Button

Problemlösungen?

Das war, interessant, kaum das wir die eisige Einöde, welche als Hütte deklariert war verlassen haben, nachdem sich das Problem mit dem Schamanen mal rapide gelöst hatte, waren wir auch schon wieder dort, nachdem die anderen es sich schon gemütlich gemacht hatten auf dem Weg zu den warmen Quellen.

Wobei ich nicht verhehlen kann, dass der Grund für Azinas Umleitung unserer Aktivitäten sichtlich sinnvoll war, in Travias Namen, mein Versprechen das wissen um dieses göttliche Wunder, wird nicht früher vergehen, wie mein unerschütterlicher Glaube in die heilige Mutter und das vertrauen, welches ich in meine liebe Zafia setze. Als jemand der engen Kontakt mit diversen Töchtern Satuarias pflegt, weiß ich ja darum wie wichtig Geheimnisse sein können. Dieses Wunder Ifirns sollte wirklich nicht der Allgemeinheit gegenüber enthüllt werden, kann ich doch an genügend Gildenmagier denken, zumal die nächste Akademie die in Rommylis ist, welche mit dieser Quelle an großer Energie nicht ordnungsgemäß umgehen könnten, typisch Gildenmagier… (Muss wohl eine der Erinnerungen von Delia ausgelöst haben)

Wo war ich, achja die Bergkristalle, zu welchen uns Azina führte waren ein Heiligtum, ein göttlicher Fingerzeig, wenn man es so nennen mag, von Ifirn, in dessen nähe der arkane Hintergrund, deutlich, übersättigt war, es dauerte nicht lange und wir konnten spüren, wie unsere arkanen Kräfte sich erholten, ein Blick auf das Kristallgebilde mittels Odem Arcanum enthüllte auch bald die hohe Intensität, die wirklich hoch war, irgendwie denke ich das ich eine neue Skala brauche, ach so viel zu tun, da wären ja noch die Ideen für die Gerätschaften zu Messung der arkanen Kräfte der Umgebung, später, wenn dafür Zeit ist…

Womit ich ja meine Probleme hatte war, kaum versucht man mal den anderen nach seinen Mitteln und Wegen zu helfen und ein paar Elementare Diener zu convocieren, so viele waren es wirklich nicht, ich meine acht, es waren noch nicht einmal zwei von jedem Element, schon taucht ein Elementarer Meister des Eises auf, ich meine was soll das, ich meine bei Borbarad (gut er hatte seine Gezeichneten und so, aber irgendwie finde ich die Reaktion auf eine so kleine Convocatio doch etwas übertrieben, oder?) hätte ich etwas derartiges ja verstanden, aber bei mir, ich bin ein einfacher (mehr? oder minder?, wer ist schon normal?, vielleicht Thema für die Hesindedispute?) Adept, verflucht (nicht sehr traviagefällig) nochmal, nun ja zumindest stellte er uns zwei Dschinne des Eises (welche ich auch hätte herbeirufen können, gut vielleicht nicht unbedingt die, keine Ahnung, habe noch nie versucht den Elementaren direkte Individualität zu geben, gehörte das doch nicht unbedingt zu den Sachen die in Punin thematisiert wurden), welche uns beschützen sollen, na mal sehen wie das funktioniert…

Danach begaben wir uns wieder zurück zu den heißen Quellen, dabei zeigte sich, das die Eisdschinne zwar Sieghelms Schwert und meinen Stab als Gegenstand zur Bindung nutzen konnten, aber nicht den Stab von Delia und auch nicht ihr Rahjaamulett und, was ich sehr interessant fand, auch nicht Azinas Speer, welcher immerhin Firun geweiht ist, man würde meinen das gerade ein Eisdschinn so ein frostiges Heim begrüßen würde (oder?).

Und natürlich musste ich bei diesem Abstieg auch noch stürzen, ach Natur, wer braucht die schon, sollte man alles niederbrennen und ordentliche Straßen und Häuser bauen, etwas für die Familie, oder so, wäre zumindest viel sicherer. (Außerdem, notiz an mich, Definitionen mit Eisdschinnen durch gehen, wenn sich die Zeit dafür ergibt)

Die Temperatur war zumindest angenehm warm, hohe Konzentration an Mindergeistern im Hintergrund. Delia konnte es sich natürlich entgehen lassen wieder mal in ihrer typischen Art Aufmerksamkeit zu lenken, wahrscheinlich können wir nur froh sein, das sie nicht noch Satuarias Herrlichkeit wirkte, ach ich sah vor meinem geistigen Auge schon die zahlreichen Mahnungen Isarias an mich (sprich Delia, zu mir hatte sie noch nichts zu dem Einsatz von Magie gesagt…). Nach kurzer nachfrage stapfte Maednir los um nach der Stelle mit der höchsten Wassertemperatur zu suchen, warum gibt es eigentlich keinen Cantus zur Wahrnehmung von Temperaturunterschieden? (vielleicht sollte ich einen entwickeln?) Es dauerte auch nicht lange und er hatte das passende Wasserloch, mitsamt einem weiteren tieferen Loch, gefunden.

Azina teilte uns weitere Informationen über das Loch mit, faszinierend, anscheinend ist sie in der Lage auf eine weitere Sicht zuzugreifen, ähnlich einer Mischung aus Exposami Cantus und thermischer visueller Wahrnehmung, erstaunlich, das muss unbedingt weiter untersucht werden, ob sich ähnliche Möglichkeiten auch den anderen offenbaren werden? (Wobei ich mich frage was für Möglichkeiten das sein sollten, ob Jane etwa in der Lage sein wird das gesuchte Buch mit einem Blick zu erkennen, wäre wohl nur in sehr großen und unordentlichen Bibliotheken von Hilfe und bei Delia, ich weiß nicht ob sie wirklich noch in der Lage sein sollte Emotionen oder wahrscheinlicher Rauschzustände zu sehen? Nein darüber sollte ich lieber ein anderes Mal nachdenken, beispielsweise, wenn das alles erledigt ist…)

In Anbetracht meiner physichen mannigfaltigen Probleme, überließ ich den anderen den Vortritt um im Wasser zu planschen und dieses Loch zu erkunden. Wobei ich sagen muss, ich hätte es vernünftiger gefunden, wenn Delia und Traviahold auch draußen geblieben wären, die beiden haben auch ihre Probleme mit solcherlei physichen Aktivitäten, aber naja ich bin ja nicht ihr Hüter (Hmm, Travia hatte gar nicht gesagt, welche meine Rolle in dieser „Familie“ wäre, vielleicht sollte ich beim nächsten Mal nachfragen, nicht das sich noch herausstellt, dass ich als „Erziehungsberechtigt gelte“, das wäre wahrhaftig traumatisch).

Während die anderen unten waren erzählte ich Vitus die Feinheiten der Theorie zum astralen Minimum von RObak von Punin, es war erfreulich zu sehen, das er das Wissen wie ein Schwamm aufsog (obwohl, so rein als Metapher taugt das Bild wenig, ich meine, wenn darüber nachgedacht wird, müsste das Wissen doch wieder herausgequetscht werden können…).

Danach kamm eine kurze Karte der Umgebung, nicht das ich davon ausgehe das mir diese wirklich helfen würde, obwohl beim festhalten der Umgebung wäre es ja möglich, etwas zu finden, was mir so vorher nicht aufgefallen war.

Ich kamm nicht umhin mir Gedanken zu machen, bezüglich meiner Freunde, vor allem, weil es zwischenzeitlich wohl Probleme gab, wie ein extremer Ruck an dem kürzlich an der Oberfläche, partiell, befindlichen Seil, andeutete. Nur allzu viele Möglichkeiten ihnen zu helfen und nach unten zu kommen gab es auch nicht, also abgesehen davon das ich meine Körper stärken könnten und versuchen könnten nach unten zu tauchen (aus mehreren Gründen eine schlechte Idee), eventuell ließe sich die Position der anderen herausfinden, insbesondere Delia, Azina oder vielleicht auch Jane, wäre eine Möglichkeit, dann könnte ich eventuell mittels eines kurzen Sprunges durch den LImbus zu diesen stoßen (was auch eine schlechte Idee wäre, habe ich doch keine Ahnung ob diese überhaupt schon in einer halbwegs trockenen Umgebung sind, zumal bei dem aktuellen Glück könnte es auch sein, dass sie am Ende der Vertiefung in einen Übergang zu einer Anderwelt geraten, daneben wäre dies natürlich auch recht strapazierend für meine Kraftreserven), hmm das Wasser umleiten wäre immer noch eine Möglichkeit (wobei sich die Frage stellt ob eine Orkanwand dafür wirklich geeignet wäre, oder ob ich damit nicht das Wasser nur viel rapide verspritze, ich könnte den Zauber natürlich umdrehen um eine Steinwand zu errichten, was aber auch entsprechend viel Kraft aufwand bedeuten würde, ich hätte vielleicht nie die Orkanwand lernen sollen, lass dich doch von der Luft beschützen sagten sie, sie ist ja überall, toller Ratschlag…), was sonst noch, natürlich könnte ich einen Elementaren Diener des Wassers herbeirufen (jener könnte mich wahrscheinlich trocken durch das nass geleiten, genügend Wasser zur Herbeirufung wäre jedenfalls hier, nur wäre auch hierbei das Problem, dass dies sehr kräfteraubend wäre), was noch, ach ja, ich könnte mich mittels Motoricus durch das Wasser ziehen lassen (würde aber wahrscheinlich an der Luft scheitern, ich bräuchte irgendwas um die Luft mitzunehem und für mich zu halten, hatte Jane nicht etwas von Wasserbeuteln für Luft gesagt, ob man die irgendwie nutzen könnte, mittels Penetrizzel und der Stabfackel oder einem Flim Flam könnte ich mich immer noch orientieren, wobei das natürlich an der Länge des Tauchgangs scheitern könnte…).

Wie kann es eigentlich sein, dass ich über so viele Möglichkeiten verfüge und keine davon probat erscheint um das Problem zu lösen, kein Verwandlungszauber oder anderweitiger Fortbewegungszauber, welcher hilfreich wäre, hmm, nein wäre wohl eine eher seltsame Idee, was wohl passieren würde, wenn ich das Levitationselixier in das Loch kippen würde?

