Button

Vorbereitungen für wilde Verhandlungen

Ich bin also seit einigen Tagen wieder in Khorestan, nun habe ich schon verschiedene Pläne, für unterschiedliche Eventualitäten bezüglich des Ferkinaproblems erarbeitet und ich bin zuversichtlich das sich meine ordentliche Vorbereitung auszahlen wird, ich meine es sind nur Wilde, und von jenen auch nicht einmal viele, damit sollte ich doch wohl alleine fertig werden.

Ich arbeite nun schon länger als eigentlich erwartet an dem Problem, nun was will ich machen, da ich auf meine eigenen Fähigkeiten angewiesen bin, und alles sicher verlaufen soll, wurde aus der angestrebten Woche mittlerweile eine Zeit von 13 Tagen, doch dafür habe ich nun verschiedene Temporäre Thaumatursome zur Hand, die, sofern sich Azad nicht auf eine vernünftige Verhandlung einlässt, ihn dazu bewegen werden meinem Anliegen positiv zu begegnen, darüber hinaus sind auch verschiedene Elementare gebunden zur Verfügung um mir mit ihren besonderen Fähigkeiten zu diensten zu sein. Alles in allen bin ich zuversichtlich das ich das Problem auf die eine oder andere Art lösen werde, im zweifelsfall wird das ganze halt in einem Zauberduell, falls bei Azad von einem Zauberduell gesprochen werden kann, ausarten. Da die Überraschung auf meiner Seite ist, gehe ich auch nicht davon aus das er irgendwelche wie auch immer gearteten Vorbereitungen getroffen hat.

Darüberhinaus veranlasste ich in den letzten Tagen hier noch die verschiedensten anderen Angelegenheiten, ich ließ schon einmal ein paar Speisen, für meine zu erwartende triumphale Rückkehr, vorbereiten, so das eine kleine Feierlichkeit auszurichten möglich wäre, jenachdem wie meine Verhandlungen mit den Ferkinas laufen mögen. Weiterhin besah ich mir erneut die Pläne, welche Jane gezeichnet hatte, ich denke als nächstees werde ich die Ziegelei in Angriff nehmen, für meine weiteren Vorhaben benötige ich Baumaterialien, außerdem habe ich schon eine Idee wie ich mit der Ziegelei mit einigen Modifikationen die Wasserversorgung meines Heims und das Schwefelproblem des Sees in Angriff nehmen kann.

Weiterhin beauftragte ich Assaf sich nach den verschiedensten Büchern und Schriftrollen zu erkundigen, wobei arkanes Wissen jedweder Richtung natürlich bevorzugt meine Neugier wecken würde, ich ihn aber auch darauf hinwies das eine ordentliche Bibliothek gefüllt mit profanem Wissen über die Umgebung, die verschiedensten Wissensbereiche und auch über die verschiedenen Schulen des Rastullah Glaubens momentan von, leider wie ich schmerzhaft zugeben muss, höherer Priorität seien. Anschließend trug ich ihm noch auf nach dem ein oder anderen geeigneten Lehrling ausschau zu halten, der es würdig wäre in den geheimnissen der Al’Cymia unterwiesen zu werden, jener sollte treu, gelehrig und gescheit sein.

Weiter Auschnitte aus dem Tagebuch der Jane Peddersen

30 Boron. 1026 n.BF
Wieder auf Reisen. Dieses Mal Richtung Babruin. Ich bin gespannt wie der werte Herr Hauptmann die Spannung aus der gruppe nehmen will. Am Abend hat der Hauptman Dehlia zu seiner Schwanenhüterin ernannt. Es wird wohl noch eine ganze Weile dauern bis die genauen Feinheiten dieses Standes klar werden aber im Großen und Ganzen ist es etwas Positives für Dehlia. Ich hab mich dazu bereit erklärt für die Versammelte Gesellschaft zu kochen. Es scheint sehr gut angekommen zu sein. Dehlia hat als Auftakt ihres Dienstes für Sieghelm ein fest Organsiert. Bis jetzt hat die Reise aber nur wenig Neues Wissen zu Tage gefördert. Immerhin konnte ich meine Zeichnungen um ein paar Skizzen erweitern. Lunalu hat die ganze Zeit Geleuchtet zum Glück hat das am Abend nachgelassen ich werde Magie wohl nie ganz verstehen.

