Button

Probleme des Landes

Ich verbrachte die Nacht also draußen zusammen mit Hjaldar, welcher schnell und laut einschlief. Normalerweise hätte ich mir den Sternenhimmel angesehen, aber da ich dieses mal Wache halten sollte, begnügte ich mich mit dem Feld, oder dem was ich von dem Feld zu sehen in der Lage war. Trotz meiner unermüdlichen Wache, wurde Muhalla entführt, wie sich herausstellte allerdings nicht aufgrund eineer Unachtsamkeit meinerseits, sondern weil die Entführerin des nächtens durch das Hintertor schlich, vorbei an allen drinnen ruhenden, naja mehr oder minder. Aber als Ausgleich gab es wenigstens einen herrlich erfrischenden Niederschlag am Morgen, es war zwar nicht das endlose Meer aber dennoch ein wahrer Balsam für mich, als ich merkte wie das erfrischende Nass auf meine Haut niederprasselte, ich konnte nicht umhin kommen und tollte etwas in dem Niederschlag herum, aber auch meine Wasserschläuche füllte ich auf. Später an diesem Tag brachen also Sieghelm, Jane, Delia, Beremosch, Hjaldar und ich auf um nach Muhalla zu suchen. Unser Weg führte, gewiesen durch Hjaldars Nase, in den Wald der drei milden Schwestern. Bis auf Hjaldar ritten wir alle, naja mehr oder weniger, da ich keine Erfahrung mit dem reiten von Pferden hatte, verbrachte ich die Stunden des reitens festgeklammert an Delia, welche über eine weitausgrößere Erfahrung im Umgang mit diesen Tieren und der Art der Fortbewegung hatte. Wir fanden auch die Entführerin, dabei handelte es sich um die schon erwähnte Radajana, allerdings wurde der entführte Muhalla der Entführerin entführt, von einem Bären, sachen gibts. Wir folgten den Spuren solange es noch hell genug war. Als es begann dunkel zu werden unterbrachen wir vorerst unsere Verfolgung. Aufgrund der Ereignisse der letzten Tage begann ich auch mit dem schnitzen eines Speeres.

Wie am gestrigen Tag ritten wir auch diesesmal der Spur hinterher, welche Hjaldar für uns hinterließ. Da sich gestern schon verschiedene Probleme meinerseits mit dem reiten zeigten, neigten wir heute zu etwas drastischeren mitteln um mich auf dem Pferd zu halten, wir banden meine Hände zusammen,  das funktionierte auch leidlich, ist allerdings keine sehr angenehme Art zu reiten. Während der Rast am Abend schnitzte ich meinen Speer zuende.

Heute erreichten wir das Gebirge, die Spur führte zu einer Höhle in der wir auch Muhalla fanden. Wobei Radajana, Delia und ich zuerst draußen warteten. Durch die baldige Rückkehr und den Bericht der anderen, von einer seltsam leuchtenden Schriftrolle und einem Altar angestachelt, begab ich mich mit einem Flim Flam unterstützt in die Höhle während die anderen noch beratschlagten. Dies blieb nicht unbemerkt und so gesellten sich schnell weitere Begleiter zu mir. In der Höhle selbst betrachtete ich die Schriftrolle und den Altar mittels eines Zaubers und beide wiesen einen Odem des Arkanen auf. Kurz darauf stürmte der Entführer, also der bunte Bär auf die Höhle zu, jener wurde jedoch von Hjaldar in einen Zweikampf verwickelt. Während Sie so mit einander rangen hatte ich eine Idee, ich ließ die Schriftrolle holen, bat Delia jene mittels Ihrer Magie zwischen die beiden Kontrahenten zu bewegen und war mir sicher das dadurch etwas passieren würde. Doch es geschah nichts, erst nachdem Jane die Worte der Schriftrolle wiederholte, ereignete sich etwas sehr ungewöhnliches. Beide Wesen verschmolzen und wurden einst. Hjaldar wuchs und war nun viel größer. Die anderen verbrachten die Nacht in der Höhle, während ich und Hjaldar draußen blieben.

Der Rückweg war recht ereignislos, Delia war sogar schon vorraus geflogen. Kurz vor dem Bauernhaus, wo Delia schon auf uns wartete verabschiedete sich Hjaldar von uns. Ich hoffe die große Mutter und Ihr stürmischer Sohn mögen diesen Bären behüten.

Die Reise geht weiter

Der heutige Morgen fing für mich schmerzhaft an, als ich versuchte aus meiner ruhestatt hinaufzuklettern rutschte ich doch glatt ab und landete wieder in meinem Element, es tat zwar weh, glücklicherweise jedoch nicht so stark das ich dadurch über gebühr eingeschränkt war. Das Reisen an Land scheint mir einfach nicht zu liegen, kein wunder das es heißt eine Seefaht sei lustig. Ich hoffe das es beim nächsten Rastplatz eine nicht ganz so beengende ruhestatt geben mag, zumindest leide ich nicht unter Angst vor engen Räumen. Beim erneuten Versuch die Wände zu erklimmen bezwang ich dies hindernis nun auch und es gelang mir den Brunnenschacht zu verlassen. Wir machten uns dann auch alsbald auf den Weg weiterhin gen Baburin.

