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Schnee Endlich wieder Schnee

20 Tsa. 1026 n.BF / 33 n.Hall

Wir sind Heute auf dem Gut vom Junker angekommen. Dort erfuhren wir das um zu seinem Stammsitz zu gelangen wir einen Pilgerpfad begehen müssen. Im Winter, wo doch die Meisten Pilgerer eher im Sommer dem Pfade Folgen. Auch Sieghelms Bruder Traviahold traf nach kurzer weile ein, ein Geweihter der Travia. Er hat interessante Ansichten, ich hoffe nur das ich ein Streitgespräch vermeiden kann. Nehazet ist ebenfalls zu uns gestoßen und gemeinsam gaben wir dem wehrten Bruder eine grobe Zusammenfassung der Geschehnisse wobei wir vieles auf später verschoben da wir die nächsten Tage wohl gemeinsam zu Sieghelms Wohnsitz reisen würden. Es schlossen sich noch zwei alte Pilgerer an. Handwerksmeister, Einer war Schuster der andere Tischler wenn ich mich recht erinnere, Beide schon ergraut und ohne die Scheu der Jugend wie mir scheint. Auch fand ich Heraus das in den letzten drei Jahren immer wieder einsame Wanderer und Jäger Spurlos verschwunden sind. Die Dörfler sind ratlos und geben den Trollzackern die Schuld. Ich Persönlich hege da meine Zweifel da eine geübte Jägerin wie es die letzte verschwundene war zumindest einen Pfeil oder ein Messer und vermutlich Blut hinterlassen hätte wenn sie entführt worden wäre. Doch was auch immer dafür sorgt das Menschen einfach Spurlos verschwinden ich werde ihm wohl kaum in einer Taverne begegnen darum zogen wir uns einer nach dem andern ins Bett zurück.

Ich zog mich auf mein Zimmer zurück um diese Worte zu schreiben, unsere neuen Begleiter sind interessant doch ich hoffe das ich ein Streitgespräch mit dem Jünger Travias vermeiden kann. Er scheint doch der sehr Mittleländichen Ansicht zu folgen. Vielleicht aber kann aber Nehazet mit seinem Innern Zwiespalt aushelfen. Ich denke das auch ich demnächst langsam doch mal versuchen sollte positiv einzuwirken, sein Gemütszustand hat sich kaum geändert. Ich bin mir bewust das davon abgeraten wurden zu versuchen enge Freunde heilen zu wollen doch fürchte ich das ein Außenstehender die Problematik noch weniger verstehen kann als ich es tue.  Nun die nächsten Tage werden interessant. ich hoffe nur das die Berge keine Schlechten Erinnerungen oder Panik Anfälle bei mir auslösen.

21 Tsa. 1026 n.BF

Ich hätte auf Spikes bestehen sollen. Und auf anseilen den Göttern sei dank konnte ich mich rechtzeitig genug festhalten und meine Zweililie als Picke missbrauchen. Aber der Reihe nach. Wir haben heute auf dem Pfad den Berg angegangen. Es war ein schöne Aufstieg und ich konnte fast das Mulmige Gefühl vergessen das ich wieder einen Berg in Eiseskälte besteige. Gut dieses mal mit zwei Personen die diesen weg schon des Öfteren gegangen sind und wir bleiben auf einem Vorherbestimmten Pfad. Doch sind diese Personen Sieghelm und sein Bruder. Nicht das Sieghelm gefahren nicht einschätzen könnte wie das Nehazet teilweise an Licht legt. Doch Neigt er dazu Details die er für unwichtig befindet oder von dem er glaubt das sich andere darum nicht sorgen müssten einfach … für den Moment nicht zu erwähnen. Wie das es sich bei der Brücke die wir morgen überqueren müssen sich um eine Hängebrücke handelt. Dieses Detail hat eine ganze Weile gebraucht bis es uns endlich mitgeteilt wurde. Und seinem Bruder kann ich nicht einschätzen. Er mag ein Geweihter der Travia sein aber diese sind nicht gerade für ihr überleben in der Wildniss bekannt. Doch ich schweife ab.

Wir bestiegen den Ifirns Stieg am Frühen Morgen. Hinauf in eine noch sehr Schattige Landschaft. Doch als wir den Schatten verließen offenbarte sich uns eine Ansicht von der ich hoffe das ich jene Gefühle, die sie in einem Wachruft einmal auf eines meiner Bilder bannen kann. Es ist eine herrliche Landschaft in dem das Gut des Junkers Liegt. Ein wenig Rau und sehr nah am Berg, aber trotzdem sehr schön gelegen. Dann trafen wir auf die Schneegrenze und ich muss gestehen mein Herz schlug schneller. Schnee! Endlich wieder Schnee. Am Anfang nur ein Paar wenige Flecken, aber dann um eine Biegung herum lag die ganze Weiße Pracht vor uns. Ich muss gestehen das ich für einen Moment meine Sorgen vergaß und ein Zwei Schneebälle mit dem Hauptmann wechselte bevor wir weiterzogen. Leider vergaß ich wie unnachgiebig Schneebedeckte Berge gegenüber Ausgelassenheit seinen können. An einem etwas schmaleren Stelle bewunderten wir Gerade die Aussicht als der Alte Arno sich bei Sieghelm überschwänglich bedankte, ausrutschte und beinahe dem Abhang Hinunter geschlittert wäre. Ich, genauso wie Traviahold, griff rasch zu doch verlor ebenfalls den Sicheren Stand. Zum Glück konnte ich meine Zweilille greifen und sie in den Boden Rammen. Ich Danke der Herrin Travia dafür das Mutter mich den Umgang in der Küche unterwiesen hat so das mein Griff stark und unnachgiebig die Zweililie umschlossen hielt während Traviahold an meiner andern hing. Leider verlor Arno den Griff und Schilderte gefährlich schnell auf den Abhang zu. Eine von Nehazet beschworenes Luftelementar konnte ihm den Götter sei dank aber in nur 10 Schritt Entfernung auf einer kleinem Vorsprung Bremsen von dem er ohne Größere Schwierigkeiten zurück auf dem Pfad gebracht werden konnte.

Am Abend nach einer, trotz des Schreckens am Mittag herrlichen Wanderung durch den Schnee erreichten wir unseren ersten Rastpunkt. eine verlassende Minenarbeitersiedlung. Die Architektur der dort verbleibenden Gebäude deutet eindeutig darauf hin das sie niemals mehr als einfach Hütten waren, bei denen nur der Schornstein als Stabilster teil noch einigermaßen erhalten Ist. Ich werden dem Herrn Hauptmann wenn wir seinen Stammsitz erreicht haben vorschlagen ein Paar Wanderhüten zu errichten aus Stabilen Holz, dafür gedacht auch mal ein Halbes Jahr alleine gelassen zu werden, auf das kein wandere egal zu welcher Jahreszeit ungeschützt vor dem Wetter Schlafen muss. Den wen die Bauwerke weiterhin zerfallen wird irgendwann einmal bei starkem Wind die Mauern Zusammenrechen und dann hoffe ich bei Aves liegt dort keiner Drunter. Nehazet Befand das eine Hütte als Unterkunft zumindest einmal ein Dach Haben Sollte und errichtete eins mithilfe eines Beschworenen Elementares. Das Ergebnis war interessant und konnte mit ein paar Menschlichen Veränderungen auch als Vollwertige Schlafstatt dienen.  Es zeigte sich das es wieder einmal ein Missverständnis zwischen Sieghelm und Dehlia gab. Als folge dessen gerieten Kalkerib und Sieghelm in ein ernstes Streitgespräch. Dankenswerter weise konnte Dehlia dies bevor es ausarten konnte unterbinden. Ich glaube das sie mittlerweile sehr gestresst ist aber noch nicht so weit das sie wirklich Auskeilen würde. Ich hoffe das sich diese Deiecksbeziehung sich irgendwann noch normalisieren kann. Auch wurde ich daran erinnert warum man Travia Geweihte so selten Missionieren sieht das sie gewisse Gepflogenheiten voraussetzen die in Fernen Ländern einfach nicht gegeben Sind. Ich fürchte das Dehlias Beziehung zu Kalkarib bei ihm auf stärkste Ablehnung stößt ich frage mich was wohl passiert sollte er jeh Herausfinden das ich keinerlei Interesse an dem Bund mit einem Man habe?

Sieghelm konnte es sich nehmen lasse und uns das örtliche Schauermärchen von einer Hexe erzählen die noch irgendwo hier in den verlassenden Ruinen leben solle. Er hätte doch wissen müssen das dies das Interesse von zwei unserer Begleiter erwecken muss. Während Dehlia sich nichts anmerken ließ verschwand Nehazet unbemerkt in die Nacht und erkundete die Ruine. Nach einer Weile erklang ein Lautes Geräusch und Lichtblitz wart zu sehen. Ich fand Nehazet an seinem Ausgangspunkt im Schnee. Er erzählte mir das die kaputte Tür in der Zerfallenden Hütte ein magisches Portal sei. Es zeigt wie viel Zeit ich schon mit diesem Höflichem Mann verbracht hab das ich nicht für eine Sekunde an seinem Worten zweifelte.

