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Daheim

„Warum muss nur immer alles schief gehen? fragte sich Delia, als sie am Abend des 01. Boron in ihrem Schlafgemach auf und ab schritt. Bis zum Auftauchen des Luftdschinn hatte sie alles unter Kontrolle. Doch führte es dazu, dass sie nicht einmal für Kalkarib tanzen durfte. Sie hatte seine Enttäuschung gespürt und schwor sich bald für ihn zu tanzen. Ihr wunderbar stolzer Wüstensohn hatte ihr sogar den Schmuck gekauft den sie wollte und er hatte sich sogar mit einigen Männern der Sippe gestritten wegen ihr. Damit stieg er noch mehr in ihrer Achtung als er eh schon war. Deshalb hatte sie auch zugestimmt diese paar Tage bei der „Lehrerin“ zu verbringen um mehr darüber zu erfahren was es ausmacht eine Shanja zu sein.

Was diese Tage nur bringen mochten. Sie schritt zum Fenster und lauschte dem Treiben der Stadt und auch dem abendlichen Gebetsgesängen der Männern. Auch wenn sie wusste, dass er sie nicht nehmen würde bevor sie verheiratet waren, so hoffte sie auf seinen Besuch. Vielleicht würde er sie, wenigstens kurz in seinen Armen halten. Und schon sehr bald würden sie gemeinsam nach Aranien zu ihrer Familie reisen.

Kampf der Freiheit – Kapitel IV– Lohn und Schicksal

Auf dem Weg zurück zum Zirkel begleiten sie Jubelschreie und Dankeswünsche. Jedermann weiß nun, dass Azina es war, die das Unmögliche vollbrachte. Auf die Frage, wie sie das geschafft habe, antwortet sie stets: „Firun stand mir bei.“

„Nun. Ich sehe ihr habt den Dämon erschlagen. Ich bin beeindruckt, aber nicht überrascht. Wir sind bereit deiner Mutter zu helfen. Erwarte uns in ein paar Tagen bei deinem Haus.“, sagt Isaria zur erschöpften Azina.

Als sie zurück zu ihrem Haus kommt sind die Hexen bereits eingetroffen und diskutieren mit Alev, dass er sie doch einlassen möge. Als die Situation aufgeklärt ist, fangen umgehend mit der Behandlung an. Die nächsten Tage verbringt Azina damit die Hexen zu unterstützen, indem sie Wasser, saubere Tücher und diverse andere Utensilien herbei schafft. Am Ende gelingt das Unmögliche und Belima ist auf dem Weg der Besserung. Noch ein paar Wochen und sie sei wieder auf den Beinen, sagen die Hexen und verabschieden sich zu später Stunde. Voller Dankbarkeit schaut Azina ihnen nach, wie sie am Horizont verschwinden.

Am nächsten Morgen trifft sie sich erneut mit Omar al alam. Er berichtet ihr von der immer noch nicht getilgten Schande durch Azinas Verhalten vor nun mehr als zwei Götterläufen. Die Achtung unter den anderen Adelshäusern sei noch immer sehr gering. Zwar beschwichtigen des Bey’s Brief und des Keilers Tod die Gemüter ein wenig. Und die Tatsache, dass Sefira ihr Versprechen einlöste und Azinas Eltern ihr Gut zurückgab, sorgte immerhin dafür, dass man ihnen überhaupt wieder Aufmerksamkeit schenkt. Jedoch kann Belima in diesem Zustand zunächst unmöglich arbeiten. Und Alev schafft es nicht allein das Land zu bestellen. Arbeitskräfte können sie sich noch nicht leisten. Und eine Leihgabe oder einen Vorschuss möchte ihnen niemand gewähren. Die einzige Chance wieder wesentlich an Ansehen zu gewinnen besteht darin das alte Versprechen gemäß den Traditionen ihres Volkes einzuhalten und einen Mann zu ehelichen. Schicksalsergeben stimmt Azina dem Vorschlag zu. Die anschließenden Verhandlungen und Besuche bei festlichen Anlässen sind eine Tortur für die freiheitsliebende Tierbändigerin. Still und stillvoll lässt sie alles über sich ergehen. Einzig ihr Amulett und ihren Speer nimmt sie überall hin mit. Die kritischen Blicke ignoriert sie zusehends erbittert.

