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Ein Fest um die Macht des Wassers zu feiern

02. Praios 1026 nach Bosparans Fall

Wir saßen gerade in meinem Thronsaal und ich unterhielt mich mit Azina saba Belima, ich denke Ihr gefiel der Vorschlag meinerseits ihrem Onkel Omar al’Alam eine neue Anstellung zu ermöglichen. Zwischenzeitlich wurde der Nachtwind umdisponiert. Als Delia wieder zurückkehrte, offensichtlich war Sie tatsächlich im Harem gewesen, wie vereinbare ich das nur mit Travias Erwählung? Jedenfalls berichtete Sie das die Damen wohl begierig darauf wären sich vorzustellen, möglicherweise mit Travias Aspekt auf Traditionen (?), ja das könnte funktionieren, da ich mich in der Zwischenzeit schon auf den Thron gesetzt hatte und Delia offensichtlich auch teilhaben wollte an dieser äh Vorstellung setzte Sie sich auf eine der Kissen vor dem Thron, die anderen taten es Ihr gleich.
Die Damen wurden hereingeführt und eine Dame welche sich als Abrizah al-Azila vorstellte gesellte sich in meine nähe und stellte die anderen Damen vor, diese anderen Damen begannen sich akrobatisch zu verrenken, ich denke diese Körperfertigkeit wird Tanz genannt, bin mir da jedoch nicht vollkommen sicher, überschreitet es doch alles was ich in diesem Zusammenhang ersichtig wurde bei weitem, gut das letzte mal tanzte ich in Khunchom, ist also schon etwas her, wo war ich, achja die anderen Damen.
Die zweitälteste mit 25 Götterläufen und bewandert im erzählen von Geschichten, vermute ich jedenfalls, wobei die umschreibende Wortwahl etwas seltsam anmutete, hmm wahrscheinlich so ein mhanadischer Ausdruck denn ich weder in Khunchom noch in Punin gewahr wurde, hie0 Isha az-Zahra. Die drittälteste mit 19 Götterläufen, welche wohl in der Kunst der Massage bewandert sei, hieß Nedime ash-Shabra. Und die jüngste unter ihnen war die 16 Götterläufe alte Renahban saba-es-Sulef, jene wurde als Kind in den Harem aufgenommen und von den anderen Damen unterrichtet.
Aber viel fesselnder als die akrobatischen höchstleistungen, von denen ich teilweise gar nicht wusste das jene möglich wären, war die tatsache das zwei der Damen über Thaumatursome verfügten, in dem Besitz von Abrizah al-Azila befand sich ein Diadem welches verzaubert war, eine der anderen Damen trug einen Armreif welcher verzaubert war, beide werde ich mir in nächster Zeit genauer beschauen müssen. Bevor ich so eine wichtige Entscheidung wie die der Shanja treffen wollte, erschien es mir sinnvoll die Damen genauer kennenzulernen, dies teilte ich dann auch Abrizah al-Azila mit.
Später erfuhr ich noch das die Damen um ihren Schutz besorgt waren, was nun wirklich nicht angehen konnte, es wurde schnell eine geeignete Wache, eine Achmad’Sunni, verpflichtet den Harem zu bewachen.
Auch Assaf, der ehemalige Wesir der beiden Vorgänger gesellte sich bald zu uns, er stellte sich als nützlich heraus, ich könnte ihn vielleicht als Assistenten nutzen, der Posten des Wesirs ist ja schon vergeben. Ich fragte ihn dann auch ob sich noch andere Gefangene in dem Kerker befänden und er wusste tatsächlich von dreien, einem Schmied der seine minderwertigen Waren zu überteuerten Preisen veräußerte und zwei Bauern, der eine um die 20 Götterläufe und der andere um die 40 Götterläufe, welchen beiden vorgeworfen wurde die Versorgung der Residenz ihres Herrschers vernachlässigt zu haben. Ich befahl ersteinmal man möge ihnen die Ketten abnehmen, es dauerte zwar etwas bis dies getan wurde, aber es wurde getan. Anschließend ließ ich mir vortragen was genau vorgefallen sei, der Schmied berichtete mir seine Geschichte und ich kamm zu dem Entschluß das es nichts war, was eine Verurteilung zu Kerkerhaft begründen würde, er wurde demenstprechend von mir freigelassen, ferner bot ich ihm an, in meine Dienste zutreten, sollte ihm danach sein. Die beiden Bauern berichteten, genauer gesagt der jüngere der beiden, mir das ihnen das hölzerne Tragestück der Wassereimer zerbrach als Sie Wasser holten und dass Sie dadurch unpünktlich waren, da ich auch dies als unverschuldet ansah, beschloss ich auch jenen die Freiheit zu schenken. Allen vormaligen Gefangenen wurde es gestattet sich vorher zu kräftigen.
Die Gesandschaft des Dorfes, bestehend aus dem Dorfältesten und einem Anverwandten von ihm, sowie der Tochter des Karawansereibesitzers wurde als nächstes vorgelassen. Der Dorfälteste erhielt zuerst das Wort, wir unterhielten uns über einige Dinge, uner anderem war er froh das ein weiser Herrscher nun das Land regieren würde, sei aber etwas verwundert, mit welchem Anspruch ich das Land beherrschen würde, da die Shanja doch vom Winde verweht wäre (gut das waren nicht exakt seine Worte). Ich erzählte ihm von Collegus Rafim Bey ibn Rizwan, welcher nun auch der Emir dieses Landes sei, und das jener mich zum Bey über dieses Land gemacht habe. Dann berichtete er noch wie erleichtert die Bewohner des Dorfes seien, dass das Wasser nun wieder fließe, das aus diesem Grund der heutige Tag ein Feiertag sein solle und jener meinen Namen tragen werde. Als nächstes sprach dann die Tochter des Karawansereibesitzers, Sie wollte versichert sein, dass die karawanserei unabhängig sei, dass es ihnen wieder gestattet sei eigene Wachen anzuwerben und das Sie die alten Abgaben (des vorherigen Emirs, also vor dem letzten Emir) nur zu leisten hätten, ich sah ersteinmal nichts was dagegenspräche, bat mir jedoch aus entsprechende Informationen durchsehen zu wollen um eine gerechte Entscheidung zu treffen. Sie verließ anschließend den Thronsaal. Ich wurde noch herzlich auf das Dorffest eingeladen und sagte auch zu jenes aufzusuchen, wies noch daraufhin, dass die Gefangenen der vormaligen Potentaten frei seien und bat ihn diese doch mit ins Dorf zu geleiten, bzw. umgekehrt.
Anschließend ließ ich nocheinmal nach Assaf schicken, ihm trug ich auf eine Inventurliste von Tulufs (ehemaligen) Karren zuerstellen, dann folgte noch ein geplänkel mit zwei Bey Barschas, welche beide zum Agha befördert werden wollten, ich teilte ihnen mit, dass ich mich alsbald darum kümmern würde, Sie sich jedoch noch zu gedulden hätten.
Nun erst sollten wir die Muße finden, uns umzukleiden, Delia zog sich dafür zurück, da ich wusste, dass ich mich nicht unangemessen entblößen würde entschied ich mich für eine schnellere Variante, ich wechselte von dem Festgewand in das Große Gewand, ersteres war ja etwas beschädigt, dabei bemerkte Collega Peddersen meinen Arm und besah sich auch prompt jenen, offenbar war der Verband nicht nach ihrem Geschmack, sie legte also einen neuen, morgen (oder übermorgen) sollte ich genügend Kräfte gesammelt haben um das eigenständig curieren zu können. Wie es Sitte war legte ich mir anschließend einen Turban an, was auch einige Zeit dauerte, da ich schon länger keinen Turban mehr trug und es beinahe genauso lang her ist das ich sah wie er gewickelt wurde, aber natürlich gelang es mir einen imposanten Turban zu aufzutürmen, ich entscheid mich noch jenen mit einer Saphirbrosche zu verzieren. Auf dem Hof wurde mir dann noch eine Eskorte zur Seite gestellt, der alte Emir musste wirklich ziemlich verhasst sein, Azina saba Belima und ich samt Eskorte begaben uns zum Fest. Assaf erhielt vorher noch frei, dass heißt, wenn er mit seiner aktuellen Aufgabe fertig sei. Collega Peddersen und Delia waren schon vorgeeilt. Unten begneten wir dann erneut Kalkarib dem Sohn des Karawansereibesitzers von El’Trutz, jener wollte wohl sowohl Delia ehelichen als auch Gespräche über Handelsbeziehungen führen, ich vertröstete ihn auf den nächsten Morgen, wollte ich das Dorf doch nicht beschämen und Ihr Fest durch schnöde Verhandlungen beleidigen. Delia sollte ihm das Land zeigen, so er das wünschte, ferner erhielt er ein Quartier in meiner Burg (zu einem Palast sollten noch einige Umbauten stattfinden).
Danach wollte die Dorbevölkerung eine Rede von mir hören, ich versuchte mein bestes, um zu verdeutlichen das ich es als notwendig ansah, dass alle hart arbeiten werden müssen um das Land wieder in ein Kleinod unter den Tulamidischen Staaten zu verwandeln, das es uns aber möglich sein wird, dies gleichsam wie eine Oase, die sich in der Khom erhebt, das Land wieder in einen fruchtbaren Garten zu wandeln, welcher uns Reichtum und Wohlstand brächte und das diesem Ort großes bevorstünde. Natürlich war es ein voller Erfolg. Diese Rede hielt ich noch einige male, mir fiel auf, dass die Damen, welche mir Tee und andere Erfrischungen reichten, ziemlich freizügig für so eine ländliche Region waren, meine arkane Visitation musste ich aufgrund meiner schon stark beanspruchten Kräfte abbrechen, nunja in den nächsten Tagen werde ich wohl genügend Zeit haben um entsprechendes durchzuführen.