Um die Mittagsstunde herum, wir waren gerade in einem Wald, naja eher den Ausläufern eines Waldes, im prinzip eher auf einen sich schlängelnden Pfad durch die Ausläufer eines Waldes, als Wir auf ein hindernis in Form einer größeren Anzahl bewaffneter stießen. Es entbrannte ein stark tobender Kampf, bei dem unsere Seite letztendlich triumphierte, da ich keine Waffe bei mir trage, es sei denn man würde meinen Ritualgegenstand zählen, die aber nicht als Waffe taugt, griff ich erneut zu einem verwirrenden Nebel, welcher mir erneut misslang. Nun zumindest glänzte ich dieses mal nicht silbernd, ob er mir beim nächsten Mal gelingen würde? Unsicher was ich als nächstes tun sollte, auch weil ich fürchtete, wenn ich mich in den Nahkampf begeben möge, das mein Temperament mit mir durchgehen könnte, und ich erneut in einen Neckerrausch verfallen könnte, und ich fürchtete um die eventuellen Ergebnisse, welche sich daraus ergeben mögen. Nachdem ich mir die Situation also vergegenwärtigt hatte, setzte ich dazu an, mittels der mir innewohnenden Kräfte einen Zorn der Elemente zu sprechen und diesem einen unserer Angreifer entgegen zu schleudern. Dies gelang mir auch ganz knapp, aber immerhin ein Zauber, neben dem Manifesto, welcher mir an Land gelang. Ich zögerte noch eine ganze Weile danach, ob ich mich in das Kampfgeschehen einmischen sollte oder nicht, als ich mich dann endlich dafür entschied stand niemand mehr in meiner Nähe. Ich versuchte mir weiterhin Überblick über die Situation zu verschaffen und winkte einige Leute, die sich auf den Weg zu uns befanden zu und rief ihnen zu das wir angegriffen werden, später stellte sich heraus das es sich dabei wohl um eine Illusion handelte. Ich muss unbedingt lernen mich in diesen Situationen besser behaupten zu können, doch was soll ich machen, eine Waffe aus verhütteten Metall wäre wider der Prinzipien Sumus und Efferds, wohnen dem Metall doch die Kräfte des Erzes und des Feuers inne. Ansonsten würde ich ja einen Speer oder etwas vergleichbares, wie ich ihn vom fischen kenne, vorziehen, damit könnte ich mich auch unter Wasser zur Wehr setzten. Unter unseren Gegnern war auch einer dieser großen Hünen, von denen so viele Seefahrer werden, da sich Delia um Verletzte kümmerte, fesselte ich ihn, das dauerte auch länger als erwartet, irgendwie will mir über Wasser aber auch so gar nichts gelingen.

Nachdem Kampf wurde ich losgeschickt um hilfe zu holen, diese fand ich auch bei einem nahen Bauerndorf, im nachhinein schon glücklich das die Bauern und ich uns auf Garethi unterhalten konnten, auf Tulamidya hätte ich mich mit ihnen wohl nicht unterhalten können, zumindest nicht allzu genau. Uns wurde auch hilfe gewährt, ebenso wurde uns gestattet die Nacht dort zu bleiben. Wir erfuhren auch, das Muhalla wohl eine Magierin aus Zorgan zur Freundin habe, und jene könnte hinter dem Angriff gesteckt haben. Der Hüne war ein alter Bekannter von Sieghelm, und auch von Nehazet und Azina und ich erfuhr später das er wohl mit dem Geiste des Bären im Bunde steht, ein Krieger des Bären aus dem hohen Norden, nun warum nicht, Altanan konnte sich auch in einen Wolf verwandeln. Und schon wieder verbringe ich die Nacht in einem Fass, wir sollten unbedingt mal an einem See oder am Meer, oder wenigstens an einem Fluss unser Lager aufschlagen.

Studien in Khunchom und anderes 5.Teil

Meine Zeit in Khunchom neigt sich dem Ende, ich werde bald nach Khorestan aufbrechen müssen, der Aufbau meiner Anlage zur Produktion von Elixieren der Spagyrik muss beaufsichtigt werden, und jene müssen auch gebraut werden. Doch das ist nicht alles, das Trollproblem hat sich nun ja gelöst, eigentlich schade, ich hätte Ihn gerne weiter in meinen Diensten gewusst, aber er musste sich ja so unmöglich verhalten. Nun kann ich mich dem Ferkinaproblem zuwenden, ich hoffe auf eine friedliche Einigung und habe dahingehend auch schon eine Idee, und einige Pläne für den Fall das meine Idee nicht auf gegenliebe stoßen mag. Bei Assafs Brief musste ich an einigen Stellen schmunzeln, ich frage mich manchmal wie er auf solche Ideen kommt, die Stele der Elementaren Attraktion Eis, war natürlich nicht für die Bibliothek gedacht, sondern für ein Lager der Alchemistischen Zutaten, da mit jenes schonmal gefüllt werden kann. Der gute Mann muss wirklich stark unter den Söldnern gelitten haben. Aber wende ich mich ersteinmal wichtigeren Angelegenheiten zu, die Aufnahme eines Darlehens bei der Nordlandbank war erstaunlich unkompliziert, die 700 Dukaten, werden zu je 300 Dukaten pro Götterlauf über fünf Götterläufe zurückgezahlt, mir erschien diese Wertsteigerung zwar seltsam, aber letzendlich ist es ohne Belang, meinen Berechnungen zufolge ist es eine zu verkraftende Investition, und ehrlich gesagt war mir meine Zeit zu kostbar, Tulachim oder einige meiner Freunde hätten eventuell bessere Konditionen erhandelt, aber ich habe momentan wichtigeres zu tun. Ich organisierte über die nächsten Tage zwei herausragend äußergewöhnliche Archaische Laboratorien, da es sich dabei um die einzigen handelt, welche ich relativ unkompliziert nach Khorestan bekomme, auch wenn mir ein richtiges Alchimielabor natürlich lieber wäre. Weiterhin erwarb ich eine Druckversion des vollständigen Lexikons der Alchemie, auch bekannt als der große Paramanthus, ich fand ja das es interessantere Bücher in der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis gab, aber scheinbar lässt sich nicht allzu viel mit Magietheorie verdienen.

Nachdem ich nun die Möglichkeit habe entsprechend hochwertige Tränke herzustellen, wobei ich mich vorher natürlich um einen Kontrakt mit der Chamib al’Chymie bemühte, welcher auch, dank Rashim, Tulachim und meiner Wenigkeit, sowie eventuell des Zuspruchs von Zuhal und der Zusage das Szepter der Macht erst als Magus, also nach Bestehen der kleinen Astralemanation, zurückzufordern,  was wohl erst in knapp 10 Götterläufen, nach der regulären Zeit wäre. Der letzte Punkt hat auch sein gutes für mich, ich muss mir über das Szepter nicht allzu viele Gedanken in nächster Zeit machen.