Dachte sich Nehazet, als er noch mit der Karte beschäftigt war, immer mehr Details der Umgebung einzeichnend, hmm natürlich könnte ich auch zwei Elementare Diener rufen, Humus und Wasser, einer könnte mich nach unten nehmen, während der andere meine Kräfte nach einer Meditation wieder herstellt, eventuell wäre dafür sogar genügend Zeit?

Sie zu finden…

Also das Problem wäre auch gelöst, war ja mal verhältnismäßig einfach, durch das Portal, Schamanen finden und Schlachten verhindern, nun gut, dann kann es ja jetzt mit wichtigerem weitergehen, Sie zu finden und danach heißt es, in alt bewährter Manie, zurück ans Zeichenbrett, meine Freunde sind viel zu anfällig für Magie, ironischerweise allen vorran Delia.

Und in anbetracht dessen, dass die Gegenseite massiv auf Magie setzen muss, wie auch anders, wenn karmales und dämonisches wirken wegfällt, muss irgendwer, was natürlich mich bedeutet, etwas tun um Sie zu schützen. Ein paar Ideen hätte ich ja schon, ach es ist soviel zu tun und am besten könnte ich ihnen helfen, wenn ich nicht mitreisen würde, sondern in ruhe die notwendigen Thaumatursome bauen würde, doch das wird schwer, also vielleich ersteinmal etwas halbgares mit geringer Schutzwirkung, also genau die Art dilletantischer Thaumatursome, welche ich nicht ausstehen kann, aber was tut man nicht alles für die Familie?

Ansonsten, wären noch diverse Ideen, wie die verlorenen Gänse zu finden wären, wobei, gerade für die aktuell verlorenen ist es vielleicht nicht allzu effektiv, aber für andere Situationen könnte es hilfreich sein. Meine Ideen kreisen vorallem um die Verknüpfung des Flim Flam Zaubers, in einer frei beweglichen Variante, welche einem Irrwisch nicht unähnlich sein soll, wiewohl ich dies noch nicht bestätigen konnte, sah ich bislang doch noch keines. Dies wäre meine Wahl für den wirkenden Zauber, die Bewegung des Flim Flam sollte sich aus einer schweren Veränderung des bindenden Zaubers, in der Auslösebedingung, durch Einbindung zusätzlicher Hellsichtsmagie.

Als Zauber, welche in den Auslöser eingebunden werden, würden sich vor allem der Exposami und der Odem anbieten, letzterer bei Delia oder mir, ersterer bei den anderen, kann doch nicht davon ausgegangen werden, das Sie ihre Artefakte immer dabei haben.

Für das Aussehen würde sich, natürlich, eine Sturmlaterne anbieten, kombinieren könte ich das ganze noch mit leuchtenden Zeichen, von individueller Farbe, wären naheliegend.

Ich sollte mir auch Gedanken machen, über Artefakte mit anderen niedergelegten Auslösemodifizierungen, ich könnte Artefakte erschaffen, welche durch ihre Modifikation mir schon vor einer bewussten Analyse diverse Informationen ausgeben könnten, beispielsweise ob Artefakte oder magische Wesen (Dämonen, Elementare, Geister, Tiere und weiteres, auch spezifisch zu geschnitten), in der Nähe sind, ähnliches wäre auch für nichtmagische Wesen möglich, für Orks beispielsweise (Blau? nein, würde besser zu Efferdswesen passen, Luna?, Grün? wahrscheinlich eher Elfen? oder Druiden? oder Hesindeanbeter? Irgendeine passende Farbe wird sich doch wohl finden?).

Reise ohne Start

Oh bei Travia, das war ein seltsamer Tag, aber der Reihe nach, sonst heißt es am Schluss wieder mir würden ein paar Gänsefedern fehlen, oder so ähnlich, nein ich denke das Sprichwort lautete anders, ist ja auch nicht so wichtig, wo war ich ach ja, der Tag war seltsam…

Da wäre einerseits das Gespräch mit dem Vogt gewesen, tüchtiger Kerl, und ohne seine unhaltbare und viel zu voreilige Verleudmung meinerseits, würde ich ihm, möglicherweise, auch positiver gegenüber disponiert sein, vielleicht, also zumindest theoretisch, aber dieses Gespräch war, nunja, wie der Tag seltsam. Mitten im Gespräch kamm mir noch der Gedanke, dass das was ich da gerade berichte ihn eigentlich nichts angehe, zumindest nicht vor meinen Veröffentlichungen gegenüber der Fachwelt, ich meine für wen hält der sich, also abgesehen davon das er sich wahrscheinlich für den Vogt von Hochstieg hält, also ich hoffe mal zumindest das er sich für den hält, wenn nicht würde ich mir doch Sorgen um seinen geistigen Gesundheitszustand machen, wiewohl das natürlich einiges erklären könnte, ach ich schweife wieder. Er stellte ein paar fragen zu den Limbusportalen, alles habe ich ihm zwar auch nicht erzählt, normalerweise will ja eh niemand alles hören, also dachte ich mir erspar ich ihm einige der arkaneren feinheiten, sogar die, wahrscheinliche, Schöpferin der Pfade habe ich ihm genannt, mehr oder minder, so irgendwie, aber wenn es so funktioniert wie ich mir das denke, sollte ihm das nicht geholfen, bzw. aufgefallen sein, manchmal hat es seine Vorteile nicht ganz die gleiche Perspektive zuhaben, vor allem, wenn dies in Kombination mit einer gewissen philosophischen Bildung zusammen trifft, naja und die Erinnerungen der lieben Delia könnten eventuell auch geholfen haben, ich meine wie die Leute um ihren Finger oder andere Extremitäten wickeln kann, gut die meisten „Techniken“ von ihr, würden bei mir wohl nicht funktionieren, obwohl, eventuell mit, ach nein, es gibt eh viel interessanteres als diese ganze profanen interaktionen. Eine spannende Matrize eines Cantus oder Thaumatursomes beispielsweise, man kann sich ganze Stunden oder gar Tage in den Astralfäden verlieren, nicht das mir das bislang passiert ist, aber es ist einfach fasznierend wie sich die arkanen Bestandteile zu einem größeren Ganzen im Gefüge der Welt zusammensetzen und zu einer Wirkung kommen. Aber so sehr viel hat das jetzt nicht mehr mit dem Vogt zu tun, Assaf ist aber nicht so, oder? Hmm, vielleicht wäre es ganz gut mal einen Blick auf ihn zu werfen, wenn ich außer Landes bin?

Danach war dann noch die Überprüfung von Azinas Gesinnung, arme Azina, ich meine ich kann ihren unmut, partiell, nachvollziehen, ich finde das auch nicht sonderlich gut, wenn Leute mir ungerechtfertigterweise, so wie hier oder damals in Hammerschlag, Sachverhalte unterstellen. Aber der Blick in ihre Gedanken war, wenn auch persönlichkeitsverletzend, dennoch die logisch sinnvollste Vorgehensweise und weitaus besser als die Anwendung des Imperavicantus, wobei jener wohl schneller gewirkt hätte, aber Beherrschungsmagie auf eine Freundin, nein das geht nun wirklich zu weit, ich meine das wäre ja wie, wenn man in der Familie Beherrschungsmagie zur Untermauerung der eigenen Meinung einsetzen würde, nein, also das wäre nun wirklich nicht sonderlich Traviagefällig. Während die Hellsichtsmagie da in einem eher Traviaungefälligen graubereich lag, was, der Situation geschuldet, wiederrum vertretbar war. Aber ich muss wirklich noch viel in dem Bereich der Hellsichtsmagie lernen, gut sie ist nicht so spannend wie die arkane Analyse, aber könnte dennoch essentiell für die Gruppe sein, insofern sollte ich mich damit wirklich nochmal vertieft auseinandersetzen, wenn dies alles vorbei ist.

Vor dem Blick in die Gedanken wirkte ich noch schnell einen Odem Arcanum in der Umgebungsvariante, jene ist zwar nicht ganz so effektiv, erlaubte mir aber meinen Blick gezielter schweifen zu lassen, wie zu erwarten stand die gute Azina, natürlich nicht unter einem Bann, der Vogt auf der anderen Seite trug eine zaubermächtige Kette, auf jene sollte ich bei Gelegenheit noch einen Blick werfen.

Natürlich sprach und dachte Azina, größtenteils, nichts unlauteres, zumindest nichts worauf mich Delia nicht schon vorbereitet hätte. Infolgedessen wurde Azina dann auch alsbald freigelassen.

Danach ging es darum Aufbruchvorbereitungen in die Tat umzusetzen, achja und mittlerweile dürften genügend Leute bescheid wissen, welche Alchimistischen Ingredenzien zur Rettung der Ingerimmgeweihten vonnöten wären, habe ich eigentlich Elkioff (schreibt der sich so, hmm sollte Jane fragen, sie kann mir da bestimmt mit Rat und Tat zur Seite stehen, hatte bislang noch nicht soviel mit Bornländischen Namen zu tun) gesagt wie das Gegenmittel anzurühren sei, wahrscheinlich schon, ich meine was kann schon so wichtig gewesen sein, dass ich daran nicht mehr gedacht haben sollte. Also abgesehen von Travia, der Familie, der Gruppe, Sieghelms und Kalkaribs Verschwinden, dem Konflikt mit den Trollzackern, den Staatsgeschäften in Khorrestan, Muhalla und Radajane aufzusuchen, Luna zu suchen und ihr bei der Zusammenführung mit ihrer Mutter behilflich sein, ich meine das ist wirklich Traviaungefällig, ein Kind von ihrer Mutter zu trennen, meinen Forschungen, der ganzen Vortexproblematik und einigen anderen Dingen, welche mir bestimmt noch entfallen sind, nicht unbedingt in der Reihenfolge, aber soviel ist es jetzt auch nicht, naja oder doch? Es kommt wohl auf die Perspektive an, ach es ist primär eine frage der Zeit…

Zu guter letzt machten wir uns auf den Weg, da sich noch das „Problem“ des Transportes von Sieghelms Klinge ergab bot ich mich als Träger dergleichen an, da ich eh nicht allzu bewandert in einem profanen Gefecht bin, war dies nur Logisch.

