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Er kommt von unten

Welch ein Glück: Er lebt! Sein Zustand ist jedoch jämmerlich. Aber ich bin zuversichtlich, dass Jane und Delia ihn schon wieder hinbekommen. Er wird sich erholen und für die Leuin streiten. So wie es für ihn vorgesehen ist. Vorausgesetzt es gelingt uns, den ersten gefallenen Anker Rondras – Tornado oder eher Turnaak’riin, den Seelenfresser – aufzuhalten. Ich bezweifle jedoch, dass er sich so einfach vernichten lassen wird. Doch wenn er hier persönlich auftaucht, muss er sich seiner Sache sehr sicher sein. Oder Sieghelm ist zu gefährlich, um am Leben gelassen zu werden. Die Gelegenheit ist für ihn günstig. Ich fürchte, dass nur Sieghelm in der Lage ist, ihn wirklich zu vernichten. Ihn mit Hilfe von Rondras Essenz zu zerstören. Seine Magie zu brechen. Auszulöschen. Nichts anderes verdient dieser Gottverräter!

Hier stehen wir nun. Am Ende eines Tals in den Trollzacken, das mit Schlamm und schmelzendem Schnee bedeckt ist. Bereit uns unserem Schicksal zu stellen. Ich bete, dass wir siegreich aus diesem Kampf hervorgehen: Bitte Firun, schick uns deinen Grimm, deine Entschlossenheit, deine Härte, auf dass wir nicht weichen. Keinen Fuß breit wird dieses Scheusal in diesen Kreis seiner tapferen Beschützer setzen!

Entschlossen positionieren sich die Helden um den bewusstlosen Sieghelm. Ein jeder bezeugt seine Entschlossenheit mit einigen pathetischen Worten.

„Ich, Azina saba Belima, Botin Firuns und Wächterin des Heiligtums der Ifirn, bringe Firuns Zorn über jeden, der es wagt, sich diesem Kreis zu nähern!!“

Wettert sie noch zornerfüllt. Dann setzt sie sich sanft auf den schlammigen Boden und versucht mit ihrem zweiten Sehvermögen zu erahnen, von wo sich Turnaak’riin nähern wird. Sie sammelt sich und stimmt sich auf die Umgebung ein. Vergisst für einen Augenblick die Gefahr, in der sie schweben, vergisst welch Herausforderung vor ihnen liegt, vergisst sogar, dass Elfenbein nicht an ihrer Seite ist. Langsam beginnen sich die Konturen der Umgebung in einem kräftigen Blau vor ihrem geistigen Auge zu manifestieren. Die wenigen Bäume des Tals und ihre Kameraden leuchten hingegen in strahlendem Rot. Der schlammige Boden jedoch verdunkelt sich zusehens.

Es gibt also doch mehr Farben als blau und rot. Turnaak’riins Erscheinen färbt den Boden schwarz. Er schändet den Boden. Der Boden! „Er kommt von unten! Vorsicht!“

Sie steht auf. Atmet noch einmal tief die klare Bergluft ein, während sie ihren Blick in die Ferne richtet, als suche sie jemanden. Plötzlich pfeift sie zwei Mal laut das Tal hinunter. Dem folgt ein kräftiges langes wölfisches Heulen, ehe sie grimmig zum klaffenden Spalt starrt, aus dem gerade das Unheil hervortritt. Das Unheil, das die Welt, wie die Menschen sie kennen, vernichten möchte.

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Azinas Gedanken

Gelten Travias Gebote?

Argh, wie immer wäre mehr Zeit zur Verfügung zu haben zu favorisieren, tempus fugit, wahrlich.

Außerdem scheine ich mich noch nicht ganz an meinen alten Körper gewöhnt zu haben, zumal ich mich auch nicht erinnern kann kitzlig gewesen zu sein, was eventuell daran lag das ich eher selten in entsprechende Situationen gelangte wo es relevant gewesen wäre. Ob es eventuell an den letzten Erfahrungen lag, wahrscheinlich schon, durchaus möglich das die Sensationen des Körpers einfach ungewohnt waren, nach der Körperlosigkeit, was wohl auch heißt, das es nicht gänzlich auszuschließen ist, das dies nicht zu einem dauerzustand wird. Was ziemlich unangenehm wäre, würde sich doch die frage stellen, ob ich neben Stellen an meinem Rücken, eventuell dem ganzen Rücken(?), ob nicht noch andere Stellen unkontrolliertes Lachen hervorrufen könnten, grauenhafte Möglichkeit.

Aber zurück zu wichtigeren Sachverhalten, endlich ist alles zusammengetragen um von Spichbrecher (den nicht anwesenden, der „gute“ Bruder begleitet uns immer noch) zu befreien, weswegen dies demnächst auch getan wird. Nur wäre über ein dutzend Pläne und Notfallpläne für das aktuelle Vortexproblem ganz nett, aber Pläne zu erdenken ohne die notwendigen Inforamtionen zu haben ist, unprkatisch. Es wäre wie der Versuch eine unbekannte Gleichung, mt einer unbekannten anzahl von Variablen zu lösen, ohne das wirklich bekannt wäre in welchem Zahlensystem die Gleichung zu lesen wäre. Kurzum es ist mehr als unweise sich in dieser Situation auf eine konfrontation einzulassen, zumal noch nicht mal alle „Erwählten“ wissen was Sie können, ihre, nennen wir sie mal, „Geschenke“haben oder was der Gegenspieler kann. Schon alleine diese ganze Vortexsituation würde weiterer Erforschung bedürfen, eventuell, wenn die Signatur des Vortex verstanden würde, ließe sich, theoretisch gezielte Contramagica gegen diese entwickeln. Doch da es sich dabei um eine gänzlich unbekannte Art der Magie handelt, entsprechende Canti erst enwickelt werden müssten, wären dies erst Möglichkeiten, welche sich nach dieser Konfrontation in einer nachfolgenden Konfrontation als nützlich erweisen könnten.