Laut Kontrakt wird die erste reguläre Lieferung im Phex 1026 BF erwartet, jene umfasst 30 Elixiere zu einen Nennpreis von 10 Dukaten oder 5 Marawedi pro Elixier.

So sehr ich noch an diesem Ort verbleiben möchte, so wenig kann ich dies doch tun, ich werde an anderer Stelle dringender gebraucht, Sulibeth blüht langsam auf und hat die ersten Kontakte geknüpft, Tulachim ist dabei nach neuen Möglichkeiten zusuchen, wie er mittels des wissens um Khorestan seinen Reichtum mehren kann, Zafia ist in die Dunkelheit entschwunden, Rashim und Zuhal haben sich ihren Studien und Ihren Lehraufträgen erneut zugewandt. Vorläufig hält mich hier nichts mehr, aber schon alleine wegen weiterer Studien werde ich in Zukunft wieder zurückkehren in die niemals Schlafende.

Damit steht wohl fest das ich Azinas Traviabund verpassen werde, hmm vermutlich besser so, wenn jemand der von Travia erwählt wurde, noch nichteinmal seinen eigenen Bund in der Lage ist zu knüpfen, außerdem gehen die verschollenen Sippenmitglieder vor. Ich frage mich ob Delias Anwesenheit von Vorteil wäre.

Gen Baburin

Gerade hatten wir Sieghelm, so schien es zumindest, davon überzeugt das er zuerst mit einem Diener der Rondra sprechen sollte, da eskalierte die Situation zwischen ihm und diesen Herrn Muhalla auch schon. Ehe wir etwas unternehmen konnten befand er sich schon in einer Auseinandersetzung mit Muhalla, die sich zu einem bewaffneten Konflikt zuschärfte, Delia tat Ihr bestes um Sieghelm zu helfen, ich versuchte die Gemüter mittels eines Nebels zu beruhigen, was nicht klappte, und Jane konnte die Entwicklung nicht nachvollziehen, nehme ich jedenfalls an. So schnell es begann, so schnell endete es auch, kaum Augenblicke nach dem ersten Schlag waren die Träger am Boden, der Zwerg wand sich in Schmerzen und Muhalla war an einem Stuhl gebunden. In der Zwischenzeit hatte mein Versuch einen Nebel herbeizurufen, zu der Bildung eines silbern schimmernden Feldes um mich herum geführt, welches mich glücklicherweise aber nicht an der Befeuchtung meiner Haut hinderte. Während ich dies gerade feststellte, stürmten weitere bewaffnete Menschen in das Zimmer, dabei handelte es sich um Gardisten dieser Stadt. Nach einem kurzen Gespräch und nachdem Delia ihn zwei Münzen in der Farbe meiner Haare, nicht der meeresblauen Strähnen, der anderen, gab gingen diese auch wieder. Die Gardisten blickten während Ihres Aufenthaltes in dem Zimmer immer mal wieder zu mir herüber, dies würden nicht die einzigen Blicke sein die ich auf mich ziehen würde.

Sieghelm verblieb im Gasthaus um auf seine Schützlinge aufzupassen, Jane, Delia und ich wir begaben uns, erneut, zum Hesindetempel um nach Erkenntnis zu suchen. Schon im Gasthaus zog ich aufgrund meines glänzenden Aussehens weitere Blicke auf mich und auch außerhalb des Gasthauses, wurde dies nicht besser. Aber es gelang uns unbeschadet zum Hesindetempel zu gelangen, jener war abends viel stärker besucht als am zu vorherigen Stunden des Tages. Die Diener der Hesinde erklärten mir das es sich wohl um einen Spruch aus der theoretica oder Metamagie handeln würde, welcher mich wohl vor Sprüchen der Combativa und Mutanda, sowie der Controllaria behüten würde, normalerweise würde dieser nicht solange andauern, genaueres auch dazu wie es dazu kommen konnte, konnten Sie mir jedoch nicht sagen. Ich sagte doch schon, Magie ist etwas mysteriöses, das ich nicht untersucht und erfasst werden, nicht analysiert werden kann, zumindest mein Vater hat mir nichts dergleichen beigebracht. Nachdem ich mir eine weile die Bilder und Statuen im Tempel besah, erweckte ich wohl das interesse einiger umstehender Diener Hesindes, ich wurde gebeten, mich von Ihnen untersuchen zu lassen. Da ich auch neugierig war, stimmte ich dem zu, Jane war so freundlich und begleitete mich und die Diener der Schlange. Wir begaben uns in einen anderen Raum und dort wurde ich ersteinmal ausgiebig befragt, danach wurde meine Körpergröße ausgemessen, meine Schwimmhäute beschaut, die Wadenschleier untersucht, es wurden Zeichnungen angefertigt. Und noch viel mehr, es war ein sehr genauer Prozess. Danach begaben wir uns in den Efferdtempel, ein Diener des alten Gottes erzählte uns einiges über die Kunstwerke des Tempels. Ich begab mich in stiller Kontemplation und richtete ein Gebet an den ungestümen Gott. Ich erfrischte mich noch kurz und danach begaben wir uns wieder in das Gasthaus.

Im Gasthaus angekommen, verabschiedete sich Jane kurz, sie ging auf Ihr Zimmer und holte Ihre Staffelei, Delia und ich, wir setzten uns in der Zwischenzeit zu Sieghelm. Wir unterhielten uns noch eine weile. Die Nacht verlief ziemlich ereignislos, wobei das silberne Störlich bei der Sternenbeobachtung aus dem Brunnen heraus schon störend war.