1.Hesinde 1026 n.BF Morgens
 Morgen werde ich den Herrn Hauptman seine eigene Medizin spüren lassen. Das Reisen ist sehr angenehm und man fühlt sich sicher durch seinen Schutz aber nur einmal möchte ich ihn ruhe Ausschlafen können. Die Reise bisher war recht angenehm ich hoffe das sie auch weiterhin gut verlaufen wird.

1.Hesinde 1026 n.BF Abends
Wir wurden von Banditen überfallen. Unter denen befand sich auch der Bandit der versucht hatte mich in der Stadt zum Schweigen zu bringen. Trotz meiner überlegenden Taktik stellt sich der Kampf als sehr schwierig heraus. Ich konnte nur mit glück mich gegen meinen Gegner behaupten der egal was ich versuchte nahezu jeden meiner Angriffe parieren konnte. Dann haben sich Dehlia und Sieghelm wieder über Nichtigkeiten  gestritten. Alles deutete darauf hin das ein unbekannter Magier die Banditen unterstützte. Allem Anschein nach eine Magierin. Ich Tippe entweder auf Eifersucht oder Rache. Wie immer bei Adligen.

1.Hesinde 1026 n.BF Späte Nacht
Irgendjemand schleicht hier rum aber ich bin zu verwundet und müde um wirklich besorgt zu sein. Ich weigere mich aber zu glauben dass ich Paranoia entwickle da ich die typischen Anzeichen nicht bei mir entdecke. Vieleicht eins der Kinder der Bäuerin.

2.Hesinde 1026 n.BF
Der … Werte Herr Muhala hat sich entführen lassen. Gleich zweimal. Das Erste Mal in der Nacht von seiner „Geliebten“ Radajana, das zweite Mal von einem Bunten Bären. Radajana ist die Magierin die daran Schuld ist das ich demnächst erneut ein Neues Reisekleid kaufen darf und zur Zeit darüber Nachdenke mir einen angemessen aussehende Lederrüstung zu besorgen. Sie behauptet das der Bandit eigenmächtig gehandelt hat woran ich wenig Zweifel hab. Wir sind also am Morgen den entführten Edelmann durch die Wildnis gefolgt und haben seine verzweifelte geliebte schluchzend im Unterholz gefunden. Es gab keinen Zweifel das ihre Geschichte des Bären echt war den. Die Spuren waren unübersehbar.
Wir wurden geführt von einem großen Torwahler. Einen Tierkrieger der sich ebenfalls in einen Bär verwandeln kann. Ich war sehr überrascht einen so weit im Süden anzutreffen aber durch den ermüdenden Ritt und meine Verletzungen ist mein Forschergeist etwas getrübt.

3.Hesinde 1026 n.BF
Unter andern Umständen wäre die letzte Nacht Traumhaft gewesen eng angeschmiegt an die Werte Dehlia nur die Tatsache das um uns herum zwei Kerle lagen und Radajana Hat das ganze massiv getrübt. Lunalu Hat während der Zeit wache gehalten. Die Hetzjagd durch den Wald verlief querfeldein und ohne größere Pause. Meine Reitkünste sind an ihrem Limit aber irgendwie hat unsere gruppe es geschafft zusammen zu bleiben. Das Reiten durch den Wald ist sehr anstrengend. Der Zwerg Beremosch scheint damit aber keine Probleme zu haben. Wir werden die Nacht erneut eng umschlungen verbringen. Sieghelm hat sich für das Umkehren ausgesprochen vermutlich fehlt ihm die Sicherheit einer Straße. Zum Glück konnten wir ihm davon überzeugen nicht aufzugeben.