Sicher, etwas eingrenzen lässt es sich schon, die Anfälligkeit gegenüber karmalen wirken beispielsweise, theoretisch die Abhängigkeit von Magie (welche erst nachzuweisen wäre, gut deswegen ja der Terminus „theoretisch“, also ist diese Anmerkung redundant), schließlich wäre dann noch die frage, wenn das fallen der „Erwählten“/Anker unser Sphärensystem gefährdet, was passiert, wenn „Erwählte“/Anker (welche vorherige „Erwählte“/Anker des derischen Sphärensystems waren) der Gegenseite „fallen“, also auf „unsere“ Seite kommen/“fallen“, inwiefern dies strukturelle Auswirkungen auf den Vortex hätte oder nicht, wäre durchaus interessant zu wissen. Und ob in diesem Zusammenhang das „Memorabianotfallthaumatursom zur Glaubensstärkung“ eventuell eine gangbare Möglichkeit wäre, abgesehen davon das ich weder die Zeit noch die Kraft oder die Materialien (gut eines von drei würde ausreichen, wenn ich die Kraft hätte, ließe sich Zeit und Materialien „improvisieren“, ähnliches würde für Zeit und Materialien gelten) hier habe. Und schließlich, da es sich „nur“ um eine Möglichkeit handelt, bedeutet dies, das es letzlich nicht erfolgreich sein müsste.

Nein eine gezielte Störung der Vortexmagie, eventuell mit Verstärkender Wirkung, dank derisch/karmalen Wirken erscheint am vielversprechendsten, was nicht viel bedeutet in dieser Situation.

Selbst die Observierung der arkanen Residualstrahlung an Igans Astralleib, brachte mich nur marginal weiter. Tempus fugit (selbst in zeitlosen Globulen, wie es scheint, vor allem wenn diese auseinander fallen).

Definitiv interessant, zumindest für die ersten paar Momente, war die Verschiebung der visuellen informationen, durch die Störung meiner Konzentration, leider habe ich diese Situation nicht genutzt und mir die Umgebung in den naheliegenden Canti der magica clarobservantia angesehen.

Nicht nur die Globule sondern auch die limbischen Durchgänge verloren ihre strukturelle Integrität, es war offensichtlich, das die arkanen wirkmatricen zerfielen, mein versuch diese „notdürftig zu flicken“ (etwas was ich nicht erwartet hätte je zu tun, argh, magische Phänomene gehören ordnungsgemäß untersucht, evaluiert, verstanden, reproduziert und anschließend abgewandelt. Aber nicht diese Art des blindlings hineingreifen und, in Ermangelung eines besseren Wortes, auf gut Glück zu manipulieren) in dem ich einen einzelnen gerissenen Portalstrang „erfasste“ und in Rchtung des Ifirnheiligtums lenkte, zumindest war dies die Idee, aufgrund der fehlenden Zeit. Wäre es wohl eher korrekter den Versuch mit einem werfen in die halbwegs richtige Richtung zu vergleichen. (Eventuell kann ich aus den hier gesammelten Erfahrungen wenigstens genügend Wissen extrahieren um eigene Experimente in diesem Bereich fortzuführen, eventuell gar den Planastrale Cantus zu rekonstruieren, alleine die Forschung wird zeigen in welche Richtung mich das hier gefundene Wissen führen wird.)

In folge der Unsicherheit des Portalsystem Zerfalls (eigentlich könnten diese wohl als Astria Porta bezeichnet werden, der Name gefällt mir, ich denke, wenn ich je, so ein System aufbauen sollte, werde ich diese wohl Nehazets Astria Porta, oder kurz NAP, nennen) begaben wir uns auch nicht zu dem Ifirnheiligtum, was zumindest meine Möglichkeiten stark einschränkt.

Die Höhle Xindans hatte sich nicht merklich verändert in unserer Abwesenheit, natürlich funktionierte das zusammengebastelte Wappen und der gute Bruder Spichbrecher konnte die Pforte öffnen, welche natürlich ähnlich unpraktisch war, wie die ganze Konstruktion hier, was für ein Problem hatte dieser Magus nur, so unpraktische Thaumatursome zu entwerfen, bevor das alles vorbei ist, sollte ich noch mal einen genauen Blick auf die arkane Signatur werfen, vielleicht finde ich ihn ja noch und kann ihn dann selbst fragen.

Die Schatzkammer war, nun ja eine Schatzkammer, viel Gold lag herum, aber auch das eine oder andere Buch, das erste was ich sah habe ich, vorläufig, eingesteckt, vielleicht (wie wahrscheinlich ist das schon?) ist es etwas interessantes.

Sieghelm hing eine Kammer weiter, schade dass ich nicht über die arkanen Ressourcen zu diesem Moment verfüge, ich hätte schon die eine oder andere Idee, was ihn auf die Beine bringen könnte. Da ich diese nicht hatte versuchte ich es stattdessen mit dem Willenstrunk, nachdem die anderen ihn aus seiner, ähnlich unpraktischen, Thaumaturgischen Falle befreiten.

Und nun stehen wir also draußen im Schnee und warten auf das unvermeidliche, ohne das wir einen Plan, weitere Unterstützung oder dergleichen hätten, toll, wirklich toll.

Die einzige Idee der anderen darauf war, sich vorzustellen, wirklich hilfreich…

Nun, so wie ich das sehe ist das einzige was ich wirklich tun kann, die Situation zu observieren. Und eventuell den anderen etwas Zeit zu verschaffen in dem ich, versuche (das hatte bei Skar Zht ja schon so wunderbar geklappt) mit ihm zu Reden und außerdem würde ich unserem Gegenspieler gerne etwas zu trinken anbieten, leider haben wir keinen Tee mehr, aber ich habe schon eine Idee, welches Getränk interessante Wirkungen haben könnte…

Geistesgröße

Wo soll ich nur anfangen, mein Geist ist wieder geordnet und diese Erfahrung hat mir definitiv einiges in Erinnerung gerufen und mich teilweise auch sehr verwundert.

Nehmen wir mal das traumatische Erlebnis in den Kanälen Khunchoms in meiner Kindheit, genauer Boron 1009 BF, meine Erinnerung an die Erlebnisse, war irgendwie anders, als das was sich in meinem Geist fand, dies als seltsam zu bezeichnen wäre wohl eine Untertreibung aber gleichsam ist es höchst fasznierend.

Die Version an die ich mich bislang erinnerte war eine in der ich, aus gründen über die ich besser nicht nachdenken will in den Feggagir Khunchoms war, den Weg nicht mehr herausfand, Hinweisschilder wären vielleicht hilfreich, und es mir zum ersten Mal gelang meinen Blick zu erweitern und die astralen und vitalen Kräfte zu sehen, welchen ich nach draußen folgen konnte. Als Reaktion auf diese Offenbarung, welche dann auch alsbald durch Rashim und Biscarat bestätigt wurde, ging ich im Götterlauf darauf nach Punin.