Am Morgen begaben wir uns gen Baburin auf, da ich kein Pferd bei mir hatte, selbst wenn ich hätte auch nicht Reiten können, lief ich zu Fuß neben den anderen her, trotz meines langsamen Tempos an Land, kamm ich gut hinterher, da sich die Reisegruppe aufgrund der Kiste recht langsam bewegte. Eine halbe Tagesreise später erreichten wir eine Raststätte, an welcher wir unseren, nicht vorhandenen, Proviant auffrischten. Im Gasthaus selbst, wurde Delia dann noch zu einer Schwanenhüterin ernannt, was wohl nur getan wurde, damit Sieghelm wusste wie er sie ansprechen könnte, warum auch immer das so schwer sein sollte, bislang schien sie mir nicht durch die ansprache mit Delia gekränkt zu sein. Delia sollte infolgedessen ein Fest für Sieghelm ausrichten, dabei half ihr auch Jane. Delia nutzte Ihre Magie um es zu einem ganz besonderen Erlebnis zu machen, und zusammen mit vier anderen Tänzerinnen ergaben Sie sich den Strömungen der Musik und ließen Ihre Körper zu dem Rhythmus des Tanzes treiben. Auch Sieghelm wurde davon ergriffen, nachdem Delia etwas nachhalf. Im Anschluss tauschten wir noch verschiedene Geschichten aus, Jane erzählte von Ihrer Zeit im Ehernen Schwert, Delia von einem Besuch ihrer Tante Nahema, Sieghelm von dem Kampf um das Praiosschild, Muhalla von einem gelungenen Geschäft, Alhina von einem Freund vergangener Tage und ich von meiner Reise in dies Land.

Studien in Khunchom und anderes 4.Teil

So langsam sollte ich mir wohl Gedanken machen, bezüglich einer Reise nach Aranien…

Aber vorher gehe ich nocheinmal meine Zahlen durch,

Eingenommen habe ich als Magister Minores der magica theoretica, hmm keine Ahnung, es floss ja direkt wieder in andere Projekte, Studium und Materialverbrauch an der Dracheneiakademie. Aber dazu kommt das Gold aus Khorestan, welches ich in barren schmelzen ließ, von denen Barren im Gewicht von 40 Unzen nach Khorestan zurückgeschickt wurden, die restlichen Barren im Gewicht von 80 Unzen ließ ich mir von meinem Vater umtauschen, dabei erhielt ich 40 Marawedi. Diese Gold brachte ich zu nutzen in verschiedenen Investitionen, dabei ergaben sich folgende Ausgaben:

5 Marawedi, für außergewöhnlich hochwertiges Zeichenwerkzeug (30 Unzen), welches ich in meinem Metier gut für das anfertigen von Thesen, verschiedenster Art, das anfertigen von Arkanoglyphen und weiterer technischer Skizzen, sowie zur Kartographie, gebrauchen könnte, enthalten waren ein dünnes Brett als Untergrund, ein Dutzend Bögen aus starkem Zeichenpapier, einige Federn, Tusche und Kohlestifte verschiedener Härte, weitere Metallfedern, verschiedenfarbige Tuschen, (weitere zusätzliche) Kohlestifte, Radierklingen und Federmesser, Messinglineale, Zirkel, Winkel, und Schablonen sowie eine höherwertig polierte und mit Harzlack geglätte Zeichentafel hinzu.

6 Marawedi, für Goldschmiedewerkzeug (40 Unzen), ebenfalls zur Anfertigung von Arkanoglyphen außerdem gut geeignet um mein Wissen über die Feinmechanik zu erweitern, enthalten waren kleine Zangen und Pinzetten, zierliche Hämmerchen und Feilen, eine Lupe und einen Miniamboss mit Klammern, die als weitere Hände dienen können. Ich bin schon gespannt wie die Mechanismen dieses „Wunderwürfels“, welchen ich in Khorestan ließ, von innen aussehen, bei meinem nächsten Besuch in Khorestan werde ich ihn wohl auseinander nehmen.

10 Marawedi, für etwas das wohl als archaisches Labor (200 Unzen) durchgehen könnte, grausam primitiv, aber momentan für meine Zwecke, genauer gesagt, für die Zwecke des Studiums der niederen Al’Cymia auf den Reisen die da wieder kommen mögen, wohl unerlässlich, enthalten waren verschiedenste robuste Gerätschaften, wie Mörser und Stößel, Schalen, Tiegel und anderer Kleinkram, aber was will ich machen, bis ich keine Möglichkeit gefunden habe ein komplettes Laboratorium mit mir herumzutragen, ist das zumindest ein guter Anfang.

2,5 Marawedi für die Zutaten für einen Heiltrank, also ein Eidechsenschwanz, ein Bund Wirselkraut, ein Skrupel Gold und 10 Unzen Morgentau, wenn ich bedenke das ich das alles in Khorestan habe…

4,5 Marawedi, für drei Yagannüsse, ich erhoffe mir von diesen in Khorestan, welches sich wohl wieder erholt, sich dort einpflanzen und somit für das brauen entsprechender Erzeugnisse der Al’Cymia zur Verfügung zu stehen.

0,4 Marawedi, eine Transportkiste die mit Eisenbändern (200 Unzen, Kapazität 30 Stein, insgesamt Gewichtsreduktion um 1/3, bislang 12,175 Stein belegt durch in Khunchom erworbene Güter) verstärkt wurde,  durch die Glyphe der elementaren Attraktion Luft wurde das Gewicht selbiger Kiste verringert. Noch nicht perfekt aber ein guter Anfang die diversen Gegenstände, welche ich normalerweise benötige zu transportieren, ich werde wohl noch einen Animatio und Widerwille Cantus drauf legen um mir einerseits das tragen zu sparen und andererseits zu verhindern das sich jemand daran gütlich tun würde, wäre ich mit anderem beschäftigt bin.

0,5 Marawedi, für einen einfachen Abakus (20 Unzen), da ich ja am eigenen Leib erleben durfte wie störend das herumreisen sein kann, dachte ich mir etwas Unterstützendes Werkzeug beim Rechnen kann nicht schaden, auch wenn ich es nicht benötige, aber bei der Dichte an karmatischen Kausalknoten, kann es wohl nicht schaden. Allerdings muss ich mich erst daran, hmm ob es möglich wäre einen Animatio Cnatus so zu sprechen, das der Abakus, darüber sollte ich genauer nachdenken.

0,2 Marawedi, für eine Schiefertafel (20 Unzen) und fünf Stück Schreibkreide (je eine Unze, also insgesamt 5 Unzen), somit kann ich es mir sparen kostbares Pergament oder andere vergleichbare Materialien, wenn ich anderen Personen, wiedermal, etwas erkläre.