Auf seine Bitte hin versuchte ich Dehlia dazu zu bringen nach ihm zu sehen. Eine Bitte die von ihrem Mann verweigert wurde, und die mit dem Befehl ein herging das sie jetzt zu Bett gehen werden. Wie kann diese Selbstsichere, selbständige bewundernswerte Frau sich so etwas bieten lassen? Es scheint als wäre sie nicht nur einverstanden damit das er sie Kommandiert und ihrer Entscheidungen entscheidend beeinflusst. Sonder sie scheint es Sogar zu genießen zu einem gewissen Grad. Den Jedes Mal wenn ich diese Beiden zusammen sehe und sie nicht im Streit sind. Kann ich nur Stolz und Glück in ihrem Blicken füreinander erkennen. Doch entgegen Dreibeihns Theorie über den Geiste ist sie weder ein Opfer einer Vergewaltigung noch einer andern Gräueltat das Schutz in der Sicherheit von Befehl und Gehorsam sucht. Noch ist sie willenlos allem ergeben was die Götter ihr Auferlegen. Es scheint mir das entgegen was die Klassischen Lehrmeinung erzählt es Menschen gibt, die zumindest bei einem Bestimmten Partner eine unterwürfige Haltung suchen und genießen. Das Bedeutet nicht das Dehlia sich komplett dem Partner unterwerfen muss sonder nur das sie ihm im großen und Ganzen dem Eindruck der Dominaz gewährt. Und doch wenn ich dieses Beispiel beim Hesindedorf zu Festum Vortragen würde, kann ich jetzt schon die Spottrufe der Kollegen hören. Vermutlich muss ich noch 30 Jahre warten bis ich alt und ergraut bin und keiner es mehr wagt mein Wort anzuzweifeln bis ich auch nur annähend die allgemeine Lehrmeinungen mit meinen Erkenntnissen beglücken kann. Aber auch nur falls ich bis dahin Sesshaft und Teil eine Universität oder andern Geachteten Einrichtung bin. Dem Hesindecolleg zu Shirda vielleicht.

Oh es schneit wieder ich hoffe das der Magus sich keine Erkältung holt vor seiner verschlossenen Pforte, auch wenn er meint das eine Rune die sich in seinem Besitz befindet den Schnee schmelzen kann. Vielleicht sollte ich am Morgen einen kräftigen Käuter Tee zubereiten. Der Eintrag heute ist etwas länger geworden es muss am Schnee liegen es ist schön ihn wiederzusehen. Den auch wenn er tödlich sein kann, liegt eine Herrliche Ruhe im Schnee.

Eine Hochzeit .. ein Neuanfang?

25.Firun 1026 n.BF

Es ist interessant .. welch ein unterschied solch eine Zeremonie haben kann. Ich mag den Kerl immer noch nicht aber .. Dehlia war wirklich glücklich. Es war keine berechnende Freude, keine falsche Bescheidenheit nichts in der Richtung. Sie war einfach richtig Glücklich so wie man es von einer Liebeshochzeit erwarten sollte. Und doch während ich mich sehr für meine Freundin freue, frag ich mich ob ich jemals auch nur annähernd ähnliches Glück erfahren werde. Ob meine Eltern sich freuen würden wenn ich eine Frau zur Braut wähle?

Vater währ bestimmt entsetzt aber das ist er ja recht leicht. Mutter hingegen … Mutter ist diejenige die es entscheidet. Und bei den Göttern die Novadische Matronin hatte wirklich etwas von meiner Mutter. Dieser Ernste finstere Blick der aber ein lächeln nicht verheimlichen konnte. Die Gewissheit das was sie sagt gilt. Vielleicht .. vielleicht ist es mal wieder an der Zeit nach Hause zu Reisen. Ob ich meine Freunde wohl dazu bewegen könnte mich zu begleiten? Hinein ins Bornland? Nun vielleicht nachdem wir in Drapahzien waren. Sie haben mir immer wieder erzählt von einem Freund aus dem Bornland dessen Hochzeit ich in Fassar miterlebt hatte. Vielleicht wohnt er auf der Straße gen Norburg so das wir ihn ebenfalls besuchen können.

Oder ist das zu egoistisch? Vielleicht sollte ich alleine reisen. Vielleicht sollte ich auch mein Hoffen und sehen hinten anstellen und mehr zeit mit den Lehren der Göttin verbringen. Was ist es das ich mich in letzter Zeit immer voller fragen finde? Nimmt mich die Hochzeit von Dehlia so mit? Oder weckt sie einfach nur selbst zweifel? Ich sollte bei Gelegenheit mit Dehlia darüber reden … falls sie als nun „Gläubige“ mit mir überhaupt reden darf.

Was Wünch ich mir …

Die stattliche Frau starte ins Feuer, das Licht der Flackernden Flammen spiegelte sich ihn ihren braunen Augen, der Zettel hing halb vergessen lose in ihrer Hand. Was Wünsch ich mir? Der Gedanke brandete wieder durch ihren Kopf. Ihr Blick ging rüber zu Delia. Delia die eng umschlungen mit Kalkerib vor dem Feuer stand. Wünsche ich mir das sie Scheitern? Das sie glücklich werden? Das Delia das Glück findet das sie sucht? Das Letzte mit Gewissheit, doch was ist mit ihm der im ersten Moment der Liebe nur daran Denken kann einen wichtigen Teil von Delia zu unterdrücken? Ob andere gesehen haben das sie vermutlich Ihre Finger gekreuzt hat während sie Mit Kalkerib sprach? Kann sie wirklich mit ihm glücklich werden und sollte ich es mir wirklich wünschen?  Ist das mein Wunsch?

Ihr Blick wanderte weiter zu dem Stolzen Krieger. Was er sich wohl wünscht? Vermutlich zurück nach Drapazien zu kommen doch abgesehen davon? Da reist man schon so lange mit jemanden und kann noch nicht einmal so etwas simples erahnen. Er erzählt wirklich nicht viel über sich selbst. Außer das er bei der Dämonenschlacht war … ob er überhaupt lange über seine wünsche Nachdenkt? Sollte ich mir wünschen das im das Glück weiterhin Holt ist? Das jene die Ihm wichtig sind vor Schicksahlsschlägen gefeilt sind? Ist es das was ich mir Wünsche? Kann ich es mir überhaupt wünschen?

Nehazet der nur unweit von ihm steht erregt ist das nächste Ziel ihre umherirrenden Augen. Was er sich wohl Wünscht? Vermutlich Wissen, Macht oder Sicherheiten in gebieten die Nicht seinem Einfluss unterliegen. Vielleicht auch das er von dem Leid erlöst wird das ihn zur zeit zu quälen scheint. Es ist komisch das ausgerechnet derjenige den die andern so undurchsichtig finden derjenige ist dem man am ehesten einschätzen kann. Doch wünsch ich mir das er so bleibt? Das er auf ewig so freundlich, bedachtsam und unbedacht zu gleich bleibt? Das er sich nicht verändern mag? Oder Wünsche ich mir das er endlich jemand findet der ihn wirklich beeinflusst auf den gebieten die er bisher nie auch nur in Erwägung gezogen hat das er jemand findet der ihn stärkt wo er schwach ist, jemand der ihm beinflust ohne zu manipulieren? Ist Das mein Wunsch? Sollt ich mir sowas wünschen?

Und Azina. Azina die so verschlossen ist, die bei jeder Bemerkung nach dem wert dem ich ihr Beimesse zu suchen scheint, und doch loyal und entschlossen ist. Bei ihr ist mein Wunsch sie zu verstehen klar … oder doch nicht? Sollt ich mir vielleicht wünschen das sie mich versteht? Das sie etwas milder wird wie Ifirn die geliebte Tochter ihres Gottes? Das sie versteht das ich sie weder untermauern noch beleidigen will? Das ich sie achte für ihr wissen und Geschick? Oder Sollte ich wünschen das sie ihrem Weg so gehen wird wie sie es will? Das sie Unnachgiebig wie Firun über uns Wacht? Das sie Ihren Stolz und Ehrlichkeit nicht verliert? Sollt ich mir das Wünschen? Oh Hesinde gib mir Klarheit ist das mein Wunsch?

Und was ist mit mir? Was wünsch ich mir? Was will ich erreichen? Was erhoffe ich für mich? Sollte ich jenes sehnen nach Gesellschaft Niederschreiben das den Hauptmann so verwirrt? Sollte ich beten das ich jenes wunderbare Wesen finde dass die Lücke in meinem Herzen Füllen wird wie Kalkerib das für Dehlia Getan hat? Sollt ich mir wünschen das ich immenses Wissen erlange? Und die Weisheit es richtig einzusetzen? Das mir solches erspart bleibt und ich weiter friedlich Lebe? Sollt ich mir wünschen das ich einen Doktortitel erarbeiten kann? Eine anstellung an einer Universät? Anerkennung? Das ich nicht mehr Fräulein bin sonder Fräulein Doktor Oder gar Professorin bin? Sollt ich mir wünschen ich jenen Aufgaben die mir bevorstehen gewachsen bin? Das ich nicht verzweifeln oder wanken werde? Das meiner Familie kein Leid geschehen wird? Das Vaters Geschäfte floriert und meine Brüder ihm sicher zur Seite Stehen? Das ich sie wiedersehen werde? Das Sulibeth ihr Ziel erreicht? Das Meine versuche zu Lehren nicht uns allen Schaden werden?