Aber die Version, welcher ich in meinem Geiste angesichtig wurde, nunja diese besagte eher das ich von einigen halbstarken mittelreichischstämmigen idioten, kein wunder das ich meine Probleme mit Collegus Drakkenberg hatte, unterbewusst erinnerte er mich vielleicht etwas an diese, schade eigentlich, brillianter Verstand, hätten ansonsten vielleicht Freunde werden können, aber in anbetrachte dessen was alles vorgefallen ist, bin ich unsicher inwiefern dies wirklich noch eine Option darstellt. Ich schweife wieder ab, wo war ich, achja bei idioten. Bei angreifenden, überzähligen, weitaus älteren idioten, welche mich mit derographisch unkorrekten Metaphern umbringen wollten, der Yaquir, wirklich? Ich meine der Gadang oder den Mhanadi könnte ich noch nachvollziehen, der Barun-Ulah wäre die logischste wahl, aber der Yaquir, argh idioten…

Aber, wenn es nach Travia geht, sollte ich wahrscheinlich vergeben und vergangenes ruhen lassen. Vermutlich sollte ich sie sogar bemitleiden, fürchteten Sie sich doch wahrscheinlich vor meinem überlegenen Verstand (und wenn nicht, so lässt sich dies schnell korrigieren, ich denke ich werde Khunchom später nochmal besuchen).

Jedenfalls diese idioten, wieso verzettele ich mich eigentlich immer wieder? hatten mich angegriffen und wichtige Schriftstücke ruiniert und dann in den Feggagir zurückgelassen. Aber und das war das interessante, in dieser Erinnerung hatte ich schon zugriff auf meine magischen Fähigkeiten, zugegebenermaßen, sehr eingeschränkte magische Fähigkeiten, konnte ich doch gerademal so einen der einfachsten Canti der Zauberei, den Flim Flam Cantus, aber immerhin, normalerweise dauert das erwachen oder genauer gesagt, das bewusst werden arkaner Energien und die kanalisation der gleichen weitaus länger, ganz zu schweigen davon dann auch noch die Zauberei wirklich einsetzen und, in ansätzen, zu verstehen. Was folgte war ein trauerspiel, die Interaktionsfähigkeit meines Erinnerungsfragmentes (Dafür brauche ich definitiv eine bessere Bezeichnung, hmm Erscheinung magischer Herkunft, nein das würde für andere Bereiche weitaus besser passen, wird sich schon etwas finden, wenn ich es schriftlich niederlege) ging, wiedermal gegen null (was nicht geholfen wurde, durch die tatsache das auch mein Wissen frakturiert war, teilweise war es wie, wenn man durch stark vernebelte Straßen läuft, nur um unweigerlich gegen eine Wand zu renne, wo sonst keine war nehm ich jedenfalls an), also lotsten die anderen den jüngeren Wesensteil durch ein, hoffentlich verzerrtes Abbild der Khunchomer Feggagir.

Ich sollte dahingehend tatsächlich nochmal Nachforschungen anstellen, Biscarat und Rashim erscheinen sinnvolle Individuen dafür zu sein, vielleicht auch Alrique, obwohl ich denke Alrique habe ich erst später kennengelernt, aber vielleicht sollte ich mir einen ihrer Ratschläge zu nutzen machen und tatsächlich an meinem, äh, „unwohlsein“ in der Dunkelheit arbeiten? Was war es was sie desöfteren geäußert hatte, werde nicht ängstlich sondern wütend, hmm ob sie deswegen zu schwarzen Gewandungen tendierte, um mich mit der Dunkelangst zu konfrontieren (was nicht wirklich funktioniert hatte), obwohl ich das für mich abwandeln sollte, ich bezweifle das Wut mir sonderlich hilfreich wäre, ich denke ich werde für mich eher den Wahlspruch nutzen, werde nicht ängstlich sondern bewahre einen rationalen Kopf (oder etwas dergleichen, die genauere Formulierung wird wohl auch warten).

Was war noch, achja die Scholares Rohales, ich frage mich ja immer noch, welche Arroganz gemeint sein könnte, inwiefern kann es Arroganz sein, zu den besten (Gildenmagier) der besten (die Große Graue Gilde des Geistes) der besten (Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis) der besten (Jahrgangsbester, mit Rohalsmal) zu gehören, je nach präferenz könnten da sogar noch ein paar bessere hinein kommen (wenn man beispielsweise die Magie den profanen Methoden als überlegen sieht, oder die Tulamiden den Güldenlandstämmigen, naja und soweiter, aber ich halte die bisherige Aufzählung für akzetabel, beinahe sogar bescheiden, ich meine in anbetracht der tatsache, dass ein wirklich arrogantes individuum wie erwähnt noch ein paar beste integrieren könnte), also logisch betrachtet muss ich die Arroganz wohl von mir weisen.

Jedenfalls wurde das Problem dann auch durch Vandalismus gelöst…

Danach ging es zurück in meinen Körper, hmm, zähle ich eigentlich noch als lebend, ich meine, wenn meine Seele an einen Gegenstand gebunden war, war ich ja wohl so etwas wie ein Geist, heißt das ich habe meinen Körper nur bessesen, hmm ich sollte die Bindung zwischen Seele/Astralleib/Geist und Körper stärker erforschen, arrgh, ich brauche definitiv mehr Zeit, warum kann es nicht mehr von mir geben, was alles zu erreichen wäre.

In meinem Körper, mehr oder minder, das ganze ist ja doch eher metaphysich, hatte sich Skar Zht niedergelassen, in einer Kammer, welche seinem Sanctum ähnelte standen wir ihm gegenüber, er wollte weiterhin die Kontrolle über meinen Körper behalten, anscheinend war ich das geeignetste Gefäß (vielleicht das einzige, hmm wie viele können schon behaupten das Gefäß eines „Gottes“ gewesen zu sein, macht mich das zu einem Avatar?), seltsam rein intuitiv hätte ich gedacht, das wäre eher eine Aufgabe für Collega Peddersen (Gefäß der Allweisen) und nicht für mich (Seelensammler, und dabei habe ich doch noch gar keine gesammelt, wie soll ich die eigentlich sammeln?), aber ich schweife wieder ab.

