Button

Efferd zum gruße

Als Lunaluo im Brunnen der Taverne zum roten Kamel lag und durch das Wasser nach oben in den Sternenhimmel schaute, dachte Sie an die Ereignisse der letzten Wochen zurück. Sie hatte ja schon vor einigen Monden erfolgreich einen der Bekannten Ihrer Freundin Lotte gefunden, nur war diese Person, ein gewisser Sieghelm, nicht dazuzubewegen Ihr damals zu helfen, nun da es ihn auch in diesen Landstrick verschlagen hatte, war zumindest die Möglichkeit gegeben ihr anliegen erneut vorzutragen. Auch wenn er bislang nicht allzu offen demgegenüber war, aber seine Begleiter waren Nett.

Aber von vorne, Lunaluo brach vor einigen Monden von dem Hain ihres „Vaters“ Altanan Gwenlian auf, um sich auf die Suche nach Ihrer Mutter Yanu’a zu machen, jene wurde vor vielen Götterläufen von Neckersklavenjägern gefangen, das war noch zu den Zeiten wo es in Albernia schicklich war einen Necker als Sklaven zu halten. Wie Lunaluo in Havena erfuhr, von einem überaus hilfsbereiten Efferddiener, auch die sind Nett dachte sich Lunaluo dabei, wurde das fangen und halten von Neckersklaven auf betreiben eines gewissen Efferddieners mit namen Efferdan ui Bennain, verboten. In Albernia würde also folglich niemand mehr Neckersklaven halten, der Diener Efferds in Havena riet Lunaluo sich nach Süden zu begeben, dort würde der Sklavenhandel florieren, eventuell hatte ein reicher südländer Yanu’a erworben. Also begab sich Lunaluo, nicht ahnend auf was Sie sich da einließ, gen Praios. Eine Freundin die Sie in Havena kennenlernte, eine Schelmin mit feuerrotem Haar, welches Ihr Angst bereitete, aber Sie gewöhnte sich an diese ungewöhnliche Person, mit Namen Lotte Drut erzählte Ihr von ein paar Abenteurern, die Lunaluo bestimmt helfen könnten. Darunter war ein drolliger Krieger, eine stolze Tierbändigerin und ein, zwar netter Magier, dessen Name aber viel zu lang war. Lunaluo begab sich, schwimmend durch den groen Fluß bis nach Hammerschlag. Dort traf Sie auch auf jenen drolligen Krieger, der gar nicht so war, wie Sie ihn sich vorstellte, er verwies Sie, da er zu beschäftigt war. Von einem gewissen Pepe Laubbaum konnte Sie dann allerdings noch erfahren das die Tierbändigerin und der Magier sich weiter gen Praios begaben hatten. So folgte Lunaluo diesen Spuren, wobei Sie nach Möglichkeit den Wasserweg wählte. Die Reise über das Land zwischen dem Großen Fluss und dem Yaquir war eine wahre Tortur für Sie, doch dank der reichhaltigen Wasservorkommen und ihrer arkanen Begabungen gelang es Ihr unbeschadet nach Punin zu kommen, dort traf Sie auf ein paar Händler die von dieser Tierbändigerin und dem Magier gehört hatten, doch jene hatten sich wohl getrennt. Lunaluo beschloss die Tierbändigerin aufzusuchen, da so dachte Sie, jemand der es vermag das vertrauen der Tiere zu gewinnen bestimmt auch ihrem anliegen lauschen würde. Sie begab sich also auf die beschwerliche Reise über den Pass im Raschtulswall, durch eine glückliche Fügung, setzte allerdings die Regenzeit auf der anderen Seite des Gebirges ein, was Lunaluo das Leben und damit das Fortkommen massiv vereinfachte. Von nun schwamm Sie durch den Erkin, bis dieser mit dem Mhanadi und später dem Gadang zu einem mächtigen Fluss wurde. Als Sie sich später erkundigte stellte Sie fest das es für Sie sinnvoller wäre eine Weile an Land oder durch die Luft reisend sich zum Barun Ulah zu begeben. Diesem folgte Sie bis zur Mündung, womit Sie in Zorgan landete. In Zorgan erholte Sie sich ersteinmal von Ihren Strapazen, was Ihr im Rosengarten, dem einzigen Ort in dem Sie etwas Ruhe und Entspannung von der viel zu chaotischen und hektischen Stadt erlebte, die Geister des Gartens waren freundlich und zuvorkommend. Die Menschen guckten zwar seltsam, aber das war Sie mittlerweile gewohnt und auch in dieser Stadt gab es wieder sehr nette Diener des Efferd.

Und am heutigen Tage, dem 24.Boron, traf Sie dann doch tatsächlich auf Freunde der Bekannten von Lotte. Eine sehr nette Frau mit Namen Jane und eine weitere, ebenfalls nette Frau mit Namen Delia, Sie unterhielten sich und begleiteten Lunaluo zu Sieghelm von Spichbrecher. Der Sie nicht wiedererkannte, was Lunaluo schon etwas verwunderte. Als Lunaluo erfuhr das ihre neugefundenen Freunde ebenfalls vorhatten die Tierbändigerin aufzusuchen, wurde Ihr angeboten sich ihnen anzuschließen, das Angebot nahm sie gerne an. Und nun liegt Sie die Sterne bewundernd im Wasser des Brunnens der Taverne in der Ihre neuen Freunde sich ausruhen, Lunaluo dachte sich noch, eigentlich hätte ich auch woanders warten können, ich schlaf ja sowieso nicht, und gemütlichere Orte als diesen Brunnen gibt es auch, aber ich will unbedingt mit Ihnen reisen, erhoffe ich doch weitere Anhaltspunkte oder gar Hilfe bezüglich des Aufenthaltsortes meiner Mutter.

Trennung in Khunchom

06.Boron 1026 BF, Khunchom

Als wir beim Frühstück beisammen saßen, wobei ich mich eher meinen Forschungen widmen wollte, doch wie wurde uns schon in der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis gesagt, ein lehrer Magen stört den vollen Kopf. Aber davon ließ ich mich nicht ahalten, ein paar Notizen lassen sich auch bei einem leichten Mahl niederlegen und die notwendigen Informationen daraus eruieren. Dabei erinnerte ich mich daran das ich erst vor einigen Tagen potentiell hier die Wirkung einer Limbusanomalie ihre Wirkung entfaltete. Ich entschloss mich dazu die Gegend einer genauen Visitation zu unterziehen, mittels des Oculus Astralis Cantus blickte ich in den näheren Limbus um ausschau nach besagter Anomalie zu halten. Der Anomalie wurde ich nicht ansichtig, doch dabei erkannte ich das die kleine Sulibeth saba Abdul über arkane Fähigkeiten verfügt, eine entsprechende Ausbildung sollte es Ihr ermöglichen dieses Potenzial auszuschöpfen. In dem sich entspinnenden folgenden Gespräch wurde mir auch beigepflichtet von Collega Peddersen, Sulibeth war zwar erst etwas eingeschüchtert von den sich ihr bietenden Möglichkeiten, aber Sie begriff, nachdem Sie ihr offenbar wurden, schnell was dies für Sie bedeuten würde, auch Delia unterstüzte die geeignete Ausbildung für Sulibeth. Collega Peddersen und ich beschlossen mitsamt der kleinen Sulibeth die Dracheneiakademie zu Yash-Hualay aufzusuchen um alles notwendige in die Wege zu leiten. Dort begaben wir uns zuerst zu meinem Großvater den Magus Rashim ibn Reshim, jener war in einige Experimente vertieft. Wir besprachen uns kurz, ich berichtete von Sulibeth und ihrer Befähigung, Rashim schwärmte von seinen Experimenten und wir besprachen in bälde zusammen zu arbeiten,  er erwähnte noch etwas von testen meiner Fähigkeiten. Als nächstes suchten wir die Schreibstube auf, um Sulibeth vorzustellen, dabei mussten wir uns durch die üblichen Stapel an Papieren arbeiten, bei Ulfried erschien es mir als wäre es eine weitas größere Sammlung an bürokratischen Schriftstücken gewesen. Es wurden Termine vereinbart, sowohl für mich als auch für Sulibeth. Im Anschluß begleitete ich Collega Peddersen samt Sulibeth noch nach Quad El’Basar, wo Collega Peddersen noch einige Besorgungen erledigte.

07.Boron1026 BF, Khunchom

Collega Peddersen, von Spichbrecher, Delia und ihre Lehrerin Alhina brachen heute Richtung Zorgan auf. Unsere Wege trennten sich hier, vorraussichtlich fürs erste, ich bin gespannt ob sich meine Hypothese bestätigen wird. Ich verbleibe in Khunchom, soviel ist zutun, nicht nur der kleinen Sulibeth dazu zu verhelfen sich in der Akademie einzuleben, nein es muss auch ein dauerhafter Kontakt nach Khorestan geknüpft werden, dann waren da noch Gespräche bezüglich Handelsverbindungen die geführt werden müssen. Und ich sollte mir den Khunchomer Kodex genauer besehen, das könnte in meiner Situation nicht schaden. Außerdem versprach ich mit Rashim zusammen zu arbeiten. Und es verbleibt noch die Entscheidung bezüglich meines Szepters abzuwarten. Ich sollte außerdem noch einige andere Sachen vorbereiten um diese nach Khorestan zu schicken. Außerdem benötige ich ein Gefäß für ein neues Thaumatursom, ich denke an Materialien eignen sich vor allem Mindorium, Mondsilber und der Luftaffine Steine, der Mindorium Anteil sollte mindestens bei 50% liegen, damit die Magie des Thaumatursoms ausreichend unterstützt wird. Darum werde ich mich im Laufe der anstehenden Woche kümmern. Wichtiger ist für heute ersteinmal den Brief an Assaf zu beenden und jenen loszuschicken.