Was Wünsch ich mir? Was Wünsch ich mir?  Warum, oh Wissende, warum bin ich so unentschlossen an jenen Abend an dem meine Freundin ihr Glück gefunden hat? Ihr Blick ruht wieder lange auf dem Feuer in dem das Holz sich rot glühend langsam zu Kohle und dann zu Asche verwandelt. Vielleicht … vielleicht sollte ich einfach all das niederschreiben und die Götter entscheiden lassen ob, und welcher, meiner Wünsche sie erhören mögen.

… Ich brauche mehr Papier ….

Weiter Auschnitte aus dem Tagebuch der Jane Peddersen

30 Boron. 1026 n.BF
Wieder auf Reisen. Dieses Mal Richtung Babruin. Ich bin gespannt wie der werte Herr Hauptmann die Spannung aus der gruppe nehmen will. Am Abend hat der Hauptman Dehlia zu seiner Schwanenhüterin ernannt. Es wird wohl noch eine ganze Weile dauern bis die genauen Feinheiten dieses Standes klar werden aber im Großen und Ganzen ist es etwas Positives für Dehlia. Ich hab mich dazu bereit erklärt für die Versammelte Gesellschaft zu kochen. Es scheint sehr gut angekommen zu sein. Dehlia hat als Auftakt ihres Dienstes für Sieghelm ein fest Organsiert. Bis jetzt hat die Reise aber nur wenig Neues Wissen zu Tage gefördert. Immerhin konnte ich meine Zeichnungen um ein paar Skizzen erweitern. Lunalu hat die ganze Zeit Geleuchtet zum Glück hat das am Abend nachgelassen ich werde Magie wohl nie ganz verstehen.

1.Hesinde 1026 n.BF Morgens
 Morgen werde ich den Herrn Hauptman seine eigene Medizin spüren lassen. Das Reisen ist sehr angenehm und man fühlt sich sicher durch seinen Schutz aber nur einmal möchte ich ihn ruhe Ausschlafen können. Die Reise bisher war recht angenehm ich hoffe das sie auch weiterhin gut verlaufen wird.

1.Hesinde 1026 n.BF Abends
Wir wurden von Banditen überfallen. Unter denen befand sich auch der Bandit der versucht hatte mich in der Stadt zum Schweigen zu bringen. Trotz meiner überlegenden Taktik stellt sich der Kampf als sehr schwierig heraus. Ich konnte nur mit glück mich gegen meinen Gegner behaupten der egal was ich versuchte nahezu jeden meiner Angriffe parieren konnte. Dann haben sich Dehlia und Sieghelm wieder über Nichtigkeiten  gestritten. Alles deutete darauf hin das ein unbekannter Magier die Banditen unterstützte. Allem Anschein nach eine Magierin. Ich Tippe entweder auf Eifersucht oder Rache. Wie immer bei Adligen.

1.Hesinde 1026 n.BF Späte Nacht
Irgendjemand schleicht hier rum aber ich bin zu verwundet und müde um wirklich besorgt zu sein. Ich weigere mich aber zu glauben dass ich Paranoia entwickle da ich die typischen Anzeichen nicht bei mir entdecke. Vieleicht eins der Kinder der Bäuerin.

2.Hesinde 1026 n.BF
Der … Werte Herr Muhala hat sich entführen lassen. Gleich zweimal. Das Erste Mal in der Nacht von seiner „Geliebten“ Radajana, das zweite Mal von einem Bunten Bären. Radajana ist die Magierin die daran Schuld ist das ich demnächst erneut ein Neues Reisekleid kaufen darf und zur Zeit darüber Nachdenke mir einen angemessen aussehende Lederrüstung zu besorgen. Sie behauptet das der Bandit eigenmächtig gehandelt hat woran ich wenig Zweifel hab. Wir sind also am Morgen den entführten Edelmann durch die Wildnis gefolgt und haben seine verzweifelte geliebte schluchzend im Unterholz gefunden. Es gab keinen Zweifel das ihre Geschichte des Bären echt war den. Die Spuren waren unübersehbar.
Wir wurden geführt von einem großen Torwahler. Einen Tierkrieger der sich ebenfalls in einen Bär verwandeln kann. Ich war sehr überrascht einen so weit im Süden anzutreffen aber durch den ermüdenden Ritt und meine Verletzungen ist mein Forschergeist etwas getrübt.

3.Hesinde 1026 n.BF
Unter andern Umständen wäre die letzte Nacht Traumhaft gewesen eng angeschmiegt an die Werte Dehlia nur die Tatsache das um uns herum zwei Kerle lagen und Radajana Hat das ganze massiv getrübt. Lunalu Hat während der Zeit wache gehalten. Die Hetzjagd durch den Wald verlief querfeldein und ohne größere Pause. Meine Reitkünste sind an ihrem Limit aber irgendwie hat unsere gruppe es geschafft zusammen zu bleiben. Das Reiten durch den Wald ist sehr anstrengend. Der Zwerg Beremosch scheint damit aber keine Probleme zu haben. Wir werden die Nacht erneut eng umschlungen verbringen. Sieghelm hat sich für das Umkehren ausgesprochen vermutlich fehlt ihm die Sicherheit einer Straße. Zum Glück konnten wir ihm davon überzeugen nicht aufzugeben.

4.Hesinde 1026 n.BF
Wir haben eine Bärenhöhle erreicht in dieser Befanden sich mehrere Tierknochen und im hinteren Teil stand ein Podest auf dem ein Seltsames Schriftstück lag. In diesem stand in Bosperano derselbe Spruch stand den mir meine Schülerin geschickt hatte. Auch war das Podest makellos was sehr herausstechend war im Vergleich zu dem normalen Zustand einer solchen Höhle. Auch der werte Edelmann befand sich dort. Er war unversehrt aber müde, durstig und hungrig. Als wir die Höhle verlassen wurden griff aber von draußen der Bunte Bär an. Ein heftiger Kampf entbrannte zwischen dem Bären und dem Tierkrieger Hjaldar. Dehlia versuchte den Kampf zu unterbrechen indem sie die Schriftrolle über und zwischen die Beiden schweben lies was aber keine Wirkung zeigte. Ich erinnerte mich an die alten Mühten wo das aufsagen eines Spruches einen Zauber bewirken kann und da sich der Bunte Bär bei weiten nicht natürlich verhalten hatte sagte ich den Spruch der Schriftrollen auf. Das Ergebnis war sehr interessant den es Bewirkte das der Bunte Bär und der Tierkrieger zu einem Trollgroßem Menschen vereinten. Der Herr Hauptmann hatte eine Panik Attacke und fürchtete das der Riese uns angreifen würde deshalb verbot er uns die Höhle zu verlassen. Dehlia voller Neugier und vermutlich auch aufgrund des aus ihrer (und meiner) perspektive unberechtigten Verbots, mogelte sich am Herrn Hauptmann vorbei worauf hin die beiden sich Lauthals zu streiten anfingen.

Ich unterhielt mich mit dem Hünen, leider waren die Informationen nur sehr .. begrenzt da er von sehr einfachem gemüht ist. Nichtdestotrotz konnten wir uns zum Mittag hin an einem vom ihm geschlagenem Wild laben. Der Streit zwischen dem Hauptman und Dehlia führte dazu das sie noch am selben aufbrach um den zurückgebliebenen Nachricht zukommen zu lassen und vermutlich um Abstand zu dem engstirnigem Krieger zu gewinnen.

Wir setzten die Reise gemächlich fort, indem wir aus dem Wald zur Reichstasse zurückkehrten. Wir reisen gemächlich zurück so dass wir uns das erste Mal seit 3 Tagen wirklich ausruhen können. Radajana blieb während der gesamten Zeit bei dem Herrn Muhala und wird vermutlich auch so die Nächsten Tage verbringen.

5.Hesinde 1026 n.BF
Der Tag war friedlich und ereignislos. Ich konnte während der Mittagsrast eine Zeichnung des Wesens anfertigen zu dem Hjaldar geworden ist. Ich denke dass sie gut gelungen ist. Am Abend blendete ich diese und fertigte eine zweite an. Wir übernachteten in einer Taverne.

6.Hesinde 1026 n.BF
Auch dieser Tag verlieft ereignislos. Ich dachte nur über ein Abhandlung des Baustiels der hiesigen Gegend nach. Ich fertigte eine Zeichnung des nahen Wald der Drei Schwestern an.

7.Hesinde 1026 n.BF
Der Dritte tag der Rückreise war so ereignislos wie die vorangegangenen am Abend erreichten wir das Gutshaus. Dehlia wirkt sehr nachdenklich ebenso der Herr Hauptmann ich werde beide im Auge behalten um im Notfall Schlichten eingreifen zu können.