Und tatsächlich findet sich schließlich eine Familie, die sie bei sich aufzunehmen und im Hause wirtschaften lassen möchte. Es handelt sich um den vierten Sohn Muhalla ibn Hamar der angesehenen Familie as‘Sarjabaran der die erstgeborene Azina ehelichen soll. Er hält sich derzeit in Zorgan auf und wird in naher Zukunft nach Barburin reisen, um die Ehe zu einzugehen.

Später, nachdem die Bedingungen der Hochzeit geklärt sind, stiefelt Azina im Kreise ihrer Familie auf und ab. Die Hände wütend zu Fäusten geballt, sodass die Knöchel weiß hervortreten.

Argh, Tante Tulmirya und Onkel Omar haben Recht. Erneut Fortzulaufen ist nicht der richtige Weg. Solch Schwäche wird Firun nicht verzeihen. Nur wie kann ich diese elende Hochzeit verhindern ohne mein Gesicht zu verlieren? Wie kann ich sie davon überzeugen, mich gehen zu lassen?

Plötzlich erhellt ein Funken Hoffnung ihre Züge. Rasch setzt sie einen Brief an ihre Gefährten auf, schnappt sich ihre Bürste und sucht nach einem Haar von Delia …

to be continued in game

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Gedanken der Azina

Stadtrat von Hammerschlag

Hallo liebe Teehäusler,

vobereitend für mein Abenteuer, hab ich mir mal die Mühe gemacht den Stadtrat von Hammerschlag darzustellen, er ist unter den Antagonisten & Verbündeten, unter Stadtrat von Hammerschlag zu finden. Ich hab alle, bis auf Vogt Baduar R. von Hammerschlag ausformuliert, da dieser ja aus einer offiziellen Publikation stammt.

Wer möchte kann sich ja schonmal des Spaßes halber damit etwas befassen, da der Stadtrat eine wichtige Rolle in meinem Abenteuer spielen wird. Christian und Jan werden einige der Namen sogar bekannt vorkommen 🙂

Ich werde eventuell nach und nach mehr Informationsmetarial online stellen, die Karte gibt es ja bereits, ich hab sie nur noch nicht hochgeladen.

Liebe Grüße,

 

Euer Schicksal – Der Jörn

Offiziere auf See

Der Junker stemmte seine Arme auf die Reling der Zedrakke, welche den klangvollen Namen Al’Azila trägt. Er ließ seinen Blick über die weitere See streifen wo in der Ferne die Praiosscheibe begann aufzugehen. Einer der Matrosen erzählte ihm, dass man diesen Teil von Efferds Wogen das „Perlenmeer“ nennt. Sieghelm vergewisserte sich, dasskein anderer um ihn herum war bevor er wieder dazu ansetzte mit seinem kleinen aber treuen Weggefährten zu sprechen:

„Das muss wohl deine erste Reise auf hoher See sein, Pagol.“ Der Junker sag zu seinem Dackel herab, der sich neben ihm an sein Bein kauerte. Sie waren bereits seit zwei Tagen unterwegs, und noch immer schien sich der Hund nicht an den wackelnden Untergrund gewöhnt zu haben. „Mir liegt es auch nicht, als Darpate bevorzuge ich einen festen Stand, und den kann man hier wahrlich nicht bekommen.“ Pagol jaulte wieder leise und sah an seinem Herrchen herauf, Sieghelm entgegnete mit einem wissendem Nicken.

Zehn Momente später, kam es zu einem weiteren Dialog zwischen den beiden, doch diesmal waren die Ereignisse im Balash am Ongalo das Thema: „Kannst du dich noch an den Kampf erinnern den ich mit diesem Wilden ausfechten musste? Wie haben die anderensie doch gleich genannt … achja … Ferkinas. Der Krieger den ich in einem ehrvollem und rondragefälligen Zweikampf besiegt habe, war nicht älter als dreizig Götterläufe, und er galt als Veteran. Soweit ich das verstanden hatte, wollten die anderen Wilden das er stirbt, und zwar in einem Kampf damit er einen ehrvollen Tod bekommt anstatt an der Last des Alters zu sterben.“ Sieghelm machte eine Pause und sah wieder angestrengt in die Ferne des Ozeans. „Es kommt, die Leuein möge mir verzeihen, unserem Glauben sehr nahe, findest du nicht?“ Pagol machte keine Regung und gab auch keinen Ton von sich. Sieghelm besah sich seinen treuen Weggefährten kurz an als würde er auf eine Reaktion warten um dann wieder auf die See zu schauen und dabei nachdenklich auf der Unterlippe zu kauen, welche durch die salzige Seeluft spröde geworden war. „Ein ehrvollen Tod in einem ehrvollem Zweikampf – ich sollte mal Fräulein Pedderson fragen ob diese Wilden vielleicht sogar eine Abwandlung von Rondra anbeten, oder ob es einfach nur Zufall ist.“ Sieghelm seufzte kurz.