Der Abend neigte sich dann auch rasch dem Ende zu, und ich schlief mit Gedanken und Plänen über das kommende ein.

Der Emir ist tot, lang lebe der Bey

02.Praios 1026 n.B.F.

Endlich ist es soweit, dass sich nach Wasser verzehrende Land wird seinen Durst gestillt bekommen. Aber beginnen wir der Reihe nach, um meine Möglichkeiten zu erweitern zog ich es vor, erneut einen Teil meiner Vitalkraft in astrale Kraft umzuwandeln, dabei verkalkulierte ich mich wohl geringfügig, bezüglich der negativen Auswirkungen auf meine Konzentrationsfähigkeiten. Anschließend schloss ich noch letzte Vorbereitungen für den Beginn des Tages ab. Danach nutzte ich die Gelegenheit um die hiesige Küche näher kennenzulernen. Nach der Sättigung meines Corpus begab ich mich zur Karawanserei, Azina saba Belima harrte erneut wachend über ihren Speer aus. Im Inneren der Karawanserei fand ich Delia und Jane vor, wir berieten uns noch kurz. Anschließend näherte sich die Stunde des Rituals, die Gefolgsleute des Emirs begannen damit die Bewohner der Umgebung und die Gäste zu nötigen sich doch das Ritual, welches der „Ehrenwerte“ Emir durchführen würde um das Wasser wieder sprudeln zu lassen, anzusehen auf das Glanz und Glorie seiner Taten sich auch weiterhin mehrten, oder so ähnlich. Um meine Begleiter, vor allem die innig gesuchte Delia, nicht in Gefahr zu bringen beschloss ich mit einigem Abstand vorran zugehen. Der Aufstieg war wieder zehrend am Leibe, sollte unbedingt einen Aufzug installieren, ähnlich wie diese Konstruktionen in den Erhabenentürmen oder den sich selbstständig bewegenen Gegenständen in Punin, hätte ich nicht nach alternativen Möglichkeiten der Illumination der Umgebung gesucht, hätte ich mich damals wohl stärker mit der moventia beschäftigt. Wir erreichten also, gemäßigten, Schrittes den Staudamm, vor dem Ritualplatz war ein Pult, mit Stehfläche für den Emir errichtet, warum auch immer, ich konnte die Dorfbewohner, und ich stand unmittelbar neben dem Emir, nicht sehen, ich zweifelte doch stark daran, dass der Emir seine Bevölkerung durch diesen geringfügigen höhenunterschied bewundern, bzw. von diesen bewundert, werden könnte. Auf dem Pult wurde die Instruktionen für das Ritual ausgebreitet, die Siegel wurden bereitgehalten und das Ritual begann. Wie zu erwarten erschien tatsächlich ein, doch recht, beeindruckender Elementarer Meister des Erzes, welcher auch erst relativ gemächlich war, bis zu dem Punkt wo ihm einfiel, das er noch bezahlt werden müsse, war ja klar, alle 49 Götterläufe und kaum halten wir das Ritual ab, ist diese Frist vorbei, typisch, manchmal frage ich mich, ob wir nicht selbst einen gigantisch wuchernden karmatischen Kausalknoten um uns zu bilden beginnen, weiterhin verlangte er, natürlich, nach den Diamanten, welche der Emir zu seiner damaligen Freude so großzügig verprasste, was ja auch vorherzusehen war, ich fragte mich wirklich, wo dieser Herrscher war, als Hesinde und Nandus ihre Gaben verteilten. Von Zorn erfüllt über das nicht einhalten der Abmachung begann der Elementare Meister damit seinen Staudamm zu zerhauen, ich begann also mit meiner eigenen Darbietung, leider wurde auch ich nicht gesehen, was solls, ich forderte also, knapp, vom Wasser  zu fließen. Der Emir erschien erbost, warum auch immer, er wollte das das Wasser fließt und das tat es, dafür dass er zu blöd war, einige wichtige Dinge zu bedenken kann ich ja wohl nichts. Und beschloss als nächstes zu verschwinden und rief also den Luftdschinn. Vorher musste ich jedoch feststellen, dass ein ausdörren der Vitalkraft in einer Bedrohungssituation mehrere problematische Nebenwirkungen aufweisen kann, in meinem falle war dies ein Scheitern eines Cantus welchen ich zur Verteidigung meinerseits webte. Und da der Emir nicht reden sondern nur seinem Stahl das Wort oder eher den Streich gestattete, wurde ich schwer an meinem rechten Arm verletzt, wie das schmerzte, ich musste durch den Schock bessinungslos geworden sein, wie unpässlich, aber praktischerweise begann sich die Luft vorher um mich zu erheben, so dass ich noch nicht, es wäre auch ein gigantischer Verlust für Dere gewesen, ein (sehr) frühzeitiges Ende fand. Ich kann einige hundert Schritt über dem Boden zu mir, der Arm schmerzte stark, bei so einem Hemmnis der Konzentration kann ich verstehen, warum der Aktionsradius mit einer entsprechenden Beschädigung des Corpus rapide eingeschränkt wird. Der Dschinn berichtete mir das es knapp unter 3500 Kakteen in der Umgebung gäbe, meine Konzentration schweifte erneut ab, schade, die genaue Zahl hätte mich interessiert. Ich wurde auf dem Dach des Emirspalastes abgesetzt, ohne das die Wachen mich bemerkten, da ich im Moment doch etwas stark eingeschränkt war, trug ich dem Dschinn auf die Shanja in Sicherheit, also zu Collegus Rafim Bey ibn Rizwan, zu bringen. Er begann auch sofort mit der Umsetzung desselben, ich konnte nur noch geschrei und gezeter das dadurch folgte wahrnehmen. Ich probierte meine Schmerzen zu ignorieren und mittels der Wirkung eines Balsam Salabunde Cantus