Er wollte unbedingt seiner Aufgabe folgen, einen Erben des Zorns auf Dere loszulassen, genau das was Hochstieg noch fehlte, neben Risso, alten Zwergenstädten, satuarischen limbischen Portalen und Globulen, Feenwelten, Kraftlinien, einem Ifirnheiligtum, einer alten echsichen Stadt, Dämonen, Daemonoiden, Golems und dergleichen (die Liste wird langsam wirklich absurd, ich meine alleine die hälfte dieser Ergebnisse sollte ausreichen den „Collegae“ aus der hiesigen Akademie die Schamesröte in ihr Gesicht steigen zu lassen, ich denke nach dem die Alma Mater oder wäre es Pater, immerhin gegründet von Fran-Horas und ich stamme aus einer patriarchalischen Kultur, sowie die Bezeichnungen sollten austauschbar sein, bei der größer zu beachtenden Gleichheit, und schon wieder schweife ich ab, jedenfalls nachdem diese informiert ist, sollte ich auch die „Collegae“ aus Rommylis eine Nachricht zukommen lassen, eventuell kann ich mir dabei den dortigen Tempel der Travia ansehen…).

Ich bot ihm, zuvorkommend, wie ich war, an seinen Geist, seine Erinnerungen in meinen zu integrieren (bei Delia hat es ja auch funktioniert, außerdem soll ich doch ein Seelensammler sein, das wäre immerhin die erste Seele gewesen, welche ich hätte sammeln können, ganz zu schweigen davon, das es wahrscheinlich vorzuziehen gewesen wäre, wenn er bei mir geblieben wäre und nicht bei Vettel Kohlhütten gefangen blieb, aber anders als bei den Ferkinas war ich hier noch unfähiger größeren Schaden zu verhindern und einem Teil von mir ist es auch nicht so wichtig, ich neige zwar, meistens, nicht zu Rachsucht, aber nach dem mein Geist frakturiert wurde bin ich auch nicht sogut auf Skar Zht zu sprechen, ganz zu schweigen, das ich es immer noch eine Frechheit finde mich zu attackieren, nur weil ich es wagte, ihn zu hinterfragen. Er bot im Prinzip das „übliche“ an, Macht, Wissen und dergleichen, sicher verlockend, aber wenn ich als gerade mal 22 Götterläufe altes Individuum über das Potential verfüge ihn zu halten, wie sieht es erst aus, wenn ich in seinem Alter bin, gut daran muss ich noch arbeiten, aber der halbe Spaß an dem Wissenserwerb ist doch das Wissen zu erwerben und es nicht einfach so gereicht zu bekommen. Nichtsdestotrotz versuchte ich noch Informationen aus seinem echsichen Dickschädel zu extrahieren, unteranderem eine temporale invokation, um Kalkarib aus der Vergangenheit geholt werden zu haben (kann es wirklich kein Standardwerk zur temporalen Grammatik in der Alma Pater geben?)…

Aber sowirklich gelang es mir nicht, ich werde wohl an weiteren Methoden dahingehend arbeiten müssen, für den Fall das dies nocheinmal passiert, naja nicht ganz nochmal, ich meine allzuviele echsiche Gottkaiser wird es wohl nicht mehr geben.

Ich denke, in Erinnerung an der geistigen Szenerie vor dem dies stattfand, werde ich das Projekt wohl vulkanische Gedankenverschmelzung nennen.

Und nun sind wir wieder aus meinem Geist und mein Geist hat seinen Körper für sich, während wir hier in der Globule warten und ruhen, anscheinend war Skar Zht nicht untätig zu Zeiten meiner indisponiertheit, nun muss ich nur noch herausfinden, was er da zusammengebaut hat, vielleicht hilft mir etwas davon ja bezüglich der temporalen invokation, obwohl mir das als unwahrscheinlich erscheint, nun gut die Kristalle habe ich immer noch und ich vermute mal das ich nun das Szepter in meine Obhut nehmen kann, wenn Zeit dafür ist.

Wieso lande ich immer wieder bei der Zeit?

Vergeistigt

Was ist psiraset, irdgwniee flhet mir eawts, wrachselhincih haelndt es scih deabi um Tee, ja der Tee gnig zur Ngiee. Wo bin ich etielcngih, hmm sheit wie die, wie heiß sie dcoh, ajhca Aacmeida Armicoacga igewrndas, gnaeu Sochqlaue Arncaia Puinnnieiss, dekne ich, aus. Stelasm, ich mneie mcih zu ereninrn, mcih bsseer draan einrnern zu knneön, wnen ich shocn mal heir bin knan ich gnaeuosgut acuh in der Bbtilihoek ncah hlifericehn Ifonraetmionn shucen, beiieeisplswse, bleüzgich mneeis, asheiencnnd nciht gnaz dar zu senedinem Gecädhnits. Aebr wo war ich zusret, ach ja der Tee.

Wo war nur die Melshseale, oedr war es enie Katinne oedr nnaentn Wir sie gar enie Seilspeahle, wrid scih whol shocn wideer fidenn lssaen, hmm ich nmhee das rceht glasesen, ecernshit mir aebr nchit sinlderoch simtmig irdeingwe slotle mcih das whol steäkrr mihtnmeen, dnkee ich.

Ach da ist die, nennen wir sie mal Knainte, bis ich mcih wideer gnaeuer draan eiernnre, wie sie gnenant wrdue. Aebr eagl wie sie geannnt wrude, heir gbit es Tee, etchen Tee und nciht nur desie Krubtäerasude.

Einen Tee später…

Das war setslam, was nun, achja die Bilitboehk…

Ich weiß das heir irgendwo enie ist, ich kann mcih daran eienrnrn dort veil Zeit vebarrcht zu haben, oedr war das jemand anreds? Warum knan ich mich nciht erinnern wo Sie ist?

Vileecliht würde ein Tee hfeeln?

Einen Tee später…

Nicht wirklich, wruam gibt es hier eilentgich keine Pläne, ich menie es wäre irgendwie hiflerich. Naja so groß knan das hier ja auch nciht sein, obwohl irdegnaws mit der Stadt, Punin war das gneau, etwas mit Punin, wiet verzweigt mit Punin. Na tlol, also doch rceht groß.

Ach es hilft alels nichts, ich werde whol oder übel nach eneim großen Saal mit Bürhecn, oder sah die Bibliothek hier adnres aus? suchen.

War ich hier scohn, nun wahrscheinlich schon, imrehmin war das hier meine Shucle.

Ah da ist ja die Bibliothek.

Nach gefühlten mehreren Stunden, mit diversen Pausen für weitere Tees…

Nein das ist eine selten dämmliche iede, das was hier steht, kann wohl nciht zutreffen. Und das hier klingt eher nach eienr Abenteuerromanserie als nach Büchern, welcher heir her gehören, ganz zu schweigen von diesen, ich wieß gar nicht, wie ich das beschreiben soll.

Also dcoh wieder zurück in die Kantine, dort wrid sich wohl was finden oder ziudmnest jemand finden, hmm jetzt wo ich so drüber nadcehnke, waren hier nicht mehr, nnjua, Menschen?