8.Hesinde 1026 n.BF
Der Herr Hauptmann und Dehlia müssen sich ausgesprochen haben es war alles sehr viel entspannter als wir uns aufmachten zum nächsten Teilabschnitt unserer Reise. Die Gegend ist recht ansehnlich und es tut gut ohne Hast und eile hinter Dehlia sitzend zu reisen. Ich werde versuchen vor dem Herrn Hauptman wach zu sein. Ich habe auch Notizen für meine Abhandlung über die Sozialen Probleme unsere Gesellschaft angefangen aber bis jetzt fehlt mir einen zündende Idee. Es gab eine kleine bescheidene Feier zum Mittag wo wir die Erfolgreiche weitereise Feierten.

9.Hesinde 1026 n.BF
Hab es leider nicht geschafft vor dem Herrn Hauptmann wach zu sein. Dieser hat mich den ganzen Tag mit seltsamen Blicken bedacht bis Dehlia gestanden hatte das sie ihm meine Sehnsucht gegenüber Frauen verraten hatte. Ich hoffe dass er sich mit dem Gedanke abfinden wird und es hoffentlich Vorurteilsfrei annimmt. Ich hab eine weiter Zeichnung angefangen diese aber noch nicht fertig gestellt. Meine Überlagerungen über die Abhandlung drehen sich gerade um das Thema des Ausgegrenzt sein. Wieso und auf welche Art und Weise wir andere Intelligente Lebewesen Ausgrenzen und wieso dies unsere Wohlbefinden massiv beeinflussen kann. Ich hab die Bediensteten des Gasthauses gebeten mich vor Sonnenaufgang zu wecken.

10.Hesinde 1026 n.BF
Erfolg! Der Hauptmann sprang förmlich aus den Bett als ich ihm einen guten Morgen wünschte endlich hat er mal gespürt wie es ist wenn man zu ungewohnten zeiten aus dem Schlaf gerissen wird. Dehlia und Alhina haben beiden den Spass mitgemacht und sind ebenfalls fröhlich gelaunt wach geworden. Leider konnten wir unser Lachen nicht unterdrücken so des der Herr Hauptman recht bald merkte das es sich um einen kleinen harmlosen scherz handelte. Ansonsten verlief der Reisetag recht ruhig. Meine Abhandlung nimmt langsam Form an da ich genügend Beispiele täglich präsentiert bekommen hab. Wir haben am Abend den Ort Marmelund erreicht.

11.Hesinde 1026 n.BF
Der Hauptmann hatte sich frecher Weise in unser Zimmer geschlichen und als Morgenüberraschung die Gardinen aufgerissen er wurde daraufhin mit freundlich geworfenen Kissen bedankt. Hach das Reisen kann so herrlich sein. Der Ort Marmelund ist eher eine Kleinstadt aber trotz allem ein sehr angenehmer Ort. Die Architektur ist einfach aber gut gehalten und man kann den Wohlstand der Handelsrute anhand der Tempel alleine erkennen. Eben Diese besuchten wir nach der Kissenschlacht und dankten für das überstehen der verschiedene Gefahren der Reise Bisher. Nur im Hesinde Tempel verfiel ich in eine Heftige Grundsatz Diskussion über die Verfügbarkeit von Wissen. Da sie meine Nähe zu Hesinde nicht streitig machen konnten versuchte einer von ihnen Tatsächlich mich davon zu überzeugen das die einfache Bevölkerung dumm doch besser dran sei als mit unnötigen wissen belastet. Nandus steh mir bei. Leider konnte ich mein Gemüt gegenüber diesen arroganten aufgeblassenden kleinstadtgeweihten nicht in Zaum halten. So das ich Lautstark gegen seine engstirnige Meinung ankämpfte. Die Allwissen möge mir vergeben den ich weiß nur zu genau das dies keine angebrachte Form ist einen Disput beizulegen. Trotz allem denke ich das ich einen Positiven Denkanstoß gegeben habe. Danach haben wir noch den Markt besucht auf dem ich nach allerlei Verschiedenes gesucht hab. Auch etwas Farbe und Pinsel hab ich erstanden leider vergaß ich mich nach einem geeigneten Mischbrett umzuschauen aber ich werde damit in Baburin wohl mehr Erfolg haben.

Am Abend Spielte ich zusammen mit Dehlia, Luna und Alhina Rote und weiße Kamele, aber sowohl Dehlia als auch Luna waren Anfänger so das ernsthafte Spiel zwischen mir und Alhina stattfand. Sie erwies sich als Ernstzunehmende Gegnerin auf dem Spielbrett und nur durch Taktik konnte ich ihr einen mühsamen Sieg abringen.

(Dieser Abschnitt ist in makellosen Rogolan geschrieben und könnte auch für Verzierungen im Notizbuch gehalten werden)  Dann zog uns der Werte Herr Muhala endlich ins Vertrauen und lag die Karten offen auf dem Tisch. Wir kamen überein dass er sich am Morgigen Tag während einer schon lang fälligen Kampfübungsstunde „entführen“ lassen würde. Dies würde nur den Herrn Hauptman etwas entehren da dies bedeutet würde dass er nicht aufgepasst hatte. Aber die Schmach ist bei weiten nicht so groß wie sie wäre wenn man den Herrn Muhala direkt vor seinen Augen entführen würde.

Den Rest des Abends hab ich damit zugebracht den Herrn Hauptmann zu porträtieren wie er in gebrochener und getrübter Stimmung nachdenklich saß. Ich habe zwei Porträts angefertigt. Beim zweiten hab ich als tröstende Gefährtin mit sorgenvollem Gesicht Luna an die Seite gestellt auch wenn ich die Sorge selbst ins Gesicht gezeichnet hatte da ich bezweifelte das Luna diese lange zum Ausdruck bringen konnte, und es auch nicht ihrem gemüht entspricht.  

12.Hesinde 1026 n.BF
Der Ehrenwerte Herr Muhala ist fort, entführt und wir verbrachten den gesamte Tag mit der Suche. Wobei sich unser Gesellschaft in drei Gruppen Aufteilten leider Fanden wir keine Spur so intensiv wir auch suchten. Meine Gruppe Bestand aus Dehlia, Ahlina und mir. Eine sehr angenehme Reisegesellschaft wir verbrachten ein Großteil der Zeit mit reden über verschiedenste Themen nur bei der Erläuterung über die Gesetze Raschtullas war ich überwiegend Still auch wenn es mir einen Ungewöhnlichen Einblick in diese Kultur gibt.

13.Hesinde 1026 n.BF
Immer noch keine Spur des Herrn oder seiner Entführer ich reiste zusammen mit Dehlia und Alhina und unterhielt mich angeregt mit den beiden meine Abhandlung nimmt langsam Form an.

14.Hesinde 1026 n.BF
Der letzte Tag unsere Suche hat ebenfalls keinerlei Anzeichen auf Herrn Muhala gegeben. Leider muss mir sein Gesicht entfallen sein so dass es mir unmöglich ist eine Skizze zu zeichnen. Wir Sind nach der Hälfte des Tages umgekehrt so dass wir wie vereinbart am Abend des 15ten in Mermelund ankommen. Ich hab nicht sehr viel Zeit mit ihm verbracht Wünsch ihm aber das Aves über ihn wacht wo auch immer er jetzt sein mag. Vielleicht hat eine der andern Gruppen ihn gefunden.

15.Hesinde 1026 n.BF
Die Rückreise nach Marmelund verlief Ereignislos. Die Abhandlung sieht mittlerweile sehr gut aus muss aber vermutlich noch mehrfach überarbeite werden. Während wir gesucht haben hab ich auch die Augen nach Kräutern offen gehalten. Wir Trafen am späten Abend ein und Sahen das auch die andern Gruppen kein Erfolg gehabt hatten.

Die Reise geht weiter.

12. Travia 1026 Bf.

Wir sind wohlbehalten in Ashakant angekommen. Ein sehr kleines verschlafendes Nest. Meine neue Schülerin Sulibeth saba Abdul bestaunt alles mit großen Augen die Welt fängt gerade erst an sich vor ihr zu öffnen. Ich hätte vielleicht erstmal mit Mutter reden sollen aber die Angelegenheit war da also habe ich sie ergriffen. Ich hoffe das meine Depesche zu ihr bald eintrifft.

13. Travia 1026 Bf.

Der Tag heute war interessant. Es fing damit an das Nehazet mal wieder nicht aus seinem Zimmer kam. Da wir seine Meditationen durchaus schon gewöhnt sind dachten wir uns nichts ungewöhnliches. Bald darauf erhielten wir Antwort auf sein letztes Experiment. Ein Gezeter und Geschrei kam plötzlich vom Innenhof. Als wir aus Neugier heraus nachsehen gingen stand dort ein imposanter Krieger der auch wenn er es niemals zugeben würde, extrem verängstigt und unsicher aber auch  aggressiv verlangte zu erfahren wo er den ist und was das soll. Was auch immer „das“ war. Da keiner der umstehenden Reisenden und Bauern sich durchringen konnte ihn auf Garthi anzusprechen entschloss ich mich das Wort an ihn zu Richten. Zum Dank richtete er seinen Anderthalbhänder auf mich .. ich werde diese adligen Krieger niemals verstehen.