Nehazet begann am späten Nachmittag dann auch damit einen Dschinn der Luft herbeizurufen, da es Sulibeth gut auf das kommende vorbereiten würde gestattete er Ihr auch dabei anwesend zu sein, insofern Sie dem ganzen aufmerksam folgte. Nehazet begann ein Hexagramm zu zeichnen, gewandet war er nun in einer einfachen weßen Robe, wie es für das herbeirufen von Elementaren ratsam sei.  Er schritt um das Heagramm herum dabei durch die Luft, welche sich in der Mitte des Hexagrammes fand mit seinen Fingern gleitend, stimmte er den alten Cantus an und rief auf Bosparano nach einem Dschinn der Luft. Dieser erschien auch nach gut einer Stunde. Im Zentrum des Hexagrammes bildete sich eine Djinni der Luft heraus, der Oberkörper hatte deutlich menschliche Züge, er erinnerte Nehazet an Zafia, auch wenn jene nicht ganz so beschwingt und luftig war, der Unterkörper lief in ihrem Element aus. Die Djinni verneigte sich vor Nehazet und beide tauschten Höflichkeiten aus. Nachdem Sie sich eine Weile über verschiedene Dinge unterhalten hatten und Nehazet auch von einigen seiner Reisen erzählt hatte. Trat dieser an die Djinni mit seiner Bitte heran, sie möge einen Brief für ihn zu seinem Wesir Assaf al’Fesari nach Khorestan bringen. Kaum das der Brief übergeben wurde entschwand die Djinni in Richtung Khorestan. So das wäre auch erledigt dachte sich Nehazet nach getaner Arbeit, erst jetzt merkte er wie erschöpft er durch seine Zauberei war.

Travias Wille?

Wir betraten die ins dunkle führende Treppe, ich musste immer wieder daran denken wie ich mich als Kind in die Feggagir begab und welche Auswirkungen dies hatte, unten angekommen wirkte ich einen modifizierten Odem Arcanum Cantus, dadurch gelang es mir der arkanen Spur des Thaumatursoms genauer zu folgen, diese Spur glich ich immer wieder mit dem Gespür des Schöpfers ab, um zu erfahren wann der Abraxas des Thaumatursoms ausgelöst wird. Wir begaben uns durch das Labyrinth dunkler, feuchter, beklemmender, stark aromatischer und noch dunkler Gänge und Gassen, wovon ich vor allem die durch arkane Spuren durchzogene Dunkelheit, die Feuchtigkeit und den Geruch wahrnahm. Es gelang uns die Schurken zu stellen, nachdem Sie so weise waren meinen Brief vorzufinden und jenen an sich zu nehmen und dabei das Thaumatursom zu aktivieren, Result des ganzen war das die Peiniger meines Vaters vom Fesselfeld umfangen waren und sich nicht bewegen konnten. In einer gemeinsamen Anstrengung gelang es von Spichbrecher und mir das unverschämte, dreiste und am schlimmsten, idiotische Diebespack von ihren Fehlern zu überzeugen, ein kleiner Flim Flam Cantus mit modifizierter Färbung und Beweglichkeit sowie ein Diener der Luft halfen um meinen Standpunkt zu untermauern. Wir fanden dank der hilfreichen Auskünfte dieser dreisten und tumben Schergen bald darauf meinen Vater und seine ebenfalls abhanden gekommene Dienerschaft. Während von Spichbrecher und ich noch darüber sinnierten wie die ehernen Stangen am besten aus ihrem elementaren Unglück zu befreien seien, begaben sich Collega Peddersen und Delia zurück zu unseren drei besonderen bekanntschafften, von Spichbrecher ging davon aus einer von ihnen müsste einen Schlüssel bei sich tragen, ich verblieb in der Zwischenzeit zusammen mit von Spichbrecher bei den Opfern dieser schändlichen Tat. Anscheinend entstand ein kleinerer tumult bei unseren besonderen bekanntschafften, weil es einer, der widerspenstige, für sinnvoll hielt sich zu befreien und sowohl Collega Peddersen als auch Delia zu bedrohen, dabei bedachte er jedoch nicht, das erstens Delia eine Tochter Satuarias war und das er zweitens, dank des Dieners der Luft, keinen Weg aus diesem Raum nehmen konnte, da jener ihn daran zu hindern zusicherte. So folgte das unausweichliche, er zog sich schwere Verletzungen zu, der dabei entstehende krach führte dazu das von Spichbrecher sich zu Collega Peddersen und Delia begab, ich unterhielt mich in der Zwischenzeit mit Tulachim und bestellte ihm Grüße von Magister Manzanares. Kurz nach von Spichbrechers aufbruch kammen meine Gefährten zurück, ein Schlüssel wurde nicht gefunden, nein es stellte sich heraus, das es noch weitere Schädlinge gab. Ich stemmte, dank der Anwendung der Hebelgesetze und meiner mir gegebenen körperlichen Kraft eines der Eisengitter auf, von Spichbrecher war etwas schneller, nun gut in solcherlei profanen Dingen ist er geübter, ich hätte einfach Satinavs Zahn verwenden oder die elementare Komponente des Wassers im Eisen erhöhen sollen. Wir durchsuchten anschließend noch die näheren Räume, nachdem wir alles von interesse aus diesen Räumen geborgen hatten, begaben wir uns nach draußen, dort teilten sich unsere Gruppen in zwei kleinere Grüppchen auf. In der ersten Gruppe, bestehend aus mir, meinem Vater, Collega Peddersen und Delia wandten wir uns zum Anwesen Tulachims, die zweite Gruppe, bestehend aus von Spichbrecher, dem Wesir meines Vaters, den Gefangenen und einigen Dienern, wandte sich zur nächsten Garnison um Meldung über das vorgefallene zu erstatten.

Am nächsten Tag galt es erneut sich darum zu bemühen, dass ein Traviabund zelebriert werden möge. Tulachim, Zafia und ich begaben uns also zu den notwendigen Örtlichkeiten, im Hesindetempel wurde ich darüber informiert das die Dracheneiakademie zu Yash-Hualay interesse an meinem Szepter begründet hätte, nun das Drachenei ist zumindest besser geeignet als der Hesindetempel wie mir scheint, zumal der Diener der Allweisen auf meine Frage nach ihrem Fortschritt der Analyse doch etwas zerknirscht wirkte.

Wir begaben uns zum Drachenei, nicht nur um meinem Szepter zu folgen, nein sondern auch um meinen Großvater Rashim ibn Reshim aufzusuchen, bei ihm handelt es sich um einen alten und ehrwürdigen Magus, welcher sich der Untersuchung der transormatorica, der moventia, der Al’Cymia, der Arcanomechanik und der Arcanoglyphen verschrieben hat, er war maßgeblich an der Ausbildung von Zuhal beteilligt, Großvater Rashim hat mir schon früh Geschichten über die Zaubermeister der Vergangenheit erzählt, nun gut oder sein Schüler Zuhal, beide haben sich früher für ihre Studien gerne in das jetzige Anwesen von Tulachim zurückgezogen. Wir teilten ihm also mit was alles in den letzten Tagen vorgefallen ist, zu weiteren kammen wir auch nicht. Ach und weiterhin scheint sich mein Szepter größtem Interesse zu erfreuen.

Danach vollendeten wir die Vorbereitungen mit entsprechenden langatmigen profanen Tätigkeiten, in Punin dauerten solche Sachen nie solange. Aber es war wichtig den morgigen Tage angemessen zu zelebrieren.

Am Tag darauf, am 5. Boron 1026 nach dem falle Bosparan, sollte es soweit sein, Zafia und ich würden in den Bund der Travia treten, vor einem Götterlauf hätte ich mir dies noch nicht einmal vorstellen können. Wir begaben uns zum Tempel Travias, dort würde die Mutter Oberin die Zeremonie abhalten, alles lief wie erhofft, bis die Mutter Oberin die Zeremonie unterbrach, irgendetwas schien Sie zu irritieren, aber Sie setzte erneut an, doch diesmal trieben uns die Gänse auseinander, als ich gefragt wurde ob sich soetwas schonmal ereignet hatte, musste ich unweigerlich an meine Erlebnisse im Schwarzen Keiler denken, wo ich mit Collegus Tsukasa, welchen ich unter entsprechender Zeit auch eingeladen hätte, ein Gefäß Rohals sicherte, bevor wieder eine Kirche einschritt und das Thaumatursom wegschloss, dabei zog ein heptasphärisches Wesen hoher Macht aus der Domäne Widharcals/Agrimoth die Ornithoiden in seinen Bann, ich wirkte noch während meines Gesprächs einen Oculus Astralis Cantus, aber nein der gleichen Wirkung war nicht zu erkennen. Zafia zog sich vor Verbitterung zurück, denke ich, auch ich war niedergeschlagen, verstand ich den Sinn doch nicht, Travia erwählte mich und willigte dann noch nicht einmal in den Bund mit dieser Dame ein? Ein weiterer Punkt den es zu klären gab, hätte ich den Planastrale Cantus beherrscht, so hätte ich mich auf die Suche nach dem passenden Ort über den näheren Limbus begeben. Ich machte das sinnvollste in der Situation, ich stürzte mich in fruchtbare Gespräche mit meinen Collegi. Collega Peddersen stieß zu uns, wir berieten uns kurz, dabei beobachteten wir eine doch sehr seltsame Situation zwischen von Spichbrecher, einer fremden und Delia, von Spichbrecher war durch den Wein wohl geradezu berauscht, das erschien mir beinahe schon Paradox, da mir auffiel das Delia Magie wirkte, eilte ich zu den dreien um den gröbsten Schaden zu minimieren, dabei gelang es mir von Spichbrecher ins Anwesen von Tulachim zu geleiten, mein gewirkter Cantus scheiterte wohl an meinen vom trauer okkupierten Geiste, zumindest weiß ich das von Spichbrechers Ressistenz gegenüber Magie mit gegen null tendierender Wahrscheinlichkeit nicht der Grund sein kann, dergleichen mit Canti der Clarobservantia hatte ich ja schon in Hammerschlag extrapoliert. Bei dem Gang zum Anwesen Tulachims schüttete mir von Spichbrecher seine Gefühle über diverse Sachverhalte aus, ich vermute dies war der Geisteszustand vor dem wir in der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis gewarnt wurden, seltsam das dies nicht auch in Kriegerakademien getan wurde, ich kann mir vorstellen das es effektiver sei mit einem klaren Geiste zu streiten. Auch wenn es mir nicht behagte, so sah ich doch eine gewisse Verantwortung in der Feierlichkeit, also kehrte ich zurück. Dabei tanzte ich dann unteranderem mit Collega Peddersen, welche bezaubernd aussah, aber uns beiden fehlte die notwendige Agilität zur Umsetzung der rhytmischen Klänge in gemessene Schritte, wir betrachteten das ganze in folge dessen als Mathematisches Problem und lösten auch dieses. Später wurde ich von einer gar seltsamen weiblichen Person mit Aufmerksamkeit bedacht, jene verhielt sich, nunja seltsam, Sie bewegte sich so das ihre feminen Besonderheiten gut zum Vorschein kammen, dabei sprach Sie von Formen und Körpern, was wohl eine Erwiederung auf meine Frage nach ihrem kenntnisstand in n-dimensionaler Geographie war, nach welcher ich fragte als Sie anbat die Nacht gemeinsam zu verbringen. Sie war recht aufdringlich und kurzfristig war ich auch recht angetan von ihr, ich konsumierte sogar ein gefäß mit Rashtulswaller Wein, dabei bemerkte ich keine negativen Auswirkungen auf meinen Geisteszustand. Meine Collegi schienen die Person interessanter zu finden als ich es tat. Ich nutzte die Gelgenheit um mir Zeit zum nachdenken zu verschaffen.