4.Hesinde 1026 n.BF
Wir haben eine Bärenhöhle erreicht in dieser Befanden sich mehrere Tierknochen und im hinteren Teil stand ein Podest auf dem ein Seltsames Schriftstück lag. In diesem stand in Bosperano derselbe Spruch stand den mir meine Schülerin geschickt hatte. Auch war das Podest makellos was sehr herausstechend war im Vergleich zu dem normalen Zustand einer solchen Höhle. Auch der werte Edelmann befand sich dort. Er war unversehrt aber müde, durstig und hungrig. Als wir die Höhle verlassen wurden griff aber von draußen der Bunte Bär an. Ein heftiger Kampf entbrannte zwischen dem Bären und dem Tierkrieger Hjaldar. Dehlia versuchte den Kampf zu unterbrechen indem sie die Schriftrolle über und zwischen die Beiden schweben lies was aber keine Wirkung zeigte. Ich erinnerte mich an die alten Mühten wo das aufsagen eines Spruches einen Zauber bewirken kann und da sich der Bunte Bär bei weiten nicht natürlich verhalten hatte sagte ich den Spruch der Schriftrollen auf. Das Ergebnis war sehr interessant den es Bewirkte das der Bunte Bär und der Tierkrieger zu einem Trollgroßem Menschen vereinten. Der Herr Hauptmann hatte eine Panik Attacke und fürchtete das der Riese uns angreifen würde deshalb verbot er uns die Höhle zu verlassen. Dehlia voller Neugier und vermutlich auch aufgrund des aus ihrer (und meiner) perspektive unberechtigten Verbots, mogelte sich am Herrn Hauptmann vorbei worauf hin die beiden sich Lauthals zu streiten anfingen.

Ich unterhielt mich mit dem Hünen, leider waren die Informationen nur sehr .. begrenzt da er von sehr einfachem gemüht ist. Nichtdestotrotz konnten wir uns zum Mittag hin an einem vom ihm geschlagenem Wild laben. Der Streit zwischen dem Hauptman und Dehlia führte dazu das sie noch am selben aufbrach um den zurückgebliebenen Nachricht zukommen zu lassen und vermutlich um Abstand zu dem engstirnigem Krieger zu gewinnen.

Wir setzten die Reise gemächlich fort, indem wir aus dem Wald zur Reichstasse zurückkehrten. Wir reisen gemächlich zurück so dass wir uns das erste Mal seit 3 Tagen wirklich ausruhen können. Radajana blieb während der gesamten Zeit bei dem Herrn Muhala und wird vermutlich auch so die Nächsten Tage verbringen.

5.Hesinde 1026 n.BF
Der Tag war friedlich und ereignislos. Ich konnte während der Mittagsrast eine Zeichnung des Wesens anfertigen zu dem Hjaldar geworden ist. Ich denke dass sie gut gelungen ist. Am Abend blendete ich diese und fertigte eine zweite an. Wir übernachteten in einer Taverne.

6.Hesinde 1026 n.BF
Auch dieser Tag verlieft ereignislos. Ich dachte nur über ein Abhandlung des Baustiels der hiesigen Gegend nach. Ich fertigte eine Zeichnung des nahen Wald der Drei Schwestern an.

7.Hesinde 1026 n.BF
Der Dritte tag der Rückreise war so ereignislos wie die vorangegangenen am Abend erreichten wir das Gutshaus. Dehlia wirkt sehr nachdenklich ebenso der Herr Hauptmann ich werde beide im Auge behalten um im Notfall Schlichten eingreifen zu können.

8.Hesinde 1026 n.BF
Der Herr Hauptmann und Dehlia müssen sich ausgesprochen haben es war alles sehr viel entspannter als wir uns aufmachten zum nächsten Teilabschnitt unserer Reise. Die Gegend ist recht ansehnlich und es tut gut ohne Hast und eile hinter Dehlia sitzend zu reisen. Ich werde versuchen vor dem Herrn Hauptman wach zu sein. Ich habe auch Notizen für meine Abhandlung über die Sozialen Probleme unsere Gesellschaft angefangen aber bis jetzt fehlt mir einen zündende Idee. Es gab eine kleine bescheidene Feier zum Mittag wo wir die Erfolgreiche weitereise Feierten.

9.Hesinde 1026 n.BF
Hab es leider nicht geschafft vor dem Herrn Hauptmann wach zu sein. Dieser hat mich den ganzen Tag mit seltsamen Blicken bedacht bis Dehlia gestanden hatte das sie ihm meine Sehnsucht gegenüber Frauen verraten hatte. Ich hoffe dass er sich mit dem Gedanke abfinden wird und es hoffentlich Vorurteilsfrei annimmt. Ich hab eine weiter Zeichnung angefangen diese aber noch nicht fertig gestellt. Meine Überlagerungen über die Abhandlung drehen sich gerade um das Thema des Ausgegrenzt sein. Wieso und auf welche Art und Weise wir andere Intelligente Lebewesen Ausgrenzen und wieso dies unsere Wohlbefinden massiv beeinflussen kann. Ich hab die Bediensteten des Gasthauses gebeten mich vor Sonnenaufgang zu wecken.