„Wo wir schon bei dem Fräulein sind, was hältst du von ihr, Pagol? Sie scheint mir eine recht vertrauenswürdige und zuverlässige Dame zu sein die weiß was sie will. Wir haben – auch wenn man es auf den ersten Blick nicht vermuten mag – viele Gemeinsamkeiten, und damit meine ich nicht nur unsere gemeinsame mittelländische Herkunft die uns immer wieder mal über die Sitten und Gebräuche dieses Landes schmunzeln lassen.“ Sieghelm drehte sich von den Reling weg und kniete sich nun zu Pagol herunter um ihm sein kleines Köpfchen anzuheben um somit seine Aufmerksamkeit zu bekommen. „Wir sind beide Zielstrebig, wir wollen beide diejenigen die sich nicht selbst helfen können unterstützen, wir sind beide studierte Mittelländer, wenn auch verschiedener Zweige.“ Pagol kniff die Augen zusammen und jaulte kurz mit zusammengebissenen Zähnen. Sieghelm ließ sein Köpfchen wieder los, so dass er sich wieder zusammenrollen konnte. „Und außerdem sind wir beide Diener der Götter – sie dient der Wissenden, ich der Streitenden. Ich denke, dass sie auf weiteren Reisen nützlich sein kann, zumal sie sich auch noch gut mit Adeptus Nehazet versteht, ihre Fachgebiete scheinen sich gut zu ergänzen – und wir beide wissen, dass Männer und Frauen wie der Herr Adeptus und das Fräulein Männer wie uns brauchen, um sie vor den Gefahren dieser Welt zu beschützen.“ Sieghelm stand wieder auf um erneut auf die See blicken zu können, die Praiosscheibe war inzwischen fast komplett aufgegangen. „Ich werde Sie einladen mich in Hammerschlag besuchen zu kommen wenn alldies hier vorbei ist, ich bin mir sicher, dass ihre Fähigkeiten noch von Nutzen sein werden.“

Kampf der Freiheit – Kapitel III – die Aufgabe

„Bisher kam noch niemand lebend von dieser Jagt zurück“ Die Worte der alten Hexe hallen in ihren Ohren wider als sie die Wälder durchforstet. Den Blick stetig auf die Umgebung und den Boden gleichermaßen gerichtet. Bakkus trottet ein wenig voraus und verschwindet hier und da in den Büschen.

Was für ein Biest soll das denn sein? Was für ein Wildschwein tut so etwas? Das kann kein normales Tier sein. Es muss irgendwie pervertiert oder ähnlich beeinflusst sein. Ich sollte mich hüten.

Nach endlosen Tagen vergeblicher Spurensuche findet sie es doch tatsächlich auf einer Lichtung stehend. Geradezu als ob es auf sie gewartet hätte. Es schüttelt wild den haarigen Kopf und stößt ein markerschütterndes Brüllen aus, als es direkt in ihre Richtung schaut. Ein eiskalter Schauer kriecht ihre Arme und ihren Rücken hinauf. Bakkus zieht sich winselnd ein paar Schritte zurück. Unvermittelt stürmt die Bestie auf die junge Aranierin zu. Die Hauer kampferprobt erhoben, bereit sie in ihr zartes Fleisch zu versenken. Azina schlottert und ist versucht zu fliehen, doch ihre Knie geben nach. In diesem Augenblick der Schwäche gibt sie sich einen Ruck und stellt sich todesmutig und mit grimmiger Miene dem näher kommenden Ungeheuer entgegen. Eine weiße Aura der Entschlossenheit strahlt von jeder Faser ihres Körpers aus. Sie hält den leuchtenden Speer stoßbereit mit festem Griff umklammert und erwartet mit ausladender Geste den tödlichen Zusammenprall … doch … plötzlich reißt der riesige Keiler erschrocken die Augen auf. Vor Angst laut quiekend bremst er abrupt ab. Dabei wird das Erdreich so heftig aufgewühlt, dass die Jägerin mit Dreck beworfen wird. Dennoch gelingt es ihr reflexartig nach der linken Flanke ihres Gegners zu stoßen. Blut fließt an der Spitze der Reliquie entlang, als das Wildschwein sich losreißt und davon läuft.