Der große Tag?

Wir erreichten am frühen Morgen das Anwesen Tulachims, langsam fühlte auch mich ermattert von den stundenlangen Diskussionen und Recherchen, aber es hatte sich gelohnt, noch ein paar Nächte mehr und die Limbusanomalie sollte als solche zu klassifizieren sein, hmm das zweite seltsame Phänomen, gut mit dem Amulett das dritte, welches sich mir zeigte, zuerst währen die dunklen Fäden der Kraft, oder Nichtkraft (?), des orangegewandeten Magus, nennen wir ihn Xeno Arcanos, zu nennen, dann die Amulette welche wir erhielten und die uns auf zutreffendere und weniger zutreffendere Weise zeichneten, ich meine bei Azina saba Belima und Herrn von Spichbrecher mag das Amulett zutreffend gewesen sein, aber bei, lassen wir das, und nun noch das fehlen von Zeit? Ich werde wohl ein paar Artikel für den Salamander und die Puniner Akademie verfassen während meines Aufenthaltes hier. Aber nun sollte ich mich ersteinmal für ein Stunden ausruhen, der Tag wird noch aufregend genug, dabei fällt mir ein, ich sollte noch einen Brief an Wesir Assaf al’Fessari schreiben und jenen in bälde von einem Dschinn der Luft nach Khorestan bringen lassen, die Bewohner dort brauchen unbedingt die Fürsorge eines weisen Herrschers, wie die meine. Ob, nein das kann nicht sein, ich sollte mich wirklich besser hinlegen und erst danach weitere Überlegungen anstellen.

Ich wurde jäh aus meiner wohlverdienten ruhe unterbrochen, als ich von Sieghelm von Spichbrecher davon unterrichtet wurde, dass mein Herr Vater Tulachim ibn Rashim gestern verschwand, und meine Freunde ihn nicht finden konnten, trotz ihrer Suche. Der Traviabunde würde wohl noch etwas warten müssen. Nachdem ich mich entsprechend gekleidet hatte, das leichte Gewand, genannt primo, schien mir für den Anlass am sinnigsten. Ich begab mich auf den Flur wo ich die Bekanntschaft von Delias Lehrerin Sahiba Alhina machte, Delia war in ungewohnt verhüllter weise auch anwesend. Wir unterhielten uns kurz. Der Wesir des Hauses, welcher voller gram gebeugt auf und ab lief durch die Hallen meines väterlichen Anwesens, wurde, nicht nur zu seiner Beruhigung, aufgetragen meinen Großvater, selbst auch ein Magus, Rashim ibn Reshim aufzusuchen, dessen Häuschen sich in der Dracheneigasse in der nähe des Dracheneis zu Yash-Hualay findet. Kurze Zeit darauf fand sich eine Nachricht, welche wohl am Eingang niedergelegt wurde, die in sehr schlampiger Schrift niederlegte, dass mein Vater entführt wurde und das die Entführer die Summe von 40 Marawedi verlangten. Wir unterhielten uns kurz, und natürlich musste ich mich mir wieder eine arkane Lösung für das Problem einfallen lassen, nun gut es handelt sich auch um meine Familie, somit erscheint dies fair. Während ich mich also auf mein Zimmer zurückzog um dort zu meditieren, meine Kräfte waren doch durch die letzten Tage etwas erschöpft, aber das sollte als Ausgleich funktionieren, trafen meine beiden Collegi Magister Manzanares und Adeptus Kulaf ein. Ich unterrichtete beide von der Situation und in windeseile begannen wir mit der Planung eines temporären Thaumatursoms, da wir alle versierte Magier waren, dauerte es auch nicht lange, bis es uns gelang einen Plan auszuformulieren. Das temporäre Thaumatursom wurde auf eine Dauer von einem Tag beschränkt, mehr schien nicht notwendig, aber eventuell erhält sich die Wirkung länger, weiterhin wurde in die Artefaktmatrix eine Verbindung zum Erschaffer des Thaumatursoms eingeflochten, welche es mir erlaubte zu erspüren wo das Thaumatursom ungefähr sei. Und letztendlich wurde ein Motoricus in der Variante Fesselfeld eingebunden, dieser sollte die Täter lange genug immobilisieren um Tulachim zu finden zu befreien, zu retten und die Täter zu stellen.  Gerade als wir fertig waren mit unserer Überraschung erreichte uns eine weitere Nachricht, die Entführer bestanden nun darauf, das weder die Wache noch die Magier eingeschaltet werden würden, reichlich spät, wenn bedacht wird, das mein Vater einer wichtigen Familie mit zahlreich arkan begabten Individuen in ihrem Stammbaum entspringt. Oh Gnade ihnen Travia, wenn ich Sie finde, und das werde ich, so springt niemand mit den meinen um, so nicht, vor allem nicht heute. Meine Collegi verabschiedeten sich, jene wollten die Situation durch ihre Anwesenheit nicht weiter in bedrängnis rücken lassen. Der Wesir war immer noch nicht wiedergekehrt. Ich suchte Zafia auf, um jene von den Vorfällen in kenntnis zu setzten. Sie war niedergeschlagen, verständlicherweise, aber Sie tat was in ihrer Macht stand um Tulachim zu finden, ihr Vertrautentier Shabra streifte durch die Gegend und suchte Tulachim, sie selbst blieb auf ihrem Gemach. Ich begab mich mit Collega Peddersen in den Keller des Gebäudes, dort fanden sich ältere Gegenstände, drei von Tüchern verhüllte Statuen, einige Gefässe, ein paar Andenken von Handelsreisen, ein alter Teppich, welcher wohl einen Teil eines Stammbaums zeigte und hinter einem weiteren Teppich verborgen war der Tresor des Hauses, verschlossen durch solide Zwergenarbeit. Tulachim muss in den letzten Götterläufen die Kombination geändert haben, mir gelang es jedenfalls nicht die Tür profan zu öffnen, andere Methoden hätten mir zwar zur Verfügung gestanden, aber ich hielt mich dahingehend zurück, galt es doch meine Kräfte zu sparen und mit meinen knappen Ressourcen zu haushalten. Collega Peddersen und ich suchten den Koch, anscheinend der letzte verbliebende Bedienstete in diesem Anwesen, auf und fragten nach weiteren hypotethischen Verstecken für entsprechende Zahlungsmittel. Wir fanden auch ein hypotethisches Versteck hinter einer Kommode in der Küche, mit gemeinsamen Kräften, einem unzerstörbaren Stab und den Gesetzen der Natur gelang es uns diese schwere Last zu verrücken. Dort fanden wir auch genügend Münzen. Ich begab mich in mein Zimmer und bereitete alles vor. Ich hatte noch bedenken bezüglich der lezten Nachricht, darum beschloss ich mich nach unten zu begeben und eine Nachricht beizufügen und die Entführer auf ihren Fehler hinzuweisen, in dem ich die Bedeutung Tulachims, seiner Sippe und deren arkanen Anteil erwähnte, ich gebe zu ich muss etwas abgelenkt gewesen sein, gelang es mir doch nicht auf Anhieb die Stelle zu treffen, welche ich auserkor und dies mit genügend Kraft im angemessenen Winkel. Sieghelm erschien etwas verwundert über diese Idee, jedenfalls riss er meine Nachricht ab und schickte mich wieder auf mein Zimmer, ich hörte nur auf ihn, da mir einfiel, das es sinnvoller wäre, die Nachricht um das Thaumatursom zu wickeln. Also machte ich auch das.

