Schon wieder so ein Kerl.

Vor der Reise nach Ashakant hat Delia noch einen Brief an Kalkarib auf gesetzt. –> Abschiedsbrief von Delia an Kalkarib

In der zweiten Nacht, als Jane in ihr Tagebuch, sitzt Delia wieder am Fenster und schaut hinaus in die Nacht.

*Wie aufregend doch diese Reisen sind. Riesige Spinnen, uralte unterirdische Katakomben, Schwestern die hier offen leben und arbeiten… ach ist das schön… nun ja alles… bis auf dieses Junker Sieghelmlangsam glaube ich, dass ich solche Männer anziehe. Gut es ist nicht schwer, das ganze Land ist voll von ihnen. Doch nun kommt auch noch einer aus dem Mittelreich her, der genau so furchtbares Benehmen hat. Wäre er nicht so menschenverachtend könnte er ganz nett sein. Seine Ansichten indes widerstreben mir. Vielleicht irre ich mich aber auch. Die Art wie er mit seinem unglaublich süßen Dackel Pagol umgeht und wie er ihn ansieht, lässt darauf deuten, dass sein oberflächliches Verhalten nur Fassade ist. Wir werden sehen. Bisher sinkt er noch in meiner Gunst und ich bin gespannt was er auf dieser Reise so tut. Vielleicht fällt ja seine Maske und offenbart einen zwar etwas beschränkten aber angenehmeren Herren als diese Junker-Maske die er trägt.*

Delias Blick wandert hinauf zum Mond und dann in die Weiten der Steppe. Dort irgendwo ist Kalkarib… wie sehr sehnt sie sich doch nach ihm, gerade jetzt wo die Nächte etwas kälter werden.

Als Jane ihren Tagebucheintrag beendet und sich auf Sulibeth bettfertig gemacht hat, legt sich Delia auch zur Ruhe und hofft im Schlafe in die Arme ihres Geliebten zu gleiten.

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