0,4 Marawedi, für 40 weitere Bögen Papier (je drei Unzen, insgesamt also 12 Unzen), da sich das schreiben mittlerweile wie von selbst, nagut wie von einer sich selbstbewegenden Feder, erledigt, kann weiteres Papier nie schaden.

0,5 Marawedi, für neuen Tee und Kandiszucker, ein guter Tee hat schon bei mancher Situation geholfen.

 

Darüber hinaus waren die letzten Tage wirklich inteeressant, auch ein gewisser di Vinuccio hat sich eingefunden, er ist recht interessiert an mechanischen Gerätschaften und verfügt auf diesem Gebiet über ein gewisses Wissen, seine Familie und meine haben wohl in der Vergangenheit das ein oder andere Handelsgeschäft abgeschlossen, wobei ich mir über Einzelheiten nicht sicher bin, für das Thema habe ich mich bis vor kurzem ja nicht wirklich interessiert. Der Tagesablauf am Drachenei ist etwas gewöhnungsbedürftig, die verhältnisse in der Academia Arcomagica waren zum forschen bessere, interessant ist es dennoch.

Ich bin gespannt wann der Traviabund geschlossen wird, mir wird vermutlich rechtzeitig bescheid gegeben, hmm ich bin gespannt ob sich das Amulett wie damals in Fasar bemerkbar macht? A pro pro Amulett, ich sollte einige Experimente bezüglich des Amulettes durchführen. Ich dachte dabei an verschiedenes, eine genaue Untersuchung auf arkane Strukturen, Informationsgewinnung durch Befragung des Amulettes, weiterhin könnte ein Humuselementar auch die ein oder Einsicht geben, eine Untersuchung im Tempel, sowohl die Reaktion auf verschiedene das profane Mterial angriefende Zauber sollte ich ebenfalls untersuchen, darüber hinaus denke ich sollte ich einen Vergleichstest starten um zu sehen ob das Amulett in ungewöhnlicher weise mit Essenzen aus der heptasphärischen Domäne des Lolgramoth/Thesephai interagiert. Also alles wie je, zuviel in zu kurzer Zeit zu tun, ach gäbe es doch mehr von mir, obwohl das würde mir auch nur bedingt helfen, hmm aber ich sollte meine studien wirklich vorantreiben, die anderen werden mir schon bescheid geben, ist ja nicht so als würde eine Nachricht aus Aranien lange benötigen.

Ein Sturm zieht herauf

Der heutige Tag in Mendlicum war recht interessant, die Zeit im Efferdtempel hat mir sehr gut getan. Aber der reihe nach, ich verließ die aquatisch angehauchten Hallen des Efferdtempels und begab mich auf den Weg zurück ins Gasthaus, im Tempel selbst konnte ich mich etwas erfrischen und meine Haut war wieder mit ausreichend Wasser benetzt. So wohlig mich das auch in meinem inneren stimmte, so wenig half es mir doch den richtigen Weg zu finden, dafür führte mich der Weg. der Strömung eines Flusses gleich, zum Meer, genauer gesagt zum Hafen Mendlicums, ich beschloss also zuerst meine Wasserschläuche wieder mit neuem Wasser zu füllen. Dabei wurde ich in ein kleineres Gespräch mit einem Fischer verstrickt, irgendwie hielt er es wohl für keine gute Idee das Wasser zu trinken, aber nachdem er meiner Ansichtig wurde, schienen seine vorbehalte wie weggespült gewesen zu sein. Dies änderte allerdings wenig daran, vermutlich war dies eher noch der Auslöser, das ich danach von einigen Menschen gebeten wurde meine Ernsthaftigkeit, bezüglich des vorhabens das Meereswasser als Trinkwasser zu nutzen zu demonstrieren. Nun gut ich sah zwar eher wenig Sinn darin aber ich tat dies, anschließend fragte ich noch nachdem Weg zu dem Gasthaus in dem die anderen, wohl mittlerweile sein sollten. Mir wurde auch der Weg zum grünen Spiegelkarpfen genannt, es dauerte zwar dennoch eine ganze Weile bis ich den grünen Spiegelkarpfen erreichte, aber schlussendlich fand ich den richtigen Weg. Wie sich herausstellte waren Jane und Delia auch wieder aus dem Tempel der Rahja zurückgekehrt. Ich nutzte die Zeit um mich nocheinmal etwas in einem dargebotenen Wasserzuber zu erfrischen. Danach beschlossen wir erneut durch die Stadt zu treiben. Sieghelm wollte die Belagerungseinrichtungen sehen, wieso eigentlich, dabei handelt es sich doch nur um Gestein Sumus? Wir besuchten einen Marktplatz, ein recht interessantes Gebilde aber jeder will mit einem Münzen gegen andere Sachen tauschen. Verhehlen kann ich wohl kaum, das ich auch an einem besonderen Gegenstand ein interesse erwarb. Es stellte sich nämlich heraus, das es auf dem Markt auch eine Creme gab, welche meine Haut Feucht halten soll, diese habe ich gegen drei silbernen Münzen eingetauscht. Ich hoffe das mir dadurch der Aufenthalt an Land erträglicher wird. Es wurden auch noch andere Gegenstände erworben, vornehmlich Gerüche, das überhaupt jemand auf die Idee kommt Gerüche zu verkaufen? Danach suchten wir, erneut, den Rahjatempel auf, wobei ich mitsamt Jane, weil jene zuerst nach draußen eilte, die meisten Zeit vor dem Tempel verbrachte, Ihre inneren Strömungen schienen im Widerstreit zu sein. Anschließend begaben wir uns zum Hesindetempel, das bestaunen der in Form gehauenen Steine lässt sich wohl kaum als wichtiger eigenständiger Punkt betrachten, dort wurde mir eindrücklich mitgeteilt das ich keine Bücher anfassen sollte, was ich nicht sonderlich nett fand, ich meine ich würde diese schon nicht zerreißen oder dergleichen, abger gut da mir die Schriftzeichen in denen eh nichts mitteilen konnten, hält sich der Schaden für mich in grenzen, dabei fällt mir ein, Jane hatte etwas geäußert in der Richtung das Sie mir da etwas beibringen könne, ich sollte Sie bei nächster Gelegenheit noch einmal darauf ansprechen. Ach, dazwischen gab es noch eine interessante Anekdote über einen ungewöhnlichen Bären der im Wald der milden Schwestern gesehen wurde und nachdem wohl einige Leute suchten, auch Jane erinnerte sich an ein Rätsel das eine Ihrer Schülerinnen Ihr gab, welches einige paralellen zu der Geschichte mit dem Bären aufwies. Aber wie kann das sein? Ob und wie damit zu verfahren sei, bot einiges an Streitmöglichkeiten, wie sich herausstellte. Zuerst wurde der Fluss der Gemeinschaft unruhiger, als die Stromschnellen, der ersten Auseinandersetzungen zwischen Sieghelm und Muhalla durchflossen wurden. Dies führte zu einer Gabelung dieses Flusses. Einem Sturm gleich, der das Land verwüstet, welchem jedoch durch einem Felsen in der Brandung getrotz wird, scheint sich dieser konflikt durch die Gemeinschaft zu ziehen und die beiden Hauptverantwortlichen nehmen sehenden Auges kurs aufeinander.