Sieghelm lieh sich den präparierten Beutel aus, als er zurückkehrte roch dieser strenger als zuvor, mein Vorschlag diesen zu reinigen wurde brüsk von Sieghelm zurückgewiesen, er dachte sich wohl dem geruch folgen zu können, naja ich bin da mehr als skeptisch. Wiedereinmal wurde der Beutel präpariert, und diesesmal wurde er dann auch an vereinbarter Stelle deponiert, ich besah mir die Stelle vom Haus aus, Delia kreiste wohl über dem Dach, Jane wartete vorne und Sieghelm wartete draußen. Es dauerte nicht lange und ich sah eine Gestalt, einem Gaukler ähnlich, der sich den Beutel schnappte und gen Praios lief, Praios, soviel also dazu. Ich begab mich sofort nach unten, dort traf ich auf Sieghelm und Jane. Wir verfolgten den Flüchtigen, dabei konnte ich spüren wie sich der flüchtende durch das Basarviertel, Richtung Feterdhinplatz und schlußendlich zum Schmiedeviertel begab. Unterwegs verlor Delia wohl den verfolgten aus ihren Augen, bei der Dunkelheit auch kein Wunder, wäre ich nicht so sehr in Eile und Sorge gewesen, hätte ich mich, aus diversen Gründen, der ewigen Fackel bedient. so aber mussten wir auf diese langsame Weise, wie es in so einer Menschenmenge nur möglich ist, durch die Straßen oder eher Gassen Khunchoms laufen. Delia die inzwischen wieder auf dem Boden der Tatsachen war, verursachte erneut einen Tumult, dazu mischte sich noch Sieghelm ein, damit das ganze nicht weiter ausartete, wirkte ich kurzerhand einen Silentium Cantus, anschließend bedeutete ich allen Personen durch vorzeigen meines Magiersiegels sich ruhig zu verhalten und sich woanders hinzubegeben, außerhalb der Zone der Lautlosigkeit, erwähnte ich das es freibier im Hafenviertel gäbe, nun ich sagte nicht wann oder in welchem.  Wir folgten weiter der Spur, des Gespürs. Dieses führte uns zu einem Haus, in welchem nach ersten Exposami Beschauungen, kein Lebewesen zufinden sei. Die Türe wurde geöffnet, allerdings erneut unter Wirkung eines Silentium Cantus.

Eine Nacht in Punin

Dank der Limbustunnel, welche einige bedeutende Akademien mit einander, selbst, über große Distanzen verbanden erreichten wir die Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis rasch. Eben waren wir noch in den tiefen Gewölben des Dracheneis zu Yash-Hualay und schritten dort durch eines dieser arkanen Meisterwerke, so passierten wir im nächsten Moment das Gegenstück auf der anderen Seite, hach hätte ich nur die Zeit für eine ausfürhliche arkane Visitation, naja ich muss nur Geduld bewahren, es wird sich schon die notwendige Zeit finden, irgendwann.

Da Kalman und ich nicht das erste mal hier waren, fiel es uns leicht uns in diesen Hallen zu orientieren, wir suchten das Gemach von Magister Biscarat Manzanares auf, in der Hoffnung das jener erstens noch in der Akademie sei und nicht auf seinem Landsitz außerhalb Punins und zweitens noch wach sei. Dabei begegeneten wir einigen anderen Magistern und Gästen der Akademie, welche sich unter anderem im Park der Akademie ihren disputationen zu später Stunde hingaben, in das richtige Licht wurden diese Gespräche dank diverser Apparaturen und magischer Konstruktionen, sowie Tinkturen getaucht, welche angenehmes Leuchten verbreitete. Über alledem ragte der Elfenbeinturm der Akademie auf, dessen Spitze wie jede Nacht von Farmerlors Feuer umragt wurde. Wie viel ich hier doch hätte erreichen können, oft kehren meine Gedanken an diese Stätte zurück. Im Garten trafen wir auch auf Donatus C. Contador, einen weiteren Collegus, welcher aus dem gleichen Jahrgang wie Kalman stammt, wie redeten kurz miteinander, allzu viel Zeit konnte er nicht erübrigen, er war in seinen Gedanken schon bei seinem Experiment, er wollte ein paar Elementarwesen katalogisieren, und zwar interessierte ihn schon seit längerem wie ein Mischwesen aus Elementen durch die gängigen Formeln, ungezielt, gezielt herbeigerufen wird, also wie viel Energie Notwendig ist und welche Umgebungsbedingungen herrschen müssen, gerne hätte ich mich länger mit ihm unterhalten, wir verblieben dabei, das ich ihm meine bisherigen Erkenntnisse zukommen lassen werde. Ulfried von Rotwasser hätte ich ebenfalls gerne besucht, um zu erfahren wie es ihm in den letzten Monden gelang sich hier einzuleben, aber da die Nachtruhe für seinen Jahrgang schon vor einigen Stunden begann, ließ ich dies doch eher sein, zumindest wird er in den nächsten Tagen wohl das erste Kapitel von die Theorie der Wahrnehmung und Beobachtung, samt einiger Ergänzungen und das ein oder andere Schriftstück von mir vorfinden.

Wir fanden Magister Manzanares in seinen Räumlichkeiten in der Akademie vor, er war über einigen Schriftstücke gebeugt und in der Literatur eines alten Aureliani Textes vertieft, leider gelang es mir nicht, aus dieser Distanz, heraus zu lesen um welches Schriftstück es sich handelte. Biscarat war knapp 50 Götterläufe alt, absolvierte sein Studium an der Academia Arcomagica mit passabler Bewertung und reiste die nächsten Götterläufe durch Aventurien, getrieben von der Idee einer Satinavschen Prädestination, welche er bislang nicht belegen und auch nicht widerlegen konnte, getrieben wurde er dazu, vermutlich, durch seine Gabe der Prophezeiung, meines Wissens gelang es ihm bislang noch nicht das Problem der Prophezeiungen am 50. Tor, welcher sich auch Niobara von Anchopal beugen musste, zu lösen. In der Zwischenzeit hatte er seine Studien ausgeweitet und versuchte es durch weitere Hilfsmittel genauere und weitere Blicke in den Strom der Zeit zu werfen. Somit war zu vermuten das der Text, welcher vor ihm auf seinem Arbeitstisch lag, ebenfalls wieder mit diesem Thema zutun hatte. Nachdem wir einige Momente warten mussten, offensichtlich handelte es sich um einen höchst interessanten Text, blickte er zu uns auf.

Ich habe euch erwartet,“ war seine Begrüßung, über die Götterläufe habe ich mir abgewöhnt, mich zu fragen ob das für ihn nur eine antrainierte Routine war, oder ob er tatsächlich etwas gesehen hat,“ es freut mich euch beide mal wieder zusehen, Collegus Kalman wie gehen eure Studien in Khunchom vorran?“ Kalman antwortete ihm,“ Collegus Manzanares, sie verlaufen mit Zufriedenheit, wobei es mich doch mit Wehmut erfüllte, zusehen das die Bibliothek der Akademie des Dracheneis vor einiger Zeit in starker Mitleidenschaft gezogen wurde, und insofern eher wenige Informationen zu meinem favorisierten Themengebiet dort zu finden sind. Collegus Nehazet hier hat euch einige wichtige und interessante Dinge zu erzählen,“ dabei verwies er auf mich,“ ich werde in kürze in den Traviabund eintreten, und es wäre mir eine freude euch bei dieser Feierlichkeit als Gast der Familie begrüßen zu können.“Bevor ich weiteres sagen konnte, wurde ich von Magister Manazanares unterbrochen,“ ein Traviabund, das kommt überraschend, ich werde mitfreuden der Zeremonie beiwohnen, wann habt ihr den vor diesen Bund zu knüpfen?“ „Ihr kennt Tulachim, er hielt es für eine gute Idee, die Feierlichkeiten so schnell wie möglich zu absolvieren, je nach Stand der Sterne,“ dabei blickte ich aus seinem Fenster auf den Sternenhimmel,“ würde ich sagen heute.“ „Heute, was hat sich Tulachim nur dabei gedacht, obwohl ich eine gewisse Idee habe was dahinter steckt, nun ich hatte sowieso vor demnächst wieder Khunchom aufzusuchen und dort ein paar Dinge zu erledigen, insofern freut es mich euch zu  begleiten.“

Nachdem wir uns noch eine Weile über dieses Thema unterhielten, kammen wir wieder auf andere interessante Begebenheiten zusprechen,“ und wie gesagt, es scheint sich um eine Streckung der t-Varianz zu handeln, ganz deutlich eine Anomalie, über den Faktor 14400, leider gelang es uns nicht, eine entsprechende Anomalie nachzuweisen, aber wenn diese in der Reise auftrat, dann könnte, jene im prinzip überall sein, der Limbus hat immerhin eine nicht zu unterschätzende Ausdehnung.“ „Ihr habt recht das ist fasznierend, so ein Phänomen gehört auch untersucht, ich werde mit euch später noch einen Blick darauf werfen, wobei ich mir keine allzu großen Hoffnungen mache etwas zu finden. Interessanter finde ich, dass euch damit nun 14 Tage und 12 Stunden fehlen, wenn ich nicht ganz irre?“ Kalman blickte verwirrt zwischen uns her,“ 14 Tage? die 12 Stunden kann ich nachvollziehen, aber die 14 Tage?“ Ich setzte zu einer Erklärung an,“ vor einiger Zeit suchte ich eine Bibliothek im Limbus auf,“ das schien seine verwirrtheit nicht gerade abzubauen,“ und bei dem Versuch jene zu verlassen, wobei wir nicht den gleichen Weg nehmen konnten, da jener durch einen Golem versperrt wurde, begaben wir uns durch eine Feenwelt wieder nach Dere, offensichtlich verloren wir dabei ein paar Tage.“ „Nehazet,“ dabei schüttelte er seinen Kopf,“ Nehazet was macht ihr nur immerwieder.“

Wir unterhielten uns noch über einige andere Dinge, es war eine angenehme Runde, dazwischen setze ich einen Brief an Convocata Prima und Spectabilitas Pryschia von Garlischgrötz auf, indem ich Sie bat für mich ein gutes Wort in Bezug auf mein Szepter bei den Dienern Hesindes in Khunchom einzulegen, Magister Manzanares wollte sich gleich nach seiner Rückkehr, darum und um die Schriftstücke für Ulfried von Rotwasser kümmern, wie sich dieser eingelebt hatte, konnte er mir jedoch nicht sagen, da er bislang noch keinen Kontakt zu diesen gehabt hatte.