meine Wunde zu versorgen, aber die durch die geringe Vitalkraft geschwächte Konzentration versagte mir erneut ihre Dienstbarkeit, mein Cantus versagte, erneut. Mir blieb also wenig übrig als abzuwarten, erst jetzt fiel mir auf das mein Stab nicht bei mir war, ich muss ihm am Staudamm zurückgelassen haben, vermutlich als ich durch den Schlag des Emirs bessinungslos umstürzte. Ich beschloss mich auszuruhen, sofern das möglich war. Nach einiger Zeit bemerkte ich, dass sich jemand dem Dach näherte, ich krammte meine Bürste hervor und nutze die letzte Anwendung um meine Kleidung zu reinigen, ein Gefolgsmann des, inzwischen vermutlich verstorbenen, Emirs gefolgt von zwei weiteren Söldnern trat auf mich zu, fragend ob ich Nehazet ibn Tualchim sei, was ich bejahte. Er begleitete mich nach unten, wobei seine Leute angewiesen wurden mir stützend zu helfen, ich konnte bemerken dass der Wachhabende Offizier in Selbstgesprächen verwickelt war, ohne es genauer zu überprüfen, aber ich vermutete dahinter das Werk von Collegus ibn Rizwan, genauer einen Diener Lolgramoths, Yel’Arizell gehießen, den Säer der Zwietracht. Spontan wurde dann doch beschlossen mich zuersteinmal nach unten in den Hof zu bringen. Dort dauerte es auch nicht lange, bis die Truppen Gäste bemerkten, auf die Frage, was nun zu tun sei, rief ich zurück das die Tore geöffnet werden sollten, es handle sich um Verbündete, der Beeinflusste stimmte zu. Nach einigen weiteren Momenten wurden die Tore tatsächlich geöffnet. Einige berittene Dienstleute des Beys von Naggilah ritten in den Hof hinein, kurz danach gesellte sich auch Collegus ibn Rizwan dazu. Von jenem wurde ich auch sofort als Bey von Khorrestan tituliert, es freue ihn mich wiederzusehen, seine Frau sei wohlbehalten angekommen und soweiter und sofort. Die verbliebenen Leute des ehemaligen Emirs, wurden vor die einfache Wahl gestellt, mir ihre Treue zu schwören oder, im besten Falle, sofort zu verschwinden. Sie entschieden sich für den Treueschwur. Danach verabschiedete sich Collegus ibn Rizwan, der Wesir, welchen er stellen würde, söllte in kürze ankommen. Ich verlangte als nächstes nach einen Stock, um mich zu stützen, danach wies ich meine Leute an, einige Personen, namentlich Azina saba Belima, Delia und Jane Peddersen, zu mir zu bringen, sollten Sie vor dem Palast erscheinen, anschließend wurde meine Wunde versorgt. Nachder Wundversorgung hatte ich auch das „Vergnügen“ mich mit Tuluf, den Verkäufer von Tand und überdies Bruder des verstorbenen und ungeeigneten Potentaten, zu befassen, jener forderte sein Recht ein, was genau worin bestand? Ach ja er wollte Emir an stelle des Emirs werden, er eiferte sich vieler Dinge, irgendwann war es mir einfach zu viel, ich hatte schließlich wichtigeres zu tun, ich stellte ihm einige wenige Bedingungen, Hesinde verzeih, aber du und Nandus ihr habt anscheinend der ganzen Familie eure Gaben verwehrt, oder? Das er erstens Azina saba Belima ihren Speer zurückgeben solle und, naja der Rest war eigentlich relativ egal, da er die Situation immer noch nicht erfasste, begann ich mich an seinen Söldner zu wenden, jener entschied sich für die weise Wahl sich mir anzuschließen und schlug Tuluf ersteinmal, prophylaktisch, ins Gesicht, danach ließ ich ihn in eine Kerkerzelle nach Wahl des abführenden Söldners führen. Weiterhin wies ich meine Leute an, doch den Wagen von Tuluf ibn Harun sicherzustellen, in diesem Moment tauchten Azina saba Belima, Delia und Jane Peddersen auf. Delias Reaktion war nach vorne zu stürmen, was wohl als Angriff gedeutet wurde, Feqz sei dank konnte schlimmeres vermieden werden, lediglich auf den gebührenden Abstand bestand mein Söldner. Wir begaben uns in das Palast innere um zu reden. Nach einiger Zeit erschien auch ein Söldner mit dem von mir beschriebenen Speer, er war viel schwerer als er aussah, lag vermutlich nur an meinem verletzten Arm, jenen übergab ich an Azina, welche, ungewohnterweise, begann mich zu umarmen, ich schlug ihr vor, weiterhin ihren Onkel Omar al’Alam zu fragen ob er nicht in meine Dienste als Wesir treten wölle, Delia und Jane sagten noch etwas bezüglich des Harems und einer Frau für mich und machten sich auf den Weg, vermutlich, in selbigen. Zum Ausklang des Tages, hielt ich es noch für sinnvoll den Dorfältesten davon unterrichten zu lassen, dass ein fähiger, weiser, gelehrter, machen wir es kurz das ein neuer Herrscher an der Macht sei, nämlich ich selbst.

Letzte Vorbereitungen für das Ritual des Wassers

05. Namenloser 1025 nach dem Falle der Capitale der Gueldenlaender
Das einzige weiterhin interessante, was sich heute ergab, war die Tatsache das ich beim örtlichen Händler für Schriftgut ein ein Epitom des Al-Rashida Naurayan Schah Tulachim, ein Werk unserer geschätzen Vorfahren, leider fehlten mir die Mittel dieses Werk zu erwerben, möglicherweise beim nächsten Mal, schließlich ist der Händler in diesem Ort wohnhaft, ich muss mich also nur in Geduld üben. Azina schien ihren restlichen Tag mit der Observation des Tandverramschers zu verbringen.