Firun steh mir bei, was war das denn? Fürchtet sich der Frevel vor Gottgesandten? Dies ist meine Chance. Hinterher! Ich danke dir, Herr.

Die Hatz beginnt.

Es fällt Azina nicht schwer, der Spuren zu folgen. Deutlich ist die Bresche, die der Keiler bei seiner Flucht ins Gehölz schlägt. Viel schwerer ist es, das vorgelegte Tempo halten. Aber auch Bakkus ist nicht mehr von seiner Beute abzubringen. Bis zum Rande der Erschöpfung verfolgen sie die Bestie tagelang durch die dunklen Wälder. Dann endlich – an einem steilen Hang stellen sie ihren Gegner. Angst schwelt in seinen roten Augen. Er zittert am ganzen Leib und versucht noch weiter zurück zu weichen. Azina murmelt ein kurzes Gebet und rammt der Bestie mit aller Kraft den Speer genau zwischen die Augen. Geradezu ungehindert gleitet die Spitze der Waffe in den Schädel des Untiers. Es zischt und schwarzer Rauch steigt aus der Wunde empor. Das vermeintliche Schwein quiekt noch einmal grässlich verzerrt und sackt dann in sich zusammen.

„Möge deine alte Seele Frieden finden.“

Erst als sie ihren Ritus beendet hat, schaut sich Azina um. Sie hat in ihrer Konzentration nicht bemerkt, dass sie sich knapp außerhalb des Waldes befindet. Eine kleine Menschenmenge beobachtet sie ehrfürchtig. Ein Raunen geht durch die Menge. Vorsichtig tritt ein alter Mann zu ihr heran und sagt: „Wir sind euch zu großem Dank verpflichtet, Sahiba. Ihr habt uns von dem Dämon befreit, der uns schon seit langem peinigt. Sagt, wie können wir euch danken?“

„Dankt nicht mir, dankt Firun. Verbreitet die Kunde, dass Azina saba Belima, der Bote Firuns, das Untier erschlug … und leiht mir bitte einen Karren samt Esel.“

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Gedanken der Azina

Kampf der Freiheit – Kapitel II – Krankeit und Hilfe

Nach langen Wochen des Weges erreicht Azina saba Belima schließlich ihr Elternhaus nahe Barburin. Sogleich stürmt sie in das Innere des alten Anwesens und begibt sich an das Bett ihrer kranken Mutter Belima saba Carima. Azinas Vater, Alev ibn Eslam, ist bei ihr und hält mit verheulten Augen ihre Hand.

„Kind! Du bist da, endlich bist du da. Ein Glück, dass es dir gut geht!“ Belima streckt die Hände nach ihrer Tochter aus.

„Schhhht. Ruhig. Sag, was fehlt dir Mutter?“ Sorgsam tupft Azina mit einem feuchten Lappen ihrer Mutter Stirn. Ihr Vater schaut die beiden ergriffen an und schließt dann ohnmächtig die Augen. Er schwankt leicht und muss sich setzen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. So groß ist die Erleichterung, dass seine älteste Tochter wohlbehalten daheim ist. Die einjährige Arima schläft unterdessen friedlich im Nebenraum.

„Ich … ich weiß es nicht.“

Oh Nein, was hat sie nur? Die Symptome sagen mir nichts. Ich selbst kann ihr nicht helfen. Jane könnte es vielleicht, aber ehe sie hier ist, könnte es zu spät sein. Ich brauche sofort einen Heilkundigen. Nur wie soll ich ihn bezahlen?

Ich könnte … ja, das ist es. Ich werde Palmeya aufsuchen!

„Warte, wo willst du hin?“ fragte Alev als Azina unvermittelt aufspringt und zur Tür hechtet. „Ich werde Hilfe holen!“

Geschwind macht sich Azina auf dem Weg zur Residenz von Palmeya, eben jener edlen Dame, der sie einst über den Rashtulswall half. Jenem Schicksalshaften Ort, wo sie einst den Speer verlor. Nun ist der Tag der Vergeltung gekommen. Trotz der langen Zeit erinnert sich Palmeya an Azina und versprich ihr Unterstützung. Mit einer kleinen Delegation im Schlepptau erreicht die junge Falknerin abermals das Gut ihrer Eltern.

