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Auf nach Khunchom

19. Travia 1026 n.B.F.

Heute geschah nicht mehr allzu viel, meine Freunde und deren Begleiter setzten mich in kenntnis von den Dingen die da vor fielen, typisch da schläft man einmal ein paar Tage und schon gerät alles außer kontrolle.

20. Travia 1026 n.B.F.

Wir besprachen heute wie mit der Situation zu verfahren sei, leider wurde dem Vorschlag meiner Kollegin Delia nicht zugestimmt, dabei enthielt dieser definitiv am meisten Weisheit, ich scheine also zu ihr durchzudringen, demnächst sollte Sie auch in der Lage sein die von mir vermittelten Meditatiosntechniken zu nutzen um ihren Widerstand gegenüber Magie willentlich zu erhöhen.

Wir begaben uns zu dem Grabmal von Aslaban, ob er wohl noch lebende Verwandte hat, die hätten zumindest auf einen Teil seiner Gegenstände ein gewisses anrecht, zumindest auf das Szepter, schließlich sollte das an den nächsten in der reihe weitergegeben werden. Jane und ich begannen uns in den Tafeln hineinzulesen, jede Menge interessante Schriftstücke waren darunter, nur drängte die Zeit und Sieghelm, hmm eigentlich sollte es mir möglich sein das Wissen aus den Schrifttafeln zu rekonstruieren, meine Forschungen bezüglich einiger Canti sollten weit genug fortgeschritten sein. Jane nutzte meine Feder um einige Aufzeichnungen zu machen, wir bargen einen Texte bezüglich des Ritus des Vermächtnisses der Kopthanim, welches das Szepter vorbereiten sollte auf den nächsten Träger, also auf mich, es kann ja nicht so schwer sein ein über 1000 Götterläufe nicht mehr genutztes Artefakt, dessen Bindungsritual vermutlich ähnlich lange nicht durchgeführt wurde, an mich zu binden. Aslaban und ich führten also jenes Ritual durch, dafür setzte Jane ihn zuerst einmal zusammen, anschließend zeichnete ich einen Kreis,welcher versehen wurde mit diversen Zeichen der Macht, unseren Namen, dem Symbol des Madamals und weiteren geeigneten Symbolen. Wir gaben uns die Hand und begannen im Einklang ein Urtulamidisches Mantra zu singen. Den Part mit seinem Blut mussten wir improviseiren, da sich jenes aus naheliegenden Gründen nicht mehr zur Verfügung stand, wir benutzten stattdessen etwas von seinen Leinen und dem was sich an diesen Leinen befand, wickelten dies um das Szepter entzündeten jenes und anschließend strich ich noch eigenes Blut hinüber, wir teilten unsere Kräfte und lösten einen Teil seiner Persönlichkeit auf damit jene in das Szepter wandern konnte und Aslaban endlich ruhen könnte. Leider beschloss der selbsternannte Experte, ohne expertise, das das Szepter zu gefährlich sei, wahrscheinlich hätte er es am liebsten in einen aktiven Feuerberg geworfen und gesehen wie die Lava es verzehrte, jedenfalls werde ich wohl eine Zeit lang ohne mein Szepter auskommen. Aber ich habe zumindest die Hoffnung das die Hesindegewihten und Draconiter insofern mit sich reden lassen, das jene beschließen mir mein Szepter nach eingehender Untersuchung auszuhändigen, ich sollte noch einen Feqzgeweihten bei der Übergabe hinzuziehen, welcher uns alle durch einen Eid bindet. Es war schon spät, bzw. früh? als wir zurückkehrten, Kalkarib hatte mittlerweile Delia eingeholt, das wiederrum habe ich mir jedoch nicht beschaut, nein ich wandte mich zu Zafia, begleitet von Sieghelm, glücklicherweise versteht er kein Tulamidya. Zafia beschloss mich zu begleiten, ich habe ein gutes Gefühl bezüglich dieser Entwicklung.

21.Travia bis zum Ende dieses Mondes nach Bosparans Fall

Wir reisten nach Khunchom, meiner Heimstatt, wobei wir vorher ersteinmal in die andere Richtung reisten, nach Sameach, anschließend begaben wir uns über Brucken nach Bandur, von wo aus Wir per Schiff nach Khunchom reisten. Interessanterweise störte das geschaukel des Schiffes die Feder nicht, hmm ob die Feder wohl im Limbus funktioniert, näheres sollte ich bei meinem nächsten Aufenthalt im Nichtraum austesten. Für die Sehenswürdigkeiten hatte ich kaum Zeit bei der Schiffspassage, ich widmete meine Zeit lieber der Vertiefung der Bekanntschaft von Zafia, dem übersetzen und lesen weiterer Texte aus dem Grabmal und dem rekonstruieren entsprechender Texte, bzw. dem überlegen wie jene zu rekonstruieren seien.

Ah Yash-Hualay die Stadt, welche durch Bastrabunn zu großem Ruhm gelangte, Heimsitz der Adamantenen Sultane und der Ort an dem ich beinahe 10 Götterläufe als Kind verbrachte. Wie ich mich darauf freue Tulachim wiederzusehen, was er wohl von meinen Erfolgen halten wird, immerhin bin ich ein ausgezeichneter Absolvent der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis, welcher mehr als nur bewandert ist in der magica clarobservantia und magica theoretica, Herrscher über Khorestan, Erwählter Travias, Leser der Bibliothek Avalons und demnächst im Bunde stehend mit einer bezaubernden Tochter Satuarias, ach es ist beinahe so als wäre ich von einem wohligen Netz umfangen.

 

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