Bevor wir in den Limbusdurchgang gingen, sorgte ich noch für eine dunklere Umgebung um unser plötzliches verschwinden zu verschleiern, in der Hoffnung das dadurch der Eingang zu dem Portal etwas besser verhehlt werden könne, im Schutze der illusionären Dunkelheit zeichnete ich noch ein paar Sigillen und andere Zeichen in den Schnee, ich hoffe es kommt keiner vorbei der Aureliani oder Zhayad beherrscht, denn die erste Hälfte der Zeichen mag zwar, ungefähr, zu einem pseudoarkanen Übergang in den näheren Limbus passen, aber die andere Hälfte, naja nicht so ganz.

Danach betraten wir das Portal und sind somit aktuell nirgendwo und nirgendwann…

 

In Arbeit, nur was?

Was tat ich zuerst, hmm, das ist schwer zu sagen, aber allzu bald führte mich mein Weg wiedermal in die Bibliothek, doch diesesmal war ich auf der Suche nach weiteren Erkenntnissen, theologischer Art, erstaunlich, wie wenig ich über diesen Bereich weiß, aber das würde sich wohl bald ändern, ich meine was kann nicht aus Büchern erlernt werden? Was war sonst noch so, achja, dieses seltsame Mal ist weg, Travia sei dank. Natürlcih war noch der siebener Rat, nunja zusechst, bei diesem wurde erstmal von den Erlebnissen auf und unter dem Berg berichtet. Anschließend gab es noch einen keinen Exkurs bezüglich zauberbehafteter Dinge und so… Infolgedessen wurde noch eine Gesinnungsprüfung Azinas beschlossen, wobei mir die, zweifelhafte, Ehre zufällt, jene durchzuführen, ach das Los, wenn man der einzige Hellsichtsmagier vor Ort ist…

Was noch, achja der Vogt ist also bewandert in der Kenntnis der Magie, also mindestens im theoretischen, soweit ich weiß, also etwas, zumindest, wahrscheinlich nicht allzu viel…

Anschließend war da noch die Sache mit dem Perainetempel, ob ich mich wirklich in ein göttliches Siechenhaus begeben sollte, erscheint mir eigentlich unlogisch, im Zusammenhang mit meiner eingeschränkten Konstitution im Sinne, aber das ist jetzt ersteinmal irrelevant. Dort beschäftigte ich mich, mit der Analyse des Leides der geschätzten Ingerimmgeweihtin, das war schon interessant, nun benötige ich nur noch ein paar Ingredenzien, welche unterschiedlich schwer zu beschaffen sein sollten und danach müsste das Heilmittel natürlich noch gelingen, aber das kann wohl vorrausgesetzt werden, ich meine ein Heilmittel in einem Perainetempel zur Heilung einer Geweihtin, von Geweihten und Erwählten zusammengerührt, wie hoch ist da wohl die Wahrscheinlichkeit eines Fehlschlages?

Und ansonsten waren da noch die Schriftstücke für Delia und Jane, wobei ich mich bei bestem Willen nicht mehr erinnern kann, wozu ich das gekritzel auf der Rück-, sprich Vorderseite angefertigt hatte, naja die Namen der beiden standen schon drauf, da konnte ich diese Nachrichten auch gleich drunter setzen, wäre doch schade, wenn man das Pergament hätte verkommen lassen, oder?

Gans in Gedanken

Auf „seinem“, ihm ist durchaus bewusst das der Terminus, als Gast des aktuell nicht mehr angwesenden Burgherren, nicht gans korrekt ist,  Zimmer war Nehazet gans in seinen Gedanken versunken, wie schon oft davor und wahrscheinlich auch danach. Er hatte zwei Schriftstücke gefunden, an welche er sich gar nicht mehr erinnert hatte, sie geschrieben zu haben, nunja jeder kann ja mal was vergessen, waren ja auch nicht wichtig, ein paar Zahlen, davon gibt es ja schon ausreichend und noch eine kleine Verteidigung seiner selbst, bezüglich der Kenntnis des Memorabia Cantus, wahrscheinlich mit aufgewühlten Emotionen und gans geschwindter Feder verfasst nachdem er der Manipulation der Gedanken seiner Freunde und Gefährten beschuldigt wurde, was ja nun wirklich gänslich ungeheuerlich war. Jeweils eines der Blätter war an Jane und Delia addressiert, nunja war jetzt wohl nicht mehr wichtig dachte er sich.

Stattdessen kreisten seine Gedanken gans um die himmlische Mutter, welche ihm mit einer Vision und der Bekanntschaft einiger seiner Vorväter, für den letzten Götterlauf „belohnt“ hatte. Er war schon auf Zafias Reaktion darauf gespannt.

Kurz ließ er seinen Blick über „sein“, siehe oben, Zimmer schweifen und er erblickte seine verschließenen Sachen, achja darum muss ich mich ja auch noch kümmern, aber vorher sollte ich ein echtes Bad nehmen, das vorhin war zwar eine reinliche Kurzlösung aber so gans zufrieden bin ich damit auch nicht, der Schleim des Dämons ist zwar gänslich von meinem Körper entfernt, aber so wirklich fühle ich mich noch nicht zu gänse befreit vom dämonischen unrat, außerdem könnte das Wasser den Verletzungen gut tun, oder? dachte er sich, als er seine Sachen nach praktikablen Ölen und dergleichen fürs Baden durchsuchte, ich sollte mich in Khorrestan unbedingt darum kümmern, mittlerweile funktioniert die Wasserversorgung ja wieder, Dschinn sei dank., dabei fand er allerdings eher Dinge, welche in anderen Belangen hilfreich wären, oder auch nicht, aber zum Baden wahrscheinlich wirklich ungeeignet waren, na mal sehen was so da ist.

Und so trat, sehr spät am Abend, nocheinmal der Seelensammler seine Reise durch den Flur des Bergfriedes an, doch diesesmal nicht um Seelen zu sammeln. Es dauerte zwar anschließend noch etwas mit dem Wasser, aber irgendwann war auch das Problem gelöst und eine der Mägde um eine Erfahrung reicher, welche wohl noch für die nächsten Götterläufe ausreichen dürfte und das vertrauen in Travia gänslich verändert haben mag, aber wer kann soetwas schon genau sagen?

Im Wasser des Bades entspannte sich der ganse Körper Nehazets und seine Gedanken begannen alsbald zu kreisen, und Verse einer Dichtung, wahrscheinlich keiner sonderlich guten, begannen sich in seinem Geiste aneinander zu reihen,

Ob aus dem Turm

oder bei den Zwergen

tief unter den Bergen

gar im dämonischen Wurm

ist es wichtig

und auch richtig

an Travia zu glauben

denn Familienbande erlauben

nicht nur das hüten des väterlichen Laden

sondern auch Gäste zuladen

Alsbald wird gelacht

über das was noch vorkurzem ungedacht

nein das sollte er wirklich lassen, dachte er sich, die Dichtung ist nicht gans dicht, sie kann wohl eher als löchrig bezeichnet werden, entrinnt ihr doch die himmlische Schönheit seiner ehrfürchtigen Gedanken. Lieber bleibe ich bei dem mit dem ich mich auskenne, hmm vielleicht sollte ich einen Schal stricken, die Kleidung, welche ich zum Berg mitnahm ist ja doch ruiniert, und so ein Schal ist bestimmt praktisch, ob ich ihn auch als Turbantuch verwenden könnte? Aber wieviel Wolle braucht man für so einen, ob zwölf Göttergefällige Schafe reichen, mit Kamelen ließe sich irgendwie leichter rechnen, ich könnte die Wolle eines jeden Schafes einer der Gottheiten entsprechend färben und diese dann zu einem Schal zusammenfügen. Obwohl, nein das war nicht das worüber ich nachdenken sollte, aber über Kalkarib nachzudenken entbehrt auch jeglicher Logik, zumal ich doch an meiner nicht Frevelvermutung gans leise zweifel hege, ach mit etwas Gottvertrauen wird er sich schon wieder anfinden lassen, Delia und ich wir müssen nur fest an unsere Götter glauben und die Familie Isariasunnis wird alsbald wieder in gänse vereint sein. Was noch, achja neue Artefakte, wobei mir einfällt Delia hat ja noch meinen Ring, naja mit meinem Gottvertrauen brauche ich das Spielzeug wohl nicht mehr…

Wo war ich, achja Artefakte, ein Motoricus Artefakt, wäre angebracht, ist der Zauber doch recht vielseitig, vielleicht würde sich eine Zange als Objekt der Verzauberung eignen, hmm ich könnte es als arkan kontrolliertes Werkzeug titulieren.

Ob es hier in der Bibliothek auch interessante Bücher über die Götter gibt, ich kann mich gar nicht erinnern darauf geachtet zu haben bei meinem letzten Besuch in der Bibliothek, seltsam.

So und ähnlich verbrachte der Adept noch einige Zeit im Bade, während dessen er nicht nur dachte sondern auch handelte. Aber, die Zeit aus den Augen verloren, bzw. nie richtig in den Augen gehabt, begab er sich bald* wieder in „sein“ Zimmer um sich gans seinen Träumen zuzuwenden. Mit seinen Gedanken noch immer gans bei Umm und den Verwandten.