Da die Nacht noch jung war, beschlossen wir in der Bibliothek eine kleine Recherche bezüglich dokumentierter Limbusanomalien durchzuführen. Wir fanden zwar einiges, leider nichts, was mit meinem fall vergleichbar wäre, es gab Leute die es schafften ihre Kleidung anstelle von sich zu teleportieren, es gab Personen die im Limbus festsaßen, es gab sogar sporadische Berichte von einem transfer von limbischen Äther beim Austritt, aber nichts was für eine so massive Streckung des t-faktors sprach. Im Laufe der Gespräche mit Magister Manzanares erfuhr ich das weder Hesinja K. Notjes, noch sein Sohn Zafir Manzanares in der Akademie verweilten, beide brachen wohl in Richtung der Halle des Quecksilbers zu Festum auf. Auch mein alter Rivale, Praiowin von Drakkenberg, verweilte nicht mehr hier, es hatte ihn in irgendeine hinterwäldlerische Ortschaft getrieben, irgendetwas mit einem Werkzeug, sagte Magister Manzanares noch, aber er hatte es sich nicht gemerkt.

Lange bevor die ersten Strahlen der Praiosscheibe ihren Weg ins Pentagrammaton fanden, brachen wir unsere Studien ab und begaben uns per Dunkler Pforte zurück nach Khunchom. In den nächsten Wochen werde ich wohl das ein oder andere Mal einen Abstecher nach Punin unternehmen, schon alleine wegen dem Schreiben um das ich Convocata Prima und Spectabilitas Pryschia von Garlischgrötz bat, werde ich die Academia Arcomagica wohl erneut aufsuchen. Bei der Gelegenheit werde ich wohl auf ein paar meiner Gegenstände wieder an mich nehmen, mit Khorestan habe ich ja nun einen Ort wo ich diese sicher verwahren kann. Noch im Dunkeln suchten wir erneut nach Spuren der Anomalie, am Dracheinplatz, doch wir fanden nichts, von dort aus begaben wir uns zurück zum Anwesen von Tulachim. Wo wir noch eifrig weiterdisputierten.

Erlebnisse in Khunchom, eine Anomalie im Limbus und ein Aufenthalt in Punin

Das Anwesen Tulachim ibn Rashims:

<em>Und wie ich schon ausführte, hatten wir nachden Ferien die frühe arkane Geschichte Aventuriens durchgenommen, in diesem Zusammenhang sollten wir Vorträge halten, ich hielt mein Vortrag selbstverständlich über die Magie unserer Ahnen, die Zauberkunst der Kopthanim, welche mit ihrem Willen sich die Welt untertan machten, und den geheimnisumwitterten Mudramulim, welche zaubermächtige Thaumatursome schufen und die Lande der Tulamiden vor den Echsen schirmten, wie Sie es taten durch den sagenhaften Bann Bastrabuns. Natürlich handelte es sich dabei um das beste Referat, nur wollte dies Praiowin mit seinem geringfügigen Werk über die Invasoren aus dem Gueldenlande nicht einsehen, er wagte es doch glatt zu behaupten, die Tradition seiner Ahnen, wäre bedeutender als jene unserer Ahnen, was für ein verblendeter Narr er doch war, überhaupt hatte er sein Werk nur aus verschiedensten Büchern ohne viel federlesen, oder überhaupt viel zu lesen, zusammengesucht. Ich bin echt froh das ich mit ihm nicht im gleichen invokationskurs war.</em> Und so berichtete Nehazet seinem Vater Tulachim lange und sehr detailliert, was die lezten Götterläufe, seit Ihrer Trennung vorgefallen sei. Dabei waren seine Ausführungen etwas zu sehr auf die Details konzentriert, zumal er sich auch das ein ums andere Mal in jenen zu verlieren drohte. Die fülle an Informationen war auch der Grund, das die Erzählung der Erlebnisse auf mehrere Tage aufgespalten werden musste. Die vollständigen Ausführungen haben wohl nur Nehazet, welcher Sie erzählte, Tulachim der nach ihnen fragte und eine stille und wissbegierige Zafia, die sich wohl anderes Wissen erhoffte, mitbekommen.

<em>Shabra, hast du das mitbekommen, Wissen aus Ihm zu extrahieren dürfte leicht fallen, er redet gerne und viel, das ist meinen Plänen nur recht und billig, bald wird es soweit sein, das Netz soweit zuzuziehen, das er sich wird nicht mehr rühren können, hihi er wird mein, und wichtiger sein Wissen und seine Ressourcen werden mein, ha Travia, die große Mutter mag mir verzeihen, aber es ist einfach lachhaft, außer als Werkzeug, obwohl er hat auch seine guten Seiten, ich denke manchmal, Shabra, das ich mit jemandem wie Ihm zuruhe kommen würde, aber meine Pläne müssen bald umgesetzt werden, es bleibt also keine Zeit ihn näher kennezulernen, sodass daraus wohl nichts wird, er wird, wie die anderen vor Ihm, nur eine Figur in meinem Spiel sein,</em>Unterhält sich Zafia mit ihrer Spinne auf ihrem Zimmer im dunkel der Nacht.

Nehazet im gegensatz ist gebannt, von den arbeiten am Stammbaum in seinem Zimmer, jener wurde kurz bevor er nach Punin geschickt wurde, entdeckt und über die lezten Götterläufe wurde dieser weiter freigesetzt, nur leider fielen viele Namen Satinavs Wirken zum Opfer, der Stammbaum reicht nur bis in die ungefähre Zeit der Magierkriege und späten Rohalszeit, die Namen früherer Genarationen sind bis auf einzelne Fragmente nicht zu entziffern. <em>Bald wird sich der Wille Travias erfüllen, das ich eine so liebreizende und fasznierende Frau kennenlernen würde, hätte ich vor einigen Monden noch für eher unwahrscheinlich gehalten, aber Ihr gelingt es mir das Leben ähnlich meiner geliebten Theorien zu versüßen, wie Tulachim wohl zu unseren Plänen stehen wird?</em>

Der Tempel der magischen Schlange, erneut:

<em>Wir brachen heute erneut zum Tempel der magischen Schlange auf, wiezu erwarten war, war meine Analyse des Thaumatursoms fehlerfrei und, in einfachen Worten ausgedrückt, Perfekt. Schon erstaunlich das die Diener der Allweisen dafür solange brauchten, das kommt wahrscheinlich davon, wenn man sich auf andere verlässt, aber nagut, was soll man auch davon halten, wenn andere Leute einen bei der Arbeit stören, es würde wahrscheinlich schneller gehen, würden Sie ihre kompeteren Leute alleine arbeiten lassen, ich meine bei den Störungen um mich herum hätte es mich auch, etwas, mehr Konzentration bedarf meine Analyse mit gewohnter Perfektion durchzuführen. Aber das jene meinen, entscheiden zu können, was mit MEINEM SZEPTER geschieht, ich halte dies ja nicht für sehr weise, aber Hesinde lass Sie beraten und zu einem Entschluss kommen, welcher dir gerecht wird.</em>Wohl allein die Liebe zu Zafia, und seine Vorlieben für obskure Theorien machen die Situation erträglicher für ihn, weiterhin wohl auch das nochmalige erinnern an seinen bisherigen Werdegang.

Tulachims Anwesen:

Am Abend fährt Nehazet in seinen Erzählungen fort, dieses mal, zumindest gefüllt, mit mehr nicht wirklich hilfreichen Details.<em>Und dann haben wir einfache Alchimische Reaktionen durchgenommen, also soetwas, wie Al’Cymische Sympathien und deren Auswirkungen auf unser Verständnis der Elementartheorie und die sich daraus ergebenden Widersprüche zur Magietheorie. Und auch die ersten gezielten Übungen zum fließen lassen unserer Kräfte wurden durchgeführt, es war ein berauschendes Gefühl, die Magie zu fühlen und zu lenken, wie jene durch unsere Körper strömte, vor allem die Klassen zur Magietheorie waren dabei immens wichtig, lernten wir doch worauf es bei der Magie ankommt, Kalkulation und Ratio.</em> Wieder wird bis in die frühen Morgenstunden berichtet. Am morgen wird Nehazet von Tulachim unterbrochen, ist er doch verwundert über die geringe Beachtung die Nehazet gegenüber Zafia aufweist. Nehazet widerspricht dem, er hielt es nur ür sinniger sich an Kausalen Zusammenhang zu halten und wollte Zafia in gebührende Zeit vorstellen. Beide berichten von dem ersehnten Traviabund, welche Sie in kürze zu schließen gedenken. Tulachim ist hocherfreut und begrüßt Zafia auch sogleich in der Familie. Auch eilt er flugs aus dem Hause um die Vorbereitungen für den Traviabund am morgigen Tage zu treffen. Sowohl Nehazet als auch Zafia bleiben erstaunt zurück. Beide beschließen Ihrerseits das beste aus der Situation zu machen und weitere Personen einzuladen für den morgigen Tage. Nehazet beschließt sich zur Drachenei Akademie, genauer in dessen Nähe, zu Teleportieren. Zafia begegnet in der Vorhalle Sieghelm und beide sprechen kurz miteinander, Sieghelm erhebt zwar Einwände gegen die Verbindung kann aber bislang nichts dagegen vorweisen. Zafia macht sich auf den Weg zu Delia, wird allerdings nicht zu Ihr vorgelassen, dafür kann Sie die Nachricht des baldigen Bundes Nehazets an Delia herantragen lassen. Im laufe des Tages stellt sich heraus, dass sowohl Tulachim ibn Rashim, vermutlich samt seiner Diener, als auch Nehazet ibn Tulachim fehlen. Tulachim wird von Sieghelm, Jane und Zafia gesucht, letztere macht sich wirkliche Sorgen um die Veränderungen, welche sich dadurch ergeben könnte. Doch Sie können weder Tulachim noch Nehazet ausfindig machen.