Nach einer weile eines schlecht geführten Verhör gleichem Gespräches gelang es mir herauszufinden was den nun passiert war. Der Verehrte Junker Sieghelm von Spichbrecher zu Dettenhofen, Hauptmann der Infanterie zu Hammerschlag, war gerade mit irgendetwas beschäftigt gewesen als eine Luftelementar ihn Gepackt und nach Ashakant gebracht hatte. Es brauchte nicht viel Eingebung um das plötzliche erscheinen mit Nehazet’s Abwesenheit in Verbindung zu bringen, also fragte ich ihm ob er diesen kennen würde. Alleine seine Augen verrieten mir schon die Wahrheit. Doch als wir nachschauten wo den Nehazet blieb stellten wir fest das er wie tot auf seinem Bett da lag. Der Allwissenden sei dank das ich zu hause bei Meisterin Duwinde gelernt hatte den unterschied zwischen tot und der Schlafkrankheit zu erkennen. Doch Nehazets Anfall hätte nicht unpassender kommen können. Den dieser ungehobelte Klotz von einem Krieger wagte es tatsächlich mir zu drohen. Als ob ich und nicht seine merkwürdigen und scheinbar äußerst ungesunden Meditationen für seinen Zusammenbruch verantwortlich wären.

Da der Krieger es tatsächlich geschafft hatte es sich in den Kopf zu setzen Nehazet zu heilen und er offensichtlich nicht den unterschied zwischen Linderung und Heilung versteht hatte er fest gelegt das wir uns morgen nach Aranien aufmachen. Doch wie so oft die Zwölf wollten es anders. Delia und ich hatten gerade für Nehazet Unterbringung bei der Örtlichen Heilerin einer Kräuterfrau, vermutlich eine Hexen Schwester von Delia, gesorgt und waren auf dem Rückweg durch die hereinbrechende Dunkelheit als ich eine Spinne eindeckte so groß wie ein Pferd, ich hasse die Dunkelheit. Nicht nur die große Spinne war da sondern auch hunderte bis tausende Kleinere Spinnen. Im Eiltempo kehrten wir zu Karawanserei zurück.  Dort bewies der Krieger das er durchaus sein Handwerk verstand und besiegte die Spinne. Leider gab es zwei verwundete. Eine war von den vielen kleinen Spinnen und Skorpionen gestochen wurden, ein andere hatte versucht sich dem Monstrum entgegen zu stellen. Diesen Jungen Mann namens Goswin konnte ich zusammen mit Delias Hilfe Retten. Für den durch die Spinnen und Skorpione gestochenen kam jede Hilfe zu spät.

Wir entschlossen uns, die Nacht erst mal mit aufgestellten Wachen in der Karawanserrei zu verbringen. Der Krieger hatte sich bei mir für seine Bedrohung entschuldigt gehabt.

14. Travia 1026 Bf.

Der Gestrige Tag war interessant gewesen der heutige sollte ihm in nichts nachstehen. Wir entschlossen uns nach der Quelle der spinnen zu forschen. Da sie eine nicht unerhebliche Bedrohung für Nehazet und das Dorf darstellt. Was wir aber entdeckten war mehr als ich erahnt hatte. Eine Grabanlage mit ziemlicher Sicherheit aus der Zeit des Diamanten Sulternats wir konnten fünf Kammern erkunden. Geschützt durch schwere Steinerne Türen die blockkiert wurden durch dicke Steinquader. Die Vordersten beiden der Kammern beinhalteten aus Stein gehauene Bildnisse von Wächtern die Rund um eine Pyramide mit goldener Spitze standen. In der einen Kammer hatten Ferkinas anscheinend Versucht zu plündern und einer war von den Statuen erschlagen wurden. Diese Bewegten sich mit für Stein erstaunlichen Geschwindigkeiten sobald man den Raum betrat, blieben aber stehen sobald man sich wieder entfernte. Die andern beiden Räume beinhalten die Leichen der unglücklichen die zum Bau dieser anlange verwendet wurden, während die letzte Kammer eine äußerst unangenehme Überraschung bereithielt. Dort waren die Schöpfungen des Meisters der Grabanlage in Tongefäßen einbalsamiert. Die Fünfte Kammer hingegen war zwar von der Länge und Breite her recht geräumig. Vermutlich um die zwanzig Rechtschritt groß war aber nur  Fünf Spann Hoch. Wir alle vermuteten das dies nicht die natürliche Position der Decke dieses Raumes war doch Goswin der neuerrnante Mundschenk des Junkers machte sich trotz der Gefahr an die Erkundung dieser Kammer. Es gelang ihm auszukundschaften das sich gegenüber ein weitere Tür befand links eine Treppe nach unten und rechts ein Raum mit Grabbeilagen. Doch ein angriff eine der Skorpionschrecken genannten Schöpfungen zwang uns auf Grund der Verwundeten zum Rückzug. Als letzter gehend verbrannte der Junker Sieghelm die Skorpionsschrecken die in der Kammer einbalsamiert waren mithilfe des von mir mitgeführten Lampenöls. Danach entschlossen wir uns am nächsten morgen zurück zu kommen.

15. Travia 1026 Bf.

Ich wünschte Nehazet wäre wach. Alleine die Grabkammer hätte ihn vermutlich in Ohnmacht fallen lassen. Aber alles der Reihe nach. Wir hatten uns entschlossen zurück zu kehren und dieses mal gelang es uns weiter vorzudringen.

Das Tagebuch füllt sich

1 Praios 1026 BF

Ein neues Jahr beginnt. Relativ ruhig in diesen fremdartigen Ländern. Das vergangene Jahr hat mir einiges an neuen Erfahrungen geliefert aber abgesehen von der Reise nach Shirda war das meiste davon sehr mundan. Ich denke ich werde demnächst eine Depesche aufstellen um meine Zeichnungen und Briefe an meine Eltern zu senden. Ich bin sicher das Mutter gespannt auf Nachricht von mir wartet auch wenn mein letzter Brief aus Fasar sie mittlerweile erreicht haben sollte.

Wir haben die kleine Verschlafende Ortschaft Schirda erreicht. Laut meinen Reisegefährten wird es hier bald zu einem großen Poltischen Umbruch kommen. Ich habe mich trotz einer mahnend stimme im Kopf entschieden erstmal bei dieser Interessanten Gruppe zu verweilen. Ich verbrachte den Tag damit mir den Stausee anzuschauen und mit Delia zu reden. Meine Faszination für sie stieg eher als das sie sich abkühlen würde. Sie ist immer so voller Emotionen und trotzdem weise, wobei sie auch ohne Scheu von ihrer Zunge Gebrauch machen kann. Der Staudamm selbst ist ein interessantes Bauwerk die Oberfläche ist Glatt, ohne Fugen die Länge ist gut über zwei Kilometer die dicke wahrscheinlich mehr als drei an der dicksten stelle. Die Schleusen sind nur erkenntlich durch die Kanäle die dort wegführen ansonsten glatter Stein. Im laufe des Tages erreichte auch Azina das kleine verschlafende Dorf immer noch dem Händler folgend. Ich bezweifle das es einfach sein wird ihren Speer wieder zu erlangen. Der Händler gehört zu der Sorte Mensch der bei einem Unglück zu aller erst darüber nachdenkt wie er daraus Gewinn schlagen kann. Adeptus Nehazet hat sich in der Burg einquartiert nachdem er die von uns ausgearbeitete Version des Rituals vorgelegt hat. Der morgige Tag verspricht interessant zu werden.

2 Praios Nachmittag.

Interessant trifft es nicht. Nach einem gemächlichen Frühstück am morgen schlenderten wir hinauf zum Staudamm. Dort zeigte sich wie nervös der Potentat war. Überall standen Wachen mit bereitgehaltenen Armbrüsten oder Schwertern. Der Zugang zur Staumauer selbst war untersagt. Auch dort standen Wachen als ob irgendjemand über den See schwimmen könnte um den Emir anzugreifen. Delia begleite mich die gesamte zeit und wir unterhielten uns unschuldig über dies und jenes. Dann erblickte sie einen alten „bekannten“ einen Wächter der ihr geholfen hatten in die Burg des selbst ernannten Emirs zu kommen. Dann begann das Ritual. Eine äußerst beeindruckende Gestalt eines elementaren Meisters erhob sich bis zu zehn Schritt hoch über uns und hörte auf die Beschwörung des Emirs. Und dann fing das Chaos an. Das Erzelementar fragte in einem beleidigten Tonfall eines Schuljungen nach seinen Diamanten und als keine Antwort erfolgte regierte es auch genau wie einer in dem es mit all seiner Kraft auf den Staudamm einschlug. Das führte dazu das die Erde rund um den Stausee erbebte schlimm genug das nahezu alle anwesenden Personen hinfielen.

Dies alleine wäre schon ein Desaster gewesen den das Elementar wütete erbost gegen den Staudamm und trug mehr und mehr des beeindruckenden Bauwerks ab. Doch aus irgendeinem Grund fingen die wachen an untereinander zu kämpfen. Und dann trat Delia aus der ängstlichen Menge hervor und zeigte sich ihrem Bekannten. Die Wut im Gesicht des Wächters zeigte deutlich das seine Erinnerungen an Delia nicht nur fröhlicher Natur waren und so entschieden Azina und ich in stummer Übereinkunft Delia in die scheinbare Sicherheit der Menge zurück zu ziehen. Doch der große Wächter Schafte es ohne große Schwierigkeiten uns drei zierlichen Frauen einzuholen und griff ohne inne zuhalten und sich um das Gedränge zu kümmern Azina an. Ich entschloss mich einzugreifen und trat ihm kurzerhand in die empfindlichste stelle. Er war somit kurzerhand und schnell außer kraft gesetzt und erst mal bewegungsunfähig. Leider musste einer der Wächter Adleraugen gehabt haben den er und ein weiter steuerten direkt auf uns zu.

