben. Sie genoss es, wenn er sie so vollkommen in Besitz nahm und Wellen der Lust durch ihren Körper sendete.

Doch nun lagen sie eng umschlungen in dem warmen Bett des Gästezimmers von Sieghelms Junkerngut. So schön hatte sie Sieghelms Heimat sich nicht vorgestellt. „Schlafe meine Wüstenblume, Du musst Dich schonen.“ raunte Kalkarib hinter ihr und schon bald wurde sein Atem ruhiger, er schlief. Delia fand keinen Schlaf. Sie war zu erschöpft und dachte an die kommenden Tage und Abenteuer, die Sieghelm ankündigte. Delia freute auch darauf. Die Hexe hoffte, dass Sieghelm und Kalkarib sich dann besser verstehen würden. Was es wohl mit diesem Schatz auf sich hatte? Mit den verschwundenen Menschen?

Delia drehte sich zu ihrem Wüstensohn, um mit dem Kopf an seiner massigen Brust und in seinen starken Armen Schlaf zu finden. Ein tiefes Grollen gab er von sich und zog sie eng an sich. Sein herb männlicher Duft nach Wüste und Zedernholz umfing sie wie feiner Nebel. Zufrieden schlief sie mit einem leichten Stöhnen ein.

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