Limbusanomalie am Drachenei zu Yash-Hualay und Reise nach Punin:

Am Abend verlässt Nehazet den Limbus vor der Dracheinakademie in Khunchom, ein zum wachdienst verdonnerter Adept fragt Nehazet nach seinem begehr. Nehazet äußert sich verwundert über die Situation und schafft es sich vorzustellen und dabei nach diversen wichtigen Informationen zu fragen. Dabei stellt sich heraus, das sich Nehazet um den 14400 Faktor, welcher normalerweise zu erwarten wäre, im Limbusaufgehalten hatte. Doch es gibt keinerlei Spuren, welche darauf deuten das etwas außergewöhnliches vorgefallen sei und auch die Analyse der näheren Umgebung ergab keine Limbusanomalien, die eine Streckung der temporalen Koordinate in diesem Ausmaß erklären könnte, leider blieb ihm nicht die Zeit sich genauer zu informieren und weitere Untersuchungen anzustellen, am morgigen Tage würde er in den Traviabunde treten, das heißt die Anomalie müsse warten. In der Akademie begegnete Nehazet einem alten Bekannten, dem Magier Kalman ibn Kulef, beide lernten sich bei gemeinsamen Arbeiten kennen, er selbst hat seinen Forschungschwerpunkt in den erkenntnissen der großen Magietheoretiker der frühen Rohalszeit. Beide begaben sich nocheinmal zu der ungewöhnlichen Stelle und Kalman untersuchte jene, und Nehazet, konnte jedoch weder an der Stelle noch bei Nehazet einen Hinweis auf eine entsprechende Anomalie ausfindig machen. Beide beschlossen per Dunkler Pforte nach Punin zu reisen um Freunde und Bekannte Nehazets einzuladen zu dem morgiegen Traviabunde, selbstverständlich wurde auch Kalman eingeladen.

Khunchom die niemals Schlafende

Aimar-Zahbahr, das Tor Khunchoms am Perlenmeer

Endlich wieder in Khunchom, bei dem Geschaukel an Bord des Schiffes konnte doch keine normale Person schreiben, bei nächster Gelegenheit mal gedanken über ein Dämpfungssystem machen, aber Feqz sei dank habe ich ja meine Feder, jene funktionierte auch unter diesen Bedingungen in einem akzeptablen Rahmen. Ich kann es kaum erwarten Tulachim mit meiner geliebten Zafia bekannt zu machen, noch vor einem Mond hätte ich ihn mit meiner ebenfalls geliebten Vitalfeldtheorie bekannt gemacht, ach das kann warten, zuerst einmal kommt Zafia. Wenn ich schon einmal hier bin sollte ich auch nach geeigneten Personen für mein kleines Reich suchen, sowie entsprechende Abnehmer finden, eventuell kann ich über Tulachim entsprechende Kontakte knüpfen. Aber vorher werde ich mich wohl mit seiner Wohlgeboren zur Abgabe meines SZEPTERS begeben, ob die sich wohl für sein Nachthemd interessieren würden? Immernoch besser als wenn wir das Szepter an die Praioten oder die Dracheneiakademie geben würden, bei ersteren würde es zerstört werden und wann ich es bei letzteren wiedersehen würde, nunja eventuell irgendwann einmal, bei der Hesindekirche könnte ich, unterstützt von einem Geweihten des Listigen, mein Szepter nach einer entsprechenden Analyse eventuell sogar recht schnell wieder erhalten, kann ja nicht so schwer sein so ein Szepter zu entschlüsseln. Denkt sich der endlich wieder auf dem Boden seiner Heimatstadt befindliche Nehazet ibn Tulachim, als er sieht wie einer nachden anderen von dem genutzten Schiff herabsteigt, der stolze Sieghelm, der die Kiste mit dem Szepter trägt als hüte er eine Abschrift der System der Magie, gefolgt von der liebreizenden Zafia abgeschlossen wird das ganze durch eine aufgeregte und aus dem staunen nicht herauskommende Sulibeth und einer nüchternen Jane, welche Ihrer Schülerin wohl wieder mal verschiedenste Dinge der Welt erklärt.

Shabra nun endlich sind wir also nach Khunchom gekommen, diese Stadt pulsiert voller Leben, ganz anders als das kleine thalusische Dorf Ashlakand, aber meiner ursprünglichen Heimat doch wieder sehr nahe, Nehazet ist mir verfallen, das war fast schon zu einfach, nicht wahr Shabra. Wie dem auch sei, ich komme nicht umhin zu bemerken warum Delia, diesen Magus so interessant findet, er hat etwas an sich, so als wäre er nicht von dieser Welt, nicht das er ein Fall für Noiona wäre, nein er ist gescheit und gleichzeitig so unbeholfen und naiv in diversen Angelegenheiten, das ist schon wieder liebenswürdig. Dazu stellt sich dann noch heraus das er nicht nur ein begnadeter Magus und Bey über sein Land ist, nein sein Vater Tulachim ist wohl auch noch ein erfolgreicher Händler, was bedeutet das er zahlreiche Kontakte haben sollte, das kommt uns gelegen nicht wahr Shabra, somit können wir frei spinnen und weben. Murmelt Zafia zu ihren Vertrautentier, während Sie die Stadt vollkommen in sich aufzunehmen sucht, für eine Dorfbewohnerin verhält Sie sich sehr ruhig bei dem Anblick des größten Hafen des Perlenmeeres.

Auf zum  Tempel der magischen Schlange

Nehazet führt den stolzen Darpaten von Aimar-Zahbahr aus, zum Tempel der magischen Schlange, begleitet werden beide von der stillen Collega Peddersen. Dabei wird jener durch das Hafenviertel vorbei am Tempel der neun Flüsse, auf die Fürst-Istav-Allee, zum Hesindetempel geführt, welcher direkt gegenüber des Betshauses des einen Gottes der Novadi liegt. Dabei fällt der deutliche Unterschied zwischen dem hektischen Leben des Hafenviertels, wo geschäftige Menschen waren löschen, Schiffe beladen und Seemänner, und -frauen, aus verschiedensten Ländern sich zu einem Umtrunk in einer der zahlreichen Gasthäuser am Hafen verabredet. Und auf der anderen Seite, die Prachtallee Khunchoms, die Diamantene Allee, breit genug um einen Aufmarsch von Kriegselefanten genügend Platz zu bieten, die Allee, an der sich, wie auf einer Perlenkette aufgesäumt, die wohlhabenden Häuser Khunchoms finden. Zur weiteren Pracht tragen die weißen Steine bei, welche die Allee pflastern. Wie jede Stadt ist ein deutliches gefälle zu sehen, so auch beim Hesindetempel, jener mag früher prachtvoll gewesen sein, aber mittlerweile ist der Marmorbau am verwittern, der Sternenturm ist sogar so schief, das dieser wohl nur über eine schmale Holzbrücke in einem der oberen Stockwerke zu erreichen sei. Die beiden Herren von adligem Geblüt und ein Hund, treten an den Tempel heran. Das Tempelinnere ist ein wahrer Hort der Gelehrsamkeit, die Diener der Allweisen und diverse Bittsteller sind in verschiedensten Tätigkeiten, ihren Geist zu schärfen und um Einsicht zu beten in ihren aktivitäten vertieft. Doch dies fällt Sieghelm dem Begleiter Nehazet nicht auf, da jener wohl noch über etwas sinniert, was der Graumagier aüßerte. Die Privatlehrerin, Jane Peddersen, hat sich ruhig an ihrer Seite gehalten. Ein Novize der Allweisen nähert sich der kleinen Gruppe und schon bald ist Ihr Anliegen den Dienern Hesindes näher gebracht. Umgehend werden Sieghelm und Nehazet in einen Nebenraum geführt, während Jane Ihre Aufzeichnungen abgibt und sich in die Bibliothek zum Studium weiterer Schriften zurückzieht. Von der Befragung Sieghelms bekommt, der beschäftigte Adept nichts mit, nein seine Gedanken, sind bei seinem Szepter, welches er schnell und effektiv, analysiert und entschlüsselt. Aber das erklären der Zusammenhänge der arkanen Visitation, den Dienern Hesindes, nimmt, aufgrund deren mangelhafter Bewandnis, in den Begriffen der in Punin geprägten, magica theoretica, ein vielfaches der Zeit, der Analyse ein.