Alte Verwandte, um ähm… Umm…

Gerade stand ich noch im Gang, als auch schon einstein fiel, danach der nächste und dann noch ein anderer, wir rannten und wurden getrieben von dem Dämonischen Wurm, welcher sich durch das Gestein fraß, wie ein, nunja Wurm durch einen Apfel, eigentlich ja nicht, die Säure, welcher der Dämon dabei nutzte würde wohl jeden Apfel in kürzester Zeit zersetzen, oder im besten Falle ungenießbar machen, aber ich schweife ab. Kaum dem Gestein entwichen, zeigte sich der Wurm im Gestein und schnappte nach anderen und schließlich auch nach mir, was ihm auch gelang, er schluckte mich im ganzen…

Hätte mir jemand vor einem Götterlauf gesagt, das ich mal das Mahl eines Wurmes werden würde, so hätte ich dies für einen, sehr, geschmacklosen Scherz gehalten, doch wie sich herausstellen sollte, würde ich mich als schwer verdaulich erweisen und ihm schlecht bekommen. Aber ich schweife wieder ab, zuerst umfing mich kühle, doch diese wich schnell einer gewissen Wärme, gefolgt von einem Gefühl der Enge und des stetigen Drucks, doch es war gar nicht soo traumatisch, wie ich erwartet hätte, was, gerade im Bezug, auf die doch eher verhaltene, um nicht zu sagen, nicht existente, Beleuchtung faszinierend war…

Hmm, ob sich das als therapeutische Methodik nutzen ließe, ich könnte als Wurmkur bezeichnen…

Während ich da so im Wurm war, fühlte ich, wie mich meine Energie verließ…

und plötzlich hörte ich eine Stimme…

Jene fragte mich nach, Khunchomer Pfeffer…

Verwundert sah ich mich um, ich befand mich in einer mir bekannten Umgebung, in der Küche von Tulachims Heim in Khunchom, so schien es zumindest, vor mir sah ich Schalen mit verschiedenen Gewürzen und erneut erklang die Stimme, welche mich wiedernach dem Khunchomer Pfeffer fragte, ich reichte die fragliche Schale weiter. Doch kaum das ich etwas sinnvolles anstellen wollte, die Bibliothek aufsuchen, wurde ich dazu angehalten Zwiebeln zu schneiden, ich und Zwiebeln schneiden, ich verwieß darauf, das ich kein sonderlich guter Koch sei, und man mich besser nicht in die nähe der Zubereitung von Nahrungsmitteln wissen sollte, doch das störte die drei anwesenden Herren nicht. Nun gut dachte ich mir, nachdem sich die drei mir als Rashid ibn Sherazul, der mich an irgendjemanden erinnerte, und als Rohal ibn Dshelef ay Yalaidim sowie als Reshim ibn Al’rik al Fessir vorstellte. Die Namen kammen mir bekannt vor, woher nur… moment, nein das konnte nicht sein, ich dachte an mein Zimmer in „diesem“ Heim zurück, wo sich ein alter Stammbaum befand ich hatte die Namen viele Götterläufe über gesehen, ja es waren tatsächlich die Namen meiner Vorfahren, sie erzählten etwas von einer Umm, ich würde mich wohl an eine Umm erinnern, hatte ja nicht so viele davon…

Konnte das echt sein, ich hatte ja schon vorher meine Zweifel, als testete ich die Wirkung der Zwiebeln auf mich und ja die Zorganer Zwiebeln wirkten so wie es von Zwiebeln auf einen unachtsamen Schneider zu erwarten war, meine Augen begannen zu tränen. Beim Blick durch die Küche fiel mir ein goldenes Ei in die Augen, das war aber nicht in Tulachims Heim. Rohal und Rashid wiesen deutliche Ähnlichkeiten zu mir auf, dazu gehörte auch die, sogenannte, „Hexensträhne“, wobei in unserem Fall „Magiersträhne“ wohl treffender wäre. Beide waren Magier gewesen, da bin ich mir sicher, gut bei Rashid bin ich mir mehr als Sicher, war er doch ein Dämonologe, nach eigenen Aussagen ein mächtiger noch dazu, doch der Aussage von Rohal konnte entnommen werden, das dies wohl nur Rashids ansicht war und seiner Meinung nach nicht ganz korrekt. Reshim ist, korrekter war, Rashids Vater, also der Rashid, welcher Tulachims Vater war und nicht der Vater von Rashid ibn Sherazul, so kaputt das spätere Verwandte die ältern von früheren Verwandten sind ist, meines Wissens nach, unsere Familie nicht.

Bald darauf betrat auch Umm die Küche, dabei handelte es sich um eine, vielleicht so um die 50′ Götterläufe alte Dame, welche nunja eine Umm war, nehme ich mal an…

Sie führte mich durch die Küche und nahm mich unter ihre Fittiche, anhand von Suppe wollte sie mir die Auswirkung von Skepsis und Göttlichkeit demonstrieren, wobei sie darauf hinwies, das ich wohl zuviel Skepsis hätte, oder generell meine Familie zuviel Skepis hätte. Was wohl auch der Grund meiner Wahl gewesen sein soll, weil jemand der Meinung gewesen war, ich würde dadurch ein leichtes Ziel abgeben…

Ich bin da ja noch skeptisch…

Jedenfalls, meinte sie das Skepsis, wie Salz, zur Suppe gehörte, doch zuviel davon verderbe die Suppe und unsere Familie hätte seit Generationen nur versalzene Suppe gegessen, mit der Göttlichkeit, welche sie durch Mehl darstellte verhielte es sich ähnlich. Irgendwie musste ich dabei an den Al’Chymie Unterricht in Punin denken, da gab es auch diesen Berühmten Ausspruch von einem seit mehreren hundert Götterläufen toten Alchimisten ich denke er hieß Bombastus, moment mit ganzen Namen hieß er, Alrikus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim, interessanter Name, jedenfalls postulierte dieser das jedwede Substanz schädlich sei, alleine die Dosierung wirke sich auf die, nunja Wirkung aus, ich denke als er dies postulierte hatte er schon einige Götterläufe lang sein Postulat ausgetestet. Sie sagte noch das jeder mal Hilfe bräuchte, und von irgendwelchen Omen sprach sie noch, welche ich wohl nicht verstanden hätte, also bitte das letzte kann ich nun wirklich nicht glauben, ich verstehe mehrdimensionale Magietheorie, da werde ich doch wohl ein Omen, welches eigentlich? verstehen.

Danach wurde noch der Funke des Herdfeuers in mir entfacht, irgendwie will ich über die Metapher nicht wirklich nachdenken, zumal ich mich auch nicht sonderlich heiß fühlte. Umm verließ uns wieder und wir arbeiteten weiter in der Küche, ich fragte die anderen noch nach der Bedeutung und Tätigkeit des Seelensammlers, doch darauf durften sie mir nicht antworten, wie sich herausstellte durften sie mir nichts sagen, was sich auf den Lauf der Welt auswirken würde, toll, mit anderen Worten ich habe meine Ahnen vor mir und darf keine Antworten erwarten? Also ein Paradies kann es, auch wenn es wohlriechend war, und wenn dableiben dürfte wohl ab und zu auch etwas Essen könnte, nicht sein, oder? Ich meine ein Ort an dem keine Fragen beantwortet werden? Wer denkt sich das bitte aus, ich meine bei Boron würde ich das ja noch verstehen, aber hier? Oder da? Ich überlegte, welche Information ich erfragen könnte, welche sich wohl nicht auf den Lauf der Welt auswirken könnte, das ist wirklich schwer, wenn man so darüber nachdenkt, letzlich fragte ich nach Rezepten für Essen, Collega Peddersen scheint ja immer mal wieder nach neuen zu suchen und wenn nicht hier, wo dann sollten sich ein paar interessante Rezepte finden lassen? Reshim gab mir schließlich auch ein Marinade Rezept für Schweinerippen.

Kurz darauf kamm auch Umm wieder, welche mich schnellstens vom Essen entlud, da ich wohl doch nicht meine Zeit dort verbringen würde…

Sie gab mir noch ein Säckchen und plötzlich änderte sich das um mich herum wieder…

Ich war wieder bedrückt, hatte aber immer noch etwas, im dunklen, in der Hand, zuerst einmal machte ich mir Licht. Ich hatte zwar Licht, aber wirklich viel hatte es mir auch nicht gebracht, es war kaum was zu sehen, nun gut ich sah was ich in den Händen hatte, es waren Muskelstränge, von einem Dämon, wie ich mich erinnerte. Ich konnte mich kaum rühren, aber da war noch etwas, ich spürte etwas, fremdes, des Dämons Gedanken waren mir zugänglich, damit konnte ich arbeiten. Es dauerte nicht lange und ein Plan war da, wollen doch mal sehen was der Dämon von Bessenheit hielt, wenn er der Leidtragende ist…

Ich konzentrierte mich auf die Gedankenfetzen, sie waren sehr verzerrt, anscheinend war der Dämon auf dem Berg, er griff an und wurde angegriffen, Verzweiflung war zu spüren und auch Schmerzen und Wunden peinigten den Wurm. Und auch eine blaue unangenehme (???) Wolke war dabei, seltsame Wahrnehmung hat dieser Wurm. Aber das war nicht alles, ich konnte die Ausmaße des Wurmes spüren und sah das die befreiten auf dem Berg waren und vom Wurm geschubst wurden. Als nächstes sah ich einen Blitz, den Himmel und wieder die Menschenmenge, langsam wurden die Bewegungen eines einzelnen Tentakels nachvollziehbar. Ich gaukelte diesem vor, dass die Menschen aus etwas Traviagefälligem, mehr oder minder, waren, aus Salz und anscheinend funktionierte es, der Tentakel blieb vor seinem Ziel hängen und schwung suchen herum, fand aber kein neues Ziel mehr. Ich versuchte als nächstes den Wurm zu zähmen doch sein Wille erwies sich, in meinem Zustand, als ein zu starkes hemmnis. Der Druck auf mich wurde stärker und Schmerz durchfuhr mich. Ich brauchte einen Ausgleich, also dachte ich an das vor kurzem besuchte Heim und die alten Verwandten und lebenden MItglieder der Familie, ich versetzte mich in eine Trance und sammelte meine noch verbliebenen Reserven, die Wut und Aggression von dem Dämon ließen nach, es wurde friedfertiger und berechenbarer. Als nächstes verwirrte ich es durch die Suggestion weiterer Tentakel, einer der, mittlerweile zwei Tentakel die unter meiner Kontrolle waren wurde zerrisen, als Resultat dessen, durchfuhr mich ein übler Kopfschmerz. Doch danach gelang es mir weitere drei Tentakel mir untertan zu machen, ich richtete zwei Tentakel auf den Hauptleib um diesen ins Gesteiin zu drücken und die letzten beiden sollten sich gegen die anderen erwehren, was nicht so ganz funktionierte. Wieder drückte die Muskeln des Wurmes zu und Schmerz umfing mich, ich spürte und hörte Knochen brechen, leider vermutete ich, richtig (sic!), das es sich dabei um meine eigenen handelte.