Während eines Tees in einer nunmehr gefüllteren Kantine…

Ja das entspricht schon mehr meinen Erinnerungen, denke ich, seltsam ich hätte gedacht das mcih sowas mehr aufregen würde, hmm, man lernt nie aus. Es ist immer so, wie als würde man Ordnung ins Chaos brigenn, indem kleinere Teile zu einem größeren ganzen zusammengefügt werden. Ordnung ins Caohs, das war ein Teil in der Bibliothek, ich war in der Bibliothek, war ich es nicht, ja war ich…

Später…

Ah das erklärt einiges, meine Seele ist also zersplittert, das erklärt, denke ich, warum ich solche Probleme habe mich an Einzelheiten, Details und größere Zusammenhänge zu erinnern, diese zu fokussieren und mir nutzbar zu machen, hmm, eventuel sind diese in Bewegung und der, wie soll ich es nennen, Bewusstseinsseelensplitter, welcher mich beherbergt, scheint mit diesen anderen immermal wieder sich zu überschneiden und aus der neuen Teilmenge ergeben sich „neue“ Informationen.

Jetzt sind andere also in meinem Kopf, woran erinnert mich das nur, später, nun wandeln wir hier durch diese Hallen auf der Suche nach mir, oder anderen Teilen von mir.

Ahja das Alchimielabor, kommt mir bekannt vor…

Oh sie an ein Disput, die Argumente erscheinen mir etwas unstimmig, wenn ich nur wüsste warum…

Seltsames Spiel, hatte ich auch anders in Erinnerung.

Aber zumindest zum Thema Erinnerung kann ich feststellen, das ich mich nun wohl, wieder an weiteres erinnere, denke ich zumindest, ich meine woran habe ich mich wohl schon alles erinnert und es dann nicht mehr getan…

 

Gedanken Nehazets (partiell)

Ordnung ins Chaos bringen

Nun, mein Gedanke hat sich als fatal herausgestellt. Ich dachte, man könnte den falschen Nehazet, wie damals den Echten, mit dem Schlangenzepter lähmen und so eine Möglichkeit finden, wie wir die Seele übertragen können. Nun ist das Zepter scheinbar an den Echsenherrscher gebunden, sodass ausschließlich er ihn benutzen kann. Außerdem ist Nehazets Geist zersplittert. Man kann nicht vernünftig mit ihm reden. „Ordnung ins Chaos bringen.“ Typisch. Passend aber wenig hilfreich. Dafür sind wir wohl zu dumm. Selbst Jane. Und dass erst Traviahold darauf kommt … Nun, es war sowieso vergebens, da der Gottkaiser bereits Vorbereitungen getroffen hat, uns gebührend zu empfangen. Wir hatten keine Chance. Während Igan und Maednir gelähmt und Jane gefesselt waren, war ich unfähig mich ihm zu stellen. Ich konnte es nicht! War es, weil es Nehazet war? Nein, ich wusste, dass der Körper leiden musste, um ihn zu erlösen. Es muss irgendeine Magie gewesen sein, die mich befangen hat. Ich scheine Magie tatsächlich nicht den geringsten Widerstand entgegenzusetzen. Und schwimmen kann ich auch nicht! Mehrfach bin ich heute am Wasser gescheitert, welch eine Schmach. Ich sehe, ich muss noch viel an mir arbeiten! Ich muss meinen Körper und meinen Geist stählen, auf dass mich eines Tages niemand mehr aufhalten kann!

Letztlich griff die Hexe Kohlhütten ein und entzog Nehazets Körper die Magie, sodass Traviahold ihn überwältigen konnte, ehe er zum Grab von Xindan entführt worden wäre.

Wir hatten Glück, dass uns der Echsenherrscher verschont hat. Er hätte uns leicht töten können. Und nun tun wir ihm Schreckliches an. Ich misstraue der Vettel Kohlhütten. Doch sie wird uns nicht schaden. Hat sie doch mit Delia diesen Pakt. Und wenn sie mit dem Geist des Gottkaisers nur ihre Lebensdauer weiter verlängern möchte, ist das ein fairer Preis für die Rettung Nehazets. Zwei Leben für eins. Das wir nun schon wieder Blutmagie benutzen ist natürlich bemerkenswert, aber nicht verwunderlich.

Nehazets Seele ist geordneter als die Delias. Dort konnten wir uns frei bewegen und uns frei entfalten. Hier ist alles streng reglementiert in einem Konstrukt der Puniner Akademie ähnlich. Selbst Firuns Speer hat hier keine Macht. Wir müssen die verschiedenen Teile seiner Seele mit profanen Mitteln miteinander vereinen. Ein Teil haben wir schon, durch Argumentation in einem schwelenden Disput. Und jetzt müssen wir die rote Karawane überfallen und die Figuren schlagen. Es scheint, als habe Nehazet einige offene Punkte in seiner Vergangenheit, die ihm auf der Seele brennen. Vielleicht ist ihm anschließend in mehr als einer Hinsicht geholfen.

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Azinas Gedanken

Im Kopf des Magiers

„Immer wenn man denkt, dass es nicht schlimmer werden kann, dann kommt ein echsischer Gott-Kaiser und zersplittert die Seele Deines Freundes.“ Wenn das noch kein altes novadisches Sprichwort ist, dann sollte es das nun werden.

Dank meiner „Schwester“ der Vettel Kohlhütten sind wir den echsischen Gott-Kaiser vor erst losgeworden. Soll meine „Schwester“ mit der Seele des Echsenviehs tun was ihr beliebt. Am Besten ist sie zerstört sie, reist sie in Stücke, auf das diese Kreatur nie wieder das Licht Deres erblickt. Mit der freigewordenen Energie kann sie sich selbst dann nützliche Artefakte erschaffen oder die Energie einfach im Nebel des Vergessen verschwinden lassen.

Momentan soll mich die Seele der Kreatur nicht kümmern, denn Nehazets Seele ist es, welche unsere Hilfe braucht. Derzeit sind wir in der zersplitterten Seele von Nehaztet unterwegs. (Ich glaube in dieser Gruppe wird es langsam zur Gewohnheit in den Verstand / die Seele der Gruppenmitglieder zu reisen.) Hoffentlich gelingt es uns, die Anteile seiner Seele wieder zu einem Ganzen zusammen zu fügen. Obwohl Adeptus Bey Nehazet (er sollte eigentlich mindestens schon Magus oder Magister sein) immer etwas seltsam und weltfremd war, so mag ich ihn doch wie er ist. Daher sollten wir auch versuchen ihn so wiederherzustellen wie er war. hm… bis auf die Ausnahme, dass er durch unglückliche Umstände meinen wahren Namen vergessen wird, sofern ich diesem hier drin habhaft werden kann.