Die Diamantene-Allee entlang zum Anwesen Tulachim ibn Rashims

Zafia setzt sich in Bewegung um sich zu Tulachims Anwesen auf den Weg zu machen, welches ebenfalls an der Fürst-Istav-Allee liegt, dank Nehazets Beschreibung findet Sie das prächtige Anwesen recht schnell, dabei handelt es sich um ein, anscheinend, typisch wohlhabendes Tulamidisches Anwesen, was bedeutet, das das Gebäude von einer Mauer umgeben ist, über einen Garten mit verschiedenen Zierpflanzen verfügt und ein ausgedehntes Gebäude beherbegt. Zafia muss bei diesen Anblick unweigerlich an einige Gebäude auf dem Silberberg denken, gut die meisten Villen dort waren Atemberaubender, aber dieses Anwesen ist auch nicht schlecht, und es ist weitaus besser in die umgebende Stadt eingefügt. Und nicht so isoliert, wie die Granden und deren Behausungen. Damit ergeben sich exzellente Möglichkeiten ein Netz zu spinnen. Kaum das Zafia davon berichtet, das Sie Kunde von Nehazet bringe und dieser in bälde hier erscheinen würde, wurde Sie auch schon in das Anwesen gelassen und zu dem Hausherren vorgelassen.

Zur später Abendstunde, begeben sich der Darpatische Krieger, eine vom Wissen der Bibliothek des Hesindetempels, fröhlich gestimme Jane Peddersen, und ein von den Hesindegeweihten, leicht, enttäuschter, Nehazet ibn Tulachim. Zu dessen Vaters Behausung. Dabei fällt Nehazets Begleitern, auf das dieses Haus einigermaßen schnell zu erreichen ist, und ebenfalls an der Fürst-Istav-Allee liegt, allerdings im Viertel Quad’El’Basar, was, wenn Nehazets Worte bedacht werden, das es sich bei seinem Vater, um einen Großhändler handelt, nicht ungewöhnlich erscheint.Trotz der Tatsache, das Nehazet das Anwesen seines Vaters, seit über zehn Götterläufen, nicht mehr, sah, wird er relativ schnell wiedererkannt, und samt seiner Freunde in das Anwesen geführt. Dort wird die Gruppe von einem fröhlich überraschten Tulachim ibn Rashim empfangen, der sich wohl schon dachte, das Nehazet ihn heute besuchen würde, da seine baldig angetraute Zafia, wohl in der Zwischenzeit schon ihren Weg zum Anwesen fand.

Somit neigte sich der erste Tag der Teehausgruppe in der niemals Schlafenden seinem Ende zu.

Auf nach Khunchom

19. Travia 1026 n.B.F.

Heute geschah nicht mehr allzu viel, meine Freunde und deren Begleiter setzten mich in kenntnis von den Dingen die da vor fielen, typisch da schläft man einmal ein paar Tage und schon gerät alles außer kontrolle.

20. Travia 1026 n.B.F.

Wir besprachen heute wie mit der Situation zu verfahren sei, leider wurde dem Vorschlag meiner Kollegin Delia nicht zugestimmt, dabei enthielt dieser definitiv am meisten Weisheit, ich scheine also zu ihr durchzudringen, demnächst sollte Sie auch in der Lage sein die von mir vermittelten Meditatiosntechniken zu nutzen um ihren Widerstand gegenüber Magie willentlich zu erhöhen.

Wir begaben uns zu dem Grabmal von Aslaban, ob er wohl noch lebende Verwandte hat, die hätten zumindest auf einen Teil seiner Gegenstände ein gewisses anrecht, zumindest auf das Szepter, schließlich sollte das an den nächsten in der reihe weitergegeben werden. Jane und ich begannen uns in den Tafeln hineinzulesen, jede Menge interessante Schriftstücke waren darunter, nur drängte die Zeit und Sieghelm, hmm eigentlich sollte es mir möglich sein das Wissen aus den Schrifttafeln zu rekonstruieren, meine Forschungen bezüglich einiger Canti sollten weit genug fortgeschritten sein. Jane nutzte meine Feder um einige Aufzeichnungen zu machen, wir bargen einen Texte bezüglich des Ritus des Vermächtnisses der Kopthanim, welches das Szepter vorbereiten sollte auf den nächsten Träger, also auf mich, es kann ja nicht so schwer sein ein über 1000 Götterläufe nicht mehr genutztes Artefakt, dessen Bindungsritual vermutlich ähnlich lange nicht durchgeführt wurde, an mich zu binden. Aslaban und ich führten also jenes Ritual durch, dafür setzte Jane ihn zuerst einmal zusammen, anschließend zeichnete ich einen Kreis,welcher versehen wurde mit diversen Zeichen der Macht, unseren Namen, dem Symbol des Madamals und weiteren geeigneten Symbolen. Wir gaben uns die Hand und begannen im Einklang ein Urtulamidisches Mantra zu singen. Den Part mit seinem Blut mussten wir improviseiren, da sich jenes aus naheliegenden Gründen nicht mehr zur Verfügung stand, wir benutzten stattdessen etwas von seinen Leinen und dem was sich an diesen Leinen befand, wickelten dies um das Szepter entzündeten jenes und anschließend strich ich noch eigenes Blut hinüber, wir teilten unsere Kräfte und lösten einen Teil seiner Persönlichkeit auf damit jene in das Szepter wandern konnte und Aslaban endlich ruhen könnte. Leider beschloss der selbsternannte Experte, ohne expertise, das das Szepter zu gefährlich sei, wahrscheinlich hätte er es am liebsten in einen aktiven Feuerberg geworfen und gesehen wie die Lava es verzehrte, jedenfalls werde ich wohl eine Zeit lang ohne mein Szepter auskommen. Aber ich habe zumindest die Hoffnung das die Hesindegewihten und Draconiter insofern mit sich reden lassen, das jene beschließen mir mein Szepter nach eingehender Untersuchung auszuhändigen, ich sollte noch einen Feqzgeweihten bei der Übergabe hinzuziehen, welcher uns alle durch einen Eid bindet. Es war schon spät, bzw. früh? als wir zurückkehrten, Kalkarib hatte mittlerweile Delia eingeholt, das wiederrum habe ich mir jedoch nicht beschaut, nein ich wandte mich zu Zafia, begleitet von Sieghelm, glücklicherweise versteht er kein Tulamidya. Zafia beschloss mich zu begleiten, ich habe ein gutes Gefühl bezüglich dieser Entwicklung.

21.Travia bis zum Ende dieses Mondes nach Bosparans Fall

Wir reisten nach Khunchom, meiner Heimstatt, wobei wir vorher ersteinmal in die andere Richtung reisten, nach Sameach, anschließend begaben wir uns über Brucken nach Bandur, von wo aus Wir per Schiff nach Khunchom reisten. Interessanterweise störte das geschaukel des Schiffes die Feder nicht, hmm ob die Feder wohl im Limbus funktioniert, näheres sollte ich bei meinem nächsten Aufenthalt im Nichtraum austesten. Für die Sehenswürdigkeiten hatte ich kaum Zeit bei der Schiffspassage, ich widmete meine Zeit lieber der Vertiefung der Bekanntschaft von Zafia, dem übersetzen und lesen weiterer Texte aus dem Grabmal und dem rekonstruieren entsprechender Texte, bzw. dem überlegen wie jene zu rekonstruieren seien.

Ah Yash-Hualay die Stadt, welche durch Bastrabunn zu großem Ruhm gelangte, Heimsitz der Adamantenen Sultane und der Ort an dem ich beinahe 10 Götterläufe als Kind verbrachte. Wie ich mich darauf freue Tulachim wiederzusehen, was er wohl von meinen Erfolgen halten wird, immerhin bin ich ein ausgezeichneter Absolvent der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis, welcher mehr als nur bewandert ist in der magica clarobservantia und magica theoretica, Herrscher über Khorestan, Erwählter Travias, Leser der Bibliothek Avalons und demnächst im Bunde stehend mit einer bezaubernden Tochter Satuarias, ach es ist beinahe so als wäre ich von einem wohligen Netz umfangen.

 

Ein Szepter seine folgen und weiteres

In den Höhlen des Ashubim:

Ein Szepter ergreift seine Chance

Endlich frei, nach jahrhunderten der Gefangenschaft kann ich nun zu meinem Meister zurückkehren, die Macht der Umgebung erfüllt mich stärker als je zuvor, ach für ein Gefühl ist das wieder, die Erschütterung der Erde, die mein Gefängnis aufbrach war ein wahrer Feqzens Streich, konnte ich doch so meinen Hunger nach Magie langsam stillen. Und das sich nun ein geeignetes Wesen, auch wenn es Weib ist, gefunden hat, welches mich zu meinem Meister tragen wird, so wie es sein sollte. Delias Geist wird von der machtvollen Präsenz des Szepters verdrängt, das Szepter ergreift ohne große mühe besitz von Delia, ihr einziges streben ist es das Szepter zu seinem Meister zu bringen. Den Begleitern Delias ist aufgefallen, dass Delia das Szepter in ihren Händen hält, auf die Anweisungen es wegzulegen stößt Sie nur einen Befehl auf Urtulamidya aus, welcher von den anwesenden nicht verstanden wird, ungehalten dadurch verwandelt Sie sich in einen Schwarm aus Fliegen und begibt sich flugs auf dem Weg zu ihrem Meister. Ihre Begleiter wollen Sie aufhalten, doch gelingt es ihnen nicht, selbst ein Hieb der mächtigen Klinge von Sieghelm gleitet durch den Schwarm der Fliegen, beinahe wirkungslos durch. Noch stark erschüttert durch den plötzlichen Sinneswandel verbleiben Goswin und Sieghelm eine Weile in der Ruhestätte des Szepters, währenddessen verfolgt Jane den Schwarm, verliert diesen doch rasch aus den Augen. Diese Narren dachten doch tatsächlich Yal’Burudh aufhalten zukönnen, meine Trägerin scheint über ganz annehmbare Fähigkeiten zu verfügen, das vereinfacht die Angelegenheit natürlich, bald bin ich wieder mit meinem Meister vereint. Der Schwarm wandelte sich zurück zu Delia und dem Szepter, um sich geschwind mittels Delias satuarischen Fluggerätes in die Lüfte zu erheben. Der Ashubim ist schnell überwunden und nach kurzer Zeit erreichen das Szepter und seine Trägerin die Ruhestätte des Kophta. So kurz vor meinem Ziel, werden mich ein paar Steine nicht aufhalten. Das Szepter bewegt sich mit Delia auf die verschlossene Tür zu, massives Gestein, wiezu erwarten war, aber meine Trägerin hat Erinnerungen daran wie Sie und Ihre Begleiter in das Grab eindrangen, das Holz des Baumes dorthinten soll mir als Keil dienen, beide bewegen sich auf den Baum zu, etwas skeptisch bezüglich des dargebotenen Materials bin ich zwar schon, aber was anderes ist momentan nicht in Sicht. Das Szepter nutzt die magischen Fähigkeiten der unterworfenen Delia um Holz des Baumes in die Luft zu erheben und selbiges als Keil zum herausstemmen der Steinblöcke zu verwenden. Endlich bin ich in der Ruhestätte meines Meisters, wiedereinmal, dieses mal wird niemand meine Vereinigung verhindern. Diese Hallen erfüllen mich mit Zuversicht, preisen sie doch die Herkunft meiner Meister, einzig und allein die Erinnerung an die eingedrungenen Mudramulim trübt meine Freude. Die nächsten Stunden ist das Szepter mitsamt Delia damit beschäftigt die verschlossenen Türen wieder zu öffnen, in Erinnerungen zu schwelgen und sich zum Sarkophag des Koptha aufzumachen, wo Delia dazu genutzt wird um die Siegl auf dem Sarkophag aufzubrechen. Meister gleich sind wir wieder vereint, was ist das schon wieder diese Störenfriede, wagen Sie es doch tatächlich Uns jetzt zu stören. Doch die Siegel sind gebrochen und der Deckel des Sarkophages ist weitgenug weggeschoben, nun benötige ich diese Trägerin nicht mehr, jetzt bin ich wieder mit Ihm verbunden.