01. Praios des Jahres 1026 seit dem Untergang der Haputstadt der versegelten Gueldenlaender
Erreichten Schirdar, das Wasser wird bald fließen, dessen bin ich mir bewusst. Musste gestern noch über einige Worte Delias und einiges des Erlebten nachdenken. In früheren Zeiten wäre ich wahrscheinlich ein Angehöriger der Tradition der Kophtanim geworden.
Überbrachte dem Emir die erfreulichen Nachrichten, das das Drama des Landes in bälde sein Ende finden werde, das sozusagen eine neue glorreichere Aera des Landes anbrechen wird. Aber dieser Herrscher ist mir ein Rätsel, erst droht er mir, um mir kurz darauf eine Stelle als Hofzauberer anzubieten und mich als fähigste Person zu bezeichnen, ob ihm auffiel, dass er mich damit als fähiger bezeichnete als er selbst war? Das Ritual wird am morgigen Tag, dem 02. Praios abgehalten werden, die an den Emir angepasste Variante, bei dessen Zusammentragung mir die Collega Peddersen und Delia hielfen, wurde auch postiv angenommen. Die Tatsache das eines der Siegel in Besitz des Gesandten von Sahib Hairan war erweckte auch keinen Unmut, im Prinzip schien das einzige ungehaltene Wesen in diesem Raum der Nachtwind zu sein. Delia scheint immer noch gesucht zu werden, zumindest verstand ich die Frage nach meinen Begleitern und insbeondere einer rothaarigen Frau so, dass meine Begleiter immer so viel Unmut auf sich ziehen müssen, warum können Sie sich nicht normal verhalten, kann doch nicht so schwer sein. Wurde im Palast einquartiert.
In der Karawanserei konnte ich eine Vorteilsnahme des Emirs, durch meine Arbeit, noch blockieren, in dem ich den anwesenden Boten auf eine besondere Kräuterjagd schickte, da jene nutzbringend für das Ritual wären. Im laufe dieses Tages benachrichtete ich noch den Dorfältesten um ihn von meinem Erfolg zu berichten und davon zu unterrichten, das am morgigen Tage das Ritual abgehalten wird und das Wasser fließen wird, von der vorgeschlagenen Positionierung der Dorfbewohner, riet ich ab, stattdessen schlug ich vor, dass sich die Dorfbewohner auf dem Plateau des Stausees sammeln sollten, so dass jene nicht unter eventuellen Problemen zu litten hätten. Damit wären beinahe alle Kamele in der Oase, um einen entsprechenden Terminus aus dem Brettspiel Rote und weiße Kamele zu verwenden. Um die letzten Steine zu setzen begab ich mich noch zum Staudamm, auf dem Weg dorthin begegnete ich Delia und Jane, beide haben wohl Kräuter gesucht. Zusammen mit Delia nutzte ich unsere gemeinsame Kraft und convocierte einen Dschinn der Luft, der mir ähnlich sah, hmm hatte Finkenfarn recht mit der propagierten Individualität der Dschinne, ich meine mich auch an entsprechendes aus den alten Märchen meier Kindheit zu erinnern, nun der Dschinn folgte meinen Bitten, nur die Freizeit wusste er nicht zu nutzen, aber da er unbedingt die Kakteen und Menschen zählen wollte, warum nicht, ich weiß ja das zählen spaß macht. Anschließend wurden noch zwei Elementare Diener des Wassers convociert, jene zeigten sich als perfekte Sphären aus Wasser, diese wurden von mir in den Stausee gebunden und sollten am morgigen Tage auf ein Zeichen von mir, ich dachte an ein Arme nach oben recken und das, lautstarke, sprechen von etwas wie:“ Oh Geister die ihr im Wasser innewohnt, schenkt uns die Gunst eures Elementes auf das der Durst des Landes gestillt wird, dies das begehren von Nehazet ay Yash-Hualay von Punin alam el Ketab Rohaldor ibn Tulachims“, oder so ähnlich. Darauf folgend solte eine mannshohe Welle welches sämtliches Erz, getragen von den Wesen aus Humus, auf dem Staudamme fortragen sollte. Auch jene Geister schienen sehr wechselhaft, also erlaubte ich ihnen zu spielen.

Eine Blutfehde wird verhindert, der Würfel der Weisheit und weiteres

3. Namenloser 1025n.BF
Die Nacht war geruhsam, das einzige befremdliche war, dass ich mal wieder von Sezierung einer riesigen Biene träumte, bei der Untersuchung entwichen Pollen aus ihren Beinen, welche wohl aus dem weiten Radja stammten, möglicherweise den Zyklopeninseln. Was mir Bishdariel damit sagen wollte, entzieht sich meiner kenntnis, vielleicht hat er sich im adressaten geirrt?
Wie dem auch sei, es stellte sich heraus, dass dies nicht das einzige befremdliche war, welches sich gestern Nacht ereignete.
Azina saba Belima hat es wohl geschafft sich in einen Kampf in dieser häuslichen Atmosphäre verwickeln zu lassen und laut Meinung des Karawansereibesitzers soll ich für diesen Zwischenfall verantwortlich sein, verstehe das einer, wie ich für etwas verantworltich sein kann, was ich erstens nicht verschuldete, zweitens von der erwählten des wohl eigenständigsten Gottes des Pantheons verschuldeten und drittens ich nicht anwesend war. Zumal es doch wirklich eine Frechheit ist, dass jemand des Nachts in einer Karawanserei angefallen wird. Da ich weiteres, unnötiges, Blutvergießen vermeiden wollte, liegt mir doch nichts daran die komplette Sippe der Rashimin eine Passage über das Nirgendmeer anzubieten, täte sich dies doch schlecht in einer Vita, einmal davon abgesehen das es mir ziemlich fragwürdig erscheint, das ich mich meiner Haut erwehren muss, für etwas das meine Begleiter verschuldeten, wobei ich nur zum unbeteiligt leidenden gekürt werde. Ich ersann also einen Plan, um weiteres zu vermeiden, dazu holte ich Azinas Speer, den Säbel und den Waqqif des Verstorbenen, sowie den Verstorbenen, zusammen mit Delia convocierte ich einige Elementare Diener, einen des Humus, jener wurde gebeten sich um Delias Haarproblem zu bemühen und Sahib Selim Al’Harab ibn Saids Heilung zu unterstützen, zwei der Luft, um mich und den unglücklichen zu der anderen Leiche zu transportieren, an der anderen Leiche angekommen, arrangierte ich beide so wie ich es mir vorstellte, bedacht darauf die Totenruhe zu schonen. Anschließend begab ich mich mit einem der Luftwesen zurück nach El’Trutz, dort suchte ich die Familie des gestern verstorbenen aus, um mein Beileid ob ihres Verlustes zu bekunden, ich erwähnte das wir auf dem Hinweg des Todes ansichtig wurden und mir auffiel das ein Toter einen Waqqif der Sippe der Rashimin gehabt hatte, da dies der einzige Gegenstand war, der eine Identifizierung ermöglichte, beschloss ich ihn mitzunehmen und der Familie auszuhändigen. Ich denke, diese unnötige Blutfehde wurde verhindert, der Patriarch der Sippe sprach auch seinen Dank mir gegenüber aus.
Zurück in der Karawanserei bemerkte ich eine andere Karawane, welche sich ebenfalls in der Karawanserei eingefunden hatte.
Ich berichtete dem Karawansereibesitzer oder zumindest seinem Sohn vom Erfolg meines Planes. Ich bemühte mich das von Jane gestellte Mathematik Rätsel von neulich zu lösen, leider schlichen sich doch ein paar Ffehler ein, so dass die Lösung nur als marginal zufriedenstellend gelten kann. Ansonsten war der Tag recht ereignislos.