Die Heilkundigen untersuchen Belima gründlich. Jedoch müssen sie Azina davon unterrichten, dass sie nichts tun können. Sie hätten zwar eine Ahnung worum es sich handeln könne, aber ihnen seien die Einzelheiten unbekannt und so auch die Mittel zur Heilung. Eine Frau aus der Gruppe bleibt ein wenig hinter Ihren Kollegen zurück, die sich bereits wieder auf den Rückweg machen und flüstert der verstörten Frau zu: „Es gibt noch Hoffnung! Der Hexenzirkel der Linken Hand wüsste vielleicht einen Rat. Aber nehmt euch in Acht!“

Der Hexenzirkel der Linken Hand … könnte Delia  mit ihm bekannt sein? Ich werde es versuchen!

Nach einigen Recherchen findet sie dank Omar einen Hinweis, wo sich der Zirkel aufhalten könnte. Bei dieser Gelegenheit übergibt Azina ihm den Brief von Bey Nehazet ibn Tulachim und verspricht, sich zu melden sobald sie wieder da ist, um wichtige familiäre Angelegenheiten zu besprechen. Eilig packt sie sich ein paar Sachen ein und macht sich auf dem Weg. Als sie schließlich sie den Zirkel findet, wird sie zunächst nicht zu Isaria vorgelassen. Die Hexen wollen sie bereits wieder wegschicken, da nennt die Falknerin den Namen Delias‘ und verspricht wertvolle Kunde von ihr. Erst dann wird sie vorsichtig vorgelassen.

Nachdem Azina den Hexen alles über Delias Tun berichtet hat, erklärt sie ihnen ihr dringendes Anliegen. Die darauf folgende Stille ist ohrenbetäubend. Isarias Blick schweift erst über den blauen Speer, dann über das funkelnde Amulett und bleibt schließlich in den Augen der Firungläubigen hängen. … ohne den Blick abzuwenden, nickt sie bedächtig und erklärt mit fester Stimme: „Wir sind bereit dieser Belima zu helfen, wenn … ja, wenn es dir gelingt, was uns versagt blieb. In den Wäldern gen Effert lebt eine mächtige Wildsau. Sie verwüstet den Wald und die umliegenden Dörfer und schlachtet die hilflosen Menschen gnadenlos ab. Alle Versuche der Bestie Herr zu werden scheiterten jämmerlich. Töte das Untier und wir werden dir helfen.“

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Gedanken der Azina

Von Ashlakand nach Khunchom

Als Delia an diesem Morgen erwachte war ihr als würde sie träumen. Sie lag in einem geräumigen Zelt, die kalte, klare, morgendliche Wüstenluft strich um ihre Nase, während ihr zarter Körper in warme Decken gehüllt war. Doch nicht nur das schützte sie vor den kalten Nächten in der Wüste. Der angenehm herb-männliche Duft von Kalkarib und seine Körperwärme hüllten sie ein, als sie in seinem Zelt erwachte. Die der erste Schimmer des Morgens verdrängte das Sternenzelt und schon bald würde sich die Sonne über den Rand der Welt erheben. Draußen schnaubte der edele Shadif und kündigte damit an, dass es zeit war ihn zu füttern. Kalkarib würde gleich das Zelt verlassen, zur Waschung und zum Morgengebet. Delia setzte sich auf und die Decken glitten herunter, um ihren von Satuaria gesegneten Körper zu enthüllen. Sie lächelte und warf ihrem Novadi einen glühenden Blick zu, welcher noch Stunden der sinnlichen Freuden verhieß. Doch der Wüstensohn atmete nur scharf ein und lies sich ansonsten nichts anmerken. „Bekleide Dich und versorge zuerst den Shadif bevor Du mir das Frühstück bereitest.“ sagte er rau und verschränkte dabei seine Arme, was seine harten Muskeln unter der makellos gebräunten Haut hervortreten lies. Dann wendete er sich ab und schritt hinaus. Delia war es noch nicht gestattet ihn, bei was auch immer er morgens tat, zu beobachten.