Begleitet werden wir auf dieser Queste von einem „neuen“ Igan. Der Gute hat anscheinend seinen Glauben an die Zwölfe wiedergefunden und ganz besonders den an Rahja. Er will nun ein Vorkämpfer der schönen Göttin sein und hat sich selbst zum Ziel gesetzt mich zu beschützen, vor allem Unbill der Welt. Irgendwie schon niedlich und bemüht ist er auch noch. Vielleicht ist das der Ausweg für seine Seele, um sich den Fängen des Vortex zu entziehen.

Delias Gedanken

Ah, da ist Nehazet

Lechmin war schon weiter gegangen und sah darum nicht mehr was sich in dem Thaumatursom abspielte, aber Alyssia wurde noch den versuchen mit der echsichen Krone ansichtig, welche da waren, das diese auf die Häupter der verschiedenen Mitglieder der Gemeinschaft der Gänsefeder gesetzt wurde.

Sie kamm nicht umhin zu denken, was für eine selten dämmliche Idee dies wäre, wenn es nicht Nehazets Geist in dieser Krone sein sollte, würden Sie sich in unnötige Gefahren, untertrieben ausgedrückt stürzen, vor allem für die junge Delia galt dies, aber auch die anderen waren in ihrer Verteidigung gegenüber arkanem Wirken doch sehr schlecht trainiert.

Selbst wenn es sich in der Krone um Nehazets Geist handeln sollte, stellt sich die frage, inwiefern er Zurechnungsfähig oder zumindest so Zurechnungsfähig wie sonst so sein söllte oder überhaupt könnte. Und wie sich dies auswirken möge, Kopfschmerzen wären da wohl noch das geringste mögliche Übel.

Alyssia rief Lechmin zurück um sich mit ihm zu besehen wie Sie denn nun gedachten weiter voranzugehen, nach einiger Zeit beschlossen Sie wohl die Hexenpforte zu öffnen und danach wurde es seltsam.

Aus irgendeinem Grund war eine arkane Wand im inneren des Portals errichtet wurden, welche außerhalb war, danach wurde das Portal geschlossen und nachdem Ablauf der arkanen Wand erneut geöffnet, vorneweg stürmte der gewaltige Thorwaler und rannte, festgefahren in eine andere Art des nichts, diesesmal wollte sein Körper nicht so ganz gegen eine unsichtbare Gegenkraft wirken, auch der Fluch auf Dellias Lippen verließ diese nicht, nachdem das Wesen in Nehazets Körper ein schnelles, „Lass das„, geäußert hatte, Alyssia und Lechmin sahen sich gegenseitig an und schüttelten nur die Köpfe. Das Trauerspiel ging weiter, der Geist von Fräulein Peddersen griff den Körper das eine oder andere mal an, ihre Sicht wurde in folge dessen von Dunkelheit eingeschränkt, aber auch Sie fiel schnell einem weiteren Zauber zum Opfer, dieser ließ sie zusammenbrechen und dadurch war auch der Geist kein Problem mehr. Igan verfing sich irgendwann dann noch in dem Unsichtbaren Feld in dem es sich schon Maednir ungemütlich gemacht hatte. Delia flog von dannen, Traviahold, Vitus und Azina rannten weg oder versteckten sich.

Die Gestalt im Körper Nehazets schritt durch das Portal und das unsichtbare Feld, welches ihn nicht behinderte, im vorbeigehen hinterließ er noch einen Zauber für die beiden Kämpfer, welcher ihnen half ihre Fähigkeit des Atem haltens zu trainieren.

Dem Ohnmächtigen Fräulein Peddersen gab er noch schnell im tausche gegen das Buch der Hesinde eine zauberhafte Kette. Ehe er sich weiter begab, dem Traviageweihten auf dem Fuße zu folgen.

Jener schwamm zur Feeninsel, wäre es das Wesen im Körper Nehazets vorzug zu schweben und schließlich von oben herab den Geweihten zur Mitarbeit zum öffnen von Xindans Schatzkammer zu drängen.Schnell wurden aus dem Wind noch zwei Diener gerufen, welchen ihn tragen sollten.

Doch danach geschah etwas, mit dem Lechmin und Alyssia nicht gerechnet hatten, während der Körper Nehazets und der Geweihte flogen, flog ein Rabe heran, welcher den Körper Nehazets kurz pieckte.

Resultat war das zusammenfallen des selbigen, wodurch auch seine Magie, warum auch immer, gubt bei der schwebenden Wand war es für Alyssia und Lechmin nachvollziehbar, zum erliegen kamm.

Beide Körper fielen in das eiskalte Wasser des Flusses. Der Geweihte rettete den Körper und schlug ihn danach, erneut, bewusstlos.

Als nächstes wurde der Körper von Maednir verschnürt, sehr sorgfältig verschnürt. Nachdem jener den Körper dann auch wieder auf die andere Seite des Ufers gebracht hatte, ging es wiedermal darum zu entscheiden, wie denn nun vorzugehen sei.

Delia kamm alsbald auch zurück geflogen. Und die Gruppe beschloss die Hütte der Vettel Kohlhütten aufzusuchen, welche in einer seperaten Globule, aller Wahrscheinlichkeit, nach, wie Lechmin zu Alyssia anmerkte, lag.

Schade das unser Thaumatursom nicht ausreicht um in den Kopf/“die Geisterwelt“ von Nehazets zersplitterter Seele zu sehen, mich würde schon interessieren, was Sie da sehen, was meinst du Lechmin?“ Fragte Alyssia ihren alten Gatten, „Wer weiß das schon, vielleicht erfahren wir es später?

Wo ist Nehazet?

Ist eine frage, welche über die Jahrzehnte wahrscheinlich schon öfter gestellt wurde, meistens war die Antwort einfach, hatte Sie doch etwas mit Magie oder schriftlichen Quellen zutun, oft auch beidem, aber heute?

Option 1: In einem Raum, ohne Raum und Zeit, zwischen den Welten, wahrscheinlich, fleißig an etwas herumwerkelnd.

Option 2: Zwar verwoben mit der Wirklichkeit, aber von einem Raum kann auch nur im entferntesten Sinne gesprochen werden.