Bald darauf brach der Wurm auch zusammen und irgendwie gelang es mir, mich aus diesem rauszuziehen, zu diesem Zeitpunkt war ich immer noch vom inneren des Dämons umgeben und erst der helfenden Hand von Collega Peddersen verdankte ich es, das Licht der Praiosscheibe wieder zu erblicken. Ich kann konstatieren, der Aufenthalt in dem Wurm, war maximal unangenehm und sollte so schnell nicht wieder wiederholt werden, interessant war aber, wie mir noch auffiel, der Dämon war tot, das Zazamotoxin hatte bewirkt das der Dämon tatsächlich starb und nicht, wie sonst, einfach in seiner Domäne verschwand, eigentlich schade, so dauert es länger bis die Dämonen erfahren, das Magier fressen keine, sonderlich, gute Idee ist. Hmm, ich könnte einen beschwören, ob sich das lohnt, ich meine wie oft wird man wohl von einem Dämon verschluckt?

Ich begann, solange sie noch frisch waren, meine Verwandten zu zeichnen, die anderen habe ich nicht wirklich beachtet, die Familie ist halt wichtig, ach Zafia, wie lange noch? Vorher wischte ich mir allerdings noch das Gesicht mit meinem Taschentuch ab, und ich muss festhalten, leider benötige ich neue Kleidung, die war wohl nicht Dämonengeprüft, sollte ich eventuell beim nächsten Kleiderkauf ddrauf achten, das war wirklich widerlich…

Dann erfuhren wir noch, von einem alten Zwerg, welchen wir erst vor kurzem gesehen hatten, das wir den Fluch Ungratoschs gebrochen hätten. Der Zwerg zeigte noch einmal die Kunst seiner Vorväter, in dem er den Stein unter seinen Willen zwang und uns einen Weg bahnte. Von Bruder Traviahold erhielt ich noch das Zeichen unserer Göttin zurück, ich fühlte mich wieder gänslicher und wohliger, ja froh, als nächstes würde es darum gehen diese armen Seelen nach Hause zu ihren Familien zu führen. Ich rief ihnen also zu „Auf nach Hause“ und setzte mich die Treppe nach unten in Bewegung. Weiter die Treppe hinunter fanden wir auch weitere Überlebende Maednir hatte sie in die Freiheit geführt und meinen Stab gerettet. Ich erzählte Jane noch das alte Marinadesaucenrezept und erklärte das ich es von einem alten Verwandten hätte.

In Hochstieg wurden wir wie, nunja, Helden empfangen, die Familien freuten sich sichtlich über die verlorenen Söhne und Töchter Hochstiegs. Der Vogt wollte uns alsbald sehen, und was wären wir für Gäste, wenn wir dieser Bitte nicht umgehend nachkommen würden? So begaben wir uns mit den, deutlichen, Beweisen gezeichnet von unserer Schlacht in sein Arbeitszimmer, er war von unserem Erfolg so überwältigt das er es am liebsten nicht gewagt hätte die gleiche Luft zu atmen wie wir, das war ersichtlich durch das Taschentuch, welches er sich vor die Nase hielt, gut es gäbe natürlich noch eine andere Deutung, aber irgendwie gefällt mir meine eher 😉

Jedenfalls teilte er uns mit, die Anschuldigungen seien nun verfallen, vor allem nachdem wir, kurz, geschildert hatten, was vorgefallen war. Und nun plötzlich wollten sie in ihrem Siebenerrat meine Expertise, toll man muss hier also erst vom Wurm gefressen werden, bis sie auf einen hören, argh…

Danach begaben wir uns in das Kaminzimmer und ich machte noch einen kurzen Abstecher in mein Zimmer um mich zu entkleiden und mich anschließend von den letzen Resten Dämon per Bürste der Reiningung zu befreien und mir anschließend das leichte Gewand überzuwerfen und mich zu den anderen zu begeben. Bis auf Kalkarib und Siehelm waren wir wieder vereint, zwar war Grombasch gefallen, ich denke ich sollte seiner Familie die tragische Nachricht überbringen, aber dafür war Azina wieder bei uns, leider ohne Bakkus aber mit einem neuen Begleiter, Elfenbein wird sich bestimmt prächtig mit den anderen verstehen, ach ist doch schön, wenn es so schön harmonisch ist in der Familie…

Im roten Riesen, da ist der Wurm (und vielleicht noch mehr?) drin…

Was ist passiert? Warum schmerzt mein Körper so? Wo ist mein Stab? Und kann mal jemand das Licht anmachen, obwohl, wenn ich so darüber nachdenke, ich bin mir nicht sicher ob das in diesem fall so gut wäre? Ruhe bewahren, die eigenen Gedanken sammeln, der Reihe nach, was war vorgefallen?

Die Verletzten waren, so gut es ging, versorgt und es wurde beschlossen besagte Verletzte nach Hochstieg zu bringen, mir wäre es zwar lieber gewesen, seiner Hochheiligkeit von Spichbrecher über das limbische Portalsystem weiteres, unverdientes, Lob zukommen zulassen, es wäre für die ehemaligen Sklaven gut gewesen. Aber letzlich hatte er verkündet das das zu nutzen gedachte Portal von mir stammen würde, gut die letzte Alternative, darauf hinzuweisen, das es von einer, im hiesigen, Volksglauben nicht sonderlich gutgehießenen Tochter Satuarias stamme, wäre vielleicht auch ungünstig gewesen und ein Geheimnis, wäre wirklich was anderes gewesen. Ich konnte nun schlecht verneinen, da ich aber beschloss noch weiter im Berge zu bleiben, gab ich Delia, unauffällig, so leise sprechend das uns bestimmt die umstehenden noch ausreichend bemerkt haben, auf Tulamidya, Anweisungen die Pforte zu öffnen, naja das sollten sie zumindest denken, streng genommen hatte ich sie gefragt ob sich der Boden in Mahtab zum anpflanzen von Tee eignen würde und ob Isaria etwas gegen ein angemessenes Anwesen meiner seits in Mahtab hätte, meinen Ring, welcher eigentlich als Thaumatursom zur Convocatio eines animus elementarius aeris minor fungierte.

Während sich der eine Trupp aufmachte den Berg zu verlassen begab ich mich mit dem anderen in das heptasphäirisch vorbelastete Gebiet, wir fanden viele, naja, jenach Verständnis von viele, tote Menschen vor. Zwei der drei Hölleneisen Pforten waren aufgebrochen, bzw. aufgeschmolzen, nur die letzte war noch versiegelt. Aus der aufgeschmolzenen entwich wahrscheinlich unser feuerchen, während aus dem anderen sich der Wurm verkrochen hatte. In der ersten Kammer gab es einen Steinschlag, welche weiteres sammeln von Informationen unterbanden. Aus der zweiten Kammer führte eine Spur hinaus, die auf die Verwendung al’chymischer Mixturen zur Bearbeitung der erzernen Oberfläche deutete, wahrscheinlich die Spur des Archobai, wie er sich über das Gestein und anschließend durch das Gestein begab.

Die anderen beschäftigten sich in der Zwischenzeit mit der Fragestellung, wie die letzte verschlossene Tür zu öffnen sei, in entsprechender Vorraussicht, wurde dafür extra die eine Belagerungswaffe mitgeschoben und nachdem der Herr Angroschim geklopft hatte, wurde das Geschoss jener Waffe losgelassen, die Tür war auch prompt geöffnet. Wir traten also ein, zählt das eigentlich als Hausfriedensbruch?

Es war, ernüchternd, könnte wohl ein passendes Wort sein, weitere Sklaven fanden wir nicht, was in anbetracht der tatsache was danach vorfiel vielleicht auch besser war. Ich überreichte dem Angroschim meine Phiole Zazamotoxin, unter der Annahme, das jener damit effektiver dem Dämon Schaden zufügen könne, vielleicht hätte ich sie doch eher behalten sollen? Danach kammen die ersten Steine herunter, oder war es umgekehrt, ich bin mir nicht mehr ganz sicher.

Den ersten Brocken konnte ich noch durch einen einfachen Schritt zur Seite ausweichen, als ich rechtzeitig sah, was auf mich herniederstürzte, doch danach wurde es schwieriger.

Besser wurde es nicht dadurch das mich das Maul, welches eigentlich(?), des Archorbai erwischte. Ich verlor die anderen aus den Augen und darüber hinaus auch noch meinen Stab aus den Fingern, wenigstens musste ich mir während meiner Studien nicht diesen ganzen Blödsinn, von wegen dein Stab sei dein Leben oder so, was sie wohl tatsächlich auf einigen der zurückgeblieneren, sprich auf dem Kampfe fokussierten, Akademien lehrten, anhören. Ungünstigerweise, bedeutet das natürlich das ich nur noch eine Lichtquelle habe, meine Brosche, ich sollte, vielleicht bei nächster Gelegenheit die eine oder andere Notfallbeleuchtungsquelle erstellen? Nur für den Fall der Fälle, wobei zu meiner Verteidigung, wer rechnet schon mit sowas? Gut, strenggenommen ich sollte wohl mit soetwas rechnen. Kann es eigentlich sein, das wir immermehr zu einer Ungezieferjägertruppe verkommen, ich meine Spinne in Ashlakant, Ratten und Würmer in Darpatien, was kommt als nächstes Schnecken im Horasreich, Motten und Eidechsen auf Maraskan? Und, warum nochmal, habe ich weder meine Bürste der Reinigung noch mein Praiosgeweihtes Brettspiel dabei? Hätte ich wenigsten die Kraft meinen Willen dem Dämon aufzuzwingen, ich könnte zumindest versuchen den Wurm in seine Sphäre zurückzuschicken, aber nein, sieht so aus als würde ich ersteinmal abwarten und, keinen, Tee trinken müssen, daran muss ich unbedingt noch arbeiten.