4. Namenloser 1025n.BF
Die Karawane brach Richtung Quadanagar auf, ich unterhielt mich während der Reisse ausgiebig mit Delia über unsere Möglichkeiten der Magie, weiterhin erzählten wir uns gegenseitig welcherlei Canti wir verrichten können, was für Rituale wir leiten können und weitere artverwandtes. Dabei erfuhr ich einiges über die satuarische Fluchmagie, zwar eher von bescheidenen Informationsgehalt, aber ich weiß mittlerweile das es diverse Flüche gibt, ein paar lauten „Beute“, „Kornfäule“ und „Unfruchtbarkeit“ und was jene bewirken. Die Karawane erreichte später noch Quadanagar, Sie nächtigte außerhalb der „Stadt“.

5. Namenloser 1025n.BF
Wieder eine ereignislose Nacht, seltsam war nur, dass meine Beglieter kollektiv verschwunden zu sein schienen, nachdem ich etwas gewartet hatte beschloss ich das Wirtshaus aufzusuchen, wo ich auch auf meine Begleiter traf, welche gerade gingen als ich das Wirtshaus betrat, glücklicherweise betrat ich es nicht aus Hunger oder Durst, ich begleitete meine Freunde zu dem Basar, begab sich doch der von Azina gesuchte Händler dorthin, wo hätte er sich sonst hin wenden sollen?
Auf dem Basar wurde ich von meinen Begleitern gefragt ob ich meinen Stab entzünden könnte, seltsame frage, ich meine so oft wie ich dies demonstrierte, sollte es doch mittlerweile bekannt sein, dass ich zu dazu in der Lage bin. Nun ich beschloss meine Freunde durch eine entsprechende, erneute, Demonstration zu erfreuen und entzündete den Stab, kurze Zeit später machte sich ein Händler bemerkbar, welcher mir wohl etwas verkaufen wollte, zumindest lassen das seine Worte „Benötigt Ihr“, danach brach er leider ab, als er mein Gesicht erkannte und ich das seinige, zumindest gehe ich davon aus, das dies die zutreffende Erklärung war, handelte es sich doch um jenen, welcher mir den purpunen Mantel vor einigen Wochen verkaufte, den einzigen dem es bisher gelang meine geistige Abwehr zu durchstoßen, leider rannte er davon. Ich hätte gerne mit ihm disputiert und mehr über ihn erfahren, ich rannte ihm hinterher, aber seine Ortskenntnis ermöglichte ihm zu entkommen. Die unterwegs neuerworbenen Bekanntschaften waren auch keine allzu große Hilfe, wussten Sie doch nichts als Verwirrung zu stiften.
Als ich den Basar danach wieder aufsuchte wurde ich gerade den letzten Momenten eines schwer zu beschreibenden Chaos ansichtig. Irgendwie hatte es jemand geschafft den Unmut sämtlicher umsich stehender Tiere aufsichzuziehen. Am Ausgangspunkt des Chaos, zumindest ließ die Schneise des freien Weges diese Vermutung zu, begegnete ich meinen Begleitern. Dort ging es in einem Gespräch um Azinas heißgeliebten, oder vielleicht doch eher kaltgeliebten ?, Speer, welcher wohl im Besitze jenes Händlers sei, nach welchem Sie sich erkundigte.
Ich nutze den disput um die matrices der Sapefacta Canti in meiner Bürste der Reinigung zu erneuern. Anschließend begab ich mich zu besagtem Händler um eine größere Menge Berkristall, dem kundigen als Fokus der Clarobservantia bekannt, zu erwerben, er war auch so freundlich mir den Speer zu zeigen. Leider hatte er, trotz Demonstration, keinerlei Interesse an einem Austausch des Speeres gegen meine Bürste der Reinigung. Dafür zeigte er mir allerlei Tand, einen Würfel der Weisheit, welcher wohl noch nie gelöst wurde, das hatte auch nur einige wenige Augenblicke bestand, durfte ich jenen doch anfassen, durch meine vorherige Examination wusste ich wie ich ihn zu drehen hätte, als er gelöst war ertönte eine metallenen Melodie ansonsten gab es keine weiteren Ereignisse von diesem Spielzeug, danach wollte er mir ein Monokel von Khadil Okharim anbieten, vollkommen unmagisch. Als ihm auffiel, dass ich auf seine Blendungen nicht hereinfiel versuchte er andere zu blenden, auch erneut mit seinem „Unmöglichen“ Würfel, konnte mir nicht verkneifen die Melodie des Würfels zusummen, als ich damit endete wies ich den aktuellen potentiellen Kunden an, wie der Würfel zu lösen sei, was ihm auch prompt gelang. Unverständlicherweise behauptete er, das er spüren könne, wie er merklich klüger geworden sei, darauf konnte ich nur erwidern, dass er dann vorher nicht sehr klug gewesen sein kann, da ich bei meiner Lösung vorhin keinen Unterschied bemerkte.
Ich zog mich von diesem Stand auch zurück.

Reise Naggilah-El’Trutz

02. Namenloser 1025n.BF
Wir begaben uns heute von Naggilah aus Richtung El’Trutz, mir fiel auf, dass dieses geschaukel der Konzentration nicht gerade förderlich ist. Es müsste doch möglich sein einen Schwingungsfreien Wagen zu konstruieren, hmm vielleicht ließe sich etwas mit den Collegae Peddersen und Tsukasa entwickeln…
Während der Rast konnte ich dann doch meditieren…
Später stellte sich heraus, das Collega Peddersen in den, zeitweiligen, Besitz einer geheimnisvollen Schatulle gelangte, Sitten sind das hier, Reiteer werfen, vermutlich, wildfremden Schatullen zu und wollen Sie irgendwann mal abholen, naja an dem System sollte noch gearbeitet werden, denke ich.
Mit meinem, ganz, besonderen Durchblick und Scharfsinn gelang es mir zu eruieren, dass sich in der Schatulle eine Schriftrolle befand, beschrieben mit Tulamidischen Schriftzeichen, die Schriftrolle war praktisch zu sehen…
Nagut ich sah jene ja auch…
Etwas später, wir begaben uns weiter Richtung El*Trutz, ritten uns einige Reiter entgegen, um jedwede Art von Dummheit zu minimieren, beschloss ich eine kleine Phantasmagorie vorzubereiten, so ein gutes Dutzend mit Speeren bewaffneter und schwer gerüsteter Tulamidischer Krieger dicht vor der Karawane, sollte den Reitern den Spaß an einem möglichen Angriff nehmen, was es dann auch tat, anscheinend zumindest.