Fasste Lechmin die beiden Möglichkeiten gegenüber Alyssia zusammen, beide besahen sich die Situation aus weiter Entfernung, bei dem Test eines neuen Thaumatursoms, ach wie ineffektiv doch die magica communicativa ist, etwas worüber sich beide schon seit, gefühlten, Jahrhunderten störten.

Wenn du jetzt noch eine dritte Option hättest, könnte daraus ein Hütchenspiel gemacht werden„, meinte Alyssia beim betrachten der dargestellten Szenerie, „Eins verstehe ich aber nicht, warum haben Sie nicht einfach Nehazet gefragt seinen Stab zu entzünden, ich meine jener ist an ihn und nur ihn gebunden, gut nicht jeder wird darüber bescheid wissen, das nur die Person an der das Objekt gebunden ist nutzen kann, zumindest was die deutlich magischeren Effekte betrifft, die physiche nahezu Unzerstörbarkeit ist ja eher ein passiver quasi Nebeneffekt, ich meine nur, dann hätten Sie es schon viel früher erfahren“, dachte Alyssia laut.

Lechmin hörte ihr aufmerksam zu während er sich etwas Tee in eine Tasse eingoß, „das ist schon zutreffend, aber manche wird im Eifer der aktion nicht bedacht, wie Thaumatursome, welche zur Verfügung stehen und gefährliche Situationen mindern oder gar auflösen könnten, außerdem sollte auch nicht vergessen werden, das Sie nun in den letzten Tagen doch einiges erlebt haben, ich meine da waren Daemoniden, Golems, Dämonen, eine alte Zwergenstadt, das Hesindeheiligtum, die Limbusportale, das Ifirnheiligtum, die Rissostadt, die Achazstadt, die heiligen Quellen, Xindans Höhle und soweiter, es überrascht mich wirklich, wie das alles einer Akademie voller Nutzer der magica Clarobservantia entgehen kann„, verteidigte Lechmin die jungen Helden.

Wahrscheinlich hast du recht, wobei du noch Magister Flachkiesel, eh Steinfest vergessen hast, aber ja es ist seltsam das dies alles vorher nicht aufgefallen war, fast so als wäre es alles verschleiert gewesen„, stimmt Alyssia ihm zu um schließlich noch eine kleine frage unterzubringen.

Auf diese antwortet Lechmin nur, „verschleiert, ja das wäre wohl eine Möglichkeit, aber genug davon lass uns lieber nachsehen was die anderen machen, ich denke wir sollten mit Option 1 anfangen„.

Kaum sprach er dies wandelte sich die Szenerie vor ihren Augen auch schon zu dem eines Korridors in dem zwischen vielen Türen Nehazet saß, umringt von diversen Raben an den Wänden dieses Nichtraumes, in seiner Arbeit vertieft. Mit viel Zauberwerk ging er zu Werke und nutzte die ihm gebotenen Möglichkeiten sich vorzubereiten, das Amulett war vollendet aber er war noch lange nicht fertig, so wie es aussah, er war anscheinend fleißig gewesen und hatte verschiedene Träger für unterschiedliche Zauber vorbereitet, nun stellte sich nur die Frage ob die Zeit ausreichen würde.

Arbeitssam ist er aufjedenfall„, kommentierte Alyssia die dargebotene Szene. Lechmin stimmte ihr zu und bot ihr ebenfalls eine neue Tasse Tee an.

Beide beschauten sich das treiben Nehazets noch etwas, ehe diesmal Alyssia mittels sprachlicher komponente einen wandel der Szenerie gebietete, vor ihren Augen entfaltete sich ein Bild der realen Welt, in dessem Zentrum eine altechsiche Krone zu bestaunen war, an den Rändern des Blickfeldes waren die verschiedenen anderen jungen Helden vertreten.

Da wird nicht viel zusehen sein, immerhin befindet sich der Geist in der Krone, ich denke das einzige was sich dabei anbietet, wäre darüber zu philosphieren, ob dies als Fortschritt in der Forschung der Unsterblichkeit gelten kann oder nicht, in diesem fall wäre der Verlust des Körpers wohl eine kleine Nebensächlichkeit, was meinst du Alyssia?“ Fragte Lechmin, während er an seinem Tee nippte.

Das halte ich für eine gewagte Schlussfolgerung, zumal ich finde das einem ohne Körper auch etwas fehlen würde, so auf die Dauer, aber unter der Definition das der Geist/die Seele unsterblich ist, ja könnte als Fortschritt zählen, würde ich aber definitiv nicht wählen, sofern es andere Alternativen gäbe.

Dann bleibt schlussendlich nur noch aufzuklären, wo denn nun Nehazet ist, das Thaumatursom zumindest, funktioniert halbwegs. Um das andere Problem kann sich der Haufen wandelnder karmatischer Kausalknoten kümmern.

Sehe ich ähnlich, wir sollten uns anderen Sachverhalten zuwenden, ich war am überlegen ob wir morgen nicht wieder mal nach Kuslik gehen könnten oder vielleicht zu Altanans Hain?“ Überlegte Alyssia schon was denn als nächstes getan werden könnte.

Ausgesperrt

Ich wusste es! Ich wusste es! Verflucht! Ich hatte gehofft, dass mein Gefühl mich täuscht!

Grimmig starrt sie die Krone des Echsengottkaisers an in der sich der Geist des Auserwählten der Travia befinden soll.

Es hilft auch nicht, dass du verstimmt bist Nehazet! Woher sollten wir das wissen? Viel wichtiger ist: wie bekommen wir dich da heraus? Und bist du es überhaupt wirklich? Immerhin hat der Geist, der deinen Körper beherrscht, es zugelassen, dass Traviahold die Krone mitnimmt. Was wäre geschehen, hätte er sie zerstört oder dafür gesorgt hätte, dass wir sie zurücklassen? Und das Szepter! Das Szepter darf nicht in seine Hände fallen! Er hat sich einige Kristalle von der Statue genommen. Daher hat er wohl Zugang zu seiner Magie zusätzlich zu der von dir. Leider ist Sulaxi schon weg.

Azina schaut noch einmal hinter der Fee hinterher. Doch sie ist nicht mehr zu sehen.

Lebe wohl Kleines. Ein wirklich bezauberndes Wesen und ein wahrhaft magischer Ort, den du dein Zuhause nennst. Phantastisch, friedlich und so fröhlich. Es hat mir viel Freue bereitet eure Welt zu besuchen. Leider war es mir nicht vergönnt ein wenig zu verweilen und sie kennen zu lernen. Vielleicht komme ich wieder oder ziehe ich mich eines Tages dorthin zurück, wenn ich diese Gefilde verlasse. Aber das hat noch Zeit. Zeit genug, um hier meine Spuren zu hinterlassen und diese Welt zu retten, um die Schönheit zu bewahren, die noch in ihr steckt.