Wallungen wie Efferd freien Lauf lassen oder doch die Disziplin des Druidentums?

Der Sturm verebbte ohne größere Schäden oder Unmut hervorzurufen, das Schiff und die Besatzung überstanden diese Wallung Efferds also gut, was mich freute, es wäre schade um diese Perle und Ihre Besatzung gewesen. Dabei fällt mir ein, danach haben wir auch über Schiffe geredet, die sich Unterwasser fortbewegen, das wäre wirklich toll, die Passagiere könnten sich von Efferds Elementen in ausreichenden Mengen umspülen lassen, was für eine erfrischende Idee. Danach driftete das Gespräch irgendwie zu Landfahrzeugen ab, die sich mit Feuer und Rauch oder so fortbewegen sollten, keine sehr angenehme Vorstellung, aber es wird wohl niemand an so einer Idee arbeiten, warum auch, die meisten Orte sind doch durch Efferds Straßen zu erreichen. Während des Gespräches beschäftigte ich mich auch etwas mit der Stickkunst, aber ich vermute meine Schwimmhäute waren etwas im Weg, es sah doch nicht so aus, wie von mir erwartet.

Es wurde schon dunkel als wir Mendlicum erreichten, hier trennten sich unsere Pfade mit dem treuen Gefährt, das uns sogute Dienste leistete, ich hoffe das Schiff und seine Besatzung wird noch viele Reisen unbeschadet überstehen, meinen bescheidenen Segen hat es jedenfalls. Wir kammen im Gasthaus zum springenden Karpfen, oder so, ich konnte das Schild ja nicht lesen, aber ich denke es sah aus wie ein Karpfen. Jane und Delia begaben sich später noch zum Rahjatempel, da ich nur gute Erinnerungen an den letzten Rahjatempel aus Zorgan hatte, immerhin ein Platz an dem ich mich wunderbar treiben lassen konnte, beschloss ich meine beiden Freundinnen zu begleiten. Im Rahjatempel wurde dann auch ein Fest ausgerichtet, aber trotz meiner Bedenken und Abneigungen hielt es der Diener Rahjas für eine gute Idee mir etwas Alkohol, genannt Tarf, zugeben, an das was danach passierte kann ich mich nur verschwommen erinnern, aber was auch immer ich getan habe, es hat mich den Großteil meiner Kräfte gekostet, nun da der Tempel noch steht und niemand verletzt wurde, ist wohl nicht allzu viel passiert, was mich immerhin etwas tröstlich stimmt. Ich erwachte, falls dies der richtige Begriff ist, alleine in einem Raum, meine Sachen lagen glücklicherweise nahe bei mir, darunter auch einige meiner Wasserschläuche, was mir zumindest ermöglichte mich wieder etwas zu erfrischen. Die Möglichkeit an der Morgenmesse teilzunehmen lehnte ich ab, ich wollte so schnell wie möglich in das Haus des Efferds, dort würde ich mich wohler fühlen und eventuell auch etwas über den Zwiespalt meiner Gefühle und Ausbildung erfahren, hmm ob ich mit den anderen darüber reden sollte? Vermutlich kann ich froh sein, das dies gestern nicht im Wasser geschah, dort wären meine Gefühle weitaus intensiver gewesen.

Im Efferdtempel wurde ich sehr freundlich empfangen und mir wurde auch zugehört, weiterhin wurde mir geraten meinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, was ja auch irgendwie stimmt, aber ich fürchte halt um den Schaden den dies anrichten könnte, ich meine es könnte ja sein dasmich der Zorn übermannt und ich einen Hagelschlag herniederzaubere oder andere mit dem Bösen Blick strafe, oder Sie als Beute von einem Tier jagen lasse, aber das will ich doch nicht, gut abgesehen eventuell von den Leute die meine Mutter damals verschleppt haben oder die sich über Sumu und ihren Sohn Efferd hinwegsetzen.

Studien und anderes in Khunchom 3. Teil

Die Zeit schreitet vorran sogar mein Tsatag steht vor der Tür, und ich habe sowenig bisher erreicht, viel zu wenig…

Ich verbrachte die Zeit mit weiteren Studien und ich fertigte, für die Antwort meines Wesirs schon einmal nutzbringende Dinge die ich ihm schicken wollte, nachdem ich ihm mit der letzten Nachricht neben der Lampe und einem Teil des Goldes, sowie einer Stele mit der Glyphe der elementaren Attraktion Humus und einer weiteren der elementaren Attraktion Eis, einigen Yagannüssen, und einer Nachricht, samt etwas Stoff für den Troll mitschickte. Fertigte ich nun schon einen weitern Applikatus mit einem Auris Nasus Oculus Cantus an, welcher die Antwort, „So sei es Agha Kurum al’Rakshaz“ enthielt, jene kann ich nutzen, egal wie sich der Troll entscheidet, das dachte ich mir damals und in kürze werde ich diesen ja auch samt meiner Nachricht zurückschicken.