Erreichten El’Trutz am späten Abend, diesesmal wurden wir in die Karawanserei gelassen, sollte ich mir merken, beim nächsten sollte ich vielleicht eine Karawane herbei Phantasmagorieren…

In einem der Gespräche am Tage unterbreitete ich meinen Begleitern dann auch die Pläne Rafim Beys ibn Rizwan und unsere Möglichkeiten wie etwaiger Schaden für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten sei…

Interessantes Gespräch mit dem Karawansereibesitzer, darüber das eine Frau die Karawane führe und nicht ich, konnte ihm dahingehend aufklären, dass eine Karawane ja soetwas wie eine mobile Heimstatt sei und in der Tulamidischen Gesellschaftsordnung die Frauen ja für die Verwaltung der Heimstatt verantwortlich seien. Gut ich hätte auch konträr argumentieren können, da eine Karawane auch als Herde betrachtet werden könnte, welche dann wiederum in den Verwaltungsbereich der Männer fiele. Diese Verhaltensmuster sind echt so irrational…
Wer denkt sich so etwas nur aus.

Die Nacht zum dritten Namenlosen verlief ruhig, keiner störte, passierte also nichts, sonst bin ich gefühlt ja immer der erste, welcher bei irgendwelchen Kleinigkeiten aus, meinem doch so bitter benötigten Schlaf, gerissen wird.

Naggilah, Rückreise

30. Rahja 1025 nach Bosparans Fall, Abends/Nacht:
Wir erreichten Naggilah, wurden in die Karawanserei eingelassen. Die Karawane schien, freundlich ausgedrückt, etwas kopflos ohne Sahib Selem Al’Harab ibn Said. Aber durch das Eingreifen von Azina und Collega Peddersen, konnte der gröbste Schaden minimiert werden. Ich kümmerte mich um unsere „besonderen Gäste“, ein Bediensteter der Karawanserei war so freundlich und überbrachte meine Nachricht an Collegus Rafim Bey ibn Rizwan. Collega Peddersen und ich disputierten über das Unrecht der Söldner, welches jene durch ihren schändlichen Verrat begannen, die Frucht der Erkenntnis schien dies nicht reifen zu lassen in ihren kleinen Geistern. Wesir Abu geleitete mich von der Karawanserei zu der Residenz von Collegus Rafim Bey ibn Rizwan. Wir berieten uns kurz, er unterbreitete mir einen interessanten Vorschlag.

1. Namensloser 1025 nach Bosparans Fall:
Ich begab mich mit dem Tau des Tonwarenhändlers, welches ich mir lieh, zurück zur Karawanserei. Dort besuchte ich Sahib Selem Al’Harab ibn Said, welcher gerade von Collega Peddersen und Delia versorgt wurde. Collega Peddersen begab sich auf den Weg um ein Heilmittel für eine der schlimmsten Erkrankungen Deres zu beschaffen, für Dumpfschädel. In der Zwischenzeit lehrte ich Delia den Unitatio Cantus, anschließend brach ich, unter Zuhilfenahme ihrer arkanen Kräfte, den auf ihr liegenden Memorabia Cantus. Dem Anliegen des Wissensaustausches war sie, nur bedingt aufgeschlossen gegenüber, wieso eigentlich, ich meine ich habe ihr auch Wissen der Gildenmagie zugänglich gemacht, was spricht also gegen eine Vertiefung und einen entsprechend beiderseitiegen Wissensaustausch? Arbeitete mit Collega Peddersen zusammen bei der Zubereitung des Traschbart, um den Dumpfschädel zu kurieren.

Reise Fasar-Punin-Fasar-Maradior-Merhabad-Naggilah

Der kurze Besuch in Punin war erfreulich, gelang es mir doch meine verbrannten Aufzeichnungen zu ersetzen und einige Gegenstände dort zu deponieren, Ulfried wurde an der Akademie aufgenommen, was zu erwarten war, kurze Gespräche mit den Collegea Manzanares und Kosmaar geführt. Das Reisen per dunkler Pforte war angenehm, warum kann nicht jede Reise so schnell erfolgen? Nachdem ich mich per dunkler Pforte wieder zur Al’Achami begab erstattete ich der Familie Rotwasser einen erneuten Besuch ab, hmm ob deren Diener inzwischen wieder zurückkehrte? Das Präsent der Familie Rotwasser, eine magische Schreibfeder, welche, bislang, gemäß meiner Erwartungen funktionierte, dürfte es mir erlauben meine Arbeiten schneller zu verfassen, jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie hoch die maximale Geschwindigkeit der Feder ist.
Collega Jane Peddersen schloß sich unserer kleinen Reisegruppe an, mit Ihr und Azina saba Belima begab ich mich zu Sahib Selem al’Harab ibn Said, um mit ihm die Konditionen unserer Reise nach Shirdar zu besprechen. Auf dem Basar erfuhr ich später auch, aus verlässlicher Quelle, das mein Vater Handelsbeziehungen bis nach Fasar hat, war mir bislang unbekannt, hmm wohin er seine Waren sonst noch exportiert?

Ich musste den Weg zwar zu Fuß laufen, was meinen Entschluss betreffend anderer Reisemittel lediglich bestärkte, und mich entsprechend stark erschöpfte, aber in Maradior angekommen, gelang es mir meine Nachricht an Collegus Rafim Bey ibn Rizwan zu übermitteln. Ansonsten war der Tag recht uninteressant, spielte noch mit Collega Peddersen eine Partie Rote & Weiße Spiele, sollte meine Erfahrung ausbauen, verlor ich doch. Ich konnte meine neue Feder einem ausgiebiegeren Test unterziehen, begann ich doch damit den theoretischen Teil der Theorie der Beobachtung und Wahrnehmung abzuschreiben, ich werde noch einige Anmerkungen beizufügen, ist das Werk doch etwas veraltert, Ulfried wird es sicher zu schätzen wissen.

Erreichten heute Merhabad, traffen erneut auf eine Zollstation, leider nicht der Zöllner vom letzten Male, hätte mich gerne weiter mit ihm unterhalten, schade, vielleicht ein anderes Mal. In Merhabad konnte ich, am nächsten Tag, ein weiteres Thaumatursom erschaffen, das als Gedankenkonstrukt für Azina begonnende Reinigunsartefakt wurde in die Tat umgesetzt, nach einer kleinen demonstratio weiß ich nun, erstens das es funktioniert und zweitens, dass meine Kleidung wieder sauber ist. Ein gewisser Yikbar zeigte sich an dem Thaumatursom interessiert, verstand aber nicht, dass ich selbiges Thaumatursom nicht unter 95 Dukaten und 12 Muwlat verkaufen könne, seltsamer Vorstellungen haben einige Leute, dabei war das nur der reine Unkosten Beitrag.