Die Menge war nun nicht mehr zu halten und floh weg vom Stausee. Ich erinnere mich das ich versuchte mich geduckt in der Menge zu halten als urplötzlich eine Frau neben mir einen Bolzen in der Schulter hatte. Einer der Wächter war so wahnsinnig gewesen in die Menge zu feuern vermutlich sogar um mich zu treffen da ich ja seinen Kameraden getroffen hatte. Ich entschloss mich die Frau in Sicherheit zu bringen. Travia sei dank bin ich schwere Arbeit gewohnt und es war kein Problem sie in Sicherheit zu bringen. Als sie in Sicherheit war entschloss ich mich von Rondra beseelt meinen Gefährten zu Hilfe zu eilen. Beide kämpften mit den Wächtern. Mein Entschluss bezahlte ich mit einem Bösen Treffer über meine Rippen. Danach wurde es alles etwas verschwommen ich weis nur noch das wir in einem Moment kämpften und im nächsten die Ferkinas angestürmt kamen. Die verbleibenden Wächter wurden chancenlos niedergemacht und dann als ich mich um die Wunde der durch den Armbrustbolzen verwundeten kümmerte schien es wieder in Ordnung zu kommen. Doch dann zeigte sich das manchmal die Heilung schlimmer ist als die Pest. Ich werde das Geschrei, die Trauer, die Wut und das Entsetzen nicht vergessen als die wilden Ferkinas plötzlich anfingen willkürlich junge Frauen aus den zusammen getriebenen Dorfbewohnern zu stehlen. Immer wieder trat einer der Ferkinas zwischen die bauern und zog ein armes Opfer brutal zu seinem Pferd und dann trat einer von diesen Lüsternen Kerlen auf mich zu. Im Nachhinein war meine Reaktion dumm doch ich konnte nicht anders als die Hand die nach mir Griff weg zuschlagen. Wäre Delia nicht gekommen würde ich jetzt berichten können was mit dem armen verschleppten Frauen passiert. Aber sie kam und stellte sich schützend über mich. Ich bin ihr sehr dankbar dafür und doch bleibt das Gefühl der Schuld. Schuld das die anderen Frauen davon getragen wurden während ich verschont geblieben war. Danach ebbte das rauben nach einer weile ab und plötzlich wie sie gekommenen waren verschwanden die berittenen wieder.

Danach.. Der Emir fand sein endgültiges Ende durch die Hände von Delia der Verbleib von Nehazet war für den Moment unklar nur sein Stab war zurückgeblieben. Wir entschlossen uns ihn in der Burg zu suchen. Auf den Weg dahin mussten wir aber sehr bald rast machen um Azina zu versorgen. Sie hatte während des Kampfes mit den Wachen am meisten Schaden genommen hatte sich aber geweigert gehabt sich versorgen zu lassen. Ich hoffe nur das ihr Stolz sie nicht irgendwann in eine Situation bringt die ihr Vorzeitiges ende bedeuten würde. Müde betraten wir die Burg nur um zu unser erstaunen einen bleich aussehenden Nehazet vorzufinden der wie wir erfuhren Bey dieses Landes geworden ist. Ich war und bin immer noch etwas überrascht das dieser verwirrt wirkende Mann sich so gut auf politischen Parkett behaupten konnte. Als wir uns von der Last befreit Im Tronsaal des Beys ausruhten kam ein Wächter hinein der uns berichtete das der Harem des Beys sich zerfleischen würde. Neugierde packte mich und ich ging zusammen mit Delia zum Harem doch entschloss mich erst mal in einer ruhigen ecke diese Zeilen zu schreiben während der Lärm neben an langsam nachlässt.

Kurz nach dem Tagebuch Eintrag

Jane legte gerade das Tagebuch weg in das sie geschrieben hatte als sie wie vom Blitz geschlagen erstarrte. „Bei Nandus Natürlich!“ Entfuhr es ihr als sie ein weiteres bisher unbenutztes Notizbuch aus ihrer Umhängetasche hervorholte. Sie schrieb mit sichere Hand das Wort gehen in Tulamdia nieder dahinter eine einfache Zeichnung einer gehenden Person. „Nicht zu kompliziert, hmm nur mit Bildern die sie können könnte.“ Murmelte sie wärend der Kohlestift gerade zu über das Papier Huschte. Das nächste war Rennen mit bildlicher Erklärung. Und danach Wort für Wort mehr des täglichen Gebrauchs. „Das Alphabet ist nutzlos für sie! Kein Wunder das sie kaum schreiben kann“ Nach den einfachen Verben folgten die Wichtigsten  Gegenstände. Jeder jeweils mit einem einfachen Symbol erklärt manchmal nur ein paar Striche um das Haus zu erklären manchmal eine Skizze mit Schatten um den Fuß zu verdeutlichen aber immer einfach simpel eindeutig. Nach den ersten zehn hielt sie inne. „Der Wortbau ist auch wichtig hm“ Sie nahm den Namen und malte dahinter das Symbol für gehen, dann ein Haus. Darunter fanden die einzelnen Wörter ihr heim das selbe wiederholte sie mit einem weiteren Beispiel dieses mal mit Rennen und dem Haus. Auf Feinheiten kam es erst mal nicht an. Das Buch füllte sich immer mehr. Immer mit Beispielen, bis sie bis zu 100 Wörter die wichtigsten des täglichen Lebens dort niedergeschrieben hatte. „Nun muss sie nur wollen“ Murmelte sie und verstaute das Notizbuch wieder.

((Ich erinner mich leider nicht an den namen Jane hat den aber schriftlich niedergelegt))

Das Leben geht weiter

2. Namenloser

Die Berufung als Karawanenführung ist definitiv kein Beruf den ich auf Dauer ausführen will. Die Händler sind überheblich uneinsichtig und hysterisch. Ich bin nur froh das größere Katastrophen vermieden werden konnten. Es gab eine kurze aber interessante Begegnung mit einem Novadi der Ben Shadif sowie einem Stamm der Novadis die ihn Verfolgt haben. Der uns eine Schatulle mit einer Schriftrolle als Inhalt zu Aufbewahrung übergab bevor er weiter gen Nahgila flüchtete. Kurz darauf kamen uns weiter vermutlich nahezu zwei Dutzend Novadis uns entgegen geritten. Es ist immer wieder ein beeindruckendes Schauspiel an Reiterkunst und Kriegshandwerk wenn diese in Perfekter Formation auf ein Ziel zustreben. Allerdings wurden sie dieses Mal von einem gutes Dutzend Hobliten Gebremst. Immerhin hat keiner der Reisegesellschaft versucht zu fliehen die Novadis regieren da eher wie scharfe Hunde die erst mal zubeißen. Nun ja wie ich vermutete wollten sie den Reiter und die Schatulle aber ich hab mich entschlossen dass das Glück dem Mutigen holt sein sollte und hab die Schatulle verschwiegen. Ansonsten verlief die Reise recht ereignislos.

Am Abend wurde ich daran erinnert warum das Reisen als Frau in Regionen mit hohem Anteil an Novadis sehr anstrengend sein kann. Trotzdem konnte ich den Preis des Aufenthaltes auf ein normalem Niveau erhandeln. Auf Grund von Platzmangel Teilten wir Damen uns das Zimmer mit dem armen Sahib Selem. Ich hoffe die Nacht wird ruhig.

3.Namenloser

Nachtrag.

Die Nacht war alles andere als ruhig. Ich bin aufgewacht durch das laute Gebell des Hundes Backus. Er ist so gut erzogen das man oft nicht merkt das er im selben Raum ist. Trotz tiefster Nacht und absoluter Dunkelheit konnte ich vermutlich durch den schock angeheizt eine Bewegung vor dem Fenster erahnen. Später haben meine beiden Gefährtinnen mir erzählt das dort ein Seil hing. Ich weis nicht genau was passierte der Erzählung von Azina nach zu urteilen ging sie hinaus auf den Hof um die Wache zu benachrichtigen und wurde überfallen konnte aber ihren Gegner besiegen. Während dessen versuchte ich mich wieder zu beruhigen. Bei den Göttern warum musste es nur so dunkel sein. Nach mehrfachen aufzählen von alten werken im Geiste konnte ich auch etwas Schlaf finden. Delia hat mir auch ihre Hand zur Beruhigung gereicht ob sie ahnt welches Interesse sie in mir weckt?