Der Artikel für den Boten war sehr detailiert, aber anscheinend wurde die Arbeit nicht ausreichend gewürdigt, es wurde nur ein Teil gedruckt, trotz der Tatsache das ich die üblichen 2 Dukaten bezahlte, nunja wie dem auch sei, es stand zumindest die Richtigstellung drin, das es nicht der ganze Artikel war, welcher dort abgedruckt wurde.

Heute habe ich erneut einen Dschinn der Luft convociert, ich werde darin richtig gut, eine Nachricht von Kalkarib traf ein, und zwei in Khunchom ansäßige Verwandte, baten mich diese Nachricht Delia zukommen zulassen. Dabei kamm mir die Idee eines Betriebes in den Sinn, aber zur Ordnunsgemäßen Umsetzung bedarf es noch einiger Vorbereitung. Aber zumindest hatte dies zur Folge das die Nehazet Luft Post, oder kurz NLP geboren wurde, ein Zeichen habe ich auch schon auserkoren, eine Gans die emsig eine Schriftrolle im Schnabel trägt und von einem Dschinn der Luft getragen wird, ich werde es mir wohl nicht nehmen lassen die Gans etwas zerzaust auf dem Signum darstellen zu lassen. Der Nachricht legte ich noch eine Ausgabe des aktuellen Aventurischen Boten, samt einer kleinen Nachricht von mir bei.

Was wohl der morgige Tag bringen wird? Hmm, eigentlich wollte ich ja der Zeremonie des Traviabundes zwischen Azina und diesem Muhalla beiwohnen, aber ich weiß ja gar nicht wann die genau diesen Bund eingehen, ich denke mit der nächsten Nachricht sollte ich eine Rückwort Möglichkeit mitschicken.

Sicher wie in Efferds Hand

Nun bin ich meinem Element so nah, doch trennen mich die Planken der Perle des Perlenmeeres davon, ich könnte zwar hineinspringen und mich darin toben und das Wasser meine Haut umspülen lassen, aber die anderen würden vermutlich recht verwundert reagieren, dabei könnte ich es sogar wieder an Bord schaffen, nunja zumindest mit etwas Hilfe, aber der eine oder andere Elementar wäre im zweifel bestimmt freundlich genug, eventuell später. Aber der Reihe nach…

Am Morgen des letzten Tages in Zorgan bin ich früh aus dem Brunnen des Gasthauses geklettert, ich kann nicht behaupten das ich den Brunnen vermissen werde, er war wirklich unbequem, beim nächsten mal in Zorgan verweile ich entweder wieder im Rosengarten oder im Barun-Ulah, aber diesen kleinen Kasten tue ich mir nicht nocheinmal an, dachte ich zumindest. Das Schiff, welches wir zu nutzen gedachten hieß die Perle des Perlenmeeres, dabei handelte es sich um eine bauchige Kogge, ein gemütlicher Handelsfahrer, ich fragte mich ob ich mit dem Schiff mithalten könnte? Aber um zu vermeiden den Anschluss an meine Freunde zu verlieren beschloss ich auch auf dem Schiff mitzufahren, irgendwie ironisch, wenn ich so darüber nachdenke, ich auf einem Schiff, nunja zumindest gibt es hier genügend Wasser, also gibt es auch keinen wirklichen Grund sich zu beschweren. Der Tag auf dem Schiff verlief angenehm, ich heilte eine kleinere Verletzung Delias, nachdem diese mit Sieghelm eine Waffenübung durchgeführt hatte, der einzigen der es nicht so gut ging war Jane, Sie vertrug die Schiffsreise nicht so sehr, so im Nachhinein fällt mir ein, ich hätte Ihr entweder anbieten können, Ihr ein nicht schwankendes Schiff geistig vorzugeben, Ihre Widerstandskraft zu erhöhen, oder direkt einen netten Geist des Wassers oder der Luft bitten können Ihr bei Ihrer Stabilisierung zu helfen, eventuell Morgen. Das Schiff ist wirklich toll, die Mannschaft ist nett und zuvorkommend, ein Matrose war auch so nett und hat mir etwas Wasser besorgt, ich weiß gar nicht was die anderen haben, ich fand ihn sehr verständnisvoll und er schien genauso faszniert von mir zu sein, wie ich von den Landbewohnern. Gut ich gebe ja zu das ich etwas verwundert war über die große Menge die mir zusah wie ich Wasser trank und meine Haut mit diesem angenehmen, wohltuenden und kühlenden Nass aus dem Meer benetzte. Und so wirklich viel hatte ich nun auch nicht gezeigt, gut die Schwimmhäute, aber das liegt vor allen daran das ich noch keine passenden Handschuhe angefertigt habe, dann die Hautschleier an den Armen, meine Haut, meine Haare und das was sich sonst noch so zeigte, auch ohne Sieghelms eingriff fühlte ich mich sicher wie in Efferds Hand, immerhin war ich nur einen Sprung vom Meer entfernt. Nachdem Sieghelm sich eingemischt hatte, was dazu führte das ich mich wieder in meine langen Gewänder hüllte, zumindest waren diese nun wieder schön feucht und damit sehr angenehm zu tragen. Fragten wir nach einen Fass, das bot mir wenigstens die Möglichkeit mich im wohlgefallen meiner Freunde meinem Element hinzugeben, auch wenn das noch beklemmender war als der Brunnen, naja ist ja nicht so als hätte ich nie gelernt in ruhe mich der Kontemplation hinzugeben, mein Vater Altanan sagte mir immer unermüdlich das ich mich in Geduld und ruhe üben muss und nicht unstetig wie die Gezeiten sein soll, ich glaube das war für ihn leichter zu sagen, als es für mich zu leben ist. Aber nocheinmal zurück zur Mannschaft, die ist wie schon erwähnt, wirklich nett, ein Matrose war sogar so freundlich und dieser hat mir etwas Nahrung an das Fass in dem ich mich befand gebracht, und er bezeichnete mich auch als Meerjungfrau, irgendwie hat er damit ja auch recht, hmm ich denke ich sollte Jane nocheinmal befragen was Sie über mein Volk weiß, immerhin erscheint Ihr Wissen dem Ozean gleich. Apropos Ozean, als Jane später nocheinmal ans Deck kamm, bemerkte ich das sich das Wetter weiter veränderte und in kürze umschlagen würde, eine Wetteränderung hatte ich schon vorher vorhergesagt, nun war es deutlich zu spüren es würde einen Sturm geben, aber so schlimm wird er schon nicht werden, im zweifelsfall muss halt etwas nachgeholfen werden um das Schiff mit diesen netten Leuten weiter über Wasser zu halten. Zur Nacht begab ich mich dann auch unter Deck, ich meine ich wäre zwar auch im Fass auf dem Deck zurechtgekommen, aber das wäre unter Umständen recht schmerzhaft und sehr mühselig gewesen aus dem Fass dann wieder an Bord zu gelangen.