10.Hesinde 1026 n.BF
Erfolg! Der Hauptmann sprang förmlich aus den Bett als ich ihm einen guten Morgen wünschte endlich hat er mal gespürt wie es ist wenn man zu ungewohnten zeiten aus dem Schlaf gerissen wird. Dehlia und Alhina haben beiden den Spass mitgemacht und sind ebenfalls fröhlich gelaunt wach geworden. Leider konnten wir unser Lachen nicht unterdrücken so des der Herr Hauptman recht bald merkte das es sich um einen kleinen harmlosen scherz handelte. Ansonsten verlief der Reisetag recht ruhig. Meine Abhandlung nimmt langsam Form an da ich genügend Beispiele täglich präsentiert bekommen hab. Wir haben am Abend den Ort Marmelund erreicht.

11.Hesinde 1026 n.BF
Der Hauptmann hatte sich frecher Weise in unser Zimmer geschlichen und als Morgenüberraschung die Gardinen aufgerissen er wurde daraufhin mit freundlich geworfenen Kissen bedankt. Hach das Reisen kann so herrlich sein. Der Ort Marmelund ist eher eine Kleinstadt aber trotz allem ein sehr angenehmer Ort. Die Architektur ist einfach aber gut gehalten und man kann den Wohlstand der Handelsrute anhand der Tempel alleine erkennen. Eben Diese besuchten wir nach der Kissenschlacht und dankten für das überstehen der verschiedene Gefahren der Reise Bisher. Nur im Hesinde Tempel verfiel ich in eine Heftige Grundsatz Diskussion über die Verfügbarkeit von Wissen. Da sie meine Nähe zu Hesinde nicht streitig machen konnten versuchte einer von ihnen Tatsächlich mich davon zu überzeugen das die einfache Bevölkerung dumm doch besser dran sei als mit unnötigen wissen belastet. Nandus steh mir bei. Leider konnte ich mein Gemüt gegenüber diesen arroganten aufgeblassenden kleinstadtgeweihten nicht in Zaum halten. So das ich Lautstark gegen seine engstirnige Meinung ankämpfte. Die Allwissen möge mir vergeben den ich weiß nur zu genau das dies keine angebrachte Form ist einen Disput beizulegen. Trotz allem denke ich das ich einen Positiven Denkanstoß gegeben habe. Danach haben wir noch den Markt besucht auf dem ich nach allerlei Verschiedenes gesucht hab. Auch etwas Farbe und Pinsel hab ich erstanden leider vergaß ich mich nach einem geeigneten Mischbrett umzuschauen aber ich werde damit in Baburin wohl mehr Erfolg haben.

Am Abend Spielte ich zusammen mit Dehlia, Luna und Alhina Rote und weiße Kamele, aber sowohl Dehlia als auch Luna waren Anfänger so das ernsthafte Spiel zwischen mir und Alhina stattfand. Sie erwies sich als Ernstzunehmende Gegnerin auf dem Spielbrett und nur durch Taktik konnte ich ihr einen mühsamen Sieg abringen.

(Dieser Abschnitt ist in makellosen Rogolan geschrieben und könnte auch für Verzierungen im Notizbuch gehalten werden)  Dann zog uns der Werte Herr Muhala endlich ins Vertrauen und lag die Karten offen auf dem Tisch. Wir kamen überein dass er sich am Morgigen Tag während einer schon lang fälligen Kampfübungsstunde „entführen“ lassen würde. Dies würde nur den Herrn Hauptman etwas entehren da dies bedeutet würde dass er nicht aufgepasst hatte. Aber die Schmach ist bei weiten nicht so groß wie sie wäre wenn man den Herrn Muhala direkt vor seinen Augen entführen würde.

Den Rest des Abends hab ich damit zugebracht den Herrn Hauptmann zu porträtieren wie er in gebrochener und getrübter Stimmung nachdenklich saß. Ich habe zwei Porträts angefertigt. Beim zweiten hab ich als tröstende Gefährtin mit sorgenvollem Gesicht Luna an die Seite gestellt auch wenn ich die Sorge selbst ins Gesicht gezeichnet hatte da ich bezweifelte das Luna diese lange zum Ausdruck bringen konnte, und es auch nicht ihrem gemüht entspricht.  