Also wusch sie sich im Zelt und zog sich an, besonders darauf bedacht, dass der Schleier gut saß. Sie lies die Zeltplane bei Seite gleiten und trat hinaus. Ihr Augen suchten Kalkarib, fanden ihn jedoch nicht. So beschloss sie zu dem edlen Roß zu gehen und dieses zu versorgen. Im Anschluss streichelte sie den Shadif und lies sich in seine Gedanken gleiten. Wie erwartet fühlte sich das Tier wohl. Kalkarib war zwar fordernd aber im Gegenzug konnte er auch viel geben, wenn er denn wollte

Seufzend, vor Erleichterung tätschelte sie das Pferd und mit leichten Schritten wandte sie sich zum Zelt. Sie sang, leise und lächelnd ein Lied als sie das Feuer schürte, um das Frühstück für ihren Mann zu zubereiten, so wie er es mochte und wie er es verlangte. Jedoch bereitete sie das Mahl nicht zu weil er es „befahl“ sondern weil sie ihm eine Freude machen wollte. Endlich war sie wieder bei ihm.

Khoresten

Hallo liebe Teehaus-Gruppe

ich hab die Khorestenseite mal überarbeitet und mir eure ganzen Gedankengänge durchgesehen …

 

Ich hab versucht auf alles irgendwie bezug zu nehmen und hab mir die Auswirkungen überlegt. Außerdem habe ich eine Karte des Gebiets gezeichnet die ich dann nächstes mal mitbringen werde. Wer hat eigentlich die Karte des Dorfes Shirdar die ich mal gezeichnet hatte?! Die müßte auch noch irgendwo sein …

Ich hab den Hauptpost geändert und unten Antworten hinzugefügt:

Lest euch mal rein: Klick mich!

Ausklang eines Abenteuers

Charackter: Malzan Daske aka Goswin Torwin

Nun, wollen wir es direkt zum Abschluss bringen und das Zepter sicher verwahren. Ich mache schließlich keine halben Sachen. Da bringe ich das Gespräch mal in diese Richtung. Die anderen schwafeln nur irgendwelches unnützes Zeug.

Hm, es scheint als sei dieser Adeptus ganz versessen darauf, das Zepter zu erhalten. Nun ich kenne seine Gesinnung nicht, aber er scheint nett zu sein, wenngleich etwas entrückt. Soll er das Ding meinetwegen bekommen. Das Gold in der Truhe interessiert mich viel mehr. Unglücklicher weise, musste ich dem Geist versprechen nichts mehr davon zu nehmen. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, findet der Geist seine Ruhe, wenn das Zepter übergeben wurde. Das heißt, er kann mich nicht mehr maßregeln. Phex steh mir bei, es winkt Gold! Nun muss ich nur noch den Junker loswerden.

Ein funkelnder Diamand. Jaa. Herrlich. Mein ist er! Den werde ich als Glücksbringer behalten, wer weiß, wozu er noch gut sein wird.

Verphext! Da spottet der Wirt doch tatsächlich über mich! Ha, wenn der wüsste, dass ich das Gold mit Absicht nicht gestohlen habe, damit er mich unterschätzt! Haha. Heute Nacht wird abgerechnet, denn Morgen geht es nach Khunchum. Zwar ist dies nicht mein erklärtes Ziel, aber es scheint mir eine gute Alternative zu sein. Die große Metropole am östlichen Meer bietet garantiert vielfältige Möglichkeiten für jemanden wie mich.

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Malzans Gedanken

 

Auf nach Khunchom

19. Travia 1026 n.B.F.

Heute geschah nicht mehr allzu viel, meine Freunde und deren Begleiter setzten mich in kenntnis von den Dingen die da vor fielen, typisch da schläft man einmal ein paar Tage und schon gerät alles außer kontrolle.

20. Travia 1026 n.B.F.

Wir besprachen heute wie mit der Situation zu verfahren sei, leider wurde dem Vorschlag meiner Kollegin Delia nicht zugestimmt, dabei enthielt dieser definitiv am meisten Weisheit, ich scheine also zu ihr durchzudringen, demnächst sollte Sie auch in der Lage sein die von mir vermittelten Meditatiosntechniken zu nutzen um ihren Widerstand gegenüber Magie willentlich zu erhöhen.