Elementar(e Wechselwirkungen) und Zerfall

Während die anderen sich mit dem beschäftigten was sie so taten, wendete ich mich verschiedenen mentalen Herausforderungen zu, neben einem Namen für den Traviatempel, wären das noch Experimente zu den Elementaren Wechselwirkungen, einem Zerfallsmodel und weiterer arkaner Begebenheiten. Nun als Namen für den Traviatempel, würde ich etwas simples vorschlagen, was es uns allen ermöglicht die heroischen Taten, welche stattfanden, nicht zu vergessen, aber gleichzeitig sollte es auch demut zeigen, ich dachte in etwa an das folgende: Neue einfache Halle als Zeichen erbrachter Dankbarkeit/Treue (?) in besonderen Namen Traviaholds und Lakaien als Champions in der Mine, ich denke das trifft es recht genau…

Nun aber wieder wichtigeren Themengebieten zugewandt, das Zerfallsmodel, unter der Annahme das die Matricenenergie in der Entfernung zum Quadrat abnimmt, wobei dabei noch nicht die Auswirkung der Beobachtung, besagter Matrix berücktsichtigt ist, geschweige denn das arkane Grundniveau, sollte sich zumindest ein Entfernungsskaliertes Model erstellen lassen, jenes würde natürlich eher die intensität als den temporalen Aspekt berücksichtigen, letzterer wäre ersteinmal zu vernachlässigen, würde aber in ein entsprechendes umfassendes Zerfallsmodel schließlich hinein gehören. Weiterhin wären Korrekturkonstanten, jenach verwendeter Untersuchungsmethode notwendig, zur vereinheitlichten Umrechnung und Umwandlung der Ergebnisse. Der temporale Zerfall, kann wahrscheinlich ähnlich behandelt werden, handelt es sich dabei doch lediglich um einen „räumlichen“ Zerfall in temporaler Ausdehnung, wenn auch einen gerichteten, jenes wäre noch zu beweisen über entsprechende Experimente.

Was noch, ach ja die Elemente, wie ich schon das letzte mal schrieb, ich postuliere neben einem Gegenelement zur Kraft, noch untergeordnete Bausteine der einzelnen Elemente, mittlerweile hatte ich auch Ideen, zur, möglichen, Beobachtung jener elementaren Bausteine. Folgerichtig müssten jene wohl, subelementare Bausteine heißen, die Idee ist, erstaunlich einfach. Man nehme die Elemente, in, um die Berechnungen simpel zu halten, möglichst gleich großen Einheiten und sorge für eine Wechselwirkung, adhoc fallen mir drei verschiedene, vier, wenn convocative Methodiken noch inkludiert werden, experimentelle Grundpfeiler ein, von denen ich zwei, aufrund der Möglichkeit zur Impensation größerer Energiemengen, was die Beobachtung erleichtern sollte, klar vorziehe.  Die Finanzierung könnte problematisch werden, verfüge ich doch noch nicht über die notwendigen Ressourcen, entsprechende, zumindest die Experimente mit höherem Energieaufwand, umzusetzen. Zumal für den Elementar Hochenergie Circel (vielleicht ElHC?), nicht nur die notwendige Energie fehlt, nein ich müsste auch erst noch überprüfen, ob es technisch umsetzbar wäre, mittels genauer Beobachtung diie Flugbahn der geladenen Elementarwolken so zu stabilisieren, das jene erst beim aufeinandertreffen mit anderen geeigneten Elementarwolken in einem designierten Observationsbereich instabil werden und expandierendes verhalten an den Tag legen. Insofern werde ich mich ersteinmal mit den Linearelementarenexperimenten im niedrig bis mittleren Energiefeld bewegen müssen. Aus naheliegenden Gründen, sollte das erste Experiment aus Elementargerichtetenmanifestationen von Ignis et Aqua (IeA oder doch eher als Beschleuniger elementarer Strahlensysteme, kurz BeSSy?) bestehen, sollte die Kalibrierung gelingen, könnte ich den Energieausstoß erhöhen, in dem ich mehrere Elementaremitter nutze. Wobei, das die notwendigen Feineinstellungen komplizierter machen würde, hmm ob es daten zur Geschwindigkeit von elementaren Geschossen gibt? Das wäre eine der wenigen Zeiten, in denen die „Expertisse“ von Nutzern der Combativa, theoretisch, praktikabel wäre, aber ich zweifle daran das selbige entsprechende Informationen zur Verfügung haben, da es doch zum bewerfen entsprechender Combattanten, meistens irrelevant ist und für tiefergehende theoretische Applikationen sind solche „Experten“ meistens nicht zu gewinnen.

Ich könnte natürlich, ja vielleicht funktioniert das, außerdem wäre es auch noch Traviagefällig, oder? Wenn, mir gestattet wird, was nur naheliegend wäre, besagten Traviatempel zu stiften, für jenen werde ich wohl noch einen Bauplan von Collega Peddersen benötigen, so könnte ich auch anregen, das ein angemessenes lokales Anwesen, für mich sinnhaft wäre, um die Kommunikation von Spichbrechers, nicht nur mit seinem Lehen, sondern auch mit seiner Familie, zu sichern, sinnvoll wäre, sozusagen die Etablierung der ersten NLP Stelle im raulschen Reich, ich würde gerne noch weiter gehen, wenn ich schon bei Traviagefälligen Taten wäre, und Muhalla und Radajane, welche ich zwar nie traf, aber an die ich sehr emotionale Erinnerungen habe, nach Hochstieg bringen, um besagtes Anwesen zu beziehen, Radajane könnte sich um den arkanen Teil des Kommunikatiossystemes bemühen, wiewohl ich dafür wohl noch etwas recherchieren sollte, bezüglich der Konstruktion entsprechender Matrixgeber, aber ich kenne genau die richtige, gut strenggenommen, fallen mir mindestens zwei richtige Akademien dafür ein, aber das ist nicht der Punkt, während Muhalla ein Profitables Warenaustauschprogramm in die Wege leiten könnte, ich könnte Tee und Pfeffer, vielleicht auch Alchimistische Tinkturen und Elixiere nach Darpatien schicken und im Gegenzug, keine Ahnung, was Darpatien, oder ob Darpatien etwas interessantes anzubieten hat, aber wird sich schon etwas finden, sonst wären die Leute wohl schon weggezogen. Gut, mehrere kleine Probleme gäbe es bei besagten Ideen noch zu beseitigen, erstens müsste wohl von Spichbrecher zurückgebracht werden, am sinnigsten lebendig, nicht nur damit dieser alberner Vorwurf, ich hätte mittels Gedächtnismanipulation (wenn dann doch eher Gedächtnisarkanaepulation?), etwas zum verschwinden von Spichbrecher beigetragen, darüber hinaus natürlich noch das Aufspüren eines Paares, welches seit über einem Mond, in Aranien verschwand, nun gut, das könnte sich sogar als halbwegs einfach, im verhältnis zu einigen experimentellen Nachweisen, versteht sich, entpuppen, ist doch eine der besagten Personen arkan begabt. Was noch, ach um den Rest kann ich mich später kümmern, nun gut müsste ich ja auch, da wir ja immer noch im roten Riesen sitzen.

Und natürlich wäre auch noch das Hölleneisenproblem zu beheben, wir können ja kaum, entsprechend widharcalischgeladeneserz in solch großen Mengen, in dem vorhandenen Gestein belassen, hmm müsste dies nicht auch Auswirkungen auf die Residaulstrahlung und das arkane Hintergrundniveau haben? Wenn das soweiter geht, benötige ich alleine für die Ideen dieses Lebens, ein dutzend Menschenleben. Hach, daran muss ich wirklich mal weiter arbeiten.

Endlich vereint Dahain…

Es dauerte nicht lange und die „Endora“, ein stolzes Schiff, eine mehrmastige Schivone, trat ihre Fahrt an, mit vier neuen Fahrgästen, darunter zwei reichlich blauen Damen, in diesemfall, waren es jedoch Wesen aus Efferds Domäne und nicht der exzessive Genus alkoholischer Getränke…

Während die „Endora“, die Bucht verließ, setzte sich ein amüsierter älterer Herr, wieder auf seinen Stuhl und war gerade dabei nachdem Buch zu greifen, als sich eine weitere Gestalt näherte, „Ah Lyssia, ich habe mich schon gewundert wann du hier ankommen würdest, wie war der Flug?“ Fragte er, während er innehielt, im greifen nach seinem Buch und stattdessen ein Vinsalter Ei aus seiner Tasche holte, während er noch dabei war seinen Chronometer aus den tiefen seiner Tasche zu fischen, begann Lyssia zu reden, „Sag nicht ich habe sie verpasst? Verdammt, dabei dachte ich mit der neuen Mixtur, wäre ich schneller, du hast schon recht deine Reiseart ist schneller, aber das fliegen macht einfach mehr Spaß„, sprach sie, während sie sehr seltsam geformte Augengläser, welcher eher wie eine Art Helm geformt waren, von ihrem Kopf nahm, „Ähm, Lechmin, wie schnell war ich diesesmal eigentlich, ich meine es hätte sich schneller angefühlt als beim letzten Mal, aber es ist noch nicht schnell genug?“ Fragte Lyssia, während sie sich in einen der anderen Stühle fallen ließ und den Helm sorgsam ablegte.

Lyssia, du weißt das ist schwer zu sagen, aber, wenn ich von einer optimalen Route ausgehe, das Ei korrekt funktioniert und einige weitere Faktoren einrechne, so würde ich sagen, du müsstest deine maximalgeschwindigkeit um ca. 20 % gesteigert haben, freut mich übrigens, das du die Idee mit dem Helm und dem Fluganzug angenommen hast.