Vielleicht sollten wir Nehazet in die Feenwelt bringen. Möglich, dass wir oder die Feen ihm helfen können … Nein, wie viele andere Wunder in der Nähe von Hochstieg auch, ist dieser Ort zu kostbar, um ihn in unseren Kampf hineinzuziehen. Die Feen kannten keine Tränen! Das muss man sich einmal vorstellen. Was kann es schöneres geben, als ein glückliches Leben? Ein Leben ohne Unbill und Schmerz? Firun ist nur so hartherzig, weil er es sein muss. Die Menschen sind schwach. So schwach, dass sie an ihre Schwäche erinnert werden müssen, da sie sonst hochmütig würden und das Leben anderer verdürben! Deswegen MUSS der Frost kommen. Als Warnung, dass auch wir nur ein kleiner Teil dieser Welt sind und dem Kreislauf der Natur unterliegen.

Sollen diese Berge doch verscheid bleiben!

Und um Nehazet müssen wir uns selbst kümmern. Ich weiß auch schon wie … „Delia!“

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Azinas Gedanken

Ein einfacher Adept

Soviel ist zu erledigen bevor Xindans Kammer geöffnet werden kann, zumindest die Bestandteile für den Schlüssel sind nun alle vertreten, aber wenn ich so darüber nachdenke, eigentlich wäre es sinnvoller gewesen in der altechsichen Stadt zu verbleiben, wenn dort Eternium gefördert wird, sollte es doch auch die notwendigen Gerätschaften geben um dieses zu verarbeiten, gerade in hinblick auf die kommenden Bedrohungen, wäre es gut gewesen sich die Stadt genauer anzusehen, wir können immerhin alles an Hilfe gebrauchen was wir finden könnten, das schließt auch die Kristallomantisch gebundenen Edelsteine und Thaumatursome ein, sowie natürlich ein gewisses Szepter, aber anscheinend ist ein Szepter etwas was mir nie zustehen wird, obwohl, hmm, das erste Szepter war aus den dunklen Zeiten, von wann dieses Szepter ist, wahrscheinlich aus dem zehnten Zeitalter, ich bin auf das nächste Szepter, welches mir wahrscheinlich auch nicht gebilligt wird, gespannt…

Aber zurück zu den Erlebnissen wir „erforschten“ (der Terminus ist eigentlich nicht zutreffend, wir haben uns mehr Zeit für die alte Zwergenstadt genommen als für diese Stätte, dabei hätten wir in der altechsichen Stadt eher hilfreiches gefunden) die echsiche Stadt und folgten den Spuren, welche Delia anhand von „geistigen Echos“ der letzten hier anwesenden Menschen spüren konnte.

Dabei liefen wir an einer alten Karte vorbei, welche von einer fasznierenden Mechanik umgeben war, für welche keine Zeit war um sich mit dieser näher auseinander zu setzen.

Jene Karte war über einem Abgrund, dessen endgültige Tiefe ich auf die schnelle nicht zufriedenstellend bestimmen konnte, hmm obwohl „endlose“ Abgründe zu eine Vorraussetzung für alten Stätten sind, ich meine bei den Zwergen gab es auch eine, vielleicht sollte ich in Khorestan mal einen anlegen?

Weiter ging es durch die Gänge, wir kammen an Versorgungskammern mit Edelsteinen und anderen Gesteinen vorbei, an Ersatzteilen für das hiesige Rohrheizungssystem und an Wächtermumien, welche auf Individuen reagierten, welche sich an Rohren weh taten…

Schließlich führte uns dies in eine Kammer mit einem größeren Tor, und einer relativ ansehnlichen Sammlung von Statuen (erneut), der Schlüssel zum öffnen des Tores war die Lösung eines „Rätsels“ (? ich bin unsicher ob es wirklich als Rätsel tituliert werden kann, für uns war es vor allem ein Rätsel, weil unser wissen über altechsiche Kulturen relativ eingeschränkt war), bei dem es um die reihenfolge verschiedener Gottheiten ging.

Offensichtlich gelang es uns dieses Rätsel zu lösen, während die anderen noch beschäftigt waren schnappte ich mir ein paar Edelsteine von einigen der versteinerten Kristallomanten, hoffentlich erlauben mir diese später etwas mehr über die zugrundelegenden Strukturen der kristallomantischen Magie zu erfahren.

Nachdem das Tor zum allerheiligsten geöffnet wurde schritten wir hindurch und begaben uns in eine Audienz mit dem hiesigen Gottkönig Zara’oz Skar Zht, welcher uns eine Aufgabe stellte in dem er die anderen von Achazmumien angreifen ließ, auf meine frage hin ob es nicht einen besseren Weg gäbe, verlor ich, durch einen seiner Canti, das Bewusstsein und erwachte erst wieder nachdem alles vorbei.

Er stellte noch ein paar anschließend und gewährte uns zugriff auf das „güldene Gold“, welches sich als Eternium herausstellte, ich kann gar nicht abwarten damit zu experimentieren, die einzigen anderen Spuren von Eternium sind so gering, das die sinnigste Möglichkeit an etwas zum experimentieren zu gelangen, wahrscheinlich das gewinnen des Donnersturmrennens wäre, hmm vielleicht, sollte ich mal bei den Alchimistengilden oder der Dracheneiakademie oder bei anderen interessierten Stellen nachfragen?

Skar Zhts körperliche Hülle zerfiel nach einem kurzen geistigen Austausch mit mir, weswegen die anderen nun natürlich befürchten ich wäre nicht ich, doch wie beweise ich ich zu sein, ein wirkliches dilemma, zumal es genügend Bedrohung von außen gibt.

Beim verlassen der Stadt begegneten wir erneut seiner Magnifizienz Rakorium Muntagonus, welcher so freundlich war uns aus der Höhle hinaus zu den Quellen zu transversalieren.

Später begaben Delia und ich mich noch zu der Ifirnschen Kristallstruktur um unsere angeschlagenen Kräfte zu erneuern.

Auf den Rückweg durch das satuarische Hexenportal, fragte ich mich erneut ob die Lokalisation im Limbus nicht zu unseren Vorteil genutzt werden könnte.

Ach es ist immer noch soviel zu tun und dabei bin ich doch nur ein einfacher Adept…