Die nächste kombattive Auseinandersetzung ereignete sich auf unserem Weg nach Naggilah. Einer der Söldner der Karawane erfragte meine Expertise bezüglich eines Ringes, kurze Begutachtung mittels Odem Arcanum Cantus ergab das besagter Ring ein Thaumatursom sei. Jenes wird durch aussprechen des Wortes „Ring“, und das bei einem Ring, wer denkt sich so einen Blödsinn aus? ausgelöst. Jener Cantus scheiterte zwar an meinem Widerstand gegen Magie, doch der Söldner ziehte seine Waffe blank und attacktierte mich, verfehlte mich jedoch. Als nächstes brach ein ziemliches Chaos aus, die Söldner griffen ihre eigene Karawane an, wobei größtenteils wir unter ihren Angriffen zu leiden hatten und Sahib Selim al’Harab ibn Said, dank der Unterstützung durch Azina saba Belima und Collega Peddersen gelang es uns den Angriff zurückzuschlagen, die Verstärkung der Söldner wurde erfolgreich durch primitive Magica Combattiva und Phantamagorien eingeschüchtert, sodass jene eine Flucht vorzogen. Der Anschlag mit dem Ring, welcher auf mich versucht wurde, brachte mich auf eine Idee, ich zückte den Ring und warf ihm dem Söldner zu, welcher mir den Ring aushändigte, wie zu erwarten war fing er den Ring, woraufhin ich selbst das Artefakt mit dem Wort Ring auslöste, und bei ihm funktionierte der Cantus natürlich. Der Söldner welcher Sahib Selim al’Harab ibn Said in seiner Gewalt hatte floh auch nach einiger Zeit, jedoch richtete er vorher noch diversen Schaden an, er floh mit einigen Besitztümern von Sahib Selim al’Harab ibn Said und schlitzte seinen Hals vorher auf. Collega Peddersen gelang es seinen Zustand zu stabilisieren, mein vor kurzem fertiggestelltes Thaumatursom half seine Wunden zu reinigen. Weiteres konnte ich zu dieser Zeit nicht tun, doch die Schmückhändlerin überraschte mich, hatte Sie doch einen kleinen Vorrat an Alchimistischen Elixieren angesammelt, für Notfälle wie sie mir gegenüber erwähnte, sie reichte mir einen Zaubertrank. Jener regnerierte meine Zauberkraft in dem Maße, dass ich die durch den Söldner hervorgerufene Wunde, relativ, einfach heilen konnte. Die verräterischen Söldner wurden, insofern es möglich war, gefesselt, jene werden bei nächster Gelegenheit dem hier herrschenden Potentaten zum richten übergeben.

Anschließend begaben wir uns erneut in Richtung Naggilah, Azina ritt voraus.

Der Weg zurück

„Folgt mir!“

Mit einer Fackel in der einen und die Zügel von Janes Pferd in der anderen Hand reitet Azina gen Naggilah. Der Tross der Karavane des verletzten Sahib Selim folgt ihr dicht auf den Fersen. Angestrengt späht sie in die Dunkelheit und versucht Weg, Ziel und Gefahr gleichermaßen im Blick zu behalten. Die Silhouetten der verräterischen Söldner verblassen bereits am Horizont.

Ich habe ja erwartet, dass die Rückreise nach Shirdar kein Vergnügen wird, nun wo Delia vorauseilte, Rowin seiner Liebe andernorts frönt und dieses Fräulein Peddersen mit uns reist. Für Nehazet scheint es ja eine willkommene Abwechslung zu sein. Nun hat er endlich einen Gesprächspartner. Und ich muss ja nicht ständig bei den Beiden verweilen. Da kommen mir die Pflichten eines Söldners sehr gelegen, um nicht den Verstand zu verlieren.

Was sich jedoch die Söldner von Sahib Selim erlaubten, widerspricht ganz klar dem Kodex. Verrat ist unverzeihlich. Und Mord vergeltungswürdig. Ich bin sicher Salem hat irgendwo einen Sohn der Blutrache nehmen wird. Das kennen wir ja schon. Hoffentlich lernt er – sollte er überleben – was durchaus wahrscheinlich ist, da sogar Nehazet seine heilenden Hände im Spiel hatte – dass er seine Männer besser bezahlen muss. Nur zufriedene Männer sind gute Männer. Und Frauen!

Naggilah … nur ungern möchte ich dorthin zurück. Ich sehe ein, dass Salem ein ordentliches Lager benötigt. Auch sehe ich ein, dass die gefangenen Verräter überführt gehören. Aber ich sehe nicht ein, warum wir dafür Bey Raffim persönlich belästigen müssen. Leider besteht Nehazet darauf. Ist es doch – wie er sagt – eine gelungene Wiedergutmachung des Schadens, wenn wir ihm zwei neue … Arbeiter … bringen. Sollen sie meinetwegen machen was sie wollen, ich bleibe in der Karawanserei und werde mich ein wenig erholen. Zwar konnte ich keinen Stoß mit dem Speer landen, aber ich wurde auch nicht verletzt. Ich sollte ein wenig trainieren. Aber nicht mehr heute.

Ich kann die Sterne sehen. Welch trügerische Ruhe.

Azina schaut auf den Tross hinter ihr. Die Händler sehen besorgt, aber auch wütend aus. Einige wuseln herum und lassen die notdürftig umgepackten Waren neu organisieren. Andere sitzen gedankenverloren und zusammengesunken auf ihrem Kutschbock. Als Azina sich wieder umdreht schwirren die Worte ihrer Tante erneut ihn ihrem Kopf herum.

Sie hat nicht viel gesagt. Aber sie hat Recht! Ich muss mich meinen Pflichten stellen, ganz gleich was geschieht. Das duldet keinen Aufschub mehr. Ich muss zurück nach Aranien! Jedoch besagt die Ehre, dass ich diesen Auftrag zunächst beende und Nehazet sicher zum Emir bringe. Im Anschluss werde ich mir Arbeit in einer Karawane nach Barburin suchen und die Zedernstraße ein weiteres Mal bestreiten. Vielleicht kann Sahib Selim ein gutes Wort für mich einlegen, um mir einen besseren Stand zu verschaffen.

Haltet aus. Ich werde kommen. Versprochen.
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Gedanken der Azina

Ein kurzer Trip nach Punin zeichnet sich ab

Nachdem es mir gelang Delias Wahren Namen zu erfahren, sollte es mir erheblich einfacher fallen, den auf ihr gewirkten Memorabia Cantus aufzuheben, nun muss ich nur noch genügend Kraft akkumulieren. Worum ich mich auch bemühte, was in einer erneuten temporären Unpässlichkeit meiner seits endete.
Nachdem ich mich geringfügig erholt hatte, offensichtlich habe ich nicht nur verpasst, wie Rowin und Demeya erneut zusammenfanden, faszinierend, wenn darüber nachgedacht wird, dass bei Demeya andere Methoden zum angestrebtem Ziel führten, wäre ich nur nicht so ausgezehrt gewesen, so hätte ich daran gedacht Demeya zu untersuchen, es wäre ja theoretisch möglich, bei Delia eine ähnliche Methode anzuwenden, so ich gerade darüber nachdenke, was wohl passieren würde, wenn ich eine der Figruen aus meinem rote & weiße Kamelspiel zu Staub verarbeiten würde, ich meine theoretisch sollte zumindest eine geringe Wahrscheinlichkeit bestehen, dass die Praios gebundene Kraft dem Cantus entgegenwirkt, theoretisch, hmm wie sich so eine zermahlene Figur wohl mit der Al’Chymia arrangieren würde? Zuerst einmal werde ich es wohl mit der traditionellen Variante versuchen.
Der Tag neigte sich dann auch dem Ende, morgen würden Rowin und Demeya den Bund der Travia eingehen, wie so eine Zeremonie wohl vonstatten geht?

