Auf „seinem“, ihm ist durchaus bewusst das der Terminus, als Gast des aktuell nicht mehr angwesenden Burgherren, nicht gans korrekt ist, Zimmer war Nehazet gans in seinen Gedanken versunken, wie schon oft davor und wahrscheinlich auch danach. Er hatte zwei Schriftstücke gefunden, an welche er sich gar nicht mehr erinnert hatte, sie geschrieben zu haben, nunja jeder kann ja mal was vergessen, waren ja auch nicht wichtig, ein paar Zahlen, davon gibt es ja schon ausreichend und noch eine kleine Verteidigung seiner selbst, bezüglich der Kenntnis des Memorabia Cantus, wahrscheinlich mit aufgewühlten Emotionen und gans geschwindter Feder verfasst nachdem er der Manipulation der Gedanken seiner Freunde und Gefährten beschuldigt wurde, was ja nun wirklich gänslich ungeheuerlich war. Jeweils eines der Blätter war an Jane und Delia addressiert, nunja war jetzt wohl nicht mehr wichtig dachte er sich.
Stattdessen kreisten seine Gedanken gans um die himmlische Mutter, welche ihm mit einer Vision und der Bekanntschaft einiger seiner Vorväter, für den letzten Götterlauf „belohnt“ hatte. Er war schon auf Zafias Reaktion darauf gespannt.
Kurz ließ er seinen Blick über „sein“, siehe oben, Zimmer schweifen und er erblickte seine verschließenen Sachen, achja darum muss ich mich ja auch noch kümmern, aber vorher sollte ich ein echtes Bad nehmen, das vorhin war zwar eine reinliche Kurzlösung aber so gans zufrieden bin ich damit auch nicht, der Schleim des Dämons ist zwar gänslich von meinem Körper entfernt, aber so wirklich fühle ich mich noch nicht zu gänse befreit vom dämonischen unrat, außerdem könnte das Wasser den Verletzungen gut tun, oder? dachte er sich, als er seine Sachen nach praktikablen Ölen und dergleichen fürs Baden durchsuchte, ich sollte mich in Khorrestan unbedingt darum kümmern, mittlerweile funktioniert die Wasserversorgung ja wieder, Dschinn sei dank., dabei fand er allerdings eher Dinge, welche in anderen Belangen hilfreich wären, oder auch nicht, aber zum Baden wahrscheinlich wirklich ungeeignet waren, na mal sehen was so da ist.
Und so trat, sehr spät am Abend, nocheinmal der Seelensammler seine Reise durch den Flur des Bergfriedes an, doch diesesmal nicht um Seelen zu sammeln. Es dauerte zwar anschließend noch etwas mit dem Wasser, aber irgendwann war auch das Problem gelöst und eine der Mägde um eine Erfahrung reicher, welche wohl noch für die nächsten Götterläufe ausreichen dürfte und das vertrauen in Travia gänslich verändert haben mag, aber wer kann soetwas schon genau sagen?
Im Wasser des Bades entspannte sich der ganse Körper Nehazets und seine Gedanken begannen alsbald zu kreisen, und Verse einer Dichtung, wahrscheinlich keiner sonderlich guten, begannen sich in seinem Geiste aneinander zu reihen,
Ob aus dem Turm
oder bei den Zwergen
tief unter den Bergen
gar im dämonischen Wurm
ist es wichtig
und auch richtig
an Travia zu glauben
denn Familienbande erlauben
nicht nur das hüten des väterlichen Laden
sondern auch Gäste zuladen
Alsbald wird gelacht
über das was noch vorkurzem ungedacht
nein das sollte er wirklich lassen, dachte er sich, die Dichtung ist nicht gans dicht, sie kann wohl eher als löchrig bezeichnet werden, entrinnt ihr doch die himmlische Schönheit seiner ehrfürchtigen Gedanken. Lieber bleibe ich bei dem mit dem ich mich auskenne, hmm vielleicht sollte ich einen Schal stricken, die Kleidung, welche ich zum Berg mitnahm ist ja doch ruiniert, und so ein Schal ist bestimmt praktisch, ob ich ihn auch als Turbantuch verwenden könnte? Aber wieviel Wolle braucht man für so einen, ob zwölf Göttergefällige Schafe reichen, mit Kamelen ließe sich irgendwie leichter rechnen, ich könnte die Wolle eines jeden Schafes einer der Gottheiten entsprechend färben und diese dann zu einem Schal zusammenfügen. Obwohl, nein das war nicht das worüber ich nachdenken sollte, aber über Kalkarib nachzudenken entbehrt auch jeglicher Logik, zumal ich doch an meiner nicht Frevelvermutung gans leise zweifel hege, ach mit etwas Gottvertrauen wird er sich schon wieder anfinden lassen, Delia und ich wir müssen nur fest an unsere Götter glauben und die Familie Isariasunnis wird alsbald wieder in gänse vereint sein. Was noch, achja neue Artefakte, wobei mir einfällt Delia hat ja noch meinen Ring, naja mit meinem Gottvertrauen brauche ich das Spielzeug wohl nicht mehr…
Wo war ich, achja Artefakte, ein Motoricus Artefakt, wäre angebracht, ist der Zauber doch recht vielseitig, vielleicht würde sich eine Zange als Objekt der Verzauberung eignen, hmm ich könnte es als arkan kontrolliertes Werkzeug titulieren.
Ob es hier in der Bibliothek auch interessante Bücher über die Götter gibt, ich kann mich gar nicht erinnern darauf geachtet zu haben bei meinem letzten Besuch in der Bibliothek, seltsam.
So und ähnlich verbrachte der Adept noch einige Zeit im Bade, während dessen er nicht nur dachte sondern auch handelte. Aber, die Zeit aus den Augen verloren, bzw. nie richtig in den Augen gehabt, begab er sich bald* wieder in „sein“ Zimmer um sich gans seinen Träumen zuzuwenden. Mit seinen Gedanken noch immer gans bei Umm und den Verwandten.
Gans schön verwirrend … und unheimlich. Schaut so aus als hätte er tatsächlich eine Offenbarung. Mal sehen, wie es sich auf das Spiel auswirkt und ob es von Dauer ist.
Ach, jetzt ist Göttergefälligkeit unheimlich?
Wäre dies den wünschenswert?
Auf jeden Fall unheimlich! Dieser Wandel von Nehazet. Sehr Göttergefällig aber unheimlich.
Und ich bin auf Delias Reaktion gespannt wenn Du ihr sagst „Wir müssen nur Vertrauen in die Götter haben und dann wird Dein Ehemann schon wieder zurückkommen“. 😉
lol, ja, genial!
Das könnte wirklich interessant werden…
Na mal sehen wie sich das noch entwickelt.