Der Tag verlief für mich relativ ereignislos. Es gab aber eine sehr positive Entwicklung das Herr Selem dank dem werten Adeptus soweit genesen ist das er schon aus eigenen Kräften wenn auch mit Stütze wieder laufen kann. Auch der Angriff auf Azina am geistigen Abend scheint sich in wohl gefallen aufzulösen. Ich habe in einem sehr interessanten Gespräch mit Azina endlich herausgefunden das sie ebenfalls schon sehr weit gereist ist. Ich habe selten einen Menschen getroffen der in einem so jungen Alter schon soviel erlebt hat und es nicht in die Welt hinausposaunt. Obwohl die Verschwiegenheit wohl deutlich zu ihrem Gott Firun passt. Auch erzählte sie mir von einem Weißen Speer den sie anscheinend Verloren hatte. Ich habe auch wieder einmal hinweise gesehen wieso es Frauen gibt die das leben als Novadi sehr genießen auch wenn es größtenteils hinter verschlossenen Türen passiert. Doch der Umgang im allgemein die Abwertung und Geringschätzung als fühlendes Wesen führen mich immer wieder in Versuchung die Rondianischen Tugenden doch genauer kennen zu lernen. Allerdings ist das nur Gedankenspielerei. Und heute hat Delia bewiesen das eine Frau auch wenn sie komplett verhüllt ist erregender genauso erregend sein kann als wenn sie nackt vor einem steht.  Die Herrin Hesinde Möge mir verzeihen aber sie schafft es immer wieder mich zu reizen und wenn meine Gedanken wieder bei einem anderen Thema sind dann wirft sie sich erneut in Pose. Ob sie mein Interesse wohl verstehen kann? Vieleicht auch teilt? Aber .. nein vermutlich nicht. Sie wird … ich schweife ab. Das Bild von ihre gehört auf jeden Fall zu einem Meiner besten Werke. Auch wenn ich später noch Farbe hinzufügen werde. Nur zu gerne würde ich die Schönheit ihrer Haut mit dem Spiel des grünen Schleiers zeichnen. Die heutige Nacht verbringen wir wieder in Einzelzimmern. Das verwirrende an Novadis für die meisten reisenden Frauen ist das sie trotz der scheinbaren Ignoranz, der Unachtsamkeit und Überheblichkeit, sie die Perfekten Gastgeber sein können. Man kann einen Novadi nur schwer mehr beleidigen als das man eine Frau die sich im seinen Haus als Gast befand anzugreifen.

4.Namenloser

Wir sind wieder unterwegs. Es ist Herrlich wieder die Verantwortung der Führung an Herrn Selem abzugeben. Ich habe ein Gespräch zwischen Nehazet und Delia mitangehört. Es hat mich überrascht welche Möglichkeiten dem Adeptus offen stehen für die ein profanes Wesen erheblich mehr Kraft und Aufwand verwenden müsste falls es diesem Wesen überhaupt möglich wäre die Möglichkeiten nachzuahmen.  Auch hab ich nun die absolute Gewissheit das Delia wirklich eine Hexe ist. Dies vermindert allerdings ihre Faszination für mich nicht im geringsten. Im Gespräch konnte ich erfahren das Hexen sehr ähnlich wie Schamanen sind. Beide basieren darauf das man sie fürchtet und achtet und beide tun wesentlich mehr nützliches als ihr ruf vermuten lässt. Und beide werden dafür sorgen das jeder der ihnen oder ihren Freunden oder der Familie etwas übles will das bereuen wird. Auch habe ich herausgefunden warum die Junge Frau die uns als Söldner begleitet so schweigsam ist. Bei Nandus ich hätte schon früher meine Sorge vor Einmischung in fremde Kulturen überwinden sollen. Sie ist Taubstum. Und ihrer Schriftlichen Kenntnisse scheinen sich nur auf den Satz der ihren Namen vorstellt zu beziehen. Vielleicht fällt mir später ein weg ein wie ich die Sprachbarriere überwinden kann. Falls sie dies überhaupt zulässt. Immerhin wirkt sie im Gegensatz zu mir durchaus in der Lage für sich selbst zu sorgen. Nunja wir sind gen Abend am kleinen Dorf Quadanagar angekommen. Dort lebt anscheinend als Herrscher ein Troll. Ein faszinierender Anblick und eine weiter Sammlung für meine Skizze auch ein Beweis das ein Herrscher nicht sehr klug sein muss um einer guter Herrscher zu sein den dem Land und den Leuten Scheint es recht gut zu gehen.

5.Namenloser

Die Nacht war ruhig und ereignislos zumindest bin ich nicht wach geworden. Aber Azina wirkte merkwürdig angespannt war nur leider so verschlossen wie immer. Auf mich wirkte sie wie jemand der eine Schlaflose Nacht voller Sehnsucht verbracht hatte. Liebeskummer vermutete ich zu erst. Ich teilte meine Vermutung Delia mit und wir konnten beide es nicht vermeiden Azina hinterher zu gehen. Sie folgte einem alten Händler in ein Wirtshaus. Und setzte sich mit ihm an einen Tisch. Ich hab nicht genau heraushören können aber mir war da schon Klar das was immer sie von ihm begehrte er nicht so einfach abgeben würde. Wir sind dem Händler auf den Örtlichen Bazar gefolgt hatten ihn aber aus den Augen verloren. Allerdings wurden unserseits wir von Drei sehr Nachdenklich drein blickenden Novadis verfolgt die Delia und Azina einwandfrei als Sklavenhändler erkennen konnten. Doch als wir in der Nähe des Händlers stehen blieben bewies Delia welche Macht Hexen haben können. Sie murmelte eine Art Gedicht und scheinbar aus heiterem Himmel stützten sich alle Tiere auf diesem Markt auf die Novadis. Auch wenn es mir ein wenig Leid tat die Tiere leiden zu sehen so war ich sehr froh darüber das die Sklavenhändler wenigsten zu einem kleinem Teil erhielten was sie verdienten. Azina gestand uns darauf hin das sie den Speer in Besitz des Händlers wieder entdeckt hatte. Doch gerade als sie den Entschluss fassen wollte den Speer der rechtmäßig ihrer ist dem Händler durch List zu entwenden sprach uns eine alte Talishändlerin an. Für gewöhnlich halte ich nicht viel davon das Symbol der Hesinde wie einen Schild vor mir her zutragen. Eher bevorzuge ich es Ihr Wesen und Verständnis, sowie ihre Mission das Wissen zu mehren mit mir zu führen. Doch Delia lächelte mich an und riet mir dazu diesen Gegenstand zu erwerben. Ich gestehe ehrlich das, obwohl ich durch ihre plötzliche Unterstützung der Taliskrämerin schon eine Vermutung hatte, ich diesen Gegenstand vermutlich allein schon für dieses Lächeln erworben hätte. Ein gemurmeltes danke Schwester von Delia als sie von der Händlerin ein Amulett erhielt bestätigte meine Vermutung das es sich um eine weitere Vertreterin der Hexenzunft handelte. Für Azina hingegen gab sie den Rat sich in Gedult zu üben das sich alles fügen würde so wie die Götter es vorhergesehen haben.

Ein Tag Rast In Naggilah

30. Rahja. Nachtrag

Wir sind sicher und wohlbehalten in Naggilah angekommen. Dort habe ich die Leitung über die Karawane übernommen da sich kein andere gewillt gezeigt hatte. Es war das erste mal das ich für so viele Menschen für Unterkunft und Verpflegung verhandeln musste zum Glück hatte ich die alten Aufzeichnung des werten Herr Selem. Ich bin mir nicht sicher über diese Junge Azina mal ist sie erwachsen und weise und mal erscheint sie mir wie ein junges Kind. Die Rückkehr von Delia hat mich etwas überrascht aber ich denke im Prositiven Sinne. Vielleicht hat es etwas mit ihrem Hexischem Wesen zu tun aber die Hexen die ich bisher kennen gelernt hatte die eine im Swelttal war sehr zuvorkommen und Hilfsbereit gewesen wenn auch sehr alt und entstellt durch das Alter. Die anderen waren alles nur arme alte Frauen manchmal auch arme junge Frauen. Ich bin mir nicht sicher wie sehr ich dem Worten des Adeptus Nehazet da es sich bei ihr um eine Hexe handelt trauen kann. Auf jeden Fall versteht er sich gut auf den Grundsatz der Philosophie in den gebieten recht und Gerechtigkeit auch wenn ich nicht widerstehen konnte in seinem Monolog eine kleine Korrektur einzufügen. Ich bezweifle das viele den Genus eines Ordentlich geführten Disputs wirklich verstehen können. Die beiden Gefangenen Banditen die der Obrigkeit überstellt werden sollten auf jeden Fall nicht. Ich frage mich nur was er mit Geschenk meinte? Aber andere Länder andere Sitten, ich werde sehen welche Sorgen der nächste Tag bringen wird.