Während sie sich etwas von dem dampfenden Tee einschenkte, griff sie das Gespräch erneut auf, „Nun du hattest nicht ganz unrecht, als du dir gedanken um die Flugsicherheit gemacht hast, vor allem bei diesen Experimenten zur Geschwindigkeitserhöhung, oh die anderen werden bestimmt neidisch, wenn wir die Mixtur vorstellen, schade das wir die Salbe nur so selten brauen, aber ein paar Eingeständnisse sind wohl notwendig, wie weit bist du mit deinen anderen Forschungsprojekten?“ Fragte Lyssia ihren Gatten, welcher kurz innehielt ehe er zu einer Antwort ansetzte, „Nicht so weit, wie ich gerne wäre, aber langsam wird es Zeit, so das ich mich, wieder mehr mit der Welt, anstelle der Forschung beschäftigen muss.“ Lyssia sah ihn mit einem mitleidvollen Blick an, „Ist es schon soweit?„, fragte sie ihn mit ebensolcher Stimme, forschten doch beide für ihr Leben gern. „Naja, noch nicht ganz ein paar Götterläufe sind noch Zeit, aber ich muss mich dennoch vorbereiten, und nach den letzten Jahrhunderten sind ein paar Götterläufe nicht wirklich viel, zumal ich dachte, das ich weiter wäre mit meinen Forschungen, aber nein, jedesmal wenn eine Antwort gefunden wurde, hat diese neue Fragen aufgestoßen, es ist eine Aufgabe für die Ewigkeit, aber dafür haben wir ja einander. Hat sich deine Mutter eigentlich mal über das nach ihr benannte Schiff geäußert?“ Erklärte er den Grund seines Kummers, besann sich aber bald eines besseren, er hatte ja immer noch seine Familie und Freunde. Lyssia, fröhlich für die Überleitung zu ihrer Mutter, griff diese auch alsbald auf, „Nein, noch nicht, aber ich denke, du hast dir damit keinen gefallen getan, obwohl du dich wahrscheinlich damit gerettet hast, als du das Schiff als stolz und edel bezeichnet hast.

Beide genossen die nächsten Stunden, während sich die „Endora“, weiter durch die Wellen wogte, alsbald begaben sie sich schließlich heim.

Auf besagter „Endora“, in einer besonderen Kabine, welche eher einem schwimmenden Becken gleicht, sitzen die beiden Ozeanierinnen und die jüngere Dame mit güldenem Haar erzählt von ihren Reisen, wie sie nach Havena eilte um dort im Effardh Tempel nach dem Verbleib Yanuu’as zu fragen, von dort wurde sie gen Praios verwiesen, da kein albernischer Adliger mehr, nach einem Edikt der Effardhkirche, mehr Neckern als Sklaven halten würde, wurde ihr zumindest gesagt. Und da der Hüter des Zirkels der Bruder des albernischen Kongis ist, wurde dies nachdrücklich umgesetzt. Lata habe sie in Havena leider nicht gesprochen, dafür habe sie neben dem Effardhdiener noch eine andere Person kennengelernt, ein rothaariges Mädchen, von fröhlicher Gesinnung, immer mit einem Witz auf den Lippen, obwohl sie die meisten davon nicht verstanden hat, haben sich beide dennoch, nunja, gut verstanden. Der Schelmin, mit Namen Lotte Drut, erzählte Lunaluo was sie nach Havena getrieben hatte und Lotte, die sich mit der Druidin gut verstand, erzählte ihr im Gegenzug von einigen Leuten die sie in Ferdok traf, welche ihr bestimmt helfen könnten, naja vielleicht, eventuel, keine Ahnung, aber einen Versuch wäre es Wert, schiene die doch gerne zu helfen, immerhin wurde sie sogar von einem von diesen auf einen Ball eingeladen, also so ein Fest, auf der anderen Art lässt es sich ja so schlecht laufen, meinte sie noch lachend.  Und Lunaluo erzählte weiter, das sie sich dem großen Fluss hinauf unter Wasser bewegte um zu dem Ort zu reisen, wo diese Gruppe herkamm und wohl auch wieder zurückgekehrt sei, in einen kleinen Ort namens Hammerschlag. Dort traf sie auch auf den ersten aus der Gruppe, einen adligen Krieger, doch dieser hatte keine Zeit für sie und sie reiste weiter gen Praios, denn dorthin hatten sich wohl die Tierbändigerin und der Magier auf den Weg gemacht. Langsam und beschwerlich bewegte sie sich über das Land, immer darauf bedacht ihre Gestalt zu verhüllen und zu verhehlen sogut es ihr ging, doch wie sich eine Ozeanierin verkleidet, hatte ihr Altanan irgendwie nicht beigebracht, wahrscheinlich wusste er es selbst nicht. Es dauerte viele Monde bis sie schließlich in einer Stadt namens Zorgan eintraf, und dort von zwei Damen aufgelesen wurde, Delia und Jane, beide kannten Lottes Freunde und Lunaluo schloss sich ihnen an, um die Tierbändigerin zu finden, auch der Krieger war, wieder dabei, aber vom Magier fehlte nachwie vor jede Spur. Sie lernte ihre Reisegefährten schätzen und fand neue Freunde in ihnen, vor denen sie ihr wahres Gesicht auch nicht zu verbergen musste. Nach verschiedenen Erlebnisse wurden sie schließlich von Delia in ihr Heimatdorf, das Hexendorf Mahtab geführt, wo Lunaluo endlich eine Prophezeiung erhielt, welche es ihr schließlich erlauben sollte ihre Mutter zu finden. Die Hexen waren auch so freundlich sie vom Winde nach Khunchom tragen zu lassen, wo sie auch prompt auf Reonar Wolf, einen weiteren Freund traf, auch der Kräutersammler, mit dem sie sich in Mahtab kurz unterhielt war wieder in der Stadt, wie sie nach einiger Zeit herausfand. Nach einigen Erlebnissen in Khunchom, dazu gehörten ein Ball, auch wieder so ein Fest, ähnlich dem von dem Lotte berichtet hatte, einem Besuch bei einem Händler und dem Efferdtempel, besuchten sie das Haus von Lechmin und Lyssia ai Battuhzen, einem alten Ehepaar, was sich nicht nur über Neugier auszeichnete, welche der tiefe des Ozeans konkurrenz machen könnte, sondern auch über Wissen aus dem Meer der Weisheit, so war es Lechmin, der schließlich Lunaluo, bzw. ihrem Gefährten Reonar, den Aufenthaltsort ihrer Mutter mitteilte. Und ihr auch auf anderer Weise noch half, doch warum er dies nicht vorher schon tat, verwirrte sie, andererseits, hätte er vorher eingegriffen, hätte sie Reonar und Nantua nicht getroffen, vielleicht war dies der Grund? Auch das der Dschinn, welcher sie nach Khunchom trug, wie Lyssia aussah, fiel ihr erst später auf.

Schließlich fuhren sie mit einem kleinen Schiff, der „Tänzerin“, nach Al’Anfa, unterwegs begegneten sie Piraten, einem Riesigenkraken und einigen Flugechsen. In der Bucht von Al’Anfa, wartete sie auf ihre Freunde, welche die Stadt erkundet hatten, während sie Meister des Wassers rief um für eine schnelle Flucht gewappnet zu sein. Damit endete die Erzählung des jungen Wasserwesens, Yanuu’a die sich dies alles interessiert angehört hatte, umarmte ihre Tochter, tiefergriffen, scholt sie aber auch, auf mütterliche art, wegen ihrer Leichtsinnigkeit. Danach erzählte sie von ihrer Zeit in Gefangenschaft, brach aber bald wieder ab, war es doch zu schmerzhaft für sie, stattdessen wandte sie sich anderen Themen zu, sie projizierte Bilder des Meeres in Lunaluos Kopf und sprach mit ihr in der Sprache des Meervolkes, dem sogenannten Neckergesang, dabei stellte sie fest, das Lunaluo nie gelernt hatte ihre Muttersprache, im wahrsten Sinne des Wortes, richtig zu sprechen/denken, ihr Vokabular war wortwörtlich das eines Kleinkindes, auch die Fähigkeit der Projektion ihrer Gedanken war sehr unscharf, nie wirklich geschult worden. Yanuu’a seufzend, streichelte ihrer Tochter über das Haar und tauchte aus der Kabine auf, während ihre Tochter meditierte. Etwas wozu sie Lunaluo nach einigen Gedanklichen Bildern von Ebbe und Flut ermutigen konnte, sie hatte eine Idee, wie sie ihrer Tochter helfen könnte, die Fähigkeit Lunas mit Wassertieren Gedankenauszutauschen, war, so vermutete sie, wahrscheinlich das Resultat ihrer nie geschulten Fähigkeiten, wenn sie jene Trainieren würde, könnte ihr das helfen ihre Muttersprache zu sprechen. Als Luna aus ihrer Meditation auftauchte, metaphorisch zu verstehen, schwomm eine Schildkröte in der Kabine, Yanuu’a ermutigte Luna, sich mit dieser zu „unterhalten“, über die nächsten Tage, leitete Yanuu’a Luna gedanklich durch verschiedene Gespräche und ihre Bilder wurden tatsächlich, weniger, verschwommen, es würde noch lange dauern bis der Bach ihrer gedanklichen Sprachfähigkeiten flüssig in den Ozean der Kommunkation fließen würde, das war beiden bewusst, aber in kurzer Zeit hatte Lunaluo mehr Vokabeln gelernt als sie schon seit knapp einem Jahrzehnt nicht mehr gelernt hatte, darunter auch das ein oder andere Lied und verschiedene Sagen. Die Magie, auf der anderen Seite war komplizierter, Lunaluo hatte die Magie von ihrem Vater gelernt, einen Zugang zur Ader, der fließenden Magie des Meervolkes zu lernen, würde eine ganze Weile dauern, falls es überhaupt, noch möglich sei. Unterscheiden sich die herangehensweisen doch wie Ebbe und Flut, auf der anderen Seite, erklärte Yanuu’a ihr, verfüge Lunaluo über einen erstaunlichen Zugang zu ihrem Element, so das es vielleicht noch möglich sei. Wenn sie weiter in ihr Element eintauchen würde.  Zu vertiefenden Studien der Magie kammen sie aber, noch, nicht.

Die Tage flossen dahin und bald waren die Gestade Albernias zu sehen, noch ehe die „Endora“ Havena erreichte, verließen die beiden Neckerdamen und ihre Begleitung das Schiff um von der Küste aus zu einem zu einem friedvollen Hain zu gelangen, Yanuu’a erzählte Malzan und Nantua, vom letzten Male als sie hier war, und das sich kaum etwas geändert hatte, in der Zwischenzeit war die junge und stürmische Druidin schon vorausgerannt, aufgrund ihrer Physis, hätte dies bedeutet das Malzan und Nantua, wenn sie ernstlich daran gedacht hätten, sie relativ schnell hätten einholen können, und auf einen großen Baum zugelaufen, und diesen freundlich umarmend, „Hallo Pappel, äh Papi, sieh wenn ich mitgebracht habe, ich habe sie endlich gefunden!“ Redete sie, eindringlich mit dem Baum, noch ehe die anderen etwas sagen können, um darauf hinzuweisen, das es doch „nur“ ein Baum ist. Wird dieser kleiner, die Äste und Zweige nähern sich dem schrumpfenden Stamm, die Farbe der Borke wandelt sich, die Konsistenz des Stammes ändert sich, sodass alsbald schließlich ein älterer, unbekleideter, aber von Lunaluo verdeckter, menschlicher Mann mit langem, noch partiell rötlichem, Bart anstelle des Baumes steht und die Umarmung erwiedert. In seiner Hand befindet sich ein grob gehauener Dolch aus Obsidian. „Oh Luna, es ist dir also endlich gelungen, schön das du wieder hier bist, gleiches gilt natürlich auch für dich Yanuu’a, wer sind eure Freunde?“ Fragt der Druide, seine Tochter und Frau, aus seinen Zügen ist zulesen, das wäre nicht die eherne druidische Selbstdisziplin, so wäre er wohl schon zu seiner lange verschwundenen Frau gerannt und hätte diesen ebenfalls umarmt. Yanuu’a die um die art ihres Gattens wusste, suchte aus einem nahen Haus schnell etwas zusammen um schließlich mit einer einfachen weißen Robe zu ihrem Mann zu eilen und ihm diese zu übergeben. Kaum das er nun gewandet war, umarmte er nun auch seine Frau, Luna indessen zeigte ihren Freunden den Hain, welcher, wie sich herausstellte ein sehr idyllischer Ort ist, mit erstaunlich vielen zahmen Tieren, wenn auch die meisten recht scheu sind, wie Malzan und Nantua schnell erfuhren. Sie erzählte beiden von ihrer Kindheit hier am und an der Küste, aber nach der Entführung ihrer Mutter, hatte sich Altanan Gwenlian, zusammen mit ihr weiter in den Hain zurückgezogen, sie verbrachte die nächsten Götterläufe am und um den Fluss und den kleinen See, welcher im Hain liegen, bzw. durch diesen durchfließen.

Schließlich führte Lunaluo ihre beiden Freunde zu besagten kleinen See, an dessen Ufer eine kleine Hütte steht, und mittlerweile, der kleine Ausflug durch den Hain bot Altanan und Yanuu’a mehr als genug Zeit, von den beiden Eltern Lunas eine Kanne Tee aufgesetzt wurde. Altanan und Yanuu’a haben drei Stühle am Wasser aufgerichtet, auf die sich Malzan, Nantua und Altanan setzten können, während es sich Yanuu’a im See gemütlich gemacht hat, einem Ort, in es dem sich auch Lunaluo nachdem sie ihre Freunde zu ihren Stühlen gebracht hat, gemütlich machte.

Über den Abend werden schließlich, an einem Lagerfeuer, das aber nur von den dreien an Land gut einzusehen ist, wurde doch für die beiden Neckerdamen darauf geachtet, das Feuer gut abzuschirmen, so das sie es möglichst wenig wahrnehmen, noch viele Geschichten erzählt und Luna und Yanuu’a geben auch beide ihren Gesang zum Besten. Über dem Essen wird Malzan und Nantua angeboten solange im Hain zubleiben wie sie wollen, sie sind immerhin geschätzte Freunde und Gäste der Familie.

Ein sicherer Hafen, unter dem Meer

Im dunkeln der Nacht, unter der Wasseroberfläche des al’anfanischen Hafens, schwimmt eine blauhäutige Gestalt, umrungen von vier Elmentaren Wesen des Wassers, im still/stürmischen Zwiegespräch, verhandelt sie mit diesen Verkörperungen ihres Elementes, ihre Wünsche, diese Verhandlungen, erstreckten sich schon über die letzten zwei Wochen, während sie nach und nach immer mehr Wesen rief. Schließlich war sie bei vier Meistern des Wassers angelangt, einer zum Transport für jeden aus der kleinen Truppe.

Aber die Verhandlungen, waren aufgrund des sich ständig wandelnden Charakters der Wasserwesen nicht einfach, andererseits konnte Lunaluo, selbst als Wesen des Wassers und somit über eine besondere Nähe zu ihnen verfügend, sich in ihrem Element aufhaltend und als Druidin und somit Dienerin Sumus, mehr oder minder, sowie mit der emotional aufwühlenden Geschichte, ihrer Erlebnisse die Meister ihres Elementes zur hilfe bewegen.

Wo war ich, achja, das betreten der Tänzerin, da hatte ich in der Bucht aufgehört, ein nettes Schiff, mit hilfreicher Mannschaft, welches beinahe von Piraten angegriffen worden wäre, aber mir gelang es ihnen zu helfen diesem Schicksal zu entgehen, in dem ich einen dichten Nebel aufkommen ließ.“ Erzählte Luna unter dem Wasser, den Wesen aus Wasser, eines nickte, was relativ unsehbar war, aber die Veränderungen des Wassers, welches dies auslöste, transportierte die Botschaft, außerdem schmeckte Luna dabei sowohl Süß- als auch Salzwasser, die Meister hielten ihre Form, nunja flüssig, war ja auch genügend Wasser in der Umgebung. Stürmisch setzte ein anderer der Meister an, „Nebel ist noch viel zu gut, für den Angriff auf ein Wesen aus dem Wasser, noch dazu auf dem Wasser, ihr hättet das Schiff versenken sollen, dann hätten diese Landbewohner mal gesehen, das sie hier nichts verloren haben„, während melancholisch ein anderer Meister einstimmte, „Das hätte nur mehr Leid verursacht,“ um dann plötzlich sich in Stimme und Charakter zu wandeln,“und davon gibt es doch schon genug, nein der Ausweg, welche die junge Ozeanierin wählte, war weise, und sanft,“ schließt er letzlich wohlwollend. Selbst für Luna war es schwer dem stetigen Fluss zufolgen, der letzte Meister schwieg, vorerst, das war auch etwas was Luna aufgefallen war, es war selten das alle vier zusammen sprachen und wenn sie sprachen, dann waren sie ihr gegenüber zwar meistens, relativ wohlwollend, aber dennoch hatte es den Anschein als würden sie untereinander, miteinader streiten, um des Flusses ihrer Argumente wegen, sich gegenseitig ausbalancierend und zurückhaltend.

Doch, als sie noch dabei war, darüber zu sinnieren, erhob der letzte Meister der Elemente seine Stimme, momentan war sie alt und voller Würde, aber brach während seiner Worte in jugendlichem Ungestüm und Eifer, „Jetzt last die kleine doch ersteinmal weiter erzählen, ich will wissen wie es wweiterging, wie seit ihr dem Piratenschiff entkommen?

Luna erzählte wie sie, bangten und hofften, bis sich der Nebel schließlich verzog, und nur noch Trümmer des Piratenschiffes zu sehen waren, ein einziges Mitglied der Mannschaft des anderen Schiffes war noch zu sehen und sie war gerade dabei zu erzählen wie sie über Bord sprang um sich zu diesem zu begeben, als sie wieder unterbrochen wurde.

Unverständnis aus der Stimme strömend, mischte sich einer der Meister ein, „Warum habt ihr das getan, die Piraten hätten euch„, weiter kamm der Meister auch nicht. Weil dieser wiederum von einem der anderen Elementare unterbrochen wurde, welches sich aufgebracht mit seiner Wortwelle vor dem Strom der Sprache des zuerstgesprochenen begab, „Seht sie euch doch an, sie ist jung und sanft, erinnert euch doch an den Temepl in Mendlicum, die stürmische Seite, da braucht sie noch Hilfe.“ Als auch dieser, diesemal von einer schicksalsergebenden Stimme abgelöst wurde, „Es ist wahr, die Prophezeiung war notwendig, wäre sie vollends in ihrem Element, wäre die Hilfe nicht notwendig, aber wie sollte sie in ihrem Element sein, wenn sie solange über das Land laufen musste, auf der Suche nach ihrer Mutter?“ Mit brausender, aber alter Stimme mischte sich jetzt wieder ein anderer ein, „Jung und wissbegierig, sie wird ihrem, unserem Element noch näher kommen und ihre Mutter kann sie in Bereichen unterweisen und ihr Verständnis über das unsrige Element vermitteln, welches ihr Vater nicht konnte.

Voller Neugier und Ungeduld erklang die Stimme, eines weiteren, der anderen Elementare, durch die ständigen wechsel, war es schwer für Luna, sich vollends sicher zu sein, das es tatsächlich „nur“ vier Meister des Wassers waren, aber mehr hatte sie nicht gerufen, „Unterbrecht sie doch nicht immer, ich will endlich wissen wie es weitergeht, ich zerfließe vor Spannung noch!

Ehe Luna fortfahren konnte, sprach, diesesmal aufgebracht, „Sagt genau der richtige, du hast sie mindestens genau so oft unterbrochen wie wir anderen,“ sich aber ähnlich schnell wieder wandelnd um schließlich Luna zu ermutigen, sie nicht weiter auf dem Trocknen, sozusagen, zulassen und ihre Geschichte weiter fließen zulassen.

Ich war im Wasser und begab mich zu dem Matrosen, als er plötzlich unter Wasser gezerrt wurde ich tauchte ihm nach und dort sah ich einen Riesenkraken, ein beeindruckendes Wesen, das leider noch weiteren Hunger hatte, es begab sich zu mir, und nur dank der Lehren meines Vaters, konnte ich dieses Wesen davon überzeugen sich seinen Appetit woanders zu stillen, ich begab mich also schnellstens wieder zurück und erklomm das Schiff über mir dargebotene Hilfe als,“ Luna hielt kurz inne und lauschte dem Bild in ihrem Kopf, als sie mit stürmischem Enthusiasmus, plötzlich nach oben, an die Wasseroberfläche schwomm und ihre Hand aus dem Wasser streckte, zu den Elementaren rief sie nur, „Sie haben es geschafft, Mutter steht dort oben, ich erzähle euch später den Rest, aber hilft mir ersteinmal meine Freunde hier wegzubringen, soweit weg wie möglich und, am besten in der Nähe von Land, können zwei von denen doch nicht unter Wasser atmen.