Wir begaben uns zu dem Grabmal von Aslaban, ob er wohl noch lebende Verwandte hat, die hätten zumindest auf einen Teil seiner Gegenstände ein gewisses anrecht, zumindest auf das Szepter, schließlich sollte das an den nächsten in der reihe weitergegeben werden. Jane und ich begannen uns in den Tafeln hineinzulesen, jede Menge interessante Schriftstücke waren darunter, nur drängte die Zeit und Sieghelm, hmm eigentlich sollte es mir möglich sein das Wissen aus den Schrifttafeln zu rekonstruieren, meine Forschungen bezüglich einiger Canti sollten weit genug fortgeschritten sein. Jane nutzte meine Feder um einige Aufzeichnungen zu machen, wir bargen einen Texte bezüglich des Ritus des Vermächtnisses der Kopthanim, welches das Szepter vorbereiten sollte auf den nächsten Träger, also auf mich, es kann ja nicht so schwer sein ein über 1000 Götterläufe nicht mehr genutztes Artefakt, dessen Bindungsritual vermutlich ähnlich lange nicht durchgeführt wurde, an mich zu binden. Aslaban und ich führten also jenes Ritual durch, dafür setzte Jane ihn zuerst einmal zusammen, anschließend zeichnete ich einen Kreis,welcher versehen wurde mit diversen Zeichen der Macht, unseren Namen, dem Symbol des Madamals und weiteren geeigneten Symbolen. Wir gaben uns die Hand und begannen im Einklang ein Urtulamidisches Mantra zu singen. Den Part mit seinem Blut mussten wir improviseiren, da sich jenes aus naheliegenden Gründen nicht mehr zur Verfügung stand, wir benutzten stattdessen etwas von seinen Leinen und dem was sich an diesen Leinen befand, wickelten dies um das Szepter entzündeten jenes und anschließend strich ich noch eigenes Blut hinüber, wir teilten unsere Kräfte und lösten einen Teil seiner Persönlichkeit auf damit jene in das Szepter wandern konnte und Aslaban endlich ruhen könnte. Leider beschloss der selbsternannte Experte, ohne expertise, das das Szepter zu gefährlich sei, wahrscheinlich hätte er es am liebsten in einen aktiven Feuerberg geworfen und gesehen wie die Lava es verzehrte, jedenfalls werde ich wohl eine Zeit lang ohne mein Szepter auskommen. Aber ich habe zumindest die Hoffnung das die Hesindegewihten und Draconiter insofern mit sich reden lassen, das jene beschließen mir mein Szepter nach eingehender Untersuchung auszuhändigen, ich sollte noch einen Feqzgeweihten bei der Übergabe hinzuziehen, welcher uns alle durch einen Eid bindet. Es war schon spät, bzw. früh? als wir zurückkehrten, Kalkarib hatte mittlerweile Delia eingeholt, das wiederrum habe ich mir jedoch nicht beschaut, nein ich wandte mich zu Zafia, begleitet von Sieghelm, glücklicherweise versteht er kein Tulamidya. Zafia beschloss mich zu begleiten, ich habe ein gutes Gefühl bezüglich dieser Entwicklung.

21.Travia bis zum Ende dieses Mondes nach Bosparans Fall

Wir reisten nach Khunchom, meiner Heimstatt, wobei wir vorher ersteinmal in die andere Richtung reisten, nach Sameach, anschließend begaben wir uns über Brucken nach Bandur, von wo aus Wir per Schiff nach Khunchom reisten. Interessanterweise störte das geschaukel des Schiffes die Feder nicht, hmm ob die Feder wohl im Limbus funktioniert, näheres sollte ich bei meinem nächsten Aufenthalt im Nichtraum austesten. Für die Sehenswürdigkeiten hatte ich kaum Zeit bei der Schiffspassage, ich widmete meine Zeit lieber der Vertiefung der Bekanntschaft von Zafia, dem übersetzen und lesen weiterer Texte aus dem Grabmal und dem rekonstruieren entsprechender Texte, bzw. dem überlegen wie jene zu rekonstruieren seien.

Ah Yash-Hualay die Stadt, welche durch Bastrabunn zu großem Ruhm gelangte, Heimsitz der Adamantenen Sultane und der Ort an dem ich beinahe 10 Götterläufe als Kind verbrachte. Wie ich mich darauf freue Tulachim wiederzusehen, was er wohl von meinen Erfolgen halten wird, immerhin bin ich ein ausgezeichneter Absolvent der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis, welcher mehr als nur bewandert ist in der magica clarobservantia und magica theoretica, Herrscher über Khorestan, Erwählter Travias, Leser der Bibliothek Avalons und demnächst im Bunde stehend mit einer bezaubernden Tochter Satuarias, ach es ist beinahe so als wäre ich von einem wohligen Netz umfangen.