Studien und anderes in Khunchom 2.Teil

Ich verbrachte die Tage mit dem Studium der arkanen Künste, dem erlernen weiterer wichtiger Informationen die mir als Bey meines Landes hilfreich erschienen und schloss einige wichtige Erledigungen ab.

Ich suchte das Haus des Kodex auf, da es mir als ratsam erschien mehr über den Khunchomer Kodex zu erfahren, da zu vermuten ist, das ich des öfteren mit Söldnern zu tun haben könnte, als Herr über mein Land. Ich verhandelte lange mit meinem Vater und wir kammen überein, sowohl meine Schulden bei Ihm als auch die Verankerung meiner Möglichkeiten in seinem Handelshaus erscheinen mir als zufriedenstellend verlaufen zu sein. Wir einigten uns auf folgende Punkte:

  • Er kauft meine Ware zu einem Vorzugsangebot auf, dadurch werden die Schulden meiner Ausbildung bei Ihm über den Zeitraum langsam abgebaut.
  • Ein Kontor zur Zwischenladung wird von mir in Khorestan bereitgestellt (,auf Dauer muss jenes natürlich noch errichtet werden, aber kann ja nicht so schwer sein).
  • Ingredenzien der Al’Cymia und deren Erzeugnisse werden in meinem Namen in das Mittelreich exportiert, da sich auf diese Weise der Zoll umgehen lassen kann, jenes wird ebenfalls in Khorestan getan (also ein umpacken, aufgrund des Zolles halt).
  • Weiterhin stand noch die Überlegung an ein Kontor in Punin zu erbauen, als Absolvent der Academia Arcomagica Scholaqe Arcania Puniniensis erhielt ich auch das Bürgerrecht in Punin so das dies zumindest in den Bereich des möglichen fallen würde, gleichsam wäre dies einer Art Brückenkopf für sein Handelshaus, welches es ihm ermöglichen würde im Mittelreich Fuß zu fassen, aus.

Um meine fachliche Reputation zu mehren begann ich auch an einem Artikel für den Aventurischen Boten zu schreiben, warum sollte ich mir die Gelegenheit entgehen lassen, verweile ich doch gerade in einer Stadt mit einem der größten Verlagshäuser des Aventurischen Boten. Nach langwieriger Überlegung, worüber ich zu schreiben gedenke, entschied ich mich für das Thema meiner Abschiedsarbeit, das von mir postulierte Vitalfeld ich dachte auch an die Mulitsphärsumtheorie aber gegen eine Veröffentlichung in so einem breiten Rahmen verwehre ich mich zuerst, die Resonanz war es die mich bangen ließ, nein dies ist eher ein Thema für die Kusliker Kolloquien oder die Hesindedispute. Ich erwarb in Khunchom noch das ein oder andere, für meine Kunst, notwendige Utensil, so erwarb ich Zeichenbedarf von höchster Qualität, welches ich für meine studien der Arkanoglyphen und artverwandtes zu nutzen gedenke, ich fertigte mithilfe dergleichen auch ein paar Thesen an die ich Delia zukommen ließ. Auf den part des Wissensaustausches von Ihrer Seite bin ich schon gespannt.

Auch erhielt ich Assafs Antwort und mit dieser zusammen auch das Gold, über einen Kontakt in der Stadt ließ ich es zu guten Konditionen in Barren gießen. Einen Teil davon ließ ich mir durch meinen Vater in Münzen umtauschen, rein rechnerisch habe ich dabei allerdings einen kleinen Verlust eingefahren, insgesamt, von dem kompletten Golde ausgehend entgehen mir 12 Marawedi, oder 24 Dukaten, zumindest wenn von einem Goldgehalt von 80% in den Münzen ausgegangen wird. Ich beschloß Gold im Wert von 20 Marawedi zurück nach Khorestan zu schicken, das restliche Gold solte mir hier zum Vorteil gereichen. Ich erwarb noch die notwendigen Utensilien zum gravieren von Metallen, einige Yagannüsse, von dene ich mir erhoffte das jene in Khorestan blühen würden, da sich das Land erholte und ich noch die ein oder andere Möglichkeit sah die Fruchtbarkeit zu erhöhen. Und weiteres nützliches, doch dazu später mehr.

Ich nutzte die Tage auch und vor allem um mit Rashim, meinem Großvater verschiedenste Ideen durchzusprechen, seine Neigung zur Mechanik und Moventia bieten einige interessante Anwendungsmöglichkeiten, er teilte mir sogar mit das er mit einigen anderen Collegen eine Möglichkeit ersonnen hatte für die Sulman Al’Nassori ohne Segel, Ruder und im Zweifelsfall ohne Dschinnenkraft sich im Wasser fortzubewegen, näher ins Detail wollte er nicht gehen, da es sich dabei um ein Geheimnis handelte, aber er ließ mir einige Zahnräder da um selbstständig über eine Lösung nachzudenken.

Nachdem ich ein paar Tage darüber nachgedacht habe, denke ich eine Möglichkeit gefunden zuhaben das Sulman Problem zu lösen, doch bis meine kenntnisse im Animatio profund genug sind, kann ich nicht aussagen ob meine Idee praktisch auch funktioniert, theoretisch bin ich mir sicher, das es funktioniert.