Ein Kophta erwacht:

Nach all dieser Zeit der Tormentur, die ich an diesem Ort gebunden, bin ich nun frei, doch was muss ich feststellen, kaum bin ich aus meinem Sarkophag befreit werde ich in meinem Grabmal angefallen, ich verlangte zu erfahren was hier vor sich ginge, doch meine schwere goldene Totenmaske erwies sich leider als der Kommunikation hinderlich. Somit bleib mir nur mich ersteinmal zu verteidigen, was er auch tat Mantra um Mantra wurde gesprochen, die Macht die mit der Einbalsamierung seinen Körper durchfuhr wurde genutzt, doch es half nicht allzu viel, oder war dieser alte Geist vielleicht nur des Konfliktes müde, als er einsehen musste, wie bemüht seine Gegner waren einen Sieg zu erringen, denn eigentlich wollte er nur ruhen, das Band zwischen ihm und dem Szepter sollte schon vor hunderten von Götterläufen durchtrennt werden, doch durch eine Intrige wurde sein Ritual vereitelt, ein Fehler band seine Seele hier, nur ruhen wollte er.

In Zafias Hütte:

Shabra sieh doch bei dem alten Grab nach ob unsere Freunde wieder da sind, ich werde mich in der Zwischenzeit weiter um unseren Gast kümmern. Somit begab sich Shabra auf Geheiß Zafias zu dem Grabmal Aslabans, in der Zwischenzeit verspon Zafia ihren Gast Nehazet in ein anregendes Gespräch. Ihre Bemühungen seine Aufmerksamkeit zu binden schien geglückt, aber Sie musste Delia in einem Punkt zustimmen, dieser Magus war wohl der seltsamste Vertreter seiner Art, welchen auch Sie jemals kennengelernt hatte, es gelang ihr zwar mühelos sein Herz zu berühren, aber das machte das ganze nur komplizierter. Andere drückten sich wenigstens verständlich aus, was bringt mir ein Quell neuer Erkenntnisse ohne ein Verständnis derselben fragte sich Zafia nun.

In der Karawanserei am Abend:

Nehazet unterhielt sich angeregt mit seinen Freunden und ließ sich erzählen was jene in den letzten Tagen erlebten. Dabei kamm er nicht umher sich wiedereinmal zu fragen, warum er so anfällig für Krankheiten sei, das erinnerte ihn doch wieder an sein vorletztes Jahr an der Akademie wo er die Prüfungen durch seine Krankheiten verpasste, was dazu führte das Praiowin von Drakkenberg vor ihm die Adeptenwürde erhielt und das Rohalsmal, dabei war sich Nehazet sicher, er hätte, wenn er damals an den Prüfungen teilgenommen hätte, das Rohalsmal anstelle von Drakkenberg errungen. Die Berichte über das Grabmal und das Szepter entfachten aber seine Neugier, die Nachricht von Delias erneutem Kontrollverlust erinnerten ihn daran die Bemühungen Sie in den Schutz ihres Geistes zu unterweisen zu verstärken.

Nehazets erwachen, sowie die Fortführenden Konsequenzen für Zafias Plan

In Zafias Hütte:

Ach Shabra, nun war Delia wieder hier, Sie suchte auch wissen von meinem schlafenden Magus, er scheint also tatsächlich akzeptabel für die Umsetzung meines Planes zu sein. Zafia streift mit ihrer Hand, in der schlecht ausgeleuchteten Hütte, durch das, größtenteils, dunkle Haar Nehazets, Zafia hält inne als Ihr die weiße Strähne in Nehazets Haar auffällt, Schau Shabra, unser Magus hat eine Hexensträhne, wie amüsant. Um Zafias Mundwinkel beginnt sich ein Lächeln auszubreiten.

Zafia, welche in tiefen Gedanken versunken war, bemerkte aus den Augenwinkeln das erwachen Nehazets, oh schau einer an, er erwacht, und seine Freunde zogen gestern, erneut, aus, Zafia bewegte sich schnell auf den noch liegenden Nehazet zu, ruhig, ruhig, schont euch, die Schlafkrankheit ist sehr auszehrend für euren Körper, hier trinkt diesen Tee. Zafia reicht dem noch liegenden Nehazet etwas Tee, welcher von diesem dankend angenommen wird. Bleibt liegen ich hole euch etwas zu essen derweil dachte Zafia schon daran inwiefern die Nutzung des Zaubers Satuarias Herrlichkeit Ihr nun von nutzen sei, gerade als sich Zafia zurück ziehen wollte, begann Nehazet zu sprechen, einige Gerätschaften zur verstärkten Illumination eurer Behausung wären auch von Vorteil, der fragende Blick Zafias entgang Nehazet allerdings.

Es dauerte einige Zeit bis Zafia zu Nehazet zurückkehrte, Nehazet nutzte diese Zeit um sich von seiner Bettstatt aus umzusehen, durch die schlechte Ausleuchtung war die visuelle Ausbeute gering, die olfaktorische allerdings dank der diversen Kräuter sehr hoch. Nehazet überlegte wie er in dieses dunkle ensemble gelangte, ihm fielen die beiden Träume wieder ein. Zuerst befand er sich mit Delia auf einer Waldlichtung, Mada im vollem Glanze am Himmel stehend, Sie redeten einige Zeit, da erfuhr er das er selbst an der Schlafkrankheit litt. Danach befand er sich in einem dunklen Haus, es gab kaum Möglichkeiten nach draußen zu sehen, bei den wenigen Gelegenheiten blickte er auf eine Stadt die er selbst nicht kannte. Er unterhielt sich mit der Hausherrin, einer, ähnlich wie Raxxan Schattenschwinge, gänzlich in dunkle Stoffe gehüllte Dame, die Themen waren vielfältig.

Zafia begann als erstes damit den Zauber Satuarias Herrlichkeit zu wirken, Sie hatte zwar Vertrauen in ihre natürlichen Fähigkeiten, aber nachdem was Sie bislang hörte und wenn man bedenkt mit welchen Personen dieser Magus bislang reiste, Gedanken an Delia und Jane zogen vor Zafias Geistigem Auge vorbei, schien es ihr sinnvoll ihren Fähigkeiten geringfügig nachzuhelfen, dabei steigerte sich Zafia richtig in ihren Zauber hinein. Um dem Wunsch ihres Gastes nachzukommen, und ihre Anmut zur Geltung zu bringen, beschloss Zafia eine weitere Kerze in das andere Zimmer zu tragen. Sie deckte auf einem Tablett einige Speisen auf und plazierte die brennende Kerze vor diesen.

Als Zafia zu Nehazet zurückkehrte, konnte dieser zum erstenmal die anmutige Zafia in gänze sehen, ihr Gesicht erstrahlte durch das Licht der brennenden Kerze in herrlichem Glanz, Nehazet war sich sicher, so einer Schönheit noch nicht ansichtig geworden zu sein, sicher Delia und Jane waren ebenfalls sehr schön, wiesen diese doch die entsprechenden Indikatoren auf, die in den entsprechend zivilisierten Kulturen als schön gelten, aber irgendetwas war an Zafia, dass ihn einfach bezaubern zu schien, dass sich Nehazet aufgrund seiner Abneigung gegenüber dem dunklen auf Zafias gut beleuchtetes Gesicht konzentrierte könnte ebenfalls dazu beigetragen haben. Ihr seht schon etwas besser aus, hier ihr solltet etwas zu eurer Sättigung zu euch nehmen. Damit reichte Zafia Nehazet etwas von dem Essen, welches sie aus dem anderen Zimmer geholt hatte. Lasst uns doch unser Gespräch fortsetzen werter Magus, begann die lächelnde Zafia Nehazet in ein für diesen berauschendes Gespräch zu verwickeln. Mit jeder Silbe von Zafias Lippen schien sich im inneren des Magus ein ihm bislang nur durch Bücher und Magietheorie bekanntes Gefühl zu entwickeln.