In Anbetracht eines gewissen fehlens der vis vitalis in meinem Corpus, zog ich es vor erneut einen Balsam Cantus zu sprechen, interessanter weise fiel es mir schwerer als sonst meine Konzentration zu halten, muss wohl noch deutlich geschwächt sein, doch es war nichts, dass nicht durch ein überdenken und feinerem ausarbeiten der Matrix des Cantus im Geiste ausgeglichen werden konnte. Die Zeremonie des Traviabundes war, seltsam, schon alleine die Metaphern waren unzureichend, kaum wird darauf hingewiesen folgen die Strafen natürlich auf dem Fuße…
Travia womit habe ich deine Aufmerksamkeit verdient, Hesinde, Nandus und Feqz wo seid Ihr, könntet Ihr doch eure Verwandte im Zaume halten.
Nun gut, es gab auch den ein oder anderen Lichtblick, wobei vorallem zwei von Bedeutung sind, zumindest für mich die anderen ziehen wahrscheinlich andere Ereignisse vor.
Aber wo es Licht gibt, dort gibt es bekannterweise auch Schatten, in diesem fall gab es reichlich Schatten, also schön neutrlaistisch ausgeglichen…
Da wäre einerseits die erfreuliche Bekanntschaft mit einem potenziellen Studiosi der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puninsiensis, welchen ich kennenlernte nachdem er mein Exemplar des hilfreichen Leitfadens des wandernden Adepten mit seinen Gedanken anreicherte. So sehr ich seinen Eifer und seinen potenziellen Intellekt schätze, sehe ich doch gewisse Ähnlichkeiten zwischen uns, so wenig schätze ich die Verunstaltung, wobei mir seine Gedanken durchaus an diversen Stellen des Buches kammen, meiner Bücher, ob sich dies mittels Sapefacta Cantus reversibel machen ließ? Zumindest waren seine Anmerkungen nicht auf dem gleichen Niveau, wie die Anmerkungen des restes der Kinderschar, mein arnmes Buch…
Wo war ich, ach ja, nach beschau des angerichteten Schadens, setzte ich mich mit meiner Ausgabe des Tractatus Septelementaricum neben ihn, wir gerieten relativ schnell ins Gespräch, dabei untersuchte ich ihn mittels Odem Arcanum auf eine entsprechende Arkane Befähigung, welche sich auch zeigte. Ich sprach ihn darauf an, auch er wollte auf die Academia Arcomagica, hach das ruft, lassen wir das, wir begaben uns nach draußen, wollte er doch seiner Privatlehrerin davon unterrichten. Jene fanden wir am Brunnen des Traviapaltzes, es handelte sich um eine dezent gekleidete gut aussehende Frau, auch mit ihr ließ es sich angenehm disputieren, ich besprach mit ihr meine Erkenntnisse, schnell kammen wir überein, das die Eltern des Jungen schnellstens informiert gehörten. Also wurde ich zum Hause derer von Rotwasser geführt. Dort disputierten wir kurz über Möglichkeiten der Einordnung von Architektur, sowie Probleme, welche sich theoretisch, dabei ereignen könnten. Bis auf die angeschlagene Mutter des Kindes, waren seine Eltern nicht im Hause, doch jene suchte uns bald heim. Es gelang uns natürlich sie von unserem Vorhaben zu überzeugen. Ich sollte noch schnell ein Empfehlungsschreiben aufsetzen, was ich auch mithilfe von Collega Pedersen tat, weiterhin wurde uns zugesagt, dass wir morgen einen Termin in der Al’Achami hätten, hoffte ich doch die Dunkle Pforte dort nutzen zu können.
Der Tag klang aus mit einer angeregten Mathematisch/Sphärologischen disputatio mit Collega Pedersen, ach würde ich doch nur auf eine höhere Anzahl solcher Geister treffen, hätte jemand wie Sie uns damals zu Collegus Malums Domizil begleitet, so wären die ganzen Verwirrungen um unser parlier in Bosparano vermieden worden. Auch Azina und Delia gesellten sich noch kurz zu uns, ihr Verhalten wirkte, irgendwie seltsam, vermutlich lag das an der Zeremonie des Traviabundes, warum gibt es dafür eigentlich keinen Cantus, hmm, wäre aufjedenfall ein Versuch wert, allerdings beginne ich mit der Konzeption erst, wenn ich kein anderes lohnendes Thema mehr habe, soviel ist wichtiger als das. Wobei es eigenartig anmutet, ob die Analyse eines Thaumatursoms mit Cantus Catalytis Infinitum simpler wär?

Letze Nacht in Fasar

Noch lange lag Delia in dieser Nacht wach. Sie hatte es den ganzen Tag sehr gut geschafft sich von ihren Ängsten abzulenken. Dies war auch ein Leichtes in anbetracht der Hochzeit von Rowin und Demeya. Doch nun in der Dunkelheit des Schlafsaals stürzt alles wieder auf sie ein.
Welchen Erinnerungen konnte sie wirklich noch trauen? War das alles passiert, war dieser Tag wahr, war sie es selbst?

Es musste so sein! Alles seitdem sie außerhalb der verfluchten Akademie zu sich kam musste wahr sein!

Sie wälzte sich unruhig hin und her, kaum Schlaf findend. Allein in einem dunklen Raum. Vollkommen auf sich gestellt. Es drängten sich die Geräusche der anderen an ihr Ohr. Schlafende Körper. Oder taten sie nur so? Solange bis Delia unachtsam wurde? Um sie dann endgültig zu verschlingen?

Ein Geruch aus längst vergangen Zeiten drängte sich in ihre Nase. Von jenem Mann den sie damals über alles liebte und sich doch gegen ihn entschied. „Jallal wo bist Du… Ich brauche Dich…“ keuchte sie im dumpfen Halbschlaf. Im Bewusstsein, dass er nicht kommen konnte. Er war bereits seit langem tot… Doch der kurze Geruch beruhigte sie etwas.

Der Diener Levthans, welcher an diesem Abend sie mit den Worten „Ich werde nicht bitten“ zum Tanze befahl, erinnerte sie an Jallal. Umso mehr fühlte sie sich verlassen, als jener Mann sie nicht für diese Nacht erwählte und statt dessen eine Traviageweihte mit dem Feuer seiner Lenden beglückte. Auch jetzt noch konnte sie das lustvolle Stöhnen aus dem Nebenraum vernehmen. Wie konnte sie auch davon ausgehen, das er sie für die Nacht wählen würde? Sie, gebrochen und ihrer Haare und Würde beraubt.

Sie hoffte inständig, dass Nehazet ihr helfen konnte. Der einzige Magier dem sie traute.

Ihre Hände griffen erneut nach dem Duft aus ihren Erinnerungen und fanden keinen Halt. An nichts konnte sie sich klammern, nichts hielt sie und so stürzte sie, leise wimmernd in die alptraumhafte Schwärze der traumlosen Nacht. Auf ihrem Gesicht bahnten sich einsame Tränen den Weg, in stiller Hoffnung auf liebevolle Lippen die sie erlösten, bevor sie ein trockenes Ende finden würden.