1. Nameloser

Auch wenn es ein verfluchter Tag ist so war er für sein Datum recht Ereignislos. Die Händler haben heute keine Stände aufgebaut. Die Leute waren viel zu Nervös um irgendetwas zu verkaufen. Ich habe mich aufgemacht um nach Söldner Ausschau zu halten. Und Heilkräutern für den armen Herr Selem zu finden, der sich zu allem Überfluss auch noch mit Dumpfschädel angesteckt hat. Zu meiner Überraschung habe ich sogar welche in dieser kleinen Stadt gefunden ansonsten hätte ich auf Hausmittel zurückgreifen müssen. Die neugierige Azina hat mich begleitet und ich habe mich durch ihre Gesellschaft durchaus etwas sicherer Gefühlt. Wir haben nach einer Weile eine Laster Höhle gefunden in der ich wirklich Söldner auftreiben konnte. Ich hatte die Wahl zwischen einer Gruppe Schäbig gekleideten Männern in Rüstung und Waffen und einer Gruppe der auch eine verschleierte, vermutlich junge, Frau angehörte. Ich entschied mich schlussendlich für die Gruppe mit der Frau da sie offensichtlich weit gereist und nicht so Arm erschienen wie die andere. Auch faszinierte mich die Ruhe der Frau. Die Kohrzeichen des Mannes sowie der Kohrgruss schienen auf echte Söldner hinzudeuten. Vielleicht hab ich mich auch durch meine Begierde zu Frauen verwirren lassen. Hesinde vergib mir ich weiß es nicht. Aber Jene Söldner erwecken auf mich einen guten ruhigen Professionellen Eindruck. Wobei ich mich frage welche Geheimnisse die Frau umgeben.

Im Gasthaus Angekommen stellte ich die Söldner den Kaufleuten vor und lies sie zur Wache einteilen. Danach begab ich mich nach oben um die Salbe für Selem anzufertigen. Die schöne Delia und der Adeptus Nehazet hatten anscheinend die Ruhe meines Zimmers aufgesucht und waren fertig womit auch immer sie Beschäftigt gewesen waren. Sie wirkte auf jeden Fall erheblich ruhiger als ich das Zimmer betrat. Die Salbe ein einfaches Rezept war recht schnell mit Hilfe des Adeptus angefertigt und aufgetragen. Delia verblieb derweil in meinem Zimmer, wo ich nach meiner Rückkehr nicht der Versuchung widerstehen konnte sie zu porträtieren. Sie lass dort in dem Leitfaden für Wandelnde Adepten ein Werk das ich noch nicht wirklich studieren konnte mich aber stark an die Lehrbücher über den Handel und den Umgang mit der Buchführung erinnerten zumindest waren es im selben alles absichernden Tonfall geschrieben. Als sie dort nicht weiter kam erklärte ich ihr die Bedeutung der Verschieden Absätze die sie Interessierte während ich die Zeichnung fortsetzte. Es ging über die Magiegildeninterne Abhandlung von Verbrechen gegenüber andern Gilden Magiern. Anscheinend hatte ihr irgendjemandem Schaden zugefügt. Allerdings wie nicht anders zu erwarten war eine Anklage eines nicht Gilden Magiers gegen über eines Gilden Magiers nicht vorgesehen. Auch unklar ist es wie es aussieht wen der Magier der die Tat begeht nicht der Grauen Gilde Angehört für dieses Buch geschrieben wurde. Der Prozess an sich schien aber darauf aus gelegt zu sein das eine anklage nur in Falle einer eindeutigen Beweislast auch Erfolg hat. Ansonsten sind Tausende von Revisionen und Rechtlichen Tricks möglich die ich, mit meiner Bescheiden Rechtskunde und dem Wissen über Akademische Vorgehensweise, selbst aus diesem einfach vermutlich nicht kompletten Werk erlesen konnte. Das die Bestrafung vermutlich nur eine Kleine spende an die Gilde oder ähnliches sein würde konnte ich noch nicht Erlesen aber die Wahrscheinlichkeit ist recht Hoch.

Ich bin gespannt was der Morgige Tag bringen wird.

Aus dem Tagebuch der Jane Peddersen

24. Rahja.

Hab heute einen Interessanten Jungen Mann kennen gelernt einen gewissen Nehazet ibn Tulachim. Er hat entdeckt das der Junge Herr sehr viel versprechende Chance hat an einer Magie Akademie aufgenommen zu werden. Dort werden seine problematische Soziale Umgangsformen nicht mehr ins Gewicht fallen im Gegensatz zu den Beruf seines Vaters. Ich habe danach noch den Rest des abends im Angenehmen Gespräch mit Nehazet verbracht. Es ist lange her das ich einen angenehmen Gesprächspartner hatte der ebenfalls vom Forschergeist beseelt war.

25. Rahja.

Nehazet hat den jungen zur vereinbarten Stunde abgeholt ich hab ihm noch ein kleines Mathematisches Rätsel mitgegeben, das im Hesinde Dorf zu Festum ein ganzes Jahr ungelöst geblieben war. Ich bin gespannt ob er es lösen kann. Ich hab mich entschlossen zuerst einmal mit der Reisegruppe von Nehazet die Straße gen Erkenstein zu Reisen. Ich möchte gar nicht daran denken alleine durch dieses Land zu ziehen. Vielleicht werde ich weiter gen Punin reisen oder gen Süden, ich werde es sehe,n zur zeit hat mich gerade die Wanderlust ergriffen.

26 Rahja.

Die Straße ist genauso staubig und eintönig wie immer in diesem Land, ich habe eine Zeichnung der Schönen Azina angefertigt. Sie sieht sehr elegant aus mit ihrem Speer und stolzen Schritt. Wir sind heute in einem Kleinem Staubigen Dorf namens Maridor angekommen. Die Preise hier sind wie immer überteuert.

27 Rahja.

Die Karawane verbringt den Tag in Maridor wo sie hoffen ein wenig ihrer Güter zu verkaufen. Ich selbst hab das Bild von der jungen Azina beendet und eindeckt das man auch hier etwas Geld mit Auftragsarbeiten verdienen kann. Es sollte genug sein um meine Unkosten zu decken und ich kann so Hesinde es will meine Reise in die Länge ziehen bevor ich mich wieder nach einer Arbeit umsehen muss. Das Land ist, obwohl staubig und unfreundlich gegenüber Frauen sehr interessant. Herr Nehazet hat heute auch bewiesen das er den Preis seiner Kunst sehr genau einschätzen kann. Auch wenn im anscheinend der Wert des Geldes eher unwichtig ist.

28 Rahja

Wieder auf der Reise. Das Wetter ist angenehm nur zur Mittagszeit wird es zu warm. Ich bin froh das ich mir einen Sonnenschirm geleistet hab. Meinem Lieben Pferd Miri scheinen diese Temperaturen nicht soviel auszumachen. Immerhin ist es nicht so schlimm wie in der Kohm. Mir sind heute ein Paar Gestalten aufgefallen die bei den Bergen uns gleichauf Gereist sind. Herr Selem schien davon aber nicht sehr beeindruckt zu sein.  Ich hab weitere Skizzen der Berge angefertigt. Gen Abend erreichten wir ein weiteres Kleines Dorf namens Merahbad. Dieses Mal musste ich mir ein Zimmer mit Herr Nehazet Teilen. Nicht der unangenehmste aller Zimmergefährten die ich bisher hatte.  Immerhin behält er seine Hände bei sich.

29 Rhaja

Merahbad ist genauso einfach wie vermutet, Die Bauwerke sind einfach, nicht geplant sonder geformt. Ich konnte aber ein paar fehlende Zutaten für eine Suppe erwerben die ich am nächsten Tag auf Reisen kochen will. Mir geht das langsam auf den Magen immer nur dieser trocknende Reiseproviant. Ich hab noch drei weitere Auftragsarbeiten gezeichnet. Vielleicht sollte ich mich noch mehr auf das zeichnen von Porträts spezialisieren. Aber Menschen sind so .. einfach im Vergleich zu einem Komplexen Landschaftsbild. Wobei ein Bild mit einer Schönheit wie Azina oder ihrer der andern die ich kurz am 24 kennen gelernt hab. Die alleine reisende Dehlia .. vor einer schönen Landschaft. Ich denke ich sollte dafür Skizzen anfertigen.

30 Rahja

Wir sind frühzeitig aufgebrochen. Die Reise war ereignislos. Die Fischsuppe ein Erfolg. Ich habe eine Skizze eines scheinbar toten Olivenbaumes gemacht. Es sollte mir bei der Landschafzeichnung die ich gestern im Kopf geplant hatte Helfen. Es ist selten das man einen Baum ohne Blätter aber mit so vielen Ästen sieht. Vielleicht wartet der Baum auch nur auf Wasser. Leider passierte gen Abend das, was Reisen so unangenehmen macht. Die Söldner versuchten sich an uns zu bereichern. Zusammen mit ein paar andern die im verborgenen gefolgt waren versuchten sie die Karawane zu Überfallen. Ich denke ich kann mit Recht behaupten das wir uns sehr gut geschlagen haben. Leider geriet Herr Selem in die Hände einer der Banditen. Dieser fühlte sich aber schlussendlich durch das Geräusch der Herannahenden Reiter und von Azina und Mir so beeindruckt das er wie seine Kumpanen auch die Flucht ergriff, dabei fügte er Herrn Selem eine unter Normalen Umständen tödliche Halswunde zu. Ich konnte diese zwar verbinden und somit das schlimmste verhindern, aber ohne Nezahezt magische Heilung hätte ich ihm dadurch aller Wahrscheinlichkeit nach, nur ein paar Tage mehr Erkauft. Somit wird vielleicht noch eine Narbe zurückbleiben aber ich denke das er sehr gute Chance hat sowohl sein Leben als auch seine Stimme zu behalten.