12.Hesinde 1026 n.BF
Der Ehrenwerte Herr Muhala ist fort, entführt und wir verbrachten den gesamte Tag mit der Suche. Wobei sich unser Gesellschaft in drei Gruppen Aufteilten leider Fanden wir keine Spur so intensiv wir auch suchten. Meine Gruppe Bestand aus Dehlia, Ahlina und mir. Eine sehr angenehme Reisegesellschaft wir verbrachten ein Großteil der Zeit mit reden über verschiedenste Themen nur bei der Erläuterung über die Gesetze Raschtullas war ich überwiegend Still auch wenn es mir einen Ungewöhnlichen Einblick in diese Kultur gibt.

13.Hesinde 1026 n.BF
Immer noch keine Spur des Herrn oder seiner Entführer ich reiste zusammen mit Dehlia und Alhina und unterhielt mich angeregt mit den beiden meine Abhandlung nimmt langsam Form an.

14.Hesinde 1026 n.BF
Der letzte Tag unsere Suche hat ebenfalls keinerlei Anzeichen auf Herrn Muhala gegeben. Leider muss mir sein Gesicht entfallen sein so dass es mir unmöglich ist eine Skizze zu zeichnen. Wir Sind nach der Hälfte des Tages umgekehrt so dass wir wie vereinbart am Abend des 15ten in Mermelund ankommen. Ich hab nicht sehr viel Zeit mit ihm verbracht Wünsch ihm aber das Aves über ihn wacht wo auch immer er jetzt sein mag. Vielleicht hat eine der andern Gruppen ihn gefunden.

15.Hesinde 1026 n.BF
Die Rückreise nach Marmelund verlief Ereignislos. Die Abhandlung sieht mittlerweile sehr gut aus muss aber vermutlich noch mehrfach überarbeite werden. Während wir gesucht haben hab ich auch die Augen nach Kräutern offen gehalten. Wir Trafen am späten Abend ein und Sahen das auch die andern Gruppen kein Erfolg gehabt hatten.

Das Land der Bauernschlauen

13. Efferd 1022 n.BF

Auszug aus dem Diarium

Ich befinde mich in einem – die Alveriane mögen mir diese Bezeichnung verzeihen – Namenlosem Gasthaus in einem Namenlosen Gehöft nördlich von Thorwal. Mittels eines simplen Bannbaladin-Cantus ist es mir gelungen eine eigene Stube zu organisieren, und zwar die der Besitzer dieser beschaulichen Wirtschaft. Wahrlich, die Gastlichkeit des Bornlandes scheint mir bisher die wohl beste des ganzes Kontinents zu sein, denn nirgendwo bin ich bisher so ruppig behandelt worden, und alldies nur wegen meines Standes. Dabei sollte man doch eigentlich meinen, dass ein Magus der Weißen Gilde, noch dazu an ausgebildeter Wundarzt und treuer Gefolgsmann der Herrin Hesinde überall dort wo sich die einheimichen als „Zivlisiert“ bezeichnen ein gern gesehener und willkommenen Gast ist – beim heiligen Herdfeuer! Doch wie mich doicht, lag ich bisher mit dieser wohl allzu naiven Annahme falsch. Ein jedes mal, wenn diesen der comtemplation nicht gerade allzu mächtigen riesenhaften Wesen offenbar wird, dass ich ein Magus bin, werde ich mich bäuerlicher Skepsis beäugt und falschen Anschuldigungen belegt. Wie mir scheint, haben die Collega aus der Halle des Windes in Olport bisher nicht gerade dazu beigetragen den Ruf der Magier in den letzten 500 Götterläufen nachhaltig zu verbessern – denn schon so lange sind die Magierkriege nun schon her. Mir drängt sich daher die These auf, dass sich wohl auch die Kultur dieses Landes in den letzten 500 Götterläufen nicht weiter entwickelt hat. Zur Verteidigung der hiesigen Hühnen, muss jedoch meiner sicherlich etwas lapidar formulierten These hinzugefügt werden, dass sie dafür wiederrum wahrliche Meister der Handwerkskunst sind! Liebes Tagebuch: Noch nie habe ich eine derart beeindruckende Zimmermanns- und Schnitzarbeit gesehen, wie sie mir im Tempel der Herrn der Gezeiten in Thorwal gewahr wurde! Ein flüchtiger Observant würde mit Sicherheit die Theorie formulieren, dass derart große und grobschlächtig anmutende Menschen maximal dazu befähigt werden ein Wagenrad Rund zu schleifen – doch niemals würde er zu dem Schluss kommen dass sie über fast schon zwergische Kunstfertigkeiten verfügen!

