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Ein sicherer Hafen, unter dem Meer

Im dunkeln der Nacht, unter der Wasseroberfläche des al’anfanischen Hafens, schwimmt eine blauhäutige Gestalt, umrungen von vier Elmentaren Wesen des Wassers, im still/stürmischen Zwiegespräch, verhandelt sie mit diesen Verkörperungen ihres Elementes, ihre Wünsche, diese Verhandlungen, erstreckten sich schon über die letzten zwei Wochen, während sie nach und nach immer mehr Wesen rief. Schließlich war sie bei vier Meistern des Wassers angelangt, einer zum Transport für jeden aus der kleinen Truppe.

Aber die Verhandlungen, waren aufgrund des sich ständig wandelnden Charakters der Wasserwesen nicht einfach, andererseits konnte Lunaluo, selbst als Wesen des Wassers und somit über eine besondere Nähe zu ihnen verfügend, sich in ihrem Element aufhaltend und als Druidin und somit Dienerin Sumus, mehr oder minder, sowie mit der emotional aufwühlenden Geschichte, ihrer Erlebnisse die Meister ihres Elementes zur hilfe bewegen.

Wo war ich, achja, das betreten der Tänzerin, da hatte ich in der Bucht aufgehört, ein nettes Schiff, mit hilfreicher Mannschaft, welches beinahe von Piraten angegriffen worden wäre, aber mir gelang es ihnen zu helfen diesem Schicksal zu entgehen, in dem ich einen dichten Nebel aufkommen ließ.“ Erzählte Luna unter dem Wasser, den Wesen aus Wasser, eines nickte, was relativ unsehbar war, aber die Veränderungen des Wassers, welches dies auslöste, transportierte die Botschaft, außerdem schmeckte Luna dabei sowohl Süß- als auch Salzwasser, die Meister hielten ihre Form, nunja flüssig, war ja auch genügend Wasser in der Umgebung. Stürmisch setzte ein anderer der Meister an, „Nebel ist noch viel zu gut, für den Angriff auf ein Wesen aus dem Wasser, noch dazu auf dem Wasser, ihr hättet das Schiff versenken sollen, dann hätten diese Landbewohner mal gesehen, das sie hier nichts verloren haben„, während melancholisch ein anderer Meister einstimmte, „Das hätte nur mehr Leid verursacht,“ um dann plötzlich sich in Stimme und Charakter zu wandeln,“und davon gibt es doch schon genug, nein der Ausweg, welche die junge Ozeanierin wählte, war weise, und sanft,“ schließt er letzlich wohlwollend. Selbst für Luna war es schwer dem stetigen Fluss zufolgen, der letzte Meister schwieg, vorerst, das war auch etwas was Luna aufgefallen war, es war selten das alle vier zusammen sprachen und wenn sie sprachen, dann waren sie ihr gegenüber zwar meistens, relativ wohlwollend, aber dennoch hatte es den Anschein als würden sie untereinander, miteinader streiten, um des Flusses ihrer Argumente wegen, sich gegenseitig ausbalancierend und zurückhaltend.

Doch, als sie noch dabei war, darüber zu sinnieren, erhob der letzte Meister der Elemente seine Stimme, momentan war sie alt und voller Würde, aber brach während seiner Worte in jugendlichem Ungestüm und Eifer, „Jetzt last die kleine doch ersteinmal weiter erzählen, ich will wissen wie es wweiterging, wie seit ihr dem Piratenschiff entkommen?

Luna erzählte wie sie, bangten und hofften, bis sich der Nebel schließlich verzog, und nur noch Trümmer des Piratenschiffes zu sehen waren, ein einziges Mitglied der Mannschaft des anderen Schiffes war noch zu sehen und sie war gerade dabei zu erzählen wie sie über Bord sprang um sich zu diesem zu begeben, als sie wieder unterbrochen wurde.

Unverständnis aus der Stimme strömend, mischte sich einer der Meister ein, „Warum habt ihr das getan, die Piraten hätten euch„, weiter kamm der Meister auch nicht. Weil dieser wiederum von einem der anderen Elementare unterbrochen wurde, welches sich aufgebracht mit seiner Wortwelle vor dem Strom der Sprache des zuerstgesprochenen begab, „Seht sie euch doch an, sie ist jung und sanft, erinnert euch doch an den Temepl in Mendlicum, die stürmische Seite, da braucht sie noch Hilfe.“ Als auch dieser, diesemal von einer schicksalsergebenden Stimme abgelöst wurde, „Es ist wahr, die Prophezeiung war notwendig, wäre sie vollends in ihrem Element, wäre die Hilfe nicht notwendig, aber wie sollte sie in ihrem Element sein, wenn sie solange über das Land laufen musste, auf der Suche nach ihrer Mutter?“ Mit brausender, aber alter Stimme mischte sich jetzt wieder ein anderer ein, „Jung und wissbegierig, sie wird ihrem, unserem Element noch näher kommen und ihre Mutter kann sie in Bereichen unterweisen und ihr Verständnis über das unsrige Element vermitteln, welches ihr Vater nicht konnte.

Voller Neugier und Ungeduld erklang die Stimme, eines weiteren, der anderen Elementare, durch die ständigen wechsel, war es schwer für Luna, sich vollends sicher zu sein, das es tatsächlich „nur“ vier Meister des Wassers waren, aber mehr hatte sie nicht gerufen, „Unterbrecht sie doch nicht immer, ich will endlich wissen wie es weitergeht, ich zerfließe vor Spannung noch!

Ehe Luna fortfahren konnte, sprach, diesesmal aufgebracht, „Sagt genau der richtige, du hast sie mindestens genau so oft unterbrochen wie wir anderen,“ sich aber ähnlich schnell wieder wandelnd um schließlich Luna zu ermutigen, sie nicht weiter auf dem Trocknen, sozusagen, zulassen und ihre Geschichte weiter fließen zulassen.

Ich war im Wasser und begab mich zu dem Matrosen, als er plötzlich unter Wasser gezerrt wurde ich tauchte ihm nach und dort sah ich einen Riesenkraken, ein beeindruckendes Wesen, das leider noch weiteren Hunger hatte, es begab sich zu mir, und nur dank der Lehren meines Vaters, konnte ich dieses Wesen davon überzeugen sich seinen Appetit woanders zu stillen, ich begab mich also schnellstens wieder zurück und erklomm das Schiff über mir dargebotene Hilfe als,“ Luna hielt kurz inne und lauschte dem Bild in ihrem Kopf, als sie mit stürmischem Enthusiasmus, plötzlich nach oben, an die Wasseroberfläche schwomm und ihre Hand aus dem Wasser streckte, zu den Elementaren rief sie nur, „Sie haben es geschafft, Mutter steht dort oben, ich erzähle euch später den Rest, aber hilft mir ersteinmal meine Freunde hier wegzubringen, soweit weg wie möglich und, am besten in der Nähe von Land, können zwei von denen doch nicht unter Wasser atmen.

2 Responses to Ein sicherer Hafen, unter dem Meer

  • Du schreibst mehrstimmig!:D
    Cool gemacht!

  • Danke, ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis zwar noch nicht, aber anders wusste ich mir momentan bei so wechselhaften Wesen (und von denen dann auch noch mehrere und diese auch noch im, wahrsten Sinne des Wortes, in ihrem Element) nicht zu behelfen. Außerdem denke ich, das mir das ganze mystische, eher, nicht so liegt, daran müsste ich bis zum nächsten Auftritt Lunas noch arbeiten.

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