Ich verfange mich jedoch wieder in meinen eigenen Ausführungen, was ich dir eigentlich mitteilen wollte, geschätztes Diarium, ist die Tatsache, dass die Gesetze dieses Landes mit dem Codex Albyricus zu kollidieren scheinen. Gefährte von Wind und Wogen Værgersson erzählte mir zusammen mit dem mir erst kürzlich bekannten Herrn Swafnan Eiriksson davon, dass das Erwähnen von Verbannten Personen in dieser Gegend dazu führt, dass man irgnoriert und vielleicht sogar gehängt werden kann – eine Zitat der Paragraphen aus den achtbarem Codex ließ sie jedoch unbeeindruckt – darüber hinaus auch eine Ausführung darüber das Magier – wie ich es einer zu Sein pflege – nicht von der weltlichen Gesetzgebung zu richten sind, natürlich insofern es sich dabei um arkane Vergehen handelt. Was mich wieder zu meine These führt, dass die Große Graue Gilde des Geistes nur sehr lapidar mit dem Codex umgeht – allen vorran die Halle des Windes.

Sehr verwundert war ich zudem über die ablehnende Haltung der oben genannten Herren bezüglich meiner Erlebnisse mit Hetfrau Jandra Sturmkind Havalasdottir (Der Verbannten) – meine Ausführungen zu dem Xenophoben Cantus der Chronomagica drängte die zwei, nur recht wenig mit Hesindes Gaben gesegneten Thorwaler, in ihren verstaubten und archaischen von Vorurteilen und Bauernschläue gelenkten Geist hinein. Selbst der Corpus Delicti – die Harfe des Skalden Tjure Guraldsson – welche mit zahlreichen Runenschnitzereien übersäht ist – ließ sie gänzlich kalt.

„Was der Bauer nicht kennt, das ißt er nicht“ – Volksmund im Bornland

Unsere Reise über den Avesweg führt uns in Gebirge, und womöglich sogar nach Aurilia – dem Dorf in dem Herr Garen Arvesson und ich in der Vergangenheit Zeugen einer Art Gerichtsverhandlung wurden, bei der Jandra Sturmkind von Rundolf Eiriksson wegen Mordes an dessen Vater angeklagt und anschließend verurteilt wurde. Vielleicht, bei Hesinde, ist es mir möglich dort mehr über die Vergangenen Ereignisse zu erfahren, ich muss mir bis dahin jedoch eine Möglichkeit überlegen mit der Bevölkerung über sie sprechen zu können, ohne dabei ihren Namen zu erwähnen und die potenziellen Informanten aufgrund absurder hiesiger Traditionen zu vergraueln.

– Adeptus Minor Jasper J. Ouvensen

Erlebnisse in Tempeln und anderes

Wir reisen weiterhin nach Baburin, die Reise an Land schlaucht ziemlich, wie sehne ich mich doch nachdem erquickenden Nass des Wassers der Meere, nun zumindest fließt in Baburin ein Strom namens Barun-Ulah, das klingt zumindest erfrischend. Um dem beengten Verhältnissen von Fässern und Brunnen zu entgehen, habe ich beschlossen die Nacht in nahegelegenen Gewässern zu verbringen, auch wenn dies eher dem liegen in einem Tümpel glich, denn der Ruhe die am Grund eines großen Sees zu erwarten war. Es war aber immernoch besser als die meisten Brunnen und jedes bislang erlebte Fass. Viel erstaunliches ist in letzter Zeit nicht passiert, denke ich, wir erreichten eine größere Stadt, daran werde ich mich wohl nie wirklich gewöhnen, zumindest gab es dort einen Tempel des alten Gottes, welcher ein sehr schönes, geräumiges und dadurch gemütliches Becken voller Wasser hat. Die Siedlung wurde Marmel und oder so genannt, ein lustig klingender Name, was er wohl bedeuten mag? Ich sollte Jane mal fragen.

Die anderen verbrachten die Nacht in einem Gasthaus mit dem Namen zum grauen Pony, auch ich verbrachte in diesem Hause eine Nacht, diesesmal in einem Zuber, es war zwar kein vergleich zu dem Becken im Efferdtempel, aber immernoch besser als der Brunnen oder ein Fass. Tags darauf, also nach der ersten Nacht, die ich wiegesagt im Tempel des alten Gottes verbracht hatte, die beruhigende Präsenz des Herren der Gezeiten war deutlich zu spüren und dementsprechend richtete ich mich in seinem Element an Ihn. Am Tag darauf erkundeten wir die Stadt genauer, dabei ergaben sich einige, äh interessante bis erschreckende Begegebenheiten, einerseits das schon bekannte nicht berühren der Bücher im Hesinde Tempel, das erfragen was es mit der „Efferdswoge“ auf sich habe im örtlichen Tempel der Rahja, ich war allerdings etwas enttäuscht von der Erklärung, hatte ich mir doch etwas, erhofft das eher mit Efferd in anderen Aspekten zutun hätte, eher mit Wasser und Seefahrt undso. Das erschreckendenste war allerdings der Rondratempel, Sieghelm redetete vor dem Tempel von irgendeinen Kampf einer Ardare, wahrscheinlich eine Bekannte von ihm, mit irgendjemanden, das ging ja noch, aber im Tempel gab es eine Schale in der Feuer loderte als ich jene erblickte überkamm mich eine unbeschreiblich tiefsitzende, unergründliche Furcht, welche mich zurückschrecken ließ. Ich habe also zusammen mit Alhina, ich denke es war Alhina, ich war ziemlich in meinen Gedanken versunken, so dass ich mir da nicht sicher bin, auf den Stufen des Tempels gewartet. Auch dem Markt besuchten wir an diesen Tag noch, dabei ging es unter anderen auch um das anpassen bzw. beschaffen eines Paars Handschuhe, da meine Schwimmhäute und Hautschleier doch besonderer Beachtung bedürfen.

Am Abend wurden noch verschiedenste Dinge beredet, es ging wohl um Muhalla und Radajana, jene wollten woanders hinreisen und es wurden auch verschiedenste Orte genannt, Hummerschlag, Hochsteg, Kunch Ohm, Korestan, Norburg und Havena, oder so, ich habe sowieso nicht alles verstanden und da ich noch mit Delias Haaren beschäftigt war, kann ich mich dabei auch verhört haben. Es wurde wohl beschlossen beide ihren Schicksal folgen zu lassen, dabei aber jedoch sozutun als gäbe es Stromschnellen auf dem Verlauf des Flusses den Sie bis zum Meer zum Unergründlichen folgten. Sieghelm nahm dies deutlich mit, deswegen erbat er sich auch ein Bild von Jane, zu diesem wurde ich dann auch dazu gestellt, mitsamt meiner leuchtenden Hand. Das war dann auch die Nacht die ich in dem Zuber verbrachte. Am Tag darauf nahm das Schicksal dann seinen Lauf und Muhalla und Radajana waren von uns nicht mehr gesehen, die Leute die ich am Ort des verschwindens befragte konnten mir auch nicht mitteilen wohin Muhalla und Radajana entschwanden. Wir teilten und die nächsten Tage auf und suchten nach Muhalla und Radajana, dabei suchte ich zusammen mit Jane und Delia nachden beiden, zusammen mit Jane suchte ich auch nach Pflanzen, wobei wir wohl unterschiedliche Pflanzen suchten.

Neues Forumspiel

Hallo liebe Mitspieler,

ich habe fleißig wie eine Biene bereits das neue Forumspiel der Gruppe Andergast erstellt damit wir die lange Zeit bis zum nächsten Rollenspielstermin überbrücken können. Die Seite dazu könnt ihr hier finden –>  KLICK MICH

Mir ist dabei aufgefallen, dass ich das letzte Forumspiel „Wunden lecken …“ noch gar nicht ausgewertet habe, wieso hat mich denn niemand daran erinnert? Ich werde mich jetzt am Wochenende dran setzen und so bald ich Zeit habe die Abenteuerpunkte dafür dann auf der Übersichtseite der Forumspiele der Gruppe Andergast eintragen –> KLICK MICH

Ich hoffe also ihr seid fleißig und habt Spaß am Forumspiel, darüber hinaus kann jeder von euch die Beziehungsverhältnisse zu den anderen Charakteren überarbeiten bzw. ergänzen.

Mara bekommt übrigens noch 15 AP nachträglich für Ihren Forumeintrag – hatte ich übersehen.

MfG,

Euer Spielleiter

EDIT am 02.03.2012: Forumspiel „Wunden